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OPTIMUSE: Mit 4-Millionen-Finanzierung und neuem Vertriebs-Team

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Das Wiener DeepTech-Startup OPTIMUSE hat nicht nur eine erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro abgeschlossen, sondern auch einen prominenten Neuzugang im Vertrieb: Matthias Köck, zuvor für den Erfolg von smino in Österreich und Deutschland verantwortlich, leitet nun gemeinsam mit Schulaxshan Arulampalam den Vertriebsaufbau im DACH-Raum.

PropTech-Profi wechselt von smino zu OPTIMUSE

„Ich habe alle meine Ziele, die ich mir persönlich gesetzt habe, bei smino erreicht", erklärt Matthias Köck seinen Wechsel zu OPTIMUSE. Der gebürtige Niederösterreicher hatte bei dem Schweizer Bausoftware-Unternehmen den gesamten Vertriebsaufbau für Österreich und Deutschland verantwortet und dabei namhafte Kunden wie die Stadt Wien oder Drees & Sommer gewonnen.

Im Oktober 2025 schloss Köck seinen Master of Science an der Donau-Universität Krems ab – seine Masterarbeit widmete sich den Erfolgsfaktoren von PropTechs im internationalen Kontext. „Erfolgsfaktoren bei Marktexpansionen in der Proptech-Branche:
Eine Fallstudie am Beispiel von smino in Deutschland (2022–2025)? Das war meine zentrale Forschungsfrage", so Köck. Die Antworten darauf kann er nun bei OPTIMUSE in die Praxis umsetzen.

Der Wechsel sei für ihn „der logische Schritt" gewesen: „Die Plattform bietet mit dem digitalen Zwilling und den automatisierten Simulationen genau die Hebel, die Projektentwickler heute für wirtschaftliches und nachhaltiges Bauen benötigen."


Was macht OPTIMUSE eigentlich?

OPTIMUSE ist eine KI-gestützte Plattform, die Gebäudetechnik, Bauphysik und Energiedesign in einem digitalen Zwilling vereint. Das Besondere: Die Software analysiert und optimiert Gebäude bereits in der Vorplanungsphase – einem Zeitpunkt, an dem traditionell viele Entscheidungen noch auf Bauchgefühl basieren.

„Die meisten Entscheidungen werden bei Bauprojekten am Anfang getroffen – und dabei wird vieles einfach geschätzt", erklärt Mitgründer Dominik Pezzei das Problem. Die Folge: Überdimensionierte Anlagen, die unnötig hohe Investitionskosten verursachen und im Betrieb ineffizient laufen.

Die konkreten Vorteile laut OPTIMUSE:

  • 70 % schnellere Vorplanung durch automatisierte Simulationen

  • Bis zu 10 % geringere Baukosten durch optimale Dimensionierung

  • Bis zu 30 % niedrigere Betriebskosten durch intelligentes Energiedesign

  • 20 % zusätzliche Emissionseinsparungen durch nachhaltigere Systeme

Die Plattform vergleicht in kürzester Zeit tausende Varianten für Heizung, Kühlung, Lüftung und Gebäudehülle und empfiehlt die wirtschaftlichste und klimafreundlichste Lösung – inklusive klarer Handlungsempfehlungen.


Zielgruppe: Vom Bestandshalter bis zum Industriekonzern

Anders als bei seinem vorherigen Arbeitgeber, der primär auf die Bauphase fokussierte, adressiert OPTIMUSE den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. „Was mich an der Aufgabe hier sehr gereizt hat, ist, dass man sich nicht nur um Neubauprojekte kümmert, sondern der Fokus vor allem auf dem Bestand liegt", so Köck.

Die Zielgruppen sind vielfältig:

  • Projektentwickler für Wohnen, Büro und Gewerbe

  • Bestandshalter mit großen Immobilienportfolios

  • Industrie-Unternehmen mit vielen Bestandsimmobilien

  • Architekturbüros als unterstützendes Tool

„Der Neubau ist natürlich nur ein Teil – wenn man einen Lebenszyklus von 50 Jahren betrachtet, macht der Bau meist nur 8 % aus. Der spannende Teil ist der Betrieb", erklärt Köck.


4 Millionen Euro Seed-Finanzierung: Maschmeyer-VC im Lead

Im Oktober 2025 schloss OPTIMUSE eine Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro ab. Die Runde wurde angeführt von seed + speed Ventures, dem VC von Carsten Maschmeyer, sowie Blum Ventures, dem Venture-Arm des Vorarlberger Industriekonzerns Blum. Die Bestandsinvestoren Matterwave Ventures und aws Gründungsfonds beteiligten sich ebenfalls.

„Was mich an OPTIMUSE überzeugt, ist die Verbindung aus fundierter Technologie und praktischer Anwendung", kommentierte Alexander Kölpin, Managing Director bei seed + speed Ventures. „In einem Markt mit enormem Sanierungsbedarf und strengen Effizienzvorgaben ist das ein echter Gamechanger."

Was passiert mit dem frischen Kapital?

„Tatsächlich nutzen wir diese Finanzierungsrunde hauptsächlich, um unser Vertriebsteam aufzubauen", erklärt Dominik Pezzei. Matthias Köck und sein Kollege Schulaxshan Arulampalam bilden dabei das Fundament, das in weiterer Folge skaliert werden soll.

Die ambitionierten Ziele:

  • Vervierfachung der Kundenbasis

  • Verdreifachung des Umsatzes (nach einer Vervierfachung im Vorjahr)

  • Expansion nach Osteuropa, Spanien und Italien

„Es ist ambitioniert, wenn Double Double zu wenig ist", kommentiert Pezzei mit einem Schmunzeln.


Aus der Forschung in den Markt

Die Idee zu OPTIMUSE entstand aus der Forschung von Mitgründer Fabian Pitscheider. Der Architekt hatte während seines Studiums der digitalen Architektur an der TU Wien erkannt, dass bei der Gebäudeplanung vieles auf Bauchgefühl basiert – obwohl es technologisch längst bessere Wege gibt.

„Er hat gesehen, wie das aktuell geplant wird – einerseits sehr aufwendig, sehr manuell, und andererseits wird in den frühen Phasen viel auf Bauchgefühl und Referenzprojekte entschieden", erklärt Pezzei. „Die ersten Schätzungen sind meistens falsch. Weil man aber auf Nummer sicher gehen will, wird überdimensioniert geplant – und am Ende hat man höhere Investitions- und Betriebskosten."

2021 gründete Pitscheider gemeinsam mit Dominik Pezzei (zuvor Product Manager bei Bitpanda) und Felix Maximilian Hoffer in Wien das Unternehmen. Heute beschäftigt OPTIMUSE rund 25 Mitarbeiter mit Expertise aus Bauwesen, Bauphysik, Gebäudetechnik und Künstlicher Intelligenz.


Krisenfestes Geschäftsmodell?

Die aktuelle Marktsituation in der Bau- und Immobilienbranche spielt OPTIMUSE durchaus in die Karten – wenn auch mit gemischten Vorzeichen.

„Es hat zwei Seiten", analysiert Pezzei. „Neubau ist stark zurückgegangen – wir sind weit weg vom Vorkrisenniveau. Aber auf der anderen Seite wird mehr saniert, mehr modernisiert und renoviert. Die Kunden kommen zu uns, weil sie einsparen wollen."

Die Branche suche aktiv nach Lösungen angesichts explodierender Materialpreise und Kosten. „Man muss jetzt Immobilien neu denken, Gebäude neu denken. Und genau dabei sind wir unterwegs", so Pezzei.


Machen Architekten sich selbst arbeitslos?

Die Befürchtung, dass KI-Tools wie OPTIMUSE traditionelle Planungsberufe verdrängen könnten, weist Pezzei entschieden zurück: „Absolut nicht. Die Architekten brauchen genau dieses Feedback."

Architekten betrachten primär die Gebäudegeometrie und Ästhetik – aber sie benötigen immer das Feedback von Energie-Experten: Was passiert mit der Energie? Wie kann ich das Gebäude beheizen? Ist es gut beheizbar?

„Für die Architekten ist es eigentlich ein Vorteil, dass sie diese schnellen Rückmeldungen von der energetischen, von der bauphysikalischen Seite haben – und auch Empfehlungen, was sie noch besser machen könnten", erklärt Pezzei.


Netzwerken bleibt wichtig: Afterwork-Events mit über 70 Zusagen

Trotz des digitalen Fokus setzt OPTIMUSE weiterhin auf den persönlichen Austausch. Die etablierte Afterwork-Reihe wird unter der Ägide von Matthias Köck fortgesetzt. Für das kommende Event am 24. Februar liegen bereits über 70 Zusagen von Branchenexperten vor.

„Viele aus dem Netzwerk haben mich natürlich schon auf LinkedIn kontaktiert", so Köck. Der Vertriebsprofi setzt auf eine Kombination aus digitaler Reichweite und persönlichem Kontakt auf Branchenevents.


Fazit: OPTIMUSE auf dem Weg zum Scale-up

Mit der 4-Millionen-Finanzierung, einem erfahrenen Vertriebsteam und einer einzigartigen KI-Plattform ist OPTIMUSE gut positioniert, um die technische Gebäudeplanung grundlegend zu verändern. Das Unternehmen adressiert eines der größten Themen unserer Zeit: die nachhaltige Transformation des Gebäudebestands.

„Wir sind mittendrin – noch ein gutes Startup, würde ich immer sagen, aber es geht schon einen Schritt weiter Richtung Scale-up", fasst Pezzei die aktuelle Phase zusammen.

Für Projektentwickler und Bestandshalter, die nach Wegen suchen, kostengünstiger, nachhaltiger und effizienter zu bauen und zu sanieren, könnte OPTIMUSE die Antwort sein.

Transkript

0:10 Immobilienredaktion Office Talk, Folge Nummer 2 26 und es wird eine Folge, die mir ganz besonders Spaß macht, wir haben nämlich wieder einen Karriere-Talk, bei mir ist Matthias Köck. Matthias, hallo und danke, dass du dir Zeit nimmst. Danke schön dass du gesungen ins Büro vorbeigekommen bist. Matthias, dein aktueller Karriereschritt, du bist gewechselt von Smino zu Optimus, erzähl uns kurz, wie es dazu gekommen ist. Richtig, ich habe letztes Jahr meine Masterarbeit abgeschlossen im Oktober, auf der Donauuniversität Krems und mein Thema war Erfolgsfaktoren von PropTechs im internationalen Kontext,

0:44 das heißt ich habe darüber geschrieben, was braucht ein PropTech um international erfolgreich zu sein, was braucht ein PropTech um richtig zu skalieren, ich war bei Smino unter anderem verantwortlich für den Vertriebsaufbau Österreich und Deutschland, habe da unter anderem eben Kunden wie die Stadt Wien oder Dresden Sommer gewonnen und habe dann während dem Schreiben der Masterarbeit, das war im Laufe des letzten Jahres eigentlich festgestellt, ich habe alle meine Ziele die ich mir persönlich gesetzt habe bei Smino erreicht, habe ein Unternehmen aufgebaut, was man im deutschsprachigen Raum mittlerweile kannte

Vollständiges Transkript anzeigen

1:21 außerhalb der Schweiz, das war der Heimatmarkt, das heißt wirklich eine Marke, wo jeder wusste, was Smino ist, das war mein Ziel, das habe ich auch erreicht und wie es der G'sufel so möchte, habe dann nach der Defensur mal auf LinkedIn geschaut, habe auf LinkedIn geschaut, Backshops und dann war da eine Stellenausschreibung von Optimus, alles quasi Vertriebsmitarbeiter, eins Vertriebsmitarbeiter, Nummer zwei und habe mich dort beworben, eine Freundin hat direkt gesagt, das wird dann eine neue Stelle, da wirst du anfangen und jetzt sitze ich hier, und habe letzte Woche gemeinsam mit dem Schulagts gestartet

2:02 und wir beide bauen jetzt den Vertrieb gemeinsam im Co von der Dominik auf, einmal regional, das heißt Dachregion, Fokus und dann natürlich international weitergedacht. Für alle, die jetzt gleich mal sagen, Optim was, kannst uns kurz erklären, worum es bei Optimus geht, was ist euer USB und wer ist deine neue Zielgruppe als Vertriebler? Ja, kann ich gerne machen, also ich finde der Name sagt schon sehr viel aus über die Firma, es geht natürlich ums Optimieren, was in der Bau- und Immobilienbranche auch durchaus sehr wichtig ist, weil natürlich sehr viel Geld im Spiel ist, unter anderem hilft Optimus dabei,

2:43 den Bestand zu analysieren, herauszufinden, wie kann ich den Bestand dekarbonisieren, welche Lösungen sind hierfür am besten, das ist der eine Aspekt, der andere Aspekt ist unter anderem dynamische Simulationen, das heißt ich kann dann überprüfen, brauche ich zwei Wärmepumpen, brauche ich drei Wärmepumpen, wie ist das Verhältnis, zusätzlich kann man unter anderem auch Planungen gegenchecken, man kann sie überprüfen, habe ich wirklich die effizienteste Variante und die nachhaltigste Variante gewählt in der Planungsphase und viele Unternehmen starten auch damit, das ist auch eine Solution von Optimus,

3:24 dass ich einfach Bestandspläne, das heißt im BTF-Format, im DWG-Format, wie eine Art Schubkarre zu uns bringe und wir digitalisieren diese Pläne, das heißt der Kunde, zum Beispiel ein Projektentwickler oder ein Bestandshalter bekommt dann ein fertiges BIM-Modell, das ist bei uns auch immer die Grundlage und Zielgruppe ist ein bisschen anders als wir bei Smino, das hast auch richtig erkannt, Zielgruppe von Optimus sind einerseits Projektentwickler, andererseits natürlich Bestandshalter, aber was spannend ist durch alle Asset-Klassen, das heißt für Projektentwickler, Wohnungen,

4:04 Kooperätzi, wie zum Beispiel Porsche, Volkswagen, Amazon, wie viele Bestandsimmobilien haben, Architekturbüros natürlich, Projektsteuerer sind auch durchaus mögliche Kunden, aber Hauptzielgruppe sind Bestandshalter und eben Projektentwickler. Das heißt man kann sagen, du hast in deiner Karriere einen Schritt nach vorne gemacht im Lebenszyklus der Immobile, einen Schritt zurück und bist aber der Tech-Branche treu geblieben? Kann man so sagen, weil bei Smino war es halt wirklich, wenn man immer nur das Projekt angesehen, sind wir Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 8 und sobald es in Betrieb gegangen ist,

4:41 halt andere Software-Solutions da und was mich an der Aufgabe hier auch sehr gereizt hat ist, dass man sich nicht nur um Neubauprojekte kümmert, sondern der Fokus vor allem auf den Bestand ist und dass man eben ein Gebäude nicht sagt, ein Projekt dauert drei Jahre, vier Jahre, dann interessiert es uns oder den Eigentümern nicht mehr, sondern eben, den gesamten Zyklus anschaut, weil der Neubau zum Beispiel oder eine Sanierung ist natürlich nur ein Teil, wenn ich jetzt ein Lebenszyklus, Gebäude sind 50 Jahre, sind das meistens 8% vom Lebenszyklus, das heißt dabei das spannendere Teil ist und da kann man

5:23 eben optimus unter anderem bis zu 30% einsparen, sind die Betriebskosten, wie kann ich es schaffen, dass ich als Bestandshalter niedrige Betriebskosten habe, dadurch natürlich mehr Einnahmen habe und auch am Ende, wenn es jetzt im Bereich Wohnen ist, wie können Mieter davon profitieren, dass ich nachhaltiger Baue. Für alle, die jetzt neugierig geworden sind, wie kontaktieren sie dich am leichtesten? So wie immer, entweder direkt über E-Mail, Telefon über unsere Webseite natürlich oder viele aus dem Netzwerk haben mich natürlich schon auf LinkedIn,

6:06 da kann ich einfach kurz anschreiben oder auch zu der einen oder anderen Veranstaltung kommen, Schulix und ich sind auf den größten regionalen Messen in Wien vertreten, auch international mit Dominic gemeinsam, das heißt einfach auf uns zukommen, wir haben ein sehr schönes Büro, hoffentlich kannst du das auch bestätigen Im Zweiten Pixik, sind auch natürlich alle potenziellen Kunden jederzeit willkommen. So, bei mir ist jetzt der Dominic, einer der Founder von Optimuse, Dominic, hallo, danke, dass du dir die Zeit Nimmst. Danke, dass du da bist. Dominic, wir haben jetzt gerade vorher mit Matthias

6:44 gesprochen, euer neuer Sales Manager kann man glaube ich sagen, ihr habt aber gerade auch eine Finanzierungsrunde hinter euch, 4 Millionen Euro ist glaube ich in dem Artikel gestanden, den ich gelesen habe, wie viel bleibt denn da übrig, wenn du das Jahresgehalt von Matthias abziehst? Eigentlich nicht viel für mich, ja, wie gesagt, tatsächlich ist es so, dass wir diese Finanzierungsrunde hauptsächlich nutzen, um unser Vertriebsthema aufzubauen, da ist Matthias ein Kernteil davon gemeinsam mit Schulax, sie bauen jetzt das Fundament und das wird dann reichlich skaliert mit zusätzlichen Mitarbeitern,

7:20 auch mit Marketing und so weiter, d.h. am Ende des Tages, Matthias Aufgabe ist jetzt zusätzlichen Umsatz reinzubringen, d.h. das Geld muss ja wieder zurückkommen in einem Jahr oder in zwei Jahren, aber tatsächlich ist das das größte Investment, was wir jetzt aktuell tätigen. D.h ihr seid jetzt am Schritt vom Start-up zum Scale-up? Sind mittendrin, ja, sind noch ein guter Start-up, würde ich immer sagen, Scale-up ist schon noch ein Schritt weiter, darin sehen wir uns dann als Ziel für nächstes Jahr, dass wir uns auch als Scale-up dann positionieren können. Was sind denn da jetzt konkret die Ziele,

7:52 was ihr mit diesem Geld erreichen wollt? Was für Vorgaben hast du Matthias gemacht? Ja, schon gute Vorgaben, dass er genug zu tun hat, ja, also es ist so, also in Kunden, wollen jetzt eigentlich unsere Kundenbasis mehr als vervierfachen Wir haben jetzt auch schon täglich zwei bis drei Kundentermine schon bereits, wo wir schon tiefer einsteigen in unserem Produkt und wo wirklich unser Produkt auch angewendet wird. Zweitens haben wir auch KPIs, die wir belegen wollen, d.h. Umsatz haben wir jetzt das letzte Jahr vervierfacht und das würden wir jetzt auch gerne nochmals dann verdreifachen, d.h. schon Ziele, wo man viel arbeiten muss,.

8:32 Das ist ambitioniert, wenn Double the Double zu wenig ist. Genau, ja, man sieht das schon aber vom Markt, dass es muss etwas getan werden, das sieht man schon, also die gesamte Immobilindustrie ist im Wandel, man sieht das, es wird gesucht nach Lösungen, Materialpreise explodieren, Kosten explodieren und man versucht halt einen Ausweg zu finden und der Ausweg ist in einer Optimierung, man muss jetzt neu denken, Mobilien neu denken, Gebäude neu denken und genau da sind wir eigentlich unterwegs und deswegen ist an sich das Interesse sehr groß, Lösungen zu finden, wie kann ich jetzt einfacher, besser und kostengünstiger bauen.

9:06 Das heißt, jetzt gar nicht böse gemeint, die aktuelle Lage der Branche spielt euch als Tech-Unternehmen, das hilft zu rationalisieren und einzusparen in die Karten? Es spielt zum Teil in die Karten, natürlich ist es Interesse, zum Teil kommen die Kunden zu uns, weil sie einsparen wollen, auf der anderen Seite wird halt weniger gebaut aktuell, muss man auch klar sagen, d.h. man hat bisschen die beiden Seiten,, d. Neubau ist stark zurückgegangen, sind immer noch vor ich würde mal sagen vor Krisenniveau sind wir weit weg davon, aber auf der anderen Seite wird mehr im Bestand gebaut, es wird mehr saniert, es wird mehr modernisiert und

9:44 renoviert, d.h. an sich am Ende des Tages ist es an sich, beiden Seiten sind gut, aber natürlich wünschen wir uns alle, dass wir in einer Phase, einer Wirtschaftsphase wieder zurückkommen, wo alles an sich wo mehr gebaut wird, mehr Wohnraum gebaut wird, ich glaube, das brauchen wir natürlich alle, unser Ziel ist trotzdem, dass wir die Immobilienindustrie an sich unterstützen, hier kostengünstiger zu bauen, weil wir alle brauchen ja Wohnraum, zusätzlichen Wohnraum und das Schlüssel liegt darin wie kann man einfacher und kostengünstiger bauen und deswegen ist tatsächlich das Neubau bei uns ein großes Thema,

10:14 dass wir auch hoffen und versuchen zu motivieren, dass es auch zurückkommt. D.h. am Ende, euer Produkt ist auch ein bisschen eine Lösung, um aus dieser Talsäule der Inflation wieder rauszukommen? Genau, es ist eine technische Lösung, also wir optimieren, wir schaffen an sich, Kostengünstiger zu bauen durch Optimierung, d.h. wie finde ich jetzt bessere Systeme und vielleicht zu heizen, Systeme, die günstiger sind in der Investition und auch Systeme die günstiger sind dann im Betrieb und die gibt es draußen, die muss man nur finden und genau das macht an sich unsere Lösung, das macht unsere Firma,

10:50 wir finden die kostengünstigste, die wirtschaftlichste Lösung für jegliches Gebäude. Wie ist denn die Idee überhaupt entstanden? glaube, habt zu zweit gegründet? Zu Dritt.. Wie ist denn bei euch diese Idee überhaupt entstanden? Wie seid ihr darauf gekommen, das zu machen? Die Idee ist tatsächlich aus der Forschung entstanden und das vom Mitgründer Fabian Pitscheider, der hat sich Architektur studiert, hat auch viel geforscht im Bereich nachhaltige Gebäude, energieeffiziente Gebäude, war auch zum Teil in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von unterschiedlichen Unternehmen dabei und er hat gesehen,

11:20 wie das aktuell geplant wird. Das ist einerseits sehr aufwendig, sehr manuell lastig und auf der anderen Seite wird immer viel in den frühen Phasen auf Bauchgefühl entschieden und dort werden ja die ganzen Systeme festgelegt, dort werden ja die ganzen großen Entscheidungen getroffen und es gibt mittlerweile auch mit den technologischen Fortschritten, was wir jetzt gemacht haben, mit AI oder auch mit Analysen von Gebäuden und so weiter, es gibt bessere Wege und diese besseren Wege haben wir als Unternehmen versucht zu automatisieren, d.h. diesen Einstiegsbarrieren die man meistens hat, braucht Experten,

11:54 man braucht eine Einschulung in einer Software und so weiter, diese viel viel zu reduzieren, damit das zugänglich ist für jeden. Das heißt auch bei euch UXUI Design und eine leichte Bedienung für jedermann ist ein ganz wesentlicher Punkt in eurer Entwicklungsarbeit., also die Themen die wir hier haben, die sind äußerst komplex, also wir sprechen hier wirklich, es geht ein bisschen in die Tiefe, wie funktionieren wirklich Wärmepumpen dann vom Hersteller und das muss man vereinfachen, d.h. da ist in dem Fall AI ein sehr interessantes Tool für unsere Funktionalität, weil das schlagt die Brücke zwischen

12:28 jemandem der jetzt nicht Experte ist und der kann halt wirklich in die Tiefe gehen und auch diese Konzepte verstehen und die Ergebnisse anwenden. Da höre ich jetzt im Hintergrund schon vielleicht ein paar Architekten rufen, ihr macht uns arbeitslos, siehst du das auch So? Nein, also absolut nicht, einerseits die Architekten brauchen genau dieses Feedback, brauchen genau dieses Architekten schauen sich architekturtechnisch an, die brauchen immer diesen Lupe, Experten Lupe als Energie, was passiert mit Energie, wie kann ich das jetzt beheizen, ist das gut beheizbar oder nicht oder könnte ich das jetzt noch optimieren, d.h.

13:01 für die Architekten ist das eigentlich ein Vorteil, dass sie diese schnellen Rückmeldungen haben von der energetischen, von der baufisikalischen Seite und auch Empfehlungen, was könnte ich noch besser machen, weil genau das, mit diesen Fragen werden sie eigentlich öfters konfrontiert vom Bauherrn, wie gut ist das Gebäude jetzt, was kommt bei mir hinzu beim Betriebskosten? Sind da Zertifizierungsvorgaben bei euch auch ein Thema? Ja, also wir haben auch Module bei uns, welche die Zertifizierungen unterstützen, hier DGNB und ÖGNI, die kommen immer öfters vor auch bei unseren Kunden und hier können wir die Dokumentation erstellen für Zertifizierungen.

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