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Hallo, alle zusammen. Ich wünsche einen schönen Nachmittag. Andreas Havlik, Geschäftsführer von Havlik, Architekten. Danke für die Einladung. Hallo. Ernst Kovatsch, Geschäftsführer K.E. Wohnimmobilien. Hallo Ernst. Hallo, schönen Nachmittag. Und Dietmar Reindl, Geschäftsführer von Baumhaus. Hallo in die Runde, schönen Nachmittag. Hallo Dietmar. Ja, Thema IMO.Pioniere ist natürlich, sagt schon vieles aus, Pioniere sind immer die die dir als Erster voranschreiten, die vielleicht Sachen machen, die man noch gar nicht, die andere noch gar nicht sehen können oder sehen wollen.
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Und ja, Ernst, du bist seit 1985 in der Branche dabei und was hat dich eigentlich oder du hast, ihr habt ja bei der Reifeisen Evolution damals ja innovative Projekte gemacht. Was hat euch eigentlich da getrieben, das anders zu machen? Naja, Ausgangspunkt war, dass wir uns oder dass wir nachgedacht haben, wir können uns von der Branche ein bisschen unterscheiden und absetzen im Sinne dessen dass wir unsere Wohnungen in einem schwierigen Markt doch verkaufen bzw. in einem guten Markt besser verkaufen können. Und das war so der Ausgangspunkt, um Konzepte zu entwickeln,
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die wir dann umgesetzt haben. Und das erste war eben das Wohnbeskonzept, wo wir glaube ich, 2003 oder 2003 begonnen haben das zu entwickeln. 2004 war dann der Baubeginn des ersten Projektes, das dann im Anfang 2006 übergeben worden ist. Haben damals schon alle verstanden die Idee dahinter oder war das eher so ein bisschen ein mühsamerer Prozess? Naja, der Prozess an und für sich war erstens im Hintern schwierig, dass man bei einigen Dinge komplett neu denkt. Da haben wir uns natürlich auch Anregungen von außen geholt. Und das zweite ist dann natürlich so ein Konzept,
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das war ja damals so das Wohnen der Zukunft. Was sind so die Themen und die Trends? Und da hat es im Wesentlichen dann haben wir uns auf sechs Punkte sozusagen festgelegt. Das war zum einen Sicherheit, Kommunikation, Unterhaltung, Komfort, das Homeworking und Kosteneinsparung. Und da waren natürlich einige Dinge. Das beste Beispiel ist immer das Homeworking für mich. Wir haben damals schon ein Büro als Allgemeinraum eingerichtet, dass man sich sozusagen stundenweise reservieren konnte im Haus wo man arbeiten konnte. Da war dann lange Zeit die Frage,
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brauchen wir das überhaupt, weil es am Anfang wenig genutzt wurde. 2020 hat mich dann bestätigt, dass das sehr wohl richtig war und viele hätten sich das gewünscht. Da waren auch andere Dinge dabei wie beim Komfort, dass es schon die ersten Anlieferungsboxen gegeben hat, so wie es heute sehr oft schon Standard ist. Nur unsere Boxen haben sich von der normalen Paketbox unterschied, da dort auch eine Kleiderstange drin war, die Putzerei die Kleidung abholen und wieder liefern konnte, genauso wie ein Kühlschrank, damit man Lebensmittel liefern lassen kann, die halt verderblich sind und auch dazu noch Platz,
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damit man eine Getränkekiste unterbringt. Das sind nur zwei Beispiele dafür. Ernst, das war jetzt alles viel Theorie. Die Praxis schaut aber tatsächlich so aus, ich habe das eben vorgespricht, kurz erwähnt, ich habe eine Bekannte und die hat vor zwei Monaten eine Wohnung in der OneBase verkauft und tatsächlich hat sie einen super Preis bekommen und es war so, dass sich sehr viele Leute dafür interessiert haben und sie hat dann einen höheren Preis bekommen, als sie eigentlich gedacht hätte. So viel zum Thema Pioniere, bringt ja seine Sache. Ja, es war auch für uns sehr erfolgreich damals.
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Wie gesagt, hat ja auch schwierige Zeiten gegeben Anfang der 2000er Jahre, wo es nicht so einfach war, die Wohnungen zu verkaufen und umgekehrt dann in den Zeiten, wo die Wohnungen sehr stark nachgefragt waren, haben wir natürlich dann auch schon einen besseren Preis erzielen können. Also diese Angst vorweg, alles, was man da umsetzt, kostet viel Geld, war im Nachhinein gesehen unbegründet, weil es kam auch wieder retour, wir haben es natürlich nicht hergeschenkt. Also wir haben sehr wohl auch damit ein Geschäft gemacht. Ja. Andi? Ja, das, was uns antreibt,
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ist schon die ist in einem Gespräch, das hat gefallen. Wir bauen die Bürohäuser so, weil die, investieren, wollen eh nix anderes als das, es gibt. Und wenn man da mit neuen Ideen kommt, dann ist das wieder anders. Es ist auch nicht leicht, neue Themen zu positionieren. Dietmar, hast auch deine Erfahrung gemacht mit neuen Ideen, die am Markt positioniert werden sollen, oder? Du bist stumm gestaltet.
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Ja, jetzt bin ich nicht mehr stumm. Naja, ich habe mich mit dem Thema Klimaschutz und Immobilien, CO2-Emissionen, Bodenversiegelung ab 2019, 20, damals noch in und ab 2023 mit meiner Firma Baumhaus intensiv gewidmet und habe aber dann im Verlauf dem Motto lernen müssen, dass das Thema Klimaschutz als Thema, als Motivator für Investoren, für die Politik, für Nutzer immer Bedeutung verloren hat. Heute kann man sagen, das Thema ist eigentlich bedeutungslos und wenn man sich mit Klimaschutz positionieren will macht man sich ganz offen, sehr lächerlich.
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Klimaanpassung, das ist irgendwie noch akzeptabel. Das Thema Bodenversiegelung war auch mal sehr bedeutend, ist aber jetzt im Zuge der aktuellen Krisen die wir da jede Woche aufs Neue leider erleben müssen, auch in den Hintergrund gerutscht. Das Thema leistbares Wohnen, dritte quasi die dritte Säule meines Baumhauskonzeptes, ist nach wie vor da, aber auch eine gewisse Hilflosigkeit von vielen Stakeholdern, wie man das Thema auf den Boden bringt und ich habe gelernt, dass wenn man zu viel Innovation in ein Konzept hineinpackt, der Grad der Überforderung schnell erreicht ist und in schwierigen Zeiten, wenn sich alle fokussieren,
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da gut zu überleben, gut durchzukommen, innovative Themen die komplexer sind, noch stärker in den Hintergrund geschoben werden und das ist glaube ich, ein Zeichen der Zeit, dass sich alle jetzt oder viele darauf fokussieren, die Kosten klein zu halten und irgendwie Erträge zu erzielen und da schaut man nicht so intensiv nach links und rechts, was es an Neuigkeiten gibt. Das ist eine nicht ungefährliche Entwicklung, weil ich glaube, dass wir uns nur mit cleveren Innovationen aus den verschiedenen Krisen die wir jetzt in der mobilen Branche sehen, wieder rausholen können, weil wissen wir eh alle so wie es war, wird es nimmer.
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Ich glaube, der Glaube, es im nächsten Jahr und im nächsten Jahr und wieder im nächsten Jahr, aber dann wird es gut werden, so wie früher, dann braucht man kein Eigenkapital, die Banken finanzieren alles und wir verkaufen um jeden Preis. Das, glaube ich, ist jetzt nicht bei dem Thema und darum brauchen wir ganz dringend neue Konzepte, Innovation und auch Menschen, Unternehmen, bereit sind, darüber nachzudenken und das umzusetzen. Aber Dietmar, hast gesagt, ist schwierig oder es gibt viele Ideen, die gerade nicht so angenommen werden, aber du bist beim ersten Projekt dran.
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Ja, mit einer gewissen Hartnäckigkeit über einige Zeit und mit einem langen Atem, also du kennst dieses Apnoe tauchen, da Werde Ich glaube ich, Meister, aber den muss man eben haben, man etwas Neues auf den Weg bringen will. Zum Glück habe ich auch Partner gefunden, denen ich gemeint war, das erste Projekt Umsetzer, das ist eine Kombination aus Retail und Wohnen und das ist im systemischen Holzbau. Das Konzept, nicht in Rheinbaum umgesetzt, es war, sondern hybride Elemente eingenommen, so wird es besser verstanden und so kam es auch dann zu diesem ersten Pilotprojekt.
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Dietmar, danke. Astrid, bist jetzt auch schon länger dabei und in der Bewertung ist ein Beobachtungszeitraum, den man über viele viele Jahre hat und wenn du das so schaust, gibt es irgendwelche Konzepte, die wirklich lang Bestand gehabt haben, wo man einfach sieht oder Unternehmer, wo du sagst, schau, der macht eigentlich was Irrsinniges so wie das bei denen funktioniert. Also ich glaube, erster Punkt, man darf es ruhig aussprechen, ich bin seit 1997 in der Immobilie am Fraunstädtchen tätig, also auch schon fast 30 Jahre mit Unterbrechung durch die
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Karenz bei meinen Kindern und darf ich noch etwas nur ganz kurz ergänzen, dieses Thema Immo-Pioniere, insofern hat es mich auch an meine persönliche Geschichte eigentlich auch ein bisschen erinnert, weil eben damals, 1997, war ich eine totale Quereinsteigerin in dem Bereich, kam aus einem ganz anderen Bereich, aus der Not heraus fast geboren, aber das jetzt zu unmüselig das zu erzählen, aber jedenfalls, was das Schöne war, ich wurde damals schon, wenn man auf einer Messe war als Frau, als Standhostess wahrgenommen wurde als Ansprechpartner
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und ich konnte das gut weiterentwickeln und es gab damals sogar Geschichte im Trend, wo sozusagen solche Quereinsteiger über solche erzählt wurde. Du bist ja auch dann eine Immobilien-Pionierin, Ungewöhnlich. Ja, das war durchaus so und was ich bisher so auch an Wörtern da aufgeschnappt habe, im Hinblick auf Angst vor Veränderung, was Neues auszuprobieren, also da kann ich nur immer wieder und Gott sei Dank sind mir in meiner Laufbahn ein paar Leute runtergekommen, wo man das auch fördern konnte und unterstützen,
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wenn jemand solche Schritte wagt, eben Pionier ist, auch in einer eigenen Lebensgeschichte, dann sollte man zuversichtlich sein und drauf losgehen. Das nur so als Vorabbeitrag dazu zum Thema Pionierwesen. In der Immobilienbewertung an sich, wie soll man sagen, wir sind ja in gewisser Weise relativ langweilig, weil wir über die Zeit hinweg, es entwickeln sich die Methoden jetzt nicht großartig weiter, im Grunde sind es mehr oder weniger dieselben Herangehensweisen immer wieder und was natürlich schon langfristig werthaltige Immobilien auszeichnet,
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könnte ich jetzt ganz simpel und sehr langweilig sagen, ist ein stabiler Cashflow, wenn man es aus der Investoren-Sicht sieht, ein möglichst verlässlicher, nachhaltiger Cashflow, sei es ein Gebäude, wo ich die Republik Österreich als Mieter habe, Justizzentrum Wien-Mitte oder so etwas, da ist zwar eben der Cashflow gut gegeben und wahrscheinlich auch nachhaltig tatsächlich, aber nichtsdestotrotz, Investition in Immobilien ist ganz einfach unmittelbar zinsabhängig, somit die Werthaltigkeit ist dann wieder relativ zu sehen, weil wir sehen alle,
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die Ronditen haben sich nun mal bewegt und wir sehen so ein Gebäude, auch wenn es diesen nachhaltigen Cashflow zeigt, heute trotzdem anders als eben noch vor vier oder fünf Jahren, wo wir mit ganz scharfen Ronditen sozusagen solche Objekte bewertet haben, weil es der Markt auch so hergegeben hat, das muss man ja sagen. Das ist jetzt sozusagen mehr ein Blick in Richtung Investitionsimmobilien, Büroimmobilien, was ist langfristig nachhaltig im Bereich Wohnen, ich denke da schon einerseits eine hervorragende, möglichst hervorragende Kombination von
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Lagesituation und Konzeption eines Standorts, siehe zum Beispiel das Wiener Cottageviertel, das ist über Jahrzehnte und Jahrhunderte fast ist es stabil bis steigend steigend, also das hat auch die Immobilien dort haben auch in den letzten Jahren aus meiner Bewertungssicht ganz und gar nicht gelitten, also da gibt es nach wie vor die entsprechende Nachfrage und nur wenige Objekte, die auf den Markt kommen. Ja wobei es schon auch interessant ist, wenn du das Wohnen sagst, es gibt zum Beispiel solche Projekte wie die Wohnbase, wo man einfach das in eine Gegend baut, wo man sagt,
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naja das ist schon sehr mutig aber es war natürlich schon auch die Idee dahinter, wie sich gewisse Gegenden entwickeln und das ist einfach was auch für Gäste. Und was es dann ausmacht glaube ich, also so wie das der Herr Kovac beschrieben hat, ist schon irgendwo diese Verliebtheit in Details und sich wirklich auseinandersetzen mit den Nutzern, oder? Ich finde das Cottageviertel ist ein super Stichwort, weil wenn du dort heute durchfährst, das ist einfach schön und das ist
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letztlich ein bisschen auch quasi die Überleitung zum Andreas. Könnte es eine, naja Innovation ist es ja keine mehr, wenn es ästhetisch wieder gebaut wird, könnten wir nicht von dem reinen Kubaturdenken wieder dazu übergehen, Dinge zu machen, die einfach auch schön sind? Also würde uns sehr gefallen natürlich und versuchen wir auch, Schönheit ist definitiv nachhaltig, das ist außer Frage zu stellen. Wir haben in Wien sehr viele schöne alte Gebäude und die
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muss man nicht erhalten, weil am Papier steht, das muss man erhalten, sondern da ist zweifelsohne der allgemeine Wunsch da, dass die erhalten werden, egal was da jetzt für eine Nutzung drin ist. Also Innovation ist auch in Zeiten oder aus Sicht der Ästhetik was ganz Wesentliches. Ja, also definitiv so, ja, ist auch pionierhaft. Andreas, aber es ist für mich in gewisser Weise pionierhaft, wenn man auf etwas, was Pioniere im 1900 gebaut haben, wenn man das wieder mehr oder weniger aktiviert.
17:24
Also ihr habt ja jetzt ich glaube gestern, Dachgleiche oder was, gefeiert von der 3SI vom Anthony, da sitzt ja auch Pioniergeist auf dem Pioniergeist wenn Man so. Ja genau, 33100:17:35.480 --> 00:17:39.180also dort ganz gezielt auf den Nutzer abgestimmt ein optisches Konzept, dass dem 18. Bezirk, das ist an der Grenze zum 18. Bezirk, den Altbauten gerecht wird und sowohl zur Straße hin als auch mit den Hofhäusern eine Qualität und eine Atmosphäre schafft, die dort wirklich etwas Besonderes ist. Ja da gibt es eine Reihe von Neubauten in der Trocknung,
18:06
sind minimalistisch, sind durchaus auch in Ordnung und gut, aber der Bauer hat gesagt er möchte an dieser Stelle etwas umgeziehend eine Kundengruppe anzusprechen, die ein Altbau Erscheinungsbild nach außen hin zumindest möchte und bei den Hofhäusern mit den großen Raumhöhen im Erdgeschoss ist es wirklich dann auch so, dass man wenn man hineingeht, glaubt, wow, das ist 3,20 Meter Raumhöhe das ist wirklich wie im Altbau, das ist wirklich ein sehr schönes Ding. Ein ganz anderes Projekt, wo die Ästhetik auch sehr sehr im Vordergrund steht, bei mir im Hintergrund.
18:46
Es ist der gleiche Bauherr, Legitskygasse, wo wir Baubeginn hatten und das ist ein ganz modernes Projekt mit einem super Blick über Wien und ist ein ganz anderes Publikum, das sind Leute, wollen auch Innovation nach außen zeigen in dem Objekt, in dem sie wohnen, große Glasflächen, Innenraum verquickt mit Außenraum und ist ein Projekt, auch hinsichtlich der technischen Details sehr viel Innovation drinnen steckt. Ganz schlanke Fenster, Profile,
19:31
im Nachhinein spüren und fühlen, alles was Besonderes, steckt aber unheimlich viel Arbeit im Detail dahinter. So wie der, wie wir schon gesagt haben, wir sind auf diese Kleinigkeiten und diese, dass man ins Detail gehen muss und das einfach auch ausweilt, so wie der Ernst gesagt hat. Andreas, danke. Ernst du wolltest noch was sagen, wenn wir nicht so weit weg sind und die Astrid. Ich wollte noch kurz ergänzen, bei unserem Konzept war natürlich am Anfang auch, wo können wir das umsetzen, dass wir sozusagen die Kosten auch im Verkaufspreis unterbringen und wie wir dann gemerkt haben, dass das gut ankommt,
20:09
haben wir dann ein paar Jahre später entschieden, in jedem Projekt, das wir bauen, wird dieses Konzept umgesetzt, ganz egal in welcher Lage. Wir haben das auch im 22. Bezirk dann umgesetzt und ergänzend noch zur Frau Grantner-Fuchs, was Sie gesagt haben, es ist bei all dem was man tut, auch wenn man jetzt im leistbaren Bereich ist, meines Erachtens ganz vorrangig, dass man schaut, dass man die Qualität trotzdem hält, beziehungsweise einen ganz starken Fokus auf die Qualität legt. Ganz egal, ob das jetzt die Architektur und die Schönheit ist, ob das der Grundrisis ist oder ob das einfach der Bau
20:47
an sich ist. Das ist glaube ich, ganz entscheidend, dann auch später bei der Bewertung sozusagen auch ein guter Preis herauskommt und darum freut mich das Beispiel von dir Walter. Das kann man nämlich schon auch aus Wertungssicht gerne auch bestätigen, dass sich gerade solche Projekte von Bauträgern also ich habe Ihnen im Vorgespräch den Herrn Ulreich da auch genannt, das ist für mich schon ein sehr sehr gutes Beispiel, die sich nicht erst seit ein paar Jahren, sondern schon seit zig Jahren mit dem Thema
21:28
Nachhaltigkeitsbegrünung und so weiter befassen und das sieht man auch dort. Die sind nicht unbedingt vielleicht immer in den Top-Lagen. Diese Objekte erzielen aber tatsächlich nachweislich auch höhere Preise, weil sie eben gut durchdacht sind und ich glaube, was ich vorhin eben ergänzen wollte, da hat haben die letzten Jahre schon deutlich die Spreu vom Weizen getrennt. Alles, was sozusagen, wo man sieht, dass das Objekt nur ich sage es einmal jetzt brutal, hingebaut wurde, weil das Geld nichts gekostet hat und man nicht viel Grips hineingesteckt hat,
22:11
das wird halt jetzt abgestraft. Ist es nicht überhaupt so ein bisschen als Rahmenbedingungen für Innovation? Solange das Geld nichts kostet, muss ich auch nicht darüber nachdenken, ob ich was Neues mache, ob ich was besonderes schaffe, ob ich das Neue besonders wirtschaftlich mache, weil es eh egal ist. Das heißt, wäre aus eurer Sicht quasi, die schwierigen Rahmenbedingungen eigentlich der ideale Leerboden für Innovation oder sind die schwierigen
22:53
Rahmenbedingungen Hinderungsgrund? Ich glaube, es sollte weder noch sein, weil wie gesagt, wenn man hört, dass Qualität und Ideen tatsächlich einen höheren Wert bringen, dann macht das zu jeder Zeit Sinn. Ganz egal, ob es nicht schlecht oder gut läuft. Das Bewehr, es ist ja nur, dass es in Phasen, wie jetzt, wo man schlecht oder wo es wenig Möglichkeiten gibt, Wohnungen zu verkaufen, weil die Leute beschränkt sind in ihren Möglichkeiten, dann glauben halt viele Baudräger, na ja, es ist eine schlechte Zeit,
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tatsächlich wenn man sich das genauer anschaut, sieht man dann oft, dass halt die Qualität nicht stimmt. Und das sind auch die Wohnungen, die in guten Zeiten wo sozusagen alles verkauft wurde, teilweise ja nicht verkauft wurden. Ich habe damals Projekte beobachtet, wo der Baudräger einen Preis erhöht hat, wo ich mir gedacht habe hallo, das Projekt ist fertiggestellt, Wohnungen stehen leer und die erhöhen die Preise, nur weil man sagt, der Markt geht in die Höhe, die haben es nicht verstanden. Also dort ist leider Gottes etwas produziert worden, das keiner wollte. Wobei Ernst, du hast ja, das ist ja ein Thema auch bei dir,
24:09
du findest ja immer wieder Grundrisse auch heute noch bei Wohnungen, wo man einfach sagt, ja, also vom Bioniergeist ist da nicht viel zu sehen. Ja das ist leider richtig, das hat in den letzten Jahren so den Trend gegeben, die Waschmaschine ist im Abstellraum, wenn der Abstellraum aber jetzt nur einen Quadratmeter hat und sozusagen der Wäschkorb in der Türe stehen müsste, wenn man die Waschmaschine ausräumt, dann wird es ein Problem und dann merkt man halt, dass keiner nachgedacht hat drüber. Ja, aber gibt es immer noch, ist kein... Nach wie vor, es gibt schlechte Baudräger, schlechte Architekten und wenn die Kombinationen
24:49
zusammentreffen, dann passiert Sowas. Ich Wollte sagen, es ist wirklich auch interessant zu beobachten, dass mittlerweile eben auch beispielsweise, da haben wir natürlich viele Berührungspunkte, auch die Banken deutlich darauf Wert legen und darauf verstärkt hinweisen, sind denn diese Grundrisse auch marktgängig. Also die stellen diese Fragen auch an die Bewerter vermehrt, weil sie einfach sehen, dass sie Produkte da offenbar finanziert haben, wo sich eben keiner darum gekümmert hat. Da kann man sich beutraten, muss man
25:29
Ganz Charmant Ergänzen. Es war so. Ich darf vielleicht zum Thema Innovation... Innovation ist ja nie ein Selbstzweck und geht immer davon aus, dass es irgendeine Problemstellung gibt. Ich glaube, das sollten wir auch noch mal herausarbeiten. Wir machen das ja nicht Innovation, weil es so lustig ist und weil wir uns ganz jung fühlen und tolle Dinge machen, sondern weil wir Probleme haben, Problemstellungen und es ist ja nicht auf den Bereich beschränkt. Das kann Qualität sein, das sehr oft Technik, das ist auch Finanzierung, das ist das Thema Größen,
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Größenverhältnisse, Umgebung, Einbettung, Mixed-Use, was auch immer. Ich glaube, die Kunst besteht darin zu erkennen, was sind die aktuellen Problemstellungen und das kann wie beim Ernst den Grundriss sein, das kann wie beim Andreas Havelig eine qualitätsvolle Immobilie sein, es kann aber auch eine Energieform sein, es kann eine Einbettung mit anderen Nutzungen sein, es kann eine neue Verbindung sein. Ich glaube, zu erkennen, was braucht der Markt, was sind die Probleme im Markt, was sind die Probleme bei der Erstellung einer Immobilie und dafür Lösungen zu finden, die dann plötzlich neue Wege ermöglichen.
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Ich glaube, das ist der Kern der Innovation, der uns alle treibt oder treiben kann und soll. Bei dir ist ja auch die Idee, die Bauzeit ist ja extrem kurz, Beim Baumhaus. Ja, bei meinem Blueprojekt habe ich einen Hybridteil, wir haben auch Beton dabei, das verlangsert das Ganze etwas, aber die Wohnungen die wir quasi auf das Erdgeschoss oben draufsetzen, sind im systemischen Holzbau, das ist quasi nicht Modul, sondern der werden die Wände, die Decken und die Böden separat angeliefert und dann vor Ort zusammengeschraubt. Wir haben eine Bauzeit mit,
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wir müssen leider eine kleine Tiefgarage bauen aufgrund der Stellplatzvorschriften, dann haben wir das Erdgeschoss und oben drauf diese Wohnungen, ist BGF circa 4500 Abmeter und die Bauzeit ist zwölf Monate, aber jetzt ohne Stress. Macht Ganz gut indem wir das Erdgeschoss hinstellen oder die Kellergeschoss Erdgeschoss und während der Ausbau im Erdgeschoss stattfindet, oben drauf quasi bereits der Wohnholzbau zusammengeschraubt, unter Anführungszeichen. Dietmar, danke. Andreas, jetzt bist du Dran. Ich wollte noch mal zurückkommen auf das Thema Bioniere und wer wirklich sozusagen mutig ist, meiner Sicht,
28:12
dann sind aus meiner Sicht vor allem die Entwickler, sich wirklich über ein Quartier drüber wagen, über eine Quartiersentwicklung und da gibt schon in Wien ein paar Leute, die das wirklich mit viel Engagement und Herzblut machen, also die Evaluon, die das im Viertel 2 gemacht hat, glaube ich, muss man an der Stelle als Bionier erwähnen und auch jetzt den Peter Ullm im Zukunft alt Anker, das sind beides wirklich mutige Schritte, also wie das Viertel 2 begonnen hat es noch nicht so richtig eine WU gegeben hat, da ist jemand wirklich als Bionier sozusagen in Neuland
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hineingestiegen und hat es geschafft, dieses bis zum Stadion hinüber weiter zu entwickeln und der Peter genauso jetzt mit ganz stark auch bestandsfokussierten Themen im Anker, im Zukunfts Bezirk das ist glaube ich, überhaupt ein großes Zukunftsthema, wie gehe ich mit Bestand um, wie entwickle ich den weiter, wie verbessere ich den, das ist glaube ich, der Weg, wo in Zukunft viel Pionierarbeit geleistet werden muss, um das Ganze auch oder dem Ganzen ein bisschen die
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Komplikation zu nehmen. Es ist auch nur ein Gebäude, es ist nicht so kompliziert. Also das ist ein super Beispiel der Quartiersentwicklung. Ich finde auch, das sind super Beispiele, vor allem auch in Zeiten, wo wir sehr viele Menschen quasi jammern hören oder zumindest monieren, dass das alles überreguliert ist und so weiter und so fort. zeichnet ja Pioniere durchaus aus, dass man sich von solchen Rahmenbedingungen nicht notwendigerweise davon abhalten lässt.
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Wie geht man als Pionier mit Regulierung um? Es wird Ja nicht weniger. Weniger wird es nicht. Ja man muss sich halt anpassen. Man muss halt schauen, zum einen kriegt man da oder dort eine Möglichkeit, bisschen abweichend zu agieren und zum anderen, wie kann man seine Idee sehr wohl in die vorgegebenen Grenzen auch einbringen. Das ist so ein Mittelweg. Da kann man nicht sagen so oder so. Wir haben es eh vorher diskutiert.
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Alles zu negieren geht auch nicht, weil dann wird mir irgendjemand mal ein rechtliches Problem haben. Das war mein Vorschlag. Ich schreibe nur über die Branche, ich bin ja nicht so drinnen. Da kann ich immer leichter reden als es ist., Andreas aber, weil der Ronny das gesagt hat, es gibt doch einen Schritt und zwar die niederösterreichische Bauordnung. Die haben schon mal einen neuen Weg eingeschlagen. Ja, das ist sehr erfreulich muss ich wirklich sagen. Man hat sich im Land Niederösterreich wirklich Gedanken gemacht, wie kann man vorhandenes Brauland
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besser nutzen. Da gibt es ein paar Paragraphen, die sowohl für den Neubau sehr hilfreich sind, aber insbesondere auch für den Bestand. Man kann Erleichterungen bei technischen Normen am Bestand konsumieren. Wenn man einen Bestand aufstockt, wenn man einen Zubau macht, muss ich den Bestand in seinem Schutzniveau sozusagen nicht verbessern, sondern der kann so bleiben, wie er ist. Ich muss bei Dachgeschoss ausbauten, keine Stellplätze nachweisen in Niederösterreich und auch, was wir lange Zeit nicht verstanden haben,
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ist dass man zulässiges Dachvolumen aufgrund der Beschränkung von Geschossanzahlen nicht nutzen durfte und diese Beschränkung der Geschossanzahlen ist jetzt gefallen. Ich habe das beim IMO-Dienstag schon gesagt. Das löst natürlich dann gleich wieder die Diskussion zwischen der Landesregierung und den Speckgürtelbürgermeistern aus. In Kornauiwok gibt es schon eine Bausperre, die diese Regelung mit einem Entfall der Geschossanzahl gleich wieder aufgehoben hat. Also das ist dann wieder schade. Das Land überlegt sich etwas Sinnvolles. Da wäre es auch gut, wenn das bei den Bürgermeistern
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ankommt und auch aufgegriffen wird. Früher haben die Bürgermeister um Bauland besser zu nuten und gesagt, na widmen wir den Acker um. Das ist auch schon. Aber es ist ja der Bestand im Endeffekt. Prinzipiell sind Unternehmer, weil wir das gesagt haben, Gesetze, Novellen, Bürokratie, Astrid, die Unternehmer sind schon ich das hast du im Vorgespräch gesagt, sind durch die Bürokratie schon sehr stark belastet. Also ich glaube, man damit einfach, gerade auch wie gesagt wiederum, weil wir mit dem Bankenbereich sehr viel zu tun haben,
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dass man dadurch einfach wirklich irgendwo gebremst wird, in der Kreativität gebremst wird in der Geschwindigkeit auch. Und es ist glaube ich, wirklich schwierig dort Schritte zurückzugehen oder die Dinge zu entwirren. da könnte man wirklich oft bisschen verzweifeln dran, ob es da eine Entwicklung gibt. Weil natürlich auch wir in der Bewertung, müssen ja auch wenn wir ein neues Konzept vor uns haben, gesetzt den Fall, es ist ja auch der erste Schritt zu prüfen, ist denn das rechtlich in dem Rahmen möglich,
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ist technisch möglich. Gut das ist nicht unser ureigenstes Thema, aber gerade rechtliche Rahmenbedingungen und dann in der Folge natürlich die wirtschaftliche Komponente. Und da sind wir bewerten dann halt oft mit dem Thema der mangelnden Vergleichswerte dort und da oder Vergleichsmöglichkeiten, sagen wir es mal vielleicht weitergefasst so, ist das ein bisschen eine Schwierigkeit, weil wir uns halt natürlich auch in solchen Rahmen bewegen müssen in der Bewertung. Aber ist es nicht ein bisschen so, wie der Ernst vorher gesagt hat, ich meine, wenn ich mir heute anschaue,
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also es ist heute definitiv leichter als zur Zeit von Amundsen und Co. zu Südpol und Bordpol vorzudringen, einfach weil es technisch leichter ist, die haben es aber damals mit Pickel und Steigheißen angeschafft, geht es nicht einfach darum, die bestehenden Regeln so gut wie möglich auszunützen und innerhalb der bestehenden Regeln zu schauen, was möglich ist, über was vielleicht noch gar niemand nachgedacht hat. Und gehe ich wieder zurück auf Themen wie Wohnbasis oder
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Baumhaus oder was auch oder auch das Viertel 2. Also wenn irgendwer sich hingestellt hat und gesagt hat, da stehen irgendwann mal ein paar wirklich coole Bürohäuser und ein paar wirklich coole Wohnhäuser, wie mein Vater mich in die Crea mitgenommen hat, war das mit Sicherheit noch kein Thema sondern da waren einfach nur Beiden. Braucht es nicht noch mehr gute Ideen und mehr Pioniere? Darf ganz kurz noch einhaken zum Thema Behörden, ohne jetzt Behörden, haben ihre Aufgaben müssen erfüllen.
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Natürlich ist Innovation oder Behörden scheuen Innovation, wie der Teufel das Weihwasser. Das ist was Neues, das bedroht, das ist eine Änderung, das ist Risiko. Und nach meiner Erfahrung ist die Wahrscheinlichkeit, dass in größeren Strukturen, und da haben wir in Österreich halt vor allem in Wien, die Wahrscheinlichkeit ist, dass innovative Ideen sich durchsetzen, wenn sie von außen kommen und nicht gerade von innen kommen, eher gegen Null gehen. das nach meiner Erfahrung ist, in kleineren Strukturen, wo die Arbeitsteiligkeit nicht so extrem hoch ist wie in Wien, wo jede MA gefühlt mitredet und man im Kreis geschickt wird,
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das ist leider ein üblicher Sport und das ist mit Homeoffice und Corona leider deutlich schlechter geworden. Es ist nicht besser geworden, dass man in kleineren Strukturen Innovation eher vorwärts treiben kann, wenn die Entscheider dort, und das sind da deutlich wenige Entscheider, eine Idee aufnehmen, die gut finden und überzeugt sind. Das ist meine Erfahrung und das ist beinahe belebend, wenn man da mit wenigen Menschen, die aber die Ideen unterstützen und die Idee unterstützen, selbst wie man da dynamisch und aktiv und eigentlich auch schnell vorankommen kann. Das heißt und darum, Andreas gleich,
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du wolltest dir noch was dazu sagen, aber das ist auch der Grund, warum du gesagt hast, Dietmar, besser außerhalb von Wien bauen oder in Niederösterreich bauen als in Wien. Also wenn man in Wien bauen will, braucht man als Bauder oder Entwickler einen so langen Art man braucht eigentlich, du brauchst eigentlich fünf bis sieben eigentlich zehn Projekte in verschiedenen Phasen, damit man eine vernünftige Struktur laufend beschäftigen kann. Wenn ich beginne und dann fünf Projekte am Weg habe und für jedes Projekt eine Durchlaufzeit habe von sieben bis zehn Jahren wenn ich umwidmen muss, das ist wirklich nur schwer zu überstehen,
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wird es auch keine Investoren finden. Darum glaube ich, wenn man eine kleinere Struktur hat oder ist, wie ich, besser aufgehoben ist in kleineren Strukturen in Österreich. Wir haben viele ganz tolle mittelgroße und kleinere Städte und auch dort wollen Menschen und sollen Menschen leben. Dieser Zug nach Wien, die Urbanisierung, natürlich ist das schwierig, aber auch dort gibt es Nachfrage und nach meiner Erfahrung ist dort, wenn man mit dem richtigen Konzept das dort passt, kommt, eine deutlich kürzere Bearbeitungszeit möglich. Das heißt, es sind auch Immobilien aufgeschlossen,
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neuen Ideen und neuen Konzepten. Ich glaube, das hält ganz ab von Personen, von Magen, von Bedürfnissen, von Markt, da muss man eben den richtigen Fit finden. Aber wenn man den gefunden hat, dann kann man dort ganz gut vorankommen. Dietmar, danke. Andreas, du wolltest Doch was sagen. Ich wollte noch was sagen. muss insbesondere für die Baudirektion in Wien ein Land zerbrechen, weil die sind wirklich daran interessiert, Innovationen voranzutreiben und auch die sozusagen oberen Ebenen der Magistratsabteilungen sind immer gesprächsbereit.
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Wir haben eigentlich das Problem, je tiefer wir nach unten kommen zu den einzelnen Referenten, desto vorsichtiger werden die. Aber auf der Führungsebene und in der Baudirektion kann man als Immo-Pionier sozusagen durchaus das Thema der Brise erwähnen, wo die Baudirektion versucht hat, eine Baueinreichung elektronisch zu prüfen und EU-Fördermitteln erst im ersten Step einmal auf die Beine gestellt hat und jetzt auch weiter daran arbeitet. Und ich hoffe, dass dieses Projekt auch wird und
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funktioniert. Im Briefing habt ihr so schön geschrieben, Pioniere sind oft zu früh dran. Ich hoffe, dass die Brise bzw. das Bris nicht dieses Schicksal erleidet und von den großen KI-Instrumente die entwickelt werden, überholt wird. Aber das ist wirklich so ein Ding, wo die Stadt Wien wirklich Pioniergeist zeigt und möglicherweise auch ein Ding entwickelt, was in Thailand dann österreichweit einsetzbar ist, weil die OIB-Richtlinien, muss man sagen, da sind wir in Österreich sozusagen ganz gut bedient, sind bundesweit gültig.
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Das heißt, eine technische Prüfung nach OIB-Richtlinien in Wien müsste auch in Tirol und Vadenberg halten. Also es ist ein Projekt und zum Schluss hoffentlich ein Produkt, was sehr innovativ sein wird. Und bin ich gespannt. Und da ist die Stadt Wien und die Baudirektion schon sehr innovativ, muss man Sagen. Andreas danke. Also ich habe ja auch das Thema Baumhaus dort auch vorgestellt und das kann ich nur bestätigen. Ich glaube wohl die Problemstellung, wenn man innovatives Bauen selbst umsetzen möchte, liegt weniger in der Einreichung, was den Bauantrag betrifft,
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sondern liegt eher in der Umwidmung. Und gerade wenn wir reden von verdichtenden Bestand, wir wissen alle, wir müssen verdichtenden Bestand, dann gibt es da so viele Problemstellungen, dass man da wirklich im Kreis geht. Ein Sprung in ein anderes Thema weil es auch vorher angesprochen worden ist, dass es dann eben länger dauert, was wiederum Auswirkungen auf die Finanzierung hat. Welche Chance seht ihr, dass sich im Bereich der Finanzierung irgendwann einmal Innovation
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tut, weil die Form der Immobilienfinanzierung ist ungefähr, fallen uns da irgendwann einmal was Neues ein. Wie sehr ist das notwendig dass da Flexibilität eintritt? Astrid, aus deiner Sicht als Bewerterin Mir Fällt da nur ad hoc ein. Es gibt da immer wieder Ideen, nicht? Da ist eine Idee die aber zuletzt eben wiederum durch die Marktentwicklung sich mehr oder weniger verpufft ist oder aufgelöst hat. Nicht diese Plattformen. Das war ja durchaus eine neue Variante oder eine
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Zugangsform auch der Immobilienfinanzierung hat sich aber gezeigt, dass das in dem Marktumfeld offenbar so nicht Bestand hat. Ist auch ein wichtiges Learning wahrscheinlich. Und in der jetzigen Situation, glauben wir sind momentan leider Gottes noch in einer Phase, wo dieses Pendel der Erfahrungen aus den letzten Jahren noch in eine Richtung schlägt, wo mehr Angst und Bremse
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vorherscht, als dass man sich jetzt mit neuen Konzepten hier beschäftigen würde. Wir sind da sicherlich noch nach wie vor damit beschäftigt, Altlasten aufzuräumen, loszuwerden, wie auch immer. Aber ich sehe da momentan zumindest von der Seite her jetzt keine Bereitschaft oder besonders hohe Affinität gerade im Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung proaktiv sozusagen auf neue Konzepte einzugehen. Wobei es war ja interessant, wenn man schaut, neue Finanzierungen bzw.
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damals damals vor über 100, 130 Jahren haben ja eigentlich Family Offices alles finanziert und haben ja eigentlich die Stadt aufgebaut. meine, und witzigerweise sind wir ja jetzt in einer Phase, wo diese Family Offices als Käufer wieder zurückkommen. Also es ist schon, ist ja auch eine gewisse Form des Pioniergeistes. Ernst. Das sicher,. Es ist halt jetzt auch die Zeit, wo das schnelle Geschäft, ja das ist vorbei, das hat man eine Zeit lang gemacht, das war recht einfach.
45:15
Und jetzt geht es halt wieder darum, sichere gute Werte zu schaffen, die halt langfristig der Veranlagung dienen sollen. Und das ist natürlich dann ganz anderer Zugang. Also wie wenn ich jetzt hoffe, dass ich ein Projekt finanziere mit Eigenkapital oder auch Fremdkapital und dann davon ausgehe, dass ich in fünf bis zehn Jahren das schon wieder verkaufen kann und einen Gewinn mache. Das schnelle Geschäft war eigentlich in der Immobilie, wenn man das betrachtet, so wirklich der Erfolgsfaktor. Sondern bei der Immobilie es ist immer darum gegangen, dass das eine langfristige Finanzierung und langfristige
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Veranlagung ist. Und erst, man dann ich sage immer so, ab 15 Jahren ist dann so, dass man bei einer normalen Immobilie, ganz egal ob die jetzt in Wien steht oder in irgendein kleines Dorf, 15, 20 Jahre wird es benötigen, dass man dann seinen Kaufpreis wieder bekommt. Und dann war es gute Veranlagung, weil dann habe ich ja sozusagen die Zeit hindurch diese Immobilie nutzen können. Vor allem die Family Offices damals haben wir auch gescheit gebaut, es ist ja, wenn du, Dinge stehen da immer noch. Ja da wurde eben auch auf Qualität geachtet, weil es ja ums eigene gegangen ist und weil man da natürlich
46:33
anders auf Qualität schaut. Wenn ich sage, ich entwickle das und in ein paar Jahren verkaufe ich das an einen Investor und hinter mir das Influt. Wobei, insofern Immobiliergeist, weil sie haben ja glaube ich das Thema Nachhaltigkeit, hat es einen Paragraphen gegeben in der Wiener Bauordnung und da hat es geheißt, soll tunlich nachhaltige Baumaterialien verwenden und das hat eigentlich schon gereicht. Und es ist wirklich so wenn es für dich selber machst, ist es ganz was anderes. Natürlich, ja, weil da nimmt man die eine oder andere Form der Kosten in Kauf im Hinblick auf eine gescheite Qualität.
47:12
Die sie ja dann wie wir gehört haben von der Frau Grantner-Fuchs, dadurch auch im Wert der Immobile bzw. wenigstens dann veräußern. Ja, Danke. Also Würde quasi mehr Innovation entstehen, wieder mehr Emily Office Kapital in die Immobilie Was muss die Immobilienwirtschaft machen, damit dieses Kapital das in Österreich hauptsächlich auf Sparbüchern rumliegt, in irgendeiner Form aktiviert wird? Was steht dem entgegen? Wenn du mich fragst, glaube ich,
47:53
dass es jetzt viele Family Offices gelernt haben und anfangen, ihre eigenen Profis ins Haus zu holen und mit denen ein gewisses Konzept gemeinsam aufzubauen und zu erwirtschaften und sich nicht an irgendwelchen Megastrukturen zu beteiligen. Ich finde das interessant. Es ist definitiv ein Weg dorthin. Ich glaube auch dass die Zeit damit hilft, weil vor ein Jahren war das schnelle Geschäft. Alles was gezählt hat, dann jetzt glaube ich, aufgrund der ganzen Situation, wir rund um uns haben, wird wieder die Langfristigkeit mehr Thema sein. Und alleine daraus werden auch schon diese sogenannten
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Family Offices wieder mehr interessiert sein, in die Immobilie zu investieren als sonst wo. Interessanter Ansatz Ernst, ja. Aber ich denke, die werden das definitiv, also sieht man ja auch, dass die Chancen jetzt nutzen, nicht? Aber die tun das auch schon sehr sehr selektiv, oder? Und sehr ausgesucht ja? haben schon Lage und die Qualität der Immobilie sehr gut, ein sehr gutes stimmiges Bild ergeben. Also ich glaube, das zielt eher auf Immobilien ab, die bereits bewiesen haben, dass sie langfristig stabil sind.
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Ich glaube, die Family Offices Sind Jetzt nicht per se die guten Menschen, sondern es gibt ja eine Investmentkategorie die heißt Impact Investment, wo man eine soziale, eine ökologische, um eine finanzielle Rendite erwirtschaften möchte in diesem Bereich. Da gibt es die Bertelsmann Stiftung in Deutschland, BMW Stiftung und so weiter, andere, die dieses Dreigestehen verfolgen. Da gibt es in Österreich einen kleinen Kreis das sich mit dem beschäftigt, die das konkret auf ihre Fahnenheften sind bereit, alle drei Faktoren zu berücksichtigen. Und natürlich ist das unfassbar nachhaltig wenn ich mir drei
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Bereiche anschaue, sozial, nachhaltig, sozial, ökologisch und finanziell. Aber nach meiner Erfahrung ist ein Großteil der österreichischen Family Offices in verschiedenen Größen sehr stark opportunistisch unterwegs. Deswegen wird auch jetzt sehr viel Bestand gekauft, da vielleicht Distress, da kriegt man Bürogebäude um 7-8% Rendite, die früher vielleicht noch 4-5% gekostet haben, was natürlich neue Developments und damit Innovation im Neubau in Frage stellt, weil die Gelegenheiten eben auf dieser Seite günstig sind. Drum würde ich jetzt glauben,
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dass vom Family Offices das Thema Innovation aktuell eher nicht so sehr getrieben werden wird, weil Family Offices eher in ihrer Grundhaltung und Stiftungen noch mehr eher konservativ sind und auf die gesicherte Rendite achten. Diese Innovation wird leider nicht am ersten Tag schon klar erkennbar. Dietmar, danke, gute Einschätzung. Andreas wollte jetzt schon öfters was dazu sagen. Ja, ich wollte zu dem Thema noch sagen, wir betreuen einen holländischen Investor, der in den österreichischen Markt eintreten will und der führte sich wirklich vor Mietrecht.
51:10
Also das ist echt ein großes Thema. So alle zwei, drei Monate hört man irgendwie, da kommt was Neues, dann kommt wirklich was Neues. Und selbst die Ankündigung einer Veränderung reicht schon, diesen ausländischen Investor abzuschrecken. Ich kann diese Diskussion natürlich nachvollziehen. Auf der anderen Seite, also dieses Jahr sind es dann 37 Jahre, die ich in der Immobilienwirtschaft verbringe. Und ich kann mich noch an mein erstes Monat erinnern, wo zwei Zinshauskäufer einen Abend lang sich übers
51:51
Mietrecht aufgeregt haben und dass das eine Hürde sei, für alle Menschen in Immobilien zu investieren und neue Immobilien zu bauen. Bei dem sind viele Millionen Quadratmeter an meinen Augen vorübergezogen, wo Menschen damit Geld verdient haben. gilt dort nicht auch das was wir vorher gesagt haben, es gibt Regeln, gibt Rahmenbedingungen. Und man muss halt schauen, dass man sich daran hält in irgendeiner Form. Weil wir werden es nicht ändern befürchte ich oder?
52:33
Ja wobei es gilt hauptsächlich für den Wohnbau in gewisser Weise. es gibt ja auch noch ganz andere Ideen. glaube, Astrid hat da eine gesagt, das war schon viele Jahre her. Da hast du gemeint, du hattest eine Kombination aus Fachmachtzentrum und... Ja, in Tirol war das ein Pflegeheim, eine Kombination aus Pflegeheimen und bekreuten Wohnen, draufgebaut, aber eben im Vorfeld wie gesagt, schon so geplant, in einer mittleren Stadt in Tirol, draufgebaut und eingebaut quasi in ein Fachmachtzentrum.
53:14
Und das Lustige war, das Objekt ist auf der einen Seite zum In-Hin orientiert und auf der anderen Seite eben zum Parkplatz von diesem Fachmachtzentrum. Und uns wurde zumindest damals gesagt, sind die beliebtesten Zimmer mit dem Ausblick auf diesen Parkplatz, weil man dort ganz einfach eben Leben sieht, weil was los ist und man was beobachten kann. Und das war damals eben ganz was für mich, ganz neue Konstellation. Und ich habe für mich einfach in der Bewertung immer wieder, lernt man dann draus, insofern als man auch sagt, man muss wirklich auch als Bewerter immer drauf schauen,
53:55
dass man für solche Dinge, neue Konzepte offen bleibt,? Und über den Tellerrand hinausschaut und so etwas dann mitnimmt. Ja, das kriegen wir schon auch in den Gesprächen mit. Es ist natürlich für Projektentwickler oder in dem Bereich innovative Entwickler wichtig, dass auch sozusagen der Bewerter so ein Thema mittragen und mitverstehen will und kann. Weil natürlich oftmals herrscht vielleicht die Einstellung vor, naja, das kenne ich nicht, da kann man nichts was man damit vergleichen kann, somit, naja, ist man eher zurückhaltend
54:40
Und will vielleicht das nicht mitgehen. glaube, da lernt man so solche Dinge, neue Kombinationen, dass das ganz einfach gut funktionieren kann. Weil das Objekt gibt es nach wie vor. Ich habe jetzt anlässlich unseres Besprechungs nachgeschaut, das funktioniert nach wie vor prächtig. Ich finde, das ist ein wirklich gutes Beispiel für innovative Ideen. Auch diese Vermischung FMZ betreutes Wohnen. Der Witz ist natürlich, dass die Zimmer, in den Launen auf dem Badplatz waren, beliebter waren als die hinten auf dem Inn. Da ist schon die Frage, wie sehr muss man eigentlich ums Eck denken als
55:21
Immo-Pionier? Glaube, selber muss man sich da offen machen für Lösungsvarianten und, wie das glaube ich, vorhin der Herr Reindl auch gesagt hat, man braucht rundum ein paar Personen oder Institutionen, da mitziehen, die sich auch öffnen und da proaktiv mit dabei sein wollen und so etwas unterstützen. nicht sozusagen als erstes reagieren geht nicht. Wenn man das noch nicht hat, geht das. Das heißt, Immo-Pionier geht nicht nur allein, sondern es muss auch gemeinschaftlich sein.
56:01
Also zunächst, mich überrascht, die Kombination ist Fachmarkt mit einer anderen Nutzung drüber nicht, das mache ich seit drei Jahren. ich sage danke, Kranter Fuchs, danke für Das Beispiel. ist schon 14 Jahre her. Es Gibt auch ein ähnliches Beispiel in der Südstadt, in Marensersdorf, also in der Nähe vom Atmira-Stadion, wo Wohnungen auch für ältere Bewohnerinnen und Bewohner auf Fachmarkt-Handelsgeschäften errichtet wurden. sehr erfolgreich, das super. in meinem Projekt machen wir auch auf zwei größeren Handelsbetrieben oben drauf eben diesen Holzbau mit begründetem Dach. Und natürlich kämpfen wir mit dem Argument,
56:43
wer will denn schon am Supermarkt wohnen? Und darum geht es auch da besonders clever, natürlich macht keiner gerne ein intensiv begründetes Dach, weil es ja teuer ist und schwierig und schwer, aber wir gehen diesen Weg und müssen nicht wandersparen, um zu zeigen, dass man auch in dieser Konstellation, wenn man die Asset-Klassen mischt, qualitätsvolle Immobilien entwickeln kann. Und dafür braucht es auf jeden Fall auf der Investorenseite Verständnis, da braucht es auf der Seite der genehmigten Behörde Verständnis, weil diese Kombinationen sehr oft was Neues sieht. Danke.
57:23
Ronny, ich weiß nicht, wie du das jetzt gesagt hast wer will schon auf einem Supermarkt wohnen? Ich kann mich noch erinnern, vor 25 Jahren fast 30 Jahren, wie ich da angefangen habe, hat es geheißen, will schon auf einer Autobahn wohnen? Und das ist genau das was der Andreas gesagt hat, dass auch Quartiersentwicklungen natürlich teilweise extrem innovativ sind und wirklich das hat Pioniergeist gehabt und jetzt schaut euch das an, also es ist schon interessant, wer will schon auf einer Autobahn wohnen, wer will schon auf einem Supermarkt Wohnen? Es sind oft die schönsten Sachen,
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einer meiner Bekannten war in den 60er 70er Jahren in der Diskussion involviert, ob man die Donauinsel, so wie sie heute ist, erschaffen soll und letztlich hat dieser Kampf 14 Jahre gedauert, bis das dann letztlich so umgesetzt worden ist. Ich, es gibt kaum jemanden mehr in Wien, sagt, war eine blöde Idee, also es geht schon darum, auch ums Eck zu denken und so wie der Dietmar gesagt hat, langfristig und mit langem Atem an diese
58:45
Dinge auch zum Teil heranzugehen. Und weiß ich nicht, wie es ihr das seht, ich muss dann auch Verantwortung tragen für die Themen und das ist etwas, was in der Gesellschaft immer schwieriger wird. Wie siehst du das Thema Eigenverantwortung, Andreas? Ja, das ist ein ganz schwieriges Thema, weil wir feststellen, dass die Gesellschaft immer mehr glaubt, dass Verantwortung von fremder Seite übernommen wird, also die Eigenverantwortung, der Hausverstand, das geht einfach verloren. Wenn jemand über eine Stufe drüber stolpert, umknöchelt, dann muss gleich jemand verklagt werden,
59:25
aber dass man vielleicht selber aufs Handy geschaut hat und nicht aufpasst hat oder in Eile war, das ist etwas was ganz schwierig ist und das ist auch das, ganz viele gewerbliche Bauträger sozusagen abschreckt vor Innovationen, weil die Innovation ist eine Abweichung von einer Norm. Das wäre jetzt grundsätzlich einmal möglich, die rechtlichen Rahmenbedingungen wären da, aber im Falle eines Falles, was macht man denn dann, wenn es zu einem Schaden kommt? In unserer Gesellschaft glaubt, ich bin umgeben von Gummibuffern und Wattebäuschen.
1:00:08
Das funktioniert leider nicht. Wir sehen das auf der Straße ja auch. Die Leute gehen zu Fuß, kommen gehst runter auf die Straße. Die glauben nicht, dass dein Auto kommt. Sie gehen davon aus, ein schwieriges Thema. Wir müssen unsere Gebäude jährlich nach ÖNORM B1300 begehen, weil es könnte irgendwo der Lichtschalter abbrechen. Auf der anderen Seite gibt es ganz bewährte Konstruktionen, dann,
1:00:49
haben wir den Fall jetzt mehrfach, von den Generalunternehmern in Frage gestellt werden und gesagt wird, ja zum Beispiel eine Klinkerriemchenfassade, da müssen wir einen Warn- und Hinweis schreiben machen, weil da könnte ja ein Klinker herunter fallen. Wir fragen uns, was soll das jetzt? Seit Jahrzehnten bauen wir Klinkerriemchenfassaden und jetzt seit zwei Jahren fallen die plötzlich alle herunter und der Bauherr ist verunsichert. Ich denke gerade bei Immobilieninvestitionen ist ja die Angst vor Fehlern noch einmal deutlich größer oder?
1:01:30
Weil man es ja teilweise schwer wieder rückgängig oder ändern kann. Wobei ich schon glaube, und ich kenne euch jetzt alle schon lang genug, inklusive Ronny, dass schon für Immobilienere eine gewisse Eigenverantwortung einfach wichtig ist, weil sonst geht es nicht. Egal ob du Quereinsteiger bist, ob du Architekt bist, ob du neue Ideen projektierst, ob du neue Ideen hast, ob du ein neues Unternehmen gründest oder was auch immer. Die Eigenverantwortung ist glaube ich eines der zentralen Themen für Pioniere, die neue Dinge beschreiten und sagen okay, ich bin überzeugt das funktioniert so und sich auch nicht beirren lässt.
1:02:12
Wobei es schon wichtig ist, dass rundherum der eine oder andere mitspielt. Sei das jetzt der Finanzierer oder sei das jetzt die Hürden, wenn man das so will. Da gehört einfach unternehmerischer Mut dazu. Zusammen einen großen Respekt vor dem Dietmar Reindl für sein Konzept. Wir haben das an einem Standort mal versucht, das ist am Supermarkt gescheitert, weil der Supermarktbetreiber gesagt hat, ja ja ich kann mir schon vorstellen, dass über meinem Supermarkt Wohnungen sind, aber dann müsste ich sechs Monate zusperren und in den sechs Monaten gehen meine Kunden verloren und die kommen dann nicht wieder.
1:02:54
Habe ich nicht verstanden, Argument. Stimmt,. Unter dichtem Drumtum ist mein Konzept mit der Idee, im laufenden Betrieb mit nur kurzen Unterbrechungen mit dieser Brückenkonstruktion das zu machen. das ist nicht komplex und in diesen Zeiten, wie gesagt, komplexe Lösungen sind noch schwerer umzusetzen. Aber es braucht die Eigenverantwortung. Mein Thema auch mit einem natürlich großen Risiko, aber doch einen großen Überzeugung vorangetrieben, auch mit eigenem Investment natürlich. Dass mir das Thema Klimaschutz völlig wegbricht, mit dem habe ich nicht gerechnet, aber okay, da muss ich ein bisschen anpassen.
1:03:33
Aber ich glaube, ohne diese eigene Motivation und eigene Kraft an etwas zu glauben und auch zu glauben, dass neue Lösungen möglich sind, wird wahrscheinlich nicht viel passieren. Und das kann jeder machen. Da muss man nicht auch Unternehmer sein. Das kann man auch in einem Konzern, in einer kleineren Struktur machen. Das ist glaube ich, eher eine Einstellungsfrage. Und das brauchen Wir. Ja, danke. Wir werden euch als Vorredner nehmen für die IMO-Pioniere und für gemeinsam in die Zukunft zu gehen. möchte mich bei euch bedanken, dass ihr da wir, wir,
1:04:13
Ronne und ich, dass ihr dabei wart. Und bei Ihnen wollen wir uns bedanken fürs Zusehen. Und wir sehen uns nächste Woche. Und wir sechs wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag. Wiedersehen. Schönen Abend. Wiedersehen.