Anlässlich der Verleihung des INA Awards bringen wir Statements namhafter Stakeholder: Warum ein Investment in die Zukunft gerade in der Immobilienwirtschaft und in der Architektur von eminenter Bedeutung ist. Nachhaltigkeit & Innovation – welche Motivation hat man als Unternehmen, um so einen Award wie INA zu unterstützen? Welche Verantwortung tragen Unternehmen Ihrer Ansicht nach, wenn es um nachhaltige Immobilienentwicklung und Innovation geht? Wie verbinden Sie wirtschaftliche Ziele mit Nachhaltigkeit – und wo entstehen dabei die größten Spannungsfelder? Wie wichtig ist es für die Branche, frühen Zugang zu Nachwuchstalenten zu haben, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen? Welche positiven Effekte erwarten Sie sich durch Projekte wie jene, die beim INA Award eingereicht werden, für Stadtgesellschaft und Umwelt? Wo sehen Sie aktuell die größten Hürden bei der Umsetzung nachhaltiger Projekte – gesetzlich, finanziell oder kulturell? Wie definieren Sie Nachhaltigkeit in Immobilienprojekten – worauf kommt es aus Unternehmenssicht wirklich an?
9:25 2020. Heute wieder ein IMOlife Special, unsere IMOlife Live, direkt aus den Räumlichkeiten des OIAV, wo heute um also in eineinhalb Stunden um 18.30 Uhr, der INA Award verliehen wird. haben netterweise alle Partner die den INA Award unterstützen, heute zu Gast hier bei uns im IMOlife. wir werden es deshalb bisschen anders machen. Wir werden ein Statements einholen. Es geht ja grundsätzlich um das Thema Nachhaltigkeit, Innovation und Architektur und dazu begrüße ich Sie recht
10:05 herzlich. Starten möchte ich gleich neben mir, neben mir ist Markus Werner, Markus, ja, deine Frage, wir haben uns jetzt im Vorfeld ein bisschen ausgesucht und jeder weiß, worüber er spricht. Deine Frage, Nachhaltigkeit und Innovation, welche Motivation hat man als Unternehmer, um sich an einer IMA Award die INA zu unterstützen? Ja, vielen Dank für die Einladung das zweite Mal. Wir sind froh dass wir wieder da sein dürfen. Ich glaube, so ein Award kann sozusagen Sichtbarkeit erhöhen.
10:45 Wir sind in den Unternehmen, auf den Universitäten ja sehr aktiv. Innovation und Nachhaltigkeit treibt uns und die zukünftigen Generationen ja voran, aber die Sichtbarkeit nach außen ist oft die die nicht da ist. arbeiten in Projekten sehr intensiv und wollen einfach mit diesem Engagement auch zeigen, dass es darum geht, dass junge Leute gesehen werden, die sich bemühen und engagieren und vor allem Leute honoriert werden sollen, die auch die extra Meile gehen. Ich glaube, dieser Award ist ganz sicher so etwas, wo junge Menschen zeigen können, was sie können.
11:25 Das wollen wir auch sehen, das wollen wir fördern, aber wir wollen auch zeigen dass wir an dieser Front mit ihnen kämpfen und wir diese Leute suchen, die unsere Unternehmen in die Zukunft bringen. Ich glaube, das ist schon sehr schön mit diesem Award in Summe dargestellt. Ich habe auch relativ viele Ereignisse und es hat noch sehr spannende Themen gegeben und werden wir natürlich können gehen, aber es sind schon interessante Gewinne auf Jeden. Ich freue mich auf den Abend. Danke. Thomas? Ja, Ja? Welche Verantwortungen, es deine Verhandlungen
12:05 mit den Entwicklungen und Innovationen geht? Du hast uns ja vor sieben Minuten gesagt, welche Fragen jeder kriegen wird. Jetzt habe ich im Gegensatz zu Markus noch drei Minuten länger gehabt zum Nachdenken. Ich wollte dich noch fragen, wie viel Zeit ich habe das zu beantworten, weil Unternehmen ist ein breitgefächerte Begriff. Aber ich glaube, um es versuchen relativ einen Punkt zu bringen, ich persönlich mag über das Thema Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeit als Wort gar nicht mehr so viel sprechen, weil das jetzt wirklich schon inflationär benutzt und für auch Absatz der Immobilienwirtschaft ein absolutes
12:38 Passwort geworden ist. Ich glaube, es geht primit herum und das ist auch etwas, wo sich Bauordnungen, OEB-Richtlinien, sonstige Vorgaben auf internationalen europäischen Niveau hinbewegen, nämlich in einer gesamtheitlichen Betrachtung in einer Lebenszykluskostenbetrachtung. Auch das Wort gibt es seit 20 Jahren, aber es kriegt jetzt sozusagen glaube ich, eine Vergleichbarkeit für die Zukunft. Und als Unternehmen glaube ich, es um eines darum, so wie es bis jetzt auch immer um wirtschaftliche Verantwortung und die soziale Verantwortung den Mitarbeitern gegenübergegangen ist, ist einfach, dass die Umweltverantwortung und die Lebensraumverantwortung
13:15 noch in einen Fokus rücken. Heißt, für mich frei übersetzt, egal, ob wir jetzt über Projektentwickler reden, ob wir über die Industrie reden, wie wir ein Industrieunternehmen dazu sind, aber dann können wir die Betonwirtschaft, die Ziegelwirtschaft, die Holzwirtschaft, alle mitnehmen. ist völlig, gilt für alle gleich, einfach den gesamten Lebenszyklus zu betrachten, nicht nur sich an dem Thema Bau aufzuhängen, sondern auch an Betrieb der Immobilie danach und einfach auch wieder die Wiederverwertbarkeit in Form von Reuse oder Recyclebarkeit ordentlich zu berücksichtigen, weil vieles was wir heute über Reuse oder Recycling reden,
13:49 liegt ja nicht daran, dass wir das nicht theoretisch schon seit 20 30 Jahren könnten, technisch. Es war immer nur eine Frage, das wollen wir und macht wirtschaftlichen Sinn. Und alles Neimachen ist für ein Industrieunternehmen im Regelfall wirtschaftlicher, als sich mit dem Thema Reuse oder Recycling zu beschäftigen. Und davon müssen wir einfach weg und den Lebenszyklus vollständig zu denken. Und ich glaube, das ist Versuch, das relativ kompakt zu beantworten. Sonst brauchen wir noch zwei Flaschen Wein und zwei Stunden und dann Können Wir noch machen. Ok, genau.
14:29 Also ich glaube, das heißt auch so schön, Omnibus, also dass ja eigentlich das Griechische wenn ich es dann richtig gegoogelt habe, für zusammen ist und gar nicht der Busbus damit gemeint ist. Auch wenn die EU jetzt aus global und europäischen Sicherheits- und wirtschaftlichen Aspekten in dieser CSAT Taxonomie-Themen ein wenig zurückrudert. Ich glaube, dieses Momentum, dieser Drive ist schon so losgetreten, dass auch Unternehmen unabhängig davon was jetzt so Dokumentationspflichten aus der Regulatorik heißt, bedeutet, jeder da automatisch weitermacht. Ja er freut sich zwar jeder, dass er nicht mehr 150 Seiten
15:08 schreiben muss, sondern mit 30 bis 50 auskommt, aber die Überlegung an sein eigenes Unternehmensumfeld oder seine wirtschaftlichen Handelsstränge und co umzudrehen, dass sie dieses Thema der Nachhaltigkeit völlig abbilden können oder weitgehendst abbilden können, das hat glaube ich jeder mittlerweile verstanden und antizipiert, auch noch in fünf bis zehn Jahren im Geschäft sein will. Also ich glaube, da gibt es nicht mehr viel zu besprechen dazu. Man könnte sich, wenn man möchte, Bain ist ein großes Beratungsunternehmen, hat im September 2025 eine interessante Studie dazu veröffentlicht, die grob gesagt 30 Prozent der Unternehmens-,
15:44 also die unter 3500 Unternehmen befragt, die sagen, grob gesagt 30 Prozent ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit können sie schon voll Richtung Nachhaltigkeit ausrichten, weitere 20 sehr wahrscheinlich und die anderen 50 hängen dann vom Angebot und Nachfrage ab Aber ich sehe jetzt mal, auch wenn das auch schon sehr verbraucht, der Satz ist die Richtung stimmt und dementsprechend mache ich mir keine Sorgen, dass unabhängig von Regulatoren, Gesetzgebung oder Code dieses Thema abgebrochen werden würde. Da müsste schon noch viel, mehr passieren.
16:29 Ich gebe es weiter, oder? Sonst kriege ich wirklich mein Nicky-Lauder-Syndrom. Also erstens freue ich mich, diesmal auch dabei zu sein. Ich beschäftige mich ja seit eigentlich fast Beginn meines informellen meines formellen Berufslebens seit 1989 mit Nachhaltigkeitsthemen. Damals hat es keiner gesagt, es war nur das Gleiche. 1989 ist im Wesentlichen auch das ganze Baustoffrecyclingthema entstanden und wir haben uns damals schon mit dem Schadstoffthema im Bauwerken befasst und jetzt ist es ein ganz großes Nachhaltigkeitsthema.
17:09 Ja, zur Thematik Wirtschaftlichkeit. Nachhaltigkeit wird nur funktionieren, wenn sie auch wirtschaftlich ist und sie funktioniert nur unter diesen Gesichtspunkten und ob sie wirtschaftlich ist oder nicht, mag natürlich auch von politischen Weichenstellungen abhängen. Wenn die Deponierung von Abbruchmaterial billig ist, dann wird nichts recycelt und nichts reused. Das ist ganz simpel. Wenn die Kosten für die Beseitigung von Abfällen eine entsprechende Größenordnung erreichen und da kann man ohne Weiteres auch das Thema Kostenwahrheit mit hineinbringen. Also wenn man die ganzen Kosten und Folgekosten von
17:51 Abfallbeseitigung mit einrechnet in die ganze Geschichte, dann bekommt das Ganze eine andere Dynamik und das hat sich natürlich in den letzten 20, 30 Jahren abgespielt und das spielt sich weiterhin ab und heute haben wir nicht nur die Situation, dass die Beseitigung von Abfällen am Bau eine andere Kostenimpetenz, eine andere Kostenbedeutung darstellt, sondern auch das Beschaffen von neuen Baustoffen. Bekanntlich gibt es oder bekanntlich hat die Gipsindustrie große Probleme momentan Rohstoffe zu bekommen. Na was bedeutet das, dass das Recycling von Gipsabfällen eine ganz andere
18:34 Bedeutung bekommt? Und hier steht das wesentliche Momentum der Nachhaltigkeit im Vordergrund. Nachhaltigkeit funktioniert, wenn sie wirtschaftlich darstellbar ist, dargestellt werden kann und wenn es wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist. Wobei man schon dazu sagen muss, 30 Jahre sind Sie schon dabei? 37 Jahre. Es hat sich schon sehr viel getan, auch wenn es jetzt, es ist ja früher langsamer gegangen und da hat das eine Dynamik angenommen und Zeit Gebraucht. Also als ich vor 37 Jahren fast 37 Jahre 1989 begonnen habe mich mit dieser Thematik Schadstoffentbauwerke zu
19:14 befassen, habe ich damit gerechnet, dass ich das 10 Jahre machen werde, das war so ziemlich am Beginn meines Berufslebens und dass ich nach 10 Jahren dann halt schauen muss, was ich den Rest meines, dann doch von damals her gesehen, doch einige Jahrzehnte während Berufslebens machen würde. Heute sage ich so langsam, wenn meine Berufslaufbahn sozusagen schon überblicken können, nach vorne sehend, dass es sicher noch 30, 40 Jahre gehen wird und wahrscheinlich täusche ich mich gewaltig. Also die ganze Dynamik ist enorm,
19:54 was sich da abgespielt hat und ich würde es durchaus als positiv ansehen, denn wenn wir hier in diesem Raum stehen mit dem wunderschönen Oberflächen, mit dem Parkettboden, wenn man den gegebenenfalls vor 30 Jahren umgebaut oder irgendwo ein Gebäude abgebrochen hätte, wäre das alles irgendwo in die Abfallsschiene gegangen und heute, abgesehen davon, dass man es gar nicht mehr abbricht, dass man sagt, das beste Reuse ist ein Gebäude stehen zu lassen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um prüfen, wie man es weiter verwenden kann, wie man es sanieren kann. Wenn man es schon ausbaut,
20:35 dann werden zum Beispiel Bodenbeläge, werden Parkettböden ausgebaut, wird ein Markt gesucht, nicht gesucht, er ist da, um diese Dinge wieder zu verwenden. hat sich wirklich etwas geändert. Ich kann diese Überzeugung Hundertprozentig teilen. Es gibt ja Studien, belegen,
21:15 dass in den nächsten zehn Jahren glaube ich, 30 Prozent neuer Jobs auftauchen werden, die wir heute noch gar nicht kennen. Und ich bin mir auch hundertprozentig sicher, dass in unserem Bereich in dem wir tätig sind, wo auch sehr viele Fachbereiche hineinspielen, da auch sehr viel entstehen wird, von denen wir heute noch nicht wissen, dass es sie bald geben wird. Also wir sind, Gott sei Dank, sehr breit aufgestellt. Wir sind sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau tätig. Von der örtlichen Bauaufsicht über die Infrastruktur-Themen, Schiene, Straße, über den Ingenieur-Tiefbau bis hin zur Hochbauplanung,
21:56 Projektsteuerung, Projektmanagement, sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau, ich, decken wir neben der Architektur ein sehr breites Feld des bauernsteiner Wesens ab. Und aus überall aus diesen Bereichen gibt es Dinge, die sich gerade bewegen. Da tut sich überall etwas. Überall. Wollte etwas sagen, weil es auf der Zunge liegt. Zur ersten Frage zurückzukommen, Nachhaltigkeit und Innovation, warum dieser Preis und warum der für uns wichtig ist. Wir sind das erste Mal dabei als FCP. Und wir haben beide Begriffe angesprungen, weil es sind beides von uns Strategieschienen, die wir seit einigen Jahren verfolgen.
22:33 Nachhaltigkeit im Sinne von Klimaschutz auch. Innovation ist ein wesentlicher Treiber eigentlich. Und das schafft auch eine Begeisterung für junge Menschen für unseren Beruf, die wir ganz dringend brauchen, weil wir haben einfach viel zu wenig Bauingenieure, Bauingenieurinnen, Architekten, die wirklich arbeiten wollen in dem Bereich. Und gerade Innovation ist etwas was den Menschen unheimlich gefällt, den Jungen. Und da sind sie begeisterungsfähig. Dass man sie über die Innovation leichter reinbekommt. Auf Jeden Fall. Das ist so. Digitalisierung, über Innovation. Nachhaltigkeit, Klimaschutz geht
23:02 schon die jungen Menschen auch an. Das interessiert sie, Nachhaltigkeit. das sind Treiber. Und was uns auch gut gefallen hat an dem Preis, das möchte ich auch noch sagen, diese Verbindung von Bauingenieuren und Architekten. Weil es ist ja im Prinzip ein Architekturpreis, aber wir sind im Großteil Bauingenieure, aber wir verstehen uns ja als Partner der Architekten und der Zusammenarbeit zwischen Architektur und Bauingenieuren. Das bringt uns weiter dann hoffentlich. Also insofern sind wir, wir haben das, glaube ich, der INA Award ist heuer zum dritten Mal. es hat sich schon, es zeigt sich auch in den letzten Jahren,
23:32 dass das Interesse ja auch immer größer wird. Ich bin ja gespannt, wie viele Menschen heute oder wie viele Gäste heute kommen. Michael hat, der Herr Pichler hat es gerade angesprochen. Ich glaube, das war doch letztes Jahr ein großes Thema, die jungen Menschen dazu zu motivieren, mit einzusteigen, auch darin eine Chance zu sehen.. Vorweg möchte ich noch eins sagen, weil heute schon gefallen ist, wir sind Bauingenieure, Vermesserin, Umwelttechniker. Mir fehlen irgendwie auch die Architekten hier in der Runde. Wir reden von einem Architekturpreis, irgendwo... Ah, Entschuldigung, Entschuldigung, okay.
24:13 Aber ein bisschen mehr, pardon, pardon. Aber es wäre schön, wenn wir noch ein paar mehr Architekten in der Runde hätten, muss ich schon sagen. ist natürlich Schon genug, als ob wir noch mehr wären, da müssten wir mit so einer fahrenden Kamera arbeiten, das wäre dann schon fast Zu viel, nein alles gut. Aber ich bin ja auch der Meinung, also das ist ganz wichtig, dass eben hier interdisziplinär gearbeitet wird. sprechen hier von vor allem ich spreche hier von Geodaten als Vermesserin, die diversen innovativen Methoden heutzutage aufgenommen werden. Leider Mobile Mapping, inneren Aufnahmen. Also diese ganzen Grundlagen würde es nicht geben,
24:55 würde es keinen Nachwuchs geben. Das heißt, für meinen Beruf ist es sehr wichtig, dass sich junge Leute dafür interessieren. Man hat immer das Gefühl, Vermessungswesen, ist so mathematisch das stimmt überhaupt nicht. Also es gibt natürlich mathematische Aspekte, aber es ist ja eigentlich auch sehr kreativ, was wir hier tun. Und ich lade da junge Leute ein, sehr gerne mitzumachen, auch über Berufspraktika, das ist total wichtig. Aber im Prinzip ist ja Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft heutzutage ein strategischer Stellenwert. Das benötigen wir eben, um Finanzierungen zu bekommen, Marktakzeptanz zu erreichen und auch Genehmigungen
25:35 zu erhalten. Und das alles baut auf auf Geodaten. ich fände es sehr wichtig, wenn sich junge Leute mit diesem Thema, also Innovation, Geodaten, was wird dann daraus sehr frühzeitig damit beschäftigen. Wobei ich schon glaube, dass über das Thema Innovation und Nachhaltigkeit, dass man da schon sehr viele junge Menschen ansprechen kann. Ich muss sagen, zum Glück es wird immer besser, auch in der Vermessung Wir hatten eine Zeit lang eine sehr große Lücke im Nachwuchs Wir haben Letztes Jahr darüber gesprochen. Ja,. Also ich glaube, dieses Jahr, soweit ich weiß, dieses Studienjahr, haben 44 junge Leute angefangen,
26:13 auf der TU Wien zu studieren. Und ich glaube, die Hälfte circa in Graz was fast schon mittlerweile wieder ein Rekord ist, nach einem Studienbeginn ein Jahr davor mit glaube ich, 7 oder 14 Studierenden. Also ganz ganz wenig. Man sieht, dass dieses Thema vor allem auch bei jungen Damen mittlerweile gut ankommt. Das freut mich sehr. Ich versuche auch da immer in unserem Beruf sehr viele junge Damen zu fördern oder auch Schülerinnen, also jetzt wirklich mit einem kleinen I geschrieben, dazu motivieren, einmal etwas Technisches auszuprobieren. Wenn sie dann halt nicht dort landen, ist es auch gut aber sie haben es einmal ausprobiert.
26:51 Das finde ich ganz wichtig, dass man sich sehr frühzeitig mit diesem Thema beschäftigt. Danke. Ja, Martin, du bist Martin Haas. Sie sind als letzter gekommen, sozusagen Ja, Verzeihung. Nein nein, macht nichts. Normalerweise Bin ich der Erste. Bitte, ja. Wir haben ja auch pünktlich angefangen. Ah, Verzeihung Das ist mit Live-Sachen, immer so eine Geschichte das ändert sich. früher war es ein bisschen anders, hat man ein bisschen nachziehen können, aber jetzt muss es immer pünktlich sein. Wir Architektur und Nachhaltigkeit. ist das für eine
27:31 Verbindung her? Ja, wir Architekten spielen sicher wie alle anderen Anwesenden und Braunschulen auch eine große Rolle im Sinne der Nachhaltigkeit, weil vor allem gerade wir auch, real beeinflussen jetzt jeder sage ich jetzt einmal, städtischen Nahverdichtung, Dachaufstockung, Neubau, Umwidmung, vor allem aber auch was die bestehenden Gebäude betrifft. sehen da im Sinne der Nachhaltigkeit viel mehr Potenzial und auch nicht nur, um jetzt im Neubau die Flächen zu versiegeln. Für uns ist generell, jetzt im Altbau,
28:13 sind sehr stark im Altbau tätig, aber nicht nur im Altbau, nur wenn ich jetzt den Gesamtenergieverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hernehme, finde ich oder bin ich sogar davon überzeugt, dass der Altbau generell die nachhaltigste Wohnform generell ist, wenn jetzt die Gebäude, aber hinaus ist im Sinne des Lebenszyklus, das, wenn man das abbrechen würde und einen Neubau machen würde, könnte das allein schon durch die CO2-Emissionen der Neubau
28:55 gar nicht mehr oder sage ich einmal, schwer wieder auffohlen. Das ist ein heißes Thema, natürlich auch was die junge Generation, die Next Generation betrifft, wobei ich das immer sehr kritisch, sehr pragmatisch sehe im Sinne, tatsächlich geht es auch um die Realität auf der Baustelle und ich mir auch wünschen, dass man sich nicht nur auf die Bilder konzentriert, sondern auch nachhaltige Lösungen sucht, die tatsächlich funktionieren und auch praktisch sind wegen allem natürlich technisch, rechtlich, wirtschaftlich.
29:35 Weil das die Michaela zuerst gesagt hat, wie sieht es eigentlich aus in Ihrem Bereich mit jungen Talenten, Architektur, Architektinnen, es genug, die Interesse daran haben oder ist das auch so ein bisschen Schwierig. Es gibt sehr viele, die Interesse haben. Es ist letztendlich, man braucht sehr viel Ausdauer, einen langen Atem.
30:17 Es ist ein sehr weites Feld, Architektur, abgesehen vom rechtlichen, gesetzlichen, technischen, wirtschaftlichen. Es gibt sehr viele Bandbreiten. Letztendlich geht es in der Architektur, in meinem Weltbild, in unserem Weltbild der Architektur sehr viel auch ums Bauen, nicht nur um Bilder. Da würde ich mir mehr Talente wünschen. Glaube auch, dass die jungen Menschen ihr jetzt nicht viel Innovation reinbringen. Arne Rogosnik von den Umweltkonsulenten.
31:00 Ihr wart jetzt glaube ich, die Letzten Ihr wart beim ersten Award, glaube ich, wart ihr Partner. Ihr wart jetzt beim zweiten Award-Partner, seid beim dritten Award-Partner. Welche positiven Effekte siehst du eigentlich durch so Projekte wie die die beim Inner Award eingereicht werden? Ist das so ein Succosystem, was eigentlich derzeit so an jungen Ideen in der Gegend kreist? Danke, Walter. Wir waren beim ersten Award schon dabei. sind zum dritten Mal jetzt dabei und machen das aus zwei Gründen gerne. Einerseits erwarten wir uns Impulse für die Bauwirtschaft von jungen Ideen,
31:42 von jungen die natürlich auf Umsetzbarkeit und so weiter noch in weiterer Fortschritt prüfen sind. es bringt Ideen rein in die Bauwirtschaft und in die Immobilienwirtschaft. Und zweitens, es motiviert Junge in diesen Bereich zu gehen. Da möchte ich wiederholen, was schon gesagt worden ist. Das ist ganz wichtig, dass wir ausreichend junge Leute motivieren, hier die großen Aufgaben der Zukunft gemeinsam mit uns in Angriff zu nehmen. Es ist die Welt, unsere Gesellschaft und das wie soll man sagen, Anthroposphäre ist komplex und braucht Ingenieure, um auch entsprechend gewartet und weiterentwickelt
32:21 zu werden. Und was ich mir im Hinblick auf den Bausektor erwarte und Immobiliensektor erwarte, es ist ja so, dass aktuell bereits 80 Prozent in unserem breiten Gebäude, die 2050 stehen werden, sind bereits errichtet. Das heißt, sprechen davon, dass wir eigentlich mit den Substanzen, mit den Materialien die bereits gebaut sind, umgehen müssen, die Gebäude länger nutzen, umnutzen, renovieren, die Materialien, die sozusagen unvermeidlich abgebrochen werden müssen, in den Kreislauf führen. Und da gibt es
33:01 Fragen zu lösen, sondern auch vor allem rechtliche und wirtschaftliche Fragen. ist einiges schon hier genannt worden. Gerade aktuell geht es darum, Stoffkreislauf im Bereich der Gipskartonplatten zu etablieren. Das erfordert auf der einen Seite ein Deponierungsverbot, also ein Erschweren auf der Deponierungsseite. Auf der anderen Seite erfordert das aber auch natürlich Möglichkeiten, es recyceln zu gehen und erfordert entsprechende Ingenieurleistungen am Weg dorthin. Diese Komplexität der Prozesse und die Interaktion der Akteure, die ist ganz wesentlich, dass wir da uns weiterentwickeln und mit neuen Impulsen
33:38 denke ich, kann man wieder gut in diese Richtung hin. Ich sehe das nämlich schon so, dass letztendlich, wenn man selber Kinder hat, dass junge Menschen eine ganz andere Denkstruktur eigentlich reinbringen und auch neue Ideen haben, die wir selber unabhängig von ihrer Sprache, aber von neuen Ideen haben, die wir selber noch überhaupt nicht kennen. Siehst du das auch so, Werner? Ja, ich würde gerne eine Lanze brechen für die junge Innovation. Was wir auf der Uni immer lernen, sind sozusagen die Regeln unserer Gesellschaft, in dieses komplexe Bauen hineinzuwachsen. Es fehlt ein bisschen dieser Freiraum,
34:18 wo wir wirklich eine Möglichkeit zum Experimentieren und Ausprobieren haben, weil ich bin mir sicher, da ist noch viel Innovationskraft, die wir nicht heben, weil wir die Leute so schnell aus der Schule in ein universitäres Lernen von Normen und Systemen bringen, ohne aus der Box herauszudenken. Das fehlt mir immer noch. Und ich würde mir auch wünschen, dass wir in der Gesellschaft Spielräume schaffen, Gebäude zu bauen, die vielleicht nicht allen Normen entsprechen. Das wäre wirklich die Möglichkeit zu schauen, was kommt denn da noch, wo können wir uns weiterentwickeln, weil die Innovation, so gut sie da ist,
34:56 kann sicher noch beschleunigt werden, wenn wir da noch bisschen was zulassen. Dass du was angesprochen hast mit den Gebäuden, die vielleicht anders wären oder nicht unbedingt den Normen entsprechen. Ein Bauträger hat immer von Jokerflächen gesprochen, wo man einfach vielleicht Sachen machen kann, die innovativ wirken. Martin Haas, wenn man Ihnen jetzt eine Jokerfläche in die Hand drückt, was würde denn darauf Entstehen? Jokerfläche muss
35:37 Man zu uns kommen, unserem Was kann man schaffen, wenn ich jetzt das richtig verstehe, von Flächen? Es geht um Flächen-Ausreizbarkeit? Ja oder vor allem auch darum, wenn die Normen vielleicht bisschen leichter wären oder weniger stark wären, auch Gebäude Typ E, dass man einfach sagt, ja ok, damit könnten wir aber auch ganz andere Innovationen mit reinbringen in den Bau. Ja das ist zum Teil richtig. Ich, ich sehe das sehr gemischt, ist alles richtig. Ich kann mich identifizieren mit allem, bisher gesagt wurde.
36:20 muss auf der anderen Seite aber wieder sagen, wir sind im Österreich, im Land Österreich, sicher überdosiert mit Regelwerken. ist andererseits wieder kann das Auch, Andererseits kann das auch wieder, wenn man hier sehr viel Wissen sich geeignet hat, mit Tipps und Kniffen. Gesetze sind in manchen Dingen dehnbar, kann das auch ein Wettbewerbsvorteil sein gegenüber anderen Kollegen, Herrschaften., ist sehr vieles, es sind schon Dinge Ausreizbarkeit,
37:00 aber ich gebe da zum Teil auch recht, was gesagt wurde. Letztendlich hängt schon davon ab, was der Architekt dann auf die Piste oder projiziert im Prinzip, was der schafft und da gibt es schon Möglichkeiten. Wenn man jetzt das Thema auch Innovation noch einmal sieht, ich finde das hochinteressant, dass ich in letzten Jahren, eigentlich nicht Jahren, das waren es so in den letzten Monaten, dass sich plötzlich, dass diese Normen alle so überbohren sind. Jetzt fängt man an, diesen Gebäudetyp E, dass sich der irgendwie herauskristallisiert. Das finde ich wirklich, das finde ich sehr interessant,
37:40 dass das plötzlich eine neue, das ist eine neue Richtung, eingeschlagen wird. Ja, so wie der Herr Kropiunik gesagt hat, es ist mit der Nachhaltigkeit, es braucht halt immer alles eine Zeit, es richtig Fahrt aufnimmt. Thomas, bitte. Darf dem Grunde nach kutieren, obwohl das ein bisschen anmaßend ist, wenn ich das sage, aber ich bitte nur auf eines hinweisen. haben einen als Wampater in der Runde darf ich das sagen, wir haben eine adipöse Vorschriftenverordnung über diverse Normen und Bauordnungen und und und ohne Ende und wir gehen
38:22 jetzt einen Weg, dass wir sagen, wir müssen einen Diabetes- oder Diät-Patienten mit dem Gebäudetyp E bauen oder ermöglichen, weil wir sonst mit Baukosten und all den Dingen nicht zurechtkommen, dass das wieder eine breiten Wirksamkeit der technischen Machbarkeit, der Leistbarkeit, egal ob Miet oder Eigentum bekommt. Und ich glaube, wir lachen uns heute noch kaputt über die Kasperl in der DDR-Bauweise, sei es aus ihrer Fertigteil-Bauweise, sei es aus ihren thermischen und qualitativen Ansprüchen und wir machen jetzt mit dem Gebäudetyp E ein bisschen was Besseres, aber im Endeffekt sowas Ähnliches wieder.
38:52 Und ich glaube, dieses nur aus der wirtschaftlichen Perspektive heraus jetzt was Günstiges, vermeintlich Günstiges zu produzieren, aber nicht das Gesamtproblem, das ja wirklich ein lösbares ist, weil es brennt in Wien nicht anders als in Vorarlberg und wir haben 600 verschiedene, Heinz korrigiere mich, aber es sind wirklich an die 600 verschiedene Verordnungen, Vorschriften und so zum Thema Brandschutz, nur eins von hunderten Themen. Das ändert ein Gebäudetyp E nicht. Also ja um vielleicht eine gewisse Geschwindigkeit, Leistbarkeit und gewisse Dinge aufzuholen, die wir jetzt am Wohnraum und so brauchen, gerne,
39:24 aber dann mit der ehrlichen Herangehensweise das ist nicht der Qualitätsanspruch, in der Dachregion oder im westlichen Teilen Europas im Grunde nach gewohnt sind. Und ich habe eher Sorge, dass wir hier eine soziale Dissonanz schaffen, indem wir sagen, da gibt's die Menschen im Gebäudetyp E wohnen und die, die in den normalen alten Wohnen oder neuen Dingen wohnen. Und das ist für mich die Frage der Wirtschaftlichkeit, ist genau das was wir jetzt in dieser Nachhaltigkeit, Stichwort ISG, Lebenszyklus und Co. wieder beginnen zu verrücken, nur aus der wirtschaftlichen Perspektive. Das wird da vielleicht Gefahr laufen,
39:58 ist ja nichts passiert, aber falsch abzubiegen, dann bin ich mit meinem philosophischen Beitrag zum Gebäudetyp E fertig. das aber hochinteressant, Thomas, das heißt, für dich gibt es eigentlich zwei Spuren, das eine ist Gebäudetyp E ja schon auch, aber die andere Spur ist, dass man überhaupt diese ganzen atypösen Normen ein bisschen reduziert. Das wird der Gebäudetyp E wird das Hauptproblem nicht lösen. das ist mein Verständnis dazu ja. Bitte. Es ist natürlich immer sehr beliebt auf die Normenlage und auf die vielen komplexen Vorschriften zu schimpfen. Nachdem ich lange im Normungswesen tätig war, möchte ich,
40:34 es gibt bei den Normen solche und solche, es gibt sicherheitsrelevante Normen, da würde ich schon sehr vorsichtig sein, zu sagen, dass man die einfach nicht braucht. Ich meine, es nicht nur Brandschutz, sondern auch Tragsicherheit und solche Dinge. Also ich glaube schon, dass der Teil, wo die Normen die Sicherheit abdecken, den sollten wir nicht aus Acht lassen. Und was die Vorschriften und dieses Atypöse in Österreich betrifft, ich bin dabei, das gibt es. Aber wenn Sie ins Ausland schauen, wir sind viel im Ausland tätig, wir sind in den UK tätig wir sind in Deutschland tätig, da sind wir froh, dass wir in Österreich
41:00 sind, kann ich nur sagen. Weil wir legen zumindest unsere Vorschriften auch so aus, dass es vernünftig ist im Regelfall und nicht auf Punkt und Beistrich, wie es in Deutschland leider vielfach üblich ist, wo man sich schon manchmal fragt, was soll das? Also möchte ich vielleicht auch für Österreich ein bisschen ein Land Zerbrechen. Das passt jetzt gerade dazu Nachdem ich zu dieser heutigen Veranstaltung ausgerechnet von einer Normenssitzung komme, passt es jetzt recht gut dazu. gibt ja würde ich einmal sagen, auch die Antithesen dazu, die erforderlichen. Wenn es sehr viele Normen gibt, ist die Frage,
41:37 wie bringt man sie weg? Das ist so tabula rasa nicht leicht möglich, aber es gibt die Möglichkeit, sich auf dieser Ebene durchaus auch wieder mit Innovation durch das Dickich durchzuschlängeln und zu sehen, wo es Möglichkeiten gibt, dem bestehenden wie heißt das, adipösen Umfeld, Auswege Zu finden. Und es bedarf, so seltsam es vielleicht klingen mag, durchaus auch normativer Grundsätze und Wegweisungen, um zu sehen, wo es einen Ausweg daraus gibt,
42:17 Richtung jetzt wieder das strapazierte Wort nachhaltige zu verwenden, in Richtung Nachhaltigkeit, in die Richtung, wie kann man mit bestehenden Substanzen die man in Objekten findet, vorfindet, wie kann man auf dieser Ebene wiederum neue Wege, neue Strukturen auf der bautechnischen auf der baurealisierenden Ebene zu finden? Danke Schön. Danke. Ja, ich wollte, ich wollte jetzt eher als nächstes fragen, aber Ich würde sehr gerne noch was zur Jokerfläche sagen. ist noch bei mir hängen geblieben und zwar gar nicht in Bezug auf zwingendermaßen eine Fläche,
42:59 aber um einen Freiraum. Ich glaube, was wir in der Firma versuchen und was hier auch glaube ich gut gelingt und auch im Rahmen dieser heutigen Veranstaltung ein Zeichen setzen soll, ist Freiräume zu schaffen für Innovation. Wenn diese Freiräume nicht geschaffen werden, dann wird sie wenig stattfinden. Und wir haben zum Beispiel eine regelmäßig Innovationswettbewerbe im Haus, wo wir diese Freiräume schaffen, wo sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, zu ganz unterschiedlichen Themen innovative Ideen einbringen können. Manchmal ist das ganz frei, also eine richtige Jokerfläche, manchmal gibt es gewisse Ankerpunkte, wo man sagt,
43:36 in diese Richtung soll es gehen und ich denke mir, das ist auch eine Möglichkeit, um auf das wieder zurückzukommen, wie wir Menschen dazu bringen können, über das Kastel sozusagen hinaus zu denken. Out of the box sozusagen.. Was sind eigentlich so prinzipiell die größten Hürden bei der Umsetzung von nachhaltigen Projekten? Sind die jetzt gesetzlicher Natur, sind die jetzt finanzieller Natur, kulturell oder ihr seid auch in mehreren Ländern tätig? Ich möchte das gerne ein bisschen umdrehen. Ich möchte weniger an die Hürden denken, sondern mehr als die Möglichkeiten und Chancen Na gut. Das ist eine ganz persönliche Ursache.
44:19 Ich denke mal, so eine sehr radikale Art ist, etwa eine Idee, nieder zu kämpfen, ist, das funktioniert nicht, das haben wir schon probiert, das geht nicht. Deswegen möchte ich diese Hürden nicht zu hoch bemessen und mir denken, ok, womit komme ich zu mehr Chancen? ja, Wirtschaftlichkeit und das Thema der Politik sind Hürden, aber sie geben uns auch Chancen. Ich denke mir oder wir haben das vorher jetzt schon mehrfach besprochen und es gab ja dazu schon diverse Themen, aber ich möchte das nochmal aufrollen, wenn wir an das Thema Wirtschaftlichkeit denken. Wir dürfen nicht nur an die Richtung denken.
44:57 Wir müssen daran denken, an die Lebenszykluskosten, das Danach und wir müssen daran denken, wer baut denn das? Wenn das jemand ist, der das Haus nachher sofort verkauft, hat er einen ganz anderen Fokus als wenn das in seinem Eigentum bleibt und der das Haus nachher noch 50 60, 70, 80 Jahre betreut. Und ich denke, mir dorthinzuschauen, wie helfe ich ihm dann später besser? Das sind die wichtigen Punkte. Gleichzeitig glaube ich, dass es ohne politische Vorgaben auch schwer gehen wird, weil es muss Nachhaltigkeit einfach billiger sein, als sozusagen in ja,
45:38 sündhaft zu bauen. Also es muss sich Rechnen Es muss sich einfach rechnen und dann ist der Spaß oder die Motivation viel höher als durch Bote oder Einschränkungen. Wenn ich es teuer mache, viel CO2 zu verbauen, wenn ich es teuer mache, dieses Haus zu betreiben, weil ich Gas verwende, darf ich das bald eh nicht mehr,, und es billiger mache mit nachhaltigen TGA-Systemen, mit nachhaltigen Bauweisen zu bauen, dann wird es passieren und dafür braucht es schon den politischen Hintergrund, weil wenn ich eine CO2-Donne höher besteue, dann wird es einfach teurer und das glaube ich ist
46:18 der Weg, helfen kann. Also unter anderem. Unter anderem, ja. Da gibt es viele Sachen. Anne hat schon zuher geschaut und wir gehen jetzt in der Bitte. Ich würde ganz gerne das Gespräch auch auf ein anderes Thema noch bringen. Einerseits Nachnutzung der Gebäude sozusagen, aber andererseits auch Tragflächen in städtischen Bereichen, also Nachnutzung von Flächen. Wir haben das Thema mit Flächenversiegelung, Flächenverbrauch und das Thema bestehende, bereits genutzte, bereits erschlossene Flächen in städtischen Bereichen zu nutzen, ist auch ein ganz wichtiges Nachhaltigkeitsthema,
46:58 was im Immobiliensektor und im Bereich der Architektur auch mit diesem Preis sozusagen ein Thema sein kann. Aber dann so ist, dass natürlich jeder Standort seine Nutzungsgeschichte hat, seine Vorgeschichte hat. Sowohl von der Nutzung her als auch von der Bausubstanz her und weil früher die Frage war, welche Hindernisse und welche Hürden, da kann man eben nicht einfach kopieren wie auf der grünen Wieser. Da geht es wirklich um eine spezifische Ingenieurleistung, um einen Weg zu finden, da eine sinnvolle nachhaltige Nachnutzung eines bestimmten Standorts zu ermöglichen. Das wollte ich kurz in die Diskussion einbringen.
47:39 Ja ganz spontan dazu. Ich würde meinen, nur im städtischen Bereich, sondern natürlich auch im ländlichen Bereich spielt oder würde das eine sehr große Rolle spielen, bestehende Strukturen einer Nutzung zuzuführen oder eine Nachnutzung zuzuführen und dieser Nachnutzung Priorität zu geben, irgendwelchen Neuentwicklungen auf Ackerflächen, die vermutlich eh keiner mehr braucht. Hier wäre vielleicht auch ein gewisser Paradigmenwechsel angesagt in der Immobilienwirtschaft, denn es hat eine lange Zeit gegeben, wo die CEOs aller großen Unternehmen sich herangemacht haben,
48:20 ihre bestehenden Immobilienstrukturen abzustoßen, weil der Immobilienmarkt ja plötzlich die Bilanzen sehr wunderbar vergrößert hat und auf der anderen Seite sich irgendwo ganz modern und toll in Stahl, Gas und Alu einzumieten und dann kann man alle 10 15 Jahre sich wieder verändern, wieder moderner und wieder moderner, anstatt die bestehenden Strukturen das dann irgendwie als altmodisch angesetzt oder ponziert wurde, zu behalten und zu entwickeln und weiter zu fördern. das sind
49:06 gegriffen, dann wirklich alle gesagt haben, das verkaufe ich, was ich da habe und ich miete mich ein. Also lieber nicht behalten, das hat dann eben auch dieses geflügelte Wort gegeben, Immobilien machen immobil und dann kann man gehen, wohin man will und ich fürchte, dass das schon irgendwo ein Punkt war, der uns in der Gesellschaft in eine gewisse prekäre Situation gebracht hat die man jetzt vielleicht umdenken könnte und das sind alle, die in der Immobilienwirtschaft irgendwo ein bisschen was dazu beitragen, aufgerufen auch diesen Paradigmenwechsel vielleicht auch möglich zu machen, dass er eingeleitet wird.
49:49 Werner. Das schließt ganz gut an. Danke Heinz weil ich möchte jetzt noch einmal eine Lanze für die Jungen und diesen Award brechen, weil ich glaube, dass wir immer noch sozusagen in unseren Kasteln denken. Wenn ich höre, was in Elm gesagt wurde jetzt in der letzten Woche, ist, dass das Klima so wie wir es kennen, auf unserem Planeten in diesem Jahrzehnt entschieden wird. Das heißt wir haben wirklich eine gewisse Druck, Innovation und uns jetzt zu verändern und ich fürchte, so wie wir da alle stehen als Zivildechniker, sind wir nicht innovativ genug. Das heißt, das ist schon eine Chance, die wir ergreifen müssen,
50:28 die Jungen in einer Revolution sozusagen mitzunehmen und das gemeinsam sozusagen doch stärker zu verändern. Mir geht es nicht darum, ob ein Gebäudetyp jetzt kommt oder nicht kommt, sondern mir geht es jetzt wirklich darum zu schauen, wie können wir sehr schnell, sehr innovativ uns verändern. Ich glaube, wenn das notwendig ist für unser Klima, werden wir das tun müssen und ich, das Einzige, wir sozusagen in unseren Positionen tun können, ist, das System sozusagen ermöglichen. Das heißt ich würde mir wünschen, dass die Stadt Wien Flächen freigibt, wo man sagt, da können wir was ausprobieren. Natürlich muss ein erfahrener Statiker mitschauen,
51:06 dass das Ding nicht zusammenbricht, aber ich glaube, wir müssen viel mehr noch experimentieren, wir müssen noch viel mehr die junge Revolution ranlassen und nicht so sehr in unsere Immobilienstrukturen, Immobilienwirtschaft, Kasteldenken, Normendenken reinbringen. Das wäre mein Wunsch. Das würde ich wünschen, wenn dieser Awort das ein bisschen pusht. Ich finde es ja interessant, dass man, wenn man sich anschaut, was da jetzt in den letzten Jahren auch an IT-Lösungen gekommen ist, waren alles nur die Jungen. Also ich kenne niemanden älteren, der da eigentlich drinnen sitzt und das Ganze entwickelt hat.
51:40 Es sind ja nur die Jungen. Ja, also ich sehe das auch so. Ich beobachte das schon seit einigen Jahren, dass Ideen von jungen Leuten kommen, wo ich mir denke, wie kommt der überhaupt auf das? Aber klar, die sind aufgewachsen, sind diese Digital Natives, die schauen halt ständig in ihr Handy hinein, die schauen ständig ins Internet hinein, die beschäftigen sich halt ständig auch mit digitalen Dingen. Und diese Digitalisierung, die wir natürlich, aber dieser Fortschritt der Digitalisierung,
52:20 der kommt eindeutig von den Jungen. ich brauche da nur an unsere Söhne denken. Die kommen manchmal mit Ideen, wo ich mir denke, wäre schön gewesen, wenn ich da vielleicht auch drauf kommen wäre. Das Ist gutes Beispiel. Oder im Unternehmen kommen junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und sagen, ich habe jetzt gerade mit JGPD mal was programmieren lassen, dann brauche ich halt das und das nicht dauernd machen. Da denke ich mir immer, cool. Ich glaube, Ich beschäftige mich sehr viel mit diesen neuen Innovationen und digital bin ich unterwegs und so weiter. Aber manche Dinge da muss ich zu meinen Jungs gehen und
53:01 sagen, wie geht das? Mach das bitte langsam, ich habe das nicht verstanden. Auch wenn ich jetzt bei meinem Unternehmen Drohnen fliegen oder Mobile Mapping, diese Dinge, die nehmen das Ding in die Hand und das steigt halt in die Luft und da spielt man halt mit den Daumen herum. Das ist man eh gewohnt von den ganzen Computerspielen. Also so ist das aber. Wir haben da schon fünf mal an die Wand gefahren, Ding. Genau so ist Es. Habe es auch ausprobiert, dass die ersten paar kleinen Minidrohnen die man halt zu Hause hatte, die sind natürlich immer irgendwo in einer Mauer gelandet. Das ist ja unmöglich,
53:39 meine Daumen sind viel zu unfähig für sowas. Ja aber es ist ein gutes Beispiel. Der Werner hat das kurz aufgebracht, Platz schaffen, Platz schaffen innerhalb des Unternehmers um Möglichkeiten. Also ich finde nämlich der Zugang von dir, diese zwei Schienen Gebäude, eh sollte man nicht überbewerten, müsse das irgendwie zusammen führen. Ich glaube aber, der dritte Teil ist auch sicher, Unternehmen für junge, innovative Ideen einfach auch Platz zu schaffen. Das unterschreibe ich, was gesagt wurde. ist richtig. Jetzt bin ich wahrscheinlich frech und wahrscheinlich mit 40
54:21 der Jüngste am Tisch. ich glaube, man muss trotzdem, ich will jetzt nicht, das geht jetzt über diesen INA Award wahrscheinlich hinaus, aber hat einen Konnex auch, was zuvor gesagt wurde. Ich will jetzt diese Generation X Y, Y Millennials und wie sie alle heißen, eine Diskussion dazu aufmachen, weil das wäre wahrscheinlich ein eigenes Thema. Ich glaube nur es ist ein zweischneidiges Schwert. Ich glaube einerseits, dass die gestandenen Unternehmerinnen und Unternehmer erfahrenen Persönlichkeiten das muss jetzt nicht immer der Chef sein, von dem man am meisten lernt, sondern am meisten tut man es eh im Rahmen der
54:54 normalen Kette irgendwo. Einerseits, die den Wilden aufbringen, muss sein Wissen auch weiterzugeben. Das ist, glaube ich, ein wesentlicher Punkt. Gleichzeitig aber auch die junge Generation eine Bereitschaft haben muss, A, einen gewissen Ehrgeiz, Sitzfleisch und Aufmerksamkeit spannen, die über ein TikTok Video von zwei Minuten hinausgeht, mitzubringen und auch ein Verständnis dafür entwickeln. Du kannst hyperintelligent sein und mit 23 Doktoren sein. Das ändert nichts daran, dass gewisse Themen Lebenserfahrung sind. Auch ich muss ehrlich sagen, ich bin eine Generation, die laut statistischer Auswertung diesen Kipppunkt zu
55:27 halbwegs verstanden hat, auch eher mehr die unterwegs war, aber noch nicht ganz so das Mal vollgenommen hat. Ich kann rückblickend sagen, mit 40 bin ich jetzt an dem Punkt, ich zu den Großen fast schon dazugehör. Ehrliche Eigenkritik ist, es gibt Dinge, die lernst du nur über die Zeit. Das ist Sitzfleisch ein wesentlicher Aspekt dazu, eine Spur zu beschleunigen, aber du kannst noch so viele schlaue Bücher und Co. lernen. Nun sind wir wieder beim Punkt 2. Ich hätte ganz gerne noch kurz etwas ergänzt. Thomas, genau meine Gedanken wiedergegeben, kann ich hundertprozentig unterschreiben. Ich glaube es ist ganz wichtig, um etwas zu verändern,
56:08 zu verstehen, warum wird was wie gemacht. Und glaube, genau darum geht es. Die Jungen bringen innovative Ideen ein. Wir müssen als Gestandene sozusagen ihnen auch die Möglichkeit geben, aktiv zu werden und sich einzubringen und ihnen ein bisschen weiterzugeben. Aber wir brauchen sozusagen die Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen, warum werden die Dinge so gemacht, wie sie gemacht werden, um sie zu verändern. Gerade im Bausächs, geht es oft darum, dass Prozesse halt lange Zeit schon so funktionieren und wenn ich sie verändern will, muss ich sie zuerst verstehen. sie so funktionieren Und wo sie eigentlich wo Die letztendlich herkommt.
56:43 Wo muss ich angreifen, wo habe ich Anknüpfungspunkte und wo kann ich etwas verändern? Man muss aber schon sagen, dass in der jetzigen Zeit, auch wenn Thomas auch kurz unterhalten, es wird noch bisschen dauern bis zu etwas, bis es sich jetzt mal besser, in welcher Form auch immer, aber es bietet wirklich große Chancen im Augenblick. Es bietet auch für junge Menschen große Chancen. Und Martin Haas, man jetzt, was gebe es im Augenblick für junge Menschen einen Tipp, wenn man in die Immobilienwirtschaft oder in die Architektur gehen möchte? Ja, den Tipp, den ich einmal gebe, ich mir das gut überlegen, das Privatleben.
57:25 Nein, es ist ich sage es jetzt von der Architektur, es ist ein spannendes Feld, von der Idee im Kopf bis zur Übergabe, aber man braucht einen langen Atem. Viele Dinge sind ein, sind natürlich gewisse Prozesse, einfach funktionieren. Also Innovation ist sicherlich ein gutes, ist sicher sehr gut und sehr wichtig, aber Dinge müssen noch ausgetestet werden, dass sie funktionieren, vor allem Material, weil jetzt haben wir eh vorhin Stahl, Glas und mehrere und viel andere Dinge schon gehört. Im Prinzip, es gibt Dinge, funktionieren, die beizubehalten ist sicherlich finde ich gut,
58:07 ja, man ich würde sagen, hat Mut mit offenen Augen durch die Welt gehen und auch nicht nur sich auf die Softwarekompetenzen sich da rumspielen, sondern wie es tatsächlich funktioniert, wie es tatsächlich gebaut wird und wie Dinge funktionieren und es ist eh schon gesagt worden, also ich bin überzeugt davon, also man braucht wirklich sehr viel Zeit, um Dinge zu verstehen, wie es tatsächlich funktioniert und auch wie die Abläufe sind, auch baurechtlicher Natur. Ich möchte auch gerne etwas sagen, was die Jungen betrifft, also ich würde, ich habe es meinen Kindern so gesagt, entdeckt eure Leidenschaft und folgt eurer Leidenschaft,
58:49 das ist das Wichtigste, glaube ich. man das schafft, dann hat man gewonnen und ich kann mich erinnern, wo ich Bauenscheinwerwesen angefangen habe zu studieren, da bin ich nicht nur von einem, ob ich noch ganz normal bin, das ist doch eh alles gebaut, man braucht doch keine Bauingenieure mehr und eigentlich muss ich sagen, man hat sie immer noch gebraucht, jedenfalls bis jetzt und ich bin auch sicher, dass man sie noch länger brauchen wird, genauso wie man Architekten brauchen wird, wie man Vermessungsingenieure brauchen wird, wie man uns alle brauchen wird. Ich glaube, die jungen Leute sollten nochmal nachdenken,
59:15 wo ist wirklich ihre Leidenschaft und dem sollten sie folgen, das ist mein Tipp, dann funktioniert Es. Das ist ein wirklich guter Tipp, ich habe mich, da ist ein IT-Spezialist drinnen gesessen und ich habe gesagt, hättest du dir je gedacht, dass du mal Hausverwalter wirst, hat er gesagt, nein hätte ich nicht, aber es macht ihm richtig Spaß, also es finden sehr wohl die Jungen auch in diesen Betätigungsfeldern, in diesem Betätigungsrahmen komplett neue Betätigungsfelder. Ja, was ich den Jungen immer sage, ist, schaut, dass ihr eine Ausbildung wirklich solide zu Ende bringt.
59:55 Ich glaube, ist viel wert in dieser Gesellschaft, wo so viel angefangen wird und oft das nicht Ende kommt. Macht das fertig und euer Weg kann noch ganz woanders hinkommen. Auch meiner ist nicht vorgezeichnet gewesen, auch ich habe das nicht gesehen, wo ich jetzt gelandet bin. Man kann sich schon entwickeln und ihr werdet euren Weg gehen, aber bitte macht am Anfang ein solides Ausbilder. Das halte ich schon so wichtig. Barbara Winter. Junge Menschen. Der Branche. Ich habe damals meine Ausbildung auch eher gegen den Willen
1:00:37 meiner Eltern eingeschlagen, weil ich habe gesagt, ich mache HTL Hochbau, das war ja mal aha und dann habe ich Bauingenieurwesen studiert und da kam auch oft die Frage, warum du als Frau und wieso machst du das? Da möchte ich auch eine Lanze brechen. Es ist ein wunderschöner Beruf, egal in welchen Fachrichtungen man tätig ist. Was mir sehr viel gibt, ist diese Möglichkeit, Projekte oft wirklich von der ersten Idee bis zum Betrieb begleiten zu können und ich glaube im Gegensatz zu vielen anderen Berufen ist es etwas greifbares, sieht ein Ergebnis und ein Projekt ist etwas was einen
1:01:19 länger begleitet und ich glaube, das in Summe etwas ist woran man sehr wachsen kann und woran man auch sich sehr viel von sich auch damit verbinden kann und es ist halt nicht nur ein Job. Ich glaube, es ist eine schöne Möglichkeit, sich mit seinem Beruf auch zu identifizieren und das ist etwas was ich weitergeben möchte und es ist egal, welches Geschlecht, auch welches Alter, es kann man egal ob man jetzt mit 15 sich überlegt, man will in diese Richtung oder vielleicht vor etwas anderes gemacht hat. Glaube, da gibt es so viele interessante Dinge und es ist so facettenreich und langweilig war man noch
1:01:58 nie. Das ist Ein wesentlicher Punkt, das ist ja auch wichtig. Heinz Kupiunik, was kann man so den Jungen weitergeben, wem sie in die Branche wollen oder in welchem Das ein riesen Aufgabengebiet. Also ich denke da auch ganz einfach an die Zeit meiner Wegfindung. habe, ich glaube, an die 10 12 Ideen gehabt, was ich nach meiner Matura die ich übrigens an einer Handelsakademie absolviert habe, machen soll und das war von Naturwissenschaft über Medizin bis hin. Die Technik war mir dann bisschen ungeheuer zu
1:02:39 Beginn, muss ich ehrlich sagen. Sie ist ein Akrad geworden und meine Überzeugung ist die, so ähnlich wie es vorhin schon gesagt wurde, etwas zu machen, dem man wirklich mit Herz und Seele dabei ist, auch fertig zu machen, abzuschließen. So what, vielleicht ist es dann irgendwann einmal dazwischen vielleicht ein change, das kann auch sein, aber etwas wirklich solide fertig zu machen. Und es gibt für jeden Fachbereich und so auch für jenen im Immobilien und Baubereich alle möglichen Aufgaben.
1:03:19 Ich kann da nur ein Beispiel dazu sagen. Tochter, nach der Matura, wo ich gesagt habe, was willst du machen, hat sie gesagt, Architektur. Und dann habe ich gedacht, okay, ernsthaft, hat sie gesagt, ja. Und dann habe ich gesagt, mach was Komplementäres dazu, weil man weiß ja nie. Und dann kam sie irgendwann einmal nach drei, vier Wochen und gesagt, ich habe was Komplementäres habe ich gesagt, dann lass hören, Psychologie. Und immer jedoch, ja das ist Komplementär,
1:03:59 denn fallweise braucht jeder Architekt noch ein schweres Projekt mit einem schwierigen Bauherrn, auch einen Psychologen und womöglich auch der Architekt. Also nicht einmal das ist abwegig. Deshalb der wichtigste Punkt, ein Ziel mit Herz und Seele zu fokussieren, das voranzutreiben, wenn man am Weg dorthin dann verschiedene Nebenbereiche findet, die dann vielleicht auch mit Immobilien und mit Bauen zu tun haben können, nicht müssen, dann kann man sich da vertiefen. Aber das Wichtigste ist wirklich, Herz und der Seele zu Folgen. Dann danke.
1:04:40 Und das Abschlusswort bekommt die Michele Ragostnik Angst. Das finde ich ja sehr lustig, Heinz Ich habe auch die Handelsakademie gemacht. Also bevor ich Vermessungswesen studiert habe, mir ist so ähnlich gegangen wie dir. Ich habe auch dann, wobei ich muss sagen, ich hoffe, ihr seht nie dazu, mein damaliger BWL-Lehrer ich weiß gar nicht mehr, ob es ihn noch gibt, aber ich denke schon, hat mir das eigentlich vermisst, dass ich nachher dann also Wirtschaft studieren gehe. Und dann haben wir halt auch zu Hause diskutiert und ich war schon von Kind auf sehr technisch interessiert. Ich sage immer, wahrscheinlich waren das die ersten Ikea-Kästen,
1:05:20 man zusammengebaut hat, lustigerweise mit meiner Mutter, weil mein Vater nicht Zeit gehabt hat, also mit meinem Bruder. Das hat schon so immer ein bisschen dieses Interesse gegeben, Technisches zu machen und das will ich auch den jungen Leuten mitgeben, egal welche Schulausbildung man am Anfang macht. Man kann alle Richtungen einschlagen und auch das, der Werner gesagt hat, egal welches Studium man nachher macht, auch dann kann man sich nach dem Studium und da bin ich auch deiner Meinung, das muss man abschließen, also man sollte eine Ausbildung wirklich abschließen, man kann auch nachher etwas anderes machen.
1:05:57 Und interessanterweise in großen Unternehmungen ist es ja auch so, dass dort nicht nur Techniker und Technikerinnen arbeiten. Da arbeiten Leute, die weiß ich nicht, ich sage was ganz anderes, sich mit human resources beschäftigen oder so, aber die brauchen auch ein Interesse an der Technik, weil die sollen ja die Techniker und Technikerinnen unterstützen im Unternehmen oder akquirieren oder wie auch immer. Also ich glaube, es ist vollkommen egal, was man macht, man soll das abschließen, aber Interesse für die Technik, das würde mich sehr freuen, wenn viele junge Leute haben, weil das ist das, wie soll ich sagen,
1:06:38 wir Techniker und Technikerinnen bauen die Welt. Michaela, super Abschlusswort, danke. möchte mich bei euch allen bedanken, dass ihr schon ein bisschen früh gekommen seid zum INA Award. Ich möchte mir auch bedanken, dass ihr als Partner des INA Awards dabei seid. ja, ich glaube in einer halben Stunde geht dann die offizielle Verleihung los. Ihnen wünschen wir noch einen schönen Abend. Es ist heute diesmal ein bisschen später geworden, weil wir später angefangen haben. Wie gesagt, ab morgen gibt es wieder alle Kapitel zum Nachlesen auf der Immobilienredaktion und ja, Sie wollen, Sie ja noch,
1:07:18 sind noch Plätze frei für den INA Award. Kann man auf jeden Fall wenn man Zeit hat, noch vorbeischauen bei der ÖI-AV im ersten Bezirk. Guten Abend.
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