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Können wir da was gemeinsam machen? Wie weit ist das Gosthaus entfernt? Können wir da was machen? Es gibt so viele Möglichkeiten, das zu denken, und dazu brauchen wir zwei Sachen, nämlich einerseits die Ertüchtigung wissensmäßig der Beamten schafft, das auch wirklich anzugehen und das noch hautsam wie man es angeht. Und das Zweite ist, da brauchen wir natürlich die Politik, den politischen Willen, das auch wirklich immer wieder hinauszutragen, die Menschen davon zu überzeugen, dass das eine sinnvolle Sache ist. Denke an Energiegemeinschaften wenn ich mich unabhängig machen kann, zumindest zu einem Teil von den internationalen
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Stromenergiemärkten dann habe ich gewonnen. Hätte ich es vor zwei Jahren gehabt, hätte ich keine Angst Schmerz auf der Stirn gehabt ob ich die Wärme in meiner Wohnung leisten kann. Also da ist viel möglich. Es ist übrigens auch ein Thema, unsere Arbeitsgruppe, beim Symposium 16. oder 17. Oktober, auch Kommunen und Städte, auch Energiegemeinschaften, Kooperation, gemeinsam an Ortskernen arbeiten. Und ich bin schon sehr gespannt, am 17., bevor die Kate Blanchett auftritt, wird das Präsentiertes Ergebnis dieser Arbeitsgruppe Also bin sehr gespannt, wie man da agiert,
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nämlich genau in dieser Frage. Ich glaube gerade auch in Wien, dass es da mit der nächsten Bauordnungsnovelle noch einmal eine Liberalisierung braucht, um Energiewende, um CO2-Neutralität zu schaffen, auch im Sinne dieser Energiegemeinschaften dass es sagt, ich kann über zwei Häuser hinweg eine Gemeinschaftsanlage bauen, Solaranlage. Was wir brauchen, es ist ja nicht nur die Immobilienwirtschaft und die Bauordnung und sonstige Sachen, was wir dringend brauchen, ist dieses Freimachen der Wege für sinnvolle Lösungen.
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Es ist vollkommen unsinnig zu sagen, du musst eine Photovoltaikanlage auf dein Gebäude bauen. Entschuldige, nicht jedes Gebäude eignet sich für eine Photovoltaik. Und zweitens wenn man weiß, in drei Jahren erfunden worden ist, vielleicht machen wir ganz was anderes, um die Energie zu produzieren. Du weißt es nicht. Was mir wichtig wäre, ist diese Offenheit für Neues. Die Offenheit zum Beispiel, dass die Leute nicht mehr mit dem Auto fahren und keine Stellplätze brauchen. Die Offenheit zum Thema Energie. Die Offenheit bereits verwendet, Material wiederverwenden zu können. Da war mit der Abfallgesetznovelle ein bisschen
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was schon drin. Aber muss viel viel mehr gemacht werden. Ich will nicht jedem Schindel oder Tür und Tor öffnen. Was ich will, ist, dass es halt bei diesen Anstrengungen Menschen gibt, die dann sagen, ja das ist super, oder das ist nicht super, oder das ist eigentlich nur Umgehung, damit ich irgendwelche Kosten mehr sparen kann. Und anhand dieser Begutachtung, die Entscheidungen trifft, nicht aufgrund irgendeines Gesetzestextes der vor 100 Jahren geschrieben worden ist, dazwischen 80 mal novelliert wurde und jetzt wieder novelliert wird, vollkommen uninteressant. Wir müssen offen sein für Technologie,
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aber auch offen sein für die Veränderung in unserer Gesellschaft. Es ändert sich halt manches gerade und relativ rasch. Denkt dran, wir haben vor 10 Jahren schon gesagt, in Tokio macht nicht mehr 9% der Jugendlichen einen Führerschein, weil keiner mit dem Auto fahren will. Irgendwann wird das bei uns auch sein. Wir sind noch nicht so weit, aber im städtischen Bereich gibt es immer weniger Menschen, gerne mit dem Auto fahren weil wir halt einen guten öffentlichen Verkehr haben. Wir haben mit Florian Schmidl so ein kleines auch Gedankenspiel zum Thema unten mehr grün und oben aufstocken gemacht.
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Und er hat dann gemeint, es bräuchte vielleicht in der Bauordnung auch Anreizsysteme. Beispiel, setz einen Straßenbaum und du darfst 20 cm über die Fürsthöhe, setz drei und du darfst einen Meter drüber. Ganz einfache Sachen. Wärst du für das Einziehen solcher Systeme? Absolut. Wobei ich immer darauf Wert legen würde, dass die städtebauliche Planung von solchen Maßnahmen unterstützt wird. Also ich glaube, die Kommune, egal wie groß, braucht einmal einen Plan, wo es sein soll. Und wenn man diesen Plan hat, dann kann man sich zur Erfüllung dieses Plans überlegen,
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welche Zuckerln hängen wir aus, dass diese Dinge vielleicht nicht die Kommune selbst finanzieren muss, sondern von Dritten finanziert wird. Solche Sachen halte ich für sinnvoll. Aber ich bin generell für Anreizsysteme wenn sie geplant vorgegangen werden. Beispielsweise reden wir über Leerstandsabgaben. Keiner traut Sinn Wirklichkeit so richtig darüber, außer die Tiroler Vorauberger die nicht Wasser bis da oben stellen. Warum reden wir nicht über Maßnahmen, die einen Vorteil für die bringen, die das tun sollen. Also keine Strafe ist ein Vorteil. leer stehendes Gebäude zum Beispiel mit einer besseren
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Widmung auszustatten, würde aus einem einstehenden Gebäude vielleicht ein dreistöckiges machen, wäre attraktiv für den jetzigen Eigentümer, aber auch für den Projektentwickler der da was entwickelt. Und wenn man diese Widmung zeitlich begrenzt, dass man sagt, du kriegst jetzt eine Widmung für ein dreistöckiges Gebäude, aber nur für drei Jahre. Und wenn sie es noch drei Jahre nicht nutzt, erlischt sie wieder. Und da einen zeitlichen Druck aufzubauen, zwischen Grundeigentümern, Projektentwicklern, miteinander zu reden, sich zu einigen und dann etwas Gescheites zu machen, wo man den Stadtkern wieder verbessert,
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Menschen zurückholt, meine Anzahl der Bewohner, oft ein wichtiges Thema verbessert. Ich habe so viele Möglichkeiten, wunderbare Sache. Könnte man sofort machen. Sofort wahrscheinlich nicht, weil es viele Bedenksträger gibt, aber man könnte es machen. weißt du, es ist ja Verroge des Denkens. Wie denke ich, der wird bestraft, der macht das nicht so wie will, oder denke ich, ich kann nicht alles wissen. Ich beflügele die Menschen in Schritte voraus zu denken, gemeinsam mit mir zu denken an die Zukunft und damit etwas Gutes letztendlich zu erreichen und wäre natürlich schön,
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mein Gesetzgeber diese Dinge auch bisschen Platz Greift. Also besser motivieren statt sanktionieren. So ist es ja. Glaubst du, dass in Wien in einem gewissen Sinne auch der Stadtbild Schutz und Gründerzeit Haus Schutz vielleicht einen Schritt zurück machen müsste im Sinne einer Modernisierung und Nachverdichtung? Man hört ja jetzt auch schon Diskussionen mit den vielen Bäumen, die die Stadt setzt, aber wir verändern das Stadtbild zu sehr. Zwei schneidige Schwerte. Einerseits bin ich sehr verroh dass Wien so ist, wie es ist, weil meine deutsche Kollegin hat mich vor zwei Wochen besucht und hat gesagt, es ist so traurig in Deutschland,
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dass es diese Gründerzeit Häuser praktisch nicht gibt, die Öle ausgepumpt wurden. Wir haben diesen Schatz und wir sollten ihn nutzen. Diesen Ensemble-Schutz oder Stadtbildschutz aufzuweichen, ja gerne, aber es darf nicht in die Richtung gehen, dass wieder eine Bausubstanz mit fadenscheinlichen Gründen zerstört wird, weil jetzt eigentlich viel CO2 dadurch entsteht und dann meistens keine schöneren Gebäude also zumindest aus meiner Warte, entstehen. Es wäre schöner zu sagen, wir schützen die bestehende Bausubstanz,
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gehen die aber dann die Möglichkeiten mit den architektonischen Mitteln zum Beispiel moderneres aufzusetzen, um damit eine Melange zu schaffen zwischen alter Bausubstanz, neuer Bausubstanz, unterschiedlichen Baustilen. Also ich könnte mir da schon viel viel Gutes vorstellen. Was nicht sein darf, und das ist halt schwer, vor allem in großen Städten, Gemeindenwissende im Vrochengrund ganz genau, aber in großen Städten, zu beurteilen, welche Bausubstanz ist unter betriebswirtschaftlicher Sicht noch sinnvoll zu erhalten und welche nicht. Diese Entscheidung ist sehr sehr schwer, weil die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit kann ich nicht
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nur mit den Baukosten beurteilen, sondern ich muss auch die Auswirkungen auf die Umwelt, auf CO2, auf all diese Themen, Transporen, Beeinträchtigung der sozialen Nachhaltigkeit durch lange Baustellen etc. muss ich auch aus diesem Blickwinkel betrachten und das macht es nicht einfacher.