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Immobilienredaktion Office Talk: Sommergespräche mit Benedikt Stockert

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In diesem Sommergespräch haben wir einen besonderen Gast: Benedikt Stockert von FSM Rechtsanwälte in Wien. Als erfahrener Immobilienanwalt und Medienprofi gibt er uns spannende Einblicke in die Welt des Immobilienrechts und die Entwicklungen der letzten Jahre.

Einführung und Vorstellung

Zu Beginn unseres Gesprächs begrüßt unser Moderator Benedikt Stockert herzlich und gesteht ein wenig Lampenfieber, da er einen echten Profi zu Gast hat. Benedikt hat kürzlich die 100. Folge seines FSM-Rechtsanwälte-Podcasts veröffentlicht, was unser Moderator sehr empfiehlt.

Benedikt stellt sich kurz vor und gibt einen Einblick in seine Rolle bei FSM Rechtsanwälte:

"Ich habe diese Kanzlei 2017 mitgegründet und bin einer der Gründungspartner. Wir sind generell auf Immobilienrecht, Vergaberecht und Unternehmensrecht spezialisiert. Ich verantworte den Immobilienrechtsteil und beschäftige mich mit allem, was im Zusammenhang mit Immobilienrecht so daherkommt."

Kanzleiaufbau und Entwicklung

Benedikt erzählt weiter: "Es war sehr spannend, die Kanzlei von Grund auf aufzubauen. Wir sind relativ schnell gewachsen, was nicht nur den rechtlichen Aspekt interessant machte, sondern auch die Organisation einer solchen Kanzlei. Das hat mich in den letzten Jahren sehr geprägt und mir auch viel Spaß gemacht."

Rückblick auf die letzten fünf Jahre

Unser Moderator leitet das Gespräch auf das Motto "Survive till 25" und fragt Benedikt nach seinen Erfahrungen in den letzten fünf Jahren. Benedikt antwortet:

"Ich bin in einer Phase domestiziert worden, wo alles großartig war. Für Leute wie mich, die das jetzt seit ungefähr 15 Jahren machen, war immer alles großartig. Es ist sehr spannend, wie sich das in den letzten Jahren geändert hat und was die neuen Rahmenbedingungen für den Markt bedeuten."

Marktkonsolidierung und Herausforderungen

Benedikt sieht auch positive Aspekte in der aktuellen Situation: "Was ich gut finde, ist, dass es eine gewisse Konsolidierung am Markt gibt. Bis 2019 war jeder ein Schwachkopf, der nicht Immobilien entwickelt hat, weil das in Zeiten von Gratisgeld fast jeder konnte. Jetzt werden einige Marktteilnehmer aus dem Markt geworfen. Natürlich ist nicht jeder selbst schuld, aber es gab schon einige, die sehr glücksritterisch unterwegs waren und dem Markt und der Immobilienbranche nicht gut getan haben. Insofern finde ich diese Konsolidierung per se nicht schlecht."

Herausforderungen durch die Corona-Pandemie

Unser Moderator spricht die Herausforderungen an, die die Corona-Pandemie für Rechtsanwaltskanzleien mit sich brachte, insbesondere im Umgang mit sensiblen Daten und der Umstellung auf Homeoffice. Benedikt erzählt von den besonderen Umständen bei FSM:

"Wir haben dieses Büro, in dem wir uns heute befinden, in der Corona-Hochphase gemietet. Das war für unseren Vermieter wahrscheinlich ein guter Fang, weil es für ihn sehr ungewiss war, ob er diese großen Büroflächen vermieten kann. Wir waren überzeugt davon, dass die Leute nach Corona zurückkommen würden. Wir sind hier 2021 eingezogen, alle Gespräche fanden 2020 statt, also in den Lockdowns, wo niemand wusste, wie es weitergeht."

Die Rolle des Immobilienanwalts in Wien

Als Immobilienanwalt in Wien spielt Benedikt Stockert eine wichtige Rolle in der lokalen Immobilienbranche. Seine Expertise im Immobilienrecht ist besonders wertvoll in einer Stadt wie Wien, die einen dynamischen und komplexen Immobilienmarkt hat.

"Als Anwalt für Immobilien in Wien muss man stets auf dem neuesten Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung sein", erklärt Benedikt. "Unser Ziel bei FSM Rechtsanwälte ist es, unseren Klienten in allen Bereichen des Immobilienrechts bestmöglich zu beraten und zu unterstützen."

Herausforderungen im Immobilienrecht

Benedikt geht auch auf die Herausforderungen ein, denen sich ein Immobilienrechtsanwalt in der heutigen Zeit stellen muss:

"Das Immobilienrecht ist ein sehr dynamisches Rechtsgebiet. Wir sehen ständig neue Entwicklungen, sei es durch Gesetzesänderungen, neue Rechtsprechung oder auch durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen. Als Immobilienrechtsanwalt muss man immer am Ball bleiben und flexibel auf neue Situationen reagieren können."

Die Bedeutung von Expertise im Immobilienrecht

Benedikt betont die Wichtigkeit spezialisierter rechtlicher Beratung im Immobilienbereich:

"Viele unterschätzen die Komplexität des Immobilienrechts. Ob es um Kaufverträge, Mietrecht, Baurecht oder Immobilienfinanzierung geht - jeder Bereich hat seine eigenen Tücken und Fallstricke. Als Anwalt für Immobilien ist es unsere Aufgabe, unsere Klienten durch dieses komplexe Feld zu navigieren und ihre Interessen bestmöglich zu schützen."

Aktuelle Trends im Immobilienrecht

Benedikt gibt auch Einblicke in aktuelle Trends, die das Immobilienrecht in Wien und darüber hinaus beeinflussen:

"Wir sehen derzeit viele interessante Entwicklungen. Themen wie nachhaltiges Bauen, energieeffiziente Sanierungen und die Digitalisierung im Immobilienbereich gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auch der Bereich des Mietrechts ist ständig in Bewegung, insbesondere in einer Stadt wie Wien mit ihrem großen Mietwohnungsmarkt."

Die Zukunft des Immobilienrechts

Abschließend wagt Benedikt einen Blick in die Zukunft des Immobilienrechts:

"Ich denke, wir werden in den kommenden Jahren noch viele spannende Entwicklungen sehen. Die Herausforderungen des Klimawandels werden sicher auch im Immobilienrecht ihre Spuren hinterlassen. Gleichzeitig wird die fortschreitende Digitalisierung neue rechtliche Fragen aufwerfen, etwa im Bereich des Smart Home oder bei der Verwendung von KI in der Immobilienverwaltung. Als Immobilienrechtsanwälte müssen wir darauf vorbereitet sein, unsere Klienten auch in diesen neuen Bereichen kompetent zu beraten."

Fazit

Das Gespräch mit Benedikt Stockert gibt faszinierende Einblicke in die Welt eines Immobilienanwalts in Wien. Es zeigt, wie vielfältig und dynamisch das Feld des Immobilienrechts ist und welche Herausforderungen, aber auch Chancen die Zukunft für diese Branche bereithält.

Als erfahrener Anwalt für Immobilien und Gründungspartner von FSM Rechtsanwälte bringt Benedikt wertvolle Expertise in die sich ständig wandelnde Welt des Immobilienrechts ein. Seine Einblicke in die Entwicklungen der letzten Jahre, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die aktuellen Trends im Immobilienrecht sind besonders wertvoll für alle, die sich für diesen Bereich interessieren.

Wir danken Benedikt Stockert für dieses aufschlussreiche Gespräch und freuen uns schon auf die nächsten Folgen unserer "OfficeTalk Sommergespräche" Serie, in denen wir weitere spannende Persönlichkeiten aus der Immobilienbranche vorstellen werden.

Persönliche Erfahrungen während der Corona-Pandemie

Benedikt Stockert teilt seine persönlichen Erfahrungen während der Corona-Pandemie:

"Wir haben diese Anmietung gemacht, weil wir überzeugt davon waren, dass mittelfristig die Leute wieder ins Büro zurückkommen würden. Anfang 2020, während des ersten Lockdowns, war es für mich persönlich eine sehr bereichernde Phase. Einerseits konnte ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Wir hatten damals einen kleinen Sohn, und meine Frau war mit unserem zweiten Kind schwanger. Es war also gut, zu Hause zu sein.

Andererseits bin ich auf viele neue Ideen gekommen und habe mich mit Themen auseinandergesetzt, für die ich mir vorher keine Zeit genommen hätte. Ich bin zum Beispiel viel mehr laufen gegangen. All diese Dinge haben mich nachhaltig bereichert. Natürlich war ich in der glücklichen Lage, in einer Branche zu arbeiten, der es nicht so schlecht ging wie anderen. Das ist mein ganz persönlicher Blick darauf."

Herausforderungen für die Kanzlei

Benedikt erklärt die Situation für FSM Rechtsanwälte während des ersten Lockdowns:

"Als Kanzlei hatten wir natürlich im ersten Lockdown alle Mitarbeiter im Homeoffice. Wir waren damals noch an unserem alten Standort, der ohnehin zu klein war. Insofern war es gar nicht so schlecht, dass viele Leute von zu Hause aus arbeiteten. Obwohl Anwälte von der Verordnung ausgenommen waren und ins Büro gehen durften, blieben die meisten zu Hause. Nur der eine oder andere kam ins Büro."

Digitalisierung und Anpassung

Benedikt betont die Vorteile der digitalen Ausrichtung seiner Kanzlei:

"Für uns hat die Umstellung gut geklappt. Wir sind ein junges Unternehmen und digital gut aufgestellt. Daher hatten wir keine großen Probleme, uns auf die Arbeit von zu Hause umzustellen. Für viele andere war es natürlich ein Digitalisierungsschub, der jeden von uns getroffen hat. Wir hatten kurz zuvor unser Büro eröffnet und sind als junge Kanzlei automatisch digitalisierter als andere. Der Anfang war spannend, aber für uns gab es keine besondere Dramatik im Sinne des Arbeitens, da wir von überall arbeiten konnten."

Immobilienrecht in Wien

Als Immobilienanwalt in Wien spielt Benedikt Stockert eine zentrale Rolle in der lokalen Immobilienbranche. Er erklärt:

"Als Anwalt für Immobilien in Wien muss man stets auf dem neuesten Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung sein. Unser Ziel bei FSM Rechtsanwälte ist es, unsere Mandanten in allen Bereichen des Immobilienrechts bestmöglich zu beraten und zu unterstützen."

Herausforderungen im Immobilienrecht

Benedikt geht auf die Herausforderungen ein, denen sich ein Immobilienrechtsanwalt stellen muss:

"Das Immobilienrecht ist ein sehr dynamisches Rechtsgebiet. Wir sehen ständig neue Entwicklungen, sei es durch Gesetzesänderungen, neue Rechtsprechung oder auch durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen. Als Immobilienrechtsanwalt muss man immer am Ball bleiben und flexibel auf neue Situationen reagieren können."

Die Bedeutung von Expertise

Benedikt betont die Wichtigkeit spezialisierter rechtlicher Beratung:

"Viele unterschätzen die Komplexität des Immobilienrechts. Ob es um Kaufverträge, Mietrecht, Baurecht oder Immobilienfinanzierung geht - jeder Bereich hat seine eigenen Tücken. Als Anwalt für Immobilien ist es unsere Aufgabe, unsere Mandanten durch dieses komplexe Feld zu navigieren und ihre Interessen bestmöglich zu schützen."

Aktuelle Trends

Benedikt gibt Einblicke in aktuelle Trends im Immobilienrecht:

"Wir sehen derzeit viele interessante Entwicklungen. Themen wie nachhaltiges Bauen, energieeffiziente Sanierungen und die Digitalisierung im Immobilienbereich gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auch der Bereich des Mietrechts ist ständig in Bewegung, insbesondere in einer Stadt wie Wien mit ihrem großen Mietwohnungsmarkt."

Zukunftsausblick

Abschließend wagt Benedikt einen Blick in die Zukunft:

"Ich denke, wir werden in den kommenden Jahren noch viele spannende Entwicklungen sehen. Die Herausforderungen des Klimawandels werden sicher auch im Immobilienrecht ihre Spuren hinterlassen. Gleichzeitig wird die fortschreitende Digitalisierung neue rechtliche Fragen aufwerfen, etwa im Bereich des Smart Home oder bei der Verwendung von KI in der Immobilienverwaltung. Als Immobilienrechtsanwälte müssen wir darauf vorbereitet sein, unsere Mandanten auch in diesen neuen Bereichen kompetent zu beraten."


Transkript

0:07 Herzlich willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Ich muss zugeben, mein Lampenfieber ist heute noch etwas höher als sonst, denn bei mir heute ein echter Profi, hat vor kurzem ein echter Medienprofi auch. Er hat vor kurzem seine 100. Podcast-Folge veröffentlicht. Der FSM-Rechtsanwälte-Podcast kann ich nur sehr empfehlen, einfach mal reinhören. Benedikt, hallo und danke, dass du dir die Zeit nimmst für unser Gespräch. Danke für die Einladung, bzw. eigentlich bist du bei uns, also schön, dass du bei uns bist, aber danke dass du mich zu diesem Gespräch eingeladen hast. Benedikt, bevor wir zu unserem Thema kommen,

0:41 vielleicht ganz kurz für die unter unseren Zusehern, die dich nicht kennen, magst du dich kurz vorstellen, wer bist du was tust du hier bei FSM? Naja, ich habe diese Kanzlei mitgegründet, 2017 ursprünglich, bin also einer der Gründungspartner, wenn man so möchte, und wir sind generell das Kanzlei aufgestellt auf Immobilienrecht, Vergaberecht und Unternehmensrecht. Und ich verantworte bei uns den Immobilienrechtsteil und beschäftige mich hier im Büro mit allem was im Zusammenhang mit Immobilienrecht so daherkommt. Das war früher anders, als es heute ist, aber ich glaube, darüber werden wir nachher noch sprechen.

Vollständiges Transkript anzeigen

1:19 Und ja sehr spannend und sehr viel, bei uns auch viel Kanzleiaufbau mit dabei gewesen, wir sind auf eine, schnell, relativ groß geworden als Kanzlei. Und damit ist es nicht nur der rechtliche Aspekt, spannend ist, sondern auch die Organisation so einer Kanzlei von null auf, war etwas, was mich in den letzten Jahren auf jeden Fall sehr geprägt hat und mir auch sehr viel Spaß gemacht hat. Survive till 25 ist ein Motto, das man seit fast schon Dezember voriges Jahr immer wieder jetzt hört. ich habe mir gedacht, deshalb jetzt für meine Sommergespräche mache ich mit meinen Interviewpartnern eine kleine Zeitreise, was denn zu diesem Motto geführt hat.

2:01 Wenn wir zurückblicken, 2019, da war noch alles ruhig, da war sozusagen die Welt noch in Ordnung. wenn du dir jetzt spontan die letzten fünf Jahre durchdenkst, wie oft hast du dir gedacht, hätte ich scheider Mechanik erlernt? Ja, Mechaniker weiß ich nicht, ich habe zwei linke Hände und wahrscheinlich nicht einmal das, wäre wahrscheinlich nicht das Richtige für mich gewesen. ja, natürlich, ich bin auch domestiziert worden in einer Phase, wo alles großartig war und habe die Phase immer nur super gekannt, muss man ganz ehrlich sagen. für Leute wie mich, ich mache das jetzt seit ungefähr 15 Jahren

2:38 so Daumen mal pli, war immer alles großartig. Und deswegen ist es sehr spannend und aus Krisen lernt man ja normalerweise immer, sagt man oder man wächst zumindest daran, wie sich das in den letzten Jahren so geändert hat und was die neuen Rahmenbedingungen auch so bedeuten für den Markt. Was ich gut finde, ganz ehrlich, ist, dass es eine gewisse Konsolidierung am Markt gibt. war ja, jeder war ein Schwachkopf, der nicht Immobilien entwickelt hat bis 2019, weil das konnte jeder in Zeiten von Gratisgeld oder jeder, aber fast jeder. Und jetzt ist es schon so,

3:20 dass es den einen oder anderen Marktteilnehmer aus dem Markt würfelt. Natürlich ist nicht jeder selbst schuld, aber es sind schon einige, die wie soll ich sagen, sehr glücksritterisch unterwegs gewesen sind und den Markt definitiv nicht gut getan haben und natürlich auch der Immobilienbranche dass solche nicht gut getan haben. Und insofern finde ich diese Konsolidierung per se nicht schlecht. Aber dass es immer Spaß gemacht hat in den letzten fünf Jahren, glaube ich, bräuchte jetzt auch nichts sagen, auch auf unserer Seite nicht. Jetzt hat man als Rechtsanwalt ja mit durchaus sensiblen Daten zu tun.

3:54 Ihr habt ein großes Büro du hast mir vorher gesagt, ihr drei Stockwerke. 2019 wahrscheinlich waren die Bürose immer gut gefüllt und dann kam Corona. Und man musste auf einmal von zu Hause arbeiten. Wie stellt man sich als Rechtsanwaltskanzlei eben genau, weil man mit sensiblen Daten unterwegs ist, darauf plötzlich ein? Naja das ist bei uns insofern besonders speziell, glaube ich, weil wir dieses Büro, in dem du dich heute befindest und den wir hier drehen, gemietet haben in Corona-Hochphase. Das heißt, wir waren für unseren Vermieter glaube ich, ein gut Catch, weil es für ihn sehr ungewiss war,

4:36 ob er diese großen Büroflächen, so ein großes Zinshaus in dem er uns befindet, vermieten kann Und ich glaube er war happy, dass wir ihm doch einen erheblichen Teil dieses Hauses abgenommen haben. Und zum anderen war es für uns aber eine, wir waren überzeugt davon, um es kurz zu machen, dass die Leute nach diesem Corona, also wir sind hier eingezogen 2021, alle Gespräche fanden 2020 statt, also in den Lockdowns, wo niemand wusste, wie es weitergeht und wo uns noch gesagt worden ist dass jeder jemanden kennen wird, der stirbt, haben wir diese Anmietung gemacht, weil wir überzeugt davon waren, dass mittelfristig die Leute wieder ins Büro zurückkommen.

5:10 Und am Anfang war es schon so, 2020, ich erinnere mich an den ersten Lockdown, für mich war das eine ja, für mich persönlich eine sehr bereichende Phase, weil zum einen habe ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen können, wir hatten damals einen kleinen Sohn und meine Frau war mit unserem zweiten Kind schwanger, insofern war das schon einmal gut, da zu Hause zu sein, zum anderen ist man auf ganz viele Dinge gekommen, die man nie gemacht hätte, ich habe plötzlich mich mit Themen auseinandergesetzt, die waren für mich vorher nicht vorhanden, Zeit hätte ich mir nicht genommen, ich bin viel mehr laufen gegangen, also lauter Dinge,

5:49 die mich nachhaltig würde ich sagen, schon bereichert haben, das ist jetzt natürlich mein Glück gewesen, ich bin in einer Branche, der es nicht so schlecht gegangen ist wie anderen, aber das ist mein ganz persönlicher Blick drauf, als Kanzlei hatten wir natürlich gerade im ersten Lockdown alle Leute zu Hause, da waren wir noch auf unserem alten Standort, der ohnehin zu klein war, insofern war es gar nicht so schlecht, dass wir viele Leute zu Hause hatten, und auch in der Zeit, dann gesagt worden ist, Anwälte dürfen eigentlich ins Büro gehen, das war ja wir waren ja von dieser Verordnung ausgenommen,

6:26 sind die meisten Leute zu Hause geblieben und nur der eine oder andere ist ins Büro gekommen. Für uns hat das gut geklappt, wir sind ein junges Unternehmen und sind digital einigermaßen gut aufgestellt, und hatten da jetzt nicht so große Umstellungsprobleme, am Anfang zurückzugehen nach Hause und die Dinge sozusagen von zu Hause zu machen, aber für viele andere war das natürlich ein Digitalisierungsschub, der jeden von uns getroffen hat, wir haben halt kurz davor unser Büro eröffnet und sind eine junge Kanzlerin, damit automatisch digitalisiert, als das andere sicherlich waren, also gerade der Anfang war spannend,

7:00 jetzt nicht für uns keine besondere Dramatik im Sinne von arbeiten, weil wir konnten von überall arbeiten.

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