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auch nicht darauf hin, dass es mittelfristig eine Entspannung geben wird. Und darüber wollen wir heute diskutieren. Wohnen ist ein Grundrecht, Wohnen sollte leistbar bleiben. Und wir diskutieren und schauen heute, wie dieses aktuelle Problem von zwei verschiedenen Seiten gesehen wird. dazu darf ich ganz herzlich bei mir begrüßen, Gerald Gollens, als Fachmann der Immobilien-Szene und langjähriger Vertreter der Immobilienbranche in der Wirtschaftskammer. Hallo, Gerald. Schönen Nachmittag. Gerald, dich brauche ich jetzt auch nicht mehr allzu viel oder lang erklären, aber unser anderer Gesprächspartner ist Leonard Jüngling vom
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Momentum-Institut. Hallo, Leonard. Hallo, guten Tag. Und mit dir möchte ich auch gleich anfangen. dir steigen wir auch gleich ein. Kannst du ein bisschen erklären, was das Momentum-Institut macht und wofür ihr aktuell, wofür ihr steht, sage ich jetzt mal? Ja, zuallererst vielen Dank für die Einladung. Genau, ich bin Leonard Jüngling. Ich bin Ökonom am Momentum-Institut mit dem Schwerpunkt zu Wohnen, der allgemeinen Steuerung und Ungleichheitsthemen. Und das ist auch ein zentrales Thema, wir haben, Ungleichheiten aufzudecken und aufzuzeigen. Und das Momentum-Institut ist die Denkfabrik der vielen.
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Das heißt, meine Kolleginnen und ich, arbeiten und verbreiten seit 2019 konkrete, konstruktive Vorschläge für eine nachhaltige und gerechtere Gesellschaft. Wir haben jetzt beispielsweise zuletzt sehr viel auch zu der Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmitteln gemacht und das auch immer wieder empfohlen. Dass man die doch senken sollte, weil das eben vor allem einkommensärmere, schwächere Haushalte unterstützt in Österreich. So haben wir auch oft bei den Mieten, weil einfach die krass steigenden Mietkosten ein Problem in Österreich sind für die vielen Haushalte, dass es eine Mietpreisbremse braucht,
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um da auch die Mietsteiger-Ring zu begrenzen. Leonhard, danke. Ungleichheit trifft eigentlich auch unser heutiges Thema und eben Mietendecke bzw. Mieten, so wie du schon gesagt hast. Von deinem Gefühl her, ist genug Wohnraum im Augenblick da? Prinzipiell würde ich sagen, wir haben eigentlich schon genug Wohnraum, weil auch in den letzten Jahren sehr viel Wohnraum neu gebaut wurde. Das Problem ist, dass er nicht richtig verteilt ist und vor allem kein leistbarer Wohnraum zur Verfügung steht für die vielen Mieter in Österreich, denn die Hälfte der Österreicherinnen wohnt zur Miete und
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das sind vor allem die vermögensschwächere Hälfte in Österreich. Wir hören auch oft das Thema von Leerstand, Kurzzeitvermietung, dass es Wohnraum, der eigentlich da ist, der aber nicht für die langfristige Miete zur Verfügung steht. Das heißt, genug Wohnraum da? Prinzipiell würde ich schon sagen, dass wir Wohnraum haben. ist nur nicht richtig verteilt und kommt eben nicht da an, wo ihn die Leute tatsächlich brauchen. Leonhard danke. Du hast jetzt schon ein paar Themen aufgegriffen, die wir noch einmal ein bisschen genauer eingehen werden. Gerald, jetzt die Frage an dich, ist genug Wohnraum da?
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Schauen wir in den schönen Nachmittag. für die Eintragung. Nein, aus meiner Sicht ist nicht genug Wohnraum da. An dieser meiner Meinung hat sich in den letzten drei vier Jahren nichts geändert. Ich habe ja schon immer in meiner Funktion, als ob man das war, verbandet, darauf hingewiesen und manchmal sogar vielleicht etwas für verschiedene Leute zu laut gefoltert, dass wir viel zu wenig Wohnraum haben. Wir haben ja damals eine Studie entnehmen gerufen, die jedes Jahr untersucht hat. da gab es eben speziell nach 2021, 2022 einen totalen Einbruch.
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Wir haben ja nur knapp 20 Prozent der Wohnbauleistung überhaupt gemacht, die wir hätten machen sollen. Und deshalb von mir ein ganz klares Nein, wir haben nicht genug Wohnungen. Wir haben ganz speziell im sozialen Bereich zu wenig Wohnungen. Das heißt, ich habe das einmal bei einer ODIMS-Diskussion im Vorjahr auch so gesagt und auch bei einer Pressekonferenz, dass ich gerne hätte, nachdem die Gemeinnützigen gesagt haben sie würden gerne mehr bauen. Dann habe ich gesagt, ich wünsche es ihnen auch, dass sie mehr bauen, aber nicht um mehr zu machen,
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dass wir weniger bauen, sondern dass wir uns angleichen, denn derzeit sind wir als gewerbliche Immobilienwirtschaft diejenigen, die in Österreich den Wohnbau errichten, ungefähr zwei Drittel oder vielleicht weniger, und den Rest die Gemeinnützigen und die Kommunalen. Und das gehört angehoben, da ist die Politik gefordert. Gerhard danke. Wobei man muss sagen, wenn man sich jetzt will haben, die Portale anschauen, es sind sehr viele Wohnungen derzeit im Angebot haben, was gebrauchte Wohnungen betrifft. Ja, stimmt teilweise,
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wobei man unterscheiden muss, was ist eine gebrauchte Wohnung? Eine Wohnung, die einmal vermietet war in der Erstvermittlung, ist natürlich auch schon gebraucht. Was fehlt, ist die wirklich gebrauchte Wohnung, die 20 30, 40 Jahre alt ist, wo vielleicht der Mieter bisschen was sanieren kann, er weniger Miete zahlt. Die gibt es kaum am Markt. Diejenigen, in den letzten Jahren vergeben worden ist, wo vielleicht das erste Mal der befristete Mietvertrag ausgelaufen ist, ja die gibt es am Markt. Da kann ich für Wien nicht so sprechen, ich den Markt nicht beobachte, aber für die Steiermark kann ich sehr wohl sagen,
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dass auch das Angebot überschaubar ist und kann fahren. Wobei es kommt natürlich noch dazu bei diesem Angebot, dass die Wünsche an Wohnraum natürlich was Nachhaltigkeit betrifft, relativ hoch sind. Wenn du jetzt Wohnungen hast aus den 60er, das will auch keiner angreifen, das will auch keiner kaufen, der sich dafür, weil er damit in Sanierungsthemen aufgreifen muss, die er vielleicht gar nicht machen möchte., Leonhard, du hast gehört, es gäbe genug, bzw.
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wenn du sagst, es gäbe nicht genug, wo wäre denn eine Möglichkeit anzusetzen? Anzusetzen wäre auf jeden Fall in dem, was wir eben schon im Bestand haben, also dass es nicht unbedingt geht, neue Wohnungen zu bauen, sondern zu schauen, was haben wir denn da und was wird gerade nicht genutzt. Und da sprechen wir eben von der ganzen Leerstandsthematik, also dass Wohnungen leer stehen, obwohl sie eigentlich bewohnt werden könnten von MieterInnen am Markt. Aus welchen Gründen das jetzt auch immer passiert, das kann ja auch sein, dann müssen sie saniert werden, aber es gibt auch viele Wohnungen, tatsächlich bewohnt werden könnten,
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die aber aus anderen Gründen leer stehen gelassen werden, aus Spekulationsgründen, weil es Anlageobjekte mittlerweile auch teilweise sind. Und da wäre es eben wichtig anzusetzen, dass dieser Leerstand, den wir bei Wohnraum auch haben, wieder aktiviert wird, weil das setzt auf einmal einfach Wohnraum frei, wo MieterInnen dann eventuell auch hoffentlich leistbar wieder wohnen können. Und wir sehen das ja auch in anderen Ländern, dass das funktioniert. Also in Frankreich gibt es eine Leerstandsabgabe, die funktioniert. Das könnten wir uns abschauen. Und auch in Salzburg und Tirol gibt es ja zumindest die
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Leerstandsmeldepflicht. Die könnte man ausbauen und es gibt auch die Möglichkeiten, Leerstand zu erfassen. Da muss man ein bisschen vielleicht innovativer werden, dass man eben auch in Müllmengen, Abwassermengen, den Energieverbrauch reinschaut von Häusern, um festzustellen, ob diese Wohnung tatsächlich leer steht. Weil nur rein mit natürlich ist hier ein Wohnsitz gemeldet, sei es Hauptwohnsitz oder Nebenwohnsitz. Da können wir nicht eins zu eins feststellen, ob es tatsächlich Leerstand ist. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass also ich glaube, wir haben ohne Wohnsitzmeldung um die 600.000 Wohnungen
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in Österreich. Selbst wenn wir das nochmal runterrechnen, dann sind es bestimmt immer noch in einer großen Masse Wohnungen, leer stehen, die wir zurück an den Markt bringen könnten. Und dafür muss eben auch die Politik aktiv werden und flächendeckend dafür sorgen, dass wir Leerstandsabgaben einführen und auch diesen Leerstand flächendeckend erfassen. Leonhard danke. Du hast jetzt einige Punkte angesprochen, die sehr spannend sind. Leerstandsabgabe ist ja betrifft, dieser Leerstand, wir haben, der betrifft ja eigentlich auch die Gemeindewohnungen. Das heißt, müsste ja von dieser Seite her von der politisch
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auch gewollt sein, vor allem in Wien, weil es ja viele Gemeindewohnungen gibt, das auch bewusst durchzuziehen und zu sagen so, und jetzt schauen wir. Weil du hast ja auch gesagt, gibt ja diese, dass man da ein bisschen kreativer sein muss, wie man eigentlich messen kann, ob eine Wohnung leer steht oder nicht. da müsste ja auch, es müsste auch die Gemeindewohnungen betreffen. Die Gemeinden sollten natürlich selbst wissen, welche Wohnungen bei ihnen leer stehen und welche nicht und könnten diese Wohnung auch leicht an den Markt bringen. sind die Gemeinden genauso gefragt wie aber die freien Vermieterinnen am freien Mietmarkt.
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Da ist es aber natürlich schwerer zu kontrollieren steht die Wohnung jetzt leer oder nicht, ist es aus Spekulationsgründen oder nicht. Und da muss eben die Politik aktiv werden und eben Maßnahmen einführen, wie wir diesen Leerstand erfassen können. Es kann auch durch Abfragen passieren, dass Vermieterinnen nachweisen müssen, dass Mieterinnen in der Wohnung sind, gleichzeitig Mieterinnen auch sich melden müssen. Das kann man abgleichen, dass wir so eben sowohl bei Gemeinden als auch bei einem freien Mietmarkt diese leerstehenden Wohnungen zurück an den Mietmarkt bringen, weil die Wohnungen, wir gebaut haben,
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das sind die günstigsten Wohnungen die wir haben. Wenn wir neu bauen auch auf der grünen Wiese, das ist teurer, das ist schlecht auch fürs Klima. Also nehmen wir doch den Bestand, den wir haben und nutzen den auch tatsächlich, um auch mehr Angebot an den Markt zu bringen und damit auch die Mieten senken zu können wieder, damit Wohnen auch wieder einfach leistbar wird. Leonhard, danke. Gerald, jetzt waren da einige Punkte drinnen und den ersten, das hat Leonhard schon zwei-, dreimal gesagt, ich wollte das eigentlich ein bisschen am Schluss machen, das können wir dann immer noch einmal besprechen.
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Es gehört ja eigentlich es ist eine politische Frage natürlich auch, es gehört von der Politik mehr getan in diesem Bereich, sagen wir das jetzt einmal, es ist so. Also es gehört von der Politik sehr viel mehr getan, aber sicherlich nicht in diesem Bereich. Ich fühle mich gerade ich sitze in der Südauferamarkt nahe, da haben wir eine Hypränze und fühle mich gerade ein bisschen zurückgesetzt vor 15 Jahren, als da so eine affektive Eisenerfahrung war. Ich bin immer verwundert über die Zahlen, genannt werden, wie viele Wohnungen leer stehen,
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wann überhaupt eine Wohnung leer steht, obwohl es in ganz Österreich keine einzige Studie gibt dazu. Es gibt keine einzige empirische Erforschung. Sehr viele reden davon. Wir haben eben gerade auch eine Bürgermeisterin, seitdem sie im Amt ist, immer wieder davon erzählt, sie muss jetzt wissen, wie viele Wohnungen leer stehen. Also eines mal grundsätzlich, wir leben in einer Welt oder in einem Land, wo jeder mit dem Eigentum das er erwirbt tun kann, was er will, soweit er sich an Gesetze hält. Das heißt, wenn ich mir heute eine Wohnung kaufe und glauben Sie mir, jeder, der eine Wohnung erwirbt, als Anlage, wie das
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so heißt, Anlage Wohnungen, kauft sie nicht, um sie leer stehen zu lassen, sondern er kauft sie, um einen Wert zu schaffen, der nachhaltig ist, um einen Wert zu schaffen, der lange anhält und der auch einen entsprechenden Rücklauf, sprich eine Radit bringt. Das heißt, wird keiner eine Wohnung leer stehen lassen, weil er sie nicht vermieten will. Ja, stehen Wohnungen leer, aber aus anderen Gründen. Ich selbst habe eine Wohnung die ich vermietet habe, aber in Graz und in Wien auch eine Wohnung, leer steht. Warum steht sie leer? Weil ich irgendwann einmal im Monat dort schlafe.
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So was ist es mit der Wohnung? Muss ich sie den restlichen 28 Tagen vermieten oder kann ich sie immer leer stehen lassen? Es gibt Leute, kaufen sich Wohnungen, weil sie gerade momentan ein Geld haben und der Sohn in 20 oder 15 Jahren vielleicht nach Wien geht, studieren, arbeiten muss auch sonst und der will sich das Vermieten nicht antun. Wenn jemand sagt, er kann es sich leisten, zahlt die Lehrsteuerungkosten und möchte die Wohnung so haben, wie sie ist, damit er sie immer wieder dann auch nutzen kann, wenn er will, dann kann er das tun. Aber alles andere, als diese Systeme
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so zu belassen, ist nicht akzeptabel. Das heißt, die Politik soll jetzt nicht schauen, was mit den Wohnungen passiert, sondern sie soll schauen, dass mehr Wohnungen gebaut werden. Das ist der einzige Grund und das werde ich auch in den nächsten Jahren immer wieder drummeln, auch wenn man das nicht mehr hören kann. Das ist größte Grund, warum wir ein Problem haben, weil wir zu wenig Wohnungen haben. In allen drei Sektoren, sowohl im gemeinnützigen, im kommunalen und bei uns privaten. Das ist der Fakt und da brauche ich nicht über eine Leerstandsabgabe nachdenken, weil der Aufwand,
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das ist ja das Thema, ich habe mit sehr vielen Beamten auch gesprochen, was das betrifft, der Aufwand ist ja so hoch, dass es überhaupt nicht dafür steht, dass ich das mache, weil wenn ich jetzt noch eine höhere Abgabe mache, es geht ja schon damit los, es gibt ja auch teilweise Wohnungen, die langsinnig schwer zu vermieten sind. Wir haben das Thema gehabt in strukturarmen Gebieten, der Steiermark zum Beispiel, wo die eine Leerstandsabgabe einführen wollten oder sie haben es auch zwischendurch eingeführt, wo du Miete kriegst von vier fünf Euro und dann zahlst zehn Euro Hafer im Jahr, wenn du das nicht vermietest.
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Das hat mit freier Marktwirtschaft und mit Eigentumsaspekt nichts zu tun und das lehne ich strich Da. Gerhard, eine Frage noch, du gesagt hast, es sollte mehr gebaut werden, es sollte mehr gemacht werden, es sollte aber nicht nur auf der grünen Wiese gebaut Werden. Da gehe ich auch mit den Kollegen vollkommen d'accord. Auch hier habe ich, was Graz betrifft, immer wieder gesagt, erstens nachverdichten, das Mittel in den urbanen Räumen, dort, wo wir wirklich denn die Wohnungen brauchen. Das Thema ist ja, dass wir nicht nur zu wenig Wohnungen
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sondern haben jetzt großteils zu wenig Wohnungen in den richtigen Lagen. In den Regionen funktioniert das ja so halbwechselt haben wir ja die Wohnungen, aber in den Städten haben wir sie nicht. Und da gibt es ein wahnsinnig hohes Potenzial an Verdichtung und richtigerweise wir müssen einen Sanierungsstubor starten. Es gehört saniert, saniert, saniert, aber da brauchen wir nicht nur das Geld dazu, das Geld werden wir schon irgendwie vielleicht aufstellen. habe gehört, eben, gesetzlich einiges getan und da ist die Politik gefordert. Ich habe da in meiner Zeit sehr gute Gespräche geführt,
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auch zum Beispiel mit einem Bebo Muhitsch, der auf der anderen Seite das ganz gleich sieht, wie wir es sehen. Es gehören diese Hemmschuhe weg, es gehört dieses, es ist nicht nur Deregulierung, sondern es sind auch die Mittelsgesetze das geändert werden muss, dass man hier zu mehr Wohnraum kommt. ja, selbstverständlich mehr bauen, mehr sanieren und mehr verdichten. Muss man auch noch dazu sagen, es sind viel zu viele Normen, die wir im Anblick haben, die das Ganze auch wirklich erschweren. Und was in Wien der Fall ist, eine Baugenehmigung hat vor einiger Zeit noch sechs
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Monate gedauert, jetzt dauert sie bis zu zwei Jahre. Das Ganze muss finanziert werden, ist ein enormes Risiko auch für die Bauträger. Haben in Braz derzeit einen Vorlauf von mindestens fünf Jahren. von der Entscheidung, das Grundstück zu kaufen bis dann zu Baubeginn brauchen wir fünf Jahre. das ist zu lang, da brauchen wir das Nicht. Weil das einfach auch das Risiko zu hoch ist. Leonard, wenn du das hörst, deine Meinung dazu? Ich würde grundlegend mal sagen, also wenn man eine Wohnung kauft und vermutet, in 20 Jahren soll da jemand ziehen und deswegen lasse ich so lange leer stehen, damit kann ich nicht mitgehen.
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wir haben Wohnraum und der ist zum Wohnen da. Das ist ein Grundrecht und das ist nicht, ich finde, das kann nicht sein dass wir Wohnraum bauen, auch gesellschaftlich, gemeinschaftlich, um Wohnraum leer stehen zu lassen, weil in 20 Jahren was ist. Es gibt aktuell auch Befristungen, die wird es weiterhin geben, die sind jetzt verlängert auf fünf Jahre. Wobei ich da auch der Meinung bin, wir brauchen auch keine Befristungen beim Mietwohnen, das kann in einzelnen Ausnahmefällen schon so sein. Aber Wohnraum leer stehen zu lassen, weil ich irgendwann mal was damit machen will, das sehe ich absolut gar nicht.
20:06
Und vor allem, wenn wir auch noch gesellschaftlich Geld in die Hand nehmen, also wenn wir den Wohnbau fördern, staatlich, und die dann rausgenommen werden und in Eigentum gehen, von dem öffentlichen Vermögen was wir zusammen aufbauen im Privazeigentum, das sehe ich absolut nicht, nur damit es dann leer stehen gelassen werden kann. Also da würde ich nicht mitgehen und zusätzlich muss man ja auch sehen, in den letzten Jahren sind nicht nur die Mieten explodiert, auch die Immobilienpreise die sind noch viel stärker angestiegen. Also da gab es schon den Anreiz, dass ich Wohnraum kaufe ihn aber nicht vermiete,
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sondern einfach auf die Rendite spekuliere und dann kurze Zeit später wieder weiter verkaufe. Aber das hat im Endeffekt, um dann eben diesen Wohnungskauf wieder mir irgendwie gut zu rechnen, auch die Mieten nach oben getrieben. Das heißt, ich würde weiterhin eine Leerstandsabgabe, allen Wohnraum, den wir haben, der schon besteht, den müssen wir versuchen, auch zurück an den Markt zu bekommen und an die Leute. Also Entschuldigung, ich glaube ganz kurz, geben wir Ihnen vollkommen d'accord, dass wir, das will ich auch nicht, dass das gefördert, gebaut dann ins Eigentum übersteht. Aber ich glaube, ist ja nicht das Thema,
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weil wenn die Gemeinnützigen dann die Wohnungen verkaufen, dann verkaufen sie sie meistens an die Mieter und die werden dann in Wohnungen bleiben. Also das sehe ich auch so und aber erklären Sie mir bitte bei dem jetzigen, derzeitigen Gesetzeslage,, weil Sie sagen, die Befristung ist auch nicht glücklich, braucht die Befristung auch nicht. Aber ich muss, es macht, wenn es jederzeit, es muss jederzeit machbar sein, dass ich über meine Wohnung wieder verfügen kann und das ist derzeit nicht der Fall. Und deshalb hilft es nichts, ich sage, 20 Jahre waren ein bisschen übertrieben. Aber wenn ich jetzt sage,
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das ist realistisch ich kann Ihnen das sagen, weil ich sehr viele Wohnungen in diesem Segment in Graz gebaut habe. Da sind Kerntner gekommen und haben gesagt, mein Sohn ist jetzt, geht jetzt ins Gymnasium und in sechs Jahren kommt er nach Graz studieren und da möchte ich eine Wohnung haben. Aber die vermiete ich nicht, weil ich möchte sie dann ja frei haben und solange sie das nicht gewährleisten können, außer über die Befristung, wird das auch weiterhin so bleiben. Da gehört etwas gemacht und da gehört die Politik. Gerald, was werden zum Beispiel eine Lösung oder was werden ein Vorschlag? Das ist einmal an dich und dann an den Leonhard,
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dass du sagst, du sagst, wir brauchen keine Befristung. Welche Sicherheit gibt es? Ja, wir müssen einfach die Sicherheit haben, dass die gesetzliche Lage so ist, dass wir jederzeit aus gewissen Gründen die Wohnung kündigen können. Natürlich schon mit einer gewissen Übergangsphase das ist schon klar, ich kann nicht sagen, ich schmeiße jetzt in nächsten zwei drei Monaten raus, sondern es muss machbar sein, dass ein Mietverhältnis nicht in ein unbefristetes Mietverhältnis übergeht. Wir haben ja nur drei Jahre mit Verlängerung oder unbefristet und ich glaube, das engt ja auch ein, Spielraum.
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Das ist ja genau das Thema, das ist ja genau das Thema, das wir haben. eben hier und da kann schon passieren, dass der eine oder andere sagt,, deshalb vermitte ich nicht, wenn ich es mir leisten kann. Das heißt also, es liegt nicht daran, dass jetzt der die Wohnung leer stehen lassen will, sondern weil er ganz einfach sagt, die gesetzliche Lage ist bei uns so, dass einfach nicht absehbar ist. wenn man sich jetzt anschaut, dass die Politik ja auch rückwirkend eingreift in diverse Themen, da muss ich ja Angst haben, ich sage, ok jetzt geht es zwar so, aber wenn es dann der Politik einfällt und es kommt der Herr
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Vizekanzler wieder auf eine super Idee, dann macht er wieder eine Gesetzesvorlage und greift rückwirkend in ein Gesetz ein und da bin ich nicht unten. Es fehlt also an Rechtssicherheit, fehlt am Glauben an die Politik und da gehört was geändert. Ja, Leonhard, es liegt ja glaube ich einiges auf der Zunge. Mein Standpunkt wäre nochmal, also wir haben ja auch die Option von Eigenbedarf, anzumelden und die Wohnung dann wieder quasi zu bekommen und die Befristung. Also drei Jahre waren es bisher jetzt wurde es verlängert
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auf fünf Jahre. Das bringt den Mieterinnen immer noch keine große Sicherheit, diese zwei zusätzlichen Jahre. muss trotzdem alle fünf Jahre drum fürchten, ob ich jetzt in dieser Wohnung bleiben kann oder nicht. Zusätzlich werde ich auch als als Mieterin keine Missstände groß anprangern, wenn ich die Sorge habe, dass ich nicht in der Wohnung bleiben kann, weil bei der nächsten Befristung die dann wiederum ist, wahrscheinlich die Wohnung mich weiter behalten kann, wenn ich irgendwie der aufmüpfige Mieter bin. Also da gibt es schon auch allein dieses Machtverhältnis, wo Mieterinnen auf jeden Fall die schlechteren Karten in
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der Hand haben. Das heißt, meine Empfehlung wäre, der Standard sollte sein, dass es unbefristet vermietet wird und es kann einige Ausnahmefälle geben, wo auch eine Befristung dann erlaubt ist. Und zum Beispiel in Deutschland, wenn wir da mal rüberschauen, da gibt es den ähnlich großen Anteil an Mieterinnen. Da sind Befristungen kein Thema, da ist das auch von Gesetz aus gar nicht mal erlaubt, befristet zu vermieten. Es gibt den Eigenbedarf und eben nur in Ausnahmefällen findet das statt. Also das ist jetzt auch nicht neu oder irgendwie absurd, dass man nicht unbefristet vermieten könnte. nochmal,
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in erster Linie geht es beim Wohnen und vor allem bei Wohnungen um das Grundrecht auf Wohnen und dass Menschen leistbar und angemessen wohnen können. ich finde, da müssen wir schon auch an die Menschen zuallererst denken, an die Mieterinnen, die ein sicheres Zuhause haben wollen, ein Dach über dem Kopf, einfach Schutz und auch langfristig damit planen. Danke. Ein spezielles Thema, was das Wohnen an sich ja auch betrifft und das haben wir im Vorgespräch ein bisschen gesagt. Der Markt ist ja auch extrem unflexibel, Leonhard. Wir haben ja gesprochen, es gibt ja viele alte Menschen,
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nur in übergroßen Wohnungen wohnen und eigentlich dort gar nicht weg können, weil die, weil sie jetzt in den großen Wohnungen wo sie gar nicht mehr wohnen wollen, viel weniger zahlen als in kleinen Wohnungen. Und das ist natürlich im Alter ein Thema. Genau. Und ich würde gar nicht mal sagen, dass sie es nicht wollen, sondern sie können es schlichtweg nicht. Sie können sich die kleinere Wohnung nicht leisten, weil sie dafür mehr Miete zahlen müssen. Und ich meine, das ist die logische Schlussfolgerung für uns alle. Darum sollten wir uns verkleinern und mehr zahlen, wenn wir auch in der größeren Wohnung bleiben sollten.
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Das heißt, auch bei dem Thema Wohnen, wie viel Wohnraum haben wir, leistbares Wohnen geht es auch darum, wie ist der Wohnraum verteilt. Und da ist das eben genau eine Frage, dass wir auch sicherstellen müssen, dass Leute Wohnraum auch an ihre Lebenssituation anpassen können, dass eine junge Familie, irgendwie doch noch mal ein Kind bekommt oder sich allgemein vergrößern muss, also wegen einem Kind, dass sie auch die Möglichkeit haben, eine leistbare Wohnung am Markt zu finden, ohne zusätzliche Kontakte haben, ohne aus der Stadt rausziehen zu müssen, ohne das Glück zu haben, Eltern zu haben, die vielleicht Wohnungen besitzen,
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weil sie sie geerbt haben oder weil sie einfach zu den Spitzenverdienenden im Land gehören. Also da müssen wir halt schauen, wie können wir Wohnraum gut verteilen und wie können wir es auch schaffen, dass das richtig verteilt ist. Und das schaffen wir nur indem wir auch leistbaren Wohnraum bauen, der eben genau an diese Bedürfnisse angepasst werden kann. Da helfen uns dann die Luxusein-Zimmerwohnungen im Wohntürm nicht weiter und da helfen uns auch die Luxusdachsanierungen nicht weiter, weil die einfach nicht leistbar Sind. Ja, okay.
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auf jeden Fall, der Markt ist ja eigentlich zu unflexibel, wenn man das so will. Wenn ich aus einer Wohnung raus will, die mir zu groß ist, aber ich kann nicht, dann hat es ja mit den Marktgegebenheiten zu tun. Ich glaube nicht, dass es mit dem Markt geht, auch vielleicht, aber das Hauptproblem dabei, und ich glaube, dass das ja ein sehr großes Wienthema ist, dass jetzt die Pensionisten in einer großen Wohnung wohnen, das Hauptproblem oder die Sache ist, dass sie überhaupt dort wohnen. Das ist die Dame, dann halt irgendwann vor 50 Jahren hat der Beamte
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eine Gemeindewohnung bekommen, und dann ist sie mittlerweile Hofratswitfe und wohnt jetzt alleine in einer 100 Quadratmeter-Wohnung. Warum? Weil sie relativ wenig bezahlt, weil sie das Geld schon seit 40 Jahren hat. Das ist auch ich kann es auch von dieser Seite aufzählen, und das ist schlecht. Selbstverständlich sollte es so sein, dass jemand im Alter nicht in einer großen Wohnung, wo er sogar verloren ist, er dann in Zimmer die Heizung abdrehen muss, weil es zu teuer kommt, dass er raus kann, dass er das machen kann. Nur noch einmal, wir stehen auch dazu, wir stehen dazu, Wohnen ist ein Grundrecht,
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und Wohnen muss für jeden leistbar sein. Und ich sage ja auch immer, seit Jahren schon, es hängt nicht davon ab, wann, wo und wie. Wir haben halt das Thema, in den letzten 15 Jahren, und ich war 40 Jahre am Markt, kann also den Markt, was zumindest Graz, Wien und Salzburg betrifft, genau erschildern. habe das genau mitbekommen, das hat es schon einmal gegeben, alles in die Stadt, das hat es schon erkannt alles raus. Denken wir nur an die kurze Zeit Corona, wo auf einmal alle gesagt haben wir wollen raus, wir wollen raus. Das war dann relativ bald vorbei und jetzt wollen wieder alle rein in die Stadt.
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Dass dann dort es wahnsinnig schwierig ist, entsprechenden Wohnraum zu schaffen, das ist ja ganz normal und dann liegt in der Natur der Sache. noch einmal, wir haben drei Sektoren. haben den Sektor Gemeinnützigkeit, haben den Sektor Kommunal und wir haben den Sektor Gewerbe. Wir im Gewerbe decken momentan den größten Prozentsatz an Mietern in den unteren Schichten ab. Also da sieht man schon, dass die Leute bei uns Wohnungen mieten. Warum? Zum Beispiel, weil sie die die sehr wenig verdienen,
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sind meistens oder sehr oft Leute, die auch nur eine gewisse Zeit in Österreich bleiben dürfen können wo es auch hinmacht. Die kriegen gar keine Gemeinnützige Wohnung. Die kriegen gar keine Gemeindewohnung. Die müssen dann bei uns mieten und wir müssen schauen, dass wir viel Wohnraum schaffen. Und das alles gerade geändert. Und noch einmal, ein unbefristetes Mietverhältnis ist eine Enteignung. Und mit Enteignung tut mir leid, kann ich nichts anfangen. weiß nicht, was Sie sagen würden, wenn Sie sehr Auto haben, wenn Sie sehr Auto kaufen und die müssen einmal in der Woche das Auto ihm geben und zur Verfügung
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stellen, wer damit folgen kann. dann sagen, nein, mein Auto. Und das Gleiche ist ich habe eine Wohnung und ich kann mit der Wohnung machen und tun, was ich will. Und solange ich sie nicht mit öffentlichen Mittel baue, solange das Gemeinwohl nicht dabei ist, solange ich nur meine eigenen Mittel dort einsetze. Und dieses Recht das lasse ich nicht zu dass das genommen wird. Das ist aber so. Aber wenn die Politik sich ein bisschen drum kümmert um alles, um alle drei Sektoren, dann bin ich der Meinung, dass es hier die Möglichkeit geben muss dass jeder auch
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den Wohnraum bekommt, den er braucht. Und das größte, was sie tun müssen, ist endlich den Sanierungsturbo starten. Sanierungsturbo aber nicht nur auf der finanziellen Seite, sondern auch auf der rechtlichen Seite. Man muss ganz einfach, das wissen Sie, dass hier ein großer Helmschuh auch in der Sanierung im Mitte sein können, die einfach dann nicht das machen, was man braucht, damit man die Wohnung ordentlich und das Haus sanieren kann. Also da gibt es Ungereimtheiten, gehören auch da mit gehören auch da mit Und ich glaube nicht, dass es Österreich nicht schaffen kann, dass wir günstigen oder leistbaren Wohnraum zur
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Verfügung schaffen. Für mich ist jetzt Wohnturm und soziales Wohnen nicht unvereinbar. Ich kann in einem Wohnturm genauso einen sozialen Wohnbau errichten, aber die beiden Segmente des sozialen Wohnbaus gehören dringend gepusht. Danke. Was gepusht, das heißt, müsste Geld da sein. Leonhard, hast du das Gefühl, dass die Mittel der Wohnbauförderung derzeit richtig verwendet werden? Also zuallererst bräuchte es auch wieder die Zweckbindung
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der Wohnbauförderung, dass die auch tatsächlich in den Wohnbau fließt. Und wenn wir uns auch anschauen, die Wohnbauförderung ist in den letzten 34 Jahren um zwei Drittel zusammengeschrumpft. Also wir haben noch 1989 1,4 Prozent der Wirtschaftsleistung ist in die Wohnbauförderung gegangen. Jetzt sind es aktuell 0,4 Prozent der Wirtschaftsleistung. Also da muss auf jeden Fall ausgebaut werden, dass die Wohnbauförderung auch genutzt wird und in leistbaren Wohnbau fließt. Auch im EU-Vergleich haben wir es aktuell, dass Investitionen in den Wohnbau in Österreich deutlich stärker zurückgegangen sind als in den anderen EU- Staaten.
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Da müssen wir schon auch Geld in die Hand nehmen, um vor allem leistbaren Wohnraum zu schaffen. Und da würde ich auch von sozialem Wohnbau sprechen oder auch von gemeinnützigen Wohnbauten, weil dort die Mieten im Vergleich immer noch die niedrigeren sind. Und das schafft tatsächlich leistbaren Wohnraum. Und bei den gemeinnützigen haben wir die kostendeckende Miete. Also da ist das was an Kosten anfällt für die Wohnung, das ist auch das, was tatsächlich die Mieterinnen dann zahlen müssen. Da zahle ich aber nicht noch zusätzlich in irgendwelche Gewinne von großen Wohnungseigentümerkonzernen oder
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so ein und finanziere damit noch irgendwelche Gewinne, sondern ich zahle das, was es braucht, um diese Wohnung zu bauen und eventuell weitere leistbare Wohnungen zu bauen. Aber dafür ist es wichtig, dass wir die Wohnbauförderung auf jeden Fall wieder zweckbinden und dass auch Geld in die Hand genommen wird, um leistbaren Wohnbau zu schaffen. Wobei von der als Konjunkturpaket gedachten Wohnbaumilliarde zur Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus haben bis Anfang 2026 nur einen Teil der Mittel, wurde nur ein Teil der Mittel abgerufen. Das wurden lediglich rund 213 Millionen Euro. das ist schon,
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die, sie hält man, es wäre in gewisser Weise vorhanden aber es wird nicht wirklich genutzt. ja, meine Frage, ist das Risiko im Anblick zu groß zu bauen? Risiko ist immer zu groß zu bauen, um noch mal kurz auf das von meinen Vorrednern einzugehen, sie trauen auch Miete von Gewinn. Naja, dass wir als gewährliche Immobilienwirtschaft einen Gewinn machen müssen, glaube ich, klar. Davon lebt auch der Staat, weil wir wahnsinnig viel Steuer zahlen. Die gemeinnützigen wollen keine Steuer,
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wir beschäftigen in unserem Bereich zehntausende Mitarbeiter. Wir haben eine Wertschöpfung für die gesamte österreichische Wirtschaft, die viermal so hoch ist, als wir investieren. Also so zu tun und jetzt zu sagen, alles, wir machen, ist böse, ist glaube ich, der falsche Weg. Natürlich müssen wir Gewinne machen, weil das ist halt einmal so in Unternehmertum. Wenn ich in der Früh aufstehe, ist nicht automatisch Geld am Konto, sondern ich muss erst etwas tun dafür als Unternehmer und das tun wir. Aber ja um weiter auf deine Frage zu antworten,
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es ist momentan sehr risikoreich. Erstens, weil wir eine, sage ich mal, sehr unruhige Zeit haben, nicht nur jetzt im Wohnraum, sondern man merkt schon die allgemeine Situation auf dieser Welt und man merkt schon, dass sich sehr viele Leute überlegen momentan, wo sie sich ansiedeln oder ob sie überhaupt was kaufen sollen oder überhaupt einmal mieten wollen. Ist das eine. Das andere ist, dass es für uns aufgrund der preislichen Situation und ganz speziell, und du hast das vorher schon genannt, die überbordeten Vorschriften, wir haben.
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Wir haben derzeit über 5.000 Normen, die wir einhalten müssen, wenn wir ein Haus errichten. haben den Baupreis, der sich in den letzten Jahren fast verdoppelt hat. Das ist nicht ein Spur, das an uns vorübergegangen. Wir haben ja nicht Gewinnmaschen gehabt, wo wir das aufholen können. Das heißt, habe einen, wenn ich jetzt nur die Baupreise hernehme und die dazugehörigen Nebenkosten, dann muss ich mal mindestens um 1.500 Euro mehr verdienen für die Wohnung als vor vier fünf Jahren. Und das blüht mir natürlich. Und ja, das war zum Beispiel auch ein großer Fehler bei der Wohnbauförderung.
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Die Zweckmittlung sowieso, das ist nicht einzusehen, warum jeder Marktplatz in irgendeinem Ort in Österreich von der Wohnbauförderung profitiert. Und man hat auch schlichtweg vergessen, zum Beispiel die Wohnbauförderung mit der Entwicklung der Baukosten zu valorisieren. Wenn man das hier anschaut, wenn man die letzten 20 Jahre das gemacht hätte, dann wäre die Wohnbauförderung um einige Milliarden höher als sie jetzt ist. Also das hat man alles vergessen. ja, momentan, es gibt Projekte, aber die Kolleginnen und Kollegen haben auch, ich auch dazu, aufgrund der restriktiven Haltung der Banken,
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die auch hier Verordnungen haben, wo es nicht ganz einfach ist, auch für uns, für gestandene Bauträger entsprechende finanzielle Mittel zu bekommen. Die Kim-Verordnung ist zwar ausgelaufen, aber wir wissen alle, dass seitens der SMA hier eine Drohung, quasi Drohung gegenüber den Banken gibt, dummlich darauf zu schauen, dass alles so weiter läuft, wie es unter der Kim-Verordnung weiter gelaufen ist. Da könnte der Herr Finanzminister mal ein Machtwort sprechen, weil das ist immerhin sein Gebiet. Da könnte er mal schauen, dass das leichter wird und dann
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wird es schon wieder funktionieren. Derzeit ist die Lage nicht rosig, das Risiko hier mit einem Projekt nicht sehr gut zu realisieren, sehr groß. Sieht man auch speziell in den Städten, sehr wenig Baukräne, kein Vergleich zu vor Corona. Herald, danke. Leonhard, ein Thema, waren natürlich die gestiegene Baukosten, sind das eine. Allerdings, hast du das auch gesagt im Vorfeld, es sind auch die Kunststückspreise ja enorm gestiegen. Genau, wir haben mehrere Stellschrauben,
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wo die Kosten einfach gestiegen sind, um Wohnungen zu bauen. das ist neben den Baukosten, die vor allem auch durch die Energiepreise getrieben sind, auch die Kunststückspreise, die halt in den Städten immer knapper werden und damit auch teurer werden. eben und ich spreche es nochmal an, auch durch die Spekulation damit, dass man mit Wohnraum, dass es eine Anlage gut ist, dass ich damit irgendwie Gewinne erzielen kann, damit dann auch spekuliert wird. Und das treibt die Kunststückspreise mit nach oben und das treibt die Wohnungspreise mit nach oben. Und das sehen wir in anderen Ländern um uns herum,
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in Deutschland, in den Großstädten, in Berlin, in London. Da ist das schon längst auch passiert und da haben wir viel, höhere Mietpreise und Wohnungspreise. Und da sollten wir in Österreich aber auf jeden Fall schauen, dass wir nicht diese gleiche Entwicklung hinlegen, sondern frühzeitig eingreifen. Und da wäre es eben auch wichtig, dass wir Grundstücke, die nicht bebaut werden, aber also es Pläne gibt, aber die nicht umgesetzt werden, dass die vielleicht auch wieder zurückgehen, wenn die von der Gemeinde kommen oder so, dass es auch wirklich nicht zu diesen Leerständen kommt und wir da keine Prachtflächen haben.
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Und zusätzlich auch städtische Grundstücke, die es sowieso schon gibt, auch weitergegeben werden mit dem Ziel, leistbaren Wohnraum zu schaffen, weil das ist das große Problem, was wir eben gerade haben. Das Wohnraum, der vielleicht auch noch vor ein paar Jahren leistbarer war, mit der starken Inflation und der dadurch verbundenen Anstieg der Mieten und den Mieterhöhungen, weil sie automatisch an die Inflation angepasst wurden, die aber nicht zurückgenommen wurden, eben zu Mietpreisen kamen, die mittlerweile nicht mehr leistbar sind. Das Haben wir ja schon, das gibt es ja schon. Es gibt ja schon Bundesländer, haben Widmuskategorien,
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die zum Beispiel förderbarer Wohnbau heißen, wo halt nur geförderte Wohnungen gebaut werden dürfen. Es gibt auch schon Verträge, kommunale Verträge mit Liegenschaftseigentümern. Wenn sie eine Baugenehmigung bekommen, dann müssen sie innerhalb von zehn Jahren was errichten wenn sie das nicht tun, wird sie wieder rückgewickelt oder sie zahlen eine Straf- eine Entzahlung in Gebühren dafür. Das gibt es ja schon alles, das brauchen wir ja nachher finden. Aber auch das, noch einmal, wenn jemand eine Liegenschaft kauft, dann wird er sie bebauen wollen.
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Auch hier, wenn ich eine Liegenschaft habe, die Bauland ist und ich brauche sie derzeit nicht verwerten, weil ich sie für meine Kinder für später aufsparen möchte, weil vielleicht dann dort jemand sein Einfamilienhaus baut, dann kann ich nicht beschlafft werden. Das geht nicht, das ist mein Eigentum. Man kann nicht machen, was ich will. Wenn ich dann halt hergehe und sage, dann gibt es eine Straftat und dann wird es bald keine Liegenschaften mehr geben, die entsprechend bebaubren können. Und dann wird es noch teurer. Und ich darf aber dazu sagen, kleine Entwarnung, also ich merke in der Hartz schon,
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dass die Grundstückseigentümer ein bisschen vernünftiger werden, dass die Grundstückspreise ein bisschen losgehen. Gerhard, danke, wobei man muss schon sagen, ich meine, auf deiner Seite ja, das mit dem Einfamilienhaus, ist das eine, aber es wurde schon in Wien in den letzten zehn Jahren sehr, viel gekauft, in der Hoffnung dass alles steigt und da wurde auch schon sehr viel Spekulation mit betrieben, was das betrifft, also was die Grundstückspreise betrifft. Der Leonhard natürlich recht, ist schon in einem Maß gestiegen, wie es eigentlich nicht unbedingt hätte sein müssen.
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Noch ein Thema, geht ein bisschen quer, aber das ist einfach so, Leonhard, du hast das angesprochen mit den Gemeindewohnungen, haben wir über die Gemeindewohnungen gesprochen. Eigentlich müsst ihr die Stadt Wien nur die Zugangsregeln zu den Gemeindewohnungen verändern, vereinfachen, von welcher Seite wird das von euch gesehen? Grundlegend ist hier auch wieder einfach der Ansatzpunkt, wenn wir leistbare Mieten haben und leistbaren Wohnraum, dann muss das auch zugänglich sein für alle, die eben in der Situation sind, dass sie sich das sonst nicht leisten können. Also das müssen schon vorwiegend Leute sein mit weniger
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Einkommen. müssen auch darüber reden, oft sind eben Menschen mit Migrationshintergrund dazu gezwungen, dass sie eben am freien Markt nach einer Wohnung suchen und da sind die Mieten einfach höher, da ist es teurer. Wir brauchen die Stellschrauben, dass überall dieser leistbare Wohnraum zur Verfügung steht und Menschen den Zugang auch dazu haben, den zu nutzen, wenn sie das eben brauchen. Wir sehen ja auch bei der Wohnkostenbelastung zum Beispiel, also 33% am Einkommen machen die Wohnkosten am freien Markt aus im Schnitt, das kann auch noch höher und niedriger liegen und da müssen wir auch schauen, dass das runtergeht.
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Das Kann ich aber auch anders gewährleisten,? Damit das runtergeht, kann ich aber auf der anderen Stellschraube auch drehen und schauen, dass die Leute mehr verdienen und es mehr Überbleibt. Glaube, auf der anderen Seite auch ändern. Gerhard, da gibt es auch ein anderes Argument natürlich auch, glaube darüber haben wir auch ein bisschen im Vorfeld gesprochen. Leonhard, wenn man jetzt die Mieten betrachtet, es steigen ja nicht die Mieten in dem Sinn, es steigen ja die Betriebskosten enorm an in den letzten Jahren und das macht natürlich auch einen riesen Schritt aus. Also eigentlich müsste man ja da schon wieder,
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wie wir sagen, ist eigentlich schon wieder die Politik gefragt. Das Wohnthema ist insgesamt ein Politikthema, wo die Politik eigentlich an jeder Stelle gefragt ist, auch nachzubessern. Wir können auch nicht davon ausgehen, dass einmal gemachte Politik in Ewigkeit reichen wird. Dafür entwickeln sich Wohnen-Menschen einfach zu sehr. Wir müssen da immer wieder schauen, dass wir auch die Regelungen anpassen. Und genau, gerade eben Betriebskosten, auch die sind in den letzten Jahren stark angestiegen, weil die Energiepreise so explodiert sind. Und damit waren dann auch Mieterinnen eben doppelt belastet.
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Zum einen einfach durch die Energiekosten, um die Wohnung warm zu halten und zu heizen. Und zusätzlich kamen diese Wohnenergiekosten dann auch noch mal bei den Betriebskosten zurück. Wenn wir uns aber auch noch mal anschauen, wie die Betriebskosten geregelt sind, was zumindest im geregelten Bereich, also in den Altbaumieten, was unter das Mietrechtsgesetz fällt, was da erlaubt ist, an Betriebskosten an die Mieterinnen weiterzugeben, da sehen wir auch auf jeden Fall, dass da Kosten dabei sind, die eigentlich nur den Vermieterinnen zugutekommen. Zum Beispiel die Grundsteuer ist ja das große Beispiel
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immer, dass Vermieterinnen überwälzen können auf die Mieterinnen, wo man eben darauf achten müsste, wenn man jetzt auch bei der Grundsteuer ganz allgemein etwas machen würde, dass das eben nicht letztendlich den Mieterinnen zu schade kommt. Und da haben wir ein Drittel der Betriebskosten, die eigentlich Vermieterinnen-Ausgaben decken. Und auch da wäre ein Ansatz der Politik, danach zu bessern, diesen Betriebskosten-Katalog zu modernisieren und den auch flächendeckend anzuwenden, also dass wir auch am freien Markt die Regelung haben, ganz klar, was sind Betriebskosten, was kann weiterverrechnet werden und dass wir darin aber
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keine Vermieterausgaben finden Wenn man jetzt aber die Betriebskosten anschaut, das ist jetzt meine Meinung, und dann schaut, wie hoch die Energiekosten geworden sind und dass es überhaupt nicht unter Kontrolle gebracht wird oder auch nicht geschafft wird, das unter Kontrolle zu bringen, ist schon ein Thema, das politisch einfach auf die Mieter beziehungsweise auf die Bewohner umgewälzt wird, in welcher Form auch immer. Und das ist jetzt egal, ob es Eigentum oder Mieter ist. Da bin ich ganz bei dir, das sehe ich auch so und da gehört auch von der Politik ganz entscheidend da gehört auch etwas gemacht.
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Im Endeffekt hat ja keiner was davon, wir zu wenig Wohnraum haben. Es ist auch eine gesellschaftliche Frage, wenn das nicht besser wird, dann möchte man einerseits dort nicht wohnen und andererseits möchte man natürlich dort nicht bauen. das ist ja immer eine Gerheit. Ja, das stimmt und ich gehe mit euch ja hier in die gleiche Richtung. Die Politik hat hier zu handeln, wir brauchen staatliche Hilfe. Aber, und jetzt sage ich noch einmal, es gibt auch die Möglichkeit auf der anderen Es ist halt ganz einfach so,
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dass in Österreich leider Gottes, auf runter hohen Steuerquote, vom Brutto nicht viel über bleibt. ist das Ding und wenn je mehr so drüber bleibt, desto mehr kann ja für das Thema Wohnen oder auch für andere Themen aufbrauchen. Und auch hier gehört etwas gemacht. Weder die Mieter noch die Mietenden sind unsere Feinde, ganz im Gegenteil wir über Gebühren oder über die normale Tätigkeit hinaus, wir quasi für die Sozialschwächeren auch zuständig sind oder zuständig sein
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sollen, was einerseits andere Sektoren machen sollten. Und da gehört unbedingt etwas gemacht. Ja, Der Staat muss was tun, aber das, was er jetzt tut, Apropos andere Sektoren, Gemeindewohnung, höchste Einkommen sind 70.300 Euro. das ist mit einer Gemeinde und das passt da irgendwo auch nicht zusammen. Wisst ihr was ich mache, ich das Gefühl habe, ich habe das Gefühl, die Politik, ich stelle jetzt die Frage an den Leonhard, ich habe das Gefühl, die Politik versagt teilweise
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und versucht das auseinander zu dividieren und schiebt es einfach auf andere, anstatt selbst doch irgendetwas in die Hand zu nehmen. Das Gefühl habe ich. Also die Regierung hat in den letzten Jahren auf jeden Fall zu wenig gemacht im Mietbereich, die hohe Teuerungskrise und ich meine, sind immer noch in der Teuerungskrise, die hat sich kurzzeitig abgeschwächt. haben aber immer noch Inflationsraten oder jetzt zuletzt 2025 von 3,6 Prozent. Aber die Regierung hat einfach viel zu spät eingegriffen, um wirklich die Teuerung runter zu bringen und auch die Mieten runter zu bringen und auch vor allem zentral die
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Energiekosten. Und wenn wir uns da auch umschauen, andere Länder haben viel früher eingegriffen in Europa. Also wir haben Frankreich, Spanien, die Mietpreisbremsen früher angewendet haben und die haben auch relativ schnell ihre Inflation senken können und schauen wir uns um in der EU im Schnitt. Die Inflation liegt aktuell schon bei 2 Prozent. In Österreich haben wir immer noch über 3 Prozent. Also da hat die Regierung viel zu spät gehandelt. Gut ist, dass sie jetzt zum neuen Jahr tatsächlich mal nachgezogen hat und tatsächlich auch mal umfassend das gemacht hat. Also dass sie nicht nur den geregelten Bereich mit der
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Mietpreisdeckelung angegangen ist, sondern auch im freien Bereich den Mietendeckel angewendet hat. Allerdings muss man da auch sagen, die Regelung, wir deckeln bei 3 Prozent und alles was noch, also die Inflation, die über 3 Prozent liegt, wird zur Hälfte angewendet. Das greift jetzt dieses Jahr wahrscheinlich einmalig, dass es anstatt 3,6, 3,3 Prozent sind. Ab nächstem Jahr sind die Prognosen aber wieder unter 3 Prozent. Da wird die Inflation wieder komplett drauf geschlagen. Wahrscheinlich wird es aber trotzdem noch ein bisschen Dauern. Wobei, als der Mietendeckel könnte man ja einen Energiedeckel
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drauflegen und versuchen, dass man von Seiten der Politik dass man die Energiepreise runterbringt, oder nicht, könnte man nämlich auch schon sehr sehr viel an den laufenden Wohnungskosten beitragen. ganz andere, bitte Leonhard? Ja, also das Leistbarkeitsproblem, was wir bei den Mieten haben und im Wohnbereich allgemein, das lösen wir nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern wir brauchen ein Paket an Maßnahmen. Wir müssen in verschiedenen Bereichen müssen wir Maßnahmen treffen, wir müssen nachbessern, wir müssen einige Dinge modernisieren und so können wir in der Gesamtheit das schaffen, die Kostenbelastung für die Menschen in Österreich auch
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wieder runterzubekommen. Das verstehe ich jetzt nicht ganz, warum Sie dem jetzt so negativ entgegenstellen, was ich so mitbekommen habe in den letzten Monaten und Jahren war es ja der Wunsch, auch Ihres Instituts und Ihre Chefin ist ja von TV-Achtation zu TV-Achtation mit dem da, wo Sie eine Loslösung der Inflation von Mietzins und die Mieten sollen von der Inflation entkoppelt werden. Genau das ist jetzt geschehen, glaube ich. Also es müsste jetzt nicht passen, Sie müssen ja wirklich sein, was genau Ihre Vorstellung gemacht worden ist und wenn wir das Glück haben, dass wir weniger Inflation haben,
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dann ist es sowieso gut, dann muss ich ja nicht negativ, was soll ich dann, ich habe jetzt unter 3% Inflation, dann mache ich es nicht um 1% oder wie, wobei man ja eins nicht vergessen darf, die Betriebskosten, die weiterlaufen, die hohen Gebühren, die unterliegen nicht dem Setzten und die gehen dann Durch Die laufen weiter ja. Laufen durch., Guter Einwand Leonhard. Guter Einwand, ja wir können auch schauen dass wir die Betriebskostendeckeln und dass wir da senken und die Mietpreisbremse, also es ist positiv und gut, dass die da ist und dass sie auch allumfassend ist, dass sie auch den freien Mietmarkt mit rein nimmt,
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allerdings ist die Deckelung bei eben den 3%, die ist zu hoch angesetzt, wir könnten den Deckel bei 2% einführen, wir könnten auch sagen, dass wir nicht diese halbe Inflation noch draufschlagen. 2%, das ist das Ziel, die Regierung ausgeht, 2% Inflation, ist das Ziel mit den Zentralbanken, an dem die sich orientieren und auf das sie hinarbeiten. Warum setzen wir also einen Mietendeckel an, der über diesen 2% liegt, wo wir wissen, dass Mieten so einen relativ großen Anteil an der Inflation ausmachen und warum schaffen wir da diesen Raum, dass wir überhaupt wieder die Inflation annehmen können, durch die Mieten, warum sorgen wir nicht dafür,
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dass der Preistreiber Mieten bei 2% gedeckelt ist und damit ist das auch, dann haben wir die Sicherheit, das sind 2%, wenn die Inflation niedriger liegt, dann wird auch niedriger angepasst, das wäre die wirkliche Entkoppelung von der Inflation und nicht die 3% plus, was drüber liegt, nochmal um die Hälfte draufzuschlagen. Wenn der Herr Bundeskanzler ausgerufen hätte, dass es 1% sein muss, dann hätten Sie gefordert, dass es bei 1% sein muss, in irgendeiner Zahl steht immer dort und da muss man sitzen. Wobei man natürlich auch einzig vergessen darf, dass mit den Mieten auch mehr oder weniger die Häuser
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bewirtschaftet werden, also es fließt ja nicht eins zu eins in die Tasche der Eigentümer, wird ja auch etwas, es muss ja auch etwas für das Haus getan, nur für den Erhalt des Hauses, also ich bin ja weiterhin der Meinung, wir werden hier ein bisschen auseinandergetrieben, von politischer Seite es nicht möglich ist, vernünftige so wie der Leonhardt gesagt hat und auch du Gerald, der Meinung bist, eine umfassende Lösung für dieses ganze Thema zu finden. Das fängt an beim Bauen, das fängt an bei den Normen, das geht hin bis zu den Energiekosten, bis zu den Mietkosten, bis zu den Gemeindewohnungen,
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es müsste ja ein umfassendes Paket geschnürt werden, weil solange wir uns auf Einzelpunkte konzentrieren, wird es Gesamtlösung geben. jetzt ist meine Abschlussfrage, Leonhardt glaubst du, dass wir es schaffen, dass es die Politik schafft in der nächsten Zeit, eine Gesamtlösung in irgendeiner Form zu finden oder zumindest so weit in Teilen, dass man damit etwas wirklich bewirken kann, ohne dass es jetzt Knappheiten gibt, steigende Mieten gibt oder was auch immer. Es ist relativ einfach, die Politik muss es schaffen,
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die Kosten allgemein runterzubringen, gerade bei den Grundbedürfnissen, gerade beim Grundrecht Wohnen, aber auch im Lebensmittelbereich, aber auch im Energiebereich. Die Menschen haben das Gefühl, dass ihnen die Kosten über den Kopf wachsen und das ist nicht nur ein Gefühl, das ist auch tatsächlich so und wir wissen auch aus Studien, aus der Forschung, dass solche überbordenden Kosten und vor allem auch hohe Mietkosten dazu führen, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien an Aufwind gewinnen. Und ich glaube, ist was was wir gesellschaftlich nicht wollen. Das heißt, die Politik muss es schaffen,
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die Teuerung runterzukriegen und vor allem auch bei den Mieten anzusetzen, weil Mieten und Wohnen das ist ein Grundrecht. Wir alle brauchen die Sicherheit von einem Dach über dem Kopf, müssen uns das leisten können und das muss auch angemessener Wohnraum sein, dass wir nicht in einer kleinen Einzimmerwohnung vor uns hinleben. Leonhard danke. Ganz kurz eine andere Frage die haben wir nämlich im Vorfeld auch aufgebracht, glaubst du auch, dass die Erwartungshaltungen mittlerweile an den Wohnraum zu hoch sind? Wobei, Einzimmerwohnung ist halt schon, also, denn früh hat man ja mit 50 50 Quadratmeter,
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60 Quadratmeter zu dritt oder viert gelebt, aber es ist natürlich schon noch eine Frage der Entwicklung der Zeit. Ich glaube, dass sich schon auch da Ansprüche verändert haben, aber man muss ja auch sehen, dass zum Beispiel ein Internetanschluss, das ist heute ein Standard, das braucht man grundsätzlich. Das war eben vor 30 Jahren noch nicht so, da konnte man vielleicht, also da konnte man ohne Internet leben. Heute braucht man das aber, da muss halt nachgerüstet werden, der Anspruch auch, dass man nicht mit Gas heizen will als Mieterin. Also, da würde ich nicht von ausgehen, dass jetzt grundsätzlich Ansprüche nicht gegeben sind und
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wenn wir auch mal an den Mietmarkt schauen, wenn man wirklich mal mit Leuten redet, die eine Wohnung suchen und am Mietmarkt sind, die geben schon relativ schnell viele Kriterien auf, die sie von Anfang an hatten, ich will unbedingt das, ich will unbedingt das, weil es das erst gar nicht gibt und sie müssen die Wohnung nehmen, die halt zur Verfügung steht. Also, ich glaube, da können wir nicht nur davon ausgehen, dass die Bedürfnisse irgendwie zu hoch wären von den Leuten. Ich glaube die machen da eh schon Abstriche an das was sie tatsächlich haben wollten, aber den Punkt, den wir vorher schon hatten, wir müssen natürlich schauen,
59:36
wie wir Wohnraum fair verteilen können und wie ihn richtig verteilen können und da müssen wir auch schauen und das schaffen wir nur dadurch, wenn wir die Mieten runterbringen, wenn Wohnen und Mieten leistbar sind und ich nicht die Sorge haben muss, sobald ich aus der einen Wohnung rausziehe, eigentlich nichts anderes zu finden oder 100 Kilometer weit wegzuziehen und mein ganzes soziales Umfeld verlassen muss. Leonhard, danke für deine Einschätzung und Und stimmt natürlich, man muss schon wirklich in den Vorstellungen auch weiterhin zurückgehen oder zurückschrauben, wenn man das so will. Ja, Gerald, deine Einschätzung zum Schluss,
1:00:15
wird es die Politik schaffen? Du bist doch lang politisch verwoben gewesen, bist es immer noch, werden Sie es schaffen, der nächsten Zeit eine Lösung zu finden, dass wir dann einmal alle zu dritter Sitz und einer Meinung sind und sagen, jetzt passt es? Ich glaube, dass wir zu dritt nie zusammensitzen und die gleiche Meinung haben werden, weil ganz einfach hier unsere Vorstellungen sind Das aber gut so, das ist nicht das Problem. Für mich wäre mal wichtig und das glaube ich, das, was in nächster Zeit passieren soll. Es müssten diese politischen Ideologien, egal von welcher Seite sie kommen, weg aus dem Wohnbau rausgenommen werden, das ist ein Thema.
1:00:56
Schon in der Parteizentrale bleiben und darüber diskutieren. Worum es mir geht, ist dass wir mehr bei der Bevölkerung ansetzen und nicht im Wohnbau, sondern dass wir nie erschauen, dass das Einkommen auch mehr Wert hat, auf der einen Seite auf der Höhe, aber auch was die Grundlagen betrifft, sodass man sagen kann, wenn jetzt der 20-Jährige eine Gemeindewohnung bezieht und in 15 Jahren verdient er das Doppelte, dann müssen wir diskutieren, ob er aus der Wohnung und sich eine andere Wohnung nimmt. Und derzeit sehe ich es relativ schwierig an,
1:01:38
dass es hier zu einer ordentlichen Lösung kommt. Es geht nicht nur um die Kosten. werden wir schon irgendwie wird die Politik irgendwie zusammenbringen. Die Mehrwertsteuer auf die Lebensmittel ist jetzt nicht nur der große Burner. Wir müssen im Wohnbau schon bisschen höher ansetzen, bisschen mehr schauen, es bisschen mehr einfällt, auch die 180 oder 200 Punkte für die Delegalierung. Ich glaube nicht, dass wir hier aufscheinen. Ich sehe das auch so wie der Kollege, dass man bei den politischen Rechtssteuerungen da bisschen aufpassen muss, die natürlich ärgern und sagen, wenn wir dann am 18. dann wird alles billiger wird alles besser,
1:02:18
aber nie dazu sagen, wie sie es schaffen. Wir haben in der Steiermark jetzt eine blau gefühlte Regierung. habe vorige Woche mit dem Landtagspräsidenten der aus der FPÖ kommt, gesprochen. hat mir zugesagt, dass es im Laufe des heutigen Jahres ein großes Deregulierungspaket gibt. Sein Wort in Gottes Ohr. Also das könnte dazu beitragen. Das heißt, da gehören. Es gehört das Mietrechtsgesetz endlich so gemacht, dass es ein neues und gutes Mietrechtsgesetz ist. Es gehört dereguliert. Und dann wird es wahrscheinlich in irgendeiner Form klappen. Ob es diese Regierung ist, wage ich zu bezweifeln,
1:03:00
weil ich möchte nur abschließen. das muss ich noch loswerden. Solange ich im Amt war und es war, glaube ich, da war die Regierung ein halbes Jahr oder noch länger, hat es beim Herrn Vizekanzler vier Sektionen gegeben, drei Sektionschef und das Thema Sektionenwohnen hat es keinen Sektionschef gegeben. weiß nicht, es jetzt vielleicht gibt es jetzt schon einen Aber da sieht man die Wirklichkeit des Themas Wohnen. das gehört geändert. Gerald, ein super Schlusswort. möchte mir, auch wenn wir jetzt, auch wenn wir vielleicht auch in 20 Jahren nicht der gleichen Meinung sind, aber wir sind zumindest der Meinung,
1:03:34
dass es einige Dinge gibt, die geändert gehören. Ich möchte mich bei euch beiden ganz herzlich bedanken, dass ihr bereit wart, das erste IMO Live vis-à-vis zu tragen und dabei zu sein. Ja, bei Ihnen möchten wir uns bedanken fürs Zusehen und auch wenn wir vielleicht nicht gleicher Meinung sind, aber eins wünschen wir drei Ihnen auf jeden Fall noch einen schönen Nachmittag. Auf Wiedersehen. Danke schön. Tschüss.