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Unternehmerische Tätigkeit in der Ukraine: Zwei Jahre nach Kriegsbeginn

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Die Ukraine befindet sich seit über zwei Jahren im Krieg, doch die wirtschaftliche Aktivität im Land ist überraschend robust. Entgegen der Erwartungen vieler Beobachter haben sich nur wenige ausländische Unternehmen vollständig aus der Ukraine zurückgezogen. Stattdessen zeigt sich ein differenziertes Bild der Anpassung und des Durchhaltevermögens.

Überraschende Zahlen zur Unternehmensaktivität

Laut Angaben der Wirtschaftskammer haben sich lediglich 6% der österreichischen Unternehmen komplett aus der Ukraine zurückgezogen. 42% haben ihre Geschäftstätigkeit reduziert, aber der Großteil bleibt weiterhin aktiv. Diese Zahlen sind angesichts der schwierigen Umstände bemerkenswert niedrig.

Noch eindrucksvoller ist die Situation bei den ukrainischen Unternehmen selbst: 85% der Betriebe ohne ausländische Kapitalbeteiligung sind weiterhin in Betrieb. Diese Zahl stammt aus einer aktuellen Umfrage der American Chamber of Commerce und verdeutlicht die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Wirtschaft.

Das "eiserne Herz" der ukrainischen Wirtschaft

Ein Symbol für diese Widerstandskraft war auf der Wiederaufbaukonferenz zu sehen: ein eisernes Herz, das die funktionierende ukrainische Wirtschaft verkörpert. Es steht für das Rückgrat des Landes, das den Wiederaufbau ermöglicht und vorantreibt.

Zu diesem Rückgrat gehören:

  • Die Energieversorgung
  • Das Bankensystem
  • Der Mittelstand, der maßgeblich zum Steueraufkommen beiträgt

Die begonnenen Reformationen im Rahmen der EU-Beitrittsgespräche werden voraussichtlich zu einem höheren Steueraufkommen führen und den Wiederaufbau zusätzlich unterstützen.

Gründe für das Bleiben ausländischer Unternehmen

Es gibt mehrere Gründe, warum sich verhältnismäßig wenige ausländische Unternehmen aus der Ukraine zurückgezogen haben:

  1. Pragmatische Überlegungen: Die ukrainische Nationalbank hat nach dem russischen Angriff Kapitalkontrollen eingeführt. Angehäufte Dividenden können derzeit nicht ausgeführt werden. Dies könnte sich ab 2025 für das Jahr 2024 wieder ändern.
  2. Anpassungsfähigkeit: Viele Unternehmen haben ihre Aktivitäten reduziert, beobachten den Markt und erschließen neue Geschäftsfelder. Sie zeigen Flexibilität in der Krise.
  3. Potenzial des Wiederaufbaus: Zahlreiche Firmen sehen die Chancen, die der Wiederaufbau bieten wird. Unternehmen aus verschiedenen Branchen bereiten sich darauf vor:
    • Baustoffindustrie
    • Landwirtschaft (von Biotech bis zu Landwirtschaftsmaschinen)
    • Kulturprojekte
  4. Langfristige Perspektive: Einige Investoren sehen die Ukraine als zukünftiges EU-Mitglied. Sie investieren jetzt, um in 10-15 Jahren gut positioniert zu sein, wenn die Ukraine voraussichtlich der EU beigetreten sein wird.

Herausforderungen und Unterstützung

Trotz der positiven Entwicklungen bleibt die Ukraine ein Kriegsland. Investoren müssen sich dieser Realität bewusst sein. Es gibt jedoch zunehmend Unterstützung:

  • Die österreichische Kontrollbank und andere europäische Einrichtungen bieten Versicherungen gegen mögliche Kriegsschäden an.
  • Diese Absicherungsmöglichkeiten werden zu einem wichtigen Instrument, um Investitionen zu ermöglichen und zu fördern.

Die Symbolkraft des wirtschaftlichen Engagements

Die Präsenz europäischer Unternehmen in der Ukraine hat eine wichtige symbolische Bedeutung für die Menschen im Land. Nach zweieinhalb Jahren Krieg und zunehmender Kriegsmüdigkeit ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Ukrainer sehen: Europa steht hinter ihnen, und es geht weiter.

Diese Symbolkraft manifestiert sich in verschiedenen Aspekten:

  1. Hoffnung: Die fortgesetzte wirtschaftliche Aktivität gibt den Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft trotz der aktuellen Schwierigkeiten.
  2. Solidarität: Das Engagement europäischer Unternehmen zeigt, dass die Ukraine nicht allein gelassen wird.
  3. Normalität: Die Weiterführung des Wirtschaftslebens hilft, ein Stück Normalität in einer außergewöhnlichen Situation zu bewahren.
  4. Zukunftsperspektive: Die Investitionen signalisieren Vertrauen in die langfristige Entwicklung des Landes.

Der Wiederaufbau als kontinuierlicher Prozess

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Wiederaufbau der Ukraine kein plötzliches Ereignis sein wird, das mit einem Knopfdruck beginnt. Stattdessen handelt es sich um einen schleichenden, kontinuierlichen Prozess. Unternehmen, die jetzt vor Ort sind und bleiben, haben die Chance, von Anfang an Teil dieses Prozesses zu sein.

Der Wiederaufbau umfasst verschiedene Bereiche:

  • Infrastruktur: Straßen, Brücken, Energieversorgung
  • Wohnungsbau: Wiederaufbau zerstörter Wohngebiete
  • Industrie: Modernisierung und Wiederaufbau von Produktionsanlagen
  • Dienstleistungssektor: Wiederherstellung und Ausbau von Dienstleistungsangeboten
  • Digitalisierung: Ausbau der digitalen Infrastruktur als Grundlage für moderne Wirtschaftszweige

Chancen für Unternehmen

Für Unternehmen, die in der Ukraine aktiv sind oder es werden wollen, ergeben sich vielfältige Chancen:

  1. Erste-Mover-Vorteile: Wer früh im Markt ist, kann Beziehungen aufbauen und Marktanteile sichern.
  2. Innovationsmöglichkeiten: Der Wiederaufbau bietet die Chance, moderne und nachhaltige Lösungen zu implementieren.
  3. Wachstumspotenzial: Mit der erwarteten EU-Integration wird der ukrainische Markt noch attraktiver.
  4. Diversifizierung: Unternehmen können ihr Portfolio erweitern und neue Geschäftsfelder erschließen.
  5. Beitrag zur Stabilisierung: Wirtschaftliches Engagement trägt zur Stabilisierung des Landes bei.

Fazit: Engagement trotz Herausforderungen

Die Situation in der Ukraine bleibt komplex und herausfordernd. Dennoch zeigt die Präsenz und das Engagement zahlreicher ausländischer und einheimischer Unternehmen, dass es Grund zur Hoffnung gibt. Die wirtschaftliche Aktivität ist nicht nur ein Zeichen der Widerstandsfähigkeit, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunft des Landes.

Für Unternehmen, die langfristig denken und bereit sind, kalkulierte Risiken einzugehen, bietet die Ukraine trotz – oder gerade wegen – der aktuellen Situation interessante Möglichkeiten. Der Wiederaufbau und die perspektivische EU-Integration werden in den kommenden Jahren voraussichtlich zahlreiche Chancen eröffnen.

Die Erfahrungen der letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass die ukrainische Wirtschaft und ihre internationalen Partner resilient und anpassungsfähig sind. Diese Eigenschaften werden auch in Zukunft gefragt sein, um die Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen, die sich im Zuge des Wiederaufbaus und der weiteren Entwicklung der Ukraine ergeben werden.

Auch noch wichtiger als Symbole sind konkrete Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage in der Ukraine. Diese nehmen in letzter Zeit zu und liefern wertvolle Einblicke in die aktuelle Situation des Landes, das sich an einem kritischen Punkt befindet.

Die Frage nach Vertrauen in die Ukraine und ihre Partner ist berechtigt. Viele fragen sich, ob die internationalen Partner noch dieselben sind wie zu Beginn des Konflikts oder ob sie aufgrund innenpolitischer Herausforderungen weniger Unterstützung leisten können.

Ein zentrales Anliegen ist die Sicherheit des ukrainischen Luftraums. Es ist nicht hinnehmbar, dass im 21. Jahrhundert ein Land ein anderes aus der Ferne bombardieren kann, ohne dass die Zivilbevölkerung ausreichend geschützt wird. Die Diskussionen über Luftabwehrsysteme wie Patriot oder IRIS-T müssen beschleunigt und zügig abgeschlossen werden.

Neben symbolischen Gesten wie Unterschriften oder dem Hissen der ukrainischen Flagge sind konkrete Handlungen und Investitionen notwendig. Ein wichtiger Schritt für Unternehmen ist beispielsweise die Gründung einer Repräsentanz vor Ort. Es geht darum, sich intensiv mit dem Land und seinen Gegebenheiten auseinanderzusetzen.

Viele internationale Unternehmen, besonders aus Großbritannien und den Niederlanden, haben bereits interne Gremien eingerichtet, die sich speziell mit Projekten aus der Ukraine befassen. Diese analysieren Risiken und Chancen, um bei Bedarf schnell vor Ort agieren zu können. Eine solche Vorbereitung ist entscheidend für ein erfolgreiches Engagement in der Ukraine.

Ein besonderer Dank gilt all jenen, die in den vergangenen Jahren Spenden geleistet oder organisiert haben. Auch die österreichische Immobilien- und Baubranche hat hier Beachtliches geleistet. Gerade in den Anfängen des Konflikts war diese Unterstützung von unschätzbarem Wert.

Zweieinhalb Jahre nach Beginn des Krieges macht sich bei vielen eine gewisse Müdigkeit bemerkbar. Dennoch ist es wichtig, weiterhin für die Ukraine einzustehen. Das Team um Wolfgang Gomernik bleibt diesem Ziel verpflichtet. Der Zusammenhalt ist entscheidend, denn die Ukraine muss diesen Konflikt für sich entscheiden. Oder anders ausgedrückt: Russland muss die Konsequenzen seines Handelns erkennen. Dieser Prozess wird voraussichtlich noch lange andauern.

Die Aktivitäten von Delta in der Ukraine gehen weit über die Bau- und Immobilienbranche hinaus. In den 19 Jahren vor Ort hat das Unternehmen ein breites Netzwerk aufgebaut und beschäftigt sich mit vielfältigen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Themen.

Viele der aktuellen politischen Entscheidungsträger in der Ukraine, vom Präsidenten bis zu den Ministern, sind langjährige Weggefährten. Sie sind wie Wolfgang Gomernik selbst Mitte 40 und bewegen viel im Land. Diese junge Generation von Politikern bietet natürlich auch Angriffsfläche für Kritik, aber in einem Kriegsland sind Fehler unvermeidbar.

Die Ukraine ist für Delta nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch, menschlich und strategisch von großer Bedeutung. Die anstehenden Aufbaukonferenzen bieten Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Für Unternehmen, die Interesse an einem Engagement in der Ukraine haben, stellt sich oft die Frage nach dem richtigen Einstieg. Projektentwicklern, die in der Ukraine aktiv werden möchten, rät Wolfgang Gomernik zu einem mehrstufigen Ansatz:

  1. Nutzung bestehender Informationsplattformen: Die Wirtschaftskammer Österreich und ihre Auslandsstelle sowie das Programm Go International bieten eine hervorragende Basis für erste Informationen. Das Büro in Kiew ist eine wichtige Anlaufstelle vor Ort.
  2. Praktische Fragen klären: Da der Luftraum für die zivile Luftfahrt gesperrt ist, ist es wichtig, alternative Reisemöglichkeiten zu erkunden. Eine intakte Luftverteidigung, ähnlich dem Modell Israels, wäre hier hilfreich.
  3. Investitions- und Gründungsmöglichkeiten prüfen: Die Auslandsstelle der Wirtschaftskammer bietet hier wertvolle Unterstützung und Informationen.
  4. Kontakt zu Ukraine Invest aufnehmen: Diese Organisation bietet gute Möglichkeiten für den Einstieg in den ukrainischen Markt.

Trotz der anhaltenden Herausforderungen zeigt sich die ukrainische Wirtschaft erstaunlich widerstandsfähig. Die Präsenz ausländischer Unternehmen ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch symbolisch von großer Bedeutung. Sie vermittelt den Menschen in der Ukraine das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden und gibt Hoffnung für die Zukunft.

Der Wiederaufbau der Ukraine wird ein langfristiger Prozess sein, der bereits jetzt beginnt. Unternehmen, die frühzeitig vor Ort sind, können von Anfang an Teil dieses Prozesses sein und wichtige Weichen für die Zukunft stellen.

Die Ukraine bietet trotz der aktuellen Situation interessante Möglichkeiten für Unternehmen, die bereit sind, kalkulierte Risiken einzugehen. Der Wiederaufbau und die perspektivische EU-Integration werden in den kommenden Jahren voraussichtlich zahlreiche Chancen eröffnen.

Die Erfahrungen der letzten zweieinhalb Jahre haben gezeigt, dass die ukrainische Wirtschaft und ihre internationalen Partner resilient und anpassungsfähig sind. Diese Eigenschaften werden auch in Zukunft gefragt sein, um die Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen, die sich im Zuge des Wiederaufbaus und der weiteren Entwicklung der Ukraine ergeben werden.

Für Unternehmen, die in der Ukraine aktiv werden möchten, ist es wichtig, sich gründlich vorzubereiten und die spezifischen Herausforderungen des Landes zu verstehen. Dazu gehören nicht nur die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern auch die kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg in der Ukraine ist der Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften. Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Organisationen kann den Einstieg in den Markt erleichtern und wertvolle Einblicke in die lokalen Gegebenheiten liefern.

Trotz der Fortschritte und der Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Wirtschaft bleiben die Herausforderungen groß. Die anhaltende militärische Bedrohung, die Notwendigkeit umfangreicher Reformen und der Kampf gegen Korruption sind nur einige der Hürden, die es zu überwinden gilt.

Dennoch überwiegen für viele Unternehmen die langfristigen Chancen. Die Ukraine verfügt über ein großes Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften, insbesondere im IT-Sektor, und bietet Zugang zu einem Markt von über 40 Millionen Menschen. Die geografische Lage des Landes als Brücke zwischen Europa und Asien ist ein weiterer strategischer Vorteil.

Für den erfolgreichen Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine wird es entscheidend sein, dass internationale Unternehmen und Investoren weiterhin Vertrauen in das Land zeigen und sich langfristig engagieren. Gleichzeitig muss die ukrainische Regierung die notwendigen Reformen vorantreiben, um ein stabiles und attraktives Geschäftsumfeld zu schaffen.

Die kommenden Jahre werden zweifellos herausfordernd sein, aber sie bieten auch die Chance, die Ukraine als modernen, innovativen und wirtschaftlich starken Staat in Europa zu etablieren. Unternehmen, die jetzt den Mut haben, sich zu engagieren, können nicht nur zum Wiederaufbau beitragen, sondern auch von den Wachstumschancen profitieren, die sich in diesem dynamischen Markt ergeben werden.

Und Informationen sind der Schlüssel zum Erfolg in der Ukraine. Die österreichischen Investoren selbst pflegen aktiv ihre Netzwerke in der Region und wissen genau, wo sie sich melden können. Dies ist ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die in diesem herausfordernden Markt Fuß fassen möchten.

Unsere Einladung richtet sich an alle Interessierten. Zögern Sie nicht, uns oder mich persönlich über LinkedIn zu kontaktieren. Wir vermitteln gerne direkte Kontakte und unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben.

Unser Ziel ist es, konkrete Projekte und Partnerschaften zu fördern. Österreich bietet im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten. Alle Bundesländer verfügen über eigene Kammern und Vertretungen. Zusätzlich gibt es spezialisierte Organisationen wie Ukraine Invest, die wertvolle Hilfestellung leisten können.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Nutzung dieser Ressourcen und dem Aufbau starker Netzwerke vor Ort.


Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:00 Diese Folge des Immobilienredaktion Office Talk wird Ihnen präsentiert von Delta, Ihr Dienstleister in den Bereichen Architektur, Baumanagement und Consulting. Die Delta ist nicht das einzige Unternehmen in der Ukraine. Was mich sehr gewundert hat, es gibt eine Zahl von der Wirtschaftskammer. 6% der österreichischen Unternehmen haben sich aus der Ukraine zurückgezogen, 42% haben ihre Tätigkeit reduziert. Das ist für meine Begriffe wenig, die machen weiter. Das Ist korrekt. Es gibt eine weitere Zahl, ich wenn du erlaubst, einwerfe.

0:40 85% der ukrainischen Betriebe also der ukrainisch stammenden ohne ausländischen Kapitalbetriebe, am Arbeiten. Heute eine aktuelle Zahl gewesen der American Chamber of Commerce, einer großen Umfrage. Und es war auch ein Ausstellungsstück auf der Wiederaufbaukonferenz, die auch als Foto auf meinem LinkedIn-Posting zu sehen ist. Ein eisernes Herz, schlägt. Was verkörpert das? Das verkörpert, dass die ukrainische Wirtschaft funktioniert. Das ist der Backbone das Rückgrat dessen, was dort jetzt auch den Wiederaufbau,

Vollständiges Transkript anzeigen

1:20 das Bild Back Better, empowert. Das ist die Energieversorgung, das sind die Bankensysteme, das ist der Mittelstand, der maßgeblich für das Steueraufkommen beiträgt. Und jetzt natürlich durch die Reformationen, die aufgrund der Beitrittsgespräche die beginnen werden mit der EU, mehr Steueraufkommen bewirken werden, auch dafür sorgen wird, dass der Wiederaufbau funktioniert. Es wird keinen Knopfdruck geben, der heißt, jetzt beginnt der Wiederaufbau und jetzt gehen alle hin, sondern wieder ein schleichender Prozess. Und da ist es wie eingangs gesagt, wichtig, dabei zu sein. Warum haben sich wenige zurückgezogen?

1:56 Ich glaube, vielschichtige Antworten. keine pragmatische Möge sein, könnte sein, es ist auch nicht möglich, angehäufte Dividenden auszuführen, Bis Verkürzen. In der Zukunft, so 2025 für 2024 ergeben, ist es wieder möglich. Aber wichtiges Instrument der Nationalbank war, nach dem frontalen Angriff Russlands auf unser Land zu sagen, das Geld muss im Land bleiben, reinvestiert werden. Viele haben sich dadurch auch entschieden, nicht abzuschließen, sondern mal runterzufahren, zu reduzieren, den Markt zu beobachten, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Auch das, eines der Themen, das wir wieder gelernt haben zum wiederholten Male,

2:37 wenn ein Geschäftsfeld stoppt, was macht der Rest? Welche neuen Leistungen braucht es? Und deswegen gibt es viele Firmen, das tun. Eine andere mögliche Antwort, viele sehen das Potenzial des Wiederaufbaus. Wir betreuen selbst viele Kundinnen und Kunden, vor allem aus dem deutsch sprechenden Raum, England, auch den USA, die sich jetzt bereit machen mit Baustoffindustrie, mit Agriculture, also mit Landwirtschaftsbusiness, verschiedene Themen, also Biotech bis hin zu wirklich Landwirtschaftsmaschinen, Maschinen für die Landwirtschaft. Und sogar ein Kulturzentrum, also vielschichtig. Und ein dritter Punkt,

3:13 den ich höre von Investorinnen und Investoren, gerade vor kurzem von einem irischen Kunden, ist, die Investitionsentscheidung der trifft, ich denke, ob er verrückt ist. Und das ist aber eine sehr wohlhabende irische Firma, die ein maßgeblicher Player am europäischen Markt ist. Und natürlich, kannst dem eine Antwort vorstellen, er ist es nicht. So wie ich und die Delta an das Land glauben und an das, was das Land für sich und für Europa bringt, glaubt auch er. Aber er glaubt nicht nur an den Wiederaufbau, sondern er glaubt, dass das Land in zehn Jahren plus minus sich in der EU finden wird. Und deswegen ist es für seine Investition auf 45 Hektar,

3:50 ein Riesenindustriewerk, wichtig, bis dahin so weit gereift zu sein, dass der Bindenexport sozusagen nach der EU funktioniert. Und dann musst du ihn rechtzeitig produzieren können in der Ukraine, die Menge, die er produzieren möchte auf diesem großen Werk. Das heißt, vielstichtige Antworten warum die Firmen nicht gingen. Und auch ein wesentlicher Beitrag dazu, dass man jetzt dort Investitionsmöglichkeiten vorfindet, die realistisch sind. Man muss sich bewusst sein, es ist ein Kriegsland. Es gibt zum Glück auch seitens Österreich auch da gab es seitens der österreichischen Kontrollbank und anderen auch

4:27 Einrichtungen Europas immer wieder positive Nachrichten, dass es Versicherungen gibt in diesem Fall, also Absicherungen gegen mögliche Kriegsschäden. Und das wird immer mehr jetzt auch ein Vehikel, das Investitionsmöglichkeiten schaffen wird. Dass diese Unternehmen, europäische Unternehmen in der Ukraine aktiv sind, hat ja auch eine gewisse Symbolwirkung, glaube ich, auch für die Menschen im Land. Nach zweieinhalb Jahren Krieg wird man ja auch irgendwann kriegsmüde. Wie wichtig ist denn diese Symbolwirkung für die Menschen im Land zu sehen? Obwohl Europa steht hinter uns und wir machen weiter?

5:06 Die ist enorm wichtig. Also noch wichtiger als Symbol sind aber konkrete Daten. die nehmen zu, ich habe sie die letzten Monate vermisst und da erreicht das Land an einem kritischen Moment. Du sagst es traut man noch? Traut man, sind die Partner noch die die sie waren? Oder haben die Partner innenpolitisch so viel zu tun, dass sie sich gar nicht mehr kümmern können? Es ist wichtig aus meiner Sicht und ich darf auch für die Gruppe sprechen, dass die Ukraine einen sicheren Luftraum erhält. Es darf nicht sein, dass in dem 21. Jahrhundert ein Land ein anderes aus der Entfernung und wie auch immer bombardiert und du die Zivilbevölkerung davon

5:46 nicht schützen kannst. Die Diskussionen über Patriot oder Iris-T-Systeme, wie auch immer, müssen schneller geführt und abgeschlossen werden. Das ist aber ganz wichtig. Das Zweite sind, neben eben Symbolen wie Unterschriften oder die ukrainische Flagge auf dem Balkon hängen, sind einfach auch Tätigkeiten notwendig wie Investitionen. Oder zum Beispiel auch, beginnt ja mit wenn man mit Firmen spricht, mit der Gründung einer Repräsentanz. Es geht darum, sich mit dem Land auseinanderzusetzen. Ich habe sehr viele Kundinnen und Kunden aus dem, oder wir haben viele Kunden aus Großbritannien oder aus Niederlanden, die sich zum Beispiel,

6:22 wenn immer ein Projekt aufschlägt, das aus der Ukraine ist, schon in ihrem Büro ein Sounding Board oder ein Gremium erschaffen haben, die sich konkret damit auseinandersetzen, Risiken und Chancen abwägen, um dann auch schnell vor Ort sein zu können. Also da gibt es eine Vorbereitung. Und wo ich mich einfach, wenn ich so nicht darf, wenn du erlaubst, bedanken möchte, ist natürlich für den Menschen, die gespendet haben oder Spenden ermöglicht haben, Spenden organisiert haben. Auch die österreichische Immobilien und Baubranche hat hier einiges geleistet. Ich in den Anfängen, also irrsinniger Dank.

6:54 Zwei Jahre zweieinhalb Jahre gehen ins Land. Man wird müde, das ist richtig. Aber ich werde nicht müde, fürs Land einzustehen. Und ich bin mir sicher, dass es auch mein Team nicht tut. Und wir müssen zusammenhalten. Die Ukraine muss gewinnen. Oder noch besser gesagt, ich finde, Russland muss verlieren, um zu erkennen, was da jetzt passiert ist. Und der Prozess der wird noch lange andauern. Du führst auch Gespräche mit Unternehmen, Unternehmerinnen abseits der Bau- und Immobilienbranche über ihre Aktivitäten und Möglichkeiten in der Ukraine? Die Tätigkeiten, durch meine ich jetzt auch schon neunzehn Jahre vor Ort,

7:33 reichen natürlich weit über die Gespräche hinaus der Delta. Und das ist gut so. Es geht ja um sehr viele gesellschaftliche Themen. Es geht um sehr viele Themen eines privaten Netzwerkes. Es geht um sozialpolitische Themen. Und viele der Politikerinnen und Politiker, die jetzt am Werken sind, sind ja auch teils Weggefährten der ersten Stunde. Die sind jetzt, so wie ich, Mitte 40er die jetzt vom Präsidenten bis hin zu Ministern tätig sind. Ich kenne den Präsidenten nicht persönlich, aber sehr viele aus dem Kreis. Und die bewegen einiges. Also es sind junge Politikerinnen und Politiker, die natürlich eine Angriffsfläche bieten mit den Fehlern die

8:11 sie tun. Nur in einem Kriegsland und der Präsenz, du digital auch oder der Plattform die du digital bietest, zeigen wir die Person, die ohne Fehler ist. Also das unmöglich. Also das Land ist uns als Delta wirtschaftlich, politisch, menschlich und strategisch am Herzen und wichtig. Jetzt bietet wieder Aufbaukonferenz, du sagst ein schleichender Prozess. Der bietet ja natürlich Chancen und Möglichkeiten auch für Unternehmen überall. Ich glaube, was aber viele sich fragen dann, wenn da Interesse da ist, wo fange ich denn da an? Wie kann ich mich informieren?

8:52 Was würdest du einem sagen wir jetzt, Projektentwickler raten, wenn er Interesse hat, der Ukraine aktiv zu werden? Wo sollte er Beginnen? Ja, auch da gibt es vielschichtige Antworten oder Vielfältige. Ich finde, dass die Wirtschaftskammer Österreich und die Auslandestelle also Go International auch, und das Büro in Kiew vor Ort eine tolle Plattform bietet auch um sich zu informieren, um Basis Informationen zu erhalten. Und das fängt ja in dem Land mit anderen Themen an nämlich wie komme ich hin? Der Luftraum ist ja für zivile Luftfahrt gesperrt. Darum auch wichtig, eingangs erwähnt, Luftverteidigung,

9:29 wenn die intakt ist. Man orientiert sich wenn man das sagen darf, etwas an dem Modell Israel, auch wenn das Territorium viel viel kleiner ist. Aber mal zu wissen, wie erreiche ich das Land, bis hin wie welche Investitions oder Gründungsmöglichkeiten gibt es, bietet die Auslandestelle sicherlich einen guten Anlauf posten. Dritter möglicher Anknüpfungspunkt ist eine Organisation, die nennt sich Ukraine Invest, mit der wir auch gute Erfahrungen haben, die einfach auch On-Board-Möglichkeiten bietet und Informationen. Und ich bin mir sicher, dass als vierte Möglichkeit gerade die österreichischen Investoren selbst ihre Netzwerke pflegen in der Region und

10:07 wissen, wo sie sich dann melden können. Auch hier die Einladung ist jetzt an unbekannt ausgesprochen und dabei ist sie an bekannt. Jederzeit auch bei uns oder bei mir gerne melden über LinkedIn. wir bieten dann sofort Kontakte auch weiter. Uns ist es wichtig, dass hier was zustande kommt. Aber wie gesagt, Österreich bietet einiges im Rahmen der WKO. Alle Länder mit ihren Kammern und Vertretungen und dann wie gesagt, Spezialorganisationen wie jetzt Ukraine Invest und andere.

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