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Radschnellverbindungen, da tut ja die Stadt gerade sehr viel, nicht zuletzt auch aufgrund des Engagements und der Lobby, der Radlobby der letzten Jahre, aber da denken wir dass da einfach noch ein bisschen mehr geht, dass wir diese Qualität, wenn wir ins Auto steigen und gewohnt sind, da sicher und durchgängig auf einer hochwertigen Straße von A nach B zu kommen, dass wir diese Qualität auch den Radfahrern zur Verfügung stellen. Also dass es einfach normal ist, dass man eben das Fahrrad abstellen kann, dass man sich gut bewegen kann und dass man nicht dann plötzlich vor einem Ende des Radwegs steht und dann
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irgendwie nicht mehr weiterkommt. Der Schnellradweg am Gürtel, der ist auf eure Initiative hin jetzt in Angriff genommen Worden? Naja, also am Gürtel gibt es ja jetzt in der Form noch keinen Schnellradweg. Die Ersten Teile sind, glaube Ich. Ja, also es ist noch weit entfernt von dem was wir uns wirklich vorstellen. Das Thema Gürtel und das Ring ist natürlich noch einmal, ja da könnten wir jetzt länger ins Detail gehen. Was uns vorschwebt, einfach wirklich eine hochwertige Verbindung, wo man gut schnell vorankommt und wo dann auch möglichst wenige Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern entstehen.
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Da geht es natürlich um Querungen, geht es natürlich um Belag, um Sichtbarkeit. Also Vorbilder sind zum Beispiel jetzt gerade die Argentinierstraße, die Fahrradstraße, Argentinierstraße, ja nach niederländischem Vorbild eigentlich einzigartig ist in Wien, weil sowas gab es davor noch nicht. Und wenn man das sieht, schon der rote Asphalt, ja, ich meine, der ist ja so sichtbar, der fährt sich super, der ist langlebig nämlich auch um einiges besser als so Belege, wo sozusagen ein Belag, der dann wieder abgetragen wird, der rote Asphalt, bleibt, das ist was Nachhaltiges. Sind ja auch diese gemischt genutzten Flächen,
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speziell am Ring, glaube ich, eine einzigartige Sache in Wien, die aber auch immer wieder für Probleme sorgt, Nicht? Ja, also der Ringradweg ist in der Form für uns überhaupt eigentlich nicht zu tragen, der ist weit entfernt von dem was wir für wichtig halten, weil wir eben da ganz viele Konfliktsituationen haben. wenn dann eben dieser, dadurch, dass der Ring aber eigentlich so eine zentrale Verkehrsala ist für den Radverkehr und eben aktuell auch noch für den Autoverkehr, haben wir relativ viel Radverkehr und wenn wir dann Touristen dort haben, die halt,
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dann haben wir eine unangenehme Situation. Das heißt, was braucht es am Ring? Es braucht ein Überdenken davon, dass wir wirklich so viele Autospuren dort haben. Es muss ein neues Konzept geben für die Nebenfahrbahnen. Es muss auch zum Thema Querungen, muss man sich natürlich das auch neu überlegen, ob das in der Form funktioniert. Das heißt es braucht wirklich eine durchgängige hochwertige Radverbindung am Ring. Wir haben jetzt über den Kürtel und den Ring schon gesprochen. Gibt es noch ganz konkrete Maßnahmen, die ihr aktuell fordert für die Stadt Wien, die euch quasi unter den Nägeln brennen?
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Also für Wien schwebt uns vor, dass wir einfach ein gutes Hauptnetz haben. Das heißt, wirklich von jung bis alt, dass es durchgängige und eben qualitativ hochwertige Verbindungen gibt. Das heißt, wir haben da etwas, das nennen wir das Radlobby-Basis-Netz, das ist, dass wir uns den Ausbau gerade vorstellen. Aktuell ist es sind wir da noch relativ weit entfernt, aber das ist unser Ziel, unsere Vision und ich finde sie auch ganz wichtig als Organisation und auch als Radlobby, als Interessensvertretung, dass wir eben nicht nur ich sage jetzt mal, kritisieren und sagen, da ist ein Problem, da ist ein Problem, sondern dass wir auch wirklich sagen,
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Schatz her, das ist die Vision, die wir hinarbeiten. Wir wollen wirklich diese fahrradfreundliche Zukunft, wollen Wien als fahrradfreundliche Stadt und das braucht es dafür. Und wenn es eben dann abgesehen vom Hauptnetz, wenn es eben dort um Stellen gibt, es eben, wenn wir davon ausgehen, das Hauptnetz ist durchgängig attraktiv sicher, komfortabel, dann braucht es in den weiteren Gebieten sozusagen verkehrsberuhigte Fahrradstraßen. Das heißt es braucht verkehrsberuhigte Viertel. Für uns sind zum Beispiel Superblocks auch ein wesentliches Element dafür. Superblocks sind verkehrsberuhigte Viertel, das heißt,
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da wird der motorisierte Individualverkehr gebündelt an sozusagen die Außenbereiche und in den inneren Bereichen, also innerhalb dieses Blocks, wir eben, es gibt sozusagen Zufahrtsmöglichkeiten für Autos, aber grundsätzlich sonst haben wir primär die aktive Mobilität zu und mit dem Fahrrad. In Barcelona wurde das Konzept entwickelt und da bietet sich natürlich auch die Stadtstruktur von Barcelona an, dass man wirklich sozusagen diese Raster hat. In Wien gibt es aber auch ganz ganz viele Initiativen, die sagen, hey, ich hätte gerne in meiner Gegend so einen Superblock. Wir haben zum Beispiel auch die Superblock-Grundkarte auf
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unserer Website, da kann man sich anschauen, ok wo ist schon eine Initiative vorhanden, wo ist vielleicht sogar schon etwas in Planung. hatten ja in Wien auch schon den ersten das Super-Gretzel-Favoriten, hatten wir ja schon als Piloten, das ist ja auch schon in der Umsetzung und wird eben evaluiert, ist sehr gut angekommen. Genau, und der Superblock ist für uns einfach ein ganz ein wesentlicher Pfeiler sozusagen auch der Verkehrswende. Jetzt hast du, glaube ich, Amsterdam angesprochen und jetzt Barcelona. Gibt es da so eine Vorbildstadt in Europa, da ist es wirklich richtig richtig gut gemacht?
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Also es gibt einige Städte, es gibt natürlich Amsterdam, Utrecht, Kruppenhagen, ich war jetzt gerade zum Beispiel in Helsinki und alleine dort, wenn du zum Bahnhof möchtest, da gibt es eine Radschnellverbindung, da fährst du wirklich auf einem super Belag fast direkt entlang zum Bahnhof. Du fährst aber nicht nur zum Bahnhof, sondern du fährst in den Bahnhof hinein, d.h. du kommst direkt hinein und dann kommst du nicht irgendwo an in einer Gstätten, sondern du kommst an in einem hochmodernen Fahrradgaragen-Ding, das ist wirklich genial. Da kannst du dein Fahrrad abstellen,
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es ist wirklich ein super also verglastes, tolles, eine einzigartige Garage, hat mir total gefallen. Und dann kannst du direkt von dort aufs Gleis gehen, also du bist wirklich mitten im Bahnhof, d.h. du hast eben genau, es um die Fragen von Multimodalität geht, genau wenn es eben um diese Verknüpfungen geht von Fahrrad zur Öffis, da hast du dann möglichst wenig irgendwie Barrieren, möglichst wenig irgendwie Schwund und das ist natürlich dann am besten, wenn es angenehm ist, wenn es komfortabel ist, dann nutzen es die Leute auch, aber natürlich braucht es dafür die Infrastruktur.