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dann maturiert halt, zum Glück ohne Zeitverlust. Das war eine knappe Geschichte. Und hab dann entschieden, dass ich es mit einem Studium von mich, mit meiner damaligen Einstellung, nicht ausgehen wird. Aber mit den vielen Talenten, die ich gespürt hab, dass da einiges möglich sein könnte. Ich wollte mal Sportler werden, dann hab ich auch gemerkt, das geht sich auch nicht ganz aus, Tennis und so weiter. Und hab dann bei einer Bank angedockt und dort das Wertpapiergeschäft von der Pike auflernen durfte. Und das hat mir riesig viel Spaß gemacht und mein früheres Berufsleben definitiv geprägt. Ich hab eine tolle Ausbildung bei einer österreichischen
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Großbank genießen dürfen und profitiere eigentlich heute noch davon. Von dem Spirit irgendwie, von der Ruhe, die man damals den Mitarbeitern gegeben hat. Und es war eine schöne Geschichte. Der Wechsel ins Mediengeschäft war dann eher zufällig, weil ein Kunde von mir in der Bank damals unter den Gründern der Tageszeitung Wirtschaftsblatt war. Und so sind wir dann ins Gespräch gekommen. Und ich hab mir gedacht, okay, das klingt mal spannend hier in der Redaktion jetzt nicht wirklich als Redakteur zu arbeiten, sondern da mal ein bisschen fachlich einzuwirken, was die Journalistinnen und Journalisten betrifft.
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Und es hat mir einfach riesig Spaß gemacht von Anfang an. Das werden einige auch so zu sehr sagen. Und was hat der jetzt mit Eurobibib zu tun? Der Grund unseres Treffens heute ist ein Newsletter, den du auf LinkedIn ausgeschildt hast. Nämlich die Angst der Selbstständigen. Und wenn man auch in der Mobilienbranche schaut, die meisten dort sind Selbstständige, sind Klein- und Mittelunternehmer, so wie wir es sind. Ich glaube, du warst auf. Wie viele Mitarbeiter hat dein Unternehmen? Je nachdem, wenn man rechnet zwischen drei und acht. Ja, da haben wir ungefähr die gleiche Größe. Drei, wir stellten einen Freelancer.
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Du hast da geschrieben über die Schwierigkeiten und Probleme, die man als Selbstständiger hat. Und vielleicht auch ein bisschen über die, welche Angst das mit sich bringt. Das ist auch ein kleiner Tabubruch. Wie bist du zu diesem Newsletter gekommen? Tabubruch deshalb, weil man als Selbstständiger stellt man sich selber ungern schwach dar. Ja, also es freut mich ja zum einen, dass diese Facette vom Newsletter, nämlich ich habe heuer begonnen, einen LinkedIn-Newsletter zu machen und möchte da ziemlich viele Schattierungen von mir irgendwie reinbringen. Da geht es mal um die Börse, dann um den Sport und dann halt auch um die
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Selbstständigkeit. Und in dem Bereich war es ganz markant, dass auf diesen einen Beitrag die Ängste der Selbstständigen letztendlich ein Feedback gekommen ist, dass alles überstrahlt, was ich im letzten Jahr gemacht habe und zur Struktur reagiert dann auf den Podcast. Wie kommt es jetzt zu diesen Ängsten letztendlich? Also wir haben schwierige Zeiten durchgemacht im Leben, in unserer Gesellschaft, Pandemie, Krieg und alles Mögliche. Und als mathematischer Mensch, der in der Selbstständigkeit eigentlich immer sehr solide Ergebnisse geliefert hat, und das habe ich nach wie vor in einem soliden Unternehmen
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da, aber wenn du mal einen Umsatz hast, quasi sage ich mal sechsständig Euro, knapp an der Million, dann fängst du an zu rechnen, wenn so eine Pandemie kommt und hast nicht nur Sorgen um deine Familie, um deine Gesundheit, sondern fangst auch, was ist, wenn mit mir was ist, mit den Mitarbeitern dann. Und rechne zu hoch, wenn jetzt überhaupt keine Umsätze mehr reinkommen. Das war ja alles nicht gelernt, was da passieren kann innerhalb von kürzesten Zeiträumen. Als digital aufgestellter Unternehmer war man eh gut positioniert, aber man denkt halt anders in der Selbstständigkeit als als Geschäftsführer einer Firma,
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wo ich früher in einem Konzern 15 Mitarbeiter gehabt habe, mit knapp zwei Millionen Umsatz, war es mir mehr oder weniger egal. Und auch wenn die enge Bindung zu den Mitarbeitern noch damals da war. Du hast mir eine meiner Fragen schon ein bisschen vorweg genommen. Genau dieser Unterschied, wenn du irgendwo Manager bist in einem großen Unternehmen, glaubst du, du hast es selber schon gesagt, da war es dir egal, aber glaubst du, dass die nicht auch gerade in Zeiten wie jetzt nach Corona, Wirtschaftskrise, diese Ängste vielleicht auch verstärkt haben und sagen, ich muss 10.000 entlassen? Na
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Klar, selbstverständlich. Oder glaubst du, dass die grundsätzlich mit dem Thema ganz anders stehen Können? Also im Vergleich und ich kenne ja beides und ich habe hier immer nah an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch agieren wollen und habe das auch gemacht, aber im Vergleich ist es natürlich ein ordentlicher Unterschied, ob du jetzt selbst quasi dann auch noch in der Letztverantwortung bist oder ob da ein Overhead noch mal drüber steht. Ich glaube, es kommt auch stark darauf an, ob du die Mitarbeiter selbst aufgenommen hast, ob die vielleicht sogar abgeworben hast. Ich habe immer tunlich vermieden,
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irgendjemand irgendwo abzuwerben, um da letztendlich auch nicht in die Situation zu kommen, eine noch stärkere Verantwortung zu haben, als man ohne dies hat. Und wir haben in Konzernen immer wieder Auszeichnungen bekommen, dass wir die geringste Fluktuation an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehabt haben, weil es offenbar gepasst hat. Aber natürlich ist es noch mal ein Riesenunterschied, ob du jetzt quasi selbst einmal auf Urlaub gehen kannst oder ob das gar nicht möglich ist in schwierigen Zeiten, weil einfach alle Löcher zu stopfen sind. Also die Hebelwirkung in den älteren Träumen usw. ist schon eine andere, wenn du selbstständig bist.
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Und ab einer gewissen Größe wird das Ganze halt relativ heftig. Ein Punkt auch in deinem Newsletter war die Bürokratie, die du im Uni hattest. Ich befasse mich jetzt mit dem Thema mehr in der Immobilienbauanschau. Da ist ESG, Corporate Sustainability Reporting, diese ganzen Sachen, da kommt ja eine Flut, wie irgendwie stark betrifft denn das auch die Börse und das Börsegeschäft. Die Immobilienlandschaft ist ja stark verwarnt mit der Börselandschaft. Und wir haben auch große börsennotierte Unternehmen im österreichischen ATX, die Immofinanz, die CAIMO, die SIMO, die da mit natürlich ganz eng auf mit mir verwogen sind und
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unseren Aktivitäten. Du sprichst das an, das ist genau das Problem. Wir haben im Geschäft eines Mediums, wenn du wie in unserem Fall als Berichterstatter über börsennotierte Unternehmen hier halt über die größten Unternehmen des Landes schreiben darfst oder berichten darfst, mit denen kooperieren darfst, halt importierte Bürokratie, weil die bekommen natürlich immer mehr regulatorisch ungehängt. Wenn du früher in einer Kooperation mit einem großen Partner ein paar E-Mails geschrieben hast und das dann dein Empire quasi besinkelt hast, hast du jetzt bei jedem Öffnungsvorgang deiner eigenen Mailbox irgendwelche Ängste.
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Es fasst du doch drüben um Gottes Willen. Was kommt jetzt wieder für ein Formblatt? 17b. Ob ich wegen Lieferketten gesetzt, eh nicht mit irgendwelchen Terrorfinanzierern zusammenarbeite oder sonst irgendetwas. Deswegen gilt fasst ein Umsatz, der zu klein ist, geht sich fast schon nicht mehr aus, wenn der ganzen Bürokratie rundherum. Die sind uns plötzlich böse geworden, die Unternehmen. Nur die Regulatorik hängt ihnen das einfach um. Und es ist auch schon zu bemerken, dass eine neue Generation an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern extra Tafel eingestellt wird, das abzuwickeln. Das geht halt alles zulasten vom Deckungsbeitrag des
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Unternehmens und wird halt auch für diese Partner mühsamer. Und das ist ein Punkt, der in den letzten Jahren wirklich explodiert ist. Ich traue mich als gewernte Österreicher hier die Bepflichtung auszudrücken, dass wir eine Art Goldplating noch haben und das ein bisschen wieder übertreiben im negativen Sinne. Tobi, es sieht ja noch einiges kommen. Der österreichische Kommissarger und der Ferses im Herbst hat sich ja auf Gefahren gehängt, mit dem CO2-neutralen Gebäudebetrieb 10 Jahre schneller zu sein, als es die EU vorgibt. Da werden sicher noch einige Dinge kommen, wenn du in die Zukunft schaust,
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diese Tafel und die angesprochene Angst oder diese Befürchtung eines Selbstständigen. Glaubst du, das wird noch mehr? Ich bin überzeugt. Also ich bin überzeugt, dass eine Verwaltungsreform, auf die wir seit Jahrzehnten irgendwie hoffen, diese überhaupt kein Thema mehr hat, ich glaube, es wird da noch viel, viel mehr kommen. Und die Ideen sind, glaube ich, nicht enden wollend, was in der Regulierung da ist. Nachhaltigkeit, du hast das auch angesprochen, eine superwichtige Sache. Aber man hat es irgendwie übertrieben. Und jetzt ist da eine Schattenindustrie rund um einen Geschäftsbericht, muss ein personortiertes Unternehmen einen
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Nachhaltigkeitsbericht machen, der noch mal viel komplizierter ist, Anfragen von all over the world, wie brav man denn in ISG-Themen ist. Also das kann auch am 10. vorbeischießen und dann fast irgendwie zu einer Mindset-Veränderung führen bei den Betreibenden, dass man diese wichtige Sache einfach gar nicht mehr will, weil man es wieder mal übertrieben hat. Also ich bin da sehr, sehr skeptisch. Und da kommt irgendwie auch so eine Unzufriedenheit mit der Selbstständigkeit heraus, warum muss ich mir das Ganze antun eigentlich als Selbstständiger? Weil man jetzt über gute politische Änderungen zum Beispiel
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liest, zum Beispiel Abschaffung, kalte Progression und sowas, für Selbstständige spielt das nicht. Das sind schon so die Schattenthemen, die halt dann nicht so groß in der Zeitung stehen. Weil ich mal behaupten möchte, dass die Selbstständigen selbst, die KMUs oder die EPUs, wenn sie nicht irgendwelche coolen Start-ups sind, keine Lobby haben in Österreich. Ich sage schon mal danke. Du preinst für das Thema Wertpapiergeschäft. Wenn man mehr von dir hören will, wo findet man deinen Podcast? Mein Podcast ist, Name ist Programm, also audio-cd.at.
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In Podcast nenne ich das Ganze, und ich spiele da bloß mit dem Silberling, mit dem Tonträger. Schaut irgendwie groß aus von der Marke her, aber ich bin auch stolz. Etliche Tage waren wir im Vorjahr in einzelnen Podcast-Charts von Österreich im Businessbereich. Und audio-cd.at ist die Adresse Wiener Börsesport Musik und mehr, heißt so quasi das Motto. Und da schaue ich halt, dass ich sämtliche Liebhabereien, die ich so habe, in den Podcastbereich auch reinbringen kann. Aber Hauptfokus ist businessorientiert. Bleibt mir nur noch ein Dank zu Sagen. Ich sage danke an
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dich. Ich sage heute zu Hause, danke fürs Zuschauen. Und wenn ihr keine Folge uns das Immobilial-Redaktion Office Tag mehr verpassen wollt, dann am besten gleich. Rechts oben die Newsletter abonnieren, oder noch besser registrieren auf der Immobilial-Redaktion, dann habt ihr Zugriff auf unsere neuen und mittelops-exklusiven News.