Aufzeichnung Wird die Immobilienwirtschaft jemals digital?

Wird die Immobilienwirtschaft jemals digital?

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von Wann wird die I...

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Aktuell hat die Branche "andere" Prioritäten. Aber: Wären Finanzierungs- und Vermarktungsthemen mit einem höheren Grad an Digitalisierung zu vermeiden gewesen. Oder noch wichtiger: Wie können digitale Tools helfen, die Zukunft in der Branche besser zu meistern?

Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft – Ein Blick auf Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und verändert auch die Immobilienwirtschaft grundlegend. In einer Podiumsdiskussion, moderiert von Walter Senk, diskutierten Ronald Goigitzer, Christian Höll, Florian Huemer und Kristof Konstantin die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Potenziale digitaler Technologien in der Branche. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Argumente der Gesprächsrunde zusammen und bietet einen fundierten Überblick über den Stand und die Zukunft der Digitalisierung im Immobiliensektor.

Digitalisierung – mehr als nur Excel

Zu Beginn der Diskussion wurde die Frage gestellt, was Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft eigentlich bedeutet. Christian Höll definierte Digitalisierung als den Prozess, der vor allem darauf abzielt, manuelle Arbeit zu reduzieren, Medienbrüche zu vermeiden und Transparenz zu schaffen. Ein zentrales Ziel sei es, Daten verschiedener Applikationen zusammenzuführen, um dem Kunden einen umfassenden und effizienten Service bieten zu können – das sogenannte „One-Face-to-the-Customer“-Prinzip.

Dabei wurde auch die Rolle von Excel thematisiert: Trotz seines schlechten Rufs ist Excel nach wie vor ein weitverbreitetes Tool, das sich in Unternehmen nur langsam ablösen lässt. Dennoch sind die Teilnehmer sich einig, dass Digitalisierung weit über einfache Tabellenkalkulationen hinausgeht und tiefgreifende Veränderungen in den Geschäftsprozessen bewirken muss.

Unterschiedliche Perspektiven und individuelle Definitionen

Florian Huemer wies darauf hin, dass die Definition von Digitalisierung in der Immobilienbranche sehr subjektiv und individuell geprägt sei. Während Softwareanbieter Digitalisierung als umfassenden Prozess verstehen, sehen viele Makler sie oft nur als Nutzung einzelner Tools wie Social Media oder Chatbots. Diese Diskrepanz erschwere den Fortschritt und die Akzeptanz neuer Technologien.

Die Diskussionsteilnehmer betonten, dass Digitalisierung nur dann erfolgreich ist, wenn sie einen unmittelbaren Nutzen für den Anwender bringt – etwa durch Zeitersparnis, Fehlerreduktion oder Automatisierung von Routineaufgaben. Nur so könne der Mehrwert klar kommuniziert und von den Nutzern angenommen werden.

Künstliche Intelligenz als Game-Changer

Ein zentrales Thema war die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Immobilienwirtschaft. Die Experten sehen KI nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als grundlegenden Paradigmenwechsel, der die Branche in den nächsten Jahren maßgeblich prägen wird. KI-gestützte Agenten könnten künftig viele manuelle Tätigkeiten automatisieren und so Effizienz und Qualität der Prozesse steigern.

Dabei wurde betont, dass der Erfolg von KI-Lösungen stark von der Datenqualität abhängt. „Garbage in, garbage out“ sei das entscheidende Prinzip: Nur wenn die zugrundeliegenden Daten sauber, strukturiert und vollständig sind, kann KI ihr Potenzial entfalten. Dies macht das Thema Data Governance zu einer der größten Herausforderungen und gleichzeitig zu einer Schlüsselaufgabe für die Branche.

Transparenz – Fluch und Segen

Transparenz wurde als ein zweischneidiges Schwert diskutiert. Einerseits ermöglicht Digitalisierung eine umfassende Einsicht in alle relevanten Informationen zu Immobilien und Prozessen – von der Sonnenlichtsimulation bis zur digitalen Möblierung. Dies kann die Kundenbetreuung verbessern und die Effizienz steigern.

Andererseits kann zu viel Transparenz auch Nachteile mit sich bringen, etwa wenn alle Informationen sofort für alle Interessenten zugänglich sind und dadurch Verkaufsprozesse erschwert werden. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es wichtig ist, den Grad der Transparenz flexibel und unternehmensspezifisch zu steuern.

Change Management und kultureller Wandel

Die Einführung digitaler Technologien erfordert nicht nur technische Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel in den Unternehmen. Christoph Konstantin erläuterte, dass Transparenz und Digitalisierung auch zu einem Cultural Change führen, der von den Führungskräften aktiv gestaltet werden muss. Nur so können subjektive Einschätzungen durch datenbasierte Entscheidungen ersetzt und die Effizienz gesteigert werden.

Zukunftsausblick: Welche Technologien werden Pflicht?

Abschließend wagten die Experten einen Blick in die nächsten fünf Jahre. Die Prognose lautet, dass digitale Plattformen, die verschiedene Softwarelösungen integrieren und KI-basiert arbeiten, zunehmend zum Standard werden. Die Vision ist eine einheitliche Oberfläche, die alle relevanten Informationen und Prozesse bündelt und so den Arbeitsalltag von Maklern, Bauträgern und Verwaltern erheblich erleichtert.

Florian Huemer verwies auf die Entwicklung hin zur sogenannten Superintelligenz, die bis 2028/2029 erwartet wird. Diese werde nicht nur Daten strukturieren, sondern völlig neue Erkenntnisse und Lösungen generieren. Trotz dieser technologischen Fortschritte bleibt die persönliche Betreuung im Immobiliengeschäft weiterhin zentral, da es sich um ein People’s Business handelt.

Fazit

Die Podiumsdiskussion verdeutlicht, dass die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft ein vielschichtiges und dynamisches Thema ist, das weit über die Einführung einzelner Tools hinausgeht. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind die klare Kommunikation des Nutzens, die Sicherstellung hoher Datenqualität, die flexible Steuerung von Transparenz sowie die Bereitschaft zu kulturellem Wandel.

Künstliche Intelligenz wird als Schlüsseltechnologie gesehen, die Prozesse automatisiert und neue Möglichkeiten eröffnet. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beziehung zwischen Maklern und Kunden unverzichtbar.

Die kommenden Jahre werden zeigen, wie schnell und umfassend sich die Branche transformiert – doch eines ist sicher: Digitalisierung ist kein vorübergehender Trend, sondern eine fundamentale Entwicklung, die die Immobilienwirtschaft nachhaltig prägen wird.

Diese Zusammenfassung begleitet die Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion und bietet einen kompakten Überblick für alle, die sich fundiert über die Digitalisierung in der Immobilienbranche informieren möchten.

Transkript

0:11 Herzlich willkommen beim einem EmoLife Spezial. Erstens geht es heute nur und ausschließlich um Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft und zweitens moderieren wir heute im Duo der Walter und ich. Hallo lieber Walter, ich darf dich extra begrüßen und freue mich auf eine spannende Diskussion. Ich auch euch als Mitdiskutanten begrüßen. Christian Höll von Reality. Hallo. Hallo, freut mich sehr. Danke für die Einladung. Florian Buema vom PropX.

0:53 Hallo, grüße euch. Und vom PropUp. Servus Hallo. Heute übrigens Unser 213. des EmoLife, muss man natürlich dazu sagen, wir haben es seit im April 2020 bekommen und im Endeffekt ist es jetzt schon mehr so eine Podiumsdiskussionsrunde, das EmoLife das wir gemeinsam machen, Immobilienredaktion und iValue, es ist schon mehr ein Zeitdokument der Immobilienbranche und es sind alle EmoLives nachzusehen auf der Immobilienredaktion, alle seit April 2020. Das muss ich noch sagen, Ronny. Ja perfekt. Danke für die Ergänzung.

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1:36 Da sind wir schon auch direkt drin mit der Immobilienredaktion und EmoLife und Digitalisierung. Digitalisierung ist ja so ein Schlagwort, wo sich aber auch jeder was dazu denken kann. Ist Digitalisierung schon, wenn man Excel benützt oder braucht es dazu mehr, Christian? Was ist deine Definition von Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft? Also ich glaube, Digitalisierung hat einerseits, ich glaube das ist an allen Branchen so ziemlich ähnlich. Es geht darum, weniger manuelle Arbeit zu machen,

2:17 weniger Medienbrüche, mehr Transparenz. Transparenz ist ein super wichtiges Thema, weil ich glaube, die Transparenz wird auch ein entscheidender Faktor sein für viele Unternehmen in Zukunft. Das heißt wenn ich schon viele Daten eines Kunden habe und die gegebenenfalls dann auch noch auf verschiedene Applikationen verteilt habe, dann ist es eigentlich das große Ziel, diese Daten zusammenzuführen, sodass ich wirklich den Kunden gegenüber auch einen super Service leisten kann Und ich glaube, das sind alles so Themen, die in der Digitalisierung besser möglich sind. Dass ich sozusagen jetzt nicht alles mir merken muss,

2:53 sondern dass sozusagen alles transparent dargestellt wird. Man spricht immer gerne von diesem One-Face-to-the-Customer. Das heißt, dass sich der Kunde, egal an welcher Stelle er sich beim Unternehmen meldet, auch wirklich vollumfänglich mit all seinen Daten konfrontiert wird und auch betreut wird. Und ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Faktor und ich glaube, wissen alle, Excel ist ein absolut breit gefächertes und viel genutztes Tool, ich glaube, noch in jedem Unternehmen. Und das wird sich ich, so schnell gar nicht Ändern. Christoph, verwendest du noch Excel? Sehr sehr wenig tatsächlich.

3:31 Aber ja, ich bin da absolut beim Christian. Ich glaube, auch Excel ist immer noch oder hat zumindest einen schlechten Ruf, kann aber natürlich sehr viel. Ich teile die Definition von Christian natürlich. Ich glaube, was hier spannend ist, ist vielleicht auch die Immobilienmaklersicht. Tatsächlich, also jetzt ich als Softwareanbieter und Dienstleister, natürlich, so wie der Christian sagt, ist das natürlich Digitalisierung. Wenn ich mich jetzt aber hineinversetze in die vielen Makler mit denen wir in den letzten Jahren gesprochen haben, ist die Definition Digitalisierung unglaublich subjektiv und

4:06 sehr sehr individuell. Nur ein paar Beispiele zu bringen, um das konkret zu machen. Wir haben mit Immobilienmaklern gesprochen, ja was macht ihr denn im Thema Digitalisierung? Teilweise haben wir die Antwort vor, das ist aber schon drei vier Jahre her, bekommen, naja wir nutzen jetzt Facebook und machen Social-Media-Marketing. Also das heißt, Digitalisierung das wurde dann natürlich ganz anders definiert. Alles, was nur ein bisschen mit Laptop, Handy zu tun hatte, auch gleich Digitalisierung. Und ich glaube, dass wir auch jetzt etwas Ähnliches sehen. Maklern nutzen hier und da vielleicht Shadgy-BT.

4:41 Ist das jetzt Digitalisierung? Irgendwie ja, irgendwie vielleicht zu wenig laut Definition., deswegen ja, long story short, ich teile Christians Ansicht und ich glaube, für die Immobilienmakler selbst da draußen ist das höchst individuell was genau Digitalisierung ist. Florian ist das vielleicht auch gleichzeitig eine eine der Hürden, warum doch relativ wenig vorangeht, dass quasi die Branche als solches die Definition ganz anders sieht, als das, was es eigentlich sein sollte, weil das, was es sein sollte, dann tatsächlich viel Unterschied bringen würde in den

5:22 Geschäftsmodellen und im täglichen Arbeit? Ja bin ich grundsätzlich bei hier. Also Digitalisierung wird als Tool dann genutzt, wenn es tatsächlich unmittelbaren Vorteil für den User bringt, wenn er ein Problem unmittelbar lösen kann, was er vorher so nicht lösen konnte oder wenn er viel schneller dieses Problem durch dieses Digitalisierungstool dann lösen kann. Was ich jetzt erlebt habe, weil ich war jetzt, wir waren jetzt letzte Woche auf der Smart City in Barcelona und was jetzt als großes Thema kommt, es ist eben medial, es ist ja nicht nur auf den Messen, sondern auch medial,

6:04 wird ja auch getrommelt von den KI-Unternehmen selbst, ist der Agent, also sprich, der für dich Arbeit erledigt, der AI Agent und ich glaube, dass das in der Immobilienbranche dann wirklich ein Tool werden wird, wo dann mehr passiert als wie bis zuletzt, weil wir haben die Digitalisierung eher aus der Marketingperspektive vor vier Jahren begonnen, versuchen zu ändern für den Makler und sind dann teilweise durch die künstliche Intelligenz überholt worden, sprich von Staging und so weiter, was man manuell macht bis jetzt,

6:45 dass es die künstliche Intelligenz macht und so weiter und so fort, also Digitalisierung wird mehr jetzt kommen in der Immobilienwirtschaft und die Agents werden glaube ich, in naher Zukunft und den nächsten 24 Monaten einen ganz großen Bereich einnehmen von Dingen, die bisher manuell erledigt wurden. Danke, vielleicht auch eine kurze Vorstellungsrunde, damit sich unsere Zuhörerinnen und Zuseher ein Bild machen können. Christian, was macht Reality eigentlich? Also wir sind ein Softwareunternehmen für die Immobilienbranche, das heißt, wir bedienen Bauträger,

7:26 Makler, Interior Designer, Architekten, Handwerker in vielen Bereichen, das heißt, wir haben eine Plattform, sozusagen zwei die und drei Modelle verwaltet, die auch im Bereich beispielsweise mit Nutzen gefangen KI im Bereich Image Rendering ist, das heißt, in der Umbandlung, der automatisierten von beispielsweise ein Bild von einem Grundriss in ein 3D-Modell, die digitale Platzierung von Möbeln das heißt, vollumfänglich diese Funktionen gebündelt in einer Applikation, die sozusagen der Bauträger bzw. der Makler im Bereich der Visualisierung benötigt.

8:07 Christoph, du hast vorher darüber gesprochen, ihr seid hauptsächlich für Makler tätig, was macht Dropup? Genau, also wir sind jetzt kurz vorm fünften Geburtstag, also seit fünf Jahren am Markt, wir haben eine Software entwickelt, die du mit deinem CM-System verbindest und sozusagen effizienter in erster Linie dein sozusagen digitales Formularwesen abwickelt, also vom digitalen Alleinvermittlungsauftrag, Mitkaufanbote bis hin zum Übergabeprotokoll, natürlich intelligente und smarte Partneranbindungen, damit sozusagen die ganzen Customer Journeys zum Energieanbieter und Co. noch schneller abgewickelt werden und das war tatsächlich

8:48 so unser Stand als Dropup bis vor ich sage mal eineinhalb Jahren und unser zweites Standbein, aber diese zwei Themen befruchten sich gegenseitig natürlich, wie wir merken, sind das, der Florian vorhin auch schon angeteasert hat, dadurch, dass wir uns durch das digitale Formularwesen sehr intensiv mit Maklerprozessen im Backoffice oder den Maklern die ja wirklich draußen mit Endkunden zu tun haben, beschäftigt haben, haben wir jetzt die neue Technologie, alles rund um KI und die neuen Möglichkeiten in der Automatisierung genutzt und bieten so individuelle KI Workflows für unsere Kunden an. Das heißt, noch mal zusammengefasst,

9:24 wir haben ein Kernprodukt, die Dropup Software, in erster Linie ein digitales Formularwesen verbunden mit einer Makler-Software, JustEmo, OnOffice, Edireal und unser zweiter Stream de facto, der auch Hand in Hand geht, sind KI Workflows. Okay, danke. Florian, wenn ich das richtig verstanden habe, seid ihr am Weg euch ein bisschen, ja, nicht ganz neu zu erfinden, aber zumindest neue Wege zu beschreiten. Was gibt es da zu vermelden? Ja, wir haben jetzt gemeinsam mit der FFG eines der größten Projekte für digitale Zwillingsstädte sozusagen genehmigt

10:05 bekommen und in dem Sinne wird Wien als digitale Zwillingsstadt in einem Prototypen entwickelt werden und zwar nicht nur auf visualisierter Basis, sondern auch auf datengetriebener Basis. Das ist vielleicht ein Punkt dazu. Der zweite Punkt ist, wir haben vor vier Jahren begonnen mit dem Visualisierungsbereich und sind dann drauf gekommen, dass der digitale Zwillingsbereich zumindest aus unserer Sicht eigentlich das Interessantere ist und sind jetzt soweit, dass wir Lösungen anbieten können, die sich sozusagen in dem Satz widerspiegeln. Scan to BIM to digital twin. Was heißt das?

10:45 Wir haben zum Beispiel jetzt eine Gasanlage, die scannen wir mit einem 3D-Scanner, einem LIDAR-Scanner. Aus diesem Scan entsteht dann ein IFC-Modell, also ein BIM-Modell, das als zweiter Lehr über den LIDAR-Scanner drüber gegeben werden kann. dem BIM-Modell aus dem geometrischen Modell, entsteht dann ein sogenanntes Asset Information Model. Das heißt, wir versuchen dann die Verbindungen zu schaffen mit IoT-Sensoren, mit Beschreibungen dieses IFC-Modells. Also wir machen sozusagen das dumme IFC-Modell smart und aus dem smarten IFC-Modell oder Asset Information Model entsteht

11:27 dann der digitale Zwilling, den wir füttern mit realen Daten aus der Gasanlage. Und das machen wir gerade. Da sind wir schon relativ weit mit einem großen Kunden in Doha und wir werden in circa vier bis fünf Monaten mit diesen Prototypen mit den Prototypen schon früher aber mit dem live gehen können. Und das ist ganz eine neue Sache am Markt, weil die Kunden haben das Problem, dass sie in ihren Bestandsanlagen, in ihren industriellen Bestandsanlagen immer ein Flickwerk haben aus verschiedenen Zubauen, aus verschiedenen Systemen und unsere Lösung bietet hier

12:08 eine agnostische Plattform an, wo das alles aggregiert wird, in einer Lösung zum Nutzen des Kunden. Walter du hast eine Frage. Nein ich wollte etwas dazu sagen zu deiner ersten Frage, nämlich ob Excel eigentlich schon Digitalisierung ist. Ich muss dazu sagen, ja, für mich ist es teilweise schon Digitalisierung, aber ich bin wirklich als User beeindruckt, in welch umfassbaren Ausmaß sich eigentlich die ganze Technik und die Digitalisierung in den letzten Jahren entwickelt hat. Und das war, wie ich zum Schreiben angefangen habe, vor 25, 30 Jahren waren diese Dinge noch ganz ganz weit weg.

12:49 Und ich habe aber eins verstanden und ich glaube, das ist auch ein Punkt, der die Immobilienwirtschaft betrifft. Ich habe jetzt verstanden, ich muss es nicht verstehen. Ich muss überhaupt nicht verstehen, wie das alles funktioniert. Ich muss da den Nutzen daraus sehen und den brauche ich eigentlich oder den hole ich mir letztendlich durch andere Firmen, durch solche Firmen wie ihr habt, weil ich das eigentlich, was ich nicht kann, hole ich mir rein. Und das ist glaube ich, das Entscheidende. Und ich glaube, darum dauert es auch manchmal in der Immobilienwirtschaft ein bisschen länger, dass man alles verstehen möchte, bis man drauf kommt, ja,

13:24 ich muss nicht wissen, ich muss nur mit den richtigen Firmen zusammenarbeiten. Ich ergänze das jetzt dann auch um eine Frage. Christian, wir sprechen schon darüber, dass die Immobilienwirtschaft eher langsam Dinge implementiert. Aber wenn ich jetzt einen selbstkritischen Spiegel der Proptech Gemeinschaft vorhalte, kann es auch sein, dass wir es nicht immer ganz schaffen, den Mehrwert zu kommunizieren? Kann es sein, dass das mit ein Knackpunkt ist, dass der Nutzen nicht klar ist auf den ersten Blick, das,

14:06 was eh vorher gesagt worden ist? Also ich bin da absolut dabei und Lorian hat es vorhin ein bisschen angedeutet. Ich glaube, Software muss einerseits Probleme lösen oder Mehrwerte liefern. Ich glaube, das ist da, wo sich eine Software dann noch wirklich von anderen unterscheidet. Denn wenn ich wieder ein Problem löse, noch eine Mehrwerte liefere, warum soll ich auf diese Software wechseln? Und die Mehrwerte sollten dementsprechend auch, und das in Verbindung auch mit der vorherigen Frage gegebenenfalls, also überall dort, wo wir Zeit Kosten oder Fehler reduzieren,

14:46 ist sozusagen ein Mehrwert und bringt mir sozusagen dann noch wieder Vorteile. Also jetzt gerade für die Makler, nehmen wir jetzt mal aus unserem Bereich, wenn die Immobilie in 30 Prozent der Zeit aufbereitet werden kann, weil ich beispielsweise nicht verschiedenste Applikationen miteinander verknüpfen muss, alles in einer Applikation habe. Ich glaube, das sind Vorteile, Verwaltungsarbeiten, die ich mir spare durch beispielsweise Systeme von Christoph, die Workflows liefern, die sozusagen das Ganze automatisieren und dann auch skalieren. Ich glaube, das ist absolut der Schritt, den man mehr fokussieren sollte und auch kann.

15:28 Das ist auch immer eine Frage der Veränderung, die wir alle wissen. Change Management hat immer auch in erster Linie dann etwas mit Veränderung zu tun und das wird dann gerne mal negativ behaftet. ich glaube, da ist tatsächlich einfach das große ganze Bild wirklich notwendig das zu sehen. heißt, Digitalisierung an der einen Stelle kann absolute Mehrwerte an anderen Stellen bringen. Das heißt ich sehe es vielleicht an der einen Stelle nicht, weil es gegebenenfalls auch mehr Aufwand ist, aber in Summe auf das große ganze gesehen ergibt es dann sozusagen Mehrwerte und das ist glaube ich auch eine Form

16:01 der Kommunikation, die hier absolut fokussiert werden sollte. Christoph, neben der Tatsache, dass es notwendig ist, Nutzen zu vermitteln, braucht es aus deiner Sicht oder welche Art von Mindset braucht es aus deiner Sicht? Muss das jetzt ein vorwärtsgewandtes ich muss vorne dabei sein oder reicht es, Anführungszeichen, einfach unternehmerisch in die Zukunft zu schauen? Das ist ein sehr guter Punkt. ein kurzer Absatz vorab, ob man das auch irgendwie besser kommunizieren muss.

16:44 Wir sind jetzt nicht so lange im Geschäft, jetzt seit fünf Jahren. Walter hat es vorhin gesagt, ist schon natürlich viel länger im Geschäft. War ich kurz weg? Ja, Du warst kurz abgebrochen. Ich war kurz abgebrochen, genau. wie so oft kommt mir vor, dass sozusagen die Techies eine Technologie auf den Markt gebracht haben und dann gefühlt nach Use-Case, nach Anwendungsbeispielen gerungen wird, diese versucht werden,

17:24 irgendwie Marketing technisch aufzubereiten und dann der Mehrwert zu kommunizieren im Thema Digitalisierung. Und das hat man jetzt vielleicht geschafft. Vielleicht viele Unternehmen verstehen den Mehrwert von Digitalisierung mittlerweile nach zehn, zwanzig Jahren der Kommunikation und der Werbung. Und jetzt kam so das neue Schlagwort, KI. Das heißt, man hat irgendwie alles rund um Digitalisierung verstanden, mehr oder minder,? Und wagt sich an das ein oder andere Projekt und hat schon gewisse Prozesse vielleicht einer Transformation unterzogen und plötzlich kommt KI. Und das ganze Spielfeld gefühlt von neu auf.

18:00 Und Anbieter wie wir es sind, müssen sozusagen eine Technologie, die gefühlt aus dem Nichts kam, mit ganz neuen Möglichkeiten natürlich diesen Aufbau wieder leisten, thematisch aufbereiten, übersetzen vor allem. Das ist mal das eine. Bitte, Walter. Ich wollte dich jetzt nicht unterbrechen, aber das mit dem Übersetzen was du gesagt hast, das stimmt auch wirklich ganz genau. Also für mich sind sehr sehr viele Dinge, die ich mitbekomme in der ganzen Digitalisierung, einfach unverständlich und nicht verständlich. Und ich verstehe auch manchmal nicht gleich den Nutzen am Anfang, was natürlich jetzt bei Realtik was anderes ist.

18:44 da ist ein Nutzen irgendwo klar. Aber es gibt viele Dinge, da verstehe ich den Nutzen nicht. Und da ist es schon entscheidend, dass auch entsprechend das kommuniziert wird, was man auch davon hat. ich glaube, man muss die Immobilienbranche ruhig und langsam an der Hand nehmen und da auch durchführen. Ja genau. Also nun das nochmal zu unterstreichen. Also wir sind ja selbst ein bisschen in diese Falle getappt, als die neuen technischen Möglichkeiten zum Beispiel mit den KI Workflows und Agenten haben wir schon gehört, aufkamen. Also wir haben das gesehen, gefühlt. Ich glaube, vor zwei Jahren die ersten Andeutungen,

19:20 dass man das auch wirklich einsetzen kann im Markeraltag. Und haben das dann auch vorgestellt, ganz roh. Und keiner konnte was damit anfangen. wieso sind denn nicht alle aus dem Häuschen? Wie es sich dann verstanden habe, wenn man einfach nur über die Technologie an sich spricht, dann nun bei diesem Thema KI Workflows vielleicht kurz zu bleiben. Es ist ja so als würde ich einen Baukasten voller Legosteine haben. Und ich zeige dir diese Legosteine und sage, gefühlt kann ich gerade alles mögliche bauen in dein Backoffice für deinen Markeraltag. kann dir alles miteinander verbinden, alle Systeme und das kommuniziert miteinander.

19:58 Absolute schwarze Magie. Aber und jetzt sind wir jetzt beim Mindset, Ronny. Entweder die Person sieht diesen Lego-Baukasten und hat sofort Ideen, was man damit bauen kann, oder man muss natürlich sich an das Thema ranwagen. Vielleicht im ersten Schritt mit Schulungen, Use Cases darstellen. Also long story short, es ist wieder diese Übersetzungsarbeit. Und vom Mindset alles dabei. Early Adopter, vielleicht ein Fun Fact, wie man sagt. Wir haben gemerkt, dass das KI-Thema ganz simple und altbekannte Automatisierungsthemen wieder angeschubst hat.

20:39 Also Unternehmen kommen zu uns und sagen, sie wollen jetzt etwas mit KI machen und wir merken, das, was du dir vorstellst, das hat gar nichts mit KI zu tun. Das kannst du eigentlich alles über On-Office und Justimo ganz normal automatisieren lassen. Florian, vom Thema her ist Unsicherheit dann schon ein großer Faktor, wie sehr ich mich darauf einlasse, so nach dem Motto, um bei dem Bild zu bleiben, Hilfe. Jetzt habe ich so viel Auswahl an Lego-Steinen in Größe, Farbe und Form. Was kann ich damit überhaupt anfangen?

21:19 bevor ich etwas falsches baue, lasse es lieber gleich bleiben. Ist Unsicherheit da auch so ein Thema für dich? Wie siehst du das? Nein, glaube Unsicherheit ist es nicht. Wo ich jetzt draufgekommen bin in letzten vier bis fünf Jahren, wo wir auch pivotiert haben vom Geschäftsmodell her, ist das Mindset, glaube ich, nicht so das Thema, sondern dass der Makler muss auf ein Problem einen unmittelbaren Nutzen haben mit einer Lösung. Und es gibt jetzt diese schönen Statistiken, warum 70 Prozent der

22:00 Start-ups auch scheitern, weil sie Lösungen anbieten für Probleme, die vielleicht nur am Rande existieren, aber nicht so drängend sind. Deswegen scheitern Start-ups unter anderem auch. Also es wird Geld verbrannt für Dinge, die kein drängendes Problem sind, sondern vielleicht zu einem Nebenaspekt, aber die vom Start-up so gepusht werden und im Storytelling so gemacht, dass sagt, ist ein Problem, aber in Wahrheit ist es nicht das drängende Problem. Klingt jetzt allgemein und klingt logisch, ist es aber sehr oft nicht, weil, wie gesagt, das ist der Hauptgrund, warum Start-ups nicht mehr existieren nach einer

22:35 gewissen Zeit. Lange Rede, kurzer Sinn. Es gab in der Entwicklung, wo wir angefangen haben mit dem Visualisierungsbereich ganz am Anfang, die Dinge dass alles noch manuell passierte. Mittlerweile ist es durch KI generierte Lösungen, eine AI generiert. wir bieten selbst jetzt eine Lösung an der smart-home-staging.ai, wo wir Staging, du lädst ein Bild hoch und kannst dann verschiedene Dinge damit machen. Wir haben angefangen damit, dass wir gesagt haben, willst du ein Staging, dann schick uns ein Foto und dann ganz individuell und customized.

23:15 Wir sind davon weggegangen, weil der Makler will zwar individuelle Lösungen, aber du kannst das zu einem bestimmten Preis schlichtweg nicht anbieten, kostendeckend. Und deswegen ist jetzt beispielsweise nur um eine Sache zu nennen, beim Staging alles in Richtung SaaS-Lösung. Es ist alles computer-generiert. Es gibt einfach verschiedene Standard-Lösungen und der Makler kann sich eine aussuchen. Und wenn er das nicht tut, dann muss er eine individuelle Lösung finden, die kostet aber heute als Vierfache. Weiter, Du hattest die Hand gehoben. Ich habe die Hand gehoben. Ich wollte immer noch etwas dazu sagen,

23:49 zu der Aussage von Christoph und was die Lego-Bausteine betrifft. als User, weil ihr betreibt die Firmen, ihr kennt es richtig, ihr habt einen anderen Einblick, aber als User stellt sich das für mich ein bisschen ebenso dar. Wir haben vor drei oder vier Wochen einen Relaunch gemacht bei der Immobilien-Redaktion. mir einen großen IT-Mann alles gezeigt und gesagt, was das für tolle Sachen sind. Und ich habe gesagt, super, ist toll und überhaupt. Und jetzt erst nach drei vier Wochen, wenn ich das eine oder andere Tool benutze, verstehe ich erst, was er mir erklärt hat. Und heute habe ich ihm geschrieben,

24:27 das ist eigentlich eine super Idee. Also ich kriege das erst im Nachhinein mit was da eigentlich, was man sich im IT-Bereich was er sich eigentlich alles ausgedacht hat. Ja absolut. Also das unterstreicht genau das Vorher. Nämlich, wir sind mitten in einem Prozess. Also ich glaube, man kann es jemandem zeigen, das ist auch unsere Erfahrung, aber man muss natürlich koppeln an einem Prozess. Angebot, dass wir sagen, oft werden wir gefragt, wie starte ich mit dem Thema KI? Das ist so die Frage Nummer eins. Und natürlich könnte ich jetzt irgendwie ein PDF vorbereiten mit, hey, halte ich an diese zehn Punkte,

25:07 dir diese zwei YouTube Videos ein und dann geht es los. Aber so ist es nicht. Die Wahrheit ist tatsächlich, lass uns einfach 30 Minuten über genau dieses Thema sprechen. Wir haben jetzt fünf intensive Jahre mit Maklerprozessen hinter uns und zu 99 Prozent hören wir nichts Neues. Alle plagen so die gleichen Gedanken. Und wir dass das Angebot ist, dass wir sagen, nach diesen 30 Minuten weiß ich zumindest, wie wir starten. Ist es für dich vielleicht eine Schulung oder wenn Schulung, dann welche? Das KI-Thema ist natürlich riesig. Das ist auch natürlich in unserem Portfolio, das wir anbieten, dass wir sagen, okay,

25:44 du möchtest mit KI arbeiten. Du weißt circa, worum es geht, so wie du es beschrieben hast. Es wurde dir gezeigt, aber irgendwie brauchst du noch einen Anstoß. Ich sage immer dazu, diese Schulungen dienen nicht nur, damit du dir irgendwie dein Zertifikat für den EU-AI-Act jetzt dann für die Schulungspflicht holst. Übrigens in Kraft ist, kleiner Reminder an alle. Aber auch diese Schulungen sind glaube ich, deswegen auch wichtig, um die Fantasie ein bisschen anzuregen. Ist so, das glaube ich auch. Und was du da gesagt hast, mit den Lego-Bausteinern, vielleicht sollte man nicht, ist ein Tipp an alle digitalen Firmen,

26:22 vielleicht sollte man nicht gleich mit der ganzen Kiste Lego-Steine kommen, sondern vielleicht einmal mit Fünf und dem zeigen oder dem Kunde mal zeigen, was man da eigentlich mal im Kleiner machen kann, um darauf aufzubauen. Absolut. Genau, also das war auch ich glaube, wie alle, wie wir hier sitzen, auch in dem Bereich eines der ersten Learnings. Wenn man sich mit einer Materie so intensiv beschäftigt, denkt man es ist für alle klar. Und nein, Ende des Tages ist es ja völlig egal, ob KI dahinter steckt oder nicht. Sondern der Lied soll analysiert werden, die E-Mail soll sich selbst formulieren, mit wie man sagt,

26:58 human in the loop, natürlich nochmal den Double-Check von einer echten Person. Aber man muss eben diese Use-Cases aufzeigen. Und wir machen das so, dass wir eben nach diesen 30 Minuten reinhören und dann ganz genau wissen, ist es eine Schulung, schauen wir uns ganz genaue Anwendungsbeispiele an. Und die sind dann nach Makler-Phase sortiert. Also zum Beispiel dein größter Painpoint oder dein Schmerz ist im Backoffice. Okay, da haben wir so aus dem Nähkästchen. Das sind so die Best Practice. Meistens geht es darum, Informationen von A nach B automatisch zu verlagern. In der Zwischenzeit werden in Millisekunden E-Mails

27:34 vorbereitet, irgendwelche Templates befüllt etc. Also genau, bis hin natürlich dem Klassiker Social Media, den Social Media Prozess in einem Office durch zu automatisieren. Also das sind so die gängigen Sachen. Und da kommen ja wirklich täglich neue hinzu. Aber jetzt bin ich ein bisschen abgekommen. Christian, ist KI also dann tatsächlich ein Game-Changer, der den Boden für die Digitalisierung auch in der Immobilienwirtschaft aufbereitet? Kann ja definitiv sein, dass man kurz vorweg vielleicht,

28:14 das in Kombination mit diesen Lego-Steinen zu verbinden. Wir hören sehr oft, wir würden gerne KI machen, aber bei uns ist das so. Und ich glaube, ist ein bisschen in der Verantwortung der Softwarehersteller, also uns hier, dass wir gewisse Flexibilität dann auch mitbringen, dass dann auch wirklich individuell für das jeweils gegenüber sitzende Unternehmen dann auch wirklich das Ziel bzw. die Funktion dann auch so geliefert werden kann. großer Faktor dazu ist natürlich die Digitalisierung. heißt, mehr Wissen, auf mehr Daten man hier zugreifen kann, desto mehr von dieser Individualität kann man schon aus den

28:54 Daten herausziehen und dann in die KI umsetzen. Aber es kann definitiv ein Game-Changer sein. Man muss allerdings auch ein bisschen aufpassen. Wir haben heute das Image-Rendering erwähnt und Florian hat es auch gesagt, dass das dann sozusagen einfach eingegeben wird und dann habe ich da ein Ergebnis, das sozusagen top ist. Da muss man immer bisschen aufpassen. Das heißt es kann gerne mal von außen fui im Detail fui sein. Wenn jetzt plötzlich dann die KI anfängt, jetzt explizit aufs Image-Rendering, sehr viele diese Modelle kommen aus Amerika. Deswegen habe ich klarerweise mal die Waschmaschine in der

29:31 Küche. Das heißt, um das im Dachraum beispielsweise wo wir sehr stark vertreten sind, mal umzusetzen, muss einerseits mal der KI lernen, hey, bei uns steht die Küche meistens im Badezimmer. Die Waschmaschine, Entschuldigung, ja, die Waschmaschine. Und dann geht es auch noch weiter. Okay, möchte ich jetzt in diesem Bild meinen Boden behalten. Ich möchte natürlich nicht dass du jetzt halluzinierst und neue Fenster oder Türen hinzugibst. Die Lampe folgt noch immer den physischen Gesetzen und das sind alles so Dinge, da muss man dann doch ein bisschen aufpassen und das ist dann noch glaube ich da,

30:09 wo wir Softwarehersteller einerseits gefragt sind, dass wir das sozusagen für Unternehmen ermöglichen, aber auch dann sozusagen einerseits dieses Verständnis von den Unternehmen, jetzt nicht dieses KI-Tool ist, dass man einfach bei jedem andockt und sozusagen dann funktioniert von Sekunde 0, sondern das KI auch dementsprechend immer damit was zu hat, mit was füttere ich die KI, das heißt habe ich gute Daten, kommen gute Ergebnisse, der Weg geht aber auch leider andersrum in manchen Fällen und das ist glaube ich wirklich tatsächlich eine sehr sehr große Chance und das hat uns auch am Abschlusssatz jetzt

30:52 mal, zeigt es uns auch, das sind jetzt Prozesse, die wirklich end to end durchgeführt werden, ohne manuellen Eingriff und wir haben vorher von ein bisschen Angst gesprochen, also da ist es sozusagen wirklich gesamte Prozesse, die ohne manuellen Eingriff durchgeführt werden und natürlich kann sich dieser Agent sozusagen nur auf das Wissen beruhen, was er hat, dass der jetzt aber zum Beispiel bleiben bei der Makler, dass der Kunde jetzt aber letztes Jahr drei Häuser gekauft hat da und drei Wohnungen da, das ist halt über die andere GmbH gelaufen, das ist halt vielleicht jetzt nicht bei diesem Kunden im CAM

31:32 vermerkt oder sonstiges, das sind halt alles Daten, die sozusagen dann wirklich dargestellt werden, wo man sieht, okay die Daten müssen sozusagen wirklich sauber und verfügbar sein, damit auch wirklich dann KI richtig funktioniert und damit ich den Kunden auch wirklich vollumfänglich und in dieser Qualität, ich dann noch wirklich betreuen kann. Christoph? Genau, ich glaube, ist eines der größten Stichwörter tatsächlich gerade, was der Christian gesagt hat, nämlich alles rund um das Thema Data Governance, also was meine ich jetzt konkret mit dem, um es wieder ein bisschen greifbarer zu machen,

32:13 Makler treten an uns heran, Immobilienmakler, Büros und haben da vielleicht schon sehr gute Vorstellungen, welche KI Workflows, Automatisierungen sie umsetzen möchten und wir nehmen das natürlich auf, stellen ein paar sehr gezielte Fragen und merken, naja, das was, also dieses, wir merken dann relativ rasch, dass die Anwendungsbeispiele, um es in einer Logie auszudrücken, bisschen zu verbildlichen, die Anwendungsbeispiele sind die Dachziegel und man spricht eigentlich nonstop über die Dachziegel, aber das Fundament fehlt und das ist dieses Schulungsthema und auf dieses Fundament aufmerksam zu machen, das was

32:49 so ein bisschen 2025 in a nutshell, wenn ich das so ausdrücken darf also wir merken, haben, es fehlt jetzt nicht wirklich an Ideen und Fantasie, ich glaube da war 2025 recht gut, dass man über Tschechi-Bittich hinaus ist, aber das Thema Data Governance, das Datenfundament, das ist definitiv ein riesiges Thema und das spielt auch das wieder oder unterstreicht auch dieses Zusammenspiel, was ich eingangs gemeint habe mit unserem Kernprodukt im digitalen Formularwesen und KU-Workflows, weil im ersten Blick erscheint ein digitales Formularwesen vielleicht jetzt nicht nach einer superspannenden Rocket

33:27 Science, aber jetzt ist halt die KI da und wenn ich all meine Formulare, Infos und Daten im Papierschrank hinter mir habe, im Akten-Schrank, dann kann ich dem der Agentic AI in ein, zwei Jahren so viel sagen, wie ich will, sie wird nicht für mich das Blatt damit machen, also ich habe vielleicht einen Roboter, deswegen der Kreis schließt sich, sagen wir So. Ist es auch im mitteleuropäischen Raum einfach so, dass quasi auch aus der Politik de

34:10 facto zu wenig Impulse kommen, sich in die Richtung weiterzuentwickeln, also jetzt gar nicht so sehr auf das Thema Immobilien zurückgesetzt, wir lachen ja alle immer noch darüber, dass es in Deutschland in den Ämtern und zwar nicht vereinzelt, sondern ziemlich flächendeckend noch Faxgeräte gibt und wenn man sich das anschaut, um das jetzt dann doch wieder auf die Immobilienwirtschaft runterzubrechen, ich kenne sehr viele Hausverwaltungen, wo nach wie vor jeder einzelne Beleg händisch erfasst

34:51 wird, also die Rechnung kommt ins E-Mail per PDF und danach wird die Rechnung ausgedruckt und händisch ins Buchhaltungsprogramm eingegeben, damit es dann weiterverarbeitet werden kann. Was ist wirklich die größte Hürde aus deiner Sicht, Florian, dass sich da nicht schneller was entwickelt? Sind es bestehende Systeme die man nicht ändern will? Ist es tatsächlich Angst vor der Veränderung? Sind es die Kosten? Was sind die Knackpunkte?

35:31 Ich würde weniger sagen, dass das Mindset der Knackpunkte ist, sondern dass es eine Lösung ist, du hast jetzt die Immobilienverwaltungen erwähnt, quasi die perfekte Lösung ist für die Immobilienverwaltung, weil die gibt es aus meiner Sicht nach wie vor noch nicht. Es ist auch schwierig als Start-up eine perfekte Lösung für einen Nischenbereich zu bauen. Ich glaube, das ergibt sich einfach über die Zeit und über Pivotierungen vom Geschäftsmodell her und so weiter. Aber was wir gemerkt haben, und das ist auch Teil der Schwerpunkt, den wir jetzt in den nächsten Monaten haben

36:12 werden, gemeinsam auch in einem Forschungsprojekt, das wir abwickeln, ein einheitliches Datenformat überspielt.

36:52 Und dann habe ich nicht das Problem Garbage in, Garbage out, wie vor, der Christian Höll das erwähnt hat, sondern sondern ich habe dann ein einheitliches Datenformat mit Meta-Informationen, die wir die Möglichkeit geben, dass die KI tatsächlich effizient und nützlich arbeitet. Weil, wie vorher richtig gesagt wurde, das Thema Garbage in, Garbage out ist das Thema schlechthin. Wenn du die KI fütterst mit Informationen, mit denen sie nichts anfangen kann, dann wird sie auch nichts ausspucken können. Und wenn wir das Thema lösen, der Standardisierungsprozess der Aufnahme von Daten in einer

37:32 Softwareplattform, egal welche Formate das sind, die Interoperabilität von verschiedenen Datenformaten in deiner Softwareplattform, die du dann anbietest für deinen Nutzer, dann hast du einen tatsächlichen Mehrwert geschaffen und dann kann die KI auch aus deiner Lösung supergeiles Szenarien und Analysen bauen. das ist dort wo wir uns jetzt hinbewegen wollen, als Propics auch, weil wir gemerkt haben, dass das einer der Hemmschuhe ist, die vielfach jetzt nicht nur in die Immobilienbranche, sondern auch in den verschiedensten anderen Branchen ein Thema sind. Bei Walter, Entschuldigung, Walter du hast die Hand gehoben und eine

38:13 Zusatzfrage vielleicht. Nein ich habe keine Zusatzfrage, ich wollte doch zu zwei Dingen ganz kurz was sagen. Weil du gefragt hast, ob die KI das Gamechanger ist oder das nächste Passwort. Ich glaube, ist insofern ein Gamechanger, weil jetzt ist das irgendwie, ich glaube, der Christoph hat das gesagt, es ist jetzt sozusagen die zweite Welle und jetzt denken viele drüber nach, da habe ich vielleicht in der ersten Welle was verpasst und beginnen sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, weil bei der dritten Welle wollen sie dann nicht dort stehen und sagen, jetzt muss ich aber die erste Welle reiten.

38:46 ist das eine. das andere, das hast du gefragt, Olli, ob sich die Hausverwaltungen vor den Veränderungen fürchten. Und ich habe dir jetzt ein bisschen über mich nachgedacht mit dem Relaunch von der Immobilienredaktion und womit ich gekämpft habe, das ist, es eine komplett andere Denkstruktur ist, mit der, wenn man älter ist, wo ich mir einfach noch schwer tue, mich in das Ganze reinfallen zu lassen. Also wenn ich dann drinnen bin und ich sagte, wenn du mich nach einem halben Jahr jetzt fragst, sagst du, habe eine super Seite und funktioniert alles bestens, aber jetzt sind so viele neue Dinge und ich glaube,

39:26 das erschwert vielleicht auch bei den Hausverwaltungen auf dieses Umdenken. Es geht eh. Und das hängt im Endeffekt zusammen mit der zweiten Welle. Jetzt müssen sie was tun, man muss halt über die Angst sogar. Na geht eh hat zumindest bis Ende 2022 in vielen Bereichen funktioniert. Seitdem geht es nicht mehr. Da muss man sich dann was überlegen. Christian, wir haben im Vorfeld auch darüber, und du hast das heute auch schon kurz erwähnt, das Wort Transparenz einmal so in einem Nebensatz fallen gelassen.

40:07 Digitalisierung bedingt und bringt Transparenz in alle Richtungen. Kann es sein, dass dieses Schlagwort möglicherweise eines ist das nicht ganz so gewünscht ist. Und wir haben im Vorfeld ein bisschen darüber gesprochen. Wenn ich alle transparenten Informationen über eine Immobilie habe, ist es vielleicht einen Tick schwerer, sie zu verkaufen. Und insofern ist man vielleicht froh, wenn nicht alle alle Informationen haben. Wie siehst du das?

40:49 Also ich glaube, das geht wieder einher mit dieser Flexibilität. Das heißt, habe das als Beispiel, was für uns immer relativ spannend ist. heißt, einer unserer Funktionen ist beispielsweise diese Sonnenlichtsimulation. Das heißt, dadurch ermöglicht man den Interessenten, im 3D-Modell beim Inserat so vorzusehen, hat denn diese Immobilie viel Sonne oder wenig Sonne. Das heißt es gibt es von außen, das gibt es sozusagen mit dem umliegenden Infrastrukturdaten, ist ein großer Baum, großes Haus bzw. dann auch nochmal von innen. Das heißt das ist für mich auch immer ein Beispiel von Transparenz,

41:29 wo wir sozusagen als Softwarehersteller die Flexibilität geben, dass man das darstellen kann. Und wo das dann jeweils dem Bauträger oder Makler obliegt, ob denn das sozusagen jetzt explizit für diese Wohnung dargestellt wird oder nicht. Denn klarerweise ist es für manche Wohnungen ein Vorteil, manche ist es aber ein Nachteil. Das heißt, das ist uns immer relativ spannend, das zu sehen, wie sozusagen diese Transparenz dann auch wirklich im Einsatz ist. Denn manche Unternehmen sagen, ok, wenn ich denn von Beginn an weiß, dass wenig Sonne ein No-Go ist für diesen Interessenten und der aufgrund dessen auch keine Anfrage macht,

42:05 habe ich aber andersherum wieder mehr Zeit für diejenigen, die tatsächlich jetzt Interesse haben an dem Objekt. Das heißt das kann man aus der Brille sehen, das kann man aber auch aus anderen Brillen sehen. Nein, das ist sozusagen jetzt nichts für mich. Anderes Beispiel. Wir geben auch die Möglichkeit, ist sozusagen das eigene Mobilar, also nehmen wir das Beispiel die Couch. Das heißt, ich fotografiere mir meine Couch zu Hause. Wir wandeln dieses Bild in ein 3D-Objekt um und dieses 3D-Objekt kann ich in der Wohnung XY platzieren, um einerseits zu sehen, hast denn das überhaupt rein Größenmäßig, vom Stil her.

42:45 Das heißt, das sind auch wiederum Tools, die sozusagen jetzt viel Transparenz zeigen oder ermöglichen und die dementsprechend auch wieder von Kunden dann unterschiedlich eingesetzt werden kann. Das heißt, Transparenz, ganz spannendes Thema. glaube, unsere Aufgabe ist es, diese zu ermöglichen, diese Flexibilität zu geben, dass man diese sozusagen anhand der Unternehmenskultur die das Unternehmen führt, sozusagen umsetzen kann in einer einfachen, intuitiven Anwendung, aber sozusagen zum Endkundenhindern transparent in der Hinsicht. Christoph, wie sehr oder wie intensiv wie sehr ist eure

43:27 Erfahrung auch davon geprägt? haben vorher viel das Schlagwort auch Change-Management und jetzt im Zusammenhang mit der Transparenz, ist das, was ihr tut, sorgt natürlich auch für Transparenz, führt das dann auch zu einem Cultural-Change in Unternehmen? ist da deine Erfahrung? Weil ich sage mal, es ist ein riesengroßer Unterschied, ob ich als Geschäftsführer oder Geschäftsführerin auf Knopfdruck weiß, wo stehen alle meine Baustellen und das ist datengetrieben. Anstelle eines Meetings mit sämtlichen Projektleitern,

44:08 so nach dem Motto, wie schaut es bei euch aus? Und da kommen dann die subjektiv gefilterten Einschätzungen in den Vordergrund. Als sehr plakatives Beispiel, das in der Realität so selbstverständlich nie vorkommt, aber ist Transparenz dann auch ein Cultural-Change in Unternehmen? Wie ist deine Erfahrung? Es gibt bestimmt Anbieter, die viel intensiver damit konfrontiert sind. denke da um es konkret zu machen, Beispiel. Unser Kernprodukt die PropUp Software, bietet zum Beispiel für Immobilienmakler eine Art Kundenportal an, also ein sehr simples,

44:50 ein Datenraum-Defaktor. Also nach einer Besichtigung werden Objektenformationen automatisch geteilt. Man kann sagen, runterladen, hochladen, weiterer Folge Mietkaufanbote signieren. Schon im Vorfeld mit dem Abgeber, ein AV zum Beispiel. Das heißt, das ist so ein bisschen der Punkt oder der Moment, also dieses Kundenportal mit unserer PropUp Software, wo der Makler, Endkunde, also Interessent und Eigentümer mehr oder weniger miteinander verbindet, aber natürlich mit sich selbst in der Mitte und steuert das Ganze, interagiert über diese Oberflächen. Und da muss ich sagen, also das ist so das Erste,

45:31 was mir einfällt, wenn es um Transparenz geht, weil wir schon hier und da natürlich in der Entwicklung dieses Prozesses gehört haben, das möchte ich vielleicht darstellen, das vielleicht später oder gar nicht oder wie auch immer. Und ich bin da aber sehr sehr entspannt, weil, so wie der Christian gesagt A wir sind flexibel und B, wir entwickeln natürlich nichts was nicht eingebrieft wird in dem Sinn. Also wir sind ja auch da jetzt nicht so visuell unterwegs wie Christian's Tool oder Angebot, aber wir sind eine Art Gerüst und was dargestellt wird, zu welchem Zeitpunkt, das entscheidet immer noch der Makler

46:08 und ehrlich gesagt ist uns, ich ich könnte jetzt nicht einmal ein Beispiel nennen, wo es hieß, na da da nutzen wir dieses Kundenportal vielleicht nicht oder nicht die Software, weil könnte vielleicht, wie soll ich sagen, Irritationen oder einer schiefen Optik führen, hatten wir nicht. Kann ja eigentlich auch einen coolen Effekt haben, auch im Sinne dieser elenden Diskussion in der Öffentlichkeit. Was leisten Makler überhaupt? Das sind ja nur lauter Haustüraufsperrer. Wenn ich einmal wirklich transparent machen kann, wie viel Arbeit dahinter steht, bis ein Kaufvertrag tatsächlich unterschrieben ist und dann

46:49 ist noch immer nicht sicher, dass ich meine Provision kriege, weil es muss auch noch grundbücherlich und ich weiß nicht, wo soll es eingetragen sein, hat ja einen positiven Effekt auch Oder? Also Ronny ich danke eigentlich jetzt für diesen Nachtrag zu meinem Kommentar gerade, weil ich hätte mich im Nachgang geärgert, dass ich genau diesen Punkt nicht gesagt habe. Das ist nämlich das was wir auch sehr sehr oft hören, auf Eigentümerseite, in unserem Eigentümerportal, die Darstellung der Aktivitäten. da gibt es natürlich ich glaube, es heißt auch Aktivitäten nach, weil es bei JustEmo zum Beispiel,

47:26 um jetzt bei dem österreichischen Player zu bleiben, der Makler Software, und wir haben schon Kunden in uns herantreten und sagen, ich hätte gern im Zusammenspiel mit JustEmo dieses Eigentümerportal und eine noch viel individuellere Darstellung meiner Aktivitäten, um eben zu unterstreichen, was ich nicht alles mache. Und das in real-time und natürlich immer noch gesteuert vom Makler. Also das hören wir schon. Florian, habt zwar gerne eine Zeitlang ja ziemlich intensiv auch mit Gamification von Lösungen beschäftigt. Ist das noch ein Thema oder ist das eigentlich weg vom Tisch?

48:06 Es ist natürlich ein Thema in dem Sinne, dass du jetzt vermehrt auch durch diese Agent-Lösungen digitale Avatare hast, die vielleicht die eine oder andere Wohnung dann vorstellen. In dem Sinn ist es noch eine Lösung. Gamification, wie es wir damals angedacht hatten, dass du ganze Immobilienlösungen in Fortnite oder Roblox darstellst und dadurch die Interaktion mit der Immobilie und die emotionale Bindung mit der Eidweck. Es ist Thema in GCC-Countries.

48:47 Da ist es Thema, da wird es auch nachgefragt. Aber europäische Kunden mit der Gamification zu gewinnen in einer tatsächlich gamifizierten Lösung, sind wir noch ein paar Jahre davon entfernt. Was ich kurz noch zum Christoph sagen wollte, vielleicht das letzte Remark von mir ist, Digitalisierung von Prozessen ist nicht immer sofort für den Kunden wahrnehmbar im Sinne eines Nutzens. Wenn wir jetzt zum Beispiel ein Altbestandsgebäude haben und wir sagen, da gibt es keine gescheiten Pläne und wir wollen daraus jetzt ein IFC-Modell machen, dann sagt der Kunde oft zu uns, ja für was brauche ich das? Ich brauche diese hoch entwickelte Lösung nicht,

49:28 ich will einfach einen Plan. Wir sagen dann zu ihm, ja das kann schon sein jetzt am Anfang, aber bitte merkt ihr wenn du dieses IFC-Modell deines Altbaugebäudes hast, dann kannst du das in Hinkunft für verschiedenste Stakeholder verwenden, weil das ist die Source of Truth. Und das ist richtig. Und das verwendest du dann für Stakeholder eins, zwei, drei und vier. Das heißt, der Kunde spart sich Geld. Klingt komisch, aber mittel- bis langfristig ist es dann tatsächlich so auch wenn am Anfang vielleicht diese Lösung mehr kostet, als man glaubt, zahlen zu müssen.

50:08 Ich finde das ein total spannendes Thema. haben im Vorgespräch aus Duval Christoph auch über dieses Thema intrinsische und extrinsische Motivation gesprochen, etwas zu tun. wenn ich mir heute meinen persönlichen Tag anschaue, dann ist er komplett digital. Ich lese in der Früh den Standard online, mache die Überweisungen online, schreibe WhatsApp, schicke Fotos rein, mache irgendwelche Postings, logge mich in Online-Meetings hinein. Das sind ja alles letztlich auch,

50:50 auch wenn sie getriggert werden nach wie vor im digitalen Bereich, sind eigentlich schon Lösungen, in Zukunft zum Beispiel der KI-Agent machen kann, während ich im Freiaulsitz und ein Achtel Friolano trinke, was eine nette Zukunftsvision ist. Worauf ich hinaus will,, es kommt mit Sicherheit der Punkt, dass des Abnehmers auf die Änderung so hoch wird, dass ich mich ändern muss,

51:31 um zu überleben. Das hat ja die EU jetzt auch versucht mit dem Thema ESG, also quasi Regeln aufzustellen für den, der kauft, damit der Druck ausübt, den der verkauft. Da haben wir jetzt ein Ventil losgelassen. Wie schätzen wir den extrinsischen Druck ein? Ist das eigentlich wirklich der Treiber der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft, Christian? Also quasi, der Kunde kommt und weiß schon alles. Jetzt muss ich eigentlich einmal schauen,

52:11 dass ich möglichst schnell auf den gleichen Informationsstand wie mein Kunde komme. Also was wir schon viel bekommen als Rückmeldung ist, dass je jünger die Generation wird, die sozusagen hier als Interessent auftritt, desto weniger hier so mancher Wow-Effekt da ist. Das soll uns einerseits sagen, dass hier dementsprechend solche Lösungen auch mittlerweile erwartet werden. Das heißt, da wird schon in der Hinsicht auch bisschen Druck ausgeübt auf die Unternehmen, dass beispielsweise hier gewisse Möglichkeiten einfach zur Verfügung stehen. Die online und die 24-7, das ist einerseits ein großes Thema,

52:52 was man da berücksichtigen muss. Andererseits glaube ich auch, dass man jetzt als Unternehmen gerade jetzt eine Chance hat, sich von anderen dann auch wirklich zu unterscheiden. Und zwar nochmal hinsichtlich der Betreuung. Das heißt, was ja dann doch nochmal nett ist und gerade im Immobilienbereich ist ja dann doch für sehr sehr viele die größte Investition in einem Leben. Und da möchte man sich schon sicher sein. Und da wird dementsprechend, wir haben jetzt zwar angefangen Autos online zu kaufen, mal schauen, bis wir die Häuser online kaufen. Aber dieser Weg, sozusagen jetzt hier ein Makler mit mir mit begleitet,

53:34 mir Vertrauen gibt, mich da jetzt durch sozusagen alle diese Schritte führt, Ganze von den Dokumenten her abwickelt für mich. Das heißt das ist sicherlich dann nochmal etwas, wo sich Unternehmen auch gegenseitig unterscheiden können in der Betreuung. Das wiederum, auf das Anfangsthema zu kommen, natürlich je mehr Informationen ich über den Kunden habe, desto besser kann ich ihn auch betreuen. Und desto besser können auch gewisse Workflows auch hingehend automatisiert werden, desto besser können auch gewisse Betreuungsschritte in gewisser Qualität durchgeführt werden. Das ist sicherlich hier ein Thema,

54:10 man sozusagen auch von außen her sage ich jetzt mal, eine Richtung bekommt, die man dementsprechend einschlagen muss. Es ist ja die große Vision von iValue, diesen ganzen Prozess von der Liegenschaftsfindung oder der Liegenschaftsauswahl über die Planung, zu bringen. PropUp macht das auch für den ganzen Markerbereich und das, ich, oder wird mir immer kommuniziert,

54:51 ist auch der große Traum der Immobilienwirtschaft, quasi alles auf einen Platz zu haben. Das wird noch ein bisschen dauern, also ich schätze mal 10 15 Jahre, weil so schnell gehen die Dinge dann oft doch nicht, auch wenn der Herr Altmann und Co. eigentlich die große Evolution schon für 26, 27 verspricht. Schauen wir mal. Ich bin seit dem Crash 2002 ein bisschen vorsichtig, wenn IT-Leute Prognosen für den Erfolg

55:31 ihrer eigenen ihre eigenen Applikationen bekannt geben. Aber dennoch, glaubt ihr, welche Technologie wird in fünf Jahren und das möchte ich ein bisschen so eine Abschlussrunde machen, welche Technologie wird in fünf Jahren Pflicht sein, so wie heute de facto ein Arbeiten ohne Smartphone kaum oder gar nicht mehr möglich ist. Christoph? Aus meiner Sicht, um sich ein bisschen auf die Frage einzugehen, fünf Jahre.

56:14 Tatsächlich war ich jetzt vor kurzem in einem Workshop, wo wir auch ähnliche Themen bei einem Markerbüro besprochen haben und meiner Ansicht nach die Prognose auf fünf Jahre. Keiner von uns ist im Driver's Seat. Was diese Themen angeht, das spielt sich alles im Silicon Valley ab. Wir sehen, was in den letzten Monaten, was alleine im Oktober gelauncht wurde im Silicon Valley. Deswegen fünf Jahre wäre für mich sehr schwierig, eine professionelle Antwort zu geben. kann aber, glaube ich, einstimmen auf die nächsten ein, also das, was du gesagt hast, vor ein paar Minuten mit Nachrichten verschicken,

56:56 Termine vereinbaren, etc. Das ist schon da. Es ist noch bei uns nicht da aber das ist schon Realität. Und du auch einen Punkt gesagt mit sozusagen einer Plattform, die all diese Schritte vereint. Auch da, denke ich sind wir schon viel näher dran, als wir alle denken. Nicht mit unserer PropUp-Software, das natürlich nicht, sondern eben mit den Entwicklungen im Silicon Valley. Also wenn du mich konkret fragst, was ist in ein zwei drei Jahren tatsächlich so der Fall, dann gibt es eine Oberfläche wahrscheinlich und all unsere Softwarelösungen wie wir hier sitzen, sind sozusagen eine Art App oder Plugin in einer Oberfläche.

57:35 ohne diesen Apps, sage ich einmal, de facto das öffentlich zugängliche Wissen über Real Estate sowohl für Markler als auch Endkunden jederzeit verfügbar. Ohne Halluzinationen und wirklich geprüft, etc. Genau, ist so glaube ich, eine Prognose für ein, zwei Jahre. Agentic-Information ist ohne Halluzinationen zugänglich und wir arbeiten und informieren uns über eine Oberfläche. Also wir öffnen nicht zehn verschiedene Tools, sondern haben eine Oberfläche für alle. Florian, was ist dein Blick in die Zukunft?

58:16 Traust Du dich über die fünf Jahre darüber? Ich war vor kurzem in Paris bei einer Netzwerkveranstaltung vom Artificial Superintelligence Network und dort hat ein Führer der Wissenschaftler der das auch organisiert hat, der sich mittlerweile seit 20 Jahren mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, ist ja sehr interessant. Also wir kennen sie nur von November 22, GPT und davor eigentlich nicht. Der sagt, dass die Superintelligenz kommen wird zwischen 2028 und 2029. Das heißt, ist innerhalb deines fünfjährigen Zeitraumes. Superintelligenz heißt,

58:56 wenn das nicht ohne alle Zuschauer wissen, dass aus dem Daten, die du die Intelligenz fütterst, etwas ganz Neues entsteht. Also nicht, dass der die Daten strukturiert, sondern die Superintelligenz erfindet etwas Neues. Und ich glaube, dass wir in vier bis fünf oder in fünf Jahren ganz woanders sein werden, was wir uns wahrscheinlich vielleicht in dem Sinne gar nicht vorstellen können. Die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft wird zwar ein bisschen weiter sein, aber es wird nach wie vor sehr viel über Face-to-Face funktionieren, was ja logisch ist auch, weil es ist ein People's Business.

59:33 Aber was die künstliche Intelligenz betrifft, glaube ich, werden wir so weit sein, dass wir uns in fünf Jahren gar nicht vorstellen können, wo das ist. Also ich sehe das wirklich als etwas, das ist nicht nur ein Game-Changer, sondern es ist ein grundlegender Paradigmenwechsel. Schaut er den Elon Musk an, wo der hingeht. Es wird jetzt eine Robotik Company, wenn man sich seine letzten Videos angeschaut hat, was die Robotics schon können neben dem autonomen Fahren. Tesla ist ja überhaupt nicht mehr eine Autofirma, sondern es ist eine Robotics- und Software- und AI-Company. Und es entwickelt sich alles dorthin und es werden Lösungen

1:00:11 am Markt entstehen und es wird das Umweltproblem gelöst sein, es werden viele Dinge gelöst sein aufgrund der Fortschritt der Technologie, die wir uns heute wahrscheinlich nicht vorstellen können. Ich kann es nur in dieser allgemeinen und oberflächlichen Art sagen, aber wenn man sich anschaut wie die letzten drei Jahre jetzt das Thema KI an Raum gewonnen hat und tatsächlich nämlich an Mehrwert, weil wenn du in Chat-GPD, nicht nur Chat-GPD, es gibt ja viele Lösungen, aber Dinge eingibst und sagst, ich möchte jetzt, dass du mir das und das machst, dann ist man echt zum Teil verwundert, wie gut diese Antworten sind und was für einen Mehrwert

1:00:47 sie dir bringen. Und das erst wir sind erst am Anfang. Ja, es wird unglaublich sein in unserem Leben, solange wir noch da sind, was passieren wird. müssen wir uns gar nicht vorstellen, wo das hingeht.. Ja, Christian, dein Blick in die nächsten fünf Jahre und dann mache ich noch einen kurzen Blick in die nächsten fünf Jahre. Also ich kann das auch noch unterstreichen, was die Kollegen gesagt haben. So wirklich wissen tut keiner, vor allem wenn man sich viel mit dem Thema beschäftigt, weiß man, dass noch vieles ungewiss ist. Ich glaube, die Frage war auch, welche Technologie man in fünf Jahren verwenden soll.

1:01:28 Ich glaube, geht in die Richtung, ein zentrales KI-basiertes Betriebssystem, wo sozusagen das Ganze auch wirklich mit viel KI inwiefern wird man sehen. Und ich glaube, was wichtig ist da dazu ist, dass man sich auch dementsprechend in seiner IT-Landschaft so aufstellt, dass man da auch mitgehen kann. Ich glaube, das ist einer der wesentlichen Unterschiede. Es geht nochmals einfacher mit Plattformen, wie jetzt hier in dieser Runde, die in sich vieles vereinen und die auch die Möglichkeit geben, hier wirklich KI-seitig zu wachsen. Ich glaube, das wird ein wesentlicher Treiber sein. ja, wir sind schon über der Zeit.

1:02:07 Ich mag es nicht ausreizen, weil ich glaube, Thema da könnte man eigene Stunden drauf geben. Es Ist nämlich wirklich ein spannendes Thema in alle Richtungen. Ich habe das Interessant gefunden, wie der Ronne noch kurz in einem Tag strukturiert hat. hat gesagt, eigentlich das sind alles Sachen, die wir vor fünf Jahren nicht zugegriffen haben. Dann hat er die Frage gestellt, was wird Pflicht sein in fünf Jahren? Ich kann es euch sagen, ungefähr 90, wenn nicht 100 Prozent von dem, worüber wir heute gesprochen haben. Das wird so sein aber wenn wir fünf Jahren nicht mehr live haben, dann werden wir es eh sehen.

1:02:39 Ein perfektes Schlusswort. Herzlichen Dank an euch für eine glaube ich, sehr spannende Diskussion. Und ja, wir sehen uns spätestens in fünf Jahren wieder. Herzlichen Dank auch an alle Zuseherinnen und Zuseher. Und wir schauen dann vielleicht auch schon früher in ein, zwei Jahren, ob wir recht gehabt haben mit unseren Prognosen über die Digitalisierung. Herzlichen Dank. Schönen Nachmittag und schönen Abend noch. Wiedersehen.

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