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Prop-Tech und Start-Ups: Österreichs Innovationslandschaft im Fokus

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Die Start-up-Szene in Österreich entwickelt sich dynamisch, insbesondere im Bereich Prop-Tech. In einem aufschlussreichen Gespräch teilt Peter Wundsam von Forvis Mazars Wien seine Erkenntnisse über die aktuelle Lage und Zukunftsperspektiven der österreichischen Start-up-Landschaft.

Investorensuche und Geschäftsentwicklung

Für Start-ups ist die Suche nach dem richtigen Investor entscheidend. Wundsam betont die Bedeutung einer fundierten Geschäftsidee und eines realistischen Businessplans. Er empfiehlt:

  1. Nutzung österreichischer Vernetzungsplattformen
  2. Teilnahme an Messen und Ausstellungen
  3. Durchführung von Testpräsentationen

Diese Schritte ermöglichen es Gründern, Investorenkontakte zu knüpfen und ihre Konzepte zu verfeinern.

Diversität als Erfolgsfaktor

Der Start-up Monitor 2023 verzeichnet 3.400 Neugründungen in den letzten zwölf Jahren. Wundsam sieht darin ein Zeichen für Österreichs etablierte Gründungskultur. Besonders hervor hebt er den Erfolg diverser Teams:

“Der Start-up Monitor zeigt, dass diverse Teams erfolgreicher sind als Teams, die nur aus Männern oder Frauen bestehen.”

Herausforderungen am Arbeitsmarkt

Im Prop-Tech-Bereich besteht ein hoher Bedarf an spezialisierten Fachkräften. Wundsam erkennt Verbesserungen am österreichischen Arbeitsmarkt, betont jedoch die Notwendigkeit weiterer Erleichterungen:

  • Vereinfachter Zugang für qualifizierte ausländische Arbeitskräfte
  • Attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen

Österreichs Stärken in Bildung, Sicherheit und Lebensqualität bieten gute Voraussetzungen, um Talente anzuziehen.

Förderung und Wettbewerbsfähigkeit

Die Ausschreibung eines EU-Förderpreises für Start-ups 2024 wirft die Frage nach der Bedeutung solcher Initiativen auf. Wundsam befürwortet derartige Förderungen:

  • Sie ergänzen Risikokapitalinvestitionen
  • Sie fördern die Motivation und Marktpräsenz von Start-ups
  • Sie tragen zur Verbesserung des Start-up-Ökosystems bei

Wundsam plädiert für mehr öffentliche Förderungen in Österreich, da private Initiativen in diesem Bereich noch nicht ausreichend etabliert sind.

Österreichs Potenzial im Prop-Tech-Sektor

Peter Wundsam sieht großes Potenzial in Österreichs Prop-Tech- und Start-up-Szene. Er betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Förderung und Unterstützung, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Mit den richtigen Rahmenbedingungen kann Österreich seine Position als attraktiver Standort für Prop-Tech-Start-ups weiter ausbauen.


Transkript

0:00 Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, in welche Richtung sich der Wohlstand in Europa und in Österreich entwickelt. Ein entscheidender Faktor für diese Entwicklung wird es sein, wie agil unsere Start-up-Szene sein wird. Passend zu diesem Thema hat Forvis Massa vor kurzem eine Start-up-Studie herausgebracht und ich werde mich heute mit Peter Wunsam genau über diese Studie unterhalten. Peter hallo und danke für die Einladung in eure Büros. Gerne. Herzlich willkommen. Welchen Rat würdest du jungen Unternehmen geben,

0:43 um den richtigen Investor zu finden, außer sich von Forvis Massas beraten zu lassen? Davon gehen wir aus. Na ja, Forvis Massa hat leider keinen Risikokapital vor, den es investieren könnte. Starten muss ich, abgesehen von meiner zündeten Geschäftsidee und der strategischen Einbindung oder Einbettung in einem realistischen Businessplan. Und wenn ich mal so weit bin, da kann ich mir natürlich helfen lassen, dann gibt es hier in Österreich gute Plattformen, auf denen ich mich vernetzen kann, auf denen ich meine Ideen austesten kann. Ist das etwas, was am Markt ankommen kann? Da ist Österreich eigentlich ganz gut aufgestellt und du

Vollständiges Transkript anzeigen

1:22 hast zwar erwähnt, hast mit Markus Raunig aus den Austrian Start-ups gesprochen, das ist so eine Plattform und es gibt hier noch andere auch, wo man das testen kann. Und so würde ich beginnen und da finde ich auch meine ersten Kontakte zu Investoren und dann sehe ich mal, wie reagiert ein Investor im Theoriefall bei so Messen, bei Ausstellungen, bei Testpräsentationen und dann werde ich an meinem Businessplan, an meinem Finanzierungskonzept arbeiten und kann dann auf dem aufbauen. Das heißt, ein guter Elevator-Pitch ist und bleibt eines der wichtigsten handwerklichen Materialien, die ein Jungunternehmer

2:01 Hat? Unbedingt. Unbedingt. Der Start-up Monitor 2023 sagt, dass wir in den letzten zwölf Jahren 3400 Start-up Gründungen in Österreich hatten, ist das genug? Es zeigt, dass es in Österreich eine verankerte Gründungskultur gibt und dass Österreich wegen seiner guten Ausbildung, wegen seiner kreativen Köpfe auch ein Land sein kann, in dem Start-ups gegründet werden. Wie die verteilt sind, auf dem österreichischen Umfeld oder im österreichischen Umfeld, zeigt halt der Start-up Monitor sehr gut und da kommen wir nochmal zurück, auch dort zeigt sich immer wieder,

2:43 dass diverse Teams erfolgreicher sind als auch in Österreich, als rein Teams, die nur aus Männern oder Frauen bestehen. Wie wichtig ist denn oder wie gut oder schlecht ist denn der österreichische Arbeitsmarkt für die Start-ups, gerade wenn es darum geht, jetzt Hunting for Talents? Start-ups benötigen oft sehr hochspezialisierte Personen, die Kenntnisse haben die nicht überall verfügbar sind. Und hier ist der österreichische Arbeitsmarkt, der hat sich durch diese Erleichterung in dem Zugang zum Arbeitsmarkt in den letzten Jahren verbessert. Und genau an dem müssen wir arbeiten,

3:24 dass der Zuzug zum österreichischen Arbeitsmarkt für qualifizierte Personen leicht möglich wird und die Arbeitsumstände und das Arbeitsumfeld hier so sind, dass diese Leute gerne nach Österreich kommen und hier arbeiten oder für österreichische Unternehmen, weil wir wissen, man arbeitet ja gerne von überall und immer, dass das möglich ist, weil an sich ist Österreich ein wunderschönes Land und wenn man die Lebensumstände betrachtet, ist das ein sehr attraktives Land und auch die Bildung, die Sicherheit, die natürlichen Voraussetzungen, an sich hat Österreich alles was es braucht, um für Arbeitskräfte attraktiv zu sein, wenn es ermöglicht,

4:04 dass die Leute, die etwas können, hier arbeiten dürfen. Und wenn ich diese Voraussetzungen schaffe, dann kann die Start-up-Branche natürlich hervorragend ausgebildete, spezialisierte Menschen mit einem hohen Motivationsgrad auch dem Arbeitsmarkt dann wieder zur Verfügung stellen, wenn sich das Start-up entwickelt, wenn die Personen vielleicht sich weiter verändern, also insofern ist der Beitrag der Start-ups zum Arbeitsmarkt schon relevant. Die Europäische Kommission hat einen Förderpreis für Start-ups ausgeschrieben 2024, wie wichtig sind generell solche

4:44 Preise, solche Förderungen und wie steht da Österreich im europäischen Vergleich da? Jede Art der Förderung, die zusätzlich zur Finanzierung von Risikoinvestitionen erfolgt, ist halte ich für gut. Die Start-up-Branche ist grundsätzlich kompetitiv, das bedeutet, es macht Spaß und es wird irgendwo gerne teilgenommen, wenn es um etwas geht, wenn hier im Vergleich zu anderen eine Idee beurteilt werden soll, daher halte ich das für eine gute Idee, es fördert ein bisschen die Motivation und auch die Bereitschaft, einmal nach außen zu präsentieren und am Markt

5:26 zu testen, das finde ich eine gute Idee. Es gibt auch in Österreich Ansätze, wo immer wiederum Veranstaltungen sind, Preise ausgeschrieben werden, Pitches gemacht werden, um Ideen zu prämieren, da es hängt ein bisschen immer an der Finanzierung und es gibt in Österreich jetzt keine Kultur einer privaten Einrichtung, die derartige Preise fördert, daher könnte es gut sein, dass weitere Förderungen von öffentlicher Hand einen positiven Einfluss haben. sich, also ich weiß jetzt gar nicht, wie viele es österreichische Projekte dazu gibt, man könnte in Österreich immer noch mehr machen,

6:09 sich halte ich Förderpreise an für eine gute Idee, um ein bisschen weiter das Auftreten und das an dem Markt vorstehen, von neuen Ideen zu fördern und so anzuregen. Müsste da vielleicht der Staat auch nach außen gehen mit einem Förderpreis, um Talente und Start-ups ins Land zu ziehen oder ist das eher schwierig, weil man dann im europäischen Kontext einen Konkurrenzkampf los tritt? Wenn ein derartiger Start-up-Preis oder Jungunternehmerpreis dazu führt, dass wir ein bisschen ein Umdenken haben und das, du zuerst angesprochen hast,

6:49 Start-up-Unternehmen oder Mitarbeitenden Start-ups mit einem anderen Stellenwert zu versehen, dann ist das ja ein guter Schritt, egal ob das jetzt auch in Deutschland oder in Frankreich einen Förderpreis gibt. Jede Art der öffentlichen Promotionleistung für die Idee Start-ups sind wichtig für unser Umfeld, wichtig für unsere unternehmerische Entwicklung, halte ich für eine gute Idee, ob das ein bisschen im Wettbewerb zu anderen Staaten ist, das halte ich nicht für hinderlich. Das nehmen wir als Schlusswort. Peter, ich sage danke für die Zeit, danke für ein extrem spannendes Gespräch für Mich. Danke

7:28 auch für den Besuch, es hat mir großen Spaß gemacht. Und euch danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktions Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unseren Newsletter oder folgt unserer LinkedIn-Seite die Unabhängige Immobilienredaktion.

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