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Produkt da, ist unser Ansatz ist nicht nur unser Ansatz, sondern das sind die Marktgegebenheiten und wir haben ja sozusagen die letzten zwei Jahre daran gearbeitet, Projekte baureif zu machen und jede Wohnung, die wir jetzt bereitstellen können, ist eine Wohnung mehr für den Markt, die bitter benötigt werden. Zu wenig Wohnraum ist auch gleich das Stichwort für die nächste Frage. Was glaubt ihr mit diesen 1500 oder über 1500 Einheiten, wie viel richtet ihr denn da aus gegen den Wohnungsmangel, der vor der Tür steht, schon da ist oder noch auf uns zukommt? Also tatsächlich ist das eher,
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also es ist ja für Wien eigentlich, also ich spreche jetzt von Wien im Wesentlichen also wenn ich ganz Österreich dazu nehme, dann richten wir damit nicht viel aus. Für Wien würde ich sagen, kommt darauf an, wie viele Wohnungen jetzt tatsächlich gebaut werden, Markt kolportiert werden ja 8000 Einheiten prognostiziert, das nächstes Jahr fertig gestellt werden. Ich gehe davon aus, dass es wesentlich weniger sein werden, also mein Tipp, nachdem ich mit vielen Generalunternehmern in Kontakt bin, sind, dass wir eher so gegen 6000 Fertigstellungen haben werden, also irgendwo wird die Wahrheit im Endeffekt
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erliegen, das werden wir ja sozusagen nächstes Jahr sehen und wenn man davon ausgeht, dass wir 1500 Einheiten machen, dann haben wir zwar einen Marktanteil davon, einen nicht so kleinen, also als ein privater Wohnbauträger, aber das ist noch immer viel zu wenig, das heißt ausrichten können wir gar nichts damit, wir können nur sagen wir mal, die Wohnnot vermindern und Wohnraum zur Verfügung stellen. Diese genau diese sieben Projekte und so viel zu bauen, hat das deiner Meinung nach auch eine Symbolkraft in die Branche? Auf jeden Fall, also ich glaube, ist mal, erstmal ist es mal ein Anzeichen, dass wir in Österreich ja nur ein Wohnbauproblem,
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es ist ja mittlerweile ein wirtschaftliches Gesamtproblem oder ein Konjunkturproblem und das ist sicherlich ein Beitrag, die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen, also wenn wir davon ausgehen, wir haben eine Pipeline von circa 5000 Wohnungen und jetzt wir hoffen natürlich, dass wir noch mehr Projekte zukaufen können und das ist ungefähr ein Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro bei den nächsten Jahre gerechnet, also damit kann man schon was anfangen. Die Bobo wächst aber nicht nur im Kerngeschäft, in der Projektentwicklung, ihr habt auch Serviceleistungen für externe geöffnet, dazu kommen wir gleich noch,
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aber ihr habt auch Bestandsimmobilien eingekauft? Auf jeden Fall, also wir sind, wir haben zwei Zweige, wir nennen das so schön den To-Hold-Bereich, das sind die Bestandslegenschaften wir sind ja ein Wohnimmobilienkonzern, ein Komplettanbieter. Das ist sicherlich auch ein Vorteil aus der Development-Sicht, weil wir natürlich sowohl in den Bestand als auch für den Markt, für den Einzelwohnungsverkauf oder auch für globale Verkäufe produzieren. Wir kaufen sowohl im To-Hold-Segment, also im Bestandssegment nach und wir kaufen auch Projekte fürs Development nach also wir wollen in beiden Bereichen
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wachsen. Jetzt gerade habt ihr etwas in Graz zugekauft, was macht denn den Grazer Markt für euch so spannend? Also Graz ist nicht der einzige Markt, da ist noch mehr in der Pipeline als in den Bundesländern, also wir haben sagen wir mal, unsere Strategie dahingehend erweitert, dass wir überall dort wo wir schon Bestand haben bzw. unsere Serviceleistungen anbieten können, auch dort wachsen, also in der Region. Und da bietet sich natürlich Graz als einer der wichtigsten Märkte, als einer der größten Märkte nach Wien weil Wien ist sozusagen der Hauptmarkt in Österreich, also das Ballungszentrum, bietet sich Graz einerseits von der Lage,
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dem Wohnraumbedarf auch an, aber nicht nur Graz, also wir haben dort auch ein großes Portfolio, es sind auch andere Bundesländer, die wir bearbeiten, wir haben ja zum Beispiel in Salzburg verdichten wir auch noch, da haben wir sehr, großes Projekt, das Südtiroler Quartier, wo wir auch Bestandseinheiten haben und auch unsere Serviceleistungen anbieten können, aber es stehen noch weitere Bundesländer sozusagen auf unserem Plan. Wie sucht ihr eure Immobilien aus, was ist da die Ankaufsstrategie, dass du sagst, will ich haben? Also klar ist es mal, Location ist eine Frage, natürlich auch Infrastruktur,
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es müssen natürlich die wirtschaftlichen Daten passen, es muss die Nachfrage, also wir müssen an die Nachfrage glauben, wir müssen an das Produkt glauben, das was wir entwickeln und es muss natürlich absetzbar sein, da spielen sehr, viele Faktoren eine Rolle, also wenn es bei uns in der Strategie passt mit unserem Serviceangebot, dann machen wir das. Spürt ihr, dass da aktuell mehr auf den Markt kommt, Institutionelle, die vielleicht Teile ihres Portfolios abstoßen? Ja das ist so, ist kein, sondern es ist nicht mal ein offenes Gericht das klar ist, offensichtlich, es sind also die größten offenen österreichischen Fonds
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verkaufen derzeit Immobilien, vor allem hat das zwei Gründe, das eine ist natürlich, die Liquidität in deren Fonds sagen wir mal, geringer ist und das zweite ist natürlich, da gibt es Nachhaltigkeitskriterien, die vielleicht nicht erfüllt werden können und dann verkaufen sie diese Immobilien, was natürlich für uns auch interessant ist, weil wir auch in unserem Businessmodell einen eigenen Zweig haben wo wir sagen, wir übernehmen auch Immobilien, die heute nicht nachhaltig sind, aber wir praktisch investieren, um die nachhaltig zu machen. 2026 noch neu, ihr öffnet euer Service für externe Unternehmen,
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quasi Services über den ganzen Lebenszyklus der Immobilie, er bietet ja alles an, vom Bau über die Verwaltung, was ist da noch alles Drinnen? Also wir bilden ja bei uns, wir sind ja halt Komplettanbieter, wir haben die gesamte Wertschöpfungskette, das geht ja schon, das beginnt ja schon beim Ankauf, Servicierung, Buchhaltung, Dienstleistungen, praktisch Hausverwaltung, Facility Management, Entwicklung, Gewährleistungsmanagement, also wir machen ja alles, also es gibt ja nichts, was wir nicht machen, weil wir eben die gesamte Wertschöpfungskette im Wohnimmobiliensektor anbieten und wir sagen einfach, aufgrund unserer Skalierungseffekte und
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aufgrund unserer Prozesse und aufgrund unserer IT-Landschaft, können wir diese Dienstleistungen dritten auch anbieten und das machen wir, also wir haben das sozusagen, Value-Add-Gedanken in Unternehmen, dass wir praktisch Dienstleistungen weil wir auch skalieren können und auch praktisch die Struktur dazu haben, auch dritten anbieten können das können institutionelle sein, aber das können auch private sein. Wie gut läuft das an, was ist da für ein Potential in diesem neuen Geschäftsbereich? Also wir haben jetzt damit begonnen und wir haben schon einige größere Accounts, also auch Fonds, also ausländische Fonds, hier investieren,
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wir inländische Immobilieneigentümer auch schon als Kunden gewonnen und wir haben jetzt gerade auch begonnen sozusagen wieder, aber jetzt haben wir auch die IT-Struktur und die Servicierungen diesbezüglich, bieten wir es auch privaten an und die Nachfrage muss ich sagen, ist sehr gut. Letzte Frage, man hat früher gehört Survival 25, jetzt hört man immer wieder, ja 2026 durchschreiten wir die Talsohle, es gibt einige Hürden für private Käufer, wie siehst du das Jahr, was wird besser wird es besser überhaupt 2026, welche Erleichterungen kommen?
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Also das erste ist, ich glaube ich sehe mal jetzt, was ja schon positiv ist, wir haben zumindest mal eine Seitwärtsbewegung also Bewegungen, also wir haben eine Seitwärtsbewegung sehen, Verbesserungen wirtschaftlich ist zu offen, dass natürlich die Inflation runtergeht und die Zinsen fallen, das hilft natürlich dem Markt, vor allem bei Finanzierungen auch, sowohl Finanzierungen für Mitbewerber wir sind ja nicht abhängig von Finanzierungen um etwas zu entwickeln, haben also Unternehmensfinanzierungen, sind kapitalstark, aber wenn natürlich die Finanzierungen sowohl für Endkunden als auch für den Mitbewerb einfacher werden oder einfacher
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zu bekommen werden, sollte das den Markt zumindest ein wenig ankurbeln. Ich glaube persönlich, es ist derzeit, diejenigen, Finanzierung oder Kapital haben ein sehr guter Moment, im Moment in den Markt einzusteigen oder zuzukaufen, auch im privaten Sektor, weil es wird in der Zukunft aufwärts gehen und nachdem, wie du es auch gesagt hast, die Talsolle bis Ende letztes Jahr erreicht worden ist, sieht man dieses Jahr wahrscheinlich noch so eine Seitwärtsbewegung und ab nächstes Jahr werden wir schon wieder Wachstumsraten sehen, deswegen aus meiner Sicht, positiver mittelfristiger Ausblick,
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kurzfristig wird man noch kämpfen müssen. Dann komme ich nächstes Jahr wieder zu einem mittelfristigen. Auf jeden Fall. Andreas, ich sage schon mal Danke vielleicht zum Abschluss noch, viele neue Projekte, neue Geschäftsfelder, Ankauf, ich glaube du kannst dich über Langeweile nicht beschweren, wie holt sich denn ein Andreas Holler da die Energie für diese doch aufregenden Zeiten auch nach den letzten Jahren? Also Work-Life-Balance ist sicherlich ein sehr wichtiger Punkt, ist auch in unserem Unternehmen ein sehr wichtiger Punkt, ich mache das persönlich, indem ich jetzt wirklich intensiv zum Beispiel über die
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Weihnachtszeit versuche abzuschalten, andere Dinge zu machen, damit ich dann voller Energie bin und dann in regelmäßigen Abständen also wirklich mehr aufs Live schauen und das mache ich so alle drei Monate, glaube ich, dass ich immer hinreise, ganz abschalten kann man nie, aber man versucht es. Wunderbar, danke dir. Danke dir Auch. Und wenn ihr keine Folge unserer Immobilienredaktion Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unseren Newsletter oder folgt unserer LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion