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PropTech und Start-ups: Innovationstreiber in Österreichs Immobilienbranche

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Die PropTech- und Start-up-Szene in Österreich steht an einem Wendepunkt, der die Zukunft der Immobilienbranche maßgeblich beeinflussen wird. In einem aufschlussreichen Gespräch teilt Peter Wundsam von Forvis Mazars Wien seine Erkenntnisse über aktuelle Entwicklungen, mit besonderem Fokus auf Diversität und Innovation im PropTech-Bereich.

Geschlechterdiversität als Innovationsmotor in PropTech-Start-ups

Ein Kernthema des Interviews war die Rolle von Frauen in der PropTech-Start-up-Szene. Wundsam betont, dass geschlechterdiverse Teams in der Immobilientechnologie nachweislich innovativere Lösungen entwickeln. Frauen bringen oft frische Perspektiven ein, die den gesamten Ansatz zur Digitalisierung und Optimierung von Immobilienprozessen bereichern.

Im PropTech-Sektor zeigt sich ein bemerkenswerter Unterschied im Umgang mit Work-Life-Integration. Gründerinnen stehen häufig vor der Herausforderung, innovative Immobilientechnologien zu entwickeln und gleichzeitig familiäre Verpflichtungen zu erfüllen. Diese Mehrfachbelastung führt oft zu effizienteren und nutzerfreundlicheren PropTech-Lösungen.

Ökonomischer Mehrwert durch Diversität in der PropTech-Branche

Wundsam unterstreicht, dass Diversität in PropTech-Teams nicht nur ethisch wertvoll ist, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile bietet. Vielfältig aufgestellte PropTech-Start-ups erweisen sich als attraktiver für Top-Talente und sind in der Regel innovativer bei der Entwicklung von Lösungen für die Immobilienbranche.

Die Diversität in PropTech-Teams geht über Geschlechtervielfalt hinaus. Die Kombination aus technologischem Know-how, Immobilienexpertise und kreativen Ansätzen bildet oft die Grundlage für bahnbrechende PropTech-Innovationen, die die gesamte Branche voranbringen.

PropTech-Start-ups als Katalysatoren für die Transformation der Immobilienbranche

Das Gespräch verdeutlicht die Schlüsselrolle von PropTech-Start-ups für die digitale Transformation der Immobilienbranche. Um ihr volles Potenzial zu entfalten, ist es wichtig, unternehmerisches Denken und technologische Innovation stärker in der traditionellen Immobilienbranche zu verankern. Wundsam verweist auf positive Entwicklungen wie spezielle PropTech-Accelerator-Programme und den verstärkten Fokus auf Immobilientechnologie an Universitäten.

Kulturwandel im Umgang mit Innovationsrisiken in der PropTech-Szene

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels im Umgang mit Risiken und Rückschlägen in der konservativen Immobilienbranche. Im Gegensatz zu anderen Tech-Sektoren wird in der PropTech-Szene Österreichs Scheitern oft noch als Makel wahrgenommen. Wundsam sieht jedoch eine positive Entwicklung hin zu mehr Akzeptanz für iterative Innovationsprozesse in der Immobilientechnologie.

Er betont die Wichtigkeit, aus Fehlern zu lernen und sie als Teil des PropTech-Innovationszyklus zu begreifen. Schnelles Prototyping und agile Anpassungen seien entscheidend für den langfristigen Erfolg von PropTech-Lösungen.

Fazit: PropTech als Zukunftsmotor der österreichischen Immobilienbranche

Das Gespräch mit Peter Wundsam zeigt deutlich: Der Erfolg der österreichischen PropTech- und Start-up-Szene hängt maßgeblich von der Fähigkeit ab, diverse Teams zu bilden, aus Rückschlägen zu lernen und kontinuierlich zu innovieren. Eine Kultur, die Vielfalt in der Immobilientechnologie fördert und Innovationsrisiken als Chance begreift, wird entscheidend sein, um die österreichische Immobilienbranche im globalen Wettbewerb zu positionieren und eine nachhaltige digitale Transformation zu sichern.


Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:00 Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, welche Richtung sich der Wohlstand in Europa und in Österreich entwickelt. Ein entscheidender Faktor für diese Entwicklung wird es sein, wie agil unsere Start-up-Szene sein wird. Passend zu diesem Thema hat Forbes Massa vor kurzem eine Start-up-Studie herausgebracht und ich werde mich heute mit Peter Wunsam genau über diese Studie unterhalten. Peter hallo und danke für die Einladung in eure Büros. Gerne. Herzlich willkommen. Ein Schwerpunkt der Studie war auch Frauen in der

0:42 Start-up-Szene. du viel unterwegs bist in der Szene, wo siehst du denn die größten Unterschiede, wenn Frauen gründen und wenn Männer gründen? Auch im Bereich, welche Probleme kommen auf Frauen stärker zu, als auf Männer, die etwas Neues anfangen? Verschiedene Studien und nicht nur die jetzige haben gezeigt, dass diverse Teams erfolgreicher sind. Das bedeutet weder das reine Männer-Team noch das reine Frauenteam allein ist von vornherein prädestiniert für einen Erfolg, sondern die Diversität der Perspektiven macht es aus. es zahlt sich aus, das andere Geschlecht man glaubt nicht,

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1:22 aber es kommen andere Gesichtspunkte in den gesamten Businessplan hinein, in den Zugang, wie mit Innovation oder mit Themenstellungen umgegangen wird. Natürlich, muss man sagen, gibt es aus der Perspektive der weiblichen Beteiligung auch immer ein bisschen ein Thema, es wird anders mit der Work-Life-Balance umzugehen sein oder Work-Life-Balance ist vielleicht im Start-up-Umfeld das falsche Wort, sondern mit der Vereinbarkeit vieler verschiedenen Aufgaben und bei Frauen kommt eben der Familienaspekt noch stärker hinzu als bei Männern und das jetzt unter einen Hut bringen macht dort mehr aus. Was ich zuerst erwähnt habe,

2:00 Frauen bringen andere Perspektiven auch in der Langfristigkeit, also das merkt man hier, was positiv durch die Teilnahme oder durch die Mischung der Teams eintritt. Das heißt, dass man sich mit Diversität, Inklusion und Gleichstellung befasst, ist nicht nur aus menschlicher und menschenrechtlicher Sicht gut und wichtig, sondern hat tatsächlich auch einen ökonomischen Nutzen. Das sieht man ganz eindeutig auch empirisch, diverse Teams sind erfolgreicher. Sie sind ja nicht nur auch wirtschaftlich erfolgreicher, sondern sie sind auch attraktiver für andere junge Talente, weil sie sagen, ich möchte mich selbst wiederfinden und

2:43 Diversität kann jetzt auch sein, dass eben nicht nur Männer und Frauen herangezogen werden, sondern wirklich sagen, wir haben jüngere und ältere erfahrene und neue Kollegen und Kolleginnen in einem Team, die zusammenarbeiten. haben diverse Betrachtungsweisen aus ihren unterschiedlichen Ausbildungsschienen. es ist immer ganz gut, wenn jemand dabei ist, der mit Zahlen umgehen kann. Also das zeigt sich schon, weil die Betrachtungsweise eine andere wird. Und dann brauche ich oft eine technische Perspektive zur Machbarkeit. Das alles spielt eine große Rolle und was jetzt zuletzt natürlich immer stärker dazu kommt,

3:24 ist das Thema der Nachhaltigkeit, also Sustainability, wie langfristig nachhaltig sind neue Geschäftsideen? Kommen wir bisschen zurück auf die Entwicklung der Wirtschaft in Europa, in Österreich. Dann müssten Start-ups da, wenn es um Zukunft geht, dieser Zug fährt unweigerlich, wo wir in diesem Zug sitzen, nicht auch noch ein bisschen mehr so einen Superheldenstatus bekommen, wenn sie gute Ideen haben und wenn sie das wirklich umsetzen. Du sprichst jetzt an, wie müsste das Mindset der Gesellschaft sich ändern im Bezug auf Start-ups?

4:04 Also man sollte sie nicht betrachten, die sind eh lustig, sondern man muss sie tatsächlich als Zugpferde und Leuchttürme in unserem Vorbilder sehen. Und da gibt es Ansätze dazu, das unternehmerische Denken in den Köpfen zu verankern, ist Aufgabe. Natürlich Bildungssystem kann man leicht sagen, aber auch hier hat sich etwas entwickelt. Es gibt eine europäische Start-up-Community, es gibt eine österreichische Start-up-Community durch eine Vielzahl an Interaktionen mit Bildungseinrichtungen. In Österreich ist jetzt zum Beispiel die Bildungswoche wie heißt sie, Entrepreneurship Week in den Schulen quasi Schul-Skurs für

4:47 Unternehmertum anbietet und dasselbe findet sich halt auch in vielfältiger Form, auch auf den Universitäten hat sich der Zugang ein bisschen geändert, wenn man die Wirtschaftsuniversitäten, aber auch die Technischen ansieht. Pitchen für seine Idee wird dort wichtiger, als es zur Zeit war als ich studiert habe vor 20 Jahren. Nein, Entschuldigung das schon länger. Braucht es da vielleicht auch noch mal einen Shift in der Kultur, in der Fehlerkultur und in der Kultur des Scheiterns? Wenn ich in Amerika nicht mindestens einmal pleite war, bekomme ich einen Start-up gar nicht finanziert. Natürlich ist das ein bisschen ein europäisches Thema oder

5:27 vielleicht sogar in Österreich, dass Scheitern als Fehler und Versagen erkannt wird und die gesellschaftliche Akzeptanz eine andere ist als im angl amerikanischen oder gerade in Amerika. Ich glaube, wir sind hier auf einem Pfad, der sich da weitentwickelt, es ist auch bei uns jetzt schon akzeptiert, dass nicht jede neue Geschäftsidee zwingend sofort erfolgreich sein muss. Dennoch, ich glaube, wie überall, wenn wir uns schneller verändern wollen, dann müssen wir Dinge ausprobieren, wenn wir Dinge ausprobieren, machen wir Fehler und dann müssen wir uns halt aufstehen und das wieder probieren. Dann kann es funktionieren,

6:04 wenn man verschiedene Dinge ausprobiert und korrigiert. Man darf nur nicht zu lange an einem Fehler festhalten, sondern man muss dann zugeben ok, das hat halt nicht geklappt. Und dahingehend da sprichst du richtig an, da kann man sicher noch an unserer Gesinnungs- oder an der Einstellung dazu arbeiten. Das nehmen wir als Schlusswort. Peter, ich sage danke für die Zeit, danke für ein extrem spannendes Gespräch für Mich. Danke auch für den Besuch und hat mir großen Spaß gemacht. Und euch danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktions Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unseren Newsletter oder folgt unserer

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