Nik Lallitsch ist Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich. Er ist auch allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Immobilien und für Liegenschaftsbewertungen. Als ehemaliger Journalist schreibt der Jurist – abseits seines Brotberufs – gelegentlich „Aufsätze“ zu relevanten Entwicklungen im Bereich Immobilien, Wirtschaft, Regional- und Stadtentwicklung.
Bei aller Vorsicht können wir davon ausgehen, dass sich die gesundheitlichen Gefahren durch das Virus langsam verdünnen. Jetzt geht es um eine ungeheure Kraftanstrengung der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter, um auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten halbwegs zu übertauchen. Da haben Spekulationen, ob die einen oder anderen als Gewinner aus der Krise hervorgehen könnten, noch überhaupt keinen Platz. Auch die Entwicklung des Quadratmeterpreises in Sankt Irgendwo hat jetzt keine Priorität.
Walter Senk ist Herausgeber und Chefredakteur des Mediums „Die unabhängige Immobilienredaktion“ und publiziert über immobilienrelevante Themen auch in anderen Zeitungen und Fachzeitschriften. Er prägt die österreichische Immobilienberichterstattung bereits seit über 25 Jahren und verfügt in dem Zusammenhang über exzellente Netzwerke innerhalb der Branche.
Eine beachtliche Flut an Gerichtsprozessen könnte nach der Öffnung auf uns zukommen. Auf der einen Seite finden Verhandlungen an Gerichten derzeit nur in Ausnahmefällen statt. Das schiebt sich nach hinten. Und auf der anderen Seite könnten noch sehr viele Verfahren dazukommen, die sich durch die Krise ergeben.
Mag. Alexander Neuhuber, FRICS CRE ist Gründer und Geschäftsführer der Magan Holding GmbH. Seit über 30 Jahren ist Mag. Neuhuber in der österreichischen Immobilienwirtschaft unternehmerisch aktiv und seit 15 Jahren in Deutschland, mittlerweile mit Büros auch in Berlin und Leipzig. Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Beratung und Unterstützung der Klienten bei Auswahl, Strukturierung, Prüfung und Abschluss von Immobilien-Transaktionen in Wien, Berlin, Leipzig und Dresden.
Nach 33 „Dienstjahren“ als Immobilienunternehmer habe ich schon einige Krisen hinter mir. Da waren der Einmarsch Saddam Husseins in Kuwait und der darauf folgende Golfkrieg Anfang der Neunzigerjahre, die Zinshaus-Krise nach Absage der EXPO REAL in Wien, 9/11 im Jahr 2001, die Finanzkrise 2008 nach dem Lehman-Zusammenbruch. Selbst an den Ölpreisschock Anfang der Siebzigerjahre und den autofreien Tag in meiner Kindheit kann ich mich noch erinnern.
Walter Senk ist Herausgeber und Chefredakteur des Mediums „Die unabhängige Immobilienredaktion“ und publiziert über immobilienrelevante Themen auch in anderen Zeitungen und Fachzeitschriften. Er prägt die österreichische Immobilienberichterstattung bereits seit über 25 Jahren und verfügt in dem Zusammenhang über exzellente Netzwerke innerhalb der Branche.
Anton Bondi wird eingangs gefragt, ob sich mit den „Corona-Lockerungen“ seit 4. Mai die Branche „starklar“ zeigt? Die ganze Branche habe während des Lockdowns „hart durchgearbeitet“, ein Flaschenhals zeige sich jetzt im Bereich der Verwaltung. Grundbuchseintragungen und andere Behörden-Wege verzögern sich. Das sei eine „leichte Hemmung“, aber keine Bremse.
Walter Senk ist Herausgeber und Chefredakteur des Mediums „Die unabhängige Immobilienredaktion“ und publiziert über immobilienrelevante Themen auch in anderen Zeitungen und Fachzeitschriften. Er prägt die österreichische Immobilienberichterstattung bereits seit über 25 Jahren und verfügt in dem Zusammenhang über exzellente Netzwerke innerhalb der Branche.
Da war die Welt noch mehr als in Ordnung. Laut dem CBRE-Marktbericht wurden im ersten Quartal 2020 in europäische Immobilien rund 85,5 Milliarden Euro investiert, um ca. 52 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2019.
Walter Senk ist Herausgeber und Chefredakteur des Mediums „Die unabhängige Immobilienredaktion“ und publiziert über immobilienrelevante Themen auch in anderen Zeitungen und Fachzeitschriften. Er prägt die österreichische Immobilienberichterstattung bereits seit über 25 Jahren und verfügt in dem Zusammenhang über exzellente Netzwerke innerhalb der Branche.
Welche Auswirkungen hatte und hat Corona unmittelbar auf den Wohnungsmarkt, wird Sandra Bauernfeind von EHL zum Einstieg gefragt: Anfragen hätten mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen „deutlich“ abgenommen – es herrschte Schockstarre. Ebenso deutlich hätte das Geschäft nach Ostern aber wieder angezogen. Bauernfeind erwartet sich mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen auch ein Wiederbeleben des Wohnungsmarktes. Die Digitalisierung – von Video-Rundgängen bis 360-Grad-Führungen – habe sich als „wichtigstes Instrument“ erwiesen, um Wohnungen während des Lock-Downs herzeigen zu können.
In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.