Innenstädte und Ortskerne leiden unter Funktionsverlusten und zurückgehender Frequenz. Bei der Citytagung von RegioPlan tauschen sich Vertreter aus Städten und Gemeinden, Projektentwickler, Investoren und Dienstleister aus und suchen gemeinsam nach Lösungen für die zukunftsfitte Innenstadt von morgen.
Für kaum eine Branche war das Jahr 2020 eine größere Herausforderung als für den Handel. Neben starken Umsatzrückgängen durch den ersten und nun auch den zweiten Lockdown haben viele Händler vor allem in Branchen für den mittelfristigen Bedarf sowie personenbezogene Dienstleister das ganze Jahr über die gebremste Konsumlaune gespürt.
Auch wenn der Ausdruck „Handel im Wandel“ schon etwas abgedroschen erscheint, so ist er doch weiterhin hochaktuell.
Pro Einwohner stehen laut RegioPlan derzeit etwa 1,56 Quadratmeter Handelsfläche zur Verfügung. Im Jahr 2014 waren es noch 1,77 Quadratmeter. Jetzt machen 0,21 Quadratmeter pro Person nicht viel aus, aber in der Masse schon. „Nicht nur die aktuellen Insolvenzen und Rückzüge aus der Fläche verändern den österreichischen Einzelhandel, dieser Trend besteht schon seit 10 Jahren“, so Romina Jenei, CEO RegioPlan Consulting. Es ist mit hoher Sicherheit zu erwarten, dass die Verkaufsflächen insgesamt weiterhin schrumpfen werden. Dieser Rückgang wird sich langsam, aber kontinuierlich fortsetzen und sich in etwa auf 1,5 bis 2,0 % pro Jahr belaufen. Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und was macht man mit den freien Flächen? Denn Handel ist nicht gleich Handel.
Noch keine Diskussionen gestartet.
In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.