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Raum und Funktionsprogramme machen und Konzepte bzw. auch die vollständige Begleitung von Projekten, von der Idee, eine neue Büroumgebung zu schaffen bis hin, wie kann das in einer adaptierten Gebäudehülle stattfinden oder auch in einer neuen Gebäudehülle und zwischen adaptieren, bei adaptieren der Gebäudehülle und bei erneuern der Gebäudehülle ist immer ein Abriss dabei. Und da erweitern wir gerade auch sehr stark unsere Kompetenzen in den Bereichen. Da geht es viel um beispielsweise Betongranulat weiterverwenden als irgendwelche Schüttungen. Es geht aber auch darum,
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Beispiel Aluminiumfassaden zu demontieren und die wieder dem Rohstoffkreislauf zuzuführen, das noch das einfachste. Und gerade aktuell sind wir dabei zu klären, was passiert, zum Beispiel mit Brandschutztüren aus einem 40 Jahre alten Gebäude die ausgebaut werden, die sind noch gut. Da ist nie was passiert, die haben noch nicht mal einen Kratzer, die ausgebaut werden. Was für Möglichkeiten haben wir, die wieder in ein neues Gebäude einzubauen? Und da beginnen die wirklichen Probleme, die man bei den Möbeln nie hat. Ihr befasst euch dann auch stärker mit Kreislaufwirtschaft, wenn es um das Gebäude selber geht.
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Wie wichtig ist denn da für euch in der Planung die aktuelle Digitalisierungsphase, BIM zum Beispiel als Einsatz? Also natürlich BIM bei dem Gedanken, was passiert mit einem Gebäude, das umgenutzt wird, BIM eigentlich eine kleinere Rolle. was baut man zurück? Es gibt keine BIM-Dokumentation von einem 40 Jahre alten oder 50 oder 60 Jahre alten Gebäude. Das heißt, da gibt es so bisschen so eine Grauzone. Bei der Neuerrichtung hat BIM für die Nachhaltigkeit einen sehr großen Zweck, nämlich die Dokumentation aller verwendeten Baustoffe und
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auch natürlich die genaue Lokalisierung und wie sie verbunden sind und so weiter. Also ob Schrauben verwendet worden sind, ob Kleber verwendet worden sind, das ist alles in BIM möglich zu erfassen. Und das geht sehr, gut. Das bedeutet, für die Anwendung von BIM heute im Sinne der Nachhaltigkeit ist sehr groß auch ein Einzahlen in die Weiterverwendung zum Beispiel oder in die Demontage in der Zukunft. Wenn es da um Demontage und Recycling geht, ist da eigentlich bei den Herstellern oder bei den Zulieferern der Baustoffe deiner Meinung nach schon ein Bewusstsein da, dass man das irgendwann auch recyceln muss.
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Ich frage ganz bewusst, weil ich habe vor drei Wochen, circa vier Wochen ein Posting auf LinkedIn abgesetzt und habe darauf die zehn größten Solaranlagenhersteller in Europa markiert und gefragt, ob man bei ihnen die Module auch zum Recycling zurückgeben kann. So hat mir einer geantwortet so in der Quintessenz, na ja, wir halten uns eher an die Urabfallverordnung. Das war es. Und deshalb glaube ich, gab es da schon genug Bewusstsein da ist? Also ich glaube, dass die Solarindustrie ist ein Spezialfall. Denn das, was wahnsinnig schwer zu recyceln ist, sind hier in der Regel Verbundstoffe. Und ich kann mir vorstellen, ich weiß,
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das kenne ich jetzt bei der Solarphotovoltaikanlage nicht so gut aus, aber wenn ich die aus der Distanz anschaue, dann denke ich mir, das ganze Ding ist ein komplett zusammengeklebtes System. Und ich glaube, dass das eine technische Herausforderung ist. Aber wenn Sie zum Beispiel zu einem Betonhersteller gehen, wenn Sie zu einem Hersteller von Gipskartonplatten gehen, finden Sie Fußböden, Doppelböden, Doppelbodenhersteller, die den Boden vermietet in eine Baustelle über Jahrzehnte und den wieder mitnimmt. Die sind schon sehr sehr, weit. Und da gibt es sehr sehr viele und es gibt aber immer noch
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eine gewisse Grauzone dabei, Bereich, wo es Schwierigkeiten gibt oder wo es technisch problematischer ist, das nachhaltig zu machen. Und das ist überall dort wo es geklebt wird. Also viele Dinge die einfach nicht einfach sind zu lösen, weil man eben wie Wassereintritt verhindern muss und, und und und und. Da sind die Anforderungen höher und da ist auch das Recycling schwieriger, weil man das Zeug halt hinterher wieder trennen muss. Und da ist es, glaube ich, da haben wir ein bisschen einen Weg noch zu gehen. Aber die Bauindustrie ist von den Fähigkeiten weiter als die Immobilienwirtschaft bei dem Willen,
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das in den Projekten durchzusetzen. Warum? Kosten. Es liegt einzig und allein, es liegt wirklich einzig und allein an den Kosten. Natürlich ist die Immobilienwirtschaft ökonomisch getrieben, derzeit auch ein bisschen unter Druck. Und eine Wirtschaft die eh unter Druck ist, die ökonomisches Problem hat, die Projekte wirtschaftlich abzubilden, denen eine freiwillige Möglichkeit zu geben, nachhaltiger zu sein und dabei höhere Kosten und niedrigere
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Renditen zu haben, wird nicht angenommen werden, das ist an sich klar. Aber wären wir da, um wieder zurück aufs Thema zu kommen, genau dieser Urban-Mining-Ansatz ein Argument, um zu sagen, ja, Kosten am Anfang höher, aber du bekommst am Ende was zurück. Das muss der Bauherr dann am Ende ja auch goutieren. Ich sage jetzt mal, in den Branchen, in denen heute sehr hohe Gewinne erzielt werden und der Wille zu einer Investition entsprechend da ist, wird das in der Regel auch gemacht. Dort wo das Geld knapp ist und aktuell auch
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möglicherweise auch die Zukunft dieser Branche nicht ganz so hundertprozentig klar ist, dort wird das eher nicht gemacht. Da wird eher kurzfristig investiert, dann gibt man halt dieses Jahr oder in den nächsten zwei Jahren 10% weniger auf der Immobilienseite aus und akzeptiert dafür die Kosten, die in der Zukunft anfallen werden. Oliver, danke dir. Danke fürs Gespräch. Danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge unseres Immobilienredaktion-Office-Tages mehr verpassen wollt, dann folgt unserer LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion, oder meldet euch gleich direkt auf.immobilienredaktion.com
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