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Vom Wirtschaftsstudenten zum Geschäftsführer – Der Werdegang von Stephan Pasquali bei 3SI Immogroup

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Die Immobilienbranche ist geprägt von verschiedensten Unternehmensstrukturen – von großen institutionellen Investoren bis hin zu familiengeführten Betrieben. In unserer aktuellen #OfficeTalk Folge gewährt Stephan Pasquali, Geschäftsführer Neubau bei der Wiener 3SI Immogroup, Einblicke in seinen beruflichen Werdegang und die Vorzüge eines eigentümergeführten Unternehmens, als Arbeitgeber, in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen.

Der unkonventionelle Einstieg in die Branche

„Abgeschlossen habe ich mein Studium nicht. Ich bin so richtig reingerutscht in die Immobilienbranche", erklärt Pasquali mit bemerkenswerter Offenheit zu Beginn des Gesprächs. Nach einem nicht beendeten Wirtschaftsstudium an der Wirtschaftsuniversität Wien fand er seinen Weg in die Immobilienbranche über eine Position als Investmentmakler. Der familiäre Hintergrund – Immobilien im Unternehmenskreis seiner Eltern – schuf dabei eine gewisse Grundaffinität zum Thema.

Sein beruflicher Werdegang zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus. „Ich habe eben sowohl bei kleineren Firmen in der Branche, wie auch bei großen Immobilienmaklern mit über 100 Mitarbeitern arbeiten dürfen und dann auch privat geführten und auch institutionellen Projektentwickler", resümiert Pasquali seine Karrierestationen, die ihm einen umfassenden Einblick in verschiedene Unternehmensstrukturen und Arbeitsweisen der Branche ermöglichten.

Die Vorzüge eines eigentümergeführten Unternehmens

Besonders aufschlussreich sind Pasqualis Ausführungen zu den Vorteilen eines familiengeführten Unternehmens wie der 3SI Immogroup. „Für mich ist die wirklich ein idealer Arbeitgeber. Es macht wirklich Spaß", betont er. Die Unternehmerfamilie Schmidt – Vater Harald mit den Söhnen Michael und Claus – prägen dabei die Unternehmenskultur maßgeblich.

Was Pasquali besonders schätzt: „Man merkt aber, es ist ein Familienunternehmen und es agiert nicht immer, Gott sei Dank, wie eben der klassische institutionelle Investor Projektentwickler."  Diese Aussage verdeutlicht einen wesentlichen Unterschied in der strategischen Ausrichtung – während institutionelle Investoren oft kurzfristige Renditeerwartungen verfolgen, können familiengeführte Unternehmen langfristiger und nachhaltiger agieren.

Sicherheit versus Selbstständigkeit

Die letzten Jahre haben die Immobilienbranche vor erhebliche Herausforderungen gestellt. In diesem Kontext wurden Pasquali auch Fragen zur eigenen unternehmerischen Ambition gestellt – ein Trend, der in der Branche durchaus zu beobachten war: Profis, die aus großen Unternehmen aussteigen, um eigene Projekte zu entwickeln.

Seine klare Position dazu: „Die Entwicklung der letzten drei Jahre hat mich bestätigt, dass ich lieber aus diesem Sicherheitsgefühl heraus Angestellter bin. Sehr viele haben viel Geld verdient, aber einige haben alles verloren." Diese nüchterne Einschätzung zeugt von einem realistischen Blick auf die Risiken der Selbstständigkeit in einem volatilen Marktumfeld.

Erfolgsfaktoren in der Immobilienbranche

Pasquali betont die Komplexität der Anforderungen für nachhaltigen Erfolg in der Branche: „Es braucht doch auch mehr als die Projektentwicklung, auch die Finanzerfahrung etc. Es ist wirklich umfassend. Das Wissen, was man benötigt, um wirklich nachhaltig und langfristig erfolgreich in der Immobilienbranche sein zu können."

Diese Einschätzung unterstreicht die Notwendigkeit eines breiten Kompetenzspektrums – von Projektentwicklung über Finanzierung bis hin zu rechtlichem Know-how – als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Karriere im Immobiliensektor.

Ausblick: Kontinuität statt Veränderung

Befragt nach seinen Zukunftsperspektiven für die nächsten fünf Jahre, antwortet Pasquali mit bemerkenswerter Klarheit: „Genau dort, wo ich jetzt bin." Die Zufriedenheit mit seiner aktuellen Position und dem Arbeitsumfeld bei 3SI ist unverkennbar: „Ich bin total happy. Macht Spaß."

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und ständiger Veränderung ist diese Perspektive der Kontinuität und Stabilität bemerkenswert – und möglicherweise ein weiterer Vorteil familiengeführter Unternehmen, die langfristige Mitarbeiterbindung ermöglichen und fördern.

Transkript

0:12 Stefan, hallo und danke, dass du dir Zeit nimmst für unseren Office-Talk. Ja, vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Ich habe mich in der Vorbereitung natürlich ein bisschen auch durch dein LinkedIn-Profil gewühlt, Studium an der Wirtschaftsuniversität und dann gleich in die Immobilienbranche. Ja, da kann ich gleich einhaken. Es steht dort Studium an der Wirtschaftsuniversität abgeschlossen, aber ich Studium nicht. Ich bin so richtig reingerutscht in die Immobilienbranche, war ein fürchterlich schon damals schlechter Schüler, wurde von meiner Mutter durchgetragen, zur Matura, hab dann weiß nicht genau was man machen soll,

0:47 was macht man, Wirtschaft studieren, hab's eigentlich relativ weit geführt, aber unglaublich langsam und wie die Familie bei Ilfe aus war und meine Eltern ein bisschen Druck gemacht haben, habe ich den Weg in die Immobilienbranche gesucht und begonnen zu makeln bei einem Investmentmakler. Das heißt, die Faszination Immobilien war schon immer da du wolltest in diese Branche? Ich wollte nicht unbedingt in die Branche, aber auch familiär bedingt gab es einen Zusammenhang, Immobilien, mal, im Unternehmenskreis von meinen Eltern und so war das eigentlich immer ein spannendes Thema. Wenn man dann so weiter durchschaut,

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1:24 deine Karriereabschnitte, das liest sich ja fast wie das Who Who der Immobilienfirmen. Ja, wenn man die letzten Monate zurück schaut, vielleicht nicht mehr so, aber ich hab ein Glück gehabt, ich hab eben sowohl bei kleineren Firmen, bei Immobilienmaklern, bei größeren Immobilienmaklern mit über 100 Mitarbeitern arbeiten dürfen und dann auch bei privat geführten und auch institutionellen Projektentwicklern. Jetzt 3SI, ein privat geführtes Immobilienunternehmen, was ist denn da für dich der Reiz oder der Vorteil in so einem kleineren oder familiengeführten Unternehmen zu arbeiten Für mich ist es ganz einfach,

2:01 für mich ist die 3SI wirklich ein idealer Arbeitgeber, es macht wirklich Spaß, die 3SI ist ein eigentümergeführtes Familienunternehmen, die 3 Schmitz, 3SI, Vater Harald mit Michael und Klaus, wobei Michael sicher im Immobilienbereich sozusagen den Lied hat, ist für mich ideal, weil es ein hoolisches Familienunternehmen ist, man merkt aber wirklich es ist ein Familienunternehmen und es agiert nicht immer, Gott sei Dank, wie eben der klassische institutionelle Investor Projektentwickler, wo vielleicht nicht immer ganz das Endziel das vielleicht entscheidender ist. Und wenn du schaust, deine Karriere kann man sagen,

2:40 ist sehr erfolgreich, in den nächsten fünf Jahren, wo würdest du dich da Sehen? Genau dort wo ich jetzt bin. Das heißt, du bist Happy? Ich bin total happy, macht Spaß, auch bei der 3SI, die eigentlich aus dem Altbau herauskommen, den Neubau voranzutreiben. Die letzten Jahre waren eine Phase auch der Konsolidierung und man hat auch immer wieder von Branchengrößen, Profis gehört, die dann eben aus großen Unternehmen vielleicht ausgestiegen sind und selber angefangen haben, kleinere Projekte zu entwickeln. Etwas in die Richtung für dich auch spannend? Ich sage einmal, die Entwicklung der letzten drei Jahre

3:17 hat mich bestätigt, dass ich lieber rein aus dem Sicherheitsgefühle aus Angestellter bin, sehr viele haben viel Geld verdient, aber einige haben alles verloren. Es braucht doch auch mehr als sozusagen die Projektentwicklungserfahrung, auch die Finanzerfahrung, etc. Also es ist wirklich umfassend das Wissen, was man benötigt, um wirklich nachhaltig und langfristig erfolgreich in der Immobilienbranche sein zu können. Selbstverständlich habe ich das ein oder andere kleinere Investment, aber nicht in der Größenordnung, dass ich plötzlich sage, ich kaufe für mich selber, ich entwickle selber, würde mir vielleicht Spaß machen,

3:52 aber ich sage es ganz einfach, ich traue mich nicht. Der Spaß am Teamplay vielleicht auch größer? Ganz sicher, ich nehme an, oder es muss glaube ich so sein, auch wenn man sich selbstständig macht, man ein Team um sich aufbaut, sonst kann das allein nicht funktionieren.

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