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Österreichs Start-ups im Wartesaal der Innovation: Wie politischer Stillstand den digitalen Fortschritt ausbremst

Österreichs Start-ups im Wartesaal der Innovation: Wie politischer Stillstand den digitalen Fortschritt ausbremst

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In den letzten fünf Monaten des Wahlkampfs ist nicht viel passiert. Wenn die Ergebnisse, so wie die Umfragen es jetzt zeigen, tatsächlich so eintreten, wird die Regierungsfindung nicht nur schwierig, sondern wahrscheinlich auch langwierig. Es könnte durchaus sein, dass wir über ein Jahr hinweg politisch in einer Art Stillstand verharren, in dem nichts passiert oder nichts passieren wird. Wie sehr schadet das gerade jetzt in einer ohnehin schon schwierigen Zinslage der Start-up-Kultur und der Start-up-Szene in Österreich?

Der Zug in Richtung Zukunft fährt ab, und er fährt aktuell ohne uns ab. Das bedeutet, dass jeder Monat, in dem nichts geschieht, ein riesiges Problem darstellt. Die Unsicherheit, die durch die politische Lage entsteht, wirkt sich direkt auf Investitionen und Innovationen aus. Start-ups benötigen ein stabiles Umfeld, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Wenn die politischen Rahmenbedingungen unklar sind, zögern Investoren oft, Kapital bereitzustellen.

Langsame politische Prozesse

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass die österreichische Politik ohnehin das Problem hat, dass sie sehr langsam funktioniert. Ein Beispiel dafür ist unsere vorletzte Agenda, in der wir die Idee geboren haben, dass es eine neue Rechtsform in Österreich braucht. Bis diese Idee tatsächlich mit diversen Anpassungen und Kompromissen umgesetzt wurde, vergingen sechs Jahre. In dieser Zeit hat sich die Welt weitergedreht, und die Anforderungen an Unternehmen haben sich verändert. Hier müssen wir mehr Tempo reinbringen, um den Bedürfnissen der Start-ups gerecht zu werden. Es ist entscheidend, dass wir schnell wieder handlungsfähig werden, um die Innovationskraft in Österreich zu fördern.

Digitalisierung und technologische Herausforderungen

Hat sich die Digitalisierung in diesen sechs Jahren nicht schon zweimal gedreht? Genau. Das ist ein großes Problem, das wir nicht ignorieren können. Unsere staatlichen Strukturen und Institutionen kommen mit der Geschwindigkeit des technologischen Wandels nicht zurecht. Während die Welt um uns herum sich rasant verändert, bleiben wir in vielen Bereichen hinterher. Dies führt dazu, dass Start-ups, die auf Innovation und Schnelligkeit angewiesen sind, in ihrer Entwicklung gehemmt werden.

Fazit und Ausblick

Jetzt haben wir eine Frage, die sich auf die Zukunft richtet: Wie können wir sicherstellen, dass die Start-up-Szene in Österreich nicht nur überlebt, sondern auch floriert? Es ist wichtig, dass wir die politischen Rahmenbedingungen so gestalten, dass sie die Bedürfnisse der Start-ups unterstützen. Nur so können wir verhindern, dass der Zug in Richtung Zukunft ohne uns abfährt. Die Zeit drängt, und es ist an der Zeit, dass wir handeln.

Insgesamt ist die Situation für die Start-up-Kultur in Österreich angespannt. Die Kombination aus politischem Stillstand und technologischen Herausforderungen erfordert schnelles Handeln. Es ist entscheidend, dass wir die richtigen Schritte unternehmen, um die Innovationskraft zu fördern und die Start-ups in Österreich zu unterstützen. Nur so können wir sicherstellen, dass wir nicht den Anschluss an die internationale Entwicklung verlieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:07 Du hast es auch schon Angesprochen, Stillstand, Abwärtsphase, jetzt haben wir die letzten fünf Monate im Wahlkampf, ist nicht viel passiert, wenn die Ergebnisse, so wie die Umfragen es jetzt zeigen, wenn das wirklich so wird, dann wird die Regierungsfindung auch nicht einfach und wahrscheinlich auch länger dauern, dann könnte es sein, dass wir jetzt über ein Jahr dann komplett politisch, dass nichts passiert ist oder nichts passiert sein wird. Wie sehr schadet das gerade jetzt in einer eh schon schwierigen Zinslage der Start-up-Kultur und der Start-up-Szene in Österreich?

0:47 Der Zug in Richtung Zukunft fährt ab und der fährt aktuell ohne uns ab. Das heißt, jeder Monat, in dem nichts passiert, ist ein riesen Problem. Gleichzeitig muss man auch sagen, die österreichische Politik hat sowieso das Problem dass es sehr langsam funktioniert. Also zum Beispiel in unserer letzten Agenda, vorletzter Agenda, haben wir die Idee geboren, dass es eine neue Rechtsform in Österreich braucht. Bis die dann tatsächlich mit diversen Adaptierungen und Kompromissen umgesetzt wurde, hat es sechs Jahre Gebraucht. Da müssen wir mehr Tempo sowieso reinbringen und natürlich ja, wir müssen auch schauen,

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1:26 dass wir schnell wieder handlungsfähig werden. Hat sich die Digitalisierung schon zweimal gedreht während in den sechs Jahren? Genau. Also das ist ein großes Problem einfach, dass unsere staatlichen Strukturen, unsere staatlichen Institutionen mit der Geschwindigkeit des Fortschritts, mit der Geschwindigkeit des technologischen Wandels aktuell nicht zurechtkommen. Jetzt Haben wir eine Frage, hast du mir mehr oder weniger jetzt schon vorweg beantwortet, mit dem, was getan werden muss, lang, kurz und lang und mittelfristig. Wenn die Regierung steht, was wäre der allerdringendste Punkt, wo du sagst,

1:59 das muss besser gestern wie heute passieren? Ich glaube, Anreize für mehr Investitionen in Start-ups sind ganz dringend, weil auch einfach aktuell der Kapitalmarkt besonders. Wie sollen die passieren, deiner Meinung nach? Förderungen oder Steuern Nein, eher auf der steuerlichen Ebene fände ich deutlich besser, das Modell liegt am Tisch. Man bündelt institutionelles Kapital, schafft da ein Vehikel, wo die unterschiedlichsten Institutionen einsahlen und

2:39 schafft auch da Anreize. Und dann ja wir müssen schaffen, dass die Gründungsneigung wieder raufgeht. Also da sowohl Initiativen auf den Unis, aber grundsätzlich auch attraktiver machen, Anreize schaffen, wie es Unternehmertum als Karriereoption auch was das Risiko was den Sozialstaat eingeht, wie ist das attraktiver? Bisher glaubst du, dass die Bürokratie, viele Unternehmen jetzt dann mit dem AI-Act auch noch zukommen wird, abschreckt von der Gründung? Gehen wir jetzt mal davon aus, der AI-Act wird in Österreich genauso massiv überbordend bürokratisch umgesetzt wie ESG.

3:22 Katastrophe für den Standort Österreich. glaube, dass sich wahrscheinlich die meisten Leute davon nicht abschrecken lassen würden, weil die, die in Österreich jetzt schon den unternehmerischen Drive haben, dass sie da was umsetzen wollen, die wollen das wirklich. Es ist nicht so, dass man in Österreich jetzt so hoch gelobt wird als Unternehmer, dass das oft eine breite Masse adressiert. Also die, die jetzt schon machen, die wollen wirklich. Das heißt die gehen dann halt einfach ins Ausland und machen das. Das passiert jetzt schon. Wenn wir uns anschauen, das vielversprechendste, spannendste AI-Unternehmen,

3:54 das mittlerweile mehr als weit mehr als eine Milliarde schon wert ist, Magic, das von zwei Österreichern gegründet. Mittlerweile sitzt der Großteil vom Team im Valley, besonders der Machine Learning Part, der, wo halt tatsächlich viel Innovation passiert. In Amerika, das ganze Geld kommt aus Amerika. Ja es gibt ein paar Ausnahmen, es gibt ein paar österreichische, europäische Investoren, aber das ist getrieben aus Amerika. Und das ist ein wunderschönes Beispiel, was der Schaden auch an den aktuellen Rahmen ist. Das sind super smarte Köpfe mit einer wirklich spannenden Idee, die genau jetzt super zentral ist.

4:37 erkennen die Amerikaner das erkennen wir viel zu wenig. Und natürlich macht man dann als Unternehmer den Schritt und sagt, ich gehe dorthin, ich erfolgreich sein kann mit einem Unternehmen, weil sonst macht das jemand anderer da drüben und überholt mich. Links und rechts. Stimmt. Das nehmen wir glaube ich, auch schon als ein sehr gutes Schlusswort. sage schon mal Danke, Markus. Wenn du jetzt noch einen Aufruf an die kommende Regierung bei der Regierungsbildung richten könntest, in einem Satz zwei Sätzen, wie würde der aussehen? Denkt an eure Kinder. Wenn wir es nicht schaffen, eine Zukunftswirtschaft in Österreich zu schaffen,

5:19 dann werden wir den Wohlstand hier nicht halten können. Und das ist gesellschaftlich ein riesengroßes Problem. Wir müssen das jetzt angehen.

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