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Sandra Bauernfeind: Eine beeindruckende Karriere in der Immobilienbranche

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Sandra Bauernfeind, derzeit Geschäftsführerin der Heimat Österreich, blickt auf eine bemerkenswerte Karriere in der Immobilienbranche zurück. Ihr Weg zeigt, wie Leidenschaft, Durchhaltevermögen und kontinuierliche Weiterbildung zum Erfolg führen können.

Frühe Begeisterung für Immobilien

Schon im Alter von 15 oder 16 Jahren wusste Sandra, dass ihre Zukunft in der Immobilienbranche liegt. Diese frühe Erkenntnis führte sie zu einem Studium der Raumplanung an der Technischen Universität Wien - ein logischer Schritt, der den Grundstein für ihre spätere Karriere legte.

Vielseitiger Karriereweg

Nach ihrem Studium startete Sandra ihre berufliche Laufbahn bei der Forschungsgesellschaft für Wohnen, Bauen und Planen (FGW). Dort sammelte sie drei Jahre lang wertvolle Erfahrungen in der Erstellung von Bauprognosen und Studien über die Auswirkungen der Wohnbauförderung.

Angetrieben von dem Wunsch, praktische Erfahrungen zu sammeln, wechselte sie anschließend zur Konstanzer Privatbank bzw. Immofinanz, wo sie im Asset-Management tätig war. Ihre Karriere führte sie weiter durch verschiedene Bereiche der Immobilienbranche:

  1. Wohnungsvertrieb
  2. Immobilienverwaltung
  3. Zurück zum Vertrieb
  4. Schließlich zur Bauträgerseite

Dieser vielseitige Werdegang ermöglichte es Sandra, ein umfassendes Verständnis für alle Aspekte der Immobilienbranche zu entwickeln.

Geschäftsführerin bei Heimat Österreich

Seit drei Jahren leitet Sandra Bauernfeind nun die Heimat Österreich, eine gemeinnützige Bauvereinigung in der Rechtsform einer GmbH. In ihrer Position ist sie für die Bundesländer Wien und Niederösterreich zuständig.

Was macht die Immobilienbranche so faszinierend?

Für Sandra ist die Immobilienbranche eine faszinierende Querschnittsmaterie. Sie schätzt besonders:

  • Die Vielfalt der Aspekte: rechtlich, wirtschaftlich, psychologisch und soziologisch
  • Den Charakter als “People-Business” mit vielen menschlichen Interaktionen
  • Die Möglichkeit, an Themen wie Raumplanung, Flächenwidmung und Stadtentwicklung zu arbeiten

Schlüssel zum Erfolg

Sandra Bauernfeind betont, dass folgende Eigenschaften für ihre Karriere besonders wichtig waren:

  • Resilienz: Die Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden und weiterzumachen
  • Neugierde und der Wille zur ständigen Fortbildung
  • Durchsetzungsfähigkeit
  • Überzeugung und Leidenschaft für die eigene Arbeit

Frauen in der Immobilienbranche

Interessanterweise sieht Sandra keine besonderen Hindernisse für Frauen in der Immobilienbranche. Sie selbst hat keine “gläserne Decke” erfahren und ist überzeugt, dass Fachwissen und Kompetenz die entscheidenden Faktoren für den Erfolg sind - unabhängig vom Geschlecht.

Fazit

Sandra Bauernfeinds Karriere ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie man in der Immobilienbranche erfolgreich sein kann. Ihr Weg von der TU-Absolventin zur Geschäftsführerin zeigt, dass Leidenschaft, vielseitige Erfahrungen und kontinuierliche Weiterentwicklung der Schlüssel zum Erfolg sind. Ihre Geschichte ermutigt sowohl Frauen als auch Männer, eine Karriere in dieser spannenden und vielfältigen Branche anzustreben.


Transkript

0:00 Herzlich willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Wir sprechen heute über eine ich weiß gar nicht, kann man Asset-Klasse sagen, über eine Immobilienunternehmensform eigentlich, über die wir noch nie gesprochen haben. Wir sprechen über gemeinnützige Immobilienunternehmen. Bei mir ist Sandra Bauernfeind. Sandra hallo und danke, dass du dir die Zeit nimmst für unser Gespräch. Hallo Gerhard, danke für die Einladung und dass du gekommen bist. Sandra, du hast vor kurzem gewechselt eigentlich jetzt schon, wie lang ist es her? Drei Jahre Sind es schon Vor drei Jahren gewechselt von EHL

0:40 zur Heimat, eine gemeinnützige Wohnbauge-Nossenschaft, ist das richtig? Ja, wir haben die Form einer GmbH, also sind eine gemeinnützige Bauvereinigung, aber fungieren als GmbH. Bevor wir über das Thema dann tiefer sprechen, vielleicht magst du dich kurz unseren Zusehern vorstellen, woher du kommst und wer du bist und was du jetzt hier bei der Heimat Machst. Sehr gerne, Sandra Bauernfeind. Ich habe Raumplanung studiert auf der TU, bin dann in die Immobilienbranche eingestiegen, war im Asset-Management, war dann in der Verwaltung und im Immobilienvertrieb und ja, wie gesagt, seit drei Jahren darf ich die Heimat Österreich

Vollständiges Transkript anzeigen

1:23 leiten, wobei ich zuständig bin für die Bundesländer Wien und Niederösterreich. Wie ist denn dein Interesse generell für den Immobiliensektor entstanden? Das ist schon sehr, früh entstanden, ja, das ist schon sehr, früh entstanden. Also bei mir war es eigentlich ab 15 16 klar, dass ich etwas mit Immobilien machen möchte, etwas mit Bauen machen möchte. Von dem her war dann eigentlich der Weg an die TU ein logischer, jedenfalls für mich. Und ja, bin noch immer sehr zufrieden in der Branche und fühle mich noch immer nach wie vor sehr, Wohl. Das heißt, du denkst ja nicht, ich gescheiter Tischler gelernt.

2:03 Das ist ein ehrbarer Beruf überhaupt, kein Thema. Aber Immobilien an sich, also die Erschaffung von langfristigen Werten, ist schon sehr sehr spannend, muss ich schon sagen. Du hast quasi den Immobilienjob von der Picke auf gelernt und warst dann zuerst im privaten Bereich, EHL, dort Geschäftsführerin? Ganz zu Beginn war ich ich war nach dem Studium drei Jahre bei der FGW, Forschungsgesellschaft für Wohnen Bauen und Planen, wo wir Bauprognosen zum Beispiel gemacht haben oder Studien über

2:43 Auswirkungen. Als Beispiel der Wohnbauförderung war man natürlich sehr theoretisch, sehr wissenschaftlich und wollte dann in die Praxis sozusagen und war dann in der Konstanzer Privatbank bzw. Immofinanz im Assetmanagement. bin dann wie du schon gesagt hast, gewechselt in den Wohnungsvertrieb, dann Verwaltung, dann wieder zurück in den Vertrieb und ja, wie gesagt, dann jetzt auf der Bauträgerseite. Und wenn du vielleicht schaust du die Anfänge und heute, was macht die Faszination an der Branche für dich aus? Die Faszination oder was generell die Immobilienbranche

3:23 ist, ist es doch eine sehr umfassende Branche. Du hast rechtliche Aspekte, du wirtschaftliche Aspekte, sie ist wirklich eine sehr interessante Querschnittsmaterie. Auf der anderen Seite ist es aber nach wie vor ein People-Business. Das heißt du hast sehr, viel mit Menschen zu tun, Verhandlungen, auch durchaus psychologische, soziologische Aspekte, nämlich wenn es darum geht, die richtige Immobilie oder den richtigen Wohnungsmix an einen bestimmten Ort zu setzen.

4:04 Die Dinge wie Raumplanung, Flächenwippung, Stadtentwicklung, Ortsentwicklung, wie gesagt, eine extrem interessante Querschnittsmaterie, die ich nach wie vor sehr, spannend halte. Das finde ich ja immer wieder total spannend, auch wenn ich eben mit Menschen aus der Immobilienbranche spreche. Ich selber komme aus dem Design und der Programmierung, wir haben so gut wie gar keine Regeln. Und im Immobilienbereich für jeden Türgriff gibt es irgendwo glaube ich, schon eine Norm. Manche haben durchaus Sinn, andere ja. Nerft einen das nicht irgendwann, wenn man sich in so einem engen Korsett bewegen muss?

4:48 Nerven, ich glaube, ob es nervt, steht hier nicht zur Debatte. Es ist natürlich schon so, dass ein gewisser Standard eingehalten werden muss, weil es ja doch auch um Sicherheit der Menschen geht, der Bewohnerinnen, der Bewohner. hier doch gerade zum Beispiel was Brandschutz etc. anbelangt oder statische Voraussetzungen. Wenn es da zu großen Lockerungen kommen würde, glaube ich nicht dass das klaut wäre, weil wir kennen alle diese Horrormeldungen im Fernsehen,

5:30 wenn irgendwo ein Haus brennt und die Leute nicht mehr rausgekommen sind, weil einfach gewisse Vorgaben nicht eingehalten worden sind. Ich glaube, das ist etwas, das will keiner. Aber man sollte sich schon überlegen, ob es nicht doch eine gewisse Überregulierung gibt. Was glaubst du, welche Eigenschaften hast du am stärksten gebraucht, um die Karriere bis hin zur Geschäftsführerin heute zu Machen? Resilienz. Ich glaube, wichtig und ich glaube nicht, dass die Branche so anders tickt wie andere Branchen. Ich glaube, wichtig ist gewisse Neugierde, der Wille zur Fortbildung.

6:12 Ja, durchaus auch Durchsetzungsfähigkeit und sicher gewisse Art der Resilienz. Also manche Dinge brauchen einfach länger, sie funktionieren. wenn man von etwas überzeugt ist und etwas gerne macht, dann sollte man da dementsprechend auch dranbleiben und drauf bleiben. Die Branche ist ja immer noch eine sehr sehr männerlastige. Glaubst du, dass es Frauen immer noch schwerer haben, Karriere zu machen in der Immobilienbranche? Nein. Glaub ich nicht. Entweder hatte ich großes Glück oder liegt es wirklich an der Branche. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich in irgendeiner Form,

6:54 in irgendeiner Position eine gläserne Decke gehabt hätte. Ich glaube, es eine was dieser Bereich der Gleichberechtigung ist, ich glaube nicht, es daran liegt, dass es so sein könnte, dass in dieser Branche Frauen weniger Chancen hätten. Nein, das glaube ich Nicht. Also ist das Know-how immer noch das was am meisten zählt? Ja, denke ich schon. Sandra, wir sind mit den Fragen durch. Ich sage noch einmal danke für deine Zeit.

7:34 Vielen Dank für die Gelegenheit. Hat mir sehr gefreut, dich wiederzusehen. Mich auch. Und vielleicht sehen wir uns dann nächstes Jahr, wenn der große Baupum dann losgeht, noch einmal. Irgendwann wird es wieder aufwärts gehen. ist keine Frage. Und ich glaube, die Voraussetzungen oder die Zeichen stehen schon in die richtige Richtung. Euch danke fürs Zuschauen. Und wenn ihr keine Folge unseres Immobilienredaktions Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unseren Newsletter oder folgt unserer LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion.

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