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Weitreichende mietrechtliche Beschränkungen im Bereich der Wertsicherung - erstmals auch bezüglich der bislang freien Mieten - enthält das 5. Mietrechtliche Inflationslinderungsgesetz, welches bis vor kurzem in Begutachtung stand. Zudem soll die Mindestbefristungsdauer künftig auf fünf Jahre verlängert werden.
Kompromiss und Konsens sind zentrale Merkmale der österreichischen Demokratie und haben über politische Grenzen hinweg funktioniert. Parteien haben ideologieübergreifend zusammengearbeitet, um Herausforderungen zu bewältigen. Doch das aktuelle Regierungsprogramm im Bereich Wohnen ist in seiner Gesamtheit einseitig und eigentumsfeindlich. Es stellt private Vermieter vor erhebliche Belastungen.
Eine Reform der Grundsteuer stellt keine Entlastung dar, sondern schafft Ungerechtigkeiten durch Substanzbesteuerung und erhöhten Verwaltungsaufwand. Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Immobilienfinanzierungssektor: Die KIM-Verordnung wird nach dreijähriger Laufzeit nicht verlängert. Der Tag des Eigentums erinnert daran, wie wichtig es ist, privates Immobilieneigentum vor unverhältnismäßigen Belastungen zu schützen.
Linke Parteien überbieten sich abermals in reißerischen Ansagen. Mit der Forderung nach „leistbarem Wohnen“ sollen Wähler gewonnen werden. Dazu werden Vermieter kurzerhand zu Spekulanten erklärt, obgleich keine nennenswerten Gewinne mit dem Wohnen im regulierten Bereich erzielt werden können.
Die ambitionierten Vorhaben der Europäischen Union, Treibhausgasemissionen der Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren und bis zum Jahr 2050 auf netto Null zu gelangen, erweisen sich als unrealistisch. Dieses Vorhaben aus Brüssel bedeutet für den heimischen Gebäudebestand gewaltige Verpflichtungen in naher Zukunft. Anstelle auf Machbarkeit und Anreiz zu setzen, soll Klimaschutz mit der Keule verordnet werden.
Seit Wochen propagiert die SPÖ unter großem Getöse der Medien ein neuerliches Hinausschieben der Inflationsanpassung bei den Richtwertmieten und Kategoriebeträgen.
40 % weniger Baubewilligungen, Fehlbelegung im sozialen Wohnbau – der ÖHGB rechnet mit populistischen Mietobergrenzen-Forderungen der Wiener Wohnungspolitik ab.
Bundesländer fordern höhere Strafen statt Lösungen. Bisherige Erfahrungen zeigen strukturelle Schwächen ohne wohnungspolitische Wirkung samt Verschärfung von Investitionshemnissen.
ÖHGB fordert ehrliche Analyse statt irreführender Schlagworte: Energiekosten sind Haupttreiber der Inflation. Mietpreisbremse bestraft das falsche Segment.
Das im Parlament beschlossene 5. MILG verschärft Unsicherheiten am Wohnungsmarkt. Haus- und Grundbesitzer maßlos enttäuscht vom Vorgehen der Regierung.
Haus- und Grundbesitzer fordern effiziente Sparpolitik von den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden statt Steuererhöhungen zum Stopfen von leeren Gemeindekassen.
Energiekosten sind die wahren Preistreiber beim Wohnen. ElWG ist wichtiger Schritt zur Entlastung, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Hauptsächlich der Mietmarkt steht hier unter massivem Druck.
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In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.