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das war auch Vertriebsstart und wir hatten in vier Monaten 120 Wohnungen verkauft, das heißt umgerechnet eine Wohnung pro Tag. Und was ja noch dazukommt, das Projekt ist auch insofern ein besonderes, es ist eine Mischung aus gewerblichem Wohnbau und gemeinnützigem Wohnbau. Ja richtig, wir sind hier mit der Stadt Wien hier insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Wohnfonds Wien neue Wege gegangen. Das war eines der ersten Grundstücke mit der neuen Widmung geförderter Wohnbau und wir haben hier auch an der Straßenseite einen geförderten Wohnbau errichtet mit 100 Wohnenheiten, die jetzt vermietet sind.
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Und das Projekt hat auch einen Preis gewonnen, Andreas? Ja, das freut uns natürlich sehr. Die MR19 vergibt jedes Jahr einen Preis, der heißt gebaut und dann eben mit dem Jahr dran, gebaut 2023, haben wir einen Preis bekommen für dieses Projekt. Die Begründung in der Mappe der MR19 stellt insbesondere auf das Farbkonzept und auf die hochwertigen Grünräume ab, die rund die Gebäude errichtet wurden, also den Adamsgarten letztlich. Und die Mitarbeiterin der MR19 hat bei der Vorstellung des Projektes sich sehr gefreut über den markanten Farbklecks im sonst recht grau-weißen
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Architekturumfeld. Es wird doch noch relativ viel gebaut, also hier entsteht immer wird ein riesen Stadtteil, also wird fertig gebaut. Ja also auf der anderen Seite des Parks, wird auch noch mehr geförderte Wohnbau gebaut und auch Richtung Donaufelder Straße kommt auch noch ein gefördeter Wohnbau mit Supermarkt. Also dieses Quartier, was wir jetzt schon fertiggestellt haben, ist noch nicht als Quartier fertig, als Projekt schon, aber noch nicht als Quartier und wird um infrastrukturelle Einrichtungen noch erweitert und bereichert, obwohl man sagen muss dass die Umgebung mit Infrastruktur super ausgelastet bedient ist.
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Es gibt schon sehr viel Infrastruktursupermarkt, gibt eine Schule ganz in der Nähe in 200 Metern, die U-Bahn ist in der Nähe. Also das ist eigentlich ein idealer Bauplatz zum Wohnbau zu errichten. Andreas, Energieeffizienz war ja bei dem Projekt auch eine Prämisse. Ja, das ist natürlich vollkommen zeitgemäß ein energieeffizientes Gebäude zu errichten. Die Gebäudekonfiguration ist hier sehr vorteilhaft, weil wir große Volumina haben, sehr kompakte Gebäude und dadurch natürlich allein schon aus der Baukörperform heraus einen geringen Energieverbrauch.
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Die Gebäude sind an die Fernwärme angeschlossen und auf dem Dach ist deutlich mehr Photovoltaik als die Bauordnung vorschreibt, nämlich ungefähr die vierfache Fläche. was ich dich noch fragen wollte, ihr seid ja zu einem sehr schönen Logo auch gekommen für den Atemgarten. Wie ist denn das entstanden? Ja Andreas, das ist richtig. In unserem Logo haben wir die sogenannten Pyramidenpappeln. Das sind hochwachsende Bäume, schnell hochwachsende Bäume, die sich direkt im Atemgarten bereits befinden. Das heißt, die Höhe der Bäume ist in etwa gleich hoch wie die Höhe des
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Gebäudes und jeder Kunde, jeder Käufer, der zu uns kommt, kann von Balkon aus diese Pyramidenpappeln dann auch sehen. Also er findet sie nicht nur im Logo und im Folder, er findet sie auch im richtigen Leben. Wir stehen jetzt hier oben auf den Flachdächern, also auf dem Flachdach. Es ist ja Urban Gardening pur, wenn man das so will. Wie wird denn das angenommen? Das wird sehr gut angenommen. Wir hatten im ersten Halbjahr eine Soziologin die das begleitet hat. Das heißt wir hatten auf alle drei Stiegen verteilt in Summe acht Gartenworkshops und drei Bates, wo sie gemeinsam mit Familien und Kindern gegardelt
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und bewirtschaftet haben. Es kommt sehr gut an. ist bis auf wenige Ausnahme, die für die Allgemeinheit da sind, bepflanzt, sind alle Bete vergeben. Es wird kostenlos über die Hausverwaltung gemacht und jedes Jahr wieder neu Vergeben. Es ist interessant, es ist ja alles da. ist von Gemüse da, über Obst, über Blumen, je nachdem, wer halt welches wollte. Man kann natürlich auch kleinere Bete nehmen oder große Bete, je nachdem, wie viel Arbeitsaufwand man haben möchte. Grundsätzlich wollten die Leute immer die großen Bete wir hatten aber nicht so viele. Und damit jeder der Bewohner, auch ein Beet haben kann,
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gibt es im Randbereich kleinere damit jeder zufriedengestellt werden Kann. Aber es ist natürlich auch ein Treffpunkt, weil da hinten sieht man, das ist die Pergola. Das ist ja relativ groß auch. Also es ist nicht nur zum Arbeiten, sondern es ist im Sommer ein Treffpunkt und es ist auch ein wunderschöner Ausblick. Definitiv. Wie siehst du das mit den Gärten? Hat dir das auch irgendwie Spaß gemacht, etwas mit einzuplanen, sich zu überlegen, wie man das machen wird? Ja hat uns auf jeden Fall sehr gefreut, insbesondere, weil diese Elemente hier in einer sehr hohen ästhetischen Qualität auch umgesetzt worden sind.
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Oft ist es ja so, dass man erst relativ spät im Planungsprozess draufkommt, ach, machen wir doch noch was und dann Holzkistalle hingestellt. Aber hier haben wir wirklich Sichtbetonumrandungen, haben ein lustiges Pflaster, wir haben sehr schöne Blumentröge oder Pflanzdröge, die rundherum stehen. Also es ist in sich ein Gesamtkonzept als Teil der Architektur und das ist einfach schön da. Es gab natürlich auch einen Landschaftsarchitekten hier, der die Außenanlagen geplant hat und hier mitgeplant hat. Und das freut uns natürlich auch immer, wenn der Bauherr sagt, ja, das ist uns was wert und das muss einfach gut sein.
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Und ganz was Besonderes gibt es noch bei den Radabstellplätzen und die schauen wir uns jetzt auch noch an. Es gibt bei diesen Fahrradabstellplätzen noch eine Besonderheit, die ihr mehr oder weniger erstritten habt. Na, erstritten haben wir es nicht, aber erkämpft haben wir es, wenn man es richtig formuliert. Das Fahrradabstellplatz beziehungsweise das Fahrrad wird bei uns dem Auto gleichgestellt. Das heißt, der Fahrradabstellplatz ist Zubehör zum Wohnungseigentum. Man kann diesen Fahrradabstellplatz erwerben und der gehört einem genau gleich wie bei einem Auto, BKW. Und das war mit dem WEG nicht ganz so einfach,
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aber es wird in Zukunft, wollte es beim nächsten auch wieder machen. Definitiv das ist sehr gut angekommen, weil es in der Stadt Wien sehr viele Fahrradfriedhöfe gibt, die man immer wieder ausräumen müssen. Das kann uns nicht passieren, weil die Fahrradabstellplätze im Eigentum stehen. Wie war die Zusammenarbeit mit Havlecker-Kinzki-Architekten? Es war eine sehr angenehme Zusammenarbeit. Danke dafür, Andreas. Das war nicht unser erstes Projekt, das heißt, das ist bereits das zweite was wir gemeinsam realisiert haben. Und seit die Zimmer in Wien tätig ist, haben wir gemeinsam 700 Wohnungen errichtet,
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geplant und gebaut. Und das zeugt von einer tollen Zusammenarbeit. Das heißt, so wie du das jetzt gesagt hast, es werden noch weitere geplant und gebaut? Natürlich. Andreas, was war für dich das Besondere an dem Projekt, unabhängig davon, dass ihr gut zusammengearbeitet habt? Also auch nochmal danke für die Blumen und für die gute Zusammenarbeit. Für uns war es super interessant, weil wir ganz von Anfang an von der Widmung schon dabei waren bei diesem Projekt. Also wir haben hier wirklich auch auf die Anordnung der Baukörper, auf den Bebauungsplan mit Einfluss nehmen können, hier in ganz frühen Phasen schon Auswertungen
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gemacht. Funktioniert das was die MA21 vor hat zu widmen? Kann man das umsetzen, was gewünscht ist? Und der zweite Punkt war, dass wir wirklich mit der Zimmer einen Bauherrn hatten, der sehr genau gewusst hat, was er will. Und das hilft uns natürlich als Architekten sehr. die Zimmer hat uns einen Qualitätsanspruch sozusagen vermittelt und vorgegeben und ich glaube, den haben wir hier gut umsetzen können. Was natürlich auch der Vorteil war, man hat es ja schon vom Gierschblütenpark gekannt. Genau, wir haben uns von dort gekannt und vieles, was sozusagen an technischen Standards dort entwickelt
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wurde, wurde auch hierher übernommen. Also Balkondetails zum Beispiel sind dort entwickelt worden, prototypisiert und hier erneut ausgeführt worden. Die Nachfrage beim Projekt hast du gesagt war relativ groß, bleiben ja jetzt nur mal ein paar Wohnungen über. Das ist absolut richtig. Wir haben jetzt noch elf Wohnenheiten, das sind zwei Zimmerwohnungen und die schauen alle Richtung Osten und Richtung Süden, beginnen beim Kaufpreis von 360.000 und die Nachfrage ist da. Aber wir sind froh, dass wir hier nur noch elf Wohnungen Haben.