Expo Real - Rückschau & Trends

Expo Real - Rückschau & Trends

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von Expo Real - Rüc...

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Die Veranstalter schreiben, sie wären von der Messe "angenehm überrascht" gewesen. Was heißt das genau? Und wie haben es die Besucher:innen und Fachleute empfunden? Welche Stimmung dominierte und vor allem: welche Learnings nimmt man vom größten europäischen Stelldichein der Immobranche mit?

Die EXPO REAL 2025 war keine Messe der großen Versprechungen, sondern der klugen Fragen. Inmitten geopolitischer Unsicherheiten und ökonomischer Volatilität zeigte sich die Branche erstaunlich selbstreflektiert: Die Immobilienwirtschaft hat verstanden, dass Zukunft nicht gebaut, sondern gedacht werden muss.

Wenn Sie nicht in München waren, aber wissen wollen, was die nächsten Monate bringen und worüber auf der Messe gesprochen wurde, dann ist dieses ImmoLive gneau richtig! Wie immer hochaktuell und mit den neuesten Informationen.

Die Messe war ein Realitätsraum, kein Showroom. ESG, Digitalisierung und urbane Resilienz waren keine Buzzwords, sondern Prüfsteine für Investitionsfähigkeit.

Welche Tendenzen und Trends zeichnen sich im internationalen Immobilienbusiness ab und welchen Einfluss haben diese auf Österreichs Markt?

Welche Veränderungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten?

Welche Rolle spielen die Banken?

Was bringt das Jahr 2026? Haben wir dann das Schlimmste hinter uns?

Wie soll die Branche reagieren, wenn sich von politischer Seite keine Veränderungen kommen?

Wieso wurden bei der EXPO REAL die schlimmsten Alpträume besprochen? Welche sind das?

Was bleibt von ESG?

Welche Assetklassen sind gefragt?

Transkript

0:11 Herzlich willkommen zu ImoLife, dem Diskussionsformat der unabhängigen Immobilienredaktion in Zusammenarbeit mit iValue. Wir möchten heute noch mal ein bisschen einen Rückblick über die Expo Real geben, vielleicht so ein bisschen einen Rückblick der anderen Art. wurde ja viel über viele Themen gesprochen und wir wollen uns da ein bisschen dem einen oder anderen annähern. Letztendlich bleibt die Expo Real eine Leitmesse Eine deutsche Kollegin hat zur Expo Real,

0:51 inspirierend, ehrlich, ratlos, die Expo Real 2025 feiert den Zweckoptimismus. Mehr Menschen weniger Stände dafür, mehr Glauben an das große Comeback. Die Expo Real war eine Messe zwischen Selbstvergewisserung und Selbsttäuschung. Wer wollte fand Aufbruchstimmung, wer konnte, sprach von Realismus. Und damit wollen wir uns heute ein bisschen befassen, ob das jetzt wirklich so stimmt, werden wir ja sehen. Und heute Imo Life, unsere 211. Ausgabe übrigens und damit darf ich auch schon unseren Podium begrüßen. Ladies first Birgit Kraml, Partnerin bei DLA Piper Vine. Weiß Tesbach, hallo

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1:31 Birgit. Hallo, danke für die Anleitung. Gerhard Kerbel, Steuerberater und Partner bei der TPA Steuerberatung. Hallo Walter, danke die Einladung. Und Franz Pötl, Geschäftsführer der Gesellschaft der EHL Investment Consulting. Hallo Franz. Hallo, Schönen guten Nachmittag, danke für die Einladung. Ich habe ja gesagt, in der Einleitung, werden uns ein bisschen die Themen breitfassen, über die Expo grundsätzlich reden. Wer also nicht dabei war und heute zuschaut, der kann nachher auch über die Expo mitreden, das ist eine klare Sache. Und darum wollte ich euch mal fragen,

2:11 eure ersten Eindrücke von der Expo, was euer Segment betrifft. Birgit, hast du rechtlich welche Sachen hast du rechtlich mitgenommen? Also zugegebenermaßen die Expo ist jetzt nicht großartiger Rechtsmesse rechtlich mitgenommen. ich, habe ich auch die Expo schon mitgenommen, dass die Indexierung gebremst, wie auch immer, entdeckelt werden soll. Es gab glaube ich, gestern wurden ja publik gemacht, die ganzen Äußerungen,

2:53 sind extrem viele Stellungnahmen dazu abgegeben worden. Durchaus sehr kritische, unter anderem auch vom obersten Gerichtshof, der auch angeregt hat, dass dies nur zu noch mehr und noch längeren Verfahren führt, wenn man das Mietrechtsgesetz noch weiter aufbildt und noch komplexer macht. Das war aber jetzt nicht ganz deine Frage, aber rechtlich hätte ich sonst nichts mitgenommen. Weil Ich versuche ja die Fragen auch immer so zu beantworten, auch wenn das Politiker nicht gern machen. Aber Birgit, Frage hast du hast du das Gefühl,

3:33 viele Anwaltskanzleien dort, mehr als vielleicht sonst? Es waren sehr viele Berater dort, was ja nicht unbedingt für die Messe dann spricht. Weil meistens ist das dann so, dass mehr Berater, aber weniger Leute, eigentlich derzeit Beratung brauchen. Es ist einfach so dass im Moment der Markt eher verhalten ist. Es gibt natürlich viele rechtliche, komplexe Sachen, spielen aber jetzt mehr in Rechtsgebiete wie Restrukturierung, Insolvenzrecht, Gesellschaftsrecht, damit befassen wir uns unter anderem auch sehr viel.

4:16 Transaktionsmäßig ist jetzt nicht so wahnsinnig viel am Markt. wenn wiederum aus Insolvenzen muss man sich auch wieder mit Insolvenzrecht beschäftigen. Also das ist im Augenblick jetzt von rechtlicher Seite die Themen. Gerhard, danke Birgit. Gerhard, hast du steuerlich mitgenommen? Steuerlich würde ich mir wünschen, wenn ich mal etwas von der Expo mitnehmen könnte. Also steuerlich noch weniger als rechtlich. Ja, glaube, kann man generell von der Messe mitnehmen. Ich glaube,

4:58 war eine durchaus interessante Messe. hat natürlich schon den Wandel gemerkt, das ist klar. Gerade am zweiten Tag, so am frühen Nachmittag, es meiner Wahrnehmung auch auffällig leer im Vergleich zu den Vorjahren. leerer, vielleicht positiv weniger voll. Aber nichtsdestotrotz, wir haben jetzt dieses Jahr glaube ich, bei uns am Stand über 150 Termine verzeichnet. Also es war schon eine sehr sehr rege Teilnahme. Es waren sozusagen die üblichen Verdächtigen. Ein paar alte Verdächtige sind dann sozusagen sukzessive weggefallen, haben den Stand eingespart, sind dann nur noch zur Messe gekommen, um sich auszutauschen.

5:38 Also ich würde sagen, vom Austausch war die Messe durchaus interessant. Aber es ist natürlich so, der großvolumige Transaktionsmarkt jetzt gerade in Österreich ist momentan sozusagen nicht vorhanden. Gerald, danke mal für erste Einschätzung. Man muss auch dazu sagen, es war schon so, dass sehr viele CEOs oder sehr viele Unternehmer nicht mehr so viele Leute mitgenommen haben, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war. Weil einfach die Kosten sicher einerseits mussten sie auch intern im Unternehmen vertreten. Und das ist jetzt nicht schlecht. Es muss ja irgendwann etwas weniger werden, sage ich mal.

6:18 Also ja, insofern ist das mit den wenigen Leuten ja immer so eine Sache. Genauso, es hat ja viele freie Plätze gegeben, es hat viele Lounge Areas gegeben und viel Gastronomie. Das ist jetzt auch nicht schlecht. Letztendlich, eine Messe wird ja immer größer und du kannst ja nicht auf zwölf Hallen aufbauen. kannst ja nicht einmal bei den Heurigungen sieben Hallen ganz durch. Das ist es ja. ich glaube, der Franz hat ja auch immer gesagt, irgendwo muss sich sowas ja auch einmal einpendeln in einer gewissen Größe. Und im Augenblick tut es das ja auch. Aber nicht nur die Messe. komme ich jetzt schon bisschen weg von der Sache.

6:58 Franz, was waren so deine Eindrücke von der Expo? Also ich muss sagen, für mich war die Messe besser, als ich geglaubt habe. Ich muss dazu sagen, ich bin mit einer Erwartungshaltung hingefahren, wo ich mir gedacht habe, das wären sehr schwierige um nicht zu sagen, belastende Gespräche. Aber es war dann doch anders, weil wie du sagst, die Leute fahren nur dann hin, aber wenn sie einen Grund haben, hinzufahren, da wird eingespart. Und die Leute die ich dort getroffen habe, die waren überwiegend konstruktiv auf der Suche

7:40 nach neuen Transaktionen. das, was uns hier am Wiener Parkett belastet, die Vielzahl an Insolvenzen, die war nicht weggeklappt, aber sie ist nicht so im Zentrum gestanden wie bei der normalen Tätigkeit hier. Und ich muss dazu sagen, wir haben etliche Dinge dort begonnen, das hätte ich gar nicht geglaubt, wo vielleicht doch das eine oder andere herauskommt. Die Trefferquote ist zweifelsohne wesentlich geringer wie in der Vergangenheit, aber allein die Tatsache, dass die Leute sich wieder Dinge anschauen. Wir sind vorsichtig zuversichtlich, dass wir in die Nähe des Rebounds,

8:22 vielleicht übers Jahresende die Talsolle verlassen und wieder den Weg nach oben beschreiten können. Das wird allerdings nicht in allen Bereichen gleich sein. Also gewisse Dinge werden auch im nächsten Jahr noch nicht gehen und da wird es Krisenstimmung ohne Ende geben. Aber gewisse Bereiche da glauben wir schon, dass es wieder in Richtung Normalität geht. In Normalität definiere ich heute eine Transaktion, zustande kommt, wo beide gerade noch leben können und nicht wo beide die Gewinne des Jahrhunderts machen. Diese Situation die wir zwischen 2018 und 2022

9:05 hatten, die ist vorbei und die werden wir auch so schnell, wenn überhaupt, nicht mehr Sehen. Fahrendes Danke. Wobei wie gesagt, Transaktionen auf Augenhöhe ist ja was durchaus Positives zu sehen. Was ich interessant gefunden habe was du heute gesagt hast, dass man, ich habe das Gefühl, wir haben ein bisschen, Österreich sind wir so in unserer eigenen Suppe geschwommen. Und wenn man dann ein bisschen rausgeht und auch mit deutschen Investoren spricht, ist auch nicht alles eitelwonne, aber es schaut ein bisschen besser aus. Ein Vormanager hat gesagt, in Deutschland haben sie schneller abgedertet und sind jetzt

9:43 schon dort, man wieder ansetzen kann. Und in Österreich dauert das noch ein bisschen und darum kommen die Deutschen mit einem anderen Verständnis zur Messe. Und mit einer anderen Einschätzung Auch. Also ich glaube schon dass es so ist, dass die Deutschen hier sechs bis zwölf Monate vor uns im Zyklus sind. Aber sicherlich nicht in jeder Beziehung. höre auch, die Banken sind nach wie vor sehr zurückhaltend in Deutschland mit neuen Krediten. wenn man so will, wir Österreicher schlingern uns immer irgendwie durch.

10:25 Jetzt kommen wir an den Punkt, wo es halt mit Durchschlingern nicht mehr geht und wo wir der Realität ins Auge sehen müssen. Aber in Deutschland, die sind wahrscheinlich wirklich einen Schritt weiter und die großen deutschen Investoren die schauen ja nicht nur auf den deutschsprachigen Raum im Unterschied zu den Österreichern. In Österreich haben wir keine Vermögensmasse die wirklich global investiert. In Deutschland gibt es Vorsorgekassen, wo man wirklich von einem globalen Player sprechen kann. Die sind in Südamerika genauso vertreten wie in Tokio oder in Beijing. Bei uns hat man das zweite Standbein in Berlin oder in

11:09 Prag oder Warschau. Ja und da glaubt man, ist schon im Ausland wenn man in Berlin ist. sprachenmäßig schon ein bisschen. stimmt natürlich, wir haben uns schon sehr auf den deutschen Markt konzentriert. Franz, danke. Birgit, du wolltest was dazu sagen. Ich glaube, international sieht man vor allem nach Asien und so. Also wenn man es wirklich ganz global betrachtet, das ist gerade ein Markt, gut funktioniert, mobilenmäßig. Und bezüglich Deutschland, glaube, was dort ein bisschen Schwung reingebracht hat, sind halt diese ganzen Infrastrukturmaßnahmen der deutschen Regierung, die da bisschen wieder

11:50 Hoffnung am Horizont geben. was mir halt auch aufgefallen ist, wir hatten uns eh besprochen, weil mich das ein bisschen interessant, sagen wir mal so. Verteidigung, also ganz viel Infrastruktur und Real Estate für Verteidigung, Logistik, Produktion, Waffenproduktion, Datencenter, solche Themen werden besprochen. Und auch wie wird gebaut für den Fall eines Angriffs, weil genau diese Infrastruktur ja von oben nicht sichtbar sein sollte.

12:30 Und unter anderem dann auch schon besprochen wurde, eben unterirdische Bauten etc. Also das fand ich, das hätte ich also das hat mich aus dieser Messe 25, das hätte ich jetzt mitgenommen, man auf dieser Expo Real jetzt mal über Verteidigung spricht oder eben auch im Fall eines Angriffs, wie wird da mit bestimmten Einrichtungen umgegangen, sollen EKZ in Lazarette umgewandelt werden etc. Also da gab es Symposien und Diskussionen dazu. Das fand ich sehr spannend. Ja, wobei man natürlich dazu muss, man hätte gedacht vor fünf Jahren,

13:10 dass wir uns über sowas auf der Expo Real unterhalten. Also wenn man das jetzt zurückdreht und sagt, was auf, wer 2020 in fünf Jahren redet über sowas, hätten wir uns schon sehr gewundert. Wobei ich das als sehr unangenehm in dem Sinn empfinde, weil man könnte ja da auch die Logistikflächen für Handel verwenden und nicht um da irgendwelche sich kriegstüchtig zu machen oder wie immer. Aber dazu haben wir ja auch das ist ja irgendwie so eine politische Geschichte, wo man auch relativ wenig Einfluss hat. Und das verunsichert ja die Leute weiterhin. ich weiß nicht, Gerald, du hast ja auch die große… Aber

13:52 Ganz kurz dazu, es ist schon ein eigener Industriezweig, der sich jetzt genau daraufhin fokussiert und auch Gelder darin anlegt. Es ist wahrscheinlich für Österreich eher noch relativ vernachlässigbar oder hat man nicht so einen Radar. Aber dann gibt es schon auch aus Private Equity durchaus Überlegungen, Geldströme dahin zu verlagern. Von der Seite her hast du das gesehen. Ja, das stimmt natürlich, dass man dort hingeht, wo eben gerade errichtet wird. Nur Private Equity ist ja immer die große Frage, wer investiert in etwas, wo man nicht genau weiß, wie lange das hält. Also das kann schnell weg sein auch.

14:33 ja, aber das war die Expo, kann man so sagen. Darüber wurde auf der Expo gesprochen. Stimmt. Gerald, bitte. wollte dich hier fragen, Aber… Also nein, Entschuldigung, ich wollte nur kurz das anschließen, was die Brigitte gesagt hat. Ja, ich meine es ist jetzt keine Erscheinung der Expo, gab es quasi auch schon vorher. Ich habe es jetzt wahrgenommen, so im letzten halben dreiviertel Jahr, dass es einfach stärker gekommen ist, diese Defense Funds also Private Equity Fonds, die in Verteidigungsanlagen, in Verteidigung, in weiß ich nicht, was hat einer auf dem Fokus, in den Aufbau und Wiederaufbau der Westukraine

15:11 beziehungsweise in defenzfähige Gebäude zu investieren. Also da ist relativ viel doch im Gange, was wir jetzt sozusagen rein mit Immobilienfokus überhaupt nicht im Blick haben. Also das kann ich nur unterschreiben sozusagen, das wollte ich sagen. Gerhard, danke. Eine andere Sache noch, hast ja, weil das die Brigitte angesprochen hat, nein der Franz hat es angesprochen, das Interesse, wir in Österreich schauen natürlich nach Deutschland, die Deutschen schauen aber schon auch in ganz andere Länder. Und wie die Brigitte gesagt hat, Asien tut sich ja auch mehr. Hast du da auch irgendwie so mitbekommen,

15:49 wo die Tendenz hingeht, in welche Länder? Ja, leider, ich wahrscheinlich zusammengefasst, überall in Österreich um es kurz zu machen, ist jetzt die Frage, wie viel Redezeit du mir geben möchtest. Also wir hatten ja von unseren Katzleien eigentlich weltweit auch Partner vor Ort, also aus den USA, aus Lateinamerika, eigentlich überall von der ganzen Welt. Weil man sich mit den Kollegen unterhält, aber auch die Gespräche sozusagen vom Stand hineinfließen lässt, beziehungsweise auch vorletzte Woche war die Messe in Barcelona, der District, da habe ich mich auch vor Ort angesehen und viele

16:31 interessante Gespräche geführt. Also de facto, geht sehr viel Geld nach Asien. geht auch, derzeit ist Dubai auch wieder so ein gewisser Investitions-Hotspot, der hat mir auch der Partner vor Ort nochmal bestätigt. Genauso wie Frankreich, Spanien, Tschechoslowakei, beziehungsweise auch gerade Polen. An Österreich schielt halt leider wirklich niemand, gefühlt. egal mit wem ich gesprochen habe, würde sagen, ja, also auch mit den deutschen institutionellen Anleger, die jetzt gerade 2017 bis 2020 einen überproportionalen Anteil am Investment in Österreich hatten, also gerade im Residential-Bereich,

17:07 da ist es momentan noch sehr verhalten. Ich meine, Endeffekt, Vergleich, wenn man jetzt China vergleicht mit Österreich, da muss man natürlich sagen, dass Wien ein Vorort von Beijing. von der Größe her, haben auch eine ganz andere Einstellung zu unserer Dimension. Wir glauben immer nur, ist so groß. Und darum denke ich mir, dass die das auch, die sehen das anders und sagen, Gott, der Markt ist dann auch nicht so spannend. Oder nehmen wir das in einem aufwischen wie Deutschland mit. Ich glaube, dass die Renditen bei uns auch viel zu uninteressant sind.

17:48 Ja da gibt es einfach Länder, du viel höhere Renditen hast. Insbesondere wenn du dir jetzt die Finanzierung anschaust. Also mit mir hat ein Developer gesprochen, hat sich Österreich angeschaut, wollte diversifizieren, hat gesagt, ja das rentiert sich nicht mit der Finanzierung, weil die Bank hätte ihm was angeboten. Kurzfristig weil sie gemeint hat, das Gebäude ist nicht ISG-tauglich, obwohl 2005 oder wann errichtet. Man hat gesagt, mit den ganzen Investitionen rentiert sich das Ganze nicht mehr. Also ich glaube, dass das schon ein massives österreichisches Thema ist, den ganzen, auch die Inflation und so, die das Ganze drückt.

18:30 Dass wir einfach uninteressant werden oder sind im Augenblick als Investitionsstandort. Also Ich würde meinen, dass in der Vergangenheit es schon so war, dass aus rotite Gesichtspunkten Österreich und Deutschland nicht die Brüller waren. Aber für die asiatischen Investoren war es eine Möglichkeit, regional zu differenzieren und Risiko zu streuen. Und die haben das in der Regel mit einem Währungsgeschäft verknüpft. Und deswegen haben die investiert. Heute aus der Distanz sind die Europa als Krisenregion.

19:11 Und deswegen kommt ich würde nicht sagen, kein, aber sehr sehr wenig Geld aus diesen Destinationen nach Österreich. Das würden wir wahrscheinlich nicht anders sehen. Krieg wäre, beispielsweise in Südkorea, würde man auch kein gutes Gefühl haben, wenn wir in Japan oder in Taiwan investieren würden. Das ist leider so und dazu kommt, wir haben es schon mehrmals jetzt angesprochen, wir haben jahrelang die Geschichte erzählt, Österreich ist das bessere Deutschland, wir haben keine Arbeitslosigkeit, wir sind flexibel, unsere Leute arbeiten mehr, wir haben ein höheres Wirtschaftswachstum,

19:52 diese Geschichte können wir im Moment nicht erzählen. Und natürlich, wenn ein ausländischer Investor in einen anderen Erdteil sich Investitionen überlegt, dann schaut er zuerst einmal, wie performt denn die Volkswirtschaft. Und die performt im Moment in Österreich und Deutschland leider gar nicht, wenn ich übertreiben darf. Und das ist ein Hemmschuh, den müssen wir loswerden. Und das ist meines Erachtens der Grund, warum sich hier überwiegend deutschsprachiges Publikum nach Immobilien umschaut. Das war auch in der Vergangenheit so, also zwei Drittel sind immer von deutschsprachigen Investoren in Österreich gekauft worden.

20:34 Aber wir hatten zwischen einem Viertel und einem Drittel außer-europäische Investoren oder unter Anführungszeichen Exoten. Und im Moment sind wir ein zwei Prozent. Also das sollte uns schon zu denken geben. Und wir sollten schon ein bisschen darauf achten, wie uns die anderen sehen. Ja, ich glaube, du hast recht Franz, das ist ja auch die größte Ordnung. Wie gesagt, wenn in Südkorea ein Problem ist, dann wird kein Japan investieren. Oder wenn du zum Beispiel Amerika anschaust, in irgendeinem Bundesstaat brodelt es ja, dann sagt man, nach Amerika, man weiß es schon nicht. Es wird schon alles immer so global in einen Topf geworfen.

21:15 Es ist auch verständlich. Und dass Sie sich natürlich unser BIP anschauen oder wie es wirtschaftlich ausschaut, auch klar. Sonst brauchst du nicht investieren. Da kommen wir dann nachher nochmal, Franz, danke, wir kommen nochmal ein bisschen darauf zurück. Gerard, wolltest noch sagen zu Birgen, aber ich weiß nicht, sind wir schon zu weit weg oder passen noch Dazu? Ihr seid noch alle komplett on the point. Vielleicht noch zur Abrundung. ich nehme es durchaus so wahr aus Gesprächen mit Institutionelleninvestoren, sei es jetzt UK, sei es jetzt Deutschlands. Da wird Österreich grundsätzlich von einem sehr unsicheren

21:56 Markt wahrgenommen, nämlich nicht mehr als das, der Franz ausgedrückt hat, als dieses vertrauensvolle Österreich. Das ist auch, das wollte ich jetzt eher aussparen, aber das ist natürlich auch politisch bedingt. Also wie gesagt, eine Deckelung von Mieten, wenn es auch nur einen kleinen Bereich betrifft, hat jetzt nicht zum Wohlfühlfaktor beigetragen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung lässt jetzt nicht unbedingt Freude aufkommen bei ausländischen Investoren, genauso wie die höhere Inflation und viele andere Themen, die jetzt hier die österreichische Politik setzt. Lustigerweise, also auch viele deutsche wobei

22:31 lustigerweise, wahrscheinlich naheliegenderweise, viele deutsche, institutionelle Investoren sind schon mit den Änderungen im österreichischen Grunderwerbsteuerrecht vertraut. Auch das trägt jetzt nicht unbedingt dazu bei, die Märkte zu beruhigen und Vertrauen zu schaffen für ausländische Investoren. Da muss man, wenn man so sozusagen möchte, auch sagen, ist politisch massiv viel Handlungsbedarf. Da sehen wir aber dann wieder bei dem Birgit was du am Anfang gesagt hast. Ja, also das wollte ich jetzt auch gerade erwähnen, also danke Geran. Genau das ist es ja dass die letzten Jahre einerseits die

23:08 Julikatur im Mietrechtsgesetz sehr mieterfreundlich war und teilweise jetzt auch nicht unbedingt immer nachvollziehbar oder sagen wir mal so für einen Normalsterblichen, der sich jetzt nicht mit unserem Mietrechtsgesetz und Konsumentenschutzgesetz etc. auskennt, sichererweise nicht immer nachvollziehbar, sagen wir mal so. Und insofern da eine gewisse Unsicherheit ist und glaube vor allem Wohnungsmarkt für internationale, aber auch deutsche, wirklich komplett uninteressant ist, weil du dich da wirklich mal in das österreichische Mietrechtsgesetz eintauchen musst und dich damit auseinandersetzt,

23:48 aus welchem Jahr ist die Baubewilligung, falle ich in den Teilanwendungsbereich, welche Mietverträge wurden wann abgeschlossen, gibt es da vielleicht irgendwelche Förderungen, wurden die nachgezahlt, wann wurden sie bezahlt, falle ich dann raus. Also es ist ja wirklich eine Wissenschaft. Super für uns, aber anwende. Also das ist schon mal eine Hürde, dann natürlich die Grunderwerbsteuer, Nationen ausdenken muss, um vielleicht das doch irgendwie doch nicht kreis zahlen zu

24:31 müssen, beziehungsweise es extrem schwierig geworden ist. Das alles fördert ja nicht sonderlich, dass ich hier investieren möchte und es ist auch keine Wirkung nach außen, dass man sagt, ja bitte wir wollen euer Kapital, sondern eigentlich im Gegenteil, ist es ja eine Art Schutz und das also kommen wir eigentlich wieder zur Deglobalisierung im Endeffekt ein bisschen mit diesen ganzen Regulatorien. Und ich glaube ein weiterer Punkt, aber das ist nicht nur in Österreichs, halt auch das Thema ESG, dass ich nach wie vor, wenn ich in Immobilien investiere, schon noch schauen muss, inwiefern passt das, wie alt ist das Gebäude,

25:10 beziehungsweise wie viel Geld muss ich da noch investieren, dass es dann irgendwann ESG-tauglich wird, weil ich das einfach brauche auch für die Finanzierung und wenn ich langfristig denke. Und das Ganze, die zahlenmäßig kommt man da nicht mehr auf einen Nenner., Mir Gedanke, auf ESG kommen wir dann sowieso noch zu sprechen, aber bevor Gerald das dazu sagen, er wollte eins auch dazu sagen. Wenn jetzt irgendjemand sagt, ja jetzt reden Sie schon wieder über die Politik, aber es war so, und es war auf der Expo waren viele dieser Themen und die Deutschen vor uns sind auch nur vor ein paar Jahren deshalb

25:46 nach Wien gekommen, haben sie gesagt, okay, das nehmen wir in Kauf, wir kaufen Wohninvestments, weil es bei ihnen anders ausgeschaut hat, weil bei uns einfach auch das Angebot da war und mit all diesen Aussagen wird das natürlich immer diffuser und es will sich ja auch keiner mehr dann heranwagen. Drum müssten wir dieses Thema Politik wieder aufgreifen. Es ist so, ich möchte noch nachher noch ein bisschen mehr darauf eingehen, aber Gerald, du wolltest doch was dazu sagen. Nein, nur, also meine Wahrnehmung ist definitiv, dass wir einfach einen Vertrauensverlust ausländischen Kapitals haben. Das ist natürlich veredabel für

26:21 so eine kleine Volkswirtschaft wie die unsere. Also das quasi sozusagen noch mal zusammengefasst, ohne die jetzt irgendwie politisieren zu wollen. Ja, aber die Politik macht natürlich viel aus, weil ich meine, ich Gerald, brauchen wir zum Beispiel einen Lobbyisten in der Regierung. Ich meine, offensichtlich gibt es genug, was das Baugewerbe betrifft und was die ganzen Normen in dem Sinn betrifft, aber wir haben nicht wirklich einen Lobbyisten in Österreich. haben nicht am Erbautenministerium haben wir auch nicht geschafft, wenn man das so will. Aber wir bräuchten da da muss, ich glaube, diese Unsicherheit macht auch für viele Investoren und das

27:01 hast du auch gemerkt auf der Expo, mich haben da, ah ja, aus Österreich, habt ihr schon wieder ein neues Gesetz? Wird schon wieder der Eigentümer enteignet? So etwas musste ich mir anhören und ganz unrecht haben sie ja nicht. Ich, der Franz Kann das besser sagen. Also ich würde gar nicht so schwarz sehen. Ich glaube, in Deutschland ist es nicht viel besser. Wir verbrellen ja nicht nur das ausländische Kapital, auch das inländische. Ein Investor, der heute viel Liquidität hat, der wird zweimal überlegen, ob er sich in Immobilien steckt oder in einen ETF,

27:43 der Dynastag oder eine andere Börse abbildet. ich glaube, was wir bräuchten, wären Politiker, die drei vier Jahre in die Zukunft denken. Ich glaube, das Modell ist so simpel, dass das jeder versteht. Wenn ich heute zu wenige Wohnungen habe und ich mache das Investment in Wohnen weniger attraktiv, habe ich dann in drei vier Jahren mehr Wohnungen oder weniger. Also das würde ich meinen, das schafft ein Volksschulkind herauszufinden, wie es ist. Unsere Politiker haben natürlich eine andere Bühne. Die denken, unterstelle ich jetzt einmal,

28:25 nicht was ist in vier Jahren, sondern wie schaut es morgen aus? Wie schaut die Umfrage der nächsten Woche aus? Und was ich nicht verstehe, ist warum man nicht jetzt ein paar Maßnahmen ergreift die sinnvoll sind und ein bisschen wehtun, weil wir haben zwei Jahre ohne Bundeswahl und ohne Landtagswahl. Und wenn man Reformen machen will, ist jetzt die Zeit. diese Zeit verstreichen lässt, sind die restlichen drei Jahre der Legislaturperiode, da werden keine Reformen mehr passieren. Und ich fürchte, wir werden keine sehen. Und das wird heißen, dass wir in etlichen Jahren zu wenig Wohnungen haben und

29:08 dass die Preise nach oben gehen. Und die armen Menschen, die jetzt emotionalisiert werden, die werden die Rechnung dafür zahlen. Wobei das Thema mit dem Wohnbau haben ja die Deutschen ganz genauso. Und es ist doch grundsätzlich ein bisschen ein Thema in Westeuropa. das betrifft ja nicht nur die deutschsprachigen Länder, sondern das betrifft ja auch Spanien, Frankreich. Es ist schon sehr, es ist eine sehr seltsame Entwicklung. Hat man noch auf der Expo Real wenn man gesprochen hat mit den Leuten, war das durchaus, das war eindeutig ein Thema. Und keiner traut sich darüber, irgendwelche Wohnprojekte zu

29:48 Machen. und Rechtssicherheit ist letztendlich auch Sicherheit. Ja eh. Aber Franz, anderes noch. Unabhängig von den Ländern, wer investiert derzeit? Es gibt schon, es gibt ja nicht nur schwarz-weiß, es gibt ja auch oder es gibt auch welche, die von dieser ganzen Situation im Augenblick durchaus, und das meine ich jetzt nicht negativ, die durchaus profitieren davon. Also im Moment die stärkste Käufergruppe am Markt

30:29 ist Family Offices, Privatstiftungen und Privatinvestoren. Die sind in der Regel schnell entschlossen, liquide, arbeiten stark mit Eigenkapital und die sehen jetzt viele Chancen und ein Großteil von denen investiert in sogenannte Trophy Assets, also Rondite-Gesichtspunkte erworben werden, sondern was auch eine emotionale Komponente gibt und wo die vielleicht schon 10 15 Jahre die Entwicklung beobachten und die Immobilien nie verfügbar waren.

31:11 Und jetzt ist endlich die Zeit, wo solche Immobilien auf den Markt kommen und da schlagen die zu. Und wir haben im ersten Bezirk heuer im Sommer zwei Transaktionen begleitet. Da wäre die Rondite und der Preis vor drei vier Jahren nicht viel anders gewesen. Aber diese Immobilien wären nicht mehr auf den Markt gekommen und das hat sich eine Familie gesichert und ich möchte nicht sagen der Preis war ihnen egal, aber die waren liquide, waren entscheidungsschnell und haben sich die Chance gesichert. Aber es sind nicht nur die Family Offices. Was wir sehen, es kommen auch viele

31:52 nicht regulierte Fond Vehicle, sprich, wo sich ein Asset Manager 3 4 5 Investoren sucht und gemeinsam mit denen in eine größere Immobilie investiert. Die sind durchaus im Stande heute 50 Millionen Investmentvolumen abzuwickeln. Über derartige Strukturen sind auch schnell und was wir auch noch sehen, die deutschen Spezialfonds kommen zurück. Die offenen Fonds haben das Thema, dass der Anleger jetzt sagt, ich hätte gern mein Geld zurück. Spezialfonds die haben in der Regel große Investoren, ein zwei, drei Investor pro Fonds und die können mit ihren

32:32 Investoren reden. sagen, sollen wir jetzt verkaufen? Es ist eigentlich keine gute Zeit zum Verkaufen, sollten wir nicht besser noch ein paar Jahre warten. Und in der Regel sind sachkundige Leute, die das entscheiden und die sagen, natürlich verkaufen wir jetzt nicht. Und gleichzeitig sagen die, aber wir sollten jetzt kaufen, weil jetzt kriegen wir bessere Objekte zu günstigeren Preisen als vor drei vier Jahren. Und die kommen wieder in den Markt und die sehen nicht nur die Rendite, die sehen im Wohnbereich eigentlich allgemein und im Bürobereich in guten Lagen ein steigendes Mietniveau. Es ist auch so, dass durch gesamte Family Offices und

33:13 solche Spezialfonds, ich denke, auch in anderen Zeitstrukturen. Das ist ganz richtig. Wer heute antizyklisch agieren kann, für den ist die richtige Zeit. Es gibt Player, wie die offenen Fonds, das sind typische Zykler und private Investoren, angelsächsische Opportunisten, das sind Antizykler Die kommen dann auf den Markt, wenn es irgendwo eine Notsituation gibt und die kaufen da natürlich die stillen Reserven der Zukunft ein. Wir hatten einen Fondsmanager gemeint, wenn diese angloamerikanischen Investoren kommen, dann ist es immer ein Zeichen des Aufschwungs,

33:54 weil das sind immer die ersten, dabei sind, das sind die ersten, das auch immer ein bisschen finanzieren, das Risiko tragen und dann wenn das Ganze wieder angesprungen ist kommen die anderen nachher so. Man kann das durchaus als einen positiven Aspekt sehen. Sie bringen vor allem Liquidität in den Markt. Man muss ja auch sehen, wenn derartige Institutionen notleidende Kredite von unseren Banken kaufen, heißt das, die Banken kriegen wieder Liquidität, weil die müssen bestimmte Engagements im Moment mit 100 Prozent Eigenkapital unterlegen und wenn sie das am Markt platzieren können, ist neues Eigenkapital da für neue Finanzierungen.

34:36 wenn wir die ganze Geschichte aussitzen, dann haben wir wahrscheinlich zehn Jahre eine Situation wie jetzt aber ich sehe schon, dass sich das nicht so lange hinziehen wird. Es wird auch nicht schnell gehen, das möchte ich nicht in den Raum stellen, aber es kommt eine gewisse Liquidität in den Markt und das wird uns alle gut tun. Brauns, danke, wobei man muss dazu sagen, die Family Offices denken schon weiter als die Politiker, das kann man auf jeden Fall denken. Definitiv. Definitiv am Morgen und da muss man jetzt sagen, Birgit, das hat ja auch was Positives, weil es ergeben sich ja auch Chancen daraus und

35:13 es gibt vielleicht das ganze, vielleicht bin ich ein ewiger Optimist, aber dass sich einfach auch Dinge verändern und man sagt, okay, dann investieren wir einfach grundsätzlich langfristiger, dass sich dieses schnelle Drehen vielleicht irgendwann aufhört. Also ich glaube, was ich so mitgenommen hätte, aber auch schon von vorher, ist einerseits, warum soll es der Immobilienbranche besser gehen als der Ich meine, ist ja generell Schwierig Und ich glaube, Immobilien werden jetzt einfach nicht mehr, wie vorher eben wie du gesagt hast, etwas was sich schnell dreht, gesehen,

35:53 sondern viel genauer angesehen und eben wieder langfristiger, vielleicht doch wieder etwas gesünder. Also ich glaube auch nicht, dass das wirklich wieder so sein wird wie vor oder nicht so rasch weil das war einfach ja teilweise Gebäude, die monatlich Eigentümer gewechselt haben und die Werte von Monat zu Monat sich quasi verdoppelt haben. Ich übertreibe jetzt, aber teilweise gab es ja solche. Das ist es einfach nicht mehr und es wird einfach viel genauer angesehen, viel genauer überlegt, was ist wirtschaftlich, wie trägt sich das wirtschaftlich. Und vielleicht, ich meine, es gibt,

36:33 wie du vorhin auch gesagt hast nicht nur für hier und ich glaube, im Moment, wo durchaus positive Stimmung ist, würde ich mal sagen, und das spüren wir auch in unserer Arbeit, ist Hotellerie. Da tut sich schon sehr viel. Da Service Departments, Hotels, da gibt es Transaktionen, gibt es Betreiberverträge, also da tut sich etwas. ist sicherlich in Österreich teilweise auch bedingt, die ganze Service Departments, Hotels, wo es möglich ist, wenn man sich denkt, ja residential lohnt sich nichts, machen wir das. Also spielt auch ein bisschen mit.

37:13 Glaubst du dass es auch ein bisschen mit diesem knapper werdenden Wohnraum zu tun hat? Dass man sagt, okay, jetzt übertrieben, wenn keine Touristen kommen, dann habe ich zumindest Einheimische, die das mieten müssen. Kommen, eh Touristen. Es kommen eh Touristen, ja aber die Asiaten wollen sich anschauen, wie man vor fünf Ja also ich weiß nicht, glaube nicht, dass sich Einheimische in Hotels einmieten, vor allem nicht in Luxushotels. Also bestimmt manche vielleicht, Marce und Javi hat das gemacht, aber... Ja das weiß ich schon, aber jetzt Apartment Living oder halt alle, es gibt alle möglichen

37:53 Varianten., das eher ist ein Segment für A-Touristen und B-Geschäftsreisende. Es ja schon sehr viele, die vier Tage die Woche wo arbeiten, aber de facto leben sie woanders. Also für die ist das wahrscheinlich wesentlich bequemer, Service Departments, so ein Modell zu haben, eben ins Hotel zu gehen. Danke. Birgit, danke, spannender Blick. Ja, das war auch ein großes, waren natürlich auch große Themen auf der Expo. Gerald, du wolltest noch was dazu Sagen. Ja eigentlich nur kurz zum Stichwort von der Birgit, also Hotels, wenn man es jetzt nach Asiat-Klassen

38:33 betrachtet, waren Hotels sicherlich die die, nachgefragt, also eine der nachgefragtersten Asiat-Klassen nach meinem Verständnis, zumindestens bei meinen Gesprächen. Wenn wir jetzt nicht von institutionellen sprechen, sondern vielleicht eben von Privatschiftungen, Family Office oder internationalen kleineren Fonds. Also da war Hotel durchaus im Fokus und da war auch Österreich nicht ganz außen vor, Gott sei Dank. Also vielleicht habe ich es mir deswegen so gemerkt und gesagt, aha, da möchte ich nach Österreich kommen. Man möchte was Positives mitnehmen, wenn man das so sagen kann. Ja, Gerard, interessant habe ich gefunden,

39:12 ich habe den Manfred Wichschne getroffen von der Geldcap Europe und der war auf dem Weg zu einem Interview mit einem Schweizer Medium, Schweizer Zeitung, Medium, könnte man das sonst falsch verstehen, zu einer Schweizer Zeitung. Und der hat gesagt,, die ist bei uns leider, es ist Sympathien auf beiden Seiten da, aber die steht bei uns überhaupt nicht. Die ist irgendwie nicht so im Fokus und hat gemeint, es gibt sehr viele Fonds, sehr viele Versicherungen, die haben immer in der Schweiz investiert. Das können sie aber jetzt nicht mehr weil die Preise immer teurer werden, weil alle dort kaufen und die schauen sich

39:48 natürlich auch bei uns um, beziehungsweise im deutschsprachigen Ausland. Hast du da irgendwas mitbekommen, Gerard, oder wie ist das? Schweizerlicherweise nicht so, ja, leider eigentlich, ja,. Naja, wobei ich ein, ja, aber das hat jetzt nicht so sozusagen Expo-Trend Expo-Trend der See, sondern schon vorher, ist, ich glaube, ich hatte zwei Schweizer institutionelle Investoren,, oder eigentlich, waren Family Offices, die großvolumig in österreichische Alpin-Hotels investieren wollten oder hier gesucht haben. Auch wieder eine eigene Sparte, passt vielleicht auch gut zu Schweiz, Alpin-Resorts,

40:28 Alpin-Hotels, aber ja, also das habe ich mitbekommen, das stimmt, ja, aber sonst eher nicht. Ich finde es spannend, weil ich könnte mich nicht erinnern, dass uns hier über Schweizer Investoren unterhalten haben in den letzten Jahren, wobei ja, wie gesagt, hat es noch nichts gegeben, also habe ich wenig gehört, aber total spannend. Also Ich muss einhaken, es gibt schon ein paar institutionelle Investoren, die in der Schweiz domiziliert sind. Heißt nicht notwendigerweise, dass das Geld auch von Schweizer Investoren kommt, aber da gibt es einige und natürlich die großen Schweizer Versicherungen, die sind alle indirekt auch in österreichische Immobilien

41:12 investiert. Aber natürlich sind die auch sehr breit gefächert, ihre Investmentregionen anbelangt und da wahrscheinlich Österreich nicht unbedingt der Favorite, weil die gehen auch in liquidere Märkte und größere. Franz, ganz was anderes noch, wir haben jetzt über die Family Offices gesprochen, können die eigentlich diese mangelnden Investoren im Augenblick ersetzen? Weil ich habe schon gehört, dass natürlich sehr viele, jetzt vielleicht nicht österreichische, aber sonst auch andere Family Offices in den letzten Jahren

41:53 schon sehr viel Geld angehäuft haben auf der einen Seite und auf der anderen Seite haben sie auch wenigen Immobilien ausgegeben, weil sie einfach nicht dazugekommen sind und jetzt schon stärker auf den Markt drängen. Können die das irgendwie ersetzen, den derzeitigen mangeln anderen Investoren, den institutionellen? Die Frage ist, wollen die das überhaupt? Weil natürlich ich glaube Geld wäre ausreichend da, die investieren ja nicht nur in Immobilien und wenn man größere Family Offices hernimmt, die sind eigentlich strukturiert wie eine Versicherung oder wie eine Bank. Die haben ihren Fixed Income Bereich,

42:34 ihren Wertpapierbereich, ihren Private Equity Bereich und die haben in der Regel natürlich auch einen Immobilienbereich. Aber natürlich werden die Privatinvestoren nicht das wettmachen, was heute die Institutionellen nicht tun. Sie machen im Moment den größten Anteil aus, aber je mehr sich der Markt wieder erholt, umso weiter wird Kernengagement zurückgehen, das ist klar. Franz, danke. Birgit, hast es schon angesprochen, also großes Thema, ich nicht, kleines Thema kann man auch nicht sagen.

43:14 ESG, also wie schätzt du das im Augenblick ein? An sich wird es weitergehen, davon bin ich schon überzeugt. Die Frage ist nur natürlich bewegt derzeit viele andere Themen, aber ich glaube, diejenigen, investieren, schauen sich das schon noch mit an und wie gesagt, das ist für die Banken nach wie vor ein wesentliches Thema, also das ist schon etwas, bleibt, was man noch nicht sich wegdenken kann, sondern jeder Immobile, den ich kaufe werde ich mir überlegen müssen, was werde ich in Zukunft investieren müssen,

43:55 das nachhaltig zu gestalten, um es taxonomiekonform zu machen etc. Also ich glaube, das ist nach wie vor ein Thema, bleibt und beim Neubau, auch wenn es wenige gibt, glaube ich, also private vielleicht, aber bei Institutionellen sowieso gar keine Frage, dass das ESG konform sein muss. Also insofern ist das durchaus ein Thema, das bleiben wird und uns weiter beschäftigt Wird. Aber ich habe das Gefühl, es geht so ein bisschen zurück, ich meine, wenn man jetzt ein paar Privatinvestoren sieht, die das Geld haben, die sagen, naja, dann ist halt nicht A-Level, sondern dann kaufe ich halt C, aber es funktioniert genauso.

44:37 Ja solange ich es dann nicht weiterverkaufen will, dann habe ich ja das Thema. Ja das stimmt. Da möchte ich einhaken, die sagen natürlich, ja muss nicht jetzt sein, aber die wollen das sehr wohl in der Rondite abgebildet haben. das, was wir im Moment am Markt nicht sehen, ist dass die bingeligen Techniker kommen und Krämpfadberechnungen machen und sozusagen das Investment abschießen, aber jeder hat es irgendwo auf der Uhr und das wird eingepreist. Und wie die Birgit richtig gesagt hat, spätestens wenn man zur Bank geht, dann wird die Bank das Thema auf den Tisch bringen,

45:18 weil die Kreditbücher sind überwiegend nur mehr dannwillig zu finanzieren, wenn hier ESG Compliant agiert wird. Und auch wenn die Investoren da ein bisschen nachlässiger sind, die Banken sind es überhaupt nicht. Die haben keinen Millimeter nachgegeben. Franz, danke. Gerhard, du wolltest doch was dazu sagen. Ich glaube, hat der Franz jetzt schon alles in den Aczel gut untergebracht. Das heißt, das war schon alles drin, aber Gerhard, hast du auch das Gefühl, Due Diligence? Der Franz hat gesagt, sie sind nicht mehr so bingelig,

46:00 aber die Due Diligence dauert schon ihre Zeit. Man möchte alle möglichen in Zeiten der Unsicherheit möchte man natürlich immer noch mehr Sicherheit haben, verständlicherweise, und das betrifft ja auch die steuerlichen Themen oder was auch immer rund um die Immobilie. Nein, sage mal auch die ESG Due Diligence. glaube, die SFDR ist nach wie vor in Geltung. Das, das fällt wieder fast alles raus, was jetzt hier die Berichterstattung betrifft, natürlich jetzt Artikel 8, Artikel 9, Würdigung der Banken

46:42 die Kennzahlen der Banken, so beachten sind, bei Kreditvergabe, da hat sich überhaupt nichts geändert. Also das bleibt alles nach wie vor in Geltung. Und vielleicht noch zur Ergänzung, was der Franz sagt, glaube, bei uns ist es überhaupt gar keine Frage, dass man die Konformität auf jeden Fall mit bedenken muss. es kann ja auch heute keiner mehr, nicht die UTAG, sondern wir konform neu bauen sozusagen. Die ESG Kriterien werden immer auch bei Preisverhandlungen im Privatstiftungs- bzw. Family-Office-Bereich angezogen. Sie werden immer eingepreist, manchmal stärker, manchmal weniger stark. ich meine natürlich überall dort,

47:20 wo ich einen All-Cash-Bayer habe, wo keine Bankfinanzierung erforderlich ist, das kommt ja auch durchaus häufiger vor. Auch da wird es sozusagen eingepreist, spielt aber natürlich für die Finanzierungsseite weniger wichtige Rolle. Aber Sie sagen, es muss jetzt nicht A sein, aber wenn ich C nehme, dann will ich das aber auch beim Preis Sehen. Natürlich. 99300:47:44.910 --> 00:47:47.610Ja, logisch. Birgit, bitte. Nur ganz kurz noch zu ESG. Ich weiß nicht, ob ihr das mitverfolgt habt, aber im Sommer gab es ja auch diesen riesigen Skandal bei Lobo Piano, so eine Luxus-Modekette, Luxus-Marke von LWM Asch.

48:01 das hatte auch eine wahnsinnige Auswirkung auf die Aktien dann, weil sie draufgekommen sind, dass diese Sündteurenprodukte von Kindern produziert wurden. Ich glaube, LWM Asch hat das letztes Jahr oder vor zwei Jahren diese Lobo Piano aufgekauft und offensichtlich nicht durchgeschaut, Lieferkette, woher kommt denn das Ganze. Das war ein wahnsinnig großes Skandal. ich glaube schon, wie gesagt, weil wir ESG bei Immobilien meistens ja nur auf Nachhaltigkeit und Umwelt, aber es geht ja auch um S und C Compliance. Also ich glaube, das alles spielt weiterhin sicherlich eine große Rolle und hat auch Auswirkungen finanzieller Natur,

48:43 also hier ganz konkret auf die Aktie zum Beispiel. Ja, das ist ein gutes Thema Birgit. Es wird ja nicht nur auf die Aktie haben, sondern auch überhaupt auf die Einstellung der Mängchen dazu. Und die sagen dann, dort brauche ich nicht mehr kaufen. Also erbt sich das ja. Ich glaube schon, dass es auch bei der Expo so eine Tendenz war, auch wenn das noch ein bisschen weit weg ist aber wo sich auch prinzipiell etwas ändert in der Denkweise und jede Situation so wie wir sie jetzt haben, führt den Menschen dazu, dass er undenken muss. Weil es gibt ja auch durchaus noch, wie du gesagt hast, dass das Hospitalität ist,

49:21 dass jetzt wieder die Family Offices kommen, dass man wieder auf Langfristigkeit geht und so weiter. es spielt schon sehr mit, ich. Das waren so Tendenzen, schon in der Expo wahrnehmbar waren. Gerhard, du wolltest doch was dazu Sagen. Ja, nein, ich spiele mit, aber war jetzt aus meiner Sicht nicht der Prevailing Issue sozusagen bei der Messe. Also ich glaube, Thema ISG kam immer wieder ein bisschen von der Seite, aber das war jetzt nicht der Fokus. Dieses Jahr eine Abwechslung. Ja, gibt es irgendwelche Immobilien?

50:01 Wir haben ja schon mal überlegt, Datencenter war ja immer ein großes Thema. Hast du da irgendetwas gesehen, sich da, da tut sich ja einiges, ich habe nur in einer Studie gelesen, dass wir, warte, ja es würden viele gerne Datencenter machen, nur es ist einfach nicht das Wissen vorhanden, wie man die eigentlich dann letztendlich umsetzt oder wie man mit denen umgeht. Jeder redet von Datencenter, aber keiner hat die Erfahrung dabei. Ich glaube, es gibt schon ziemlich gebündelte Erfahrungen für Datencenter, aber nicht unbedingt in Österreich. Und Österreich ist jetzt nicht unbedingt der Standort, wo sich die jetzt ansiedeln,

50:42 weil wir einfach nicht die Kapazitäten haben, zumindest nicht für die Hyperscaler. Da sind wir eher in den Nordics oder so, die wahnsinnig davon profitieren, was auch kühler ist, was natürlich durchaus auch eine Rolle spielt mittlerweile. Aber ich glaube, Datencenter werden auch in Zukunft sicherlich eine wesentliche Rolle spielen. Und ich nehme an, in Österreich wird auch langsam die Infrastruktur, vor allem der Strom, sein an den Standorten, man Datencenter bauen will. Also ich glaube schon dass das durchaus nach wie vor ein interessanter Investitionsbereich ist.

51:23 Und was wir auch sehen, ist jetzt auch eine große Nachfrage an Battery Storages. Also auch da spannende Fragen, nämlich auch rechtlicher Natur, weil das oft noch gar nicht abgedeckt ist durch die diversen Gesetze. Natürlich, Elektrizitätsgesetze spielen immer eine Rolle, aber es ist oft gar nicht abgedeckt in Bauern oder sonstiges. Oder alte Hallen, eben Batteriespeicher gebaut oder geplant werden, wie auch immer. Es ist interessant, wobei das in der Immobilien, aber wenn man das alles rund um Immobilien betrachtet und die sich das anschaut, transformen beyond die Halle,

52:05 wie schnell das geht. 80 Aussteller hat es gegeben, 50 Start-ups, die mit konkreten Lösungen und also der bewegt sich an der Markt. Das schnell, kommst du ja auch rein rechtlich gar nicht hinten nach. Ja, also ich glaube, das hätte ich wahrscheinlich für mich mitgenommen von dieser Expo. ist diese Immobilien und Infrastruktur, dass sich das immer mehr verschmelzt. Weil früher hatten wir viel mehr einerseits Immobilien, andererseits Infrastrukturen. Ich habe schon das Gefühl, dass das immer mehr ineinander ... Die Trennung, weil schon allein bei Datencenter glaube ich, tun sich auch zum Beispiel die Banken sehr schwer,

52:46 ob sie das einerseits als Immobilie sehen oder als Infrastruktur. Das muss ein bisschen anders gedacht werden und das finde ich den spannenden Ansatz und das hätte ich jetzt vielleicht für mich jetzt so mitgenommen von dieser Expo. Insofern spannend, die ÖBB ist ja auch Infrastruktur eigentlich, aber hat jetzt eine eigene Bauträgerabteilung, die auch Wohnbauten machen. Also was logisch ist für meine Begriffe und für mein Verständnis, aber das hat schon irgendetwas das hat schon was., ein Thema war natürlich auch Refinanzierungen. Franz, das ist im Augenblick, das ist auf allen Ebenen

53:27 Schwierig. Ja, also wir haben es ja schon mehrmals angesprochen, die Banken sind nach wie vor sehr zurückhaltend mit der Ausleihung von neuen Krediten. Und die Gespräche die ich mit Kunden geführt habe über Refinanzierungen, die haben berichtet, sie haben eine zweistellige Anzahl von Banken eingeladen und am Ende ist die bestehende Bank übergeblieben. Die hat es dann auch gemacht nur zu wesentlich höheren Konditionen. das scheint schon der Trend zu sein,

54:09 dass die Banken kein neues Risiko auf die Bücher nehmen wollen und beim bestehenden Risiko mehr daran verdienen wollen. Und der Gerhard Kerbel ist ein Steuerberater bei der TPH der hat 2004 schon zur Expo real im Olaiparte gesagt, bestehende Restrukturierungen sind kein Spaß, die Banken verstecken sich hinter den Regulatorien. Das tun sie ja immer Noch. 2014, so vorausschauend bin ich dann doch nicht.

54:49 Aber trifft es noch immer und auch bei der Expo weiterhin das Thema, diese Restrukturierungen, wo jeder geglaubt hat, kann da schnell weiter drehen, die stoppen jetzt und bringen ja auch dieses ganze System, bremsen das einfach Ein. Was bei der Expo natürlich nicht gesprochen wurde, auch die Restrukturierungen, also außergerichtliche Restrukturierungen, wo man dann sagt, es gibt die großen Banken rum und hat das übliche außergerichtliche Prozedere. Davon auf der Expo stehen natürlich die meisten immer halbwegs gut da, klar. Aber ja da ist auch noch relativ viel im Gang,

55:29 bin ganz beim Franz, es ist wahnsinnig schwierig umzuschulden. Auch gerade wenn man sagt, das geht ja noch mit Herkater da nimmt es sowieso keine neue Bank, das brauchen wir gar nicht andenken. Und aber auch bestehende Refinanzierungen und Restrukturierungen, gerade wenn ich mehrere Bankensektoren habe, sind unfassbar mühsam momentan. Also da sind wir noch lange nicht am Ende und da gehen wir davon aus, da wird noch einiges kommen. Dieses Jahr, nächstes Jahr, also sozusagen die Insolvenzwelle ist mit Sicherheit noch nicht ganz durchgeräuscht. Trifft aber nicht nur uns in Österreich, trifft Deutschland natürlich genauso und letztendlich auch

56:01 viele andere europäische Länder. das ist schon so ein Thema. Was ich interessant gefunden habe das habe ich mir nämlich rausgesucht, wir wollen jetzt noch ganz kurz zu den Chancen und Möglichkeiten kommen, Shared Parking. es gibt jetzt immer durch die IT es gibt immer mehr Möglichkeiten und Versuche, die Parkplätze, die zum Beispiel auf Supermärkten sind, bei Supermärkten sind, dass man die auch anders verwaltet, dass die auch wirklich genutzt werden. Also es sind schon, es ist immer in solchen Situationen die wir jetzt haben, es ist immer Bewegung drinnen und es kommen immer irgendwelche neuen interessanten Sachen.

56:44 Und Shared Parking, wenn wir jetzt zum Beispiel letztendlich ein paar Juka machen, die auch nichts anderes. Und da waren noch vor fünf sechs Jahren, hat jeder gesagt, was brauche ich das, ich verdiene eh genug in meinem Haus oder in meiner Anlage. Und jetzt kommt man drauf und sagt, ja eigentlich könnte ich die ja vermieten, diese Plätze und kommt mehr rein. es entwickeln sich auch durchaus interessante, positive Sachen aus dieser jetzigen Situation, rückblickend auch auf die Expo. damit Abschlussrunde Franz, was ist für dich so eine positive Entwicklung, eine Chance, die du siehst? Also das Positive, was ich aus München mitgenommen habe,

57:28 ist, es gibt Investoren, die bereit sind zu investieren und die werden früher oder später auch investieren. Es müssen eben die Verkäufer verstehen, dass sich die Preislandschaft geändert hat. Da sind wir auf dem Weg, weil auch denen hilft Liquidität weiter. Und da bin ich zuversichtlich, dass wir wieder den Aufwärtstrend sehen werden. Aber ich glaube nicht, dass es sehr schnell gehen wird und dass wir vor allem für das Niveau von dem wir kommen, werden wir sehr lange brauchen, um dort wieder hinzukommen, wenn wir es überhaupt in den nächsten Jahren wieder

58:09 erreichen werden. Aber es geht bergauf, das habe ich mitgenommen. Und sicherlich auf der Expo waren nicht die Leute dort, die mit dem Insolvenzverwalter diskutieren. Dort sind überwiegend Leute, noch auf gesunden Beinen stehen. Darum ist das auch ein guter positiver Zugang und da nimmt man was Positives mit. Franz, danke, ich finde das ja auch interessant. Man hat dann zum Beispiel als Österreicher so wie wir zuerst gesagt haben, wo wir uns ein bisschen in der eigenen Suppe kochen, hat man gemerkt, man kriegt ein neues Verständnis oder ein anderes Verständnis vom Markt und man sagt,, dann muss man einfach noch einmal irgendwo Abstriche machen,

58:51 dass man zu einer Bewegung kommt, weil ein starrer Zustand hilft dir letztendlich niemandem. Birgit was hast du noch mitgenommen? Was Chancen 2026 führt aus der Expo? Durchaus auch diesen leichten Optimismus, dass es doch leicht bergauf geht und sich wieder etwas tun wird, weil es tun muss. Kurz und bündig, Birgit danke. Ja, Gerald, du hast sozusagen das Schlusswort. Da mache ich das ganz kurz, ja. Also wie gesagt, ich fand die Expo eigentlich nicht

59:32 positiver, als ich es mir jetzt erwartet hätte. Und wie gesagt, bin beim Franz bei der Birgit, es wird lange dauern, ja. Wir gehen in der Talsohle bzw. wir blicken schon mal langsam den Abhang hinauf. Und Gerard, danke, was ich ganz spannend finde, welche neuen Ideen sich aus dieser ganzen Zeit entwickeln, weil man denkt ja als Mensch immer linear und man sieht das ja auch in einer linearen Zukunft und sagt ja, hoffentlich wird es besser und so der Österreicher neigt der Prinz gewählt dazu, aber dass es auch sicher komplett neue Entwicklungen geben wird, mit denen wir jetzt noch gar nicht rechnen

1:00:09 so wie die Birgit gesagt hat wir hätten vor drei Jahren gedacht, worüber wir reden bei Fachmarktzentren, man die nicht in einer Krisensituation laut Sarete umbaut, werden wir aber genauso in zwei, drei Jahren über positive Sachen reden und sagen, schaut's so kann man das auch machen und so werden einfach die Themen neu gelöst und dafür finde ich, die Expo Real wirklich gut, weil man kann jetzt sagen, ja die Stimmung war so, es waren weniger Leute oder mehr oder was auch immer, man tauscht sich aus und kommt dann letztendlich und das ist ja auch das Ziel auf irgendwelche neuen Ideen und damit freuen wir uns auf unsere nächste Ausgabe 2026 nach

1:00:49 der Expo Real, muss ich schauen, was wir heute gesagt haben wenn ich das auch wieder zitieren kann, dann würde ich sagen, naja, ist ja alles nicht so schlimm gewesen. Ich bedanke mich bei euch drei, dass ihr heute dabei wart, dass ihr Euch Zeit gehabt Habt, bei Ihnen bedanken wir uns fürs Zusehen, wie immer werden die Kapitel gesetzt und Sie können sich alle 211, heute waren die 211, alle 211 IMO live auf der Immobilienredaktion auf unserer neuen Webseite jederzeit anschauen und wir vier wünschen noch einen schönen Nachmittag, Wiedersehen, so, danke, cool war

1:01:31 Es, das war eine super, mir hat das irrsinnig Spaß

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