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Stefanie Mayr übernimmt Präsidentschaft der ÖVI Young Professionals

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In einem exklusiven Interview gewährt Stefanie Mayr, die neue Präsidentin der ÖVI Young Professionals, Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und ihre Visionen für die Zukunft der Immobilienbranche.

Vom Gastgewerbe zur Immobilienexpertin

Mayr, die ursprünglich aus der Gastronomie stammt, entschied sich nach eineinhalb Jahren für einen Karrierewechsel. Auf Empfehlung eines Kollegen bewarb sie sich für ein berufsbegleitendes Studium an der FH Wien der WKW im Bereich Immobilien. Trotz fehlender familiärer Verbindungen zur Branche erwies sich dieser Schritt als wegweisend für ihre Karriere.

Aktuelle Position und Verantwortlichkeiten

Gegenwärtig ist Mayr als Leasingmanagement Office Spezialistin tätig. In dieser Funktion ist sie für die Vermietung von Büroflächen in verschiedenen Gebäuden in Österreich verantwortlich. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Bewertung von Mietflächen, die Zusammenarbeit mit Maklern und die Entwicklung von Vermarktungsstrategien für diverse Immobilientypen, von Büros bis hin zu Coworking Spaces.

Internationale Erfahrungen und Marktvergleich

Mayr konnte während ihrer achtjährigen Laufbahn auch internationale Erfahrungen sammeln, insbesondere in Düsseldorf. Sie hebt die Unterschiede zwischen dem österreichischen und dem deutschen Immobilienmarkt hervor, insbesondere in Bezug auf die Offenheit der Geschäftskultur und die Arbeitsweise der Makler.

Herausforderungen und Chancen in Wien

Als besondere Stärke des Wiener Immobilienmarktes betont Mayr die Bedeutung von Netzwerken und langjährigen Geschäftsbeziehungen. Sie sieht darin einen entscheidenden Vorteil für ihre Arbeit und die Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten.

Ausblick auf die Präsidentschaft

In ihrer neuen Rolle als Präsidentin der ÖVI Young Professionals plant Mayr, ihre umfangreichen Erfahrungen und Netzwerke zu nutzen, um die nächste Generation von Immobilienprofis zu fördern und zu unterstützen.

Das vollständige Interview mit Stefanie Mayr, in dem weitere Details zu ihrer Vision für die ÖVI Young Professionals und die Zukunft der Immobilienbranche besprochen werden, ist auf der Website der Immobilien Redaktion verfügbar.

Transkript

0:00 Wenn ich Interviews zu Karrieren mache, dann begeistert mich das immer ganz besonders noch viel mehr, wenn es um Karrieren junger Menschen geht und meine heutige Interviewpartnerin setzt da noch eins drauf, bei mir die neue Präsidentin der ÖVI, Young Professionals, Stefanie Meier. Stefanie, hallo. Hallo Gerhard, hi. Schön, dass du da Bist. Danke, dass du dir die Zeit für unsere Interviews nimmst. Gerne doch, bitte. Immer. Ich habe vorab einen CV von dir bekommen, da steht drin, dass du berufsbegleitend ein Studium bei der FH und der WKW gemacht hast. Das heißt, vor der Immobilienbranche hast du noch was

0:39 anderes gemacht? Ja, voll, genau. Ich habe in der Gastronomie gearbeitet. bin aus der Gastronomie ursprünglich, habe bei Tu&Co gearbeitet, ein bisschen bei der Formel 1, auch bei der EM in Frankreich und da habe meine Fülle ausgestreckt, ist dann aber schnell klar geworden, also nach eineinhalb Jahren schon, dass ich da auf jeden Fall noch mehr brauche und eintauchen will in ein Studium. Und warum Immobilien, warum gerade dieser Bereich? Sehr spannend. hatte damals einfach ich wollte unbedingt studieren. Es war ganz klar für mich ich muss lernen, ich muss Wissen mich aneignen wieder, wie in der Schule,

Vollständiges Transkript anzeigen

1:21 gleich nach der Matura eben zu Tu&Co, eineinhalb Jahre dort gearbeitet und nur gerammt, gerammt, war dann einfach das Gespräch während der Arbeit tatsächlich mit Kollegen und ein Kollege hat auf der FH Kufstein, auf der Partner-Uni, auf der Partner-FH, der FH Wiener WKW in Wien studiert und gesagt, das musst du machen. Ich hatte keine Ahnung, ich irgendwas von Finanzen und irgendwas mit Gebäuden gesagt, so, egal, er sagt, das passt zu mir, das mache ich und das passiert oft im Leben. Jemand sagt, das passt zu mir, ich soll es machen. Das war auch ein bisschen bei der Präsidentschaft so, ich soll es einfach machen.

1:54 Dann habe ich noch bisschen gezögert, aber jetzt durch diese Briehne hat es auch für mich natürlich super cool gewirkt und jetzt mitwirken dürfen als Sportmitglied Das war ganz klar, genau, dass ich das machen will. Und er hat gesagt, ich soll mich bewerben, habe ich gemacht und der Clemens Braunisch hat mich dann genommen, vielen Dank in der Stelle, weil ich habe keinen Hintergrund Also mein Vater ist Zahntechniker und meine Mama ist Hortleiterin, also ich bin jetzt nicht in dem Betrieb aufgewachsen, sondern das war einfach wirklich, bewirb dich, das passt zu dir, mach das und das hat geklappt, so war

2:31 Das. Jetzt weiß ich, du kommst gerade von einer Besichtigung, rennst du jetzt heute weniger oder Mehr? Sicher mehr, also die Weiten des Wiener Bergs sind mit sechs Gewäuden und 120.000 Quadratmeter endlos im Gegensatz zu einem Restaurant bei der Albertina oben, dort habe ich ja das ganze Jahr verbracht und dann ein bisschen eben im Ausland und ja auch in Abu Dhabi am Paddock sind die Wege lang und weit, aber nichts gegen den Wiener Bergen, nein, also das sind schon so 10.000 Schritte, tops mit, für fünf Besichtigungen am Tag, da ist schon viel los. Jetzt nach acht Jahren, glaubst du der Schritt war die

3:11 richtige, die Empfehlung war eine Gute? Also ich habe mir noch nicht gedankt, ich hoffe ja irgendwann, ich ihn treffen sage, hey, weißt du noch damals, es hat mir so viel gebracht, also das steht noch aus und ganz oben auf meiner Liste, da zu Bedanken. Du bist, das muss ich ablesen, Leasing Management Office Spezialistin, Was Ist denn das? Wir vermieten Büroflächen, jegliche Büroflächen in unseren Gebäuden in Österreich, das heißt, wir haben eine Fläche, frei wird, wir bekommen sie vom Asset Management, dürfen die dann in der Mieter bewerten und sind dann am Markt draußen mit unseren Maklern in Wien unterwegs,

3:51 wir sind breit gestreut und wollen einfach so viele Interessenten wie möglich abfangen und das ist unsere Aufgabe, diese Büros die Vermietungsgrade hochzuhalten. Da fällt auch manchmal solche Dinge wie Geschäftslokale in der Ungergasse hinein, aber auch Lagerflächen, die dann von einem Lab, von einem Start-up gemietet werden, es ist genauso hier im Sockelbereich im Twin Tower immer wieder ein Showroom zum Vermieten oder Meeting-Räume, Co-Working-Space, das ist wirklich von A bis Z, man muss sich einfach auf die Fläche und auf das Gebäude einstellen und dann gemeinsam die Message mit ein Ideen nach außen

4:31 bringen und die Vorschläge von den Maklern dann einfach flexibel mit einem offenen Ohr und Auge sich anschauen und dann kommt man meistens zusammen. Du hast es vorher schon angeschnitten, du hast in den acht Jahren auch internationale Erfahrungen gesammelt, was ist das Schönste am Arbeiten hier in Wien? Das Netzwerk und die Kollegen, sicherlich man hat sich hier in letzten Jahren so viel aufgebaut, dass jeder Makler der zu uns kommt oder viele Kunden, die auch was oder einen Kunden haben oder aus einer anderen Ecke kommen, die rufen an und sagen, hey, treff uns auf den Kaffee, ich habe eine Idee,

5:05 machen wir was oder ich glaube ich vorbeikomme mit der Besichtigung und gehen wir nachher auf den Kaffee. Es ist meistens so, dass man die Leute kennt und mit den Kunden dann auch noch weiter, vor allem Co-Working-Space, weil man sehr eng und lange auch noch im Bestand mit denen natürlich dann die Verträge verlängert etc. zu tun hat und so sein eigenes Spektrum erweitern kann und das ist in Wien natürlich am wurzelsten, da hat man schon, war man in der Schule, ich selber bin ja am Wienerberg ich letztens auch schon gesagt, aufgewachsen und durfte eben 2023 auch Cineplex einmieten,

5:45 das ist natürlich mit dem Kino, weil du immer schon da im Kino warst, auch ein besonderer Moment gewesen für mich und dann schließt sich so der Kreis, deswegen ist Wien sicher noch das Beste von Allen anderen Wenn du jetzt Deutschland, Österreich vergleichst, die Märkte und vielleicht auch die Arbeitsweisen, wo liegen denn für dich die größten Unterschiede? Also meine Erfahrung in Düsseldorf, also ich war oben in Nordrhein-Westfalen, in Düsseldorf direkt, wir haben auch ein Büro in Köln, aber dort am Medienhafen war es halt eine ganz andere Welt, weil es noch ein sehr unberührtes Gelände war, Grund war Corona,

6:22 also es ist damals eben Trivago dann nicht eingezogen als Mieter nicht komplett, nur in einem Teil und der andere Turm ist leer gestanden und rundherum war auch Development und sehr viel Entwicklung, das heißt, es ist schon mal was anderes als hier, weil hier der Standort sehr etabliert ist und dort war eigentlich teilweise sogar Greenfield. Die Leute dort sind sehr sehr sehr, offen, das ist cool, man trifft unfassbar schnell Menschen, du wirst sehr schnell aufgenommen in den Communities und alle wollen auch gleich mit dir was machen, obwohl sie dich nicht kennen, das ist so bisschen holländisch schon,

7:00 sehr open-spirited und minded, das war eine neue Erfahrung. Tiffany, danke für deine Zeit und euch, danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktions mehr verpassen wollt, dann folgt unsere LinkedIn-Seite die unabhängige Immobilienredaktion oder noch besser abonniert gleich unsere Newsletter.

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