Werbung
Anzeige
Überspringen in  s

Wohnungskrise in Österreich: DELTA-Experten diskutieren Lösungsansätze

378

 Artikel

5

 Erwähnungen

5 Follower folgen
2 Minuten Lesezeit

Wolfgang Gomernik und Wolfgang Kradischnig von DELTA analysieren die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des österreichischen Wohnungsmarktes. Sie erörtern die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage sowie Lösungsansätze für die Wohnungskrise.

Aktuelle Lage: Wachsender Rückstau im Wohnungsbereich

Die DELTA-Experten konstatieren einen Rückgang der Baugenehmigungen, der zu einer Verknappung des Wohnungsangebots führt. Diese Entwicklung beeinflusst Immobilienpreise und Mieten und erzeugt politischen Handlungsdruck.

Politische Intervention: Notwendigkeit

Die öffentliche Hand muss dieser Entwicklung entgegensteuern. Mögliche politische Maßnahmen umfassen die Förderung der höheren Mittelschicht und Anreize zur Steigerung des Wohnungsbaus.

Innovative Lösungsansätze für den Wohnungsbau

Die Experten fordern einen Paradigmenwechsel im Wohnungsbau mit Fokus auf:

  • Nachverdichtung
  • Umbau bestehender Strukturen
  • Leerstandsaktivierung
  • Modernisierung von Altimmobilien
  • Umwidmung von Büroflächen in Wohnraum

Zeitrahmen für Veränderungen: Dringender Handlungsbedarf

Selbst bei sofortigen politischen Maßnahmen wären Auswirkungen frühestens Ende 2026 spürbar. Die Experten betonen die Dringlichkeit des Handelns.

Qualität trotz Quantität: Nachhaltiger Wohnungsbau

Trotz des Drucks zur schnellen Schaffung neuen Wohnraums betonen die Experten die Bedeutung von Qualität. Sie lehnen eine Rückkehr zum Plattenbau ab und befürworten innovative, nachhaltige Baukonzepte.

Internationale Vorbilder

Die Interviewten verweisen auf erfolgreiche Beispiele aus anderen Ländern, insbesondere den Niederlanden, als potenzielle Inspirationsquelle für den österreichischen Wohnungsmarkt.

Fazit

Das Interview bietet Einblicke in die Herausforderungen des Wohnungsmarktes und zeigt Lösungswege auf. Es wird deutlich, dass die Überwindung der Wohnungskrise ein Zusammenspiel von politischen Maßnahmen, innovativen Baukonzepten und einer Neuausrichtung des Immobilienmarktes erfordert. Ein ganzheitlicher Ansatz ist notwendig, um nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.


Transkript

0:09 Im Wohnungsbereich bauen wir immer stärker einen großen Rückstau auf. Wir haben heuer wesentlich weniger Baugenehmigungen als noch vor einigen Jahren. Wenn weniger Genehmigungen, dann wird weniger gebaut und damit wird weniger fertig. Das heißt, wir haben hier eine Schere die immer stärker aufgeht und wo aus meiner Sicht die öffentliche Hand wirklich gefordert ist, hier entgegenzusteuern. Denn wenn es einen M-Bus an Wohnungen gibt,

0:50 dann werden die Wohnungspreise bzw. die Mieten höher und teurer. Und wenn sich die Menschen, nicht mehr leisten können, dann entsteht ein großer Druck auf die Politik. Und dann ist die Frage, wie reagieren sie darauf? Fördern sie dann die höhere Mitte oder schauen sie dass einfach mehr gebaut wird? Und ich bin überzeugt, es wird mehr gebaut werden. Und das Bauen aber im Sinne von Nachverdichtung, im Sinne von Umbau, im Sinne von Leerstandsaktivierung, im Sinne von Altimmobilien einfach zukunftsfit machen. Es muss in dem Bereich einfach viel viel stärker

Vollständiges Transkript anzeigen

1:34 unterstützt und von öffentlicher Hand auch gefördert werden. Dann können wir das, was aus meiner Sicht jetzt uns aber noch fürs Jahr 2025 droht, weil wir ja auch immer wieder einen Vorlauf haben, dann können wir das zumindest im Jahr 2026 abfangen. Aber wenn sich die Regierung jetzt entschließen würde, wenn wir eine hätten, dass wir mit Vollgas den Wohnbau wieder vorantreiben und mit gewissen Fördermaßnahmen, dann wird das frühestens Ende 2026 wirksam für die Menschen. Das heißt, da ist eh Feuer am Dach.

2:17 Also man wird darauf achten müssen, dass man jetzt das Ganze auch in einer gewissen Qualität dann aufholt. Ein Revival auf der Plattenbau, nur um die Wohnungsnot zu lösen, wäre für euch nicht denkbar. Ja, Das wäre eine gute Möglichkeit, wenn man aufholen muss, gibt es ja auch innovative Ansätze. Sei es die Nachverdichtung, sei es der Hybridebau wiederum, sei es andere Techniken. Ich glaube, wir brauchen da auch einen Paradigmenwechsel, was dann auch die Herstellung dieser Flächen betrifft. Feinstein sieht man es auch schon, nur es wird es brauchen. Und wie schon eingangs vorher besprochen, es ist viel hier,

2:56 es sind viele Flächen hier. Das mal auch zu fassen wäre mal wichtig. Wie viel ist eigentlich möglich und realistisch, ehemalige Büroflächen generell auch in Wohnflächen umzuwidmen? Gibt es auch Erfolgsbeispiele, auch wir durften solche begleiten. Aber dabei wird einiges auf uns zukommen. Und auch keine Rocket Science, andere Länder haben es ja geschafft. Schauen wir nach Holland oder andere Länder.

Hat ihnen dieses Video gefallen?

Diskussion zum Artikel

Sei der/die Erste, der/die diesen Artikel diskutiert.

Logo

In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.

Kategorien

Quicklinks

Rechtliches

© 2026 Die unabhängige Immobilien Redaktion. Made with ♥️ by  Gerhard Popp