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Frauen in der Baubranche: Evelyn Parnigoni - Eine Führungskraft, die den Unterschied macht

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Die Baubranche, traditionell eine männlich dominierte Domäne, ist im Wandel. Mit immer mehr Frauen, die die Planungsbüros und Baustellen erobern, ist die Geschlechtervielfalt in der Branche auf dem Vormarsch. Eine der prominenten Persönlichkeiten, die diesen Wandel vorantreibt, ist Evelyn Parnigoni, die Geschäftsführerin von DELTA Baumanagement in Wien.

Aufstieg einer Pionierin

Evelyn Parnigoni trat 2006 in die DELTA-Gruppe ein und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Sie machte sich in einer Branche, die zu dieser Zeit noch stark von Männern dominiert war, als Bauprojektleiterin einen Namen und wurde 2010 zur Prokuristin bei Delta Baumanagement GmbH ernannt. Seit dem 1. Januar 2024 führt sie als Geschäftsführerin das Unternehmen.

Frauen am Bau: Herausforderungen und Möglichkeiten

Trotz der Fortschritte bleibt die Baubranche eine Männerdomäne. Frauen machen weniger als fünf Prozent der Fachgruppe Baugewerbe aus. Dennoch ist die Zahl der Frauen, die in die Branche drängen und sich dafür interessieren, im Steigen begriffen. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Anzahl von Frauen in Führungspositionen in der Baubranke wider.

Die Rolle von Frauen im Baubereich

Frauen bringen in der Baubranche oft eine andere Herangehensweise mit. Sie haben nicht nur einen technischen Zugang, sondern auch oder vor allem einen künstlerischen und beziehungsorientierten. Dies führt oft zu innovativen Lösungen und neuen Perspektiven, die den Projekterfolg fördern können.

Evelyn Parnigonis Erfolgsgeschichte

Evelyn Parnigoni, die erste Mitarbeiterin, die nach der Eröffnung des Wiener Büros eingestellt wurde, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Nach ihrem Studium des Baumanagements an der FH Joanneum in Graz im Jahr 2004 legte sie 2006 die Meisterprüfung im Bauwesen ab. Sie konnte ihre Fähigkeiten in der Bauleitung und im Projektmanagement unter Beweis stellen und hat seither zahlreiche Großprojekte erfolgreich abgeschlossen.

Evelyns bemerkenswerte Projekte

Evelyn Parnigoni hat eine Reihe von herausfordernden und komplexen Projekten geleitet. Zu ihren erfolgreichsten Projekten gehören die Kliniken der Vinzenz-Gruppe und das "Landesklinikum Baden Mödling". Ein weiteres bemerkenswertes Projekt, das sie betreut hat, ist das der Elisabethinen in Wien, ein historisches Gebäude, das saniert und weiterverwendet wurde.

Frauen in der Baubranche: Eine wachsende Präsenz

Es ist erfreulich festzustellen, dass immer mehr Frauen in der Baubranche Fuß fassen. Dies ist sowohl auf die wachsende Anerkennung der Fähigkeiten und Kompetenzen von Frauen zurückzuführen, als auch auf die Bemühungen von Frauen wie Evelyn Parnigoni, die aktiv daran arbeiten, die Branche zugänglicher und inklusiver zu gestalten.

Schlussfolgerung

Evelyn Parnigonis Karriere in der Baubranche ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Frauen in diesem traditionell männlich dominierten Bereich erfolgreich sein können. Mit Frauen wie Evelyn an der Spitze wird die Baubranche sicherlich weiterhin Vielfalt und Inklusion fördern und gleichzeitig innovative und qualitativ hochwertige Projekte liefern.


Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:00 Diese Folge des Immobilienredaktion Office Talk wird Ihnen präsentiert von Delta, Ihr Dienstleister in den Bereichen Architektur, Baumanagement und Consulting. Herzlich Willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Frauen in der Baubranche findet man Gott sei Dank immer mehr. Frauen in der Geschäftsleitung von Bauunternehmen immer noch eher selten, deshalb freut es mich umso mehr. Hier bei mir Eveline Paragoni, Geschäftsführerin des Delta Baumanagement und wir werden uns heute über ihre Karriere und ihre Persönlichkeit unterhalten. Hallo Eveline, freut mich, dass du da bist. Danke, dass du dir Zeit nimmst für unser Gespräch. Gerne.

0:55 Eveline, du bist jetzt seit Anfang des Jahres Geschäftsführerin des Delta Baumanagement, eine eher männerdominierte Sparte. Was sagt es über dich als Persönlichkeit aus in so einem Bereich Verantwortung zu übernehmen? Ja, es stimmt, die Bau- und Immobilienbranche ist eine Männerdomäne, aber immer weniger, zum Glück ein bisschen. Man merkt es, ich merke es auf der FH, wo ich Vortragende bin und auch auf den Baustellen, es kommen immer mehr Frauen, die in die Branche drängen und sich dafür interessieren. Ich als Person, ich bin in einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb aufgewachsen, wo so Hands-on-Mentalität und Zupacken und Aufgaben sehen und

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1:32 aktiv auch machen. Das lernt man automatisch, da kommt man nicht dran vorbei. Und ich bin generell auch eine Person, die sehr stark auf Projektziele fokussiert, auf Struktur und Hands-on-Mentalität und proaktiv ist. Und dadurch habe ich mich dann auch in dieser Domäne sehr gut zu bewiesen. Ich habe schon auch erlebt, dass man als Frau ein bisschen anders behandelt wird manchmal, dass man sich vielleicht ein bisschen mehr beweisen muss. Aber nachdem das Herausforderungen annehmen und sich beweisen auf meine Persönlichkeit ganz gut entspricht, wird sich das immer sehr schnell ergeben, dass die Projektpartner und auch die Kunden,

2:05 mit denen ich zusammen arbeit, erkannt haben. Die Star, die setzt sich für mich ein, die ist am Projekt interessiert und das eigentlich dann ihren Unterschied gemacht hat, ob ich jetzt eine Frau bin oder nicht. Es gibt sicher viele Frauen, die mit dem Meer kämpfen. Ich habe aber auch das Glück, dass ich bei der Delikte in einem Unternehmen bin, das sehr stark auf Gleichbehandlung achtet, auf gleiche Chancen. Ich bin immer sehr unterstützt worden, gefördert worden, manchmal auch ein bisschen gefordert mit neuen Situationen, weil mir einfach Dinge zugetraut wurden, wo ich selbst vielleicht unsicher war.

2:31 Meine Führungskräfte haben mich immer sehr unterstützt und so hat sich das einfach gut entwickeln können, dass ich heute als Geschäftsführerin hier bin. Hands-on ist ein gutes Stichwort. Ich habe im Vorgespräch erfahren, dass du vor kurzem auch zu Hause ein privates Projekt gestartet hast. Worum geht es bei dem Projekt? Wir haben beschlossen, dass wir nochmal bauen. In dem Fall geht es um ein kleines Projekt, ein Einfamilienhaus. Und wir sind gerade dabei, dass wir die Einreichplanung finalisieren und mit den ausführenden Firmen die Angebote fertig verhandeln, dass wir dann starten können. Hast du gerade aktuell den kompletten Vergleich,

3:03 kleines Projekt zu Hause, große Projekte hier? Wo liegen die größten Unterschiede oder Gemeinsamkeiten vielleicht? Der Unterschied ist sicher, dass gerade bei diesem kleinen Projekt, wo ich im Selbstnutzer Bauherberrechtsstörung bin, die Entscheidungswege viel kürzer sind und weniger Beteiligte sind, sodass man dann schneller zu Entscheidungen eben kommt. Gemeinsamkeiten sind sicher, dass ich auch bei diesem kleinen Projekt das Spannungsfeld habe zwischen Wünschen und Kosten, dass es nicht immer ganz deckungsgleich ist. Und auch, dass es selbst wenn man am Anfang ein Projektziel hat, zu Änderungen im Ablauf kommt und man dann schauen muss,

3:36 wie man mit dem umgeht. Das ist, glaube ich, bei jedem Bauprojekt einfach so, wurscht welche Größe. Was kostet dich mehr Nerven? Generell schwer zu sagen, was mich in dem Nerven kostet. Im Bauen ist, Wie man so schön sagt, die Störung ist der Regelfall. Das heißt, weil es Störungen gibt und weil es komplex ist, gibt es meinen Job überhaupt. Gibt es das, was ich tue? Und ich mache das ja auch gern. Was ich manchmal schwierig finde, was mich ein bisschen kraftkostet, ist, wenn die eigentlich nicht das Bauprojekt betreffen, über das Bauprojekt gespielt werden. Zum Beispiel Auftraggeber, interne Streitigkeiten,

4:11 die im Bauprojekt zu Stillstand oder Entscheidungsschwierigkeiten führen. Aber da ist dann auch unso wichtiger, dass der Fokus auf Partnerschaftlichkeit und Zusammenarbeit, was wir bei Delta auch immer ganz stark im Vordergrund haben, dass man das dann auch wirklich lebt, sodass das Projekt im Gemeinsam, trotz dieser Situation, gut weiter vorankommt und am Projekt gut arbeiten kann. Hast du diesen Posten zu einer Zeit angetreten, die vielleicht nicht die ganz die einfachste Änderbranche ist, wenn man sich umschaut mit den Krisen, Inflationen und so weiter? Hast du länger überlegt, ob du den Posten überhaupt jetzt antreten sollst?

4:50 Eigentlich gar nicht. Es ist der Markt momentan sehr angespannt. Es sind alle ein bisschen vorsichtig. Keiner weiß, in welche Richtung es genau weitergeht. Aber wir sind ja bei der Delta sehr breit aufgestellt. Wir haben sehr viele verschiedene Dienstleistungen und Architektur über die Generalplanung, das Baumanagement, der Bereich, in dem ich tätig bin, das Consulting, das jetzt sehr stark wächst, das ganze Nachhaltigkeitsthema, sogar IT-Dienstleistungen. Aber wir sind auch, was Auftraggeber und Bereiche angeht, sehr divers. Wir sind in verschiedenen Ländern. Dadurch haben wir eine sehr breite Stabilität.

5:21 Wir haben auch schon die letzten Krisen, die waren gut überstanden. Ich habe einfach in die Delta und in unsere Werte auch ein sehr großes Vertrauen, dass es das ist, was der Markt braucht, was ich da überhaupt nicht überlegt habe. Für mich war klar, ich will das gemeinsam machen, wir gehen das an. Ein bisschen zwingen solche Situationen ja auch dazu, dass man alte Prozesse und Denkweisen überdenkt und sich vielleicht verbessert und was ändert. Und ich sehe das eigentlich als Chance für die Zukunft, dass man nicht nur abwartet, bis es wieder besser wird, sondern aktiv etwas dazu beiträgt. Du bist jetzt seit 18 Jahren bei Delta und hast davor

5:52 Baumanagement studiert. Vor 18 Jahren waren wahrscheinlich Frauen noch nicht so stark vertreten in der Branche. Wie ist deine Begeisterung für dieses Feld entstanden? Wie bist du zu diesem Studium gekommen? Wir waren damals auch noch weniger. Ich glaube, wir waren nicht ganz 25 Prozent bei uns im Studiengang Frauen. Ich habe mich immer schon für Naturwissenschaften interessiert und für Technik. Und da ist mir dann dieses Studium quasi untergekommen und ich habe das mal probiert, habe aber auch damals nicht wirklich noch einen Plan gehabt,

6:32 was mache ich denn, wenn ich fertig bin. Ich habe dann zwei Jahre Bauaufsicht gemacht und bin dann bei der Delta gelandet, aber ursprünglich als Assistenz vom Geschäftsführer, als technischer Assistentin. Und habe dann, weil es mich einfach interessiert hat, auch was da so läuft und viel zu tun war, immer wieder im Projekt mitgearbeitet und das war einfach spannend. Das waren Herausforderungen, das waren neue Dinge, die ich noch nicht können habe und habe dann immer mehr mitgearbeitet, neue Projekte kennengelernt und irgendwann mein erstes eigenes geleitet und merkte, so Projektmanagement, das liegt mir so richtig.

7:00 Und so hat sich es sukzessive dann entwickelt mit immer mehr Aufgaben und Verantwortung. Das ist einfach alles sehr gut ergeben bei uns. Und die Delta hat immer, wenn ich etwas Neues probieren wollte, das auch zugelassen. Du magst gerne komplexe und schwierige Projekte. Du gehst in deiner Freizeit gerne kitesurfen. Du magst ausgefallene Urlaub. Bist du ein Adrenalin-Junkie oder zumindest ein Mensch, der ständige Herausforderungen braucht? Ich Gehe gerne ein bisschen über die Grenzen. Also nicht immer gleich ganz drüber, an den Rand, da kommt vor, sondern ein bisschen drüber hinaus, sich ein bisschen weiterentwickeln,

7:35 etwas Neues kennenlernen, ein bisschen Anspann habe ich da schon dazu. Alles, was ich schon mal ein paar Mal gemacht habe und dann kann, wird dann immer ganz so spannend. Da muss man dann etwas Neues dazu machen, lernen und sich weiterentwickeln. Also ständig die eigenen Grenzen erweitern? Genau. Zu deinen Projekten, eines deiner Vorzeigeprojekte ist das Landesklinikum Baden. Das sind Krankenhäuser ja schon eine sehr spezielle Assetklasse. Wie bist du dazu gekommen, so ein komplexes Thema zu bearbeiten? Mehr oder weniger gekommen bin ich dazu quasi zufällig, weil das erste Projekt, an dem ich mitgearbeitet habe,

8:11 halt ein Krankenhausprojekt war. Aber ich habe es gleich super spannend gefunden. Ich habe in der ersten Besprechung gesessen und habe die halben Wörter nicht verstanden, weil lauter Abkürzungen und verschiedene medizinische Begriffe verwendet worden sind. Und die Krankenhäuser in der Regel auch Projekte im laufenden Betrieb sind, am gleichen Standort, innerstädtisch, oft von der Lage. Und das war total spannend, das war sehr herausfordernd. Das hat mir Spaß gemacht und ich habe mich dort reingetigert und jeden Tag etwas dazu gelernt. Und dann versteht man es dann und kann schon mitreden und das macht natürlich auch Freude.

8:41 Und dann kommt das nächste Projekt und dann ist man wieder drin. Einerseits war es das, dass ich das Gefühl habe, alles andere wäre fast ein bisschen langweilig jetzt. Und was auch ist, also bei Krankenhausprojekten habe ich persönlich das Gefühl, ich kann was bewegen, ich kann was bewegen mit dem Projekt. Es geht nicht nur ums Bauen, sondern auch das Ergebnis, was nachher rauskommt. Wir haben einmal ein Pflegeheim betreut und ich habe ein Jahr danach dann das Feedback bekommen, da ist umgestellt worden, wie die Bewohner leben von so einem krankenhausähnlichen Stationsstruktur, mit dem, was wir gebaut haben, waren es dann Wohngruppen.

9:14 Und die Nutzerinnen haben mir das Feedback gegeben, sie brauchen jetzt weniger Medikamente für die Patienten, weil die in dem neuen Umfeld besser unterstützt sind in ihrer Genesung, in ihrem Wohnen. Und sowas dann zu hören und zu sagen, einen kleinen Beitrag habe ich dazu mitgeleistet, das motiviert einfach wahnsinnig, dass man da weiter macht. Das heißt, du kommst nicht ab und zu in der Früh ins Büro und denkst, ich hätte in ein Parkhäuser gemacht, wäre viel leichter? Nein, wenn ich mal denke, so ein Parkhaus in der Innenstadt, vielleicht unter einem bestehenden Gebäude kann genauso komplex sein.

9:43 Aber ich fühle mich in meinem Gesundheitswesenbereich wahnsinnig wohl. Also nehme ich auch an, dass das Landesklinikum dein Lieblingsprojekt, dein spannendes Projekt war? Das War eins meiner spannendsten Projekte, ich könnte jetzt gar nicht so genau unterscheiden. Ich habe viele Krankenhäuser gemacht und so aus der letzten Zeit, wenn ich schaue, ist, glaube ich, fast noch ein bisschen herausfahrender und vor allem auch so ein bisschen Stolz mehr dabei. Steckt noch die Elisabethinen in Wien, da haben wir auch die Architektur gemacht und die Bauaufsicht und Generalplanung. Ich glaube, du kennst das,

10:16 das ist im dritten Bezirk auf der Landstraße, Hauptstraße. Wenn man vorbeigeht, erkennt man es nicht mehr, man sieht nur ein Tor. Und dahinter ist ein Krankenhaus am Pflegeheim, ein Covent. Das ist ein historisches Gebäude, mitten in der Stadt, da hatten wir Baustellenlogistik, sehr komplex. Bei den Ausgrabungen hatten wir auch viel logische Funde gehabt, haben auf einmal Knochen aus der Bestzeit gefunden, Denkmalschutzfahrterinnen. Natürlich der Orden ist dort auch heute noch, das heißt, das Gebäude hat Historie, mit dem muss man respektvoll umgehen. Und es ist dort der Bestand auch saniert und weiterverwendet

10:45 worden, also auch von der Nachhaltigkeit her innerstädtische Nachverdichtung anstatt wegreißen oder neu bauen auf der grünen Wiese. Da hat so viel zusammengespritzt bei diesem Projekt und auch so viele verschiedene komplexe Nutzer. Und es ist auch mit der Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet worden, von den Nutzern ist sehr viel großzügiges Feedback da. Also das ist ein Vorhabenprojekt, das von der Komplexität her mit seinesgleichen Versuchungen wirklich sehr spannend war. Weil es auch so architektonisch anspruchsvoll ist und schön zum Herzen ist, das ist ein Wort, auf den wir sehr stolz sind bei der Delta.

11:16 Du bist ja hier in Wien von Anfang an mit dabei, du hast dein Standort hier mit aufgebaut. Du hast hier viel gemacht und wenn man viel macht, kann auch viel passieren. Was wäre der Fail in deiner Karriere, wo du sagst, da habe ich am meisten daraus gelernt und das würde ich vielleicht als Ratschlag an junge Frauen, die in der Branche anfangen, mitgeben. Also ich habe sicher nicht immer alles richtig gemacht, ich habe nicht immer alles fehlerlos perfekt hingekriegt. Ich habe jetzt nicht das eine Thema, wo ich sage, das ist auf keinen Fall wieder. Wir haben auch hier eine Fehlerkultur, die man positiv leben kann, die man als Chance sieht,

11:54 dass wir keine Angst haben, dass man schlimme Sanktionen erlebt, wenn einmal was quasi nicht so geht wie gewollt, wenn man lernt ja daraus. Was ich sicher als großen Lernpunkt sehe, der sich bei mir im Laufe der Erfahrung ergeben hat, ist, dass das, was man auf der Uni lernt oder auf der Pfarr lernt, einem im Alltag dann zu wenig den Fokus auf den Menschen mitgibt. Am Anfang hatte ich sicher immer sehr viel mehr den Fokus auf technische Lösungen gehabt und auch das ist das Problem, wie gehen wir das an und den Faktor Mensch, dass man den berücksichtigen muss und dass man mit einem Team von Menschen führen muss,

12:26 gemeinsam auf ein Projekt zählen. Deshalb habe ich gelernt, dass man auf das mehr achten muss. Da würde ich auch allen empfehlen, das mehr zu berücksichtigen und sich da auch zu belegen, weil in den technischen Studien kommt das sehr wenig vor, dass man da aktiv sich was holt und einfach auch, dass man hartnäckig dran bleibt und sich nicht verunsichern lässt. Auch wenn jemand sagt, das kannst du nicht oder das geht nicht. Und wenn man Fehler macht, keine Angst vor Fehlern. Man lernt daraus, man wächst dran, einfach dranbleiben. So dieses Aufstehen, Krone richten, weitermachen, genauso, immer weiter.

12:57 Werken würdest du jungen Frauen, die in der Branche beginnen auch haben, an Netzwerken teilzuhaben, zum Beispiel sowas wie Frauen bauen oder Salon real? Ich halte Netzwerken generell sehr wichtig, weil es einfach auch hilft, über den täglichen operativen Tellerrand hinauszuschauen und Neues zu lernen. Jetzt, wenn ich zu meinem Studium gekommen bin, bin ich über eine solche Netzwerkerorganisation, über Fit-Frauen in der Technik, die Schnuppern angeboten haben für verschiedene Studienrichtungen, eben in Naturwissenschaft, hat mich auch mit auf meinen Weg gebracht. Und gerade so Netzwerke für Frauen,

13:33 wo man sich gegenseitig raten kann, wie man mit denen umgeht, wo man sich gegenseitig unterstützen kann, werde ich unbedingt empfehlen. Braucht es vielleicht sogar mit Mir? Ja, die gegenseitige Unterstützung und auch dieses, was man in so Netzwerken einfach gut lernen kann, ist, dass man nicht der bessere Mann sein muss. Dass man dann einfach mit seinen eigenen Stärken authentisch an die Dinge herangehen kann. Wenn man sich in der Branche umhört bei Projektentwicklern, bei Bauträgern, alle sagen, Survive Till 25, jetzt kommt dann noch die Wahl, halbes Jahr vorher, halbes Jahr nachher, wird nicht viel passieren?

14:09 Wahrscheinlich dann sogar Survive Till 26. Glaubst du, dass dann aber der große Aufschwung wieder kommen wird? Das ist jetzt natürlich eine schwierige Frage, weil es ein bisschen zukunftslesen ist. Persönlich glaube ich schon, dass es wieder zu einer Entspannung kommt. Ich glaube nicht, dass es so einfach ein Riesenaufschwung wird und alles wieder wird wie vor Covid und vor der Corona-Krise. Und generell ist diese Einstellung Survive Till 25 oder 26 mir halt auch zu passiv. Das entspricht auch nicht den Delta-Werten jetzt zu sitzen und abzuwarten und zu schauen, sondern im Sinne von unserer Vision auch mit Wegbereiterin

14:47 für bessere Welten wollen wir aktiv gestalten, aktiv mitarbeiten und da ist einfach nur abwarten und hoffen, dass es besser wird, nicht unser Weg. Kannst du uns Beispiele geben, wo ihr gerade aktiv gestaltet? Ein Thema, mit dem wir uns momentan sehr aktiv beschäftigen für uns intern in der Weiterentwicklung im Zusammenhang mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist das Thema der KI, wo wir auch eine länderübergreifende Taskforce eingerichtet haben, wo wir daran arbeiten, wie uns KI in unserem Arbeitsalter optimieren und verbessert unterstützen kann. Und das ist aber auch ein Thema im Hinblick auf Survive Till

15:21 25, 26 und darüber hinaus, wir sind ländermäßig auch sehr breit aufgestellt, wir sind da sehr diversifiziert, wir haben die Niederlassungen auch in Tschechien, der Slowakei und auch in der Gulenien immer noch aktiv. Und gerade in der Slowakei, Tschechien, da tut sich auch sehr viel am Markt. Wir haben nächstes Jahr, eröffnen wir, also heuer, es ist ja schon 2024, wir eröffnen heuer unsere neue Filiale in Prag auch. In diesen Ländern tut sich sehr viel, die sind wahnsinnig am Wachsen, sehr spannende Projekte. Das ist auch mit ein Thema, an dem wir arbeiten, dass wir uns einfach breit aufstellen

15:50 und überall für unsere Kunden tätig sind und da sind. Das heißt, lieber einen Schritt nach vorne zu machen, als sich zurückzulehnen? Das auf jeden Fall. Manchmal sogar zwei nach vorne. Manchmal muss man auch wieder einen halben zurück, aber besser ist einfach nur passiv zu warten.

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