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Zukunftswerkstatt Wien 2030: Gemeinsam die Stadtentwicklung neu denken

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Die aktuellen Herausforderungen in der Immobilienbranche und im Einzelhandel erfordern innovative Lösungsansätze und vorausschauendes Denken. In diesem Kontext veranstalten RegioPlan und RegioData am 24. September 2025 den Workshop „Wien 2030", der sich mit den Zukunftsperspektiven der Wiener Stadt- und Immobilienlandschaft auseinandersetzt.

Im Gespräch mit Martina Wasserbauer, langjährige Expertin in der Immobilienbranche und Konsulentin bei RegioData, erhielten wir exklusive Einblicke in die Konzeption und Zielsetzung dieser Veranstaltung.

Kollaboratives Denken statt Einzelkämpfertum

„Wir müssen es gemeinsam machen. Jung, alt, wie auch immer sich jemand nennen will oder was er tut oder was er macht. Zusammen ist, glaube ich, die Devise", betont Wasserbauer im Interview. Diese Philosophie spiegelt den grundlegenden Ansatz des Workshops wider, der bewusst mit einer limitierten Teilnehmerzahl von maximal 15 Personen konzipiert wurde, um intensiven Austausch und kollaboratives Arbeiten zu ermöglichen.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft und des Einzelhandels, die gemeinsam an zukunftsfähigen Konzepten für die österreichische Hauptstadt arbeiten möchten. Im Gegensatz zu klassischen Prognoseveranstaltungen setzt „Wien 2030" auf einen praxisorientierten Ansatz: „Wir schauen, was können wir aus der bestehenden Immobilienlandschaft machen, wie können wir sie nutzen, wie können wir sie neu nutzen", erläutert Wasserbauer.

Querdenken als methodischer Ansatz

Ein zentrales Element des Workshops ist das von Wasserbauer besonders geschätzte Konzept des Querdenkens: „Querdenken ist immer etwas komplett Surreales am Anfang und am Ende ist es aber dann auch wirklich ein sehr realistisches Ergebnis, was auch funktioniert." Dieser Ansatz erscheint angesichts der aktuellen Marktlage besonders relevant, da traditionelle Entwicklungsmodelle zunehmend an ihre Grenzen stoßen – insbesondere in den Innenstädten, wo Neubau kontinuierlich zurückgeht.

Fokusthemen: Kaufkraftdynamik und 15-Minuten-Stadt

Der Workshop wird sich unter anderem intensiv mit der Veränderung der Kaufkraftlandschaft auseinandersetzen. Als Beispiel nennt Wasserbauer den 15. Bezirk in Wien, der sich zu einem jungen, modernen Viertel entwickelt hat: „Die Kaufkraft dort hat sich natürlich gesteigert. Aber dementsprechend muss man sehen, die ganze Handelslandschaft, das Angebot, das kulturelle Interesse auch anders gestalten, dass das funktioniert."

Ein weiteres Schwerpunktthema wird das Konzept der 15-Minuten-Stadt sein – ein stadtplanerisches Modell, das darauf abzielt, allen Bewohnern innerhalb von 15 Minuten Zugang zu allem für den täglichen Bedarf Notwendigen zu ermöglichen. Diese Herausforderung gewinnt in einer Metropole wie Wien, die zahlreiche „Städte in der Stadt" umfasst, besondere Komplexität: „Und die Fläche ist auch begrenzt. Wie können wir auch da in Zukunft miteinander das Raumangebot so gestalten, dass das funktionieren kann?"

Praxisorientierte Wissensvermittlung in kleiner Gruppe

Die RegioPlan-Akademie hat sich zum Ziel gesetzt, durch fokussierte Workshopformate wie „Wien 2030" Raum für Austausch und gemeinsames Erarbeiten von Lösungsansätzen zu schaffen. Der ganztägige Workshop findet von 9:00 bis 16:00 Uhr statt und schließt mit einem Networking-Teil ab, der den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, das Erlernte zu reflektieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit derzeit zwölf aktiven Teilnehmern ist der Workshop bereits gut besucht, bietet aber noch begrenzte Kapazitäten für weitere Interessenten. Die bewusst klein gehaltene Gruppengröße ermöglicht es, dass „jeder seine eigenen Themen mitbringen kann" und „jeder die Möglichkeit hat, sich einzubringen", wie Wasserbauer betont.

Transformation statt Prognose

Während viele Branchenexperten vor langfristigen Prognosen zurückschrecken, setzt der Workshop „Wien 2030" bewusst auf einen transformativen Ansatz. Es geht weniger um präzise Vorhersagen als vielmehr um die Entwicklung adaptiver Strategien für eine sich wandelnde urbane Landschaft. Wasserbauer unterstreicht: „Es wird nicht mehr ganz so funktionieren. Wir müssen es gemeinsam machen."

Die Veranstaltung findet voraussichtlich im Hotel Sanssouci statt. Detaillierte Informationen zum Workshop sowie Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte im Akademie-Bereich auf der Webseite von RegioPlan.

Fazit: Vernetztes Denken für resiliente Stadtstrukturen

Der Workshop „Wien 2030" bietet eine wertvolle Plattform für alle, die an der Gestaltung zukunftsfähiger urbaner Räume mitwirken möchten. In einer Zeit, in der bestehende Strukturen neu gedacht werden müssen, setzt RegioPlan mit diesem Format auf kollaboratives Arbeiten und interdisziplinären Austausch – ein vielversprechender Ansatz für die Bewältigung der komplexen Herausforderungen im Immobilien- und Einzelhandelssektor. 

Transkript

0:09 Ja hallo, ich heiße Martina Wasserbauer, ich bin seit 26 Jahren unterwegs in der Immobilienbranche und auch im Handel sehr fleißig unterwegs. Ich bin Konsulentin hier bei Regio Plan und Regio Data und darf heute mit euch über den Workshop Wien 2030 sprechen, den Regio Plan und Regio Data gemeinsam am 24.09. veranstalten werden. Ich habe es ehrlich gesagt, mir war es gar nicht so bewusst, dass ihr auch so viele Seminare und Workshops macht. Wie viel veranstaltet ihr da im Jahr? Ja wir versuchen da schon einiges auf die Beine zu stellen,

0:49 also wir haben natürlich einmal unsere großen Veranstaltungen, die sehr bekannt sind, das ist das Retail Symposium und die City Tagung. Das Retail Symposium findet ehrlich im Frühling statt und die City Tagung im Herbst. Dann haben wir eben unsere Regio Plan Akademie, wo wir versuchen, Workshops zu speziellen Themen zu machen, so wie jetzt Future, was tut sich so, wie wird sich die Stadt entwickeln, wo geht die Reise hin, interessiert natürlich immer alle, wir möchten alle gerne in die Zukunft schauen können, aber dann halten wir natürlich auch gerne Workshops oder veranstalten Workshops konkret auf Fragen,

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1:27 die uns vielleicht auch Unternehmen stellen, die uns dann einladen mit ihren Mitarbeitern oder auch in einer Runde die sie zusammenstellen, dass wir spezielle Workshops für sie machen und gemeinsam dort eben herausfinden, was könnte die Ursache sein oder wo könnte die Reise Hingehen. Das heißt, und jetzt das nächste ist das Seminar Wien 2030, worum geht es da? Ja da schauen wir uns halt an was wird sich so tun in der Immobilienbranche, was wird sich so tun in der Handelslandschaft, wie wird sich die Kaufkraft verändern, was braucht es dass auch die Stadt in der Stadt, das hört sich jetzt sehr komisch an,

1:59 aber gerade wir in Wien wissen, wir haben die Grätseln und eine Grätsel ist nichts anderes, wie eine Stadt in der Stadt und wir brauchen das, wir sind daran gewöhnt und wie kann das in Zukunft funktionieren und wie muss sich es einfach auch verändern und öffnen für die Zukunft, dass dort auch Handelslandschaften wieder sich ansiedeln und auch überleben. Jetzt ist eine Prognose für 2030 aus meiner Sicht sehr mutig, weil wenn ich andere Leute aus der Immobilienbranche frage, was passiert in zwei Jahren, dann sagen die oft schon, kann man nichts sagen. Worauf fundiert denn das dass ihr sagt, ok, wir können ein Seminar machen, wie wird Wien 2030 aussehen?

2:38 Ich glaube man muss es bisschen unterscheiden, wen man aus der Immobilienbranche fragt, wenn du natürlich einen Entwickler fragst oder besonders die Bauwirtschaft fragst, natürlich können die das nicht beantworten, da hängen so viele auch politische Dinge dran, da würde auch ich mich nicht trauen, eine Prognose abzugeben. Bei diesem Thema jetzt Wien 2030, passiert und ist auch aufgebaut auf ein bisschen andere Themen, das heißt, wir schauen auch, was können wir aus der bestehenden Immobilienlandschaft machen, wie können wir sie umnutzen, wie können wir sie neu nutzen, weil es ja wichtige Themen jetzt sind und immer wichtiger

3:16 werden, weil eben der Neubau ja gerade in den Innenstädten immer mehr zurückgeht und dann werden wir uns anschauen, was kann man machen, wie kann man querdenken, liebe dieses Wort total, weil querdenken ist immer etwas komplett Surreales am Anfang und am Ende ist es aber dann doch wirklich ein sehr realistisches Ergebnis, was auch funktioniert, also man muss wirklich jetzt offen denken, querdenken und genau das wollen wir gemeinsam machen und das ist das wichtige Wort, glaube ich, für mich und auch für die Zukunft, alle die da draußen versuchen Einzelplayer zu spielen oder zu sein, es wird nicht mehr ganz so funktionieren,

3:55 wir müssen es glaube ich, gemeinsam machen, jung, alt, wie auch immer sich jemand nennen will oder was er tut oder was er macht, zusammen ist glaube ich, die Devise. Wie viele Teilnehmer werdet ihr bei dem Seminar haben? Ich hoffe es melden sich noch ein paar an, also wir haben derzeit jetzt zwölf aktive Teilnehmer, wir möchten nie mehr, als wir 14 15 haben in dieser Gruppe, weil es wirklich ein Workshop ist. Also es darf auch jeder seine eigenen Themen mitbringen, es soll auch jeder die Möglichkeit haben, sich einzubringen, deswegen ist es dann natürlich, wenn mehrere Leute sind, immer ein bisschen ein Problem, auch ein zeitliches Problem,

4:31 man muss ja auch den Small Talk und den Austausch ein bisschen Raum geben, aber es gibt die Veranstaltung noch einmal, weil wir wissen, dass sie sehr gut besucht ist, immer wieder, weil wir hatten sie schon mal, ja und da freue ich eigentlich sehr, drauf. Kannst uns vielleicht noch um die, die noch unschlüssig sind, ein bisschen mehr neugierig zu machen, ein Detail aus dem Seminar aus dem Workshop nennen, was erwartet die Besucher? Genau, also ein Detail, also was glaube ich, sehr sehr wichtig ist, ist die Kaufkraft. Ich weiß, ist natürlich auch jetzt nichts Neues, also da zähle ich jetzt nichts Neues,

5:06 aber auch die Kaufkraftlandschaft verändert sich, weil die Besiedelung einfach eine bessere wird. Nehmen wir jetzt den 15. Bezirk her, zum Beispiel, das ist mittlerweile ein sehr junger, moderner Bezirk. Die Kaufkraft dort hat sich natürlich gesteigert, aber es ist eine junge Kaufkraft. Also dementsprechend muss man die ganze Handelslandschaft, das Angebot, das Kultur, das Kulturkulturelle Interesse auch anders gestalten, dass das funktioniert. Und ja ein weiteres Thema wird die 15 Minuten statt sein, auch das ist kein neues Thema. Jeder Staatsplaner, jeder Raumplaner kennt natürlich diesen Ausdruck,

5:43 natürlich auch statt Marketing, ich will jetzt niemanden ausgrenzen. Kurz zusammengefasst geht es einfach darum, dass man den Menschen die Möglichkeit gibt, in 15 Minuten alles für den täglichen Bedarf erreichen zu können. Ob das jetzt der Nahversorger ist, ob das die Drogerie ist, etc., etc. Und auch das ist mittlerweile sehr groß herausfordernd, weil wie wir gerade, oder wo wir vorher gerade drüber gesprochen haben, es das Es gibt Städte in der Stadt und jede Stadt versucht natürlich auch in der Stadt diese 15 Minuten regel einzuhalten und die Fläche ist auch begrenzt. Also wie können wir auch da in Zukunft miteinander

6:22 das Raumangebot so gestalten, dass das funktionieren kann. sind wir wieder dabei, wir müssen miteinander und wir müssen kommunizieren und laut werden. Wunderbar, fassen wir noch einmal zusammen. Ein Seminar von Regioplan findet wann statt? Am 24.9. Wie lange dauert Es? Es wird ein Tagesseminar sein von 9 bis 16 Uhr und danach natürlich noch mit einem Weinausklang zum Networken, zum Tratschen, zu dem was man erfahren hat, noch einmal Revue passieren lassen und ein nettes Zusammensehen als Abschluss Eben. Wo findet es Statt? Wahrscheinlich im Hotel Sanssouci, da kann ich noch nicht genau die Bestätigung geben,

7:03 weil da gibt es noch ein paar Punkte, von denen es abhängt, aber höchst wahrscheinlich wird es dort Also ich hoffe, dass wir es schaffen, dass wir es zustande bringen. Und wer es genau wissen will, schaut wonach? Auf der Webseite von regioplan.eu und da steht Akademie und da können Sie alle unsere Seminare und Workshops nachlesen.

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