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OfficeTalk Sommergespräch: ESG, Auswirkungen auf die Steuerberatungsbranche und Nachhaltigkeit in Unternehmen

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Mit dem Jahr 2024 steht die Wirtschaftswelt vor einer bedeutenden Veränderung: Das ESG-Gesetz tritt in Kraft. ESG, was für Environmental, Social und Governance steht, wird künftig die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung managen und berichten, grundlegend beeinflussen. Insbesondere für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ergeben sich daraus neue Herausforderungen und Chancen.

Ein häufig geäußerter Kritikpunkt am ESG-Gesetz ist der damit verbundene administrative Aufwand. Viele befürchten, dass die Umsetzung der Vorschriften zu einer komplexen Aufgabe wird, die vor allem Steuerberatern und Wirtschaftsprüfungsunternehmen zugute kommt. Doch ist diese Sorge berechtigt? Hätte man das Gesetz tatsächlich einfacher gestalten können?

Die zunehmende Komplexität unserer Welt

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick auf die generelle Entwicklung unserer Gesellschaft werfen. Es ist eine Tatsache, dass unsere Welt mit fortschreitender Entwicklung immer komplexer wird. Ein anschauliches Beispiel dafür liefert die Technologiebranche:

In den 1960er Jahren bestand ein Computer im Wesentlichen aus einer grünen Platine mit einigen Kondensatoren und einem Prozessor. Heute haben wir Smartphones, die hundertmal leistungsfähiger, hundertmal kleiner, aber auch tausendmal komplexer sind als diese frühen Computer. Der damalige IBM-Chef prognostizierte sogar, dass es weltweit nur einen Markt für drei Computer geben würde - eine Einschätzung, die sich als grundlegend falsch herausstellte.

Diese zunehmende Komplexität ist nicht auf die Technologiebranche beschränkt. Sie zeigt sich in nahezu allen Bereichen unseres Lebens, sei es in der Medizin, im Finanzwesen oder eben auch in der Steuerberatung. Der Beruf des Steuerberaters hat in den letzten 15 Jahren enorme Veränderungen durchlaufen. Es ist heute nicht mehr möglich, als Generalist alle Bereiche abzudecken. Die gesetzlichen Regelungen sind so umfassend und detailliert geworden, dass eine Spezialisierung unumgänglich ist.

Spezialisierung als Antwort auf wachsende Komplexität

In vielen Steuerberatungskanzleien wird daher konsequent auf Spezialisierung gesetzt. Dies ist eine direkte Reaktion auf die wachsende Komplexität der Materie. Auch im Immobilienbereich lässt sich diese Entwicklung beobachten. Mit fortschreitender Entwicklung steigt die Komplexität, und Unternehmen müssen sich darauf einstellen.

ESG-Reporting: Geschäftsmodell oder notwendige Entwicklung?

Es stimmt, dass das ESG-Gesetz und das damit verbundene ESG-Reporting neue Geschäftsmöglichkeiten für Berater eröffnen. Viele Menschen verdienen Geld damit, Unternehmen bei der Umsetzung der ESG-Richtlinien zu unterstützen. Doch wäre es falsch, dies als reines Profitstreben abzutun. Die meisten Berater in diesem Bereich sind Idealisten, die wirklich daran interessiert sind, Unternehmen dabei zu helfen, nachhaltiger zu wirtschaften.

Viele Beratungsunternehmen haben inzwischen eigene Teams für nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeitsprüfung und die Einführung von Nachhaltigkeitsstrategien. Diese Experten glauben an die Sache und wollen einen positiven Beitrag leisten. Es handelt sich nicht um "knallharte Kapitalisten", die nur darauf aus sind, den letzten Euro aus ihren Klienten herauszupressen.

Die Entstehung des ESG-Gesetzes

Es wäre falsch anzunehmen, dass das ESG-Gesetz nur deshalb entstanden ist, weil Berater nach neuen Geschäftsmöglichkeiten suchten. Vielmehr entstand zuerst die Idee der Nachhaltigkeit, und daraus entwickelten sich dann entsprechende Geschäftsmodelle. Die Klienten, die von diesen Dienstleistungen profitieren, sind in der Regel zufrieden und bereit, für die Unterstützung zu bezahlen.

ESG-Reporting in Österreich: Eine Investition in die Zukunft

Für viele Unternehmen und Berater ist das ESG-Reporting in Österreich mehr als nur eine gesetzliche Verpflichtung. Es ist eine Investition in die Zukunft. Viele Menschen, insbesondere jene mit Kindern, sehen es als ihre Verantwortung, eine Welt zu hinterlassen, die besser ist als die, die wir heute haben. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir uns anstrengen und kreative Lösungen finden.

Die Zukunft der Nachhaltigkeit

Es stellt sich die Frage, wie lange es dauern wird, bis nachhaltiges Wirtschaften, CO2-Neutralität und grüne Energie zur Normalität werden. Während einige optimistisch sind und glauben, dass wir dieses Ziel in den nächsten 20 bis 40 Jahren erreichen können, ist es wichtig zu betonen, dass es sich um eine globale Herausforderung handelt.

Um wirklich erfolgreich zu sein, müssen wir die gesamte Welt mitnehmen. Länder wie China und die USA spielen eine entscheidende Rolle, und auch Europa hat einen wichtigen Beitrag zu leisten. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die notwendigen Veränderungen herbeiführen.

Fazit: ESG als Chance für eine nachhaltige Zukunft

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das ESG-Gesetz und das damit verbundene ESG-Reporting zwar Herausforderungen mit sich bringen, aber auch große Chancen bieten. Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und verantwortungsvolleren Wirtschaft.

Ja, es stimmt, dass die Umsetzung komplex ist und dass Berater davon profitieren. Doch dies sollte nicht als negativ betrachtet werden. Vielmehr zeigt es, dass wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln und bereit sind, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um unsere Welt zu verbessern.

Die Steuerberatungsbranche spielt dabei eine wichtige Rolle. Durch ihre Expertise und Unterstützung können sie Unternehmen dabei helfen, die ESG-Anforderungen effektiv umzusetzen und gleichzeitig ihre Geschäftsprozesse nachhaltiger zu gestalten.

Letztendlich geht es darum, eine Balance zu finden zwischen wirtschaftlichem Erfolg und ökologischer sowie sozialer Verantwortung. Das ESG-Gesetz ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, und es liegt an uns allen - Unternehmen, Beratern und der Gesellschaft als Ganzes - diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Die Zukunft mag komplex sein, aber sie bietet auch unzählige Möglichkeiten für Innovation und positive Veränderungen. Indem wir die Herausforderungen des ESG-Reportings annehmen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, können wir eine nachhaltigere und gerechtere Welt für kommende Generationen schaffen.

Die Herausforderungen der globalen Nachhaltigkeit

Wir sind nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung, und es ist entscheidend, dass wir alle zusammenarbeiten. Ohne gemeinsame Anstrengungen werden unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit und ESG-Reporting in Österreich nicht den gewünschten Effekt erzielen.

Betrachten wir die Situation in unserem unmittelbaren Umfeld: Wie lange wird es dauern, bis wir echte Veränderungen sehen?

Eine wichtige Frage, die sich dabei stellt, ist der Lebenszyklus von Immobilien. Gebäude, die vor einem Jahrzehnt errichtet wurden, gelten in der Immobilienbranche noch als relativ neu. Es wird noch einige Zeit vergehen, bis diese Gebäude grundlegend renoviert oder ersetzt werden.

Nehmen wir als Beispiel ein Haus, das vor zehn Jahren gebaut wurde. Wahrscheinlich ist es mit einer Gasheizung ausgestattet. Damals hat man möglicherweise schon an das Prinzip "Cradle to Cradle" gedacht und versucht, eine möglichst flexible Bauweise zu realisieren. Obwohl ich kein Bautechniker bin, verstehe ich, dass es darum geht, Materialien später wieder trennen zu können.

Leider wurde dieses Konzept oft nicht umgesetzt, und teilweise geschieht das auch heute noch nicht. Die Geschwindigkeit, mit der wir diese Umstellung erreichen, kann durch regulatorische Maßnahmen beeinflusst werden. Hier sind mutige Schritte erforderlich.

Im Kontext des ESG-Reportings in Österreich müssen wir verstehen, dass solche Veränderungen Zeit brauchen. Die Immobilienbranche spielt dabei eine wichtige Rolle. Es geht nicht nur darum, neue, nachhaltige Gebäude zu errichten, sondern auch darum, bestehende Immobilien zu modernisieren und an die ESG-Anforderungen anzupassen.

Für SEO-Experten und Immobilienfachleute bietet diese Entwicklung neue Möglichkeiten. Sie können Unternehmen dabei unterstützen, ihre ESG-Strategien zu kommunizieren und umzusetzen. Dabei ist es wichtig, nicht nur auf kurzfristige Gewinne zu schauen, sondern langfristig nachhaltige Lösungen zu entwickeln.


Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:08 Damit sind wir eigentlich schon fast im heurigen Jahr angekommen an 2024 ESG tritt in Kraft. Ich möchte mit dir vielleicht jetzt gar nicht so sehr über Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und so weiter sprechen, sondern einen Kritikpunkt, den es an dem Gesetz immer wieder gibt. Man sagt sehr oft, ja, die Wirtschaft verlangt nach einem Green Deal, nach einem derartigen Gesetz, um einfach faire Bedingungen für alle Unternehmen zu schaffen, um die Klimaziele zu erreichen. Das große Aber, das man immer wieder hört, ist der rohe administrative Aufwand, der durch dieses Gesetz entsteht und der einfach dann das

0:45 Ganze zu einer Spielwiese für Steuerberater, Wirtschaftsberatungsunternehmen macht. Siehst du das auch so? Hätte man das Gesetz einfacher mit weniger Administration machen können? Das weiß ich nicht, ob man es einfacher hätte machen können. Ich kann nur sagen, umso weiter wir uns entwickeln, desto komplexer wird unsere Welt. brauchen nur, um vielleicht das als Gleiches heranzunehmen, schauen wir in die Technikwelt. Wenn wir in die 60er Jahre zurückgehen, dann war ein Computer eine grüne Platte mit ein paar Kondensatoren und einem Prozessor drauf.

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1:28 Heute habe ich mein Telefon, das 100 Mal mehr kann, 100 Mal kleiner ist, aber auch 1000 Mal komplexer als dieser Computer aus den 1960er Jahren. Es auch noch ein anderer Markt, der Chef von IBM hat in den 60er Jahren gesagt, es gibt einen Weltmarkt für drei Computer. Richtig, ganz genau so ist es. Also daran sieht man, die Komplexität ist einfach Teil unserer Weiterentwicklung. So wie die Medizin immer komplexer wird, so wie auch mein Job immer komplexer wird. Der Beruf des Steuerberaters hat in letzten 15 Jahren unglaubliche Änderungen durchgemacht.

2:11 Ich kann heute nicht mehr mit dem Bauchladen herumgehen und sagen, ich berate eh allen und jedes. Das funktioniert einfach nicht, weil die gesetzlichen Regelungen sind schon so umfassend und detailreich geworden, dass ich mich einfach nicht mehr mit allen befassen kann. Wir machen das bei uns in der Kanzlei sehr konsequent. Spezialisierung bedeutet bei uns, sich einstellen auf diese stark wachsende Komplexität. Genauso ist es halt auch im Immobilienbereich. Mit fortschreitender Entwicklung wird halt die Komplexität höher und darauf muss sich einstellen.

2:52 Ja, dass das wahrscheinlich ein Geschäft für Berater ist ist richtig. Das muss man ganz einfach in aller Klarheit sagen. Da verdienen sicher viele Leute Geld daran, aber die verdienen das ja jetzt nicht aus einem böswilligen Gedanken heraus, sondern ganz im Gegenteil. Wollen ja wirklich, das sind ja meistens unglaubliche Idealisten, die wollen ja unbedingt den Leuten beibringen, wie sie ihr Geschäft nachhaltiger machen können. Also wir haben im Haus auch ein Team für nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeitsprüfung, Einführung einer Nachhaltigkeitsstrategie und das sind Leute,

3:33 glauben da dran, die wollen das umsetzen und das sind keine knallharten Kapitalisten, die jetzt sagen, haue ich jetzt 30 noch jeden Klienten den letzten Euro raus, damit ich im Januar irgendwas verkaufen kann. ich glaube nicht, dass dieses Gesetz geboren wurde, weil irgendwelche Berater gesagt haben bitte Leute, brauchen jetzt wieder ein Geschäft, jetzt denkt euch doch mal was aus, ja das mit der Nachhaltigkeit wäre doch was. Sondern die Idee der Nachhaltigkeit ist gekommen und dann haben halt einige erkannt, das ist ein Geschäftsmodell und haben halt dieses Geschäftsmodell daraus entwickelt und das Geschäftsmodell

4:10 daraus gemacht und ich würde jetzt gerne sozusagen den Markt befragen, ich kann es nur beschränkt bei unseren Klienten tun, die sind alle sehr glücklich und zufrieden, dass wir ihnen helfen und bezahlen auch gerne das Honorar dafür. Also dementsprechend würde ich das verneinen, dass das jetzt ein reines Geschäft für die Berater ist, ich selber sehe es auch so, ich habe zwei kleine Kinder, ich möchte meinen Kindern eine Welt hinterlassen, die nach Möglichkeit sogar besser ist als die die wir heute haben. Und um das zu ermöglichen, müssen wir ganz einfach uns anstrengen und uns überlegen, wie wir dort hinkommen können.

4:51 Das Geschäft ist auch ein endliches, wie man immer wieder hört, jetzt auf Veranstaltungen, weil in 20, 30, 40 Jahren wird uns nachhaltiges Brauen, CO2-neutrales Brauen in Hintergrund rücken. Was glaubst du, wie viele Generationen wird es wirklich brauchen, bis wir sagen, ok, grüne Energie, nachhaltige Gebäude, CO2-neutralität ist Normalität? Also ich bin davon überzeugt, dass wir das schaffen, wir strengen uns ja alle miteinander auch sehr an.

5:31 Ich glaube ein wichtiger Faktor ist, wir müssen die gesamte Welt mitnehmen, wir müssen China mitnehmen, wir müssen die USA mitnehmen, Europa ist schon wichtig, letztlich sind wir in der Gesamtbetrachtung ein unbedeutender Teil der Weltbevölkerung und wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen, dann bringt es einfach nichts. Wenn ich jetzt mal in meine Bubble schaue, wie lange wird das dauern? Ich, stelle ich mir die Frage, was für einen Lebenszyklus haben Immobilien? Wenn ich jetzt daran denke, Immobilien, die vor 10 Jahren neu gebaut wurden, die sind ja in der Immobilienwelt heute noch fast

6:14 taufrisch. Das heißt, bis man die angreift, schon noch eine ordentliche Zeit vergehen, nämlich materiell angreift. Natürlich man kann nachrüsten, ich glaube, wenn ich jetzt mir ein neu gebautes Haus anschaue, das vor 10 Jahren errichtet wurde, da ist eine Gasheizung drinnen wahrscheinlich, hat man damals wahrscheinlich schon den Platten drangeschraubt, so Stichwort Cradle to Cradle, eine möglichst entkoppelbare Bauweise, ich drücke mich da jetzt nicht fachlich korrekt aus, ich bin ja kein Bautechniker, aber was ich meine, ist, dass ich Materialien wieder separieren kann.

6:56 Das ist dort einfach nicht passiert und das passiert teilweise auch heute noch nicht. Ich glaube, die Geschwindigkeit, in der wir diese Umstellung erreichen, kann gesteuert werden, durch die Regulatorik und hier braucht es einfach mutige Schritte.

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