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Open BIM Immobilien: Jörg Buß und Peter Engert diskutieren über den Standard

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Open BIM Immobilien, ein Schlüsselthema in der fortschreitenden Digitalisierung der Immobilienbranche, steht im Zentrum eines erkenntnisreichen Austauschs zwischen den BIM-Experten Jörg Buß und Peter Engert. Die Bedeutung dieses Konzepts für Building Information Modeling Prozesse ist immens, da es Transparenz, Kooperation und Interoperabilität fördert.

Diese Diskussion betont Open BIM als ein kritisches Element für die digitale Transformation im Bauwesen und beleuchtet, wie es den Informationsfluss und die Kooperation zwischen den Beteiligten der Bauindustrie verbessert. In einer Ära, in der der Digitale Zwilling und die kontinuierliche Digitalisierung der Branche an Bedeutung gewinnen, eröffnet Open BIM Potenziale, die für den Fortschritt unerlässlich sind.

Dieser Artikel zielt darauf ab, die Dimensionen und Einflüsse von Open BIM zu beleuchten und die Herausforderungen seiner Implementierung zu diskutieren. Jörg Buß und Peter Engert thematisieren Widerstände von Anbietern proprietärer Software und die Dringlichkeit klar definierter Industriestandards im Kontext von Industrie 4.0. Weiterhin wird untersucht, wie Open BIM Datenstandards im digitalen Bauen prägt und die Gebäudebetriebsführung beeinflusst. Mit einem Blick in die Zukunft von Open BIM vermittelt der Artikel Einblicke in die zukunftsweisenden Trends und Kooperationen in der Immobilienbranche, und bietet eine Orientierung für Leser, die die transformative Kraft von Open BIM, Datenaustausch und BIM in modernen Immobilienprojekten verstehen wollen.

Was ist Open BIM?

Open BIM Immobilien repräsentiert eine offene Datenstrategie, die auf Standards wie den von buildingSMART entwickelten IFC- und BCF-Standards beruht. Diese Strategie erlaubt die Nutzung von Software unterschiedlicher Hersteller, was die Digitalisierung vorantreibt und Kooperation sowie Interoperabilität in der Bauindustrie stärkt. Open BIM durchbricht Dateninseln, optimiert die Projektabwicklung und steigert die Leistungsfähigkeit von Anlagen. Es adressiert das Problem proprietärer Datenformate, die BIM-Daten einschränken, und fördert somit die Entwicklung von Digital Twins.

Einige der wichtigsten Aspekte von Open BIM sind:

  • Zugänglichkeit und NutzbarkeitOpen BIM erweitert die Möglichkeiten von Building Information Modeling (BIM), indem es die Zugänglichkeit, Nutzbarkeit, Verwaltung und Nachhaltigkeit digitaler Daten in der Bauindustrie verbessert. Es stellt sicher, dass kritische Projektinformationen zeitnah und im universellen BIM Format für alle Beteiligten verfügbar sind und unterstützt digitale Workflows, die auf Digitalisierung und herstellerneutralen Formaten basieren.IFC, BCF, COBie, CityGML, gbXML und ermöglicht so einen zugänglichen digitalen Zwilling.

  • Offene Standards und WorkflowsOpen BIM basiert auf offenen Standards und Workflows, was eine nahtlose Kooperation für alle Projektbeteiligten sicherstellt und die Qualität von Gebäuden und Infrastrukturprojekten steigert. Die Verpflichtung der Industrie zur Entwicklung und Unterstützung offener, neutraler Standards, die qualitativ hochwertige Umsetzung dieser Standards und anerkannte unabhängige Benchmarks sind entscheidend, um Qualität und Präzision im Rahmen der Digitalisierung zu gewährleisten.

  • Lebenszyklus eines VermögenswertsOpen BIM unterstützt Personen, Prozesse und Daten während des gesamten Lebenszyklus eines Vermögenswerts und fördert damit eine umfassende Lifecycle Assessment. Es integriert alle Phasen von der Planung bis zum Betrieb und trägt so zur Optimierung der Gebäudebetriebsführung bei, während es die Digitalisierung vorantreibt.ImmobilienbrancheDie Bedeutung von Open BIM in der Immobilienbranche ist daher nicht zu unterschätzen, da es die Qualität und Effizienz von Immobilienprojekten maßgeblich beeinflusst.

    Die Integration von Open BIM in der Immobilienbranche markiert einen Wendepunkt in der Digitalisierung und setzt neue Maßstäbe für den Datenaustausch, die den Grundstein für eine fortschrittliche und nachhaltige Zukunft legen. Open BIM Immobilien wird somit zu einem zentralen Baustein der digitalen Transformation und fördert die Entwicklung von Digital Twins in der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Die Rolle von Open BIM für nachhaltige Gebäude

Open BIM, eine innovative Methodik für die Planung, den Bau und das Management von Gebäuden und Infrastrukturprojekten, fördert die Verwendung nicht-proprietärer Formate für den Datenaustausch und ist damit ein Schlüsselelement für die Erstellung von nachhaltigen Gebäuden und Digital Twins. Die Anwendung von Open BIM in der Immobilienbranche etabliert einen neuen Datenaustauschstandard und ebnet den Weg für eine fortschrittliche, nachhaltige Zukunft. Hier sind einige Schlüsselaspekte, wie Open BIM durch Digitalisierung die Nachhaltigkeit in der Bauindustrie vorantreibt:

  1. Integration von Green BIM:

  2. Green Building, das sich auf umweltfreundliches Baudesign konzentriert, zielt darauf ab, die negativen Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu minimieren und ist eng mit Lifecycle Assessment verbunden.

    • Green BIM kombiniert BIM mit grünem oder nachhaltigem Baudesign, wodurch das Entwerfen von umweltfreundlichen Gebäuden vereinfacht wird und Nachhaltigkeit als eine Schlüsseldimension, unterstützt durch Lifecycle Assessment, in den Vordergrund rückt.

  3. BIM-basierte Energiemodellierung (BEM):

  4. BEM, das Energiemanagement in den Planungsprozess integriert, ermöglicht Energie-Simulationen und -Optimierungen, die für die Energieeffizienz von Gebäuden von entscheidender Bedeutung sind.

  5. Optimierung während der Bauphase:

  6. Open BIM verbessert durch Energiemanagement und Building Performance die Bauphase und den Betrieb von Gebäuden, reduziert Material- und Ressourcenverschwendung und trägt zur Verbesserung der Qualität der Innenraumumgebung bei.

    • Das metaTGA-ProjektDas Ziel ist es, den Open-BIM-Ansatz im TGA-Sektor zu stärken, indem die Qualität und Tiefe der Metadaten in BIM-Modellen, insbesondere für erneuerbare Heiztechnologien und Lüftungssysteme, verbessert wird, was die Digitalisierung und das Energiemanagement maßgeblich vorantreibt.

  7. Transparenter Datenaustausch und einheitliche Sprache:

  8. Open BIM-Lösungen verbessern das Informationsmanagement und das Dokumentenmanagement im Bauwesen, indem sie einen transparenten Datenaustausch und eine einheitliche Sprache über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg ermöglichen. Dies führt zu verbesserter Zusammenarbeit, erhöhter Transparenz und gesteigerter Effizienz.

  9. Zukunft der nachhaltigen Gebäudeentwicklung:

  10. Die Digitalisierung durch Open BIM ist für die Industrie 4.0 und die Zukunft der nachhaltigen Gebäudeentwicklung unerlässlich. Es ermöglicht effiziente Prozesse, fördert die Zusammenarbeit und erleichtert die Implementierung innovativer Lösungen.

    • Das IBODas österreichische Forschungsinstitut fördert die Digitalisierung und unterstützt KMUs im Bausektor bei ihrer digitalen Transformation, einschließlich der Anwendung von Open BIM für nachhaltige Gebäudeentwicklung im Einklang mit Industrie 4.0.

      Diese Punkte verdeutlichen, dass Open BIM nicht nur für die Digitalisierung innerhalb der Immobilienbranche von Bedeutung ist, sondern auch eine tragende Säule für den Bau und Betrieb von nachhaltigen Gebäuden darstellt. Indem es die Grundlage für eine verbesserte Zusammenarbeit und effizientere Prozesse schafft, trägt Open BIM dazu bei, die Vision von Green Building und Digital Twins in der Praxis umzusetzen.

Herausforderungen bei der Implementierung von Open BIM

  • Schulungs- und InvestitionsbedarfDie Einführung von Open BIM in Immobilien erfordert erhebliche Schulungsmaßnahmen und anfängliche Investitionen im Bereich der Digitalisierung und des Informationsmanagements. Mitarbeiter müssen neue Software, Arbeitsmethoden und den Umgang mit digitalen Daten erlernen, was eine Herausforderung darstellen kann, aber für die Effizienz, Kostenkontrolle und das Projektergebnis entscheidend ist, um in der Baubranche wettbewerbsfähig zu bleiben.Quelle

  • Vertrags- und AbrechnungsanpassungenMit der Implementierung von Open BIM und der fortschreitenden Digitalisierung kann eine Neugestaltung von Verträgen und Abrechnungsregeln innerhalb einer Organisation erforderlich sein. Da sich die Dynamik der Interaktionen zwischen den am Bau beteiligten Parteien ändert, müssen bestehende Rahmenbedingungen überdacht und im Sinne des Informationsmanagements angepasst werden.

  • DatensicherheitEin kritischer Aspekt bei der Implementierung von Open BIM ist die Gewährleistung der Datensicherheit durch effektive Data Governance. Es müssen wirksame Maßnahmen getroffen werden, wie das Erstellen eines Datensicherheitsplans, die Verschlüsselung von Daten und das Einrichten effizienter Datenzugriffsstrukturen, um die Integrität und Sicherheit der Daten zu gewährleisten.

  • Rechtliche AspekteBei der Implementierung von Open BIM müssen rechtliche Aspekte wie Data Governance, einschließlich der Verantwortung für Daten im BIM-Modell, Urheberrechte, rechtliche Haftung, Einhaltung von Vorschriften und Datenschutz, sorgfältig berücksichtigt werden. Es ist von kritischer Bedeutung, diese Elemente in die Planung zu integrieren, um rechtliche Risiken zu minimieren und eine solide Datenverwaltung zu gewährleisten.

  • SoftwareinteroperabilitätOpen BIM erfordert die Verwendung von offenen Standards und gewährleistet die Interoperabilität von Software, was eine Herausforderung in der Digitalisierung darstellen kann. Die Notwendigkeit, unterschiedliche Softwarelösungen für ein effektives Informationsmanagement nahtlos zu verbinden, verlangt nach sorgfältiger Planung und strategischer Umsetzung.

  • Kultureller WandelOpen BIM signalisiert einen kulturellen Wandel hin zu transparenteren und kooperativen Arbeitsweisen, was in traditionellen Organisationen eine Herausforderung darstellen kann. Dieser Wandel erfordert eine bewusste Förderung der Kooperation und der neuen Kultur der Zusammenarbeit im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung.

    Die Überwindung der Herausforderungen, die mit der Implementierung von Open BIM einhergehen, ist für den Erfolg entscheidend und erfordert strategische Planung sowie die Bereitschaft, in Digitalisierung und Informationsmanagement zu investieren. Trotz der Hindernisse bietet Open BIM zahlreiche Vorteile für die Immobilienbranche, die es zu einer unverzichtbaren Komponente für deren Zukunft machen.Weitere Informationen

Die Bedeutung von Datenstandards im Kontext von Open BIM

Open BIM Immobilien fördert durch herstellerneutrale Kollaborationsprozesse eine verbesserte Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit digitaler Daten im Baugewerbe. Dieser Ansatz unterstützt offene und neutrale Standards wie IFC und BCF, die für den Datenaustausch und die Erstellung von Digital Twins unerlässlich sind, und ermöglicht eine langfristige Digitalisierungsstrategie.

  • InteroperabilitätDas Herzstück von Open BIM ist die Interoperabilität, die durch die Nutzung offener und neutraler Standards die Zusammenarbeit verschiedener Softwareanwendungen erleichtert. Diese Interoperabilität ist entscheidend für eine effiziente Digitalisierung und Kommunikation zwischen den verschiedenen Werkzeugen in der Baubranche.Bauindustrie verwendet werden.

  • Datenstandards wie IFCIFC, oder Industry Foundation Classes, ist ein Datenstandard, der die Interoperabilität und Georeferenzierung zwischen verschiedenen Softwareanwendungen sicherstellt. Er bietet ein strukturiertes und standardisiertes Datenschema, das den Austausch und das Verständnis von Bauinformationen in einer gemeinsamen Sprache erleichtert, was für die Digitalisierung und Schaffung eines nahtlosen Kommunikationsflusses zwischen verschiedenen Softwaretools entscheidend ist.hier näher erläutert wird.

  • Vorteile von Open BIM Standards:

  • Transparente, kooperative und offene Workflows

    • Größere Informationssicherheit durch gemeinsame Vokabularnutzung

    • Offene Beschaffungsprozesse, die große und kleine Unternehmen einschließen

    • Höhere Datenwiederverwendbarkeit und einfachere Integration mit verwandten Daten

    • Förderung der hochwertigen Datenübertragung und interdisziplinären Zusammenarbeit in BIM-Projekten, wie auf tenera.io beschrieben

      Die Digitalisierung in der Immobilienbranche wird durch die Anwendung von Open BIM Standards revolutioniert, was eine effektive Verwaltung und Nutzung digitaler Daten ermöglicht und zu einer verbesserten, nachhaltigen Bauweise beiträgt. Mit einer einheitlichen Sprache und dem Austausch von qualitativ hochwertigen Daten, einschließlich der Integration von Digital Twins, können Projekte effizienter gestaltet und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten optimiert werden. Open BIM Immobilien ist daher ein Schlüsselelement für die digitale Transformation und die Realisierung zukunftsfähiger Bauvorhaben.

Der Einfluss von Open BIM auf die Gebäudebetriebsführung

Open BIM Immobilien leistet einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion im Gebäudebetrieb. Die Verwendung von neutralen Formaten wie IFC und BCF, gepaart mit der Digitalisierung und der Schaffung von Digital Twins, verbessert die Kommunikation und Koordination während der Planungs- und Bauphasen, was zu einer besseren Gebäudeleistung führt. Hier sind einige konkrete Einflüsse von Open BIM auf die Gebäudebetriebsführung:

  1. Erstellung eines digitalen Zwillings:

  2. Mithilfe von Open BIM-Daten kann ein digitaler Zwilling eines Gebäudes erstellt werden, der eine effiziente und präzise Gebäudeverwaltung ermöglicht.

    • Digital Twins, die Echtzeitdaten nutzen, überwachen die Gebäudeleistung in Echtzeit und ermöglichen es den Gebäudemanagerinnen und -managern, Probleme schnell zu erkennen und zu beheben, was die Reaktionsgeschwindigkeit und Effizienz der Gebäudeverwaltung erheblich steigert.

  3. Optimierung von Wartungsplänen:

  4. Durch den Einsatz von Open BIM-Daten, einschließlich Digital Twins, lassen sich Wartungspläne optimieren, Ausfallzeiten reduzieren und die Lebensdauer von Gebäudekomponenten verlängern, was das Energiemanagement verbessert und zu nachhaltigeren Gebäudebetrieben beiträgt.

    • Entscheidungen bezüglich des Energieverbrauchs können auf der Grundlage präziser Energiedaten fundierter getroffen werden, was zu reduzierten Energiekosten und einem kleineren CO2-Fußabdruck führt, indem effektives Energiemanagement praktiziert wird.

  5. Integration mit anderen Gebäudesystemen:

  6. Open BIM-Daten, die mit anderen Systemen wie HVAC (Heizung, Lüftung, Klima) und Sicherheitssystemen integriert werden, ermöglichen eine weitere Optimierung der Gebäudeleistung und -verwaltung, wobei Digital Twins und Energiemanagement eine zentrale Rolle spielen.

    Darüber hinaus ist Open BIM ein Schlüsselwerkzeug für die Data Governance und die Einhaltung von Vorschriften und Standards, da die Daten für Compliance-Berichte und Audits verwendet werden können, um sicherzustellen, dass Gebäude relevante Regulierungen und Standards erfüllen, was die Digitalisierung des Gebäudesektors vorantreibt.

    Die Digitalisierung im Bauwesen, insbesondere durch Open BIM Immobilien, trägt nicht nur zur Verbesserung der operativen Abläufe bei, sondern fördert auch eine nachhaltigere und kosteneffizientere Gebäudebetriebsführung. Mit der Integration von Digital Twins wird die Effizienz weiter gesteigert, indem eine virtuelle Repräsentation des Gebäudes für Management und Analyse genutzt wird.

Zukunftsvisionen und Entwicklungen von Open BIM

Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung und der Vorteile von Cloud Computing wird Open BIM Immobilien voraussichtlich zum Standard in der AEC-Branche avancieren. Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile in Bezug auf Zusammenarbeit, Effizienz und Kosteneinsparungen, was sich in der wachsenden Anzahl von Softwareplattformen widerspiegelt, die sich auf die Verwaltung von OpenBIM-Prozessen spezialisieren.Simplebim.

Die Digitalisierung von Bauprozessen und die Integration von Geodaten verbessern die Interoperabilität, was eine Schlüsselentwicklung für die Zukunft von Open BIM darstellt. Mit fortschrittlichen Datenformaten und Protokollen wie IFC wird eine bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen BIM-Tools ermöglicht, was die Effizienz auf Plattformen weiter erhöht.NEVARIS näher erläutert.

Die Integration von maschinellem Lernen in Open BIM-Workflows und die Nutzung von Cloud Computing ermöglichen automatisierte Prozesse, bessere Entscheidungsfindung und prädiktive Analysen. Cloud-basierte Plattformen unterstützen Echtzeit-Zusammenarbeit, Datenaustausch und Visualisierung, was Open BIM zugänglicher und effizienter macht.

In der Immobilienbranche sorgen Open BIM-Lösungen durch Digitalisierung für einen transparenten Datenaustausch und gewährleisten durch effektives Informationsmanagement einen nahtlosen Workflow für alle Teilnehmer eines Bauprojekts. Dies führt zu gesteigerter Effizienz, Transparenz und Zusammenarbeit.Nemetschek GroupUnternehmen wie Allplan, die zur Digitalisierung der Baubranche beitragen, unterstützen OpenBIM und seine Qualitätsstandards und sind dem hohen Qualitätsstandard von buildingSMART verpflichtet, was die Qualität und Effizienz von Bauprojekten weiter vorantreibt.

Open BIM erweist sich auch für Tiefbauprojekte als vorteilhaft, indem es durch Digitalisierung einen effizienten Datenaustausch ermöglicht und sich dank der Integration von Geodaten an verändernde Bedingungen während der Bauausführung anpassen kann. Institutionen wie die Baudirektion des Kantons Zürich fördern die Verwendung von BIM in Tiefbauprojekten und sammeln durch Pilotprojekte wertvolle Einblicke und Erfahrungen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion über Open BIM im Immobilienbereich unterstreicht die Wichtigkeit offener Standards und transparenter Kooperation für die Steigerung der Effizienz in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Der Dialog zwischen Jörg Buß und Peter Engert beleuchtet nicht nur die ökonomischen und operativen Vorteile dieser Digitalisierung, sondern untermauert auch ihre Relevanz für das nachhaltige Bauen. Diese Erörterung über Open BIM weist den Weg zu einer digitalen, vernetzten und ressourcenschonenden Zukunft der Immobilienbranche.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Open BIM Potenziale aufzeigt, die die Säulen von Planung, Bau und Betrieb durch Digitalisierung und Kooperation revolutionieren können. Durch kontinuierlichen Austausch und die Förderung von Open BIM wandeln sich Herausforderungen in Chancen für Innovation und Fortschritt. Schlussendlich ist die Anerkennung offener BIM-Prozesse als Schlüssel für eine erfolgreiche, nachhaltige Zukunft in der Immobilienbranche unverzichtbar.
Da keine spezifischen Fragen und Antworten zum Thema 'Open BIM Immobilien: Jörg Buß und Peter Engert diskutieren über den Standard' zur Verfügung stehen, ist eine Umformulierung von FAQs nicht möglich. Ich stehe jedoch bereit, um die FAQs zu optimieren, sobald die entsprechenden Inhalte bereitgestellt werden.

Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:00 Diese Folge des Immobilienredaktion Office Talk wird Ihnen präsentiert von Delta, Ihr Dienstleister in den Bereichen Architektur, Baumanagement und Consulting. Peter, wenn wir jetzt schon in die Richtung Politik gehen, der Jörg hat vorher gesagt, dauert ein bisschen länger. Unsere Bundesregierung hat sich auf die Fahnen gehängt. Wir schaffen bis 2040 den CO2-neutralen Gebäudepetrieb. Schauen wir das? Nein, schaffen wir nicht. Wobei das auch wieder eine Definitionsfrage ist.

0:40 Wir schaffen es vor 2040, jedes Gebäude, das neu gebaut wird, auf der grünen Wiese, wo wir nicht wollen, klimaneutral, CO2-neutral zu erstellen. Ich bin mir sicher, dass die nachhaltige Baustelle, an der wir gerade gearbeitet haben, da Riesenschritte nach vorne macht, alles kein Problem. Wir haben einen Gebäudebestand in Österreich, der zwischen 94 bis 97 Prozent nicht den Klimaschutzvorgang entspricht. Also 94 bis 97 Prozent aller Gebäude in Österreich entspricht nicht den Standards. Wenn ich mir anschaue, bis 2040, auch 2050, dass all das thermisch saniert,

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1:23 andere Wärmequellen bekommt, andere Energiequellen bekommt, da hätten wir die Arbeitskräfte nicht dafür, das zu bewerkstellen. Bei den Großen werden wir es schaffen. Bei den Objekten, die gewerblich bearbeitet werden, werden wir es schaffen. Große Herausforderung ist der Einfamilienhausbestand. Und da ist es praktisch nicht vorstellbar. Birgit Kamel von Wolftheis hat mir auf dieselbe Frage in einem Interview gesagt, sie glaubt, wir schaffen das, weil die Forschung und die Technologie wird uns da retten. Du kommst aus dem Technologiebereich, siehst du das eher wie der Peter oder eher wie die Birgit?

2:06 Also natürlich, ich bin durchaus ein positiver Mensch. Deswegen, ich habe Hoffnung auf jeden Fall, dass wir das schaffen. Vielleicht noch eine Zahl, die man sich gut merken kann. 80 Prozent sind circa Altbestand, 2040. Das ist mal, um diese Zahl auch sich wirklich vor Augen zu finden. Wir bauen zwar viel, jetzt haben wir mal eine Delle, zumindest in Österreich und wahrscheinlich auch in den anderen EU-Ländern. Aber das wird ja wieder kommen, die Bautätigkeit oder auch die Nachverdichtung. Aber aktuell ist es eben so, wenn die Hochrechnungen so bleiben, dann haben wir 80 Prozent Altbaubestand oder

2:40 Bestandsimmobilien 2040 und die müssen und die geht es eben. Das sind genau diese, die der Peter gerade gesprochen hat. Also ich denke, wir haben ja hier diese multiplen Faktoren, die uns aktuell Schwierigkeiten machen. Wir haben das hohe Zinsniveau inklusive der Inflation. Wir haben die hohen Baustoffpreise. Wir haben auf der anderen Seite Fachkräftemangel, den du auch schon angesprochen hast. Ich denke, Technologie kann in allen drei Bereichen uns wirklich helfen. Ich habe jetzt einfach schon zu dem Thema natürlich auch das eine oder andere recherchiert. Ich kann heute Zement, Stahl produzieren mit niedriger Energie, mit 60 Grad.

3:18 Es geht. Es skaliert noch nicht und es fehlen die Fabriken dafür, aber es geht technologisch. Ich muss nicht mehr 1400 Grad Schmelzofen und so. Das ist alles nicht mehr notwendig. Ich kann Holz heute so verändern, dass es so hart wird und so belastbar wird wie Stahl. Auch das ist mit niedriger Energie möglich. Deswegen sage ich auch, ich habe wirklich Hoffnung, dass da echt noch was weitergeht und dass wir eben jetzt, und das ist wieder das Thema Politik, wir brauchen hier Förderungen. Wir brauchen hier nämlich nicht nur die Unternehmen, die sagen, ich gehe da rein und investiere oder die VCs,

3:54 die sagen, ich investiere jetzt in so eine Idee, sondern noch viel besser wäre es doch, wenn es auch von staatlicher Seite oder die EU hier ganz, ganz intensiv auch hilft. Wir müssen solche Ideen auch wirklich schnell wachsen zu lassen, schnell zu einer Marktreife zu bringen, damit wir diese Dinge umsetzen können. Ich habe mich jetzt vorgestern mit einem Kollegen unterhalten, die schon neue Betons und Zement verwenden, die aber jetzt ganz andere Aushärtungseigenschaften haben als das, was sie seit 20, 30 Jahren kennen. Jetzt bauen sie eine Verschalung, jetzt haben sie sie so angebaut, um zu schauen, was passiert denn da eigentlich?

4:30 Und wie kann ich denn jetzt hier mit neuen Technologien gewährleisten, dass der Zement perfekt aushärtet, damit er möglichst lange hält? Und dann hält er nämlich sogar länger als der alte. Normalerweise 30 Jahre, aber mit meinem kann ich sogar sagen 35 Jahre. Da brauche ich die Bauträger, die sagen, ich zahle aber dafür auch eine Spur mehr Geld, das gehört, das stimmt. Also ich brauche sozusagen hier auch diejenigen, die es errichten, die dann sagen, diese fünf Jahre mehr sind es mir wert. Aber es gibt sehr, sehr, sehr, sehr viele aus meiner Sicht Entwicklungen, Innovationen in den unterschiedlichsten Bereichen,

5:03 rein technischer Natur, die uns helfen werden, den Fachkräftemangel etwas zu kompensieren, weil wir Arbeit ersetzen können durch Technologie. Auf der anderen Seite eben Baustoffpreise hoffentlich wieder reduzieren können, wenn wir alternative, sage ich mal, Herstellungsverfahren anbieten können, die weniger Energie verbrauchen, die weniger dann natürlich auch CO2. Aber das ist ja eigentlich eher ein anderes Ziel, dass wir damit verfolgen, aber die trotzdem auch hier die Kosten da reduzieren. Also und natürlich hoffen wir alle, dass das Zinsniveau und das Inflationsniveau sich wieder in eine Richtung bewegt, die es uns leichter machen,

5:42 auch hier wieder Investitionen zu tätigen. Es ist ein spannendes Thema. Erinnert ihr euch wieder, dass die ersten Autos gefahren sind? Es war ein Kutschen, wo ein Motor drin war. Die waren teilweise auch noch elektrisch, Simmonds, der Lohner. Und sie haben keine lange Marktbeständigkeit gehabt. Bei irgendwann ist ein Auto da und es fällt an. Und genau so müssen wir mit all diesen Neuigkeiten auch umgehen. Wir dürfen jetzt nicht den alten Beton durch den neuen ersetzen oder von der Welt einkaufen. Es geht immer darum, auch die Prozesse anzuschauen.

6:23 Wenn ich die Prozesse nicht bearbeite und dementsprechend verändere, um das Optimum aus diesen Maßnahmen herauszuholen, keine Fortschrittsmöglichkeit. Daher immer die gesamte Kette. Und darum ist sehr wichtig unsere Kooperation mit der ABTI. Weil da geht es ja bei der Digitalisierung auch darum, die Prozesse zu verändern. Und nicht das Excel-Sheet durch eine Digitalisierung abzulösen. Da muss ich an den Prozess gehen, sonst ist es sinnlos. Jörg, wenn man da alles erfassen will, die Umweltfaktoren, also wie wiegt sich so ein Gebäude auf die Umwelt aus,

7:03 dann habe ich immense Datenmengen. Das hast du selber vorher schon gesagt. Wird das in Zukunft auch im Hinblick ESG, CSAD, Lieferkettengesetz ohne neue digitale Lösungen überhaupt noch möglich sein? Ich weiß nicht, ob die Frage, wenn man die so stellt, wir haben diese Lösungen und wir sollten sie nutzen. Ja, Ja, ich weiß. Und wir sollten sie nutzen. Aus meiner Sicht. Die Frage, ob oder ob nicht, stellt sich für mich nicht. Sondern es geht darum, wir müssen sie nutzen. Und ich denke, ich denke auch tatsächlich, wenn ich jetzt heute die, keine Ahnung, die Energieversorgung mir in einem komplexen und gemischt

7:42 genutzten Gebäude anschaue, dann werde ich mit einfachen, ich schalte meinen Schalter auf oder ab oder drehe meinen Temperaturregler um zwei Grad rauf oder runter. Das wird nicht funktionieren. Ich brauche dahinter ein intelligentes System, das die Daten ausliest, das mir prädiktiv sagt oder prädiktiv sagt, okay, ich weiß, in einer Stunde habe ich auf einmal in der Kantine wieder 500 Leute sitzen. Ich gehe jetzt mit der Klimaanlage runter. Ich brauche nicht mehr diese Wärme, weil da habe ich 500 Menschen, ich habe gemessen. Ich muss runtergehen, weil sonst wird es dort zu warm. Und das kann mir aber kein Facility Management leisten.

8:16 Also diese, dass ich wirklich ein Gebäude kennenlerne über die Zeit, dazu brauche ich viele Daten. Die kann ich, die muss ich irgendwie sammeln. Das machen Sensoren. Da bin ich schon, da bin ich natürlich schon sehr, sehr digital, aber ich muss sie auch auswerten. Und ich muss dann dann daraufhin auch Aktionen setzen. Aus diesen Daten werden Actionable Data. Und das ist genau das, worum es geht. Mit denen kann ich dann arbeiten, mit denen kann ich dann ein Gebäude verbessern, die Energieeffizienz verbessern oder was auch immer, auch die Nutzung. Ich kann mir auch überlegen, dass mir mein Gebäude selbst sagt,

8:44 ob die Nutzung eines Raumes überhaupt richtig ist, ob der Raum genutzt wird oder eben auch nicht genutzt wird, wenn er nicht genutzt wird oder zu klein ist. Das sind alles Themen, die könnte ich messen und kann daraus dann auch für ein Asset Management zum Beispiel ableiten, ob hier eine Empfehlung ausgesprochen wird, keine Ahnung, eine gewisse räumliche Struktur anders zu nutzen, als das heute passiert, um sie eben besser zu nutzen, bleibt auch gewinnbringender. Ja, stimmt, es geht auch immer um die kaufmännische Seite. Das muss, das muss auch passen, aber das geht tatsächlich nur mit Daten. Und ich glaube auch, das geht nicht mit Daten,

9:15 die man in Excel Files sammelt, auswertet und daraufhin dann irgendwelche Aktionen setzt. Das halte ich für eher ausgeschlossen. Dann bin ich immer zu langsam. Ich will ja, ich will ja in Echtzeit, das Gebäude ist ja auch in Echtzeit da. Ich kann ja nicht einfach sagen, bleib jetzt mal so, ich überlege mir das kurz und dann machen wir weiter. Das wissen wir. Schwierig in der Kantine zu sein, ich glaube, dass du die zwei Stunden essen könnt, weil dann stimmt Die Wartepot. Richtig, genau. So ist es. Die History ist auch ganz wichtig. Also einerseits muss ich alles, was ich behaupte, beweisen. Also ich brauche belastbare Daten,

9:46 die ich auch herzählen kann. Wenn der erste Whistleblower sagt, das ist alles ein Plätzchen, muss ich das beweisen. Das zweite ist, denkt auch an den Wechsel der Dienstleister. Also nicht jede Facility-Management-Firma arbeitet das ganze Lebenszeit des Gebäudes damit. Es gibt immer wieder Wechseln und wenn die nicht auf historische Daten zugreifen können, müssen sie die Wirklichkeit immer von vorn anfangen. Wenn ich das alle drei Jahre mache, wird das nie ein effizientes Gebäude werden. Also ich muss auch immer dafür sorgen, dass das Wissen bleibt, auch beim Haus bleiben. Absolut, ja. Wenn ich richtig informiert bin,

10:22 und darfst mich jetzt lügen, gibt es noch keinen Datenstandard für den Gebäudebetrieb. Keinen einheitlichen, so wie es zum Beispiel für die Inserate den Open-Emo-Standard gibt. Siehst du da was kommen? Wird es da was geben? Oder muss ich da noch vielleicht ein Konsortium bilden? Wie siehst du das? Also aus meiner Sicht zweigeteilt. Es gibt zum Beispiel eine Plattform, die nennt sich BuildAPI. Das ist ein Kollege, der Ivan Nockren, auch schon sehr lange unterwegs im Technologiebereich, im Property-Technology-Bereich, der zum Beispiel eine Plattform aufgesetzt hat, um eben verschiedenste Datenquellen auf einer Plattform zu

11:04 verbinden und hier mit Interfaces sozusagen sie auch nutzbar zu machen, wiederum für andere. Das soll vor allen Dingen dazu dienen, dass zum Beispiel neue technologische Lösungen entstehen können, auf Basis von Daten, die von anderen Unternehmen kommen. Das ist nun mal so ein Ansatz. Aber aus meiner Sicht, der viel Erfolgversprechendere wird sein, vor allen Dingen jetzt, weil es da auch einen fundamentalen, aus meiner Sicht zumindest Shift gegeben hat oder eine Weiterentwicklung, ist eben alles um das Thema rund um Open BIM. Das ist meiner Meinung nach die Basis schlussendlich nachher, glaube ich, auf der wir sehr gut

11:33 miteinander arbeiten werden können. Das ist ein internationales Standard, der sogar von der ISO entwickelt wird. Also das ist nicht einfach irgendein proprietäres System, sondern ich habe hier wirklich auch die ISO dahinter, die darauf schaut, dass sich dieser Standard weiterentwickeln kann. Jetzt kommt der neue Standard 4.3 gerade raus mit dem dazugehörigen Austauschmodell IFC. Das ist sozusagen nachher das Datenmodell, das man dann austauschen kann zwischen verschiedenen Plattformen und das eben auf dem Open BIM basiert. Und da kommen jetzt sogar Infrastrukturprojekte mit rein. Bisher war es vor allen Dingen Wohnbau und Hochbau.

12:14 Jetzt kommen Infrastrukturprojekte damit hinein. Also das heißt, das ist ein Standard, der entwickelt sich weiter und der beginnt im Grunde schon bei der Planung, weil da kann ich einfach schon mein 3D-Modell, kann ich schon in dieser Form speichern und ergänzt sich dann im Laufe über die Beschaffung und so weiter bis zum Bauen, das ganze Modell, auch mit allen Materialien. Ich kann nachher mehr oder minder auf Knopfdruck, kann ich sagen, welche Massen von diesem speziellen Zement wurden in diesem Gebäude verbaut. Ich kann das sagen. Ich weiß, ich kenne genau den CO2-Fußabdruck. Ich brauche nur auf den Knopfdruck.

12:47 Mehr muss ich nicht mehr machen. Ich weiß, wie viele Türen verbaut wurden, wie viele Lichtschalter. Ich habe die ganze TGA-Planung da drin. Also ich kann tatsächlich 100% sozusagen meiner Information, aus was besteht dieses Gebäude, Kreislaufwirtschaft, das sind so die Themen, die da natürlich dranhängen, kann ich in diesem Modell nachher wiederfinden. Mittlerweile, und das ist dieser wichtige Schritt, jetzt geht es aber auch ins Facility-Management hinein. Das ist das Thema S-Build. Das heißt jetzt, die größeren Bauträger wollen natürlich gerne, dass das, was vorne mal geplant wurde, dass nachher das,

13:18 was gebaut wurde und das, was nachher dort steht, möglichst dem wieder entspricht, was irgendwo im Modell hinterlegt ist. Und wenn ich das aber gewährleisten kann, dann kann ich auch dieses Modell nachher dem Facility-Management geben und sagen, auf diesem Facility-Management, da könnt ihr eure Inspektionen machen, eure Wartungen machen. Wir können die Büroreinigung oder die Hausreinigung können wir hier rüber steuern. Wir können aber eben auch die Gebäude steuern. Also wenn es um das Thema Energie geht, Beschattung, whatever. Also alles, was wir so an Automatisierungen möglich haben, können wir dann auch mit einem exakten Modell,

13:50 und da sind alle Dokumente hinterlegt, bis hin zu Wartungsverträgen zum Beispiel. Das ist alles in diesem sozusagen, kann ich hier hinterlegen, kann ich hier über eine, man nennt die Kollaborationssoftwaren, gibt es verschiedene Anbieter aktuell, die aber alle die Daten, wie gesagt, austauschen können über das EFC und über Dokumentenaustausch, kann ich hier wirklich gewährleisten. Und das ist meine Meinung nach, das glaube ich, wenn mich, du fragst mich, da geht da die Reise hin. Ich glaube, da haben wir ein Modell, und das schafft es jetzt schon, den Lebenszyklus abzubilden. Und ist, glaube ich, auch für das Thema ISG, CO2-Fußabdruck,

14:27 Materialpass, Kreislaufwirtschaft wirklich mehr als geeignet. Also ich denke da, großer Appell auch, dass möglichst vorne die Planer und die Auftraggeber vor allen Dingen schauen, dass sie hier auch diesen Mindswitch machen und sagen, BIM ist zwar schon seit 10 Jahren am Markt, und das haben schon alle mal sich den einen oder anderen Vortrag dazu angehört, aber ich glaube, jetzt ist auch die Zeit, dass wir es mal in der Fläche auch dann auch wirklich einsetzen. Eine Frage, wenn die Jörg, vor ein paar Jahren, wie ich mich damit beschäftigt habe, war die offene Frage, wenn kehrende Daten, gibt es da jetzt schon eine Rechtsprechung dazu?

15:04 Das ist eine wirklich gute Frage, ehrlich. Ich bin Techniker, das ist genau das Ding, ich bin total glücklich darüber, dass es jetzt diese Entwicklungen davon gibt. Tatsächlich, da bin ich jetzt überfragt, da müsste ich jetzt einfach nur mal mit meinem Gatt-Schiene sozusagen dran gehen. Es Ist kein Problem. Ich habe mir gedacht, das ist schon irgendwo aufgepumpt. Große Probleme, wenn man kehrt. Den bisherigen Eigentümer, der es erstellen hat, lassen. Einen neuen Eigentümer, der es kauft oder gehört, was ja sehr sinnvoll wäre, zum Objekt. Wann immer dieses Objekt sich bewegt und der Aufführungszeit

15:41 bei der Immobilie lustig, sollten die Daten dabei Sein. Ich könnte aber auch sagen, am Ende, die Daten gehören der öffentlichen Hand, weil ich ja die Umweltauswirkungen fassen Muss. Großartig Wäre. Beispiele gut. 38100:15:53.190 --> 00:15:54.370Großartig, ja. Weil man stelle sich vor, Österreich hätte ein Gebäudebestand, der voll digitalisiert wäre. Und nämlich nicht nur die Neubauten. Da lässt sich das ja ganz gut realisieren, sondern eben auch der Bestand, das wäre unglaublich. Sodass sich die Daten dann quasi von der Idee des Projektentwicklers, bis zum Betrieb, versiedelt die Management und zum Schluss vielleicht sogar

16:18 noch den Abriss, einmal komplett durchreichen kann. Absolut. Die Vermarkter. Also man kann mittlerweile aus diesen Modellen 3D-Renderings rausrechnen. Mehr oder minder per Knopfdruck. Ich brauche da nicht, klar, ich muss die Fassaden vielleicht noch beschönigen. Ich muss die Oberflächen noch gestalten und so. Aber grundsätzlich kann ich mit diesen, kann ich alle unterschiedlichen Themen auf Basis dieser Daten im Endeffekt realisieren. Und das ist das, worum es geht. Und da sind wir auch da wieder, ich glaube, hier braucht es ein bisschen länger, bis auch da, die die Vorgaben entsprechend sind.

16:47 In den USA habe ich jetzt gerade gelernt, sind jetzt große Infrastrukturprojekte abgesegnet worden, dass da jetzt wirklich sehr viel Geld investiert wird, aber eine Grundvoraussetzung ist, oder bevorzugt werden solche Einreichungen, die sich bei Ausschreibungen bewerben, die mit Open BIM geplant und umgesetzt werden. In Skandinavien hat das einfach schon sozusagen jetzt schon Eingang gefunden, in eben auch öffentliche Ausschreibungen und so. Und da ist das ein, das ist eben ein offenes Format, mit dem alle arbeiten können. Aus meiner Sicht ist es das. Und das ist wieder bedienstwirtschaftlich,

17:19 weil es kostet am Anfang vielleicht einen oder anderen Euro mehr. Aber über die Laufzeit des Gebäudes sparen wir so viele Kosten. Jedes Jahr, wenn der Wirtschaftsprüfer sagt, was ist jetzt mit den Daten auf einem Haus, habe ich sie. Aber ich muss irgendwie einen Schick mit einem Excel-Shit an die zu blotten. Und unglaublich. Deshalb habe ich mir auch schon mal gedacht, wenn die, die jetzt mit den ganzen Verordnungen usw. da solche Datenmengen generieren will, haben will, hätten, wären nicht eigentlich die in der Verantwortung gewesen, zu sagen, na bevor ESG, SSAD, Lieferkettengesetz in Kraft tritt,

18:00 geben wir erstmal einen Standard raus, so muss das aussehen. Das Thema ES gibt es nicht, aber es ist viel im Werden. Und es ist wie immer, wenn was nächstes ist, es wird sich entwickeln. Aber jetzt, dass ich den Rosaelefanten endlich erschierste, der da im Raum umherdumpft, mit dem Lieferkettengesetz. Es ist ziemlich schwachsinnig, ein Lieferkettengesetz zu verordnen, wo die Grundlagen dafür, wie die Daten erfasst werden, welche Zertifizierungsstellen es gibt, um diese Daten abzuhaken, in Wirklichkeit schon geschaffen sind. Weil jetzt überlegt sich einmal, ohne all dem. Zuerst muss das Unternehmen machen,

18:38 die Lieferkette überprüfen. Da muss der Wirtschaftspräfer machen, Lieferkette überprüfen, der sich unterschreiben muss. Da muss die Bank z.B. machen, die das, was da drin steht, bewerten muss, um eine Finanzierung rauszugeben. Wir haben einen administrativen Aufwand, da tippt ihr nicht zu, gell? Gar nicht. Und daher würde ich allen empfehlen, die mit dem Lieferkettengesetz gerne arbeiten würden. Man macht zuerst einmal die Zertifizierungsstellen dafür, tut es die Schematik oder die Zertifikate oder Labels oder was auch immer ausschreiben, die dafür gehören, dass wir die Sicherheit haben,

19:20 wenn der österreichische Textilunternehmer in Indonesien irgendwelche Rohmaterialien einkauft, auch sicher sein kann, dass das in Ordnung ist. Und dann können wir uns gerne das Lieferkettengesetz machen, weil dann wird der administrative Aufwand relativ gering.

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