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Salon Real Vorstand Interview mit Martina Hirsch und Sandra Hochleitner
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Salon Real: „Wir wollen nicht gegen die Männer arbeiten, sondern eine Gruppe stärken"

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Sandra Hochleitner und Martina Hirsch, Vorständinnen des größten Frauennetzwerks der österreichischen Immobilienbranche, über Sichtbarkeit, Mentoring und warum Diversität ihr USP ist.

Zwei Powerfrauen mit einem klaren Ziel: Die Immobilienbranche weiblicher machen. Sandra Hochleitner ist erst seit September im Vorstand, Martina Hirsch bereits das dritte Jahr. Beide sind frisch gewählt worden und haben konkrete Pläne für die Zukunft des Salon Real. Was beide eint: Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Netzwerke für Karrieren sind – und dass Frauen hier noch immer im Nachteil sind. Ihre Botschaft ist klar: Es geht nicht gegen die Männer, sondern für Chancengleichheit in einer nach wie vor männerdominierten Branche.

Der Verein: Von vier Gründerinnen zu 240 Mitgliedern

Was 2009 mit vier engagierten Frauen begann, ist heute DAS Netzwerk für weibliche Führungskräfte in der österreichischen Immobilienwirtschaft. Über 240 Mitglieder aus allen Bereichen – von Architektur über Projektentwicklung bis Facility Management – vernetzen sich bei regelmäßigen Clubabenden, internationalen Reisen und im mittlerweile achten Durchgang des erfolgreichen Mentoringprogramms.

Der Bekanntheitsgrad ist mittlerweile beachtlich. Hochleitner freut sich über die Erfolge der Vorperioden – der Salon Real ist heute in der Branche eine etablierte Marke. Und das Wachstum geht weiter. Die Botschaft der beiden Vorständinnen: Sichtbarkeit schaffen, Frauen stärken, gemeinsam nach vorne gehen.

Die Protagonistinnen

Martina Hirsch – Die Netzwerkerin aus dem Sparkassensektor

Seit Oktober 2022 Geschäftsführerin der s REAL Immobilienvermittlung, seit Dezember 2023 auch der Sparkassen Real Vorarlberg – Martina Hirsch hat einen beeindruckenden Karriereweg hinter sich. Von Marketing über Kulturbetrieb führte ihr Weg in die Immobilienwirtschaft. Seit 2007 bei der Erste Bank/Sparkassen-Gruppe, seit 2022 an der Spitze von s REAL. 2024 wurde sie mit dem Cäsar in der Kategorie "Makler:in" ausgezeichnet.

Im Salon Real ist sie seit 2014 Mitglied, seit 2023 im Vorstand als stellvertretende Kassierin. Ihre Erfahrung: Es gibt Schlüsselmomente in der Karriere, wo man Unterstützerinnen und Unterstützer braucht, wo es Know-how braucht – wie läuft ein Hearing ab, wie bewerbe ich mich, wo gibt es freie Stellen? Diese Unterstützung hatte sie glücklicherweise, und genau deshalb möchte sie das auch für andere Frauen bieten. Der Salon Real ist für sie die ideale Plattform dafür.

Sandra Hochleitner – Die Sachverständige mit eigener Firma

Gründerin und Geschäftsführerin von RESH Advisory, gerichtlich zertifizierte Sachverständige, frisch gebackene Cäsar-Gewinnerin 2025 in der Kategorie "Small Diamond" – Sandra Hochleitner ist eine der profiliertesten Stimmen in der Immobilienbewertung. Seit 20 Jahren Sachverständige, seit 13 Jahren selbstständig. Daneben Host des Podcasts "The REAL Pain" und gefragte Vortragende.

Seit September 2025 ist sie im Vorstand des Salon Real. Neu ist ihr Engagement aber nicht – bereits die letzten zwei Jahre kümmerte sie sich ehrenamtlich um die Social-Media-Präsenz des Vereins. Ihre Erkenntnis aus über zwei Jahrzehnten im Business: Ohne Netzwerk geht nichts. Ihr Netzwerk hat ihr geholfen, ihre Firma aufzubauen, Aufträge zu generieren und sich weiterzuentwickeln. Und weil Frauen noch immer nicht so gut vernetzt sind wie Männer, sieht sie hier enormen Handlungsbedarf.

Sichtbarkeit und Diversität als USP

Wer neu in einen Vorstand gewählt wird, hat meistens einen Plan. Auch Hochleitner und Hirsch haben klare Vorstellungen davon, wo der Salon Real in den nächsten Jahren hin soll.

Für Hochleitner steht die Sichtbarkeit an erster Stelle. Ihr persönliches Ziel: Allen Mitgliedern eine Plattform bieten – unabhängig von firmeninternen Werbebudgets. Nur wer sichtbar ist, wird auch gehört und gesehen. Im Jänner steht ein Strategiemeeting an, bei dem die konkrete Strategie für die nächsten eineinhalb Jahre festgelegt wird.

Hirsch hat sich ein anderes, aber ebenso wichtiges Thema auf die Fahnen geschrieben: Diversität. Das Vorstandsteam wollte bewusst eine breite Palette zusammenstellen – sowohl hinsichtlich beruflicher Tätigkeit als auch hinsichtlich Alter und Zugang zu verschiedenen Themen. Ein Blick auf den neu gewählten Vorstand zeigt: Das ist gelungen. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten Bereichen, vertreten sind Raiffeisen WohnBau, Feine Immobilien, Neunerhaus, s REAL, RESH Advisory. Das Ziel ist klar: Viele Zielgruppen ansprechen, die Diversität hochhalten. Das ist der USP des Salon Real.

Warum Frauennetzwerke unverzichtbar sind

Beide Vorständinnen verbindet eine zentrale Erkenntnis: Ohne Netzwerk geht in der Immobilienwirtschaft nichts. Hochleitner kann aus 20 Jahren Erfahrung als Sachverständige berichten, davon 13 Jahre selbstständig. Ihr Netzwerk hat ihr geholfen, die Firma aufzubauen, Aufträge zu generieren und sich weiterzuentwickeln. Das gilt nicht nur für die Selbstständigkeit. Auch im Angestelltenverhältnis war das Netzwerk entscheidend. Wenn man sich auf ein gutes Team verlassen kann, wenn man sich abteilungsübergreifend vernetzen kann, dann ist das wichtig, um weiterzukommen und in Führungspositionen zu gelangen. Und genau hier liegt das Problem: Frauen sind noch immer nicht so gut vernetzt wie Männer.

Hirsch hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Ihre Karriere führte durch verschiedene Geschäftsbereiche, und sie hat dabei gelernt: Es gibt Schlüsselmomente. Momente, in denen man selbst leisten muss – die fachliche Ausbildung, möglichst breit aufgestellt, ständige Weiterbildung. Aber es gibt auch Momente, in denen man Unterstützerinnen und Unterstützer braucht. Wo man Know-how braucht: Wie läuft ein Hearing ab? Wie bewerbe ich mich richtig? Und es braucht persönliche Unterstützung – Vorgesetzte, die Rückhalt geben, die Mut machen. Diese Unterstützung hatte sie glücklicherweise. Und genau deshalb möchte sie das auch für andere Frauen bieten. Der Salon Real ist für sie die ideale Plattform dafür.

Mentoring als Herzstück

Das Mentoringprogramm des Salon Real läuft 2025 zum achten Mal. Zwölf Monate lang werden ausgewählte Mentees von erfahrenen Branchenexpertinnen begleitet.

Für Hochleitner bedeutet Mentoring nicht, Ratschläge zu geben, sondern gemeinsam Klarheit zu schaffen – über Werte, Ziele und das, was wirklich zählt. Sie betont dabei: Mentoring ist keine Einbahnstraße. Bei jedem Austausch lernt auch sie selbst dazu. Diese wechselseitige Inspiration empfindet sie als unglaublich bereichernd. Ein Ansatz, der zeigt: Beim Salon Real geht es nicht nur um Wissensweitergabe von oben nach unten, sondern um echten Austausch auf Augenhöhe.

Gleichstellung: „Wir wollen nicht gegen die Männer arbeiten"

Eine Frage drängt sich bei Frauennetzwerken immer auf: Geht es um Abgrenzung von den Männern? Beide Vorständinnen stellen klar: Überhaupt nicht.

Hochleitner betont, dass der Verein keine Ausgrenzung der Männer sein soll, sondern Unterstützung der Frauen. Beim Back to Work Cocktail nächstes Jahr werden auch wieder die Herren der Branche dabei sein. Die Botschaft ist eindeutig: Wir wollen nicht gegen die Männer arbeiten, sondern eine Gruppe stärken, die bislang in vielen Bereichen übersehen worden ist.

Hirsch kann dem nur zustimmen. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich gab es bei ihr immer nur männliche Unterstützer. Als sie ihre Karriereschritte gemacht hat, waren keine Frauen in der Geschäftsführung oder in Positionen, sie zu unterstützen. Aber sie hatte das Glück, männliche Unterstützer zu haben. Und das gibt Hoffnung: Fachliches Know-how wird unterstützt – unabhängig vom Geschlecht. Es ist immer auch eine Frage der Persönlichkeit, die bereit ist, sich einzusetzen und zu engagieren.

In Sachen Gleichstellung hat die Branche noch einen weiten Weg vor sich, da sind sich beide einig. Die Immobilienwirtschaft ist nach wie vor stark männerdominiert, besonders in den Führungspositionen. Der Salon Real schafft einen geschützten Raum für Frauen, um sich zu vernetzen und zu stärken – aber immer mit dem Ziel, diese Stärke dann auch in der gesamten Branche einzubringen. Exkludierend will man auf keinen Fall sein.

Ziele und Zukunftsausblick: „Weil wir uns haben"

Die Pläne für die kommenden Jahre sind konkret. Hochleitner setzt weiter auf Sichtbarkeit, Hirsch auf breite Basis und Gesprächsklima. Eine breite Basis schaffen, das heißt ein Gesprächsklima von allen – von politisch orientierten Menschen, von gemeinnützig bis gewerblich – und das Gesprächsklima hochzuhalten, die Diversität zu stärken, die Unterstützung zu stärken und die Sichtbarkeit zu erhöhen. In vielen Bereichen ist das bereits gelungen, eine gute Basis ist geschaffen. Darauf wollen beide weiter aufbauen.

Die Erfolge können sich sehen lassen: Der Salon Real und seine Mitglieder sind sichtbar, der Verein ist mittlerweile eine etablierte Marke in der Branche. Über 240 Mitglieder – 240 Frauen in Führungspositionen der Immobilienwirtschaft. Das ist beachtlich. Die Einladung an alle, die noch nicht Mitglied sind: Kontaktiert uns. Der Verein möchte weiter wachsen.

Der Blick auf 2026 ist trotz herausfordernder Zeiten zuversichtlich. Nicht für alle war 2025 einfach, besonders im Dienstleistungsbereich. Die Marktsituation beruhigt sich zwar langsam, die Rahmenbedingungen verbessern sich, aber es bleibt herausfordernd. Doch Hirsch ist überzeugt: Gemeinsam geht es immer einfacher. Die Gemeinschaft im Salon Real ist so stark, dass man auch in schwierigen Zeiten unkompliziert Gespräche führen und füreinander da sein kann.

Die Botschaft an alle Mitglieder: Der Vorstand steht zur Verfügung. Bei Problemen, bei Fragen, wenn Unterstützung gebraucht wird. Der Ausblick auf 2026 ist zuversichtlich. Hochleitner ergänzt: Die Freude ist groß, auch ab 2026 wieder viel für die Mitglieder zu tun und den Salon Real noch stärker zu positionieren. Die Kraft für all das kommt aus der Gemeinschaft selbst – weil sie sich haben.

Eine Bewegung für mehr Chancengleichheit

Der Salon Real ist mehr als ein Netzwerk – er ist eine Bewegung. Mit über 240 Mitgliedern ist er die stärkste Stimme für weibliche Führungskräfte in der österreichischen Immobilienwirtschaft. Sandra Hochleitner und Martina Hirsch stehen für eine neue Generation von Vorständinnen: pragmatisch, engagiert und mit einer klaren Botschaft. Es geht nicht gegen die Männer, sondern für Chancengleichheit.

Sichtbarkeit schaffen, Diversität leben, gemeinsam wachsen – das sind die Leitlinien. Und das in einer Branche, die noch immer männerdominiert ist, aber langsam weiblicher wird. Der Salon Real ist dabei mehr als nur Treiber dieser Entwicklung. Er ist der Beweis, dass es funktioniert, wenn Frauen zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen. Nicht aus Idealismus, sondern aus der praktischen Erkenntnis: Gemeinsam kommt man weiter. Auch und gerade in schwierigen Zeiten.


Über den Salon Real

Der Salon Real wurde 2009 gegründet und ist heute das größte Frauennetzwerk der österreichischen Immobilienwirtschaft mit über 240 Mitgliedern in Führungspositionen. Der Verein bietet regelmäßige Clubabende, ein erfolgreiches Mentoringprogramm, internationale Reisen und zahlreiche Networking-Events.

Mehr Informationen: www.salonreal.at

Kontakt für Mitgliedschaft oder journalistische Rückfragen: [email protected]

Transkript

0:09 Der letzte Office-Tag des Jahres und für mich ein ganz besonderer. Heute zwei Powerfrauen aus der Branche. Bei mir ist heute Sandra Hochleitner, Vorständin in Salon Real seit drei Monaten jetzt. Und Martina Hirsch, Vorständin jetzt das dritte Jahr. Ihr seid vor kurzem zu Vorständen gewählt worden. Wenn man so eine Funktion oder wenn man antritt zu so einer Wahl für so eine Funktion, dann hat man ja meistens einen Plan, was man vielleicht neu, anders, besser machen möchte. Was sind denn da eure Pläne für die Zukunft des Vereins? Vielleicht starte ich einmal, weil ich ja wirklich neu jetzt im Vorstand bin seit

0:48 letztem Jahr. Ich habe mich schon die letzten Jahre ehrenamtlich engagiert für den Social-Media-Auftritt des Salons. Ich habe versucht, allen Mitgliedern nicht nur die, die von ihren Unternehmen schon eine Plattform bekommen, sondern allen anderen Mitgliedern auch eine Plattform zu bieten, indem er sich die Mitglieder vorgestellt hat. Das ist schon wirklich eines meiner Ziele jetzt auch im Salon Real, die Sichtbarkeit von allen Mitgliedern, unabhängig von den Firmen internen Werbebudgets. Weil nur Personen, die sichtbar sind, die werden auch gehört und die werden heute auch gesehen. Und das ist so mein persönliches Ziel.

Vollständiges Transkript anzeigen

1:24 Wir haben noch ein Strategiemitting dann im Jänner, wo wir dann wirklich ganz konkret die neue Strategie für die nächsten eineinhalb Jahre Vorstandsperiode festsetzen werden. Aber mein persönliches ist eben die Sichtbarkeit. Mein persönliches bzw. unser persönliches vom Vorstandsteam der Vorperiode war, die Diversität zu erhöhen. Das heißt, wir wollten sowohl hinsichtlich beruflicher Tätigkeit als auch hinsichtlich Alter und Zugang zu verschiedenen Themen eine breite Palette zusammenstellen an Frauen in Expertinnenrollen. Und ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen.

2:04 Wir sind darum bemüht, dass wir viele Zielgruppen ansprechen und die Diversität hochhalten. Das ist einer unserer USPs jetzt. Damit ihr so einen Vorständinnen geworden seid, bringt ihr natürlich aber auch in der Immobilienbranche viel Erfahrung mit. Wollt ihr uns ganz kurz vielleicht einen Einblick geben, was ihr hauptberuflich macht, welche Erfahrungen vielleicht auch dazu geführt haben, dass ihr gewählt worden seid? Also ich bin seit 20 Jahren Immobilien-Sachverständige, seit 13 Jahren selbstständig mit meiner eigenen Firma. Und ich habe gelernt, dass Sichtbarkeit und das Netzwerk wahnsinnig wichtig ist,

2:44 um beruflich gerade Selbstständige weiterzukommen. Mein Netzwerk hat mir wahnsinnig geholfen, überhaupt meine Firma aufzubauen, Aufträge zu generieren und mich auch weiter zu entwickeln, spannendere, neuere Aufträge, größere Aufträge zu kriegen. Aber nicht nur in der Selbstständigkeit, sondern auch im Angestelltenverhältnis war das Netzwerk immer wahnsinnig wichtig. Wenn man sich auf ein gutes Team verlassen kann, wenn man sich auf gute Kollegen verlassen kann wenn man sich abteilungsweit vernetzen kann, dann ist es auch wichtig, um weiterzukommen, um Führungspositionen zu kommen. Und deswegen glaube ich,

3:18 ist der Salon Real auch sehr wichtig, insbesondere für Frauen, weil Frauen noch nicht so gut vernetzt sind wie Männer. Und deswegen wollte ich mich da unbedingt einbringen und habe das eben auch schon, wie ich vorher erwähnt habe, schon vor meiner Vorstandsposition gemacht und werde das auch weiterhin so machen, also auch persönlich für Frauen einsetzen. Ja ich bin Geschäftsführerin der Israel Immobilienvermittlung, wir sind der erste Bank- Sparkassengruppe und das österreichweit. Ich habe in meiner Karriere bemerkt, die durchaus in verschiedenen Geschäftsbereichen vom Marketing bis Kulturbetrieb und dann eben Immobilien

3:58 stattgefunden hat, dass es Schlüsselmomente gibt. Es gibt Momente, da muss man selbst leisten, natürlich die fachliche Ausbildung, die möglichst breit aufstellen und ständige Weiterbildung. Aber es gibt Schlüsselmomente, wo man Unterstützerinnen und Unterstützer braucht, wo es Know-how braucht, wie läuft ein Hearing ab, wie bewerbe ich mich, dass es freie Stellen gibt. Und es braucht dann auch persönliche Unterstützung, nämlich dass Vorgesetzte oder auch Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen einen unterstützenden Rückhalt geben, den Mut machen, dass man diesen Schritt geht, weil vor manchen Verantwortung schreckt man vielleicht

4:33 zurück, weil man die Belastungen fürchtet. Und diese Unterstützerinnen und Unterstützer hatte ich glücklicherweise in meinem Karriereweg. Und deshalb möchte ich das auch für andere Frauen bieten und sehe hier den Salon Real als wunderbare Plattform. Du hast es vorher angesprochen, mehr Diversität. Wir haben jetzt ganz viel über Netzwerken gesprochen. Wenn mehr Jüngere kommen, wie sehr ist denn da jetzt schon Teil des Salon Reals, Das Mentoring-Programm Wir haben das seit einigen Jahren und das hat sich wunderbar entwickelt.

5:13 Wir haben zuerst probiert, wie kann es gestaltet werden, wie lange soll so ein Mentoring- stattfinden und wie geben wir da eine Struktur vielleicht vor, damit es erfolgreich ist. Es hat sich herausgestellt, dass es ganz fein ist wenn die Gruppe nicht zu groß ist. Wir haben deshalb zwölf Mentoring-Paare und die werden so ausgewählt, dass man sich in einem Bewerbungszeitraum anmeldet. Dann wird nach Qualifikation gefiltert und dann ordnen wir in Matchings tatsächlich die Mentorinnen den Mentis zu. Das funktioniert gut weil im Vorfeld sich die Damen, die das im Vorstand über haben, sehr genau mit den einzelnen Persönlichkeiten

5:52 auseinandersetzen. Und dann ist das ein Jahr, ein Zyklus, wo verschiedene Etappenschritte eingebaut sind. Und in diesem Jahr hat jedes Menti, jede Dame eine Mentorin, man immer fragen kann. Das stellt sich besonders im beruflich Strukturellen als sehr wertvoll heraus, weil fachlich muss man eh selbst sich weiterbilden, aber gerade Themen wie kann ich einen Karriereschritt machen, wie gestalte ich eine Gehaltsverhandlung. Wir stellen fest, dass die Mentis, die sich anmelden, auch genau an diesen Schnittpunkten ihrer Karriere sind und das Wissen und sich deshalb hier das noch holen wollen. Ja, wir hatten heuer so viele Anmeldungen wie noch nie.

6:31 Wir versuchen dann die Damen, nicht ins Mentorin-Programm kommen, trotzdem weiterhin zu unterstützen. Wir sind gerade dabei, auch Kanäle und Formate zu finden. Ja und es ist schön, dass das mittlerweile in der Branche auch etwas geworden ist, wo man sich sozusagen freudig zeigt, wenn man teilnehmen darf, weil das ein Gütesiegel ist und weil es wirklich ein Know-how vermittelt. Bleiben wir noch kurz bei den Jungen. Es liegt ja anscheinend in den letzten Jahren im Trend, dass die Vereine auch sozusagen Spin-offs für die Jungen machen, für Benext oder was dann noch alles aufgeprobt ist jetzt. Gibt es da auch Pläne von eurer Seite,

7:09 einen Sub-Verein speziell für junge Frauen in der Branche zu machen? Da möchte ich jetzt unsere Strategie-Meeting noch nicht vorgreifen. Das kann ich jetzt noch nicht spoilern. Wir haben das auf jeden Fall schon überlegt. Ich bin selber ja seit fünf Jahren mittlerweile Mentorin im Salon Real und wir merken schon auch wirklich die Nachfrage an diesen aufstrebenden jungen Damen, die eben noch keine Führungsposition inne haben. Wir sind ja eigentlich ein Verein von Frauen für Frauen in Führungspositionen und da merkt man halt einfach, wir müssen irgendwie damit neue Führungspositionen, neue Führungskräfte nachkommen,

7:47 müssen wir mehr tun oder möchten wir mehr tun, wir jetzt tun. Deswegen kann es schon sein. Beide die Position angetreten wann genau? Bei mir ist es jetzt das dritte Jahr, also vor ziemlich genau zweieinhalb, drei Jahren, zweieinhalb. Im September war die Wahl, also zwei Jahre und ein bisschen was, das ist dritte Jahr. Bei mir ist seit September, ja genau. Wann wird wieder gewählt? 27 im September, die Funktionsperiode geht immer zwei Jahre und genau, so haben wir jetzt eine volle Periode eigentlich noch vor uns und freuen uns auf unser Strategiemitting. Was soll denn da am Ende 27 vor der Wahl euer Resümee

8:29 sein, was möchtet ihr unbedingt erreicht Haben? Also ich habe mir im Vorfeld zu diesem Gespräch überlegt, wie eigentlich unsere Diversität und Vielfalt aussieht und das besteht in den Branchen, das besteht aber durchaus auch darin dass wir versuchen von der Gemeinnützigkeit bis zum gewerblichen Bereich, möglichst nicht politisch, sondern breit aufgestellt in der Sache, vom Produkt bis zum Dienstleister, von der Technik bis zum Recht, vom Steuerlichen bis zum Makelei oder zur Hausverwaltung eine breite Plattform zu bieten, die fachliches Know-how vermittelt.

9:09 Jetzt haben wir sehr viele Richtungen und sehr viele interne Branchen aus den Bereichen wo die Damen kommen, von der Architektin bis zur Juristin. Wir versuchen auch diese Matchings voranzutreiben und was schön wäre,, wenn wir wegkommen von diesem Blick, der manchmal noch von außen stattfindet, jetzt schon besser wird. Das sind ein paar nette, hübsche, in der Regel dann noch Damen, die sich zubrosten und Party machen, denn man muss sich vorstellen, hier sind wirklich Damen in Führungspositionen die diese Immobilienwirtschaft tragen, mit großen Budgetärpfen,

9:50 großen Gebäuden, mit hohen Mitarbeiteranzahlen, die sie stützen, verantworten und für die sie verantwortlich zeichnen. Und diesen Weg wollen wir schon weiter beschreiten und es wäre schön, wenn 27 die Sichtbarkeit erhöht ist, die Vernetzung erhöht ist, die Mitglieder und die Damen das Gefühl haben, ja, es ist nicht nur mehr geworden, sondern auch fachlich qualifizierter und wenn der Blick auf uns auch wirklich Richtung Expertinnen stärker wird. Ich wieder gleich weitermachen. habe nämlich, wenn du Thema Expertinnen ansprichst, gerade auf der Expo wieder gehört, wir suchen eine Dame und wir wissen nicht,

10:28 an wen wir uns erwenden sollen, da wollen wir als Salon Real natürlich auch Ansprechpartner werden. Dass auf unsere Website gehen kann, man findet da unsere Mitglieder, man findet da die Expertise, wenn wir für eine Podiumsdiskussion oder für einen Vortrag oder was auch immer eine Dame gesucht wird, bitte einfach auf die Website schauen, kann man das alles filtern, auch ganz genau nach welcher Expertise, man sucht und da findet man ganz bestimmt eine Dame und wenn nicht, man sich dann an uns Vorständinnen wenden und noch einmal nachfragen, ich habe da jetzt niemanden gefunden, gibt es da wirklich niemanden dann kümmern wir uns drum und

10:58 das ist wirklich unser Ziel, dass da die Frauen viel mehr Chancen kriegen bei uns in der Branche, auch ihre Fachkompetenz auf solchen Podien bevorträgen, bei Fachveranstaltungen eben dazu legen, das ist wirklich ein Ziel. Da würde ich jetzt gerne mit zwei Fragen die nicht im Skript stehen, noch einmal nachfragen. Ich gebe dir die leichtere, Martina, und du die schwerere. Wenn du das jetzt sagst mit Wissen, Fachpräsentationen, Vorträge, wie hoch ist denn da sage ich mal, Anteil aus Spaß am Netzwerk, der Verein organisiert, wo ja aber von der Imagepflege her wegkommt,

11:39 zur Wissensvermittlung, eben solchen Fachveranstaltungen. Wie wollt ihr das vom Anteil her gestalten? Na ja, wir haben jetzt schon den Anteil so gestaltet, dass der fachliche Input auf unseren Clubmeetings eigentlich das Hauptaugenmerk ist, weil wir einfach eine Viertelstunde davor zusammen kommen und danach noch eine Stunde zusammen das besprechen, was stattgefunden hat. Der Hauptkern ist der fachliche Teil und das ist bei jedem unserer Clubmeetings so. Das heißt, ist nur der Blick drauf ein anderer. Ja, also ich denke, die Gewichtung haben wir schon richtig gesetzt. Ich glaube aber aus meiner persönlichen Erfahrung und ich

12:17 glaube auch bei allen Damen, die ich so beobachte, ist das so. Wir sind alle in Vorträgen, wir sind alle aufgrund unserer Hauptberufe eingeteilt in Diskussionen und wir versuchen immer fachlich unser Bestes zu geben. Wir nehmen uns aber dann vielleicht nicht immer die Zeit, diesen Egotrip mitzumachen, dass wir uns noch auf allen Veranstaltungen zeigen und mit allen reden und überall noch mal vier Link-Ins die Woche machen, weil irgendwann noch die Zeit knapp ist oder weil wir es vielleicht nicht immer uns vorstellen können, dass das so ein wichtiger Teil ist. Und deshalb bin ich verwundert, wenn, wie hast,

12:57 das Fragen gibt, ich finde keine Dame, da denke ich mir, entweder man hat nicht sich Mühe gegeben zu schauen, man ist nicht gut in der Branche kenntlich und weiß nicht, dass da so viele so versierte Damen sind. Und ja vielleicht liegt es auch an den Damen, dann irgendwie auch mal sagen, nein, bereite mich noch vor, kann nicht überall sein und ja, so ist Das, jetzt kommt die schwere Frage. Weil jetzt schon ein paar Mal eben der Begriff Diversität gefallen ist, inwieweit ist denn bei euch das seit einem Verein für Frauen, aber inwieweit ist es denn auch vielleicht Teil der Vereinsphilosophie oder Arbeit auch auf zum Beispiel

13:40 transgender, genderneutrale Personen einzugehen und ehmig aufzunehmen? Das ist auch Ein Thema für unser Strategie-Meeting, also wir wollen grundsätzlich, also das Ziel war tatsächlich damals, wie der Verein vor 16 Jahren glaube ich, gegründet worden ist, die Vernetzung von Frauen in Führungspositionen. Dass sich ein Verein immer wieder weiterentwickeln darf, dem steht ja nichts entgegen und ich glaube, wir sind da jetzt gerade bei einem Knackpunkt, dass wir die Diversität in Richtung Altersdivers mehr machen, weil branchendivers sind wir ja schon, jetzt wollen wir noch Altersdiverser werden und dann eben

14:10 auch genderdiverser Also wir werden das auf jeden Fall im Strategie-Meeting noch einmal detailliert besprechen, wir haben das auf unserer Agenda, wir können nur jetzt, wir haben jetzt nur eine Vorstandsperiode von zwei Jahren wir können ja nicht alles umsetzen wahrscheinlich in diesen zwei Jahren, was wir machen wollen würden, weil wir müssen dann ein bisschen Geld verdienen, das wir machen, ist ja alle ehrenamtlich, also bisschen was anderes müssen wir dann auch noch machen, aber wir haben das tatsächlich auf unserer Agenda stehen, ja genau. Die ersten Fragen dazu werden nämlich kommen und egal wie

14:39 wir das lösen nach unserem Strategie-Meeting, wir werden dazu Stellung nehmen müssen, so wie andere auch. Das ist vorher angesprochen, Webseite als Tool auch für die Vernetzung, fürs Fördern, habt ihr die Treffen, die Veranstaltungen, die Vorträge, die Webseite, gibt es sonst noch Tools, die ihr anbietet? Also Wir fokussieren uns jetzt nicht auf Tools, sondern eher auf die unkomplizierte Vernetzung und das sind einfache Dinge wie WhatsApp-Gruppen, die dazu führen, dass man dort eine fachliche Frage stellt und innerhalb einer Stunde eine fachliche Antwort bekommt oder sei es ein Kontakt oder sonstiges, das funktioniert wahnsinnig gut.

15:17 Da jetzt noch Kanäle zu schaffen ist jetzt nicht oberste Priorität, sondern wir gehen jetzt einmal auf das Inhaltliche, auf die angesprochene Strategiesitzung und auf die Themen die wir dort angehen wollen. Zusätzliche Kanäle zu schaffen fördert nicht immer die Vernetzung, sondern gibt uns das Problem, dass wir auch antworten müssen und wenn die Kanäle sich vermehren, dann wird es meistens auch in der Qualität der Antwort nicht besser. Daher vielleicht ein Thema, aber momentan nicht. Ich würde gerne zum letzten Teil unseres Interviews kommen. habe ich als Überschrift stehen, Gleichstellung in der Immobilienwirtschaft.

15:55 Ihr beide ein Jahre Erfahrung in der Immobilienwirtschaft. Wenn ihr damals so ein Resümee zieht, wie hat sich denn das im Laufe eurer Karriere und mit euren Erfahrungen schon verändert? Ich kam ja eigentlich aus der Baubranche. war Bauleiterin. bin mit 21 auf den Baustellen gestanden und es ist doch schon 25 Jahre her, dass ich 21 war und seitdem hat sich wahnsinnig viel verändert. Also damals war ich in der Ausbildung in der HTL, waren wir sechs Mädchen bei 30 Jungs und das hat sich jetzt schon dramatisch also dramatisch, Gott sei Dank, ins Positive verändert. Es sind schon deutlich mehr Mädchen, in HTLs.

16:32 Es gibt deutlich mehr Bauleiterinnen auch mittlerweile, die auf den Baustellen unterwegs sind. Da hat sich schon einiges verändert und es gibt, und ich finde das total toll, kriegen immer mehr junge Frauen einfach Chancen in der Immobilienwirtschaft. Also ich finde, sieht man, bei EHL hat man das gesehen, auch mit der Carina Schunker, die war wahnsinnig jung, wie sie die Geschäftsführung da übernommen hat. Die Barbara Freilau von Handlerbau ist eine junge Frau, die dort den CFO-Posten hat und es funktioniert wirklich schon besser und ich glaube, dass durch diese Awareness, durch dieses ständige drüber reden, Gleichstellung,

17:13 Gleichbehandlung, dass da schon auch was passiert und ISG und die Quotenregelung sind natürlich auch Dinge, die helfen. Ich bin überhaupt kein Fan von Quotenregelung und das eine von Quotenfrau sein, ich bin es auch glaube ich nirgends, wäre man zumindest nicht bewusst, aber es ist trotzdem wichtig, weil Frauen und Menschen brauchen Vorbilder und wenn ich keine Vorbilder sehe und wenn ich dort nicht irgendwo in einem Aufsichtsrat oder in einem Vorstand eine Frau drinnen habe, dann wird die junge Frau nie die Möglichkeit sehen, dass sie dort hinkommen kann und wenn sie aber dieses Zielbild hat von einer Vorständin,

17:46 von einer Aufsichtsratsvorsitzenden, von einer Aufsichtsrätin, dann hat sie dieses Zielbild und dann kann sie da auch hinkommen, dann kann sie da auch irgendwie ihren Weg finden und das spielt wieder in unser Thema der Sichtbarkeit hinein. Also wir müssen diese Vorbilder, diese erfolgreichen, diese tollen Frauen, die es ja durchaus auch gibt, einfach sichtbarer machen und denen auch eine Bühne bieten, was du ja heute machst. Ich denke auch, da hat sich viel verändert. Ich komme aus dem Bereich Marketing, Werbung und Immobilien, Dienstleistung, Maklerin war ich eine Zeit lang. Das sind traditionell schon weiblich besetzte Berufe.

18:25 Da gibt es einen hohen Frauenanteil. Trotzdem dann den Schritt zu machen in eine Abteilungsleitung, Bereichsleitung, Procura und Geschäftsführung, da sind dann die Positionen gewesen, wo ich ganz oft in Runden gesessen bin als einzige Frau. Hier glaube ich braucht es so wie du gesagt hast, weibliche Vorbilder. Es braucht aber glaube ich auch im Bereich Coaching den Mut da Schritte zu gehen und das muss auch proaktiv angeboten werden, wenn Frauen diesen Schritt gehen wollen. Und im Coaching erlaube ich mir zu sagen, braucht es dann auch Unterstützung, die zu einem individuell passt und wo man vermittelt

19:00 bekommt, dass die fachliche Qualität zählt, dass man da selbstbewusst auftreten darf und dass wir weggehen von dem, wie man aussieht, wie man sich gibt, welche Farben man trägt und wie man dann heraussticht aus einer Gruppe. Das ist dann sehr individuell zu lösen. Es hat sich viel verändert. Ich glaube, dass die Quote hier viel gemacht. Ich bin Gott sei Dank in einem Konzern mit der Erste Bank als Eigentümer der Israel, die das wahnsinnig stark nach außen trägt, auch in Zeiten, wo es politisch nicht mehr so einfach ist, in den CE-Ländern, wo wir auch tätig sind, das zu vertreten, das vehement zu vertreten,

19:34 dass Diversity und dieses offene Mindset uns wichtig ist, die Unterstützung von sämtlichen Zielgruppen und deshalb bin ich da sehr zufrieden, bin für mich gut zu Hause aufgehoben in diesem Haus und denke, das ist dann auch unsere Verantwortung, das weiterzutragen. Ihr seid ein Verein von Frauen für Frauen. ist die Arbeit untereinander für euch das wichtigste Thema. Inwieweit ist aber denn vielleicht auch ein Thema nach außen zu tragen, das Mindset bei den Männern zu ändern? Ich fange da jetzt an. Ich habe immer männliche Mentoren und männliche Vorbilder gehabt.

20:16 Meine gesamte Berufslaufbahn bin ich von Männern unterstützt worden, ehrlicherweise. Ich glaube, funktioniert auch immer und das sagen wir auch im Vorstand immer wieder, es funktioniert immer nur ein Miteinander. Wenn man was verändern will, dann müssen wir alle zusammen. Natürlich kann jeder Einzelne auch was beitragen, aber in Wirklichkeit die große Veränderung passiert, wenn wir alle zusammen und wir wollen ja auch nicht wir wollen jetzt auch in unserem Verein jetzt nicht Männer per se ausgrenzen. Wir glauben nur, dass es wichtig ist, uns Frauen oder den Frauen eine gewisse stabile Basis zu

20:47 geben, damit sie dieses Netzwerk oder sich trauen oder einfach das Netzwerk noch gewöhnt sind, um auch über die Grenzen des Vereins hinauszugehen, wo wir sie dann nicht mehr begleiten können. Da gibt es viele viele andere Vereine. Also dieser Verein soll nicht Ausgrenzung der Männer sein, sondern Unterstützung der Frauen. Und das ist mir persönlich schon auch wichtig, das zu sagen. Und deswegen glaube ich, ist es auch wichtig und beim Back to Work Cocktail nächstes Jahr haben wir ja auch wieder Gott sei Dank die ganzen Herren der Branche mit dabei. Es ist uns glaube ich schon auch wichtig, das zu klarzustellen,

21:23 dass wir nicht gegen die Männer oder gegen irgendjemanden arbeiten, sondern wir versuchen halt einfach eine Gruppe zu stärken, die bis jetzt in vielen Bereichen einfach auch übersehen worden ist. Ich schließe mich an, wir wollen auf keinen Fall exkludierend sein. Und ich kann nur unterschreiben, was du gesagt hast, sowohl im privaten Bereich als auch im beruflichen Bereich. Und da gab es einfach immer nur männliche Unterstützer, das muss man halt auch dazu sagen. Also als ich diese Schritte gemacht habe, waren halt keine Frauen in der Geschäftsführung oder in Positionen, zu unterstützen. Aber auch ich hatte das Glück,

21:57 dass ich männliche Unterstützer habe. das wiederum gibt ja Hoffnung, dass man das Gefühl hat, fachliches Know-how wird einfach unterstützt. Und natürlich ist es auch immer glaube ich, eine verbindende Persönlichkeit, die bereit ist, sich einzusetzen und zu engagieren. Und da ist dann das Geschlecht enthalten. Wir sind eigentlich schon fast durch. Ich habe euch am Anfang ja gefragt, was eure Ziele am Ende, also bis 2027, beherren. Vielleicht jetzt noch mal kurz ein Rückblick. Wenn ihr etwas rausheben möchtet, was ihr in den letzten Monaten, schon geschafft habt mit dem Verein, so ein kleines Resümee.

22:35 Was möchtet ihr da besonders hervorheben? Eine breite Basis schaffen. Das heißt, ein Gesprächsklima von allen politisch orientierten Menschen, von gemeinnützig bis gewerblich. Und das Gesprächsklima hochzuhalten und die Universität zu stärken, die Unterstützung zu stärken und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Wenn uns das gelingt, ist es sehr viel. Ich glaube das haben wir auch in vielen Bereichen schon geschafft. Also da haben wir schon eine sehr gute Basis. Und da wollen wir halt einfach weiter drauf aufbauen. Also glaube, der Salon real und die Salon real Mitglieder sind sichtbar. Salon real kennt man mittlerweile.

23:11 das haben die Vorständinnen der Vorperioden sehr, gut gemacht. Und wir haben mittlerweile über 240 Mitglieder. Also das ist eigentlich ein Wahnsinn, 240 Frauen in Berufspositionen in der Immobilienwirtschaft. Das ist schon wirklich viel. Und auf das wollen wir aufbauen und da wollen wir weiter Tun. Und wir laden alle Damen ein die da noch nicht Mitglied sind, uns gerne zu kontaktieren, weil wir freuen uns natürlich, wenn wir wachsen. Wollt ihr vielleicht zum Abschluss noch direkt in die Kamera einen Jahresabschluss weihnachtsgroß an eure Mitglieder schicken? Ich fange gerne an. Es sind herausfordernde Zeiten.

23:50 Nicht für alle von uns ist es einfach gewesen, 2025. Gerade aus dem Dienstleistungsbereich kann man sehen, dass die Marktsituation sich ein wenig beruhigt und die Rahmenbedingungen sich ein wenig verbessert haben. Es bleibt sehr herausfordernd, vor allem für all jene, errichten. Ich glaube dass es gemeinsam immer einfacher geht. Ich glaube dass wir in uns eine so nette Gemeinschaft haben, dass wir unkompliziert auch in schwierigen Zeiten Gespräche führen können und füreinander da sein können. Insofern lade ich alle ein, sich auch an den Vorstand zu wenden, wenn es einmal Probleme gibt, wenn es Fragen gibt,

24:24 wenn es Unterstützung braucht. Wir freuen uns, dass wir uns alle haben, dass ihr uns unterstützt, dass ihr uns gewählt habt. Und wir blicken sehr zuversichtlich ins 2026er Jahr, einfach weil wir uns haben. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, dass wir uns sehr freuen, ab 2026 wieder viel für unsere Mitglieder zu tun und eben Neues und noch mehr den Salon real darzustellen und zu zeigen. Bleibt mir nur noch zu sagen, danke an euch, danke fürs Mitmachen, danke für eure Zeit. Danke fürs Interview. Danke Und euch, danke fürs Zuschauen.

25:04 Schon gleich jetzt, frohe Weihnachten, einen guten Rutschi ins neue Jahr. Es war für mich ein sehr spannendes Office-Talk-Jahr mit ganz vielen interessanten Personen, abend für euch mit News aus der Branche, für die Branche. Wenn ihr da keine weitere Folge verpassen wollt, dann abonniert den Newsletter auf immobilien-redaktion.com oder folgt nur zur LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion. Und wer unser kostenloses Format noch ein Stückchen weiter unterstützen mag, es gibt eine GoFundMe-Kampagne, denn nächstes Jahr brauchen wir eine neue Kamera.

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