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Thomas Morgl von Silver Living, die Experten in der Asset Klasse Seniorenwohnen: Teil 2
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Thomas Morgl von Silver Living, die Experten in der Asset Klasse Seniorenwohnen: Teil 2

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Auch im zweiten Teil des Office Talk gibt Thomas Morgl, Management Partner Silver Living Gruppe, Einblicke ins Seniorenwohnen und zeigt, dass diese Art des Wohnens nicht trüb, sondern durchaus positiv und freudvoll sein kann.

Was unterscheidet Silver Living von der Konkurrenz? 

Wer dem Trend folgen und auf den Zug „Seniorenwohnen“ aufspringen möchte, dem rät Thomas Morgl zu einer vorsichtigen Herangehensweise: „Die Herausforderung im Seniorenwohnen liegt in der Kombination der Dinge“, verrät er. Projekte sind schnell entwickelt, auch barrierefrei ist heutzutage kein Thema mehr, aber es sind die Feinheiten, die gelungenes Seniorenwohnen ausmachen. 
Den Wiener Markt, der in diesem Bereich auf Appartements mit wenig „Man Power“ aber großer „technischer Unterstützung“ setzt (bei einem Nettomietpreis zwischen 15- 17 Euro/m²) sieht er kritisch.  
Erstens, weil es bei der derzeitigen Pensionssituation für die wenigsten leistbar ist und zweitens, weil solche Kleinstwohnungen keine Rückzugsmöglichkeit bieten. 
„Ein Appartement mit 27m² kann für jemanden, der die letzten 40 Jahre auf 70-100m² gelebt hat, nicht die letzte Lösung sein“, ist er überzeugt und merkt an, “dass diese Appartements oftmals keine Küche mehr haben, was der Selbständigkeit der Senioren entgegenwirkt und generell vom Ess- über den Wohn- und Schlafbereich, alles auf einen Raum reduziert wird. Das mindert die Lebensqualität. Wird dann vielleicht irgendwann noch eine 24 Stunden-Pflege benötigt, geht sich das in dieser Räumlichkeit nicht mehr aus und es bleibt schlussendlich nur der Weg ins Pflegeheim. 
Bei Silver Living werden Wohnungen zwischen 40- 50m² für Einzelpersonen und zwischen 60- 70m² für Paare angeboten. Es wird darauf geachtet, dass die Rückzugsmöglichkeit gegeben ist. Für ihn geht es darum, Seniorenwohnen so zu gestalten, dass es leistbar und die alten Menschen als Kunden glücklich sind. 

Ist der Wiener Markt für die Asset Klasse schwieriger? 

Der größte Bedarf für Seniorenwohnen besteht, Thomas Morgls Meinung nach, in den Gemeinden. Kann eine Gemeinde Seniorenwohnen nicht darstellen, wandern die Senioren über kurz oder lang in andere Gemeinden ab. „Das Tödlichste, was man einem alten Menschen antun kann, ihn nach 30-40 Jahren zu entwurzeln“, weiß er. Man möchte als Senior in seinem Umkreis bleiben und dieser Umkreis umschließt in etwa fünf bis zehn Kilometer. 
Den Vorteil für Senioren in Wien sieht er im großen Angebot, dass über den Fond Soziales Wien und den KWP am Markt zu finden ist. Das dabei vorrangige „Denken in Appartements“ empfindet er jedoch als Einschränkung. 
Wiener Grundeingangspreise machen es etwas schwieriger, leistbares Seniorenwohnen anzubieten. Denn hochgerechnete 1500 bis 2000 Euro für Miete und Unterstützung sind für die meisten Senioren nicht leistbar. 
Was in Wien jedenfalls gut ausgebaut ist – ein Netzwerk an mobilen Diensten. Das findet Thomas Morgl gut, auch wenn es die Umsetzung von Modellen erschwert.  

Auswirkungen der Pflegekrise? 

Silver Living selbst bietet betreutes Wohnen an. Die Aufgaben der Betreuungskraft im klassischen betreuten Wohnen liegen in der Unterstützung der Senioren in ihrer täglichen Organisation. Diese Unterstützung beinhaltet unter anderem Amtswege, Hilfe bei Anträgen oder auch Gemeinschaftsbildung und -förderung. 
Wird eine Pflege zur Unterstützung benötigt, so werden diese Dienste über das Rote Kreuz oder Caritas zugekauft. „Der Pflegekräftemangel wird uns alle treffen“, so Thomas Morgl. Durch Kooperationen mit Vereinen in der Slowakei, die Pflegekräfte ausbilden, kann Silver Living zusätzlich Pflegekräfte zur Verfügung stellen, wenn dies notwendig ist. Er sieht aber, dass der Markt „immer weiter weg wandert.” Das bedeutet, dass Pflegekräfte, mittlerweile nicht mehr aus der Slowakei und Tschechien kommen, sondern aus Lettland und Rumänien, was sich als schwierig gestalten kann, da „der Beruf an sich ein schwieriger ist.” Insbesondere die 24-Stunden-Pflege, bei der die Pflegekraft für 14 Tage mit einer zu betreuenden Person in einer Wohnung lebt, hält er für „alles andere als einfach.“ 

Wie sieht Senioren Wohnen im Jahr 2050 mit AAL aus? 

Thomas Morgl sieht sich nicht als Technikkritiker, ist aber der Meinung, dass in diesem Bereich zu selten danach gefragt wird, „was der Nutzer eigentlich braucht.“ 
Als Beispiel dafür nennt er „die Angst vor einem Sturz“, die viele Senioren beschäftigt, und dafür gesorgt hat, dass bereits viele Systeme entwickelt wurden. Die meisten davon arbeiten mit KI. Wirklich überzeugt davon ist er nicht. „KI lernt mit dir durch deine Gewohnheiten und erkennt mit der Zeit, dass man z.B. alle 2-3 Stunden für ca. 30 Minuten im Badezimmer ist. Kommt man dann einmal nach dieser Zeit nicht wieder heraus, geht das System davon aus, das man gestürzt ist. Vielleicht fand der Sturz aber bereits in den ersten drei Minuten im Badezimmer statt, was bedeutet, man liegt 30 Minuten da und hat keine Hilfe“, erklärt er. Zur Lösung dieser Problematik gäbe es die sogenannten „Sturzmatten". Sollte man Besuch bekommen, müssen sie deaktiviert werden, damit kein Alarm losgeht. In diesem System sieht Thomas Morgl die Unsicherheit, dass Senioren im Anschluss an den Besuch oftmals vergessen, das System wieder zu aktivieren, und es somit im Ernstfall nicht reagieren kann. 
Silver Living hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und sich für das belgische Lampensystem NOBI entschieden, das mit Radarsensorik arbeitet. Sein Anspruch an unterstützende Techniksysteme: „Sie müssen sich mit mir entwickeln und mit mir kommunizieren.“ Hierbei denkt er an ein System, das die Decke flutet, wenn sich der Nutzer im Bett aufrichtet, das den Boden flutet, wenn man aufsteht, dass das Gewicht nennt, wenn man auf der Waage steht oder den gemessenen Blutdruck des Blutdruckmessgerätes mitteilt, das einen Sturz erkennt und nachfragt, ob alles in Ordnung ist oder, wenn man Hilfe benötigt bzw. keine Antwort auf die Frage kommt, einen Alarm nach draußen abschickt. 


chatGPT: Zukunftskonzepte und Visionen von Silver Living? 

Ein Bereich, der in Zukunft weiter ausgebaut werden soll, weil er an Bedeutung gewinnen wird, sind „Generationenwohnhäuser“, vor allem, wenn es um Ballungszentren geht. In ländlichen Gebieten wird das schon lange durch Kombinationen von Kinderkrippe, Kindergarten und Seniorenwohnen gemacht, was zu „wunderschönen Begegnungen führt“. Ein Generationenwohnhaus mit 54 Wohneinheiten wurde im letzten Jahr in Ebreichsdorf eröffnet. Die Hälfte der Wohneinheiten ist für Senioren vorgesehen. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsräumlichkeiten und eine Dachterrasse, wo gemeinsam „gegärtnert“ werden kann.  
Ein zweiter Bereich, der für Silver Living zukünftig sehr wichtig wird – „Seniorenwohnen jünger denken“. Gemeinsam mit ValueOne wurde in Hinblick darauf, für den innerstädtischen Bereich, das Projekt „MILESTONE Silver Living“ entwickelt. Das soll die Personengruppe 65+ erreichen. Hier wird größer gedacht als beim klassischen Silver Living Wohnhaus - mehr Lifestyle, mehr Integrativität, mehr Community, mehr gemeinsamer Außenraum. 
Schlussendlich gibt es noch einen dritten Bereich, der Thomas Morgl für die Zukunft am Herzen liegt: Das Modell „Silver Living Nature“. Es ist speziell auf kleine und mittelgroße Gemeinden abgestimmt und soll sie dabei unterstützen, dass Senioren nicht abwandern, weil kein seniorengerechtes Wohnen angeboten werden kann. Vollholzbauweise, Photovoltaik und Erdbohrungen ermöglichen eine Fertigstellung im Zeitrahmen von 8-10 Monaten.  
Thomas Morgl ist überzeugt: “Was für Senioren aber auch in Zukunft immer wichtig bleiben wird - Selbstbestimmung, Sicherheit und Sozialisation. Das müssen wir in unserer Entwicklung immer mitdenken.“ 

Transkript

0:09 turbulent. Der der Senioren Wohnen Markt ist absoluter Wachstumsmarkt, wenn man sich auch die demografische Entwicklung anschaut Es gibt Anbieter, die kann man an einer Hand abzählen, und es gibt einige, die versuchen, auf diesen Zug aufzuspringen. Glaubst du, dass das in Zukunft die Konkurrenz stärker wird oder braucht man oder habt ihr mit über irgend eine Kompetenz die einigen? Ich glaube, einzigartig ist niemand. Und es gibt gute Anbieter am Markt. Ich glaube nur, dieser Trend jetzt zu sagen Wir gehen ins Seniorenwohnungen, wir das klassische Wohnen ein bisschen ausgelutscht ist

0:52 Investoren eig. Hat natürlich ein paar Haken, die man, die man beim ersten Mal nicht nicht bedenkt. Wenn wir jetzt nehmen, was wir Silber Liebing tun, dann haben wir in den letzten 13, 14 Jahren 15 Jahren Senioren wohnen entwickelt und wahrscheinlich jede Dummheit schon einmal gemacht. Die Herausforderung im Seniorenwohnungen liegt in der Kombination der Dinge, denn ich habe eine Projektentwicklung, jeder kann Projekte entwickeln, ich hab gewisse Besonderheiten, die gar nicht so sehr baulich sind, ich muss natürlich Barriere verbauen, das kann auch jeder heute oder muss jeder fast nichtsdestotrotz gibt's ein paar

Vollständiges Transkript anzeigen

1:26 Dinge wie Fenster, Griffe wo sind die befestigt, die im Senior Anwohner vielleicht anders sind. Wie kann ich Senioren wohnen by Musical machen? Das heißt sollte ein Senioren Wohnhaus irgendwann nicht funktionieren, habe ich klassisches Wohnen oder habe ich es nicht? Und und da fängt sich die Sache an zu spießen. Was sind meine Renditeerwartungen? Leute die heute auf den Markt drängen und wir haben ganz viele Anfang in dem Bereich, dann sprechen wir von nehmen wir jetzt Wiener 15 16 17 € nettomieten die alten Leute können sich das eh leisten, am besten keine Wohnungen, am besten nur mehr Apartments

2:04 und so wenig wie möglich man power da hinten und ganz viel technische Unterstützung. Das ist so der Käse, den ich jetzt immer öfters höre geht sich nur nicht ganz aus, weil wo finde ich den mieter der 15 bis 17 € zahlen kann für seine miete mit der derzeitigen pensions situation und wir dürfen nicht vergessen natürlich haben wir fünf bis 10 % sehr vermögende Personen die sich ihr Leben aber oft anders organisieren. Muss man auch ganz ehrlich sagen wenn ich sechs, 7000 € 8000 euro verfügbar habe im Monat, dann werde ich mir mein Leben möglicherweise anders organisieren, als im Senioren wohnen zu wollen, das heißt wie schaffe ich es für den leistbar,

2:40 Bereich darzustellen wie schaffe ich, Betreuung darzustellen, wie kann ich die Schnittstellen bauen zwischen einer Verwaltung zwischen einem Management und einer Betreuung? Und ich glaube, da wird da wird sich die Spreu vom Weizen trennen ein wenig in den Bereich, weil Wahnsinn Senioren, gute Kunden auf der Mets Seite, wenn sie glücklich sind. Das heißt, ich muss sie betreuen. Wo ist meine Grenze zur Pflege und ist ein Apartment mit 27 Quadratmeter für jemand, der zuerst die letzten 40 Jahre gelebt hat. Auf 80, 100 Quadratmetern, 70 Quadratmetern und einem Haus kann das die letzte Lösung sein,

3:21 wir selbst in Silber. Liebing versuchen immer, Wohnungen auszustatten, das heißt, wir sprechen über einen Senioren Wohnbereich, über Wohnungen zwischen 40 und 50 Quadratmeter für die Einzelperson, 60, 70 Quadratmeter für Paare mit einem Rückzugsort. Denn ich glaube, wenn ein Senior sich entschließt, in einer Seniorenwohnungen zu ziehen, dann muss der Rückzug gegeben sein. Das heißt, ich muss irgendwo ein Zimmer haben, das ich zum machen kann, und wenn plötzlich mein Leben sich nur mehr abspielt in einem Raum, und dort habe ich meinen Essbereich, da will ich meine Küche. Die meisten Apartments haben auch keine Küchen mehr,

3:55 Senioren wollen aber selbstständig bleiben. Es heißt wollen auch die Möglichkeit haben zu kochen und dann schlafe ich im selben Raum noch dann wird's natürlich irgendwann leben stech isch eng den Gedanken weiter spinnen, wenn ich natürlich in dem Bereich gern sag okay, was passiert, wenn ich Unterstützung täglich brauch was ist, wenn ich 24 Stunden Unterstützung brauch, dann kann ich das in einer Wohnung auch noch darstellen, das kann ich in Apartment nicht mehr darstellen und dann bleibt oft der Weg ins Pflegeheim. Das ist zusammengefasst. Es wird mehr Mitbewerber in der Esset Gasse geben, aber es ist eine esset klasse, die nicht Großteil sein kann.

4:28 Ist auch vielleicht noch ein Punkt, den wir immer wieder hören Wohneinheiten, ähm Senioren wohnen am besten in Ballungszentren in Wien, ähm, ist schwierig auszulasten. Das ist Die Häuser, die wir machen, sind irgendwo in der Größenordnung im ländlichen Bereich 15 bis 20 Wohneinheiten, im städtischen Bereich bis 30 Wohneinheiten. Da kann ich Auslastungen gut darstellen, da gibt es mir schon das nächste Stichwort für meine nächste Frage wenn man ein bisschen auf einer eurer Webseite schaut Ihr habt sehr viel in mein Leben in den eigentlich fast allen Bundesländern. Man findet aber wenig In Wien ist der Wiener Markt für

5:07 eure Projekte schwieriger für die Bundesländer und wenn man so ein bisschen breiter greift, greift auch in die Bundesländer zu gehen. Landeshauptstadt versus Bezirkshauptstädten oder Gemeinden Der größte Bedarf natürlich für Senioren besteht immer in den Gemeinden kleinere Gemeinden, mittelgroße Gemeinden sind meistens damit konfrontiert zu sagen Ich kann Seniorenwohnungen in meiner Gemeinde nicht darstellen, was passiert. Meine Senioren wandern ab und wandern ab in die nächste Gemeinde. Das ist das Tödlichste, was man so Jahren antun kann zu sagen nach 30, 40 Jahren entwurzelt, denn der Senior möchte eigentlich gern in seinem Umkreis bleiben.

5:44 Es ist dieser Umkreis von fünf bis zehn Kilometer. Wir haben einige Erfahrungen gemacht. Nehmen wir Brunn und Mödling fünf Kilometer Luftlinie Kein Brunner wird in Mölling wohnen, kein Möllinger würde in Bam wohnen. Das heißt Gemeinden Bezirkshauptstädten funktionieren gut, Landeshauptstädte wie Graz über die Förderung funktionieren auch sehr gut. Wien hat halt den großen Vorteil für Senioren, dass über den Fonds Soziales wie über den kWp sehr viel Angebot am Markt da ist, das heißt, ich habe auf der einer Seite ein Premium Boen, ich habe das Modell des kWp, das Ein tolles Modell ist sehr stark,

6:20 aber auch in Apartments gedacht wird. Das heißt, da bin ich bei der Einschränkung, die ich zuvor gesagt habe. Und warum ist Wien das schwierig? Weil ich einerseits natürlich Grund eingange habe, die schwierig darzustellen sind in einem Projekt und damit, wie ich vorher gesagt habe, zu Mieten kommen müsste, die der Senior sich nicht gut leisten kann. Wir sind gerade jetzt in der Planung von 23 Projekten in Wien für Entwickler mit Entwicklern, aber die Standortauswahl ist da natürlich schwieriger. Wir haben mit der Six for seven vor. Mittlerweile ist sieben Jahren das erste Generationen Wohnhaus umgesetzt im 23.

6:56 Bezirk Tolles Haus gewesen funktioniert gut, aber auch das sieht man Wien hat ein bisschen andere Gesetze. Es ist vielleicht auch die, die die mobile Pflege im urbanen Gebiet leichter oder rentabler und deshalb günstiger und desto solche Konzepte schwieriger zu vermieten. Ich glaube, der, der der Grundgedanke des Senioren ist, natürlich zu Hause zu bleiben, nichtsdestotrotz habe ich Barrieren, das ist oft bin ich gezwungen, das nicht zu tun. Ich Ich denke schon. Würden wir Kosten vernünftige Angebote in Wien anbieten, dann wäre das genau so ein Markt. Die Frage ist, wie ich gesagt habe,

7:38 immer schaffen wir die Preiser, schaffen wir sie nicht und trifft das die Erwartung des Investors Das ist Wir diskutieren Projekte, wo wir oder lehnen Projekte ab, wo wir bei 18 bis 19 € nettomieten sind für Senioren, und wenn ich das hochrechne unter seine und muss dann zwischen 1.502.000 € für Wohn und Unterstützung aufwenden, dann habe ich ein sehr breites Spektor Senioren nicht mehr erwischt und das ist der Punkt warum? Mobile Dienste sind auch in den Gemeinden sehr gut ausgestattet. Das darf man nicht unterschätzen. Also grad. Rotes Kreuz, Caritas Volkshilfe sind in den Gemeinden sehr stark vertreten.

8:18 Aber natürlich ist und das ist gut so ist in Wien sehr stark ein Angebot am Markt, das die Stadt Wien selbst anbietet und das finde ich gut heißt aber natürlich auch, dass Modelle in Wien schwieriger umzusetzen sind. Ein Thema, mit dem ihr euch sich ja auch befasst befassen müsst ist der Pflegekräftemangel im Bereich ihr Konsul auch im Bereichen Betreiber und betreibt auch selber. Wie schlägt sich das bei euch nieder auch im hinblick auf die nächsten Jahre? Es wird sich ja Deutschland verschärfen, ja das Thema des Senioren Wohnens ist halt eines, wenn wir das klassische betreute Wohnen nehmen, wie wir es titulieren,

8:59 wo ich nicht pflege. Das ist Pflegekräfte werden zugekauft, die Pflege, wenn jemand Unterstützung braucht, das ist es oft in der Frühe bei Senioren duschen, anziehen, abends duschen, ausziehen das sind Dienste, die zugekauft werden von Rotes Kreuz, von Caritas und ja, dort gibt es natürlich einen Pflegekräftemangel. Wir selbst unterstützen Senioren, das heißt, wenn wir ein klassisches betreutes Wohnen nehmen, dann haben wir hier eine Betreuungskraft, die die Leute in der täglichen Organisation unterstützt, die unterstützt bei Amtswegen, die unterstützt bei Anträgen, die die Gemeinschaft bildet und fördert.

9:35 Ich sage immer Was ist Gemeinschafts Förderung, geistige körperliche Aktivierung, wenn man jetzt den klassischen Bereich nimmt, geistige Aktivierung, dann ist das oft Gedächtnis. Spiele Sudoku Dinge wie Das Du hast mich ja, sie ist ein ist ein schönes, neudeutsch Wort. Es ist es ist ein bisschen mehr, wenn wir, wenn wir da die Gruppe nehmen, du ist Mölling angesprochen, deswegen finde ich das Haus so spannend. Geistige Aktivierung Am Anfang war hier eine Villa Gruppe, wo alles versteigert worden ist, was sich bewegt, auch Dinge, die uns gehören. Und was ist passiert? Die Gruppe hat sich ein Kanonen Grill ersteigert.

10:09 Macht Grillfeste miteinander, hat sich ein Yogalehrer organisiert mit der Betreuung gemeinsam, das ist das Wichtige ist Wer wohnt in meinen Häusern, wie gestalte ich mein Wohnen, wie gestalte ich die Gemeinschaft, das ist, was Betreuung ist und das ist nicht unbedingt die Pflegekraft und ganz spannend unsere eine unserer besten Betreuungen, die wir haben. Hier ist eine Dame, die selber 55 Jahre alt ist, mittlerweile. Das heißt, wir akquirieren natürlich dieses Personal ein bisschen anders als die klassische Pflegekraft Der Pflegekräftemangel wird uns treffen, und was tun wir um, um hier ein bisschen zu unterstützen wir Kooperationen mit Vereinen in der

10:45 Slowakei, die Pflegekräfte ausbilden, aber ja gerade der 24 Stunden Markt, der natürlich ein begleitender Markt für uns ist, welcher Senioren gibt, die 24 Stunden Betreuung brauchen und noch immer im Wohnen bleiben können. Dieser Markt ist natürlich einer, der immer mehr weiter wegwandert. Das heißt, die Pflegekräfte von gestern, die aus der Slowakei und aus Tschechien gekommen sind, kommen heute mittlerweile aus Lettland, aus Rumänien. Und das trifft uns natürlich, weil der Beruf natürlich auch ein schwieriger ist. Man darf nicht vergessen, wie schwierig der Pflegeberuf sich gestaltet für die Person und Nimm 1 24

11:19 Stunden Betreuung, die 14 Tage lang in einer Wohnung mit einer Person, die zu betreuen ist, lebt. Das ist alles andere als einfach, freue ich mich zu behaupten, dass ich bei deiner Antwort vorher schon so ein bisschen eine Technik Skepsis durchleuchten gehört habe, deshalb bin ich jetzt besonders neugierig auf deine Antwort auf deine nächste Frage wenn wir uns vorstellen, so eine Anlage für betreutes Wohnen im Jahr 2050 mit m das ist vielleicht auch mit Robotik, aber wie stellst du dir die vor? Ich bin gar nicht technik kritisch das thema ist nur man geht technik von der falschen seite an. Was passiert denn sehr oft? Ähm,

12:02 technik wird von technik angebaut und zu selten fragen wir die nutzer was braucht der nutzer eigentlich? Das hat natürlich beim iPhone super funktioniert, das ist aber im senioren wohnen ein bisschen anders. Das heißt Nehmen wir eines der größten Probleme in der in der Senioren Thematik Sturz und Sturz Erkennung. Ich bin allein in meiner Wohnung, ich stürze, wann findet jemand mich? Jetzt haben wir sehr viele Systeme, die, die entwickelt worden sind. Die künstliche Intelligenz verwenden. Ich finde übrigens dieses Wort ein behindertes ist die Liebing schon furchtbar, weil es so wahnsinnig technisch klingt,

12:40 Aber ich habe mir ist auch noch ein besserer Thema eingefallen. Das heißt künstliche Intelligenz lernt von dir, das heißt, du hast eine Wohnung, du bewegst dich in deiner Wohnung, und irgendwann weißt die künstliche Intelligenz Du bist 20 Minuten 30 Minuten im Badezimmer und das alle 23 Stunden, und wenn du nach 20, 30, 40 Minuten aus dem Badezimmer nicht rauskommst, dann bist du wahrscheinlich gestürzt. Das kann die künstliche Intelligenz natürlich gut machen. Das Problem ist Du bist wahrscheinlich in den 1. 3 Minuten gestürzt, das heißt du bist zu 30 Minuten im Badezimmer, liegst dort und bist nicht gerettet. Jetzt kann man natürlich sagen,

13:15 das könnte man lösen. Andere Löss über Sturz machen Betonungen genau das Thema der Sturz Matten ist Stand heute, dass ich die Sturz Matten verwenden kann, wenn ich aber Besuch bekomme, dann muss ich dieses System ausschalten und keiner vergisst das System auszuschalten. Nicht beim zweiten Mal Alarm was die Senioren noch vergessen ist das System wieder einzuschalten, das heißt ich habe dann das System, das nicht aktiv ist, das ist ich glaube, an System, und wir haben uns die letzten fünf Jahre sehr stark damit beschäftigt. Ich glaube an Systeme, die nicht invasiv sind. Wir haben uns entschieden für ein für ein belgisches System,

13:55 das wir testen und einsetzen werden. Nobi ist ein Lampen mit Rasens, dass Sturz erkennen kann, dass kommunizieren kann, dass aber auch davor schon funktioniert, weil es kann nichts Schlimmeres passieren in der Technik, als dass dein Sturz das erste Mal ist, dass dein System wie auch immer den System aus Schritt mit dir kommuniziert. Na, dann wird der Stress noch größer. Wenn Ich's aber schaffe, in mein System eine Waage einzubauen, meinen Blutdruck Messer einzubauen ich sage immer, das ist ein System, das ich selber gern hätte. Wenn ich in der Früh auf die Waage steige ohne Brille und das System da,

14:28 sagt Thomas 85,3 Kilogramm, du solltest laufen gehen, dann wär das sehr charmant, aber wenn ich ein System schaffe, das sich mit mir entwickelt, das am Anfang vielleicht ein Convenience System ist, das mir, wenn ich mich aufrichte, im Bett meine Decke flutet, dass ich weiß, wo bin ich, dass, wenn ich aufstehe, mein Boden geflutet wird, ohne dass ich irgendwelche sonstigen Systeme einbauen muss und das mich begleitet und das meinen Sturz erkennt und dann kommuniziert und sagt Okay, kannst du selber wieder aufstehen oder brauchst du Hilfe, und wenn ich nichts mehr sage oder ich sage Ich brauche Hilfe,

15:01 dann geht mein Alarm nach aus und jemand kann mich retten. Das sind Systeme, glaube ich, die in Zukunft sehr stark unterstützend sein können. Ich denke nur, dass einfach Systeme die bevormundend sind werden nicht funktionieren und Systeme, die Rechenleistung alleine brauchen, werden nicht funktionieren. Bleib mal bei der Robotik zum Abschluss Ich hab je idi noch gebeten, drei Fragen zu schreiben, die ich dir im Interview stellen würde Ich werde sie dir alle drei vorlesen, du kannst dir dann aussuchen, ob du 12 oder drei oder gar keine beantworten möchtest. Frage eins Wie braucht Silber Liebing die Bedürfnisse und Wünsche von Senioren

15:44 in Bezug auf betreutes Wohnen in der Zukunft zu erfüllen und sicherzustellen, dass die Einrichtungen auf dem neuesten Stand der Technologie und des Komforts frage zwei In welcher Weise wird Zimmer Gewinn, innovative Konzepte für soziale Interaktion, Gemeinschafts Aktivitäten in seinen Senioren Wohnen integrieren, um den Bewohnern ein erfülltes und aktives Leben zu ermöglichen? Frage können Sie uns einen Einblick in die langfristige Mission und die geplanten Entwicklungen im von Silva Livin im Bereich betreutes Wohnen für Senioren geben. Fangen wir vielleicht mit drei an. Das ist, glaube ich, auch etwas,

16:23 was was ganz wichtig zu verstehen ist. Wir entwickeln natürlich unsere Konzepte weiter, Was tun wir? Wir bleiben nicht Steine im Modell betreutes Wohnen stecken, wo ich sage Okay, es gibt ein Wohnhaus, da wohnen Senioren, das natürlich zentral sein soll, das ist schon wichtig, sondern wir denken weiter, gerade in dem Ballungszentrum in Richtung Generationen Wohnhäusern sagen Wie schaff ich es, verschiedene Generationen unter einem Dach leben zu lassen? Das machen wir schon sehr lange im Bereich im ländlichen Bereich, wo wir Kindergrippe Kindergärten mit Seniorenwohnungen kombinieren. Eine wunderschöne Begegnung,

16:56 das machen wir auch im innerstädtischen Bereich mit dem Generationen Wohnhaus zu sagen. Klassisches Wohnhaus mit Senioren Wohnern kombiniert Nicht so sehr, wie es manche Architekten oder Investoren sich wünschen eingestreut haben In Der Senior, da wohnen wir normaler und die schlechten Wohnungen, den Senioren und die Guten verkaufen wir, sondern durchaus gesagt Rückzugsorte. Wir haben vor kurzem letztes Jahr in ein Haus live gesetzt, in Ebersdorf mit Kubus, wo wir 54 Wohneinheiten haben 27 Senioren 27 klassisches Wohnen mit Gemeinschafts Räumlichkeiten für Senioren und einer Dachterrasse. Wo gegärtnert wird, nämlich gemeinsam, das ist der eine Bereich,

17:35 den wir den Wir sehen Generationen Wohnen wird an Bedeutung gewinnen, der zweite Bereich, der für uns sehr wichtig ist es ein Projekt, das wir mit Valley on gemeinsam entwickelt haben, als und Silber Liebing genau für den Bereich, den du angesprochen hast den innerstädtischen Bereich sagen, wie kann ich Senioren wohl nur noch ein bisschen jünger denken? Der durchschnittliche Bewohner, den wir haben, fängt bei 70 plus an. Wie können wir bei 65 Plus ansetzen mit sehr viel mehr Lifestyle, dahinter, mit mehr integrativ dahinter, mit mehr Community, mit meinem Außenraum, gemeinsam sehr grün und auch ein bisschen größer gedacht als die klassischen

18:17 Silber Liebing. Wohnhäuser ist der zweite Bereich. Der dritte Bereich, der mir sehr stark auch am Herzen liegt, ist Silver Levy Natur. Wir entwickeln gemeinsam mit einem Partner ein Modell für kleinere, mittelgroße Gemeinden. Was ist das Problem dort? Dort ist das Problem zu sagen Wie kann ich den Senioren Wohnern in meiner Gemeinde umsetzen? Meistens habe ich zwar Grundstücke oder Liegenschaften, aber ich habe keine Idee, wie ich es umsetzen kann. Silberlinge wird in Vollholz Bauweise, in Pacht oder auch im IM im Ankauf eines Grundstückes in relativ kurzer Zeit in acht bis zehn Monaten Seniorenwohnungen entwickeln können

18:55 voll Vollholz Bauweise mit Photovoltaik und Erd Bohrungen ausgestattet und über ein Investorenmodell, das auch leistbar machen. Und damit kann ich im Innern ihm im Gemeindebereich zu sagen Meine Senioren, habe ich vorher gesagt, wandern mir nicht mehr ab, ich habe meine 15 bis 20, 25 Wohneinheiten in meiner eigenen Gemeinde, ich kann der Gemeinde beitragen, in dem ich das Grundstück zur Verfügung stelle Was ist mein Benefit? Ich habe Senioren wohnen in meiner eigenen Gemeinde, das sind Themen, die wir mitnehmen. Wie bleiben wir am Pools? Wir machen jedes zweite Jahr fast jedes Jahr mittlerweile markt.

19:33 Umfragen auch im Seniorenbereich Was brauchen Senioren in der Zukunft? Da gibt's natürlich viel Neues durch Technik angesprochen, das wird ein Bereich sein, aber man darf nicht vergessen, es gibt auch was Bleibendes und das Bleibende, dass die Senioren und da sind wir uns sicher heute bis übermorgen, also auch bis 2050 brauchen werden, sind unsere drei s die Selbstbestimmung. Ich möchte selbst entscheiden, was ich tu es ist toll, einen Gemeinschaftsraum zu haben, aber ich schau rein mag ich die Leute oder mag ich sie nicht? Wenn ich sie nicht mag, gehe ich wieder, Das ist die Sicherheit. Jemand ist da,

20:05 wenn Ich's brauch jemand kauft für mich ein, wenn ich krank bin. Jemand sorgt sich um mich. Wir werden wir machen in unseren Häusern keine Klingel Partie jeden Tag in der Früh um acht sind alle da, sondern wir wissen, wer unsere Bewohner sind und wenn ich weiß, der Herr morgen schläft jeden tag bis zehn und er ist bis 11 nicht da wo er noch nicht vorbeigekommen mal geht um zehn Uhr zu hause und um 10:30 Uhr, dann werd ich schauen wie geht's der Person das ist sicherheit und sozialisation, das heißt wie habe ich soziale kontakte? Das ist etwas was bleiben wird und ich glaub das ist der Bereich,

20:39 den wir den wir immer mitdenken müssen in unserer Entwicklung. Der Senior in der Zukunft wird selbstbestimmter noch werden. Auch in seiner Entscheidung wird finanziell nicht unabhängiger sein. Das glaube ich nicht mehr. Gerade die jetzige Zeit zeigt uns, dass, dass das schwieriger sein wird. Aber der Senior wird technikaffin sein. Thomas, danke für deine Antworten machen sehr spannende entwickelt Super, danke Dir noch einmal, dass du dir Zeit gemacht hast, gerne gerne, Wie hoffst du? Es hilft, den Leuten ein bisschen zu verstehen, dass Senioren wohnen nicht nur trübe ist und dass es auch positive Aussichten

21:15 gibt. Ich glaube, der Markt bleibt weiter spannend. Da in diese Bereiche hören sind noch gern.

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