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Immobilienbranche im Fokus des Klimawandels: Chancen und Herausforderungen für Bestandsimmobilien

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Die Immobilienbranche steht vor bedeutenden Veränderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. In einem Vortrag wurden verschiedene Aspekte diskutiert, die verdeutlichen, warum es nun erforderlich ist, zu handeln und wie Bestandsimmobilien in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind.


Der Vortrag begann mit drei beispielhaften Geschichten, die die unterschiedlichen Herausforderungen und die Wichtigkeit des Themas verdeutlichen sollten. Eine Nachbarin im eigenen Wohnhaus freute sich über die Aussetzung des Verbots von fossilen Heizungen, da dies mit Kosteneinsparungen einherging. Dabei wurde betont, dass es hierbei nicht nur um das finanzielle Einsparpotenzial geht, sondern auch um den Klimaschutz. In Österreich sind etwa 2,3 Millionen Gebäude vorhanden, wovon 90 Prozent bereits im Jahr 2050 genutzt werden sollen. Dabei liegt der Fokus nicht primär auf Neubauten, sondern auf der Verbesserung des Bestands. Die EU erkannte ebenfalls die strategische und wirtschaftliche Bedeutung von Investitionen in neue Technologien im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Des Weiteren wurde auf die Notwendigkeit des Handelns hingewiesen. Ähnlich wie bei der Pandemie, als Regierungen rasch und radikal Maßnahmen ergriffen, ist es auch im Bereich der Nutzung von Ressourcen wie Gas und Beton zu erwarten. Es wurde betont, dass die Immobilienbranche hierbei eine wichtige Rolle spielt. Die Sprecherin hob hervor, dass die nachhaltige Entwicklung von Immobilien zu einem Geschäft der Zukunft werden kann, insbesondere in den Breitengraden Österreichs. Dabei geht es um die Werterhaltung und -steigerung von Bestandsimmobilien durch den Einsatz ressourcenschonender Baustoffe, intelligente Energiekonzepte und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Integration von Mobilitätskonzepten, um den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie emissionsärmer zu gestalten.

Die Bedeutung von ESG (Environmental, Social, Governance) wurde ebenfalls betont. Es wurde darauf hingewiesen, dass Unternehmen, die Veränderungen an ihren Immobilien vornehmen möchten, ein umfassendes Konzept benötigen, das ESG-Richtlinien berücksichtigt. Außerdem wurde die Förderlandschaft in Österreich positiv hervorgehoben, die Investitionen in ressourcenschonende Immobilien unterstützt.

In Bezug auf Bestandsimmobilien wurden verschiedene Handlungsoptionen besprochen. Hierbei wurden die Möglichkeiten der thermischen Sanierung, der Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, der Energiegemeinschaften und der Verbesserung der Raumausnutzung diskutiert. Die Referenten betonten, dass eine ganzheitliche und individuelle Betrachtung sowie die Kombination dieser Instrumente zu einem wirtschaftlich rentablen Konzept führen können. Zudem wurde das Potenzial von erneuerbaren Energiegemeinschaften und Bürger-Energiegemeinschaften hervorgehoben, die eine effizientere Nutzung von Gemeinschaftserzeugungsanlagen ermöglichen und zu geringeren Energiekosten führen können.

Abschließend wurde betont, dass eine grüne Wirtschaft in Europa eine Hoffnung für sinkende Wirtschaftszahlen sein kann. Die Einbindung erneuerbarer Energien und die Umsetzung von Maßnahmen zur CO2-Reduktion sind wichtige Schritte in diese Richtung.

Der Vortrag verdeutlichte die vielfältigen Chancen und Herausforderungen, mit denen die Immobilienbranche konfrontiert ist. Die Umstellung auf ressourcenschonende Maßnahmen in Bestandsimmobilien bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern birgt auch wirtschaftliche Potenziale. Es wurde betont, dass eine ganzheitliche Herangehensweise und die Berücksichtigung von individuellen Gegebenheiten maßgeblich für eine erfolgreiche Transformation der Immobilienbranche sind.

Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:00 Gut, der Professor Schellluba hat ja schon gesagt, die Immobilien sind wahnsinnig wichtig. Es sind ja bei den Neugebauten, geht es ja schon ein bisschen besser, aber wir haben natürlich wahnsinnig viele Immobilien im Bestand, die auch saniert werden müssen. Als solches darf ich die Herrn Gäugitzer und Kräuter zu mir auf die Bühne bitten, damit sie ganz kurz vielleicht so ein Beispiel bringen, was man tun kann. Mir ist bewusst, dass es natürlich viele andere auch gibt, die da gute Ideen haben, aber irgendjemand muss man ja auswählen, um ein Beispiel zu geben. Danke. Ich möchte sogar mit drei kurzen Geschichten beginnen.

0:42 Die eine Geschichte kommt aus unserem eigenen Haus, wo wir leben, das ist eine Wohnungseigentumsgemeinschaft, und als im Oktober die Regierung beschlossen hat, das Verbot von fossilen Heizungen auszusetzen, ist eine Nachbarin von uns durchs Haus gelaufen und hat gejubelt vor lauter Freude und hat gesagt, großartig, jetzt kommt es doch nicht, jetzt ersparen wir uns Geld. Und wenn dann Vorträge wie von Herrn Professor Schellluba kommen, wo ganz klar gezeigt wird, was alles passieren kann, dann geht es nicht nur ums Geld,

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1:22 sondern eben auch ums Klima. Das Thema ist, Frau Fuhrmann hat es schon angeschnitten, wir haben 2,3 Millionen Gebäude in Österreich und 90 Prozent der Gebäude, die wir 2050 nützen werden, gibt es bereits. Jetzt haben wir vorher auch gehört, dass der Neubau sehr wohl ein Thema ist. In Österreich liegt der große Hebel definitiv nicht im Neubau, sondern liegt die Lösung im Bestand. Warum müssen wir heute handeln?

2:02 Die EU hat auch eines erkannt. Geopolitisch, wirtschaftlich und strategisch ist es absolut notwendig, auch in das Thema der neuen Technologien rund um den Klimawandel zu investieren, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, und da komme ich jetzt mit einem anderen Beispiel, 2007 oder 2008 war es, wie die damalige Ministerin Rauch-Kallert dafür durch die Medien getrieben wurde, weil sie Millionen von Gesundheitsmasken gekauft hat. Und dann kam die Pandemie und wir waren alle erschrocken, was da passieren kann.

2:42 Von einem Tag am andern haben die Regierungen Maßnahmen eingeführt, die so radikal waren, wie es noch ein paar Wochen davor wir uns nicht vorstellen konnten. Jetzt bin ich kein Wissenschaftler und darf deshalb Alarmismus betreiben. Wir gehen einfach davon aus, dass das auch, was die Nutzung von Ressourcen, die Nutzung von Gas, die Nutzung von Beton in weiterer Zukunft betrifft, genauso der Fall sein wird. Georg. Ja, danke Oni. Sie haben heute das Thema die Welt retten. Ich habe als Vater von vier Kindern natürlich da zwei

3:25 Herzen in meiner Brust. Ich möchte nämlich die Welt retten. Auf der anderen Seite bin ich studierter Kaufmann, Betriebswirt, sehr erdig und eigentlich im täglichen unternehmerischen Leben immer irgendwie darauf angewiesen, Ergebnisse zu bringen oder Erfolge zu bringen. Und ich bin Ihnen sehr, sehr dankbar, dass Sie die Immobilie herausgestrichen haben. Dort trifft sich nämlich alles, das, was wir von den Vorrednern jetzt heute hören durften, ganz konkret in der echten täglichen Praxis bei uns im täglichen Leben. Wir haben jetzt eine Immobilienkrise. Warum? Weil wir haben sehr viel auf den Neubau konzentriert,

4:06 wir haben sehr viel auf neue Flächen konzentriert und wir konzentrieren uns auf Quadratmeter, Wertsteigerungen und so. Und ich glaube, da kommt eine Wende und Sie haben mir das bestätigt, Herr Professor, ich bin sehr dankbar dafür. Die Wende ist nämlich, wie wir in diesem Jahr Immobilien bewirtschaftet. Ich betreibe selber seit 15 Jahren Kostenberatung für Betriebskosten. Das ist ein ziemlich langweiliges Thema. Aber die Betriebskosten und die Bewirtschaftung einer Immobilie, die ist von uns lange nicht angesehen worden. Aber da rinnt eigentlich das Geld hinein und dort rinnt auch der Abfall heraus und da kommt auch das Wasser hinein.

4:41 Also alles, was wir an Ressourcen bewegen, bewegt sich rund um diese Immobilie. Und Sie haben angesprochen, Neubau von Wohnungen für zwei Milliarden Menschen, das ist auf einem anderen Kontinent. Bei uns ist in Wahrheit die Herausforderung zu sagen, wie können wir unser tägliches Leben so organisieren, dass das den Klimawandel mithilft zu verhindern oder dass es sich gut in unsere Ressourcenwelt anpasst. Auf der einen Seite und auf der anderen Seite, jetzt kommt wieder der Kaufmann in mir, dass das auch ein Geschäft ist. Und ich kann Ihnen versprechen, das ist ein Geschäft. Wenn also Immobilienentwickler noch vor 10 Jahren,

5:18 15 Jahren mit Stories an die Börse gegangen sind, Zinshäuser renovieren oder irgendwie Kategorie C-Wohnungen zu Kategorie A-Wohnungen machen, dann ist heute wahrscheinlich die nachhaltige Entwicklung einer Immobilie in unserem Breitengraden das Geschäft der Zukunft. Und worum geht es dabei? Es geht um Erhaltung des Bestandes. Also Sie haben heute einen Bestand, in dem sind schon so viele Tonnen CO2 geflossen, dass es sich einfach lohnt, den nicht einfach nur abzuwassen. Es geht am Ende des Tages kaufmännisch immer um eine Wertehaltung und Wertsteigerung, natürlich um Verwendung von entsprechenden Baustoffen.

5:58 Cradle to Cradle ist sehr oft angesprochen worden. Intelligente Energiekonzepte, flexible Nutzungsmöglichkeiten, also wir reden ja da nicht um große Beträge, nicht 5,50 Euro Mitte pro Quadratmeter, 7 Euro, ganz egal. Also es geht wirklich darum, die Sachen sehr gut in sich aus zu optimieren. Was dazukommt, gerade im städtischen Bereich sind die Städte angesprochen, sind die Mobilitätskonzepte, also wir müssen uns da echt auch überlegen, wie wir das in den Immobilien abbilden, dass wir da sind und Lastnot liest und dafür bin ich auch recht froh, weil es so ein Anstoß ist. Wir müssen ESG-konform sein, also wir müssen das berichten,

6:38 wir brauchen Konzepte dafür. Die ganzen Finanzströme, also auch Finanzierungsströme fließen in diese Richtung. Jetzt war der letzte Punkt, was heißt wirtschaftlich langlebig? Möchte ich Ihnen einen großen Unterschied machen, aus meiner Sicht immer in diesen Bereichen fortgeschritten sind die Gewerbeimmobilien. Da ist das, weiß ich nicht, so können wir mich da kritisieren, aber aus meiner Sicht überhaupt ein No-Braner. Photovoltaik aufs Dach, eine zentrale gemeinsame Giotermielösung und das an sich eh schon Verbrechen an der Umwelt, das Shoppingcenter. Ist damit halbwegs zumindest wieder im Bereich.

7:19 Ich kann überhaupt nicht die ganzen Diskussionen verstehen um Photovoltaikplantagen, irgendwo im Grünen, wenn wir so viele freie Dächer haben in Fachmarktzentren, Shoppingzentren, weiß ich nicht was. Und das kann ich Ihnen als Kaufmann wieder bestätigen, das ist ein Geschäft. Also die Immobilien, Investoren, Betreiber haben meistens All-in-Verträge mit ihren Mietern. Es ist überhaupt keine Frage, dass ich die selbst produzierte Energie dort mit einer schönen Wertschöpfung eigentlich weiter an meine Mieter geben kann. Das heißt, der große Unterschied ist Gewerbeimmobilie. Untertags wird Strom produziert,

7:55 untertags wird es genutzt, herrliche Sache. Ich brauch da eigentlich nur ein bisschen was zum Speichern. Im Wohnbau verhält sich das ein bisschen anders. Der Wohnbau hinkt auch aus meiner Sicht nach, wenn Sie Wien nehmen, mit seinen Gassetagen, Heizungen und ich weiß nicht was. Und da ist auch immer die Frage, wer zahlt. Also zahlt der Mieter, zahlt der Eigentümer und wer hat eine Möglichkeit, diese Investitionen, die 12 Personen zu tätigen, sich noch wieder zurück zu bekommen. Was jetzt neu ist, sind Energiequellen, Energiepreise. Da hilft uns sehr das neue Gesetz. Ein bisschen machen wir es ja heute schon

8:33 so und das muss man auch sagen, bis das neue Gesetz schon vorgeschlagen ist. Und das Schöne ist, das hat ein Vorredner auch gesagt, mit den höheren Energiepreisen fangen alle jetzt zum Denken an. Also die Bauträger haben sich vor einem Jahr noch überhaupt nicht gefragt, wie viel Energie überhaupt gebraucht wird in der Immobilie. Die haben das einfach gebaut nach Fläche und dann gesagt, nun schließt man das Gas an oder schließt man den Strom an. Und jetzt fangen wir alle einmal überhaupt zu denken, was brauche ich heute an Energie? Und meiner Meinung nach noch viel wichtiger, was brauche ich morgen an Energie,

9:06 um diese Immobilie gut zu bewirtschaften. Eine Diskussion möchte ich noch unterstreichen von vorher. Also sehr viele der Konzepte waren zentrale Konzepte. Ich glaube aber, dass der echte Hockeystick in der Energiewende dezentral passieren wird. Also in der Landwirtschaft, auf der einzelnen Immobilie. Also alle Zahlen, die sie gebracht haben, sind getrieben dadurch, dass alle daran teilnehmen. Also nicht, dass irgendwo zentral was gebaut wird und ein Netz, sondern dass möglichst und daher auch diese Energiegemeinschaften gesetzt werden. Ja, wir beschäftigen uns natürlich mit Fragen wie Autarkie.

9:44 Einfach entkoppeln auch von diesen Börsespielen. Das ist wirtschaftlich ein Thema. Mobilitätskonzepte und wir glauben, dass es eine andere Form von Standort und Objektattraktivität geben wird, als es heute gibt. Also das Thema Lage wird eine andere Bedeutung bekommen in der Immobilienwirtschaft. Definitiv andere Bedeutung bekommen. In den bestehenden Immobilien gibt es natürlich einen Investitions- und Sanierungsdruck, der mit, sag ich jetzt mal, Klima und CO2-Neutralität nichts zu tun hat. Was auch ein bisschen weniger erwähnt worden ist, es gibt eine wunderbare Förderlandschaft in Österreich.

10:24 So wie wir mit dem Gesetz, ich arbeite auch viel in Deutschland, in Österreich sehr weit vorne sind. Also wir haben auch, wo es die Netzanbieter angeht, diese Eder-Datenbank. Also wir sind da wirklich eigentlich in einem gelobten Land oder unter guten Voraussetzungen. Dazu kommt noch, also ich bin mir sehr sicher, dass die Zinslandschaft und die Förderlandschaft, also der ganze Geldstrom von Investoren, da kommen Sie an die ESG und an diesen Sachen nicht mehr vorbei. Also wenn Sie heute etwas verändern wollen an Ihre Immobilie in irgendeiner Form, dann brauchen Sie da ein Konzept.

11:04 Last but not least, Sie sagen, die Wirtschaft wird sinken. Als Betriebswirt, sag ich, die einzige Hoffnung für uns in Europa ist, dass wir eine grüne Wirtschaft betreiben. Das ist eigentlich unsere einzige Berechtigung, sag ich jetzt mal, im globalen Wettbewerb, dass wir hier mit dem gesamten Green Deal und allem, was diese erneuerbaren Energien und diese Gesamtklima-Thematik angeht, eigentlich uns wieder eine Stellung da erarbeiten. Ja, welche Ziele verfolgen Immobilienunternehmen, die wir unterstützen können? Also ganz klar, Roadmap 002, da gehört für mich auch Methan dazu,

11:45 also insbesondere in der Landwirtschaft, also Abfall. Das wird komplett unterschätzt noch oder ist halt auch gar nicht so erwähnt worden. Wir haben einen recht beträchtlichen Anteil an biogenen Abfällen, die einfach so in die Atmosphäre, und das sollten wir uns auch irgendwas überlegen. Werthaltung, Wertsteigerung, ich weiß nicht, wie viele Diskussionen ich geführt habe, ich bin mir sehr sicher, reden Sie mit Ihren Kindern. Also der zukünftige Käufer, Mieter, der wird nicht so einfach mehr in eine Gassetagen-Hätsungswohnung sein zukünftiges Vermögen. Also es gibt ein Bewusstsein in der nächsten Generation,

12:24 Verbesserung des Ertrages, wir haben sehr viel Kopfzerbrechen uns gemacht, wie diese Veränderungen auch so gemacht werden können, dass sie mit einer höheren Rondite und auch wirklich eine Ertragssteigerung der Immobilie darstellen. Ja, am Ende des Tages Risikominimierung, also auch vor Volatilitäten, und wenn es wahr ist, ganz merkt man es noch nicht, eine Senkung der Finanzierungskosten. Und die ESG-Konformität. Ein Vorgehensvorschlag, den wir hier für Sie abgebildet haben ist, und das ist ein bisschen immer wie ein Maßanzug,

13:04 Sie haben die Topographie einer Immobilie, die hat eine gewisse Lage, liegt zum Beispiel an einem Netz oder liegt nicht an einem Netz, oder ich habe verschiedene Zugänge nicht, also wir haben sehr viele Gewerbeimmobilien, die können zum Beispiel aufgrund von Netzanschlusslimitierungen keinen Elektro-Vorpack machen oder kein zweites Kühlhaus bauen für ihre Lebensmittel oder was auch immer, und da muss ich mir natürlich andere Sachen überlegen. Wenn wir wissen, wo steht die Immobilie, wie soll sie genutzt werden, also alle topografischen Sachen, dann sehen wir im Wesentlichen immer drei Wege, wie ich diese Immobilie klimafit machen kann,

13:42 das eine ist über thermische Sanierung, das andere ist über alles, was Energie ist, also da gibt der Vollständigkeit noch Wasser und Abfall dazu, also Strom, Wärme, Kühlung, das haben Sie angesprochen, das finde ich auch, also ich weiß nicht, warum es noch eine Klimaanlage überhaupt gibt, also man könnte wirklich anders die Kühlung herbeiführen, Verbrauch und dann alles, was Energiegemeinschaften angeht, und was auch ganz gerne übersehen wird, ist Raumnutzung, also Sie haben es auch gesagt, Star-Architekten versus neuen Architekten, ich glaube, es wird ein Massiv, also in den Gewerbeimmobilien ist es schon so,

14:21 dass über diese New-Work-Konzepte eigentlich komplett andere Nutzungskonzepte für die Immobilien entstehen, das wird durchgesehen, um am Ende des Tages zur CO2-Senkung zu kommen, aber auch zu einem wirtschaftlicheren Betrieb. Ein Instrument dabei, Ronny, das glaube ich in unserem Nachfolgefortrag noch genauer kommt, möchtest du anreißen? Genau, ich spreche jetzt, weil wir sind schon auf die Zeit hingewickelt worden, nein, nein, nein, alles gut, alles gut. Ein Instrument für Bestandsimmobilien sind erneuerbare Energiegemeinschaften und auch Bürger-Energiegemeinschaften, die mehrere Dinge tun, da ist auf der einen Seite,

15:04 und das haben wir heute schon gehört, eine viel effizientere Nutzung von Gemeinschaftserzeugungsanlagen auf der einen Seite, aber zumindest in der heutigen Situation vor allem auch eine Reduktion der Energiekosten für die Nutzer, einfach dadurch, dass die Netzentgelte wegfallen. Spannende Details gibt es dabei auch, zum Beispiel dürfen Großunternehmen nicht an erneuerbaren Energiegemeinschaften teilnehmen, das ist zum Beispiel etwas, wo der Gesetzgeber vielleicht noch einmal darüber nachdenken sollte. Der Ausschluss der Energieversorger ist klar, Fakt ist, nahezu jedes große Immobilienunternehmen gilt als

15:45 Großunternehmen und kann daher nicht an einer Energiegemeinschaft teilnehmen, muss man dann wieder Vehikel suchen, damit das doch geht. Aber es geht, und es geht eben vor allem deshalb, weil Immobilieneigentümer eines haben, und das ist für das Funktionieren von Energiegemeinschaften genauso wichtig wie eine Photovoltaikanlage, nämlich den Zugang zum Grund und Boden, wo ich diese gemeinschaftliche Erzeugungsanlage errichten kann, auf der einen Seite, und den Zugang zum Abnehmer, zu den Abnehmerinnen, auf der anderen Seite, nämlich den Nutzern der Immobilie als solches, viel mehr im Detail, glaube ich,

16:27 überspringen wir jetzt einfach. Einfach schneller, das zeigt ein bisschen die Möglichkeiten. Ja, vielleicht das doch noch, mögliche Modelle für Bestandsimmobilienhalter, ganz wichtig ist, EEGs dürfen nicht profitorientiert aufgesetzt werden, über Contracting-Modelle kann man dann aber sehr wohl wieder die Investitionen in die Photovoltaikanlagen zurückverdienen, und ich kann eben jetzt auch mehrere gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen integrieren und damit eine bessere auch wirtschaftliche Nutzung der Energie herstellen. Du blätterst jetzt bitte nicht weiter,

17:07 wir sprechen immer über Photovoltaikanlagen und Strom, das Gleiche geht mit einer Wärmenergiegemeinschaft, auch über Wärme und Kälte, und ich habe gerade beim Gebäude das Thema Wärme und Kälte nie enden wollen, ich habe da doch größere Infrastrukturkosten und wie gesagt, gerade hier im städtischen Raum ist das Thema Wärme und Kälte eines, wo man sehr, sehr viel Geld eigentlich verdienen kann, wenn man das intelligent umstellt. Warum? Weil in allen Transitionen auf erneuerbare Energien ich quasi die Anlagenkosten durch die, sagen wir mal jetzt, ressourcenfreundliche Primärenergie,

17:47 die Anlagenkosten eigentlich hereinverdiene. Also ich kann Wärme und Kälte zu den Kosten machen, wo ich sie eigentlich sonst teuer über ein Fernwärmenetz oder ein Fernkältennetz oder jetzt über Gas, Primärenergie, das eigentlich hat keinen guten Wirkungsgrad. Sprengen wir zum Beispiel. Also das ist ein ganz konkretes Beispiel, eine Photovoltaikanlage ohne Gemeinschaftsanlagennutzung hat eine Amortisation von 11,5 Jahren und eine Rondit von 8 Prozent und wenn ich es in dem Haus gleich nutzen kann, indem ich Produktion und Nutzer synchronisiere,

18:27 dann kann ich mit ein bisschen einer höheren Investition eine deutlich kürzere Amortisation zusammenbringen und eine höhere Rondit. Also das ist eigentlich die Idee dahinter, auch von Gemeinschaftsheizanlagen oder Gemeinschaftskühlanlagen. Genau und da ist noch nicht einmal mit hineingerechnet, was an Energie ersparen ist, wie ich letztlich habe durch die ganzen Themen wie thermische Sanierung, bessere Nutzung der Räume, das was du vorher angesprochen Hast. Genau, da sind wir jetzt, jetzt haben Sie viele Vorträge gehört und viele Trends gehört, das geht uns auch so und die Kunst ist natürlich jetzt alle diese

19:10 Informationen in ein konkretes Maßnahmenpaket zu machen. Es gibt Immobilien, da ist es besser zuerst thermisch zu sanieren und nachher die Energiequelle zu ändern, dann ist es vielleicht einmal zuerst gut die Nutzung zu ändern und nachher, manchmal ist es aber auch einfach gut nur die Energiequelle zu tauschen und alle diese Dinge auch mit den Instrumenten des Energieverkaufs, des Energietauschs, alle zusammen, ergeben dann eigentlich so ein wirtschaftliches Konzept, wo sie auf der einen Seite getrieben durch das Klimafit werden, an anderer Seite durch wirtschaftliche Faktoren wie Stromverkauf, Energienutzung,

19:49 Raumnutzung und Förderungen auch, die können das Ganze so drehen, dass sie eigentlich aus der Immobilie nachher mehr Ertrag haben als vorher, das ist eigentlich die Botschaft, ja, deshalb empfehlen wir das zu tun und zwar nicht morgen und nicht übermorgen, sondern jetzt, alle die 2022 eine Wärmepumpe gekauft haben, haben sie um 20% zu teuer gekauft, hätten sie sie zwei Jahre vorher gekauft, hätten sie gelacht im Jahr 2022, danke vielmals. Ein Wort noch Geschichte zum Happy End,

20:29 wir haben uns jetzt in unserer Straße entschlossen eine Energiegemeinschaft zu gründen und seitdem ist auch die Nachbarin wieder glücklich und zufrieden und freut sich darauf, dass sie in Zukunft günstigeren Strom von der eigenen BV-Anlage kriegt. Und so muss es sein, aber Ende des Tages, dass die Leute überzeugt davon sind, was sie tun sollen und dass es gut ist, wenn sie es tun und beim Jetzt bin ich in Wahrheit auch dabei, aber sie alle haben die Möglichkeit, um durch die Fragerunde jetzt weg, jetzt dann noch mit den Herren gleich nachher beim Mittagessen zu sprechen und sie da auszutauschen,

21:07 welche Möglichkeiten potenziell auch für sie bestehen und darf mich bedanken.

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