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Michael Ehlmaier über Krisenmanagement und Zukunftsperspektiven in der Immobilienbranche

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In der dritten und letzten Folge unseres Gesprächs mit Michael Ehlmaier, CEO von EHL, erhalten wir tiefere Einblicke in seine Strategien zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen in der Immobilienbranche, seine persönliche Definition von Erfolg und seine Zukunftsvision für EHL und die Branche insgesamt.

Umgang mit der aktuellen Krise

Frage: Wie gehen Sie mit dem gestiegenen Druck aktuell um?

Ehlmaier betont die Notwendigkeit, proaktiv zu handeln: "Es ist alternativlos. Wir müssen damit umgehen. Wir können nicht die Rollo runterlassen und sagen, wir warten auf bessere Zeiten." Er unterstreicht die Wichtigkeit von Analyse und Anpassung: "Wir müssen die Situation analysieren. Können wir was verbessern? An welchen Schrauben können wir drehen?"

Sein optimistischer Ansatz wird deutlich: "Ich weiß zwar nicht, wann die Immobilienkrise vorbei ist, aber es ist definitiv so, dass sie nicht nur vorbeigehen wird, sondern dass es auch am Immobilienhimmel wieder bald Sonnenstrahlen geben wird."

Work-Life-Balance in stressigen Zeiten

Auf die Frage nach seinem Umgang mit Stress antwortet Ehlmaier: "Ich glaube, Work-Life-Balance die passt bei mir zumindest aus meiner Sicht ganz gut." Er betont die Notwendigkeit, härter zu arbeiten: "Wir müssen uns die Ärmel aufkrempeln, es wird uns jetzt weniger geschenkt als noch vor einigen Jahren."

Ehlmaier sieht die aktuelle Situation als Herausforderung: "Wir hatten jetzt zehn Jahre eine Hochphase in der Immobilienbranche und es wäre unfair hier nicht dankbar zu sein, für das bisher Erreichte, sondern wir müssen uns jetzt auch damit abfinden, dass es eine Phase der Rezession gibt, dass es eine Phase der Marktbereinigung gibt."

Definition von Erfolg

Frage: Wie würden Sie für sich persönlich Erfolg definieren?

Ehlmaier unterscheidet zwischen quantitativem und qualitativem Erfolg: "Quantitativ zeichnet sich der Erfolg ab durch gestiegene Vermarktungszahlen, gestiegene Umsatzzahlen, gestiegene Gewinnergebnisse, aber der qualitative Erfolg ist mir allerdings viel wichtiger."

Er betont die Bedeutung von Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit: "Dass die Anzahl unserer zufriedenen Kunden ständig steigt, dass die Zufriedenheit unseres Teams weiterhin hoch ist oder idealerweise weiterhin steigt und dass man auch mit sich selbst im Reinen ist."

Zukunftsaussichten für die Immobilienbranche

Frage: Wie sehen Sie die nächsten Jahre der Immobilienbranche und welchen Stellenwert wollen Sie mit EHL in der Branche einnehmen?

Ehlmaier prognostiziert: "Ich erwarte für nächstes Jahr ein Jahr der Konsolidierung und dass es ab dem übernächsten Jahr wieder langsam, aber allmählich aufwärts geht." Er bleibt ehrgeizig für EHL: "Wir möchten weiterhin ganz vorne mitmischen. Diesen Ehrgeiz behalte ich weiterhin. Wir geben uns nicht mit dem Mittelmaß zufrieden, sondern möchten weiterhin einer der führenden Player am Immobilienmarkt sein."

Abschließend bekräftigt Ehlmaier sein Engagement für EHL: "Wie lange ich jetzt bei EHL CEO bin, entscheidet nicht nur ich, sondern auch der liebe Gott und meine Familie, aber es macht weiterhin großen Spaß und ich freue mich auf weitere schöne künftige Herausforderungen."

Michael Ehlmaiers Einblicke zeigen einen Führungsstil, der von Optimismus, Anpassungsfähigkeit und einem klaren Fokus auf langfristigen Erfolg geprägt ist. Trotz der aktuellen Herausforderungen in der Immobilienbranche bleibt er zuversichtlich und sieht die Krise als Chance zur Weiterentwicklung und Stärkung von EHL. Seine Betonung der Wichtigkeit von Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterwohlbefinden unterstreicht einen ganzheitlichen Ansatz zum Unternehmenserfolg, der weit über reine Zahlen hinausgeht.


Transkript

0:00 Herzlich Willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Ich habe schon einige Interviews bei EHL in den Büros gedreht. Experten gibt es ja genug hier im Haus. Heute habe ich es endlich mal ins Chefbüro geschafft. mir Michael Elmeyer. Michael, hallo und danke, dass du dir die Zeit nimmst für unser Interview. Ja, vielen Dank für dein Label zum Interview. Belastung gerade auch aktuell in der Krisenphase. Wie gehst du mit dem gestiegenen Druck aktuell um? Es ist alternativlos. Wir müssen damit umgehen. Wir können nicht die Rollo runterlassen und sagen,

0:43 wir warten auf bessere Zeiten. Wir müssen die Situation analysieren. Können wir was verbessern? An welchen Schrauben können wir drehen? Wie gehen unsere Kunden mit der Situation? Um welche Auswirkungen spüren wir am Markt? Und welche Alternativen oder Optionen bieten sich für uns? Welche Handlungsempfehlungen können wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern für unsere Kunden erarbeiten? hier kommt mir glaube ich, auch wieder zugute, dass ich ein sehr optimistischer und positiv denkender Mensch bin. Ich weiß zwar nicht, wann die Immobilienkrise vorbei ist, aber es ist definitiv so,

Vollständiges Transkript anzeigen

1:23 dass sie nicht nur vorbeigehen wird, sondern dass es auch am Immobilienhimmel wieder bald Sonnenstrahlen geben wird. Und da möchte ich auch nicht nur als Substitut auf mein erstes Engagement warten, auf meinen Einsatz, sondern da würde ich auch gerne lieber erste Geige spielen, wenn die derzeitige Moll-Stimmung wieder in Tour umschlägt, um mit dem musikalischen Metapher zu Sprechen. Brauchst du jetzt aktuell mit dem mehr Stress, Also je mehr Stress ich habe, desto mehr nass ich und das ist kein gesunder Ausgleich leider aber ich glaube, dass wir Work-Life-Palance haben.

2:05 Aber ich glaube, Work-Life-Palance die passt bei mir zumindest aus meiner Sicht ganz gut. sag zu meinen Leuten, schickt mich zu aus, wenn ich zu unleidlich bin. Zu meiner Frau sage ich das schickt mich ins Büro, wenn ich nicht ganz rund bin. Aber ich glaube, es passt ganz gut. Natürlich wir müssen uns die Ärmel aufstricken, es wird uns jetzt weniger geschenkt als noch vor einigen Jahren, auch wenn ich sage geschenkt ist uns nie was geworden, aber die Zeiten sind härter geworden. Wir müssen noch mehr laufen in unser Geschäft, aber ich bin auch ein sehr ehrgeiziger Mensch und auch von sehr fleißigen Menschen umgeben und wir sehen das sportlich.

2:41 Wir hatten jetzt zehn Jahre eine Hochphase in der mobilen Branche und es wäre unfair hier nicht dankbar zu sein, für das bisher reichte, sondern wir müssen uns jetzt auch damit abfinden, dass es eine Phase der Rezession gibt, dass es eine Phase der Marktbereinigung gibt und werden aber alles daran setzen, dass wir auch aus dieser Krise gestärkt hervorgehen und natürlich daran arbeiten, dass wir uns da weiter entwickeln können und auch unsere Learnings daraus ziehen. Preise bei EHL findet man noch und nöcher stehen und glaube ich auch draußen beim Empfang schon einige,

3:23 die zeigen ja schon auch den Erfolg des Unternehmens, aber wie würdest du für dich persönlich Erfolg definieren? Was ist das, wo du sagst, das war ein erfolgreiches Jahr oder das war ein erfolgreicher Tag vielleicht? Also ich glaube, es gibt zwei Arten, wie man den Erfolg messen kann, das eine ist quantitativ und das andere ist qualitativ. Quantitativ zeichnet sich der Erfolg ab durch gestiegene Vermarktungszahlen, gestiegene Umsatzzahlen, gestiegene Gewinnergebnisse, aber der qualitative Erfolg ist mir allerlong viel wichtiger, dass die Anzahl unserer zufriedenen Kunden ständig steigt, dass die Zufriedenheit unseres Teams weiterhin hoch ist oder

4:06 idealerweise weiterhin steigt und dass man auch mit sich selbst im Reinen ist, dass man nicht immer unrund und zufrieden ist, im Wort Zufriedenheit steckt ja auch Friede darin, das heißt, man darf nicht immer nur rast und ruhelos sein und manchmal erwische ich mich selbst und sage eigentlich, so wie es ist, passt es und gibt sich mit dem zufrieden. Du hast es vorher gesagt, du weißt noch nicht, wann die Krise vorbei ist, leider. Wie siehst du die nächsten Jahre der Immobilienbranche und welchen Stellenwert willst du mit EHL in der Branche einnehmen? Also wie ich es vorher schon erwähnt habe,

4:46 die Immobilienkrise ist wahrscheinlich noch lange nicht zu Ende. Ich erwarte für nächstes Jahr ein Jahr der Konsolidierung und dass es ab dem übernächsten Jahr wieder langsam, aber allmählich aufwärts geht. Wann und wo wir wieder diese Boomphasen erreichen, die wir vor vier fünf Jahren erreicht haben und ob die überhaupt gesund sind, das bleibt jetzt heute dahingestellt, aber wir möchten weiterhin ganz vorne mitmischen. Diesen Ehrgeiz behalte ich weiterhin. Ich hoffe, solange ich lebe, also wir geben uns nicht mit dem Mittelmaß zufrieden, sondern möchten weiterhin einer der führenden Player am

5:22 Immobilienmarkt sein. In der Krise, vor der Krise, aber natürlich auch nach der Krise wenn es wieder deutlich besser läuft, auch für unsere Kunden und für alle Marktteilnehmer, möchten wir uns auch weiterhin ein schönes Stück von dem Kuchen abschneiden. Also du möchtest definitiv auch die nächsten 30 Jahre bei EHL CEO sein und keine Tischlerei Aufmachen? Also Tischlerei werde ich sicher nicht aufmachen. Wie lange ich jetzt bei EHL CEO bin, entscheidet nicht nur ich, sondern auch der liebe Gott und meine Familie, aber es macht weiterhin großen Spaß und ich freue mich auf weitere schöne künftige Herausforderungen.

5:58 Michael, wir sind mit den Fragen durch. Ich sage noch einmal Danke vielmals für deine Zeit und vielleicht sehen wir uns dann bei der 40-Jahre-Feier Wieder. Ja hoffentlich, ich würde mich freuen. Bist herzlich eingeladen. Euch danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktions Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unsere Newsletter oder folgt unserer LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion.

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