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Christian Podlipnik, Abteilungsleiter Asset Management der BUWOK. Hallo Christian. Hallo zusammen, schönen Nachmittag. Und Franz Pöltl, Geschäftsführenden Gesellschafter der EHL Investment Consulting. Hallo Franz. Einen guten Tag, grüß Gott. Wie haben wir unser Vorgespräch auch geführt und du hast im Vorgespräch gesagt, wir schauen, wie wir weiter optimieren können. Kannst du ein bisschen erzählen, was so bei euch im Asset Management, aber auch allgemein bei der BUWOK gerade
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so die großen Themen sind? Ja sehr gerne. Wie auch im Vorgespräch erwähnt, ich glaube, es ist kein Neuerfinden, ein stetiges Weiterentwickeln und das hat uns in den letzten Jahren begleitet, aber heute aufgrund der Rahmenbedingungen natürlich umso mehr. Das heißt, für uns ist es wichtig zu schauen, wie können wir trotz der äußeren Umstände weiter wachsen und auf der anderen Seite aber natürlich auch Effizienzen steigern. Auf der Wachstumsseite versuchen wir das über drei Schienen. einen im Projektentwicklungs- und Neubau-Segment. haben erfreulicherweise heuer wieder die ersten vier Projekte die wir fertigstellen dürfen.
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Sieben weitere Projekte, bei denen wir Baustart setzen. Das ist schon mal sehr positives Zeichen. Dann einen zweiten Bereich, Thema Bestandszukäufe. haben im letzten Jahr wieder uns dazu entschlossen, wieder aktiv zuzukaufen. den ersten Ankauf auch erfolgreich abgeschlossen, prüfen einige weitere. Also hoffen wir auch hier entsprechend Wachstum erzielen zu können und natürlich müssen wir aber schauen, uns breiter aufzustellen. Das heißt, wir versuchen auch über das Segment des Drittmarktgeschäfts also Verwaltung und Vermarktung für dritte institutionelle Investoren, private Eigentümer, WGs entsprechend zu wachsen.
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Gleichzeitig haben wir genauso das Thema, wir müssen auf der Kostenseite schauen, wie wir effizienter werden können. heißt, das Kostendisziplin, OPEX und CAPEX-seitig, ist ein sehr großes Thema. Natürlich auch mit Auswirkungen auf Investitionen in die Nachhaltigkeit, etc. Und weiteres Thema, ich glaube, das passt auch ganz gut zum Titel Immobilienwirtschaft, ist natürlich das Thema KI und Digitalisierung. Wo können wir über neue Lösungen einen Mehrwert für die Organisation, für die Kunden kreieren und dann entsprechend auch effizienter werden? Christian, danke mal für den Überblick. Wir kommen ja auf einige Themen noch zu sprechen,
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auf das effizientere Baum. Wir kommen noch auf die Proptech und KI natürlich zu sprechen, weil es ein ganz großes Thema wird. Wir haben uns ja jetzt zuerst noch ein bisschen unterhalten. Im KI-Bereich tut sich ja wirklich sehr, viel und ich glaube, wir können das noch gar nicht abschätzen. Die Frage ist, wie sich das auch für die Immobilienunternehmer darstellen wird. Franz, du danke, dass du überhaupt gekommen bist und hast du Zeit gehabt. für Anophysie bei Astrid Grantner-Fuchs eingeplant, aber sie hat heute einen Termin gehabt und du vertrittst sie, wobei du bist auch knapp gekommen, du hast einen Pitch vorgehabt und du hast gemeint,
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so viel gepitcht wie in den ersten zwei Monaten des Jahres haben wir schon lange nicht mehr. Also erstens nehme ich immer gern die Möglichkeit, bei euch am Podium zu sein und hier mit Kollegen zu diskutieren und zum inhaltlichen Ja, das stimmt. Also es ist wirklich viel los bei uns. Man möchte gar nicht glauben, ob die Dinge, die man an uns heranträgt, am Ende tatsächlich verkauft werden. Das ist eine andere Geschichte, aber es tut sich wirklich viel, weil es gibt Fonds,
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es gibt Fonds, deren Laufzeit zu Ende ist und vor allem es gibt einen riesigen Refinanzierungsbedarf. Es stehen so viele Verlängerungen von Hypotheka-Finanzierungen an, dass die Eigentümer dazu bewirkt, doch auch über den Verkauf nachzudenken und im Moment ist so, dass wir täglich zweimal antreten, unsere Leistungen für ein bestimmtes Objekt anbieten und unsere Einschätzung geben und im Moment läuft es eigentlich ganz gut und die Bewährungsprobe des Verkaufens
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kommt dann erst. Aber wir sind zuversichtlich, was das Volumen anbelangt, viele Dinge werden verkauft werden müssen und auch die Käufer sind interessiert, weil sie merken, der Markt ist in Bewegung. Wir sind natürlich noch nicht voll am Rebound, dass die Preise wieder nach oben gehen, aber weiter nach unten oder viel weiter nach unten wird es nicht gehen. Also es ist eine gute Zeit, um einzusteigen und vor allem kriegt man jetzt Objekte, die man in der Vergangenheit nicht bekommen hat. Also so viele Objekte wie jetzt beispielsweise im ersten
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Bezirk am Markt sind, das hat es lange nicht gegeben. In der Vergangenheit war das ein zwei Häuser pro Jahr, aber im Moment glaube ich, ist unsere Zunft ganz gut ausgelastet mit den Dingen. Aber Franz, es ist eine Veränderung zu ich sage jetzt mal von vor drei Jahren, es sind andere Projekte, kommen aus einer anderen Situation heraus, wenn man das so sagen Kann. Jaja, also die meisten haben sich die Verkaufsentscheidung nicht gewünscht und wenn man einen Verkauf heute vergleicht mit vor drei oder vier Jahren, dann muss man sagen,
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natürlich hätte man vor drei vier Jahren verkaufen sollen, da wäre das einfacher gegangen und im Zweifel auch ein besserer Preis rausgekommen, aber die Erde dreht sich weiter und unter Umständen macht der Verkauf jetzt zu einem geringeren Preis mehr Sinn, wenn man das Geld in höher rentierliche Projekte das müssen nicht immer nur Immobilienprojekte sein, stecken kann. Also man muss auch in Alternativen denken. Franz, danke für deine erste Einschätzung, das heißt, die trifft ja eigentlich, wenn man so schaut, Matthias, mit deiner Einschätzung auch zusammen, du hast gesagt,
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wir stehen bei der Kurve am Tiefpunkt, aber wir sehen schon die ersten Pflänzchen. Genau, die Zinsen haben sich ja schon wieder erholt, erholt, sprich, sie sind nicht mehr so hoch und ich teile die Meinung von Franz und von der NHL, dass die Preise gesunken sind, die Preise man kriegt halt weder so schnell die Sachen an noch so gut die Sachen an wie vor zwei, drei Jahren. Ich habe das Gefühl, wir sind in einer U-Kurve am Tiefpunkt, ich glaube, dass es wieder rauf geht, aber eben es ist keine V, sondern eine U-Kurve,
9:10
das wird noch dauern. Ich erinnere mich an die letzten Krisen, hat das auch Jahre gedauert zwischen dem Gelunter und dem Hinauf weil solche Sachen nicht sofort wieder losgehen. Als Erstes kommt einiges auf den Markt, als Erstes gibt es die die verkaufen müssen, aber noch viel zu wenige, kaufen und wir wissen, wenn zu viel Angebot und zu wenig Nachfrage da ist, dann haben zwar die Makler viel zu tun, aber der Umsatz ist noch nicht dort wo hin soll. Ich glaube, ich sehe den Tiefpunkt, ich habe das Gefühl, dass die ersten zarten Pflänzchen schon wieder starten und damit meine ich nicht nur Immobilien,
9:48
sondern wir machen Immobilien ja alle hier die am Podium sitzen, nicht zum Selbstzweck, sondern eigentlich für die Nutzer. Es gibt ja Nutzerinnen und Nutzer, wollen Büros, die brauchen Supermärkte wie hier hinter mir, Fabriken, Wohnungen und so weiter und da sehen wir die ersten, die vorsichtig, die mutigsten unserer Gesellschaft das sind oft die, die nicht in Österreich geboren sind, die das mit der Krise vielleicht noch gar nicht so gehört haben und sich daher nicht beirren lassen und die sagen, ja ich weiß ich nicht, ich importiere irgendwas oder ich repariere irgendwas oder so und aus deren Sicht ist nur weniger Konkurrenz
10:29
und das heißt, die brauchen natürlich noch Platz für ihr Gewerbe, Das heißt, es handelt sich eher so um Kleinunternehmern, die einfach sehr flexibel sind, was ja auch ein Zeichen unserer Zeit ist im Augenblick, dass es nicht die Großen und Starken sich leichter tun, sondern die Flexiblen das heißt, es handelt sich um Kleinunternehmern, die gerade so wieder starten, die neue Ideen haben und die suchen eben in den unterschiedlichsten Immobilien ihre Unterkommen. Ja, haben, also ich sag's einmal so, ganz wenige Leute starten jetzt von Null oder wenn sie starten, dann starten sie in einem Büro,
11:10
ist im Immobilienumsatz mäßig noch nicht viel, aber ich glaube, dass die, möglicherweise, ich sag ich das höflich am bildungsfernsten sind, am wenigsten von der Krise gehört haben und sich daher am wenigsten fürchten davon, also vielleicht sind wir andere hier bisschen zu intellektuell in der ganzen Sache jeder hat ganze Sache ran und hat so viel Angst, das heißt, haben tatsächlich total viele kleine Handwerker und kleine Gewerbe, Leute, die sagen, ja ich traue mich zu expandieren, ich hab quasi, ich lauf mich nicht von irgendwelchen Zeitungen des Mies reden,, mein Business wächst und diesen Leuten, das sind die ersten,
11:49
denen man in so einer Aufschwung eine Plattform bieten kann, aber natürlich für die ganz großen Objekte ist das noch keine Lösung, aber wir sind ja durchaus dafür bekannt, auch große Objekte zu nehmen und auf kleine einzelne Unternehmer aufzuteilen. Und auf kleine originelle Ideen, auch auf das kommen wir noch zu sprechen und ja, Franz, glaubst du, der Matthias hat es eh schon so ähnlich angedeutet, aber glaubst du, es braucht doch seine Zeit zum Umdenken, es ist ja wir sind ja noch sehr lange Immobilien, wir sind doch sehr lange in so einer sehr klaren Struktur Gefahren. Natürlich braucht es Zeit zum Umdenken,
12:29
wenn wir den Bürobereich vielleicht exemplarisch hernehmen. Ich bin mit jemandem gesessen, der heute einen Termin gehabt hat, der Vertreter eines großen Fonds, der viele Büroimmobilien gekauft hat in der Vergangenheit und der hat mir erzählt, sie selbst haben ihr Büro auf Shared Desk geändert und sie haben jetzt unter 40% der Fläche von der Vergangenheit und es gibt keine Einzelbüros mehr auch die Geschäftsführung sitzt im Großraum mit den anderen und dann habe ich zu ihm gesagt, naja, das heißt,
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ihr werdet wohl nicht mehr groß im Büroimmobilien investieren. Er hat gesagt, nein, dem ist nicht so, Büro ist nach wie vor gefragt, aber anderes Büro. Wir werden sehr stark auf Lage differenzieren und das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung auch berichten. Wir sind ja jetzt erst am 22. Dezember in ein neues Büro umgezogen, hier im ersten Bezirk in der Rathausstraße und wer bestimmte Vorgaben hat, für den ist es gar nicht so einfach, ein Büro zu finden auch wenn es viel freie Fläche gibt, aber wir wollten in den ersten Bezirk,
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wir wollten Parkplätze im Haus, wir wollten gute öffentliche Anbindung und wir wollten vor allem alles auf einer Ebene haben und das war gar nicht so einfach zu finden, obwohl ich glaube, dass wir uns schon sehr gut am Wiener Parkett auskennen und wissen, was zu haben ist, aber das hat ein bisschen gedauert bis wir die richtige Fläche hatten und wir hatten nicht unbeschränkt viele Optionen und so findet ein Umdenken statt. Das Büro irgendwo in der Peripherie, wo man mit dem Bus dann zur U-Bahn fährt, das ist Geschichte.
14:31
Die Häuser, dort leer stehen, die Flächen, die werden wahrscheinlich nicht mehr gefüllt werden und für die muss man umdenken, muss man über andere Nutzungen nachdenken, also am häufigsten ist ohnehin das Drehen in der Wohnwidmung, aber das dauert und insofern,, die Welt ist eine andere und man muss sich anpassen, aber ich glaube, das war doch immer so, die zyklischen Bewegungen, und ich habe keine Angst davor, ich weiß allerdings,
15:12
dass diese Bewegungen stattfinden und manchmal leiten sie den Absprung ein und genauso oft leiten sie den Anstieg ein und man muss sich der Tatsache nur bewusst sein und das Genaue, wann es soweit ist, das wissen wir alle nicht und das ist auch gut so. Franz, danke für deine erste Einschätzung. Eigentlich, Christian, die Zeit, wie wir sie jetzt haben, ist ja eigentlich prädestiniert dazu, um neue Ideen zu kreieren, weil wenn alles gut läuft und wenn alles klar läuft, dann sagt jeder, na was soll ich ändern, passt eh alles. Es ist jetzt immer, wenn es ein bisschen holprig wird,
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es ein bisschen schwieriger wird, dann fängt man auch an auch irgendwie zum Umdenken. Ja, definitiv, wobei, wenn man so die letzten Jahre zurück schaut, wann war jetzt die angenehme Zeit, wir haben Corona gehabt, mit der Herausforderung, wie gehen wir mit den Lockdowns um, Mitzinsminderungsthemen, Gewerbeinsolvenzen, Lieferengpässe und so weiter gefolgt, vom Kriegsbeginn 2022 mit Zinsansteg, dann KIN-Verordnung, die hohen Baukosten und so weiter, ich glaube, es war immer die Notwendigkeit da, neue Ideen zu finden, aber ja, es stimmt, wenn man sich jetzt anschaut, wir sind damit konfrontiert, dass die Erlösung und Kostenentwicklung auseinanderdriftet,
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vor allem aufgrund der Themen Fünftes-Milk MiWek, etc. Die Baukosten sind weiterhin sehr hoch und gleichzeitig haben wir auf der Investitionsseite nicht wirklich wirtschaftliche Anreize, wir wissen, haben keine Umlegbarkeit auf die Mieten, das Thema Förderwesen und Undurchsichtigkeit im Förderwesen, das Thema die Minimissbeschränkungen, die fehlenden Duldungspflichten, das heißt die Notwendigkeit eigentlich einer größeren Mietrechtsreform etc. etc. Ich glaube, all die Themen machen es notwendig dass man noch einmal darüber nachdenkt, wie man mit der Situation umgeht, natürlich ist das Vertrauen in die Politik,
17:11
dass da jetzt kurzfristig neue sinnvolle Lösungen gibt, jetzt auch sehr stark geschwächt, das heißt, wir sind damit konfrontiert neue Wege und Ideen zu finden und das habe ich eingangs versucht zu erwähnen, wir versuchen auch in alle Richtungen zu denken, wie wir damit umgehen, wobei man ehrlich sagen muss, Ideen hin oder her mittelfristig braucht es diesen Schulterschluss zwischen Politik und Branche, weil sonst wären wir das langfristig mit all den Zielen, wir haben, insbesondere Klimaziele, Wohnbedarf etc. Nicht hinbekommen. Christian, danke, das sehe ich auch ich merke es auch immer mehr, weil du das gesagt hast,
17:48
ist ein Schulterschluss von Politik und Branche, ohne den wird es überhaupt nicht gehen und es ist, wir kommen da noch einmal kurz darauf auch zu sprechen, wenn die Politik nicht so kann und wenn sie sich nicht so bewegt, da muss man sich einfach eigene Wege finden, aber es ist sehr schwer, sich innerhalb dieses Rahmens auch bewegen zu können und Matthias, du hast gesagt, überhaupt, weil wir Wohnen auch besprochen haben oder über Wohnen gesprochen haben, Wohnen ist für euch gestorben. Ja, also wir haben früher viel Wohnen gemacht, haben früher viel Altbauten gemacht, das ist teurer geworden,
18:28
wie der Christian eh richtig gesagt hat, also zu entwickeln ist teurer geworden, die Rahmenbedingungen werden laufend schlechter, das sind die technischen, das sind die politischen Rahmenbedingungen, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, in einem Versuch es für den Mieter netter zu machen, macht man es für den Vermieter unnetter, das heißt, es ist ein Spiel, das nicht fair ist, ja und ich persönlich möchte mich eigentlich nicht wenn ich die Wahl habe als Unternehmer, nicht auf ein Spiel einlassen, das nicht fair ist gegen mich, die Politik, wissen alle, die Bundespolitik in den letzten Monaten hat nicht gerade
19:11
dazu beigetragen, dass das Vertrauen größer wird mit allen möglichen Beschränkungen, selbst wenn ich auch zugeben muss, dass dieser Indexanpassungsgesetz, dieses lustige im Moment nicht so schlimm gekommen ist, wie es die Klungen hat und wie es gefürchtet hat, also die wirtschaftlichen Einschnitte sind nicht so schlimm, aber allein der Spirit der Politik, sagt, ich kann da jederzeit eure Rahmenbedingungen weiter verschlechtern, ein Wohninvestment, also jedes mobile Investment ist ein jahrzehntelanges Investment, in dem ich dann ja auch bisschen gefangen bin wenn ich es mal habe, das heißt, aus unserer Sicht wir entwickeln momentan kleine
19:51
Wohnobjekte, obwohl man leider sagen muss, das ist nicht gut, weil speziell Wien wächst ja, das heißt, die Wohnnachfrage steigt, die Baubebildungen gibt es kaum, das heißt, ich mache mir große Sorgen um einen Wohnungsmangel in den nächsten Jahren, aber ich sage es ehrlich für mich und mein Unternehmen, ich fürchte, dass die Bundespolitik auf das nicht reagieren wird, indem sie es attraktiver macht, Wohnungen zu bauen, sondern unattraktiver macht, noch einmal Wohnungen zu vermitteln. Ja, ich glaube auch, dass also ich habe auch das Gefühl, es ist vermutlich in der nächsten Zeit regionaler werden
20:28
wird, also wenn die Bundespolitik das nicht kann, ich sage jetzt einmal ein blödes Beispiel, es wird in einem kleinen Ort im Burngland dieses was Mieten betrifft, nicht so eine gravierende Auswirkung haben, es zum Beispiel in Wien haben wird, davon bin ich absolut über, also das ist einfach so und ich glaube, dass sich die regionalen politischen Kräfte viel stärker separieren werden, um ihr System auch zu verbessern und Franz, du hast auch gesagt, es gibt ja in Wien,
21:08
mittlerweile wird auch schon ein bisschen umgedacht, was zum Beispiel die produktive Stadt betrifft, man wird auch ein bisschen flexibler. Also vorausschicken möchte ich wir stehen vor einer Situation, gibt Statistiken, die besagen, Wien wird bis 2040 um Graz sprich um 200.000 Einwohner wachsen. Hintergrund ist die Urbanisierung, also ein globaler Trend der auch in Österreich stattfindet und den man nicht so einfach ausschalten kann und dieser Zuwachs ist gemäß diesen Statistiken reiner Binnenzuwachs,
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das heißt das sind keine Flüchtlingsbewegungen, sondern das sind Leute, so wie ich, die nach der Matura von den Bundesländern in die Hauptstadt kommen, um zu studieren und dann hier hängen bleiben und ich glaube, diese Situation, die jetzt in die Köpfe der Leute und auch der Politiker vordringt, die gibt schon zu denken, weil mit der Mitpreisbremse schaffen wir keine zusätzliche Wohnung, also irgendwo müssen die 200.000 Jahre am Ende des Tages leben und das gibt nicht nur den Professionals aus der Wiener Immobilienzene zu
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denken, sondern auch den Politikern, weil letztendlich haben die die Verantwortung und das ist eine Mischung aus bundespolitischen Dingen, weil zum Beispiel die Auflagen und die technischen Anforderungen, die ständig verstärkt werden, die machen das Produkt natürlich teurer und die Erwartung der Politik ist aber, das Produkt soll günstiger werden und dann gibt es noch die andere Seite, das ist die Genehmigungs und Widmungsseite, die sehr stark lokal verankert ist und das, du angesprochen hast, wir sehen oder wir hören von unseren Kunden,
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dass es Signale gibt seitens der Beamtenschaft und die machen das natürlich nur wenn es eine politische Deckung dafür gibt, dass man gewillt ist, Gewerbe in geförderten Wohnbau umzuwidmen oder umzuwandeln und das hat zur Folge, dass die Projekte realisierbar werden, wenn ich ein Projekt habe in einer Lage, absolut keine Gewerbelage ist und ich kann es aber dort nur mit dem Wohnen bauen, dann werde ich es nicht bauen, weil das Gewerbe langfristig leer steht.
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Ist es dagegen geförderte Wohnbau, sinkt zwar der Grundstückswert, aber es ist zumindest realisierbar und da sehen wir, dass es Bewegung gibt und das Ganze hat auch noch den Vorteil dass diese Projekte in der Regel gewidmet sind. Das heißt, die öffentliche Hand, die es ja im Moment auch nicht leicht hat, die mit leeren Kassen konfrontiert ist, die haben schon Budgets vorgesehen für die Infrastruktur bei diesen, meistens geht es da um Stadtentwicklungsgebiete und insofern sind die einfacher zu realisieren, weil heute herzugehen und zu sagen,
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bitte widmet irgendwas auf der grünen Wiese, das wird es in nächster Zeit nicht bzw. nur ganz selten geben, wenn ich das noch sage, weil das natürlich auch für die öffentliche Hand mit unheimlichen Investitionen verbunden ist. Ja, das mit der grünen Wiese wollte ich doch sagen, gestern hat es eine Presseaussiedlung von Propcorn gegeben, ich weiß, wo du die gelesen hast, da ist es umgegangen, glaube ich, neun Millionen Quadratmeter faktisch in Wien frei stehen und zwar nicht auf der grünen Wiese, sondern im bebauten Bestand, die man eigentlich nur heben müsste, was auch ich finde es gut, dass es um die Zeit kommt,
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es ist nämlich eigentlich auch so ein Umdenken, um zu zeigen, schaust du so, das gibt es eigentlich und was machen wir jetzt mit denen? Aber ich kann mich erinnern, derartige Studien oder Zahlen hat es auch in der Vergangenheit schon gegeben und das hat uns nichts dazu bewegt, tatsächlich etwas zu machen, weil das Positive daran ist, wenn ich ein Dachgeschoss ausbaue, gibt es die gesamte Infrastruktur, es ist in der Regel in einem Gebieten, funktionieren, aber natürlich ist es schwierig beispielsweise in einem Wohnungseigentumshaus die Wohnungseigentümer hier
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zu verständigen und in der heutigen Zeit muss man sagen, Dachgeschoss ausbau kostet wahrscheinlich wesentlich mehr als der Bau eines Mehrfamilienhauses. Es Ist natürlich eine Ressource, die wir nutzen müssen, wir können uns nicht leisten, die brachlichen zu lassen, da bin ich voll bei dem Outro der Studie und auch bei dir. Ja Franz, danke, du hast zwei Dinge gesagt, die wollte ich jetzt Matthias fragen und dann den Christoph. Matthias, du hast so genickt, Normen, Bauordnungen, ihr seid sehr aufgrund dessen dass ihr mit sehr
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außergewöhnlichen Immobilien immer wieder eigentlich außergewöhnlich ihr kauft mehr oder weniger die Sachen die keiner will, wenn man das so sagen kann, ein bisschen Flapsügel machts, Diamanten draus und ihr seid natürlich mit sehr vielen Themen in dem Punkt konfrontiert, ist für euch auch ein Riesenthema auf jeden Fall. Ja, also das ist Wahnsinn und da kann ich den Ball, der liegt beim Bundesgesetzgeber und beim Landesgesetzgeber und bei der Gemeinde gleichzeitig, da könnte sich jeder bewegen, muss ich ehrlich sagen, die schieben es teilweise aufeinander. Wir machen viel in Gewerbeimmobilien, das heißt,
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Gewerberecht ist ja offiziell Bundesrecht, aber ihr würdet jetzt lachen, wie unterschiedlich in verschiedenen Bundesländern das gesehen wird. Gerade heute bin ich sessen, wir haben eine Fabrik gekauft, ich sag lieber nicht in welchem Bundesland. Schokoladefabrik. Ich sag lieber nicht in welchem aber es geht in diesem Fall nicht um die Schokoladefabrik, nein, es geht um, das ist erst ein Projekt im Werden und das sind alle Türen, speziell auch die Fluchttüren, 1,93 Meter hoch, schon seit den 70ern. Und die Norm sagt, aber sie müssten zwei Meter hoch sein. Ich weiß Leute, die über zwei Meter sind die sind gewohnt
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sich immer zu ducken, aber die drunter auch immer nicht. Und in dem einen Bundesland das ich nicht nenne, hat man ein Agreement gefunden, dass man da so Polster quasi draufbiegt, so bestreiftet, dass man nur ja nicht anrennt und man lässt es gut sein. Und im anderen Bundesland gibt es absolut keine Toleranz im Interpretieren des gleichen Bundesgesetzes und es müssen alle Türen auf zwei Meter hinaufgesetzt werden, sagen wir mal, den Nutzern wenig bringt, aber viel kostet. Ja ja vielleicht habt ihr aber nicht untersucht, wie macht es denn sehr, in dem anderen Bundesland viele Menschen, die über 1,90 groß sind und auf die müssen sie
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natürlich beachten. Ich weiß nicht, in einem anderen Bundesland ist der Mensch vielleicht kleiner und drum, aber es ist schon schräg, dass es sich an solchen Dingen immer wieder stößt. Genau, also da könnte ich leider noch einige Beispiele nennen, aber ich glaube wir wollten ja lieber über die Chancen der Zukunft reden, als uns nur zu beschweren. Genau, du bringst das auf den Punkt, Matthias, Chancen der Zukunft normen, Christian. Ihr macht ja auch, euer großes Thema ist auch bei der BUVOG, weil ihr habt gesagt, es muss günstiger werden, man muss ein bisschen umdenken, man muss in eine andere Richtung gehen.
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Ihr macht doch sehr viel ich sage jetzt einmal Fertigteilbau, der aber nicht mehr so ausschaut, wie man sich das einst vorgestellt hat. Also ich Fertigteil ist ein richtiger Begriff, sondern Vorfertigung. Worauf du ansprichst, ist ja, die BUVOG hält eine Beteiligung an KOPIUS, KOPIUS ist 2019 gegründet worden und spezialisiert auf serielle Fertigungen in Holzbauweise mit hochgradig digitalisierten und automatisierten Prozessen von der Planung über die Bauausführung Bis hin zur Übergabe und der Vorteil daraus ist, man hat eine modulare, trotzdem flexible Bauweise,
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die noch dazu, nachdem es eine Holzbauweise ist, nachhaltig ist und auf Grund quasi dieser Digitalisierung und dem hohen Grad an Vorfertigung, der an der Fabrik passiert und vor Ort geringer ist, hat man natürlich einen großen Vorteil im Hinblick auf Zeit und Kosten. Und das ist aus unserer Sicht auch die Basis, dass man leistbaren Wohnraum bieten kann, weil man sagt da können wir als kosten- und zeit-effizient unterwegs. Und wir von unserer Seite wir haben ein Neubau-Projekt in Salzburg, das wir realisieren und dort richten wir mit Copius im ersten Bauabschnitt zwei Gebäude mit etwas mehr als 60
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Wohnungen, wo für uns eben der große Vorteil ist, wir müssen aus den Bestandsgebäuden sukzessive Bestandsmieter umsiedeln. Wir haben hier eine rasche Fertigstellung, die Bewohner müssen nur einmal übersiedeln und wir haben aber gleichzeitig keine Einbußen in Qualität und Nachhaltigkeitsthemen. Und das ist aus unserer Sicht sicherlich was, in Zukunft noch breiter ausgerollt werden muss und wir sind sehr froh, damit mit Copius einen Partner zu haben, weil wir sagen, okay, da sehen wir eine entsprechende Zukunft. Christian, danke. Ich wollte dich jetzt in deinem Redefluss nicht unterbrechen, aber deine Kamera ist ausgefallen.
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Aha, okay. Geht's dir? Okay, Gut. Man muss aber auch dazu sagen, umdenken, vorausdenken. Die BUVOC ich sage es mal, bedient sich ja nicht nur der Firma Copius, sondern sie hat sich auch daran beteiligt, weil man sagt, dort geht die Zukunft hin. Und ich habe mit dem Eigentümer von Copius ein Interview gemacht, die haben in Berlin ein Projekt gemacht, da haben sie mehr oder weniger 3.000 Teile und zwar alle extra angefertigt. Also das sind ja nicht 0815 Häuser, sondern das sind schon sehr, also es ist anders.
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Nein definitiv. glaube, man müsste jetzt wirklich einmal die Fabrik vor Ort anschauen, das ist schon sehr sehr beeindruckend, was da vor Ort passiert. Und gleichzeitig, klassisch Schachteldenken, sondern sehr sehr flexibel. darum gibt es auch von unserer Seite diese Beteiligung, weil wir sagen, okay glaube, Copius kann von uns profitieren und wir gleichzeitig als Bauträger von Copius und daher auch nicht nur quasi die Zusammenarbeit, sondern auch die Beteiligung. Wird ein spannendes Thema. Man hat ja damals zur Zeit, noch die Zinshäuser gebaut wurden, der Gründerzeit hat man ja auch bemängelt,
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dass die alle gleich ausschauen. Und hat sich natürlich die Einstellung auch verändert, die haben noch nicht die Häuser dann aus den 60er und 50er Jahren gesehen, weil die waren dann wirklich. Aber es ist einfach, es kommt da wirklich, es kommt sehr viel Bewegung rein. Matthias, wäre für euch, weil das auch immer wieder in Deutschland großes Thema ist, wäre für euch zum Beispiel um Denken auch ein Gebäude Typ E, wäre das für die für euch irgendwie interessant, wenn man das vielleicht ein bisschen vereinfachen könnte? Das wäre wahnsinnig interessant. Die Bauordnung, die am besten kenne ich wie in Niederösterreich und
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Oberösterreich, aber ich glaube, sagen Sie dürfen auch für die anderen Bundesländer, sind ja in Wahrheit Neubauordnungen. Das sind ja in Wahrheit Bauordnungen, die planen, auch die dazugehörigen technischen Normen sind in Wahrheit Neubau. Und für den Neubau wenn ich ganz neu hinstelle, dann habe ich schon die Möglichkeiten, quasi auf Pippi Fein zu machen. Aber in Wahrheit gibt es eine Diskussion jetzt auch in der Architektenkammer, ob man nicht eine Umbauordnung machen kann, wo man sagt, okay, ich mache ein Beispiel, das Gebäude hinter mir ist ein mittelgutes, Beispiele, man versteht es zumindest, dass man sagt, okay,
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dieses Gebäude, wenn ich das jetzt umnutze, dann sieht jeder so, war früher eine Remise, jetzt ist es ein Supermarkt, diesen Namen ich auf keinen Fall nennen würde. genau, es bleibt jetzt alles anonym. Aber jedenfalls für eine Umnutzung ist es nach heutigen Bauordnungen praktisch wieder herzustellen, als wäre das ein Neubau. Energieeffizienz, Sicherheit, auch Dämmung und so weiter. Und das ist nicht machbar. Ich glaube, dass das auch einer der Gründe ist warum sehr viele Leute Gebäude einfach, es ist billiger, ich der Franz hat es schon gesagt,
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es wegzureißen und es neu zu bauen, als es zu sanieren auf den Stand, der hier vorgeschrieben ist. Und ich glaube aber, wenn man nachdenkt darüber, wie viel CO2 da draufgeht, wenn man es wegreißt und neu baut, könnte man ja durchaus auch sagen, sind wir nicht so streng, wenn ihr nur drei Viertel der Dämmung zusammenbringt, hat es immer noch, also für das, dass man das alles entsorgt und alles neu wieder hinbaut, hat man viel mehr CO2 verbraucht, wenn man, da kann ich viele Jahre lang ein bisschen ungedämmter heizen. Also ich glaube, dass die Politik hier ein Umdenken haben müsste und ich möchte auf keinen Fall die Ziele der EU infrage stellen,
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wo die EU sagt, zu Recht sagt, sollten, wir verlieren wahnsinnig viel Energie und daher produzieren CO2 mit dem Heizen von Gebäuden, das ist unbestritten. Aber die Frage ist, ob man da nicht sagt, wir messen mit zweierlei Maß und schauen, dass Bestandgebäude auch bestehen bleiben können, beziehungsweise, wie du sagst, vielleicht wirklich den Gebäudetyp E, wie sie ihn in Deutschland haben, wo man sagt, muss, nehmen wir das Beispiel eines Supermarkts, vielleicht eines, der nicht so schön und alt ist, der ist ja nicht für 100 Jahre gebaut, sind wir uns ehrlich, der ist für 30 Jahre gebaut, wenn es lang ist und da muss es möglicherweise nicht alle
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gleichen Anforderungen haben, wie ein Zinshaus, tatsächlich 100 und 50 Jahre stehen müsste. Matthias, danke. Volto van Christian, ihr, weil Matthias das angesprochen hat, den Bauordnungen von den Ländern unterschiedlich, siehst du, dass da auch irgendwo in den einzelnen Bundesländern auch ein Umdenken stattfindet, wo man sagt,, wir, ich sage jetzt nicht bewusst wurscht was die Bundesregierung sagt, aber wir machen das jetzt so, weil es einfach gescheiter ist und weil es notwendig ist. Ich glaube, fairerweise muss man dazu sagen, haben uns in den letzten Jahren auch sehr stark im Neubau vor allem natürlich auf Nien konzentriert,
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aber wenn ich jetzt das Beispiel Salzburg hernehme, das war ja ein gemeinsames mit der Stadtregierung, weil wir natürlich auch geänderte Bestimmungen angestrebt haben und natürlich hat es dann entsprechend die umfassende städtebauliche Rahmenbedingung mit sich gebracht, haben einen Architekturwettbewerb abgehalten und so weiter und wir haben genauso dort das Thema gehabt, die politischen Konstellationen haben sich über die Projektierungszeit hinweg geändert, damit sind neue Anforderungen gekommen, etc., aber man muss sagen, es war positiv, es war das Bewusstsein sowohl auf Stadtregierungsebene als
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auch auf unserer Seite da, es braucht zusätzlichen Wohnraum und die Wohnungsknappheit in Salzburg ist ja auch bekannt und daher wirklich immer mit dem gemeinsamen Ziel, diesen Wohnraum zu schaffen und von den 400 Wohnungen werden ca. drittel gefördert errichtet, das heißt, das meiner Sicht eine Beginnsituation, das heißt das war auf alle Fälle sehr sehr positiv, wenn es dann in ländlichere Bereiche geht, fairerweise ist das dann bei uns eher im Bestand, also wir sagen, es geht um Sanierungen, Nachverdichtungen, Umnutzungen, kann es natürlich ein Vorteil sein, weil man sagt, hat die direkteren Wege zu den Entscheidungsträgern,
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aber gleichzeitig bleibt es trotzdem immer ein Thema der politischen Besetzung und ob die dann entsprechend das gleiche Ansinnen haben und fairerweise, je ländlicher das wird, desto persönlicher und emotionaler wird es auch, das heißt es kann Vor Nachteile haben, aber was jedenfalls bleibt, ist was der Matthias gesagt hat, jeden Bundesland andere Bauordnung, andere Landesförderungsbestimmungen, das heißt, Wenn ihr mit Kunden unterwegs seid, wenn ihr Immobilien verkauft oder vermittelt, siehst du da auch diese Unterschiede in den Bundesländern,
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erstens und zweitens siehst auch, dass sich da auch ein bisschen vielleicht eine Bewegung reinkommt, dass man da auch sieht, dass etwas geschehen muss? Also um das zweitere vorwegzunehmen, die Bewegung sehe ich nicht, und diese unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern, die ist mir besonders aufgefallen bei den Gesundheitsimmobilien. Da hat wirklich jedes Bundesland sein eigenes System, nicht nur, die bautechnischen Vorschriften anbelangt, sondern auch, wie sie die jeweilige Institution fördert und das schaut in Niederösterreich ganz anders aus
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als im Burgenland und ganz anders aus als in Wien. Und Österreich in Summe ist schon ein kleiner fragmentierter Markt, aber die einzelnen Bundesländern wären diesbezüglich vom internationalen Kapital, das klingt so böse das will man eh nicht, aber das wäre eigentlich angebracht, dass internationales Kapital sich engagiert in der österreichischen Gesundheits- und Sozialinfrastruktur, aber die nehmen das gar nicht wahr, das ist viel zu Kompliziert. Allein Bayern hat mehr Einwohner als Österreich und das
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ist ein Bundesland dort und dort gibt es das, also da habe ich es wirklich stark wahrgenommen, aber auch im Einzelhandel, die Raumordnungsregelungen, wann muss man im Kerngebiet Geschäftsflächen machen, wann darf man es außerhalb, da ist wirklich viel in die falsche Richtung gegangen und an so manchem Kreisverkehr steht eine Betonruine, die uns noch jahrzehntelang an diese Geschichten erinnern wird. Das heißt, Franz, danke für die Betonruine, wer dann der Matthias zuständig und ihr habt neue Ideen,
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ihr erfindet neue Ideen. Ich habe noch eine Frage an dich, Matthias, die mich ein bisschen zuerst untergegangen, also die ist nicht untergegangen, die habe ich übersehen. Bekommt ihr eigentlich Finanzierungen im Augenblick? Berechtigte Frage, also das Problem haben wir schon vorhin gesagt, ist, dass die momentan Finanzierungen viel schwerer zu haben sind, wir kriegen Finanzierungen, es ist schwieriger, heißt, eine ist einmal, das muss ich schon mal direkt sagen, das dauert länger, also vier bis sechs Monate für eine Finanzierung ist normal jetzt leider. Wir glauben, wir haben schon ein paar Mal in meiner Karriere
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geglaubt jetzt dauert es viel länger und dann gewöhnen wir uns, aber es wird jedes Mal dann noch länger. Also ich möchte, die im Hintergrund haben, das ist mindestens so mies wie das, wir haben und anders innovativ. Das heißt, da stellt sich Europa schon einmal selber das Haxle, wo sagt, bitte, ich bin schon für Dokumentationspflichten ich bin schon dafür, dass man das alles ordentlich prüft und nicht freihändig der Vorstand seine Fremdkredite gibt, da bin ich auch dafür, aber es hat halt alles seine Grenzen. Ich muss ehrlich sagen, wenn wir Kredite bekommen nach entsprechender Warte-
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Prüfzeit, sind die Konditionen eigentlich ziemlich gut und ich sage das nicht, Amt zu geben, was ich für ein toller Typ bin, sondern, dass in Wahrheit eigentlich objektiv die Tatsachen für einen Aufschwung eigentlich schon wieder einigermaßen da wären. Aber ich glaube, das was die Banken meiner Ansicht nach als Ausrede vor zwei Jahren gesagt haben, haben Anträge, ja es hat doch keinen Sinn gehabt, Antrag zu haben. Ich glaube, dass es heute wirklich so ist dass viele aufgegeben haben und kaum Anträge stellen. Also jetzt komme ich zu meiner These von davor. Ich glaube, dass wir am Tiefpunkt sind im Sinne von
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jetzt geht es bergauf. Es wären ein paar der Voraussetzungen schon da. Wir müssen sie jetzt halt ergreifen. Aber bitte, dass alles paradiesisch ist, habe ich Ihnen gesagt. ist immer noch hart. Aber sag mal ihr habt ja immer außergewöhnliche Projekte, ihr wandelt die Immobilien um. Wie sehen das dann die Banken? Ist es ein langer Erklärungsweg, wenn man umdenkt oder versteht ihr die Idee dahinter? Also, erstens wir haben ein paar Partner, mit denen wir das schon viele Jahre machen. Das heißt, die sind es schon gewöhnt Sachen mit denen der Herr Müllhofer kommt, kann ich mir nicht vorstellen,
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aber am Ende ist es doch ganz gut geworden. ist der eine Teil. Der zweite Teil ist natürlich, wo es es immer trotzdem ein Excel geben, das sich rechnet und das aber auch realistisch ist, wo auch die Prämissen alle glauben. Und drittens, Gott sei Dank, haben wir unsere Investoren, von denen viele schon gehört haben, die uns ihr Geld anvertrauen mit dieser Anleihe. Und oft ist es so, dass wenn wir wirklich die schlimmsten Bruchbuden kaufen, wo nur wir das Potenzial sind, kaufen wir das oft mit Investorengeld. Und erst wenn die einigermaßen auf Schiene sind, wenn die bewilligt sind, wenn es einen Mietvertrag gibt,
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wenn das wieder einigermaßen zumutbar ist für Dritte, dann kann ich zur Bank gehen und dann sagt die Bank, okay, ich sehe hier eine Baubewilligung, sehe hier einen Mietvertrag, jetzt kann ich mir die Finanzierung vorstellen. Und dann können wir unser Investorengeld wieder herausfinanzieren und damit wird ihr das nächste mutige Projekt kaufen, wo nur wir das Potenzial sehen. Ja, aber es ist ein klassisches Umdenken. ja, was natürlich auch kommt in der nächsten, also kommt, wir sind eh schon mittendrin, das ist natürlich die KI. Und Franz, hast im Vorgespräch gemeint,
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die KI wird im B2C-Bereich die Branche total verändern. Das sieht man ja, wenn man heute anruft bei manchen Banken, bei Kreditkartengesellschaften, man hat es nicht mehr mit Personen zu tun, sondern mit Chatbots und man wird in vorgefertigte Schablonen gedrückt und muss sich damit auseinandersetzen. Also im Privatkundenbereich wird es immer stärker werden, dort wo nämlich auch die Kosten drücken. ich muss sagen, wir in meinem Geschäft wir sind ja eigentlich nur
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B2B tätig. Das heißt, wir haben in der Regel einen Großanleger, der eine großvolumige Immobilie kaufen will, so wie den Herrn Müllhofer oder Herrn Podlipnik. Und für den nehmen wir uns Zeit. Und natürlich arbeiten wir auch sehr viel mit künstlicher Intelligenz aber in der Aufbereitung von Unterlagen, in der Analyse. Und wir lagern sozusagen Junior-Tätigkeit in die KI aus. Aber was wir nicht tun und auch nicht tun werden in absehbarer Zukunft, ist die KI auf unsere Kunden loszulassen.
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Sondern da ist jeder Kunde, den wir haben, ein WIP-Kunde, der unsere persönliche uneingeschränkte Aufmerksamkeit verdient und mit dem wir uns auseinandersetzen. Und da sind die Daten auch viel zu sensibel, um die irgendwo einem Risiko auszusetzen. Also KI ja für einfache Arbeiten, so weit ist sie noch Nicht so weit müssen wir noch gar nicht umdenken. Franz, danke. Christian, wie ist das bei euch, KI und BUVOC? Zuerst kann ich jetzt bestätigen, was der Franz gesagt hat, die Daten hebt er noch meistens ab, wenn ich anrufe.
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das ist schon mal sehr positiv. Na bei uns natürlich das Gleiche. Also KI, verschiedenste KI-Lösungen auch konzernweit mit der Deutschen Muttergesellschaft im Einsatz bzw. in der Testphase, weil vor allem im Massengeschäft das natürlich schon unterstützen sein kann und aus meiner Sicht mittelfristig auch sein muss. Für uns sehr sehr wichtig, auch im Bestand vor allem, wir versuchen, alle Systeme rund um SAP zu entwickeln, weil SAP unser zentrales ERP-System ist. Und wir versuchen dort über verschiedenste Lösungen, sei es natürlich die BUVOC-App, die diese zentrale Kommunikationsschnittstelle mit den
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Nutzern sein soll, das Thema Informationsportale und Dashboards für Investoren, Energie-Monitor und und und. Also es gibt verschiedenste Lösungen die wir prüfen oder zum Teil schon im Einsatz haben. Aber was für uns halt immer sehr, wichtig ist, ist zum einen haben wir natürlich dieses Kosten-Nutzenverhältnis und diesen Mehrwert, wir sehen, sei es jetzt im Hinblick auf Servicequalität, aber auch im Blick auf Effizienz innerhalb der Organisation. Und es ist sehr, wichtig, dass es für die Mitarbeiter handhabbar bleiben, weil was nicht passieren darf, ist, dass wir wieder verschiedenste Systeme kreieren,
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dass es die Mitarbeiter immer komplexer wird und damit das Thema Effizienzgewinn dahin ist. Was wir auch gelernt haben, ist vor allem das Thema Standartenqualität, weil egal, welche Lösung du aufsetzt, es muss einmal die Basisqualität passen. Das ist gerade bei älteren Liegenschaften mit langen Nutzungsdauern gar nicht so einfach. was uns natürlich immer begleitet, typisch österreichisch, natürlich das Thema DSGVO und wo gibt es andere rechtliche Hürden und kann man das umsetzen. Und uns ist einfach sehr, wichtig, dass nicht nur ich sage es einmal, Datenmüll produziert wird, sondern wir sagen, ok,
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dort ist echt ein Mehrwert dahinter. Das hilft uns, das unterstützt uns und das kann uns langfristig nutzen. Ihr habt ja auch du hast ja gesagt, Thema, finden uns neu, was Garagenvermietungen betrifft. Man versucht da auch jetzt die Garagen ich sage jetzt einmal, fremd zu vermieten. Ja, also ich glaube, das ist einfach ein lakatives Beispiel, wo wir sagen, das war immer eine Garagenvermietung, in der Vergangenheit schon immer ein Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht unbedingt optimal war. Du brauchst für jeden Stellplatz einen Mietvertrag, du musst einen Schlüssel übergeben, musst eine Karte übergeben, du ziehst Kautionen ein, etc.
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Das ist in der Abwicklung sehr, aufwendig und wir beschäftigen uns jetzt eigentlich sehr, fortgeschritten mit dem Thema digitale Parkraumbewirtschaftung mit einem externen Partner, wo wir sagen, ok, das ganze Management der Stellplätze wird entsprechend ausgelagert. Das hängt aber natürlich auch, zieht weitere Kreise, man muss quasi die Zugänge digitalisieren, ist dann umfangreicher als man vielleicht ursprünglich denkt, aber das sind einfach Themen, die wir sowieso parallel gerne behandeln würden, weil dieses Thema digitale Zugänge, digitale Schießsysteme auch im Hinblick wiederum in der Zusammenarbeit mit Professionisten und
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so weiter eine Erleichterung sein kann. Also es sind zwei beispielhafte Themen, denen wir uns einfach in dem Bereich beschäftigen. Finde ich total interessant, umdenken natürlich dann mit anderen Zusammenarbeiten, das schon bieten, wobei wir im Augenblick schon, es kommen sehr viele Prop Techs auf den Markt und ich glaube, man ist da noch ein bisschen so am Ausloten, welche dann auch tatsächlich für das Unternehmen Nutzen bringen und nicht nur, also das ist glaube ich schon eine schwierige Sache in dieser Umstrukturierungsphase, weil man ja auch nicht genau weiß, wenn etwas in das System reinkommt,
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man vorher nicht gekannt hat, dass man auch nicht unterscheiden kann, ob man das wirklich gescheit nutzen kann oder nicht. Definitiv und was dazu kommt ist, wenn etwas Neues kommt, müssen sich ja Mitarbeiter damit beschäftigen und die müssen sich damit beschäftigen, neben ihrem Tagesgeschäft, das heißt, das ist zeitaufwendig und man muss die Mitarbeiter dazu motivieren, das voranzutreiben und natürlich, wie überall, gibt es dann kritische Stimmen, sagen okay, früher haben wir das anders gemacht, die dann auch nicht gleich mitziehen, also es ist ein langwieriger Prozess und es ist ja nicht mit einem Piloten getan,
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sondern man muss dann das wirklich für Ausrollung weiter denken und das sind einfach verschiedene Hürden die es zu überwinden gilt, das heißt, ja es ist ein aufwendiges und kein Thema, das einfach von heute auf morgen gelöst Ist. Christian, danke. Jetzt würde mich jetzt noch so interessieren, Matthias, weil ich das ja am Tag gesagt, ja, Immobilienwirtschaft, die muss ich neu erfinden, wir befinden uns in einer umstrukturierten Immobilienwirtschaft 2.0, tut es ihr euch leichter in so einer Umstrukturierungsprozess, weil ihr vorher auch schon anders gedacht habt?
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Wir waren immer schon ein Nischenplayer, der die Sachen genommen hat, die keiner wollte, das waren nicht immer die gleichen, aber tatsächlich haben wir immer versucht, weil wir halt mit denen mit dem ganz vielen Geld finanziell nicht mit konnten, mit den Very Big Players, das heißt, wir mussten uns Nischen aussuchen, insofern ist es für uns nur wieder more of the same, wir suchen wieder Nischen. Unser Ding ist, glaube, drei, hier sitzen, entweder Makler oder haben oder müssen nur ein paar Raume weitergeben zu ihren hauseigenen Maklern.
51:47
Das ist, ich, wichtig für ein Unternehmen, weil man da das Ohr am Markt hat. Wenn ich nur meine eigenen Objekte habe, das reicht vielleicht auch schon, aber wenn ich nur meine eigenen Objekte habe, dann weiß ich eigentlich nur, wenn ich im Moment ein Büro frei habe, weiß ich nicht, ob Büros momentan gesucht werden oder ob ich total Glück habe, dass sie alle voll sind, weil ich werde nie wieder daran mit erfinden. Dadurch, wenn du es die eigene Maklergesellschaft hast, merkst du auch was gesucht wird, obwohl du vielleicht noch nicht das bedienen kannst und das war eigentlich immer unser Asset und ich glaube,
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das ist auch ein bisschen von allen dreien die hier im Talk sind, dass du auch merkst, wenn eine Nachfrage nach etwas ist was du noch nicht anbieten kannst, weil du dann sagst, okay, dann muss ich mir wir sind ja eine der wenigen Branchen, die sich ihre Produkte vorher selber machen und dann sehr anbieten und das heißt, wir sagen dann, okay, jetzt haben wir zum Beispiel im Moment, wie wir am Anfang schon geredet haben, ein Importbusiness, weil ich weiß nicht, habe türkische Wurzeln und die Tomaten schmecken in Österreich nicht so gut wie in der Türkei, dann importiere ich doch die türkischen Tomaten,
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um ein dummes Beispiel zu machen, aber türkische Tomaten kannst du halt in Österreich nicht in jeder Immobilie lagern, da gibt es Gesetze, du Lebensmittel lagern kannst und so weiter und wir sind da teilweise relativ schnell, dass wir sagen, okay, wir reagieren auf diese Nachfrage und schaffen eine Immobilie, also wir nehmen eine alte, leerstehende und schaffen die Lebensmittelqualität zum Beispiel, dass dort Lebensmittel gelagert werden dürfen und so weiter und das ist eines unserer Geheimnisse, dass wir, eine Nachfrage kommt, wir können sie meistens nicht generieren, aber wenn sie kommt, können wir versuchen,
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möglichst rasch zu regeln und das ist, das kannst eigentlich nur mit Bestandsimmobilien, weil wenn du erst einmal ein Grundstück brauchst und dann eine Baubewilligung brauchst und dann eine Baufirma brauchst und dann musst du das bauen und ein Kredit habe ich noch gar nicht erwähnt, bis diese Tomaten gelagert werden, bis dann sind die Tomaten lang verrottet und wahrscheinlich der ganze Trend schon Weg.,, also Flexibilität, also es wird eine große Flexibilität sein und es wird auch ein großes, meiner Meinung nach, ein großes Umdenken und ein Vorausdenken einfach notwendig sein und damit komme ich eigentlich schon zu unserer
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Abschlussrunde, Franz, wenn ich sage so Vorausdenken, wo denkst du hin voraus? Also vorausdenken, im Moment ist viel Hoffnung, ich hoffe, dass wir wirklich den Tiefpunkt der Krise überschritten haben und wir müssen uns jetzt eben danach orientieren, wie wir Geschäfte machen können und im heutigen Marktumfeld, in meinem Bereich, ist die kurze Seite der Investor. Das heißt wir müssen zu Investoren kommen,
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die heute kaufen können und wir müssen zu Produktlieferanten kommen, die bereit sind, die Marktsituation zu akzeptieren und ich habe vor drei Jahren kannte ich keinen Insolvenzverwalter, keinen Insolvenzspezialisten. Heute muss ich sagen, das ist eine wichtige Kundengruppe mit der ich viel Geschäft mache, wo viel kommt und was, glaube ich, sagen zu können, wechselseitige Wertschätzung gibt, weil ich dort einen Wert einbringe und die mir einen Wert bringen und ich hoffe, dass das nicht ewig der Fall sein wird,
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weil irgendwann müssen auch wieder die Unternehmen auf ihren Beinen stehen, aber in der Regel kaufen Leute dort Projekte, die sie dann realisieren und dann werden sie wieder zu mir kommen und werden sagen, wie kann ich das vermieten, wie kann ich das verkaufen und so orientieren wir uns neu und das können andere Marktebenheiten sein, andere Player, aber natürlich andere Nutzungsgewohnheiten. Vor zehn Jahren hat keiner von uns was mit dem Griff Lastmail anfangen können heute oder Hyperscaler
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Rechenzentren, das haben wir vorher nicht gekannt und die ganze Branche ist verrückt nach diesen Dingen, weil das natürlich sehr große Investments sind, wo Geld unter Anführungszeichen keine Rolle zu spielen scheint. Natürlich ist es anders und auch dort gibt es Limitierungen, nämlich den Strom, aber die Welt verändert sich und wir müssen uns mit der Welt verändern und ich hoffe, dass wir uns einen kleinen Ticken schneller drehen als die Welt und dann werden wir auch in Zukunft erfolgreich sein. Franz, danke, paar super Themen, den Hyperscaler Lastmail stimmt natürlich vor zehn Jahren,
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das war überhaupt kein Thema und was ich doch gesagt habe, Insolvenzverwalter ist ein gutes Beispiel, weil die brauchen jemanden, der sich auskennt, ihr seid jemand, der sich auskennt und so wie du gesagt hast, es eine Win-Win-Situation und das zeigt ja auch eine Form der Zusammenarbeit um das Umdenken und das Gemeinsamen. Danke Franz. Christian, dein Blick in die Immobilienwirtschaft 2.0? Du Bist eh schon mitten drinnen. Wenn man sich anschaut von operativer Seite, glaube, wir haben, wenn ihr zu unserem Kerngeschäft hernehmt,
57:40
die Vermietungen da verkauft, mit den Gegebenheiten am Mietmarkt wird es wohl jetzt eine weitere Preisdynamik erfahren am Mietmarkt in nächsten Jahren, weil einfach Fertigstellungen und Nachfrage nicht zusammenpassen. Ich hoffe, es keine weltpolitischen und makroökonomischen Überraschungen gibt und wir in wohlgefahre Wasser kommen, wo es die Konjunktur holt, eine solide Zinsentwicklung, eine investitionsfreundliche Zinsentwicklung, dass auch der Eigentumsmarkt diese Entwicklung nimmt und von meiner Seite ist eigentlich der große Wunsch in Richtung Politik, sozusagen weg vom Denken und von Aussagen wie in Richtung Branche wie Miethaie
58:21
und Profitgeier hin zu einer gemeinsamen Verantwortung, weil ja, Wohnen, also jetzt rede ich von unserer Ecke des Wohnimmobilieninvestors, Wohnen ist ein Grundbedürfnis, aber die öffentliche Hand wird das alleine nicht stemmen können. Das heißt wir können nur gemeinsam Lösungen finden und wir von unserer Seite sind bereit dazu und das wäre mein Wunsch in Richtung Politik, dass die da genauso in diese Kerbe schlagen. Christian, danke und gemeinschaftlich und Gemeinsamkeit wird auch ein eindeutiges Zeichen sein der Immobilienwirtschaft 2.0, davon bin ich überzeugt, davon sind wir alle überzeugt.
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Matthias, magst du noch einen Abschluss? Liegt noch irgendwas auf der Zunge? Ich finde die beiden haben das so gut gesagt, ich denke weiter an meine Tomaten. Ja, Matthias, danke, ich wollte dich auch nicht übergehen, ich habe das auch super gefunden. Ich hoffe es hat dir auch gefallen, unsere heutige Diskussion Immobilienwirtschaft 2.0 wir erfinden uns neu, vermutlich, das ist meine persönliche Meinung, geht das jetzt alles sehr sehr schnell und wir werden uns vielleicht in einem halben, dreiviertel Jahr in einer ähnlichen Konstellation noch einmal treffen, diese, um zu sehen wie sie das alles weiterentwickelt hat und
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welche neuen Themen es gibt. Ich möchte mich bei euch drei bedanken fürs zu, fürs dabei sein, ihr habt ja nicht nur zugeschaut, auch fürs dabei sein, bei Ihnen wollen wir uns bedanken fürs Zusehen, wir sehen nächste Woche auch wieder live. Ab morgen gibt es dann wieder die Kapitel, die man sich einzeln ansehen kann. Und wir vier wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag. Wiedersehen..