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Nachhaltigkeit und Tradition: Das neue Seeresort "Neuer Strand" in Breitenbrunn

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In einem exklusiven Interview gewährt Jürgen Narath von Esterhazy Immobilien faszinierende Einblicke in das innovative Projekt "Neuer Strand" in Breitenbrunn am Neusiedlersee. Dieses Vorhaben vereint auf beeindruckende Weise Nachhaltigkeit, Luxus und Zugänglichkeit für alle Besucher.

Nachhaltigkeit als Kernprinzip

Esterhazy Immobilien, bekannt für sein breites Portfolio in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau sowie Kunst und Kultur, setzt bei diesem Projekt neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Narath betont: "Nachhaltigkeit ist bei Esterhazy schon sehr lange verankert. Wir verfassen seit über 20 Jahren freiwillig Nachhaltigkeitsberichte in einem 3-Jahres-Rhythmus."

Für das Seeresort "Neuer Strand" strebt das Unternehmen das renommierte ÖGNI-Zertifikat in Gold an. Doch dies ist für Esterhazy nur der Anfang. Das Nachhaltigkeitskonzept geht weit darüber hinaus:

  • Verwendung naturnaher und recycelter Materialien im Interieur
  • Regionale Produkte im Restaurantbetrieb
  • Langfristiges Ziel der CO2-Neutralität

Herausforderungen und Innovationen

Trotz des ambitionierten Ziels der CO2-Neutralität gibt es noch Herausforderungen. "Der Gast reist mit dem Fahrzeug an", erklärt Narath. Um diesem Problem zu begegnen, plant Esterhazy, Gäste zukünftig dazu zu bewegen, nicht mehr mit Verbrennungsfahrzeugen in das Areal einzufahren.

Auch im Bereich der Energieversorgung strebt das Unternehmen nach innovativen Lösungen. Narath erwähnt Pläne für Photovoltaikanlagen, beispielsweise auf Parkplätzen: "Das Burgenland ist ja bekannt für die meisten Sonnentage in Österreich des Jahres, da bietet sich natürlich Photovoltaik an." Allerdings stehen hier noch behördliche Hürden im Weg, da sich das Projekt in einem Naturschutzgebiet befindet.

Langfristigkeit und Qualität

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Langfristigkeit. "Dieses Gebäude ist jetzt auf 40 Jahre einmal ausgerichtet", sagt Narath. Diese Philosophie spiegelt sich in allen Bereichen wider, vom Gebäude selbst bis hin zum Interieur. Esterhazy investiert zu Beginn mehr in Qualität, um eine längere Amortisation zu erreichen.

Ein Ort für alle

Trotz des hochwertigen Ambientes betont Narath die Zugänglichkeit des "Neuen Strands" für alle Besucher: "Es ist einfach jeder willkommen. Ob das jetzt ein Einzelgast ist, jung oder älter, oder ob das jetzt eine Großfamilie ist - egal." Diese Philosophie erstreckt sich auch auf die Kleidung - vom schicken Abendessen bis zum entspannten Besuch nach dem Freibad ist alles möglich.

Ideale Lage

Ein besonderer Vorteil des Projekts ist seine Lage. Der Neusiedler See, oft als "Meer der Wiener" bezeichnet, ist von Wien aus in nur 45 Minuten erreichbar - sei es mit dem Zug oder dem Auto. Diese Nähe macht das Seeresort "Neuer Strand" zu einem attraktiven Ziel für Tagesausflüge und längere Aufenthalte gleichermaßen.

Das Seeresort "Neuer Strand" in Breitenbrunn zeigt eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit, Qualität und Zugänglichkeit harmonisch vereint werden können. Es ist ein Projekt, das nicht nur die Region bereichert, sondern auch neue Standards in der nachhaltigen Immobilienentwicklung setzt.


Transkript

0:07 Du hast es jetzt selber schon vorher gesagt, ihr entsiegelt hier Boden. Insgesamt, ist denn euer Anspruch jetzt wenn man hier auf Nachhaltigkeitsaspekte eingeht, gerade im Naturschutzgebiet wahrscheinlich besonders wichtig, aber generell, wenn ihr entwickelt, wie ist da euer Stand, wenn ihr sagt, jetzt CO2 neutral bei neuen Projekten oder wie geht ihr daran? Also das Thema Nachhaltigkeit, vielleicht ganz kurz zur Esterhase, Esterhase Immobilien ist ein sehr breites Portfolio wie ich schon erwähnt habe, aber Esterhase selbst hat ja unterschiedlichste Bereiche, es ist die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft,

0:43 es ist der Weinbau, es ist die Kunst und Kultur und das umfasst natürlich immer auch gewisse Gebäudestrukturen, die wir als Immobilienbereich hier entsprechend verwalten, entwickeln und managen. Das Thema Nachhaltigkeit ist bei Esterhase schon sehr lange verankert, also wir haben jetzt schon seit mittlerweile über 20 Jahren Nachhaltigkeitsberichte die wir freiwillig verfassen in einem 3-Jahres-Rhythmus, wo wir sehr sehr offen und transparent die Dinge erzählen, die wir als Nachhaltigkeit entsprechend als wertvoll empfinden. Jetzt die Regulatoren die dazu gekommen sind, unterstützen eigentlich nur noch unseren Prozess und sage

Vollständiges Transkript anzeigen

1:24 ich mal, stören oder behindern uns ja nicht. Auch hier zum Beispiel am Material, vielleicht ein gutes Beispiel, das ein oder andere Projekt braucht ja eine entsprechende offizielle Zertifizierung, also die Freigabe vom UNESCO-Weltärbe-Gestaltungsbeirat ist jetzt touristisch vielleicht nicht ganz so gut vermarktbar, weil wenig bekannt. Ein Eugenie-Zertifikat, das ist natürlich in der Immobilienwirtschaft heute ein prägendes Zertifikat und das ist auch das, was wir hier angepeilt haben. Eugenie-Zertifikat in Gold haben wir als Fortzertifikat bereits erhalten. Wir sind fast fertig für die Endzertifizierung und hoffen,

2:02 dass wir noch im November, Dezember die Übergabe haben können für die Zertifizierung. Das ist aber nicht unsere Benchmark. Das ist für uns eine Begleiterscheinung, die ganz wichtig ist auch im Auftritt gegenüber Außenstehenden, gegenüber Touristen, Kunden und Geschäftspersonen. Unser Nachhaltigkeitskonzept umfasst hier einen weit größeren Katalog. Man sieht es hier, wir sind hier in einem Raum, wo ich die Direktive ausgegeben habe, so naturnahe wie möglich mit Materialien zu arbeiten. Also man sieht relativ viel Holz hier verbaut und Recycling. Also es ist ein Trend, der noch nicht ganz dort ist wo ich ihn mehr gewünscht

2:41 hätte, weil Designmöbel die auch schön anmudrend sind, in Recycling zu erhalten ist noch nicht ganz so einfach am Markt, aber wir haben es trotzdem geschafft über 30 Prozent vom gesamten Interieur, das im Restaurant verbaut ist, in Recyclingmaterial. Das ist für mich einfach noch immer zu wenig, also wir peilen das noch höher an. Und das Thema, was du angesprochen hast mit CO2, langfristiges Ziel, da bin ich mir ganz ehrlich, es ist ein langfristiges Ziel CO2-frei zu sein. Warum? Weil der Gast reist mit dem Fahrzeug an. Es ist ein Parkplatz hier bei der Einfahrt und das ist noch ein Trend, den man nicht einfach von heute auf

3:22 abstellen kann. bedeutet, wir machen hier viel, der gesamte Betrieb ist auf CO2-Freiheit schon ausgerichtet, also der Immobilienbetrieb, Gärtnerei, Arbeiter, auch der Restaurantbetrieb hat einen ganz ganz stark umfassenden Nachhaltigkeitskatalog, nur mit regionalen Produkten zu arbeiten. Also alles, was in der Umgebung es nur gibt, also nicht nur die Errichtung ist mit naturnahen Recycling oder regionalen Produkten passiert, sondern auch der Betrieb ist angehalten und führt das auch durch, sehr regional zu agieren. Nur der Gast, den muss ich erst dorthin leiten. Das heißt, das sind noch zwei Aspekte,

3:59 die für mich offen sind. Die Energieversorgung, vollständig auf alternative Energiebauträger zu gehen, sage ich gleich warum, und der Gast. Das heißt, wir werden mittelfristig den Gast dazu überreden, nicht mehr mit dem Brennerfahrzeug in das Areal einzufahren. Am Areal ist schon das Bewegen mit dem Fahrzeug schon untersagt, sondern nur noch das Zufahren zum Gebäude und dann wieder zum Hauptparkplatz. Das war früher ja ein kompletter Freilauf für die Fahrzeuge und das Thema Energie, da liegt es natürlich auch an den Naturbehörden, hier auch sage ich einmal, ein bisschen offener zu diskutieren.

4:42 Das Thema Photovoltaik zum Beispiel mit Sonnenenergie, weil das Burgenland ist ja bekannt, die meisten Sonnentage in Österreich des Jahres, da bietet sich ja natürlich Photovoltaik an. Photovoltaik zum Beispiel auf den Parkplätzen, um eine Teilübertachung mit Carports zu haben, um auch eine Beschattung zu erreichen, damit die Aufwitzung der Karosserie nicht so stattfindet. Und das sind alles Aspekte, da sind wir noch in Diskussion. Das war leider noch nicht so umsetzbar, wie wir es uns gewünschen haben, weil einfach die Behörden hier noch einfach diese Erfahrungswerte fehlen, wenn es um ein Naturschutzgebiet geht.

5:19 Also ihr wollt das lieber stabil auf lange Sicht haben als ein schnelles Build and Sell? Ja, also wenn man die Qualitäten des Gebäudes sich auch ansieht, das ist ein Gebäude das steht nicht nur zehn Jahre, sondern dieses Gebäude ist jetzt auf 40 Jahre einmal ausgerichtet. Natürlich Interieur ist ausgenommen, das hängt immer von Abnutzungsgrad ab, auch das Interieur, wenn wir mit Vollholztischen arbeiten, dann kann man die auch relativ lange in Betrieb halten, indem man sie einfach nur kurz behandelt und dann eine Langlebigkeit garantiert. Das Gebäude ist aber so ausgerichtet, dass es wirklich über Jahrzehnte bestand.

5:51 Und das sind alle unsere Immobilien, sind immer sehr langfristig ausgerichtet, immer mindestens eine Generation bis zwei Generationen müssen sie entsprechend in Betrieb gedacht sein. Und das ist auch das, was wir dann an Qualitäten zu Beginn vielleicht ein bisschen mehr investieren, um dann diese länger gestreckte Amortisation erst zu erreichen. Ja, das merkt man auch, wenn man reingeht, man spürt, es ist eine andere Qualität als jetzt Hausnummer, geh in eine Bretterbude an der Copacacana. Muss man offen sagen, es fühlt sich mehr an ein bisschen so, wie wenn ich in ein Luxushotel reingehe. Aber trotzdem braucht es einfacher das Gefühl,

6:31 dass sich jeder willkommen fühlt. ich glaube, ist wichtig, dass wir hier und wir sind hier in einem Seebad, wo wir jetzt nicht nur eine gewisse Klientel ansprechen, sondern es ist einfach jeder willkommen. Und ob das jetzt ein Einzelgast ist, jung oder älter, oder ob das jetzt eine Großfamilie ist egal. Oder ob das ein Geschäftskunde ist, wo man sagt, man möchte vielleicht in einer schickeren Atmosphäre essen gehen, oder man möchte wirklich nur nach dem Freibad hier einfach hinauf und sagen, okay, ich ziehe mir ein T-Shirt an und eine kurze Hose und möchte trotzdem hier willkommen sein. Und das ist das, was aber hier trotzdem geboten wird.

7:08 Und das ist mir auch ganz wichtig. Dieses Produkt sollen nicht eine gewisse Klientel ansprechen, sondern für alle hier entsprechend willkommen geheißen werden. Und das glaube ich, funktioniert ganz gut jetzt zu Beginn. Das ist aber trotzdem etwas, was natürlich am Markt erst ankommen muss. Aber das Schöne ist ja, Mundpropaganda ist die Propaganda und der Neusiedlersee ist ja das Meer der Wiener. das ist das Glück, dass wir hier von der Entfernung her in einem sehr sehr idealen Ort liegen, weil von Wien aus, also mit dem Zug 45 Minuten, mit dem kleiner Shuttle dann noch hier im Ort, mit dem Auto sind es auch,

7:43 also ich bin in Wien Oberla losgefahren, sind es auch 45 Minuten. Also es ist eine kurze Reise für jeden. Herzlichen Dank fürs Zuschauen. Das war unser Office-Talk hier aus dem Burgenland aus Breitenbrunn. Und wenn ihr keine Folge unserer Immobilienredaktion Office-Talks mehr verpassen wollt, dann abonniert unseren Newsletter oder folgt unserer LinkedIn-Seite die unabhängige Immobilienredaktion. Jürgen, noch einmal Danke für die Einladung, danke für das spannende Gespräch und danke, dass du mir hier diesen tollen Ort gezeigt hast. Vielen, Dank fürs Vorbeikommen. Danke für das wirklich wunderbare Gespräch.

8:16 Und noch einmal, kommt vorbei, riskiert einen Besuch und ihr werdet überzeugt sein, es war die Reise wert.

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