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Facility Management habe ich gesagt. Liegenschaftsbewertung ist dazugekommen. Jetzt ist die ganze Baumeister-Ausbildung gemeinsam mit der Oberösterreichischen Bauakademie zum Beispiel. verschiedene Dinge, die einfach dazugekommen sind und das Spektrum sehr breit machen. Im Bereich Immobilien und Facility Management, das ist ein Bereich den wir da drinnen haben, haben wir als Grundausbildung eine Zertifikate. Das heißt du kannst eine Zertifikate als Asset Manager oder als Real Estate Investment Manager oder als Real Estate Project Developer hier machen. Oder eben als Facility Manager und eines auch noch für
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Liegenschaftsbewertung. Und die dauern ein bis zwei Semester und man kann die auch zusammen geben. Das heißt Stackable Degrees und aus diesen heraus kann man dann weitere Abschlüsse generieren. Wir haben versucht das grafisch darzustellen, es wird etwas kompliziert. Fünf Abschlüsse oder fünf Zertifikate kann man kombinieren in Wirklichkeit auf 26 Abschlüsse. Das heißt aber ich kann mir eigentlich Wissen aus dem ganzen Lebenszyklus einer Immobilie aneignen.
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Wobei bei uns ist es sogar noch extremer. Also wir haben auch Wahlfächer. Wenn du einen Master machst, musst du eine Wahlfächer dazu nehmen. Und die Wahlfächer sind so definiert, dass man jedes Studium auf dem entsprechenden Niveau hier an der Uni nehmen kann. Egal aus welchem Bereich. Also wenn du sagst ok ich möchte jetzt über die Krankenhausimmobilie etwas schreiben. Dann kannst du durchaus sagen, ok und jetzt mache ich bei den Medizinern und Krankenhausverwaltung mache dort auch noch einen Teil dazu, damit ich mein Studium hier reinbringe. Welche Mindestanforderungen gibt es, wenn man sagt,
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ich will bei euch an einem Programm teilnehmen? Nicht vorher nur Lehre, Bürokaufmann zum Beispiel. Also zwei Jahre, wie ist das so schön, mehrjährige Berufserfahrung. heißt mindestens zwei Jahre an einem Tag ist mehrjährig nach unserem Verständnis. Also das ist ein ganz wichtiger Teil. Und dann kommt es davon, was für ein Abschluss am Ende das Tages haben will. Wenn ich nur ein Zertifikat haben möchte, dann genügt eigentlich mehrjährige Berufserfahrung. Also wenn ich keine Matura oder was habe, dann muss ich mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben.
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Wenn ich Matura habe, dann eben die zwei Jahre plus Berufserfahrung und kann mit einem Zertifikat abschließen. Wenn ich das mit einem MBA kombinieren will, dann ging es auch theoretisch dass ich nur mit Matura und Berufserfahrung ein MBA machen kann. Das ist dann der größere MBA, der ist 120 EZTS. Und wenn ich mit 90 EZTS ein MBA machen will, dann brauche ich davor einen Bachelor. Das gleiche ist beim Master of Science, Continuing Education, wie der jetzt so schön heißt. Man kann aber durchaus auch akademischen
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Expertenabschluss machen. Das heißt euer Ausbildungsprogramm, euer Studienprogramm ist ein Präsenzprogramm? Es gibt natürlich gewisse Dinge, im Selbststudium zu machen sind. Es sind Projekterarbeiten, die die Studierenden selber machen. Insofern hat uns durch das Corona geholfen oder das geändert. Die ganzen Online-Vorlesungen die wir damals hatten, zumindest die Projektarbeiten deutlich verbessert. Also früher haben die Studenten, vor allem wenn die, weiß nicht, wir haben dann aus Deutschland gehabt und einen aus Graz und dann aus Linz und die haben gemeinsam Projektarbeit gemacht. Die hatten also schon eine gewisse Herausforderung,
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wann treffen sie sich wo und machen das. Und jetzt machen wir das heute über online und die Qualität der Projektarbeiten ist deutlich gestiegen. Jetzt hast du ja quasi hier in der Lehre täglich auch mit jungen Menschen zu tun. Inwieweit hat denn das in den letzten Jahren auch deine Sichtweise auf die Branche und die Tätigkeit im Immobilienbereich verändert? Also ich glaube, die Ausbildung ist schon vielfältig geworden gegenüber Anfang. Am Anfang waren glaube ich die zweite Lehrgang, die es damals in Österreich gegeben hat. Mittlerweile gibt es sehr viele Ausbildungen. Also die Branche wird professioneller.
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Insofern wird natürlich auch der Konkurrenzdruck größer. Wir sehen eine Veränderung, aber auch logisch, dass die Studierenden jünger werden. Also man muss sagen, also vor 20 Jahren gab es keine Ausbildung. Daher gab es natürlich auch Leute, die mit 50 noch eine Ausbildung hier gemacht haben. Gibt es heute auch noch. Also wir haben Leute, die studieren hier und zwei Jahre später gehen sie dann wenn sie fertig sind, gehen sie in Pension. Aber bleiben uns erhalten, weil sie ja durch ihre Praxis auch als Vortragende oft sehr gut geeignet sind und haben dann noch den Vorteil, dass sie wissen, was das Studium sonst noch beinhaltet.
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Und bei den Jungen, ja es hat natürlich Corona sehr viel verändert. Wie man arbeitet und wie man studiert, da hat es sicher gewisse Veränderungen gegeben. Aber insgesamt bleibt es nach wie vor spannend. Das ist generell wahrscheinlich auch das Arbeiten in der Branche und damit auch bei euch die Lehre. in einem starken Veränderungsprozess, Digitalisierung ist ein sehr großes Thema. Wie weit fließt denn das bei euch mit ein in die Ausbildung, in den Lehrbereich? Also wir versuchen es den Studierenden direkt zu vermitteln. Wir kriegen sozusagen die Feedbacks draußen aus der Praxis
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von unseren Vortragenden, auch wenn wir rausgehen oder mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Und wir lassen da auch relativ viel zu. Wir haben eine Masterthese von einer Dame, die über die Frauen in der Immobilienwirtschaft geschrieben hat. Und die hat dann die Auswertung der Interviews mit einer KI gemacht, da seitenlang den Prompt hineingeschrieben. Also wir animieren die Studierenden das durchaus zu machen, kritisch zu beurteilen, aber auch ihre tägliche Arbeit anzuwenden.
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Das ist, was ich jetzt auch höre, dieses ganze Netzwerk, ist das auch etwas, das vielleicht da die Uni und eben dieses Weiterbildungsprogramm einzigartig macht im Vergleich zu anderen Fachhochschulen, Universitäten? Ja das ist sicher ein Erfolgsrezept, natürlich den Umständen geschuldet. Typischerweise von Vorarlberg kommst du nach Cremes nicht für Wochenende oder für zwei Tage zu studieren und nächste Woche wieder. Also da haben andere Unis, didaktische Konzepte. Bei uns kommen die Leute wirklich vier Wochen, sind dann eine Woche da, sprechen teilweise,
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dass es eigentlich wie Urlaub ist, weil erstens ist es hier schön, zweitens am Abend geht man zum Heurigen, dort sitzt man dann mit seinen Kollegen zusammen, diskutiert weiter, arbeitet vielleicht am Projekt, arbeiten gemeinsam. Also das Umfeld ist ein ganz anderes und man lernt die Leute ganz anders kennen. Und auch die Verbindlichkeit, hier zu Vorlesungen zu kommen, ist andere. Also es ist halt, wie wenn du auf Urlaub fährst, wird die Firma auch nicht erwarten, dass du vielleicht am Abend noch einmal zu einer Firmenveranstaltung kommst. Und das ist halt, wenn die Leute sozusagen von zu Hause
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weiter weg sind auch so.