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egal wie durchwachsen gerade auch das Umfeld ist und man braucht einfach weiterhin vor allem auch in aktuellen Zeiten die Motivation und die trage nicht nur ich, sondern auch mein herausragendes Team und so schaffen wir es trotzdem in solchen Dienstleistungsqualität erfinden wir uns da offent neu und das gehört auch da dazu, also man muss auch diese Chance einfach an sich reißen, ergreifen und dann auch neue Wege finden. Das ist schon mein toller Aufruf, dem stimme ich voll und ganz zu. Lass uns jetzt zurückgehen, 2019, wir stehen kurz vor Corona,
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es ist schon hier und da ein bisschen im Gespräch, New Work, Homeoffice, weil die junge Generation andere Anforderungen ans Arbeitsleben, ans Leben überhaupt hat und dann kam Corona und es hat das Arbeiten mit einem Schlag verändert. Wenn du heute ein bisschen an diese Veränderungen für dich zusammenfasst und schaust, was aber es geblieben ist von Corona, was war denn das Beste, was wir heute vielleicht gar nicht hätten? Das Beste was wir heute gar nicht hätten, ist glaube ich schon der große Sprung in der Digitalisierung, dass jeder für sich auch überlegen muss, wie er seine Prozesse effizienter gestalten kann,
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um auch wiederum maximale Ergebnisse rauszusuchen. Es hat mit Corona begonnen und setzt sich jetzt durch die aktuellen Situationen mit Zinserhöhungen, Kim-Verordnung, Bestellerprinzip fort. Also wir haben ja in Wahrheit eine multiple Krise in kurzer Zeit erleben müssen und deswegen muss man auch hier einfach möglichst flexibel drauf reagieren und sich weiter verändern, effizienter werden, um dann am Ende des Tages für sich auch gute Ergebnisse einspielen zu können, auch wirtschaftlicher Natur. Und Zuschauen, nichts tun, ist das Schlechteste, was man machen kann, sondern man muss einfach mit der Zeit
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mitgehen, sich bewegen. Wir waren damals in der Corona-Situation schon gut aufgestellt, weil wir alle über Laptops, Docking-Station verfügt haben. Das heißt, wir waren dafür ausgestattet. Man muss sich das natürlich auch so vorstellen, dass ein Makler viel unterwegs ist, viel auch remote arbeitet. Das war schon vor Corona so und damit hatten wir sicherlich auch einen zeitlichen Vorsprung, dass wir dann einfach gesagt haben, gut, jetzt holt jeder sein Laptop aus dem Büro ab und dann wird er über die nächsten Tage, Wochen einfach von zu Hause aus arbeiten. Also da gab es bei uns jetzt nicht den großen
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Umstellungsprozess. Da waren wir entsprechend schon gut gerüstet, aber es ist natürlich gekommen, um das Thema Homeoffice. Das heißt, wir haben flexible Arbeitsmodelle, von der Gleitzeitvereinbarung bis hin zu Homeoffice-Tagen kommt natürlich auch immer auf die Bereiche drauf an, beziehungsweise eben für die Makler, dass sie immer remote arbeiten. Das heißt, sind auf Terminen unterwegs, würde ein Termin ausfallen, sich in das nächste Café oder in nächsten Park zu setzen, von dort aus dann die E-Mails abzuarbeiten, die administrativen Dinge wiederum zu erledigen und dann zum nächsten Termin weiterzufahren.
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Genau das sind einfach die Punkte, man auch in dem Bereich im Vertrieb flexibel sein kann und darf. Digitalisierung, wenn es auch um die Vermarktung von Immobilien geht, wir haben zur damaligen Zeit dann sehr rasch 360 Grad-Rundgänge noch einmal auf unser Portfolio größer ausgerollt. Also auch das war nicht der Startschuss die Corona-, noch einmal eigentlich der Anstoß, hier vermehrt auch auf solche Vermarktungsmaßnahmen umzusteigen, hier Alternativen anzubieten, damit auch Interessenten von zu Hause aus besichtigen gehen können. Wir sind jetzt mittlerweile von den 360 Grad-Rundgängen
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ehrlicherweise aber wieder spurweg weggekommen und gehen mehr in Richtung Kurzvideos, weil es gerade auch wiederum der zeitliche Wandel so fragt, das heißt auch die jüngere Generation mit kürzeren Videos deutlich mehr auf unsere Werbemaßnahmen reagieren, das heißt von Reels, Instagram, jetzt eben auch EHL auf TikTok, wo wir versuchen all diesen Content zu streuen und zu generieren. Auf der anderen Seite Corona-Phase. Wir in der Wohnungsvermittlung haben uns trotzdem irgendwo als Systemerhalter gesehen, weil jeder muss wohnen und Corona ist plötzlich
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schlagartig gekommen in einer Situation, wo viele Personen ohne Wohnung da gestanden sind und gesagt haben, ich brauche aber trotzdem in einem Monat ein neues Zuhause, da muss das Rädchen weitergehen. Hier haben wir trotzdem von zu Hause aus zwar unsere administrativen Tätigkeiten abgewickelt, waren dann aber dennoch für Besichtigungen unterwegs, sei es mit Türe öffnen, Kunden alleine durchspazieren gehen, Masken, Desinfektionsmittel ausgerüstet und so weiter. Also ist bei uns das Rädchen nicht still gestanden. Du hast es selber angesprochen, hat 3D-Rundgänge, Partie, Fotografie gemacht. Ist ja oft so ich kenne das auch bei mir aus dem Bereich der
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Programmierung, wenn da was Neues kommt, dann bist du am Anfang enthousiastisch und dann machst du vielleicht überhaupt nur noch das, du machst das als Overkill und dann pendelt es sich ein. Du verwendest es wirklich dann, wenn du brauchst und wenn es Sinn macht, weil es dann nicht nur diesen Bau-Neueffekt hat. Glaubst, dass auch jetzt in der Immobilienbranche, auch mit ESG und dem Ganzen, ist ja ein gewachsener Digitalisierungsanspruch, dass wir schon langsam in eine Phase kommen, wo sich das einpendelt und sagen, wir setzen das genau richtig und so ein wie wir es brauchen, statt wir überdigitalisieren und 360°-Rundgänge und keine
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Ahnung, was es noch alles gibt, Smartlocks und diese ganzen Sachen. Also die Überdigitalisierung hat sicherlich vor, ich hätte gesagt, 15, 10 Jahren starken Einfluss gehabt, zum Beispiel in der Immobilienentwicklung da, wo in aller Munde das Thema Bussystem war. Das sind aber zum Beispiel auch wieder Punkte, die sehr subjektiv sind mittlerweile, also das wird jetzt nicht mehr durchwegs gefragt von jedem Kunden, gibt es hier ein Bussystem, sondern es sind tatsächlich nur noch Einzelne, die sich das wünschen und ein Teil der früheren Anwender sagt, ihr habt das einmal gehabt und das funktioniert
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so überhaupt nicht und es kompliziert und auch die Programmierung und ich brauch da immer einen Techniker. Also da ist eigentlich wieder so ein bisschen der Weg weggekommen vom Bussystem und auch so das Thema Immobilienvermarktung. Klar, man will innovativ sein, man stürzt sich gleich auf neue Möglichkeiten, Varianten, sicherlich aber auch nur dann wenn man davon überzeugt ist. Es gibt Kleinigkeiten, da kann man sich bisschen austesten, um dann zu sehen, es wirklich einen Effekt und Erfolg, aber man muss sich einfach mitentwickeln mit der Zeit und so, wie ich es vorhin gesagt habe, gerade das Beispiel 360-Grad-Rundgänge.
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Erstens einmal war es genau vom Zeitpunkt her zum Thema Corona-Situation, eben Besichtigungsmöglichkeiten eher eingeschränkt und mit Vorsicht zu genießen, da war es wichtig, essentiell. Jetzt ist es wahrscheinlich ein nice to have, wenn man so was anbietet und es geht aber weiter in Richtung Kurzvideos, Reels, die dann besser angenommen werden. Also wir schauen uns auch immer wieder an, wie oft werden dann diese Tools genutzt bei den Immobilien angeklickt. Man muss auch große Unterschiede von den Zielgruppen sicherlich auch anstellen, das heißt für die jüngeren Generationen sind es dann die Videos, ist es ein gehobeneres Klientel,
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wo es vielleicht auch um eine Luxuswohnung geht, wo man sich vielleicht auch im Nachhinein darüber mit Familienmitgliedern austauschen möchte, dass man sich dann eher bei einem 360-Grad-Rundgang durchklickt, wo man dann auch schon Maßeinheiten der Räume sehen kann, die Aussicht von der Immobilie ein bisschen besser im Fokus hat, dann hat das sicherlich auch seine Vorzüge. Aber natürlich, Innovation gehört dazu, man möchte sich auch abheben mit neuen Produkten, neuen Tools. Auch diese Tools verändern sich und deswegen muss man da einfach dranbleiben. Ich hatte jetzt vor kurzem auch erst wieder einen Call mit
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einem Proptech-Unternehmen und das sind so Dinge, da habe ich selber einen sehr hohen Anspruch, setze mich mit diesen Themen auch stark auseinander und versuche hier auch für meine Tätigkeit, mein Team einzelne Stellschrauben noch einmal fester zu drehen und zu sagen, hat für uns einfach einen immensen Effekt auf die Dienstleistungsqualität, auf die Effizienz in unserer Arbeitsleistung und deswegen es macht mir sehr viel Freude, sich auch mit diesen Themen auseinanderzusetzen und sich hier einfach mitzuentwickeln. Ich glaube auch, dass gerade euer Business ist ein People-to-People-Business und dass ich, wenn ich schon um den Menschen sehe,
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der mir das anbietet und der mich da vielleicht berät, eben wie die aus sehr vielen Leuten effizienter sind in der Marke. Also schlussendlich ich bin davon überzeugt, dass gerade die Immobilienwohnungsvermittlung sich ganz stark auf Emotionen bezieht. Es geht hier um ein meist dringendes Wohnbedürfnis, um eine Einmalinvestition, wenn es um eine Kaufentscheidung geht, um eine Lebensentscheidung und da ist auch der Austausch unter einem Vertriebsmitarbeiter, unter dem Kunden immens wichtig. Es wird ja oftmals die Frage gestellt, werden virtuelle Besichtigungen das persönliche Geschäft mit
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dem Makler irgendwann einmal ablösen? Ich beantworte das mit einem großen Nein, weil es einfach viel zu emotional behaftet ist, weil eine persönliche Komponente im Vordergrund steht, weil ein Makler viel genauer auch noch einmal die Immobilie vor Ort erklären kann, viel genauer auf die Bedürfnisse vom Kunden eingehen kann und das wird jedes digitale Tool wohl nie ersetzen können. Es kann nicht ersetzen, was ich für ein Bauchgefühl habe, wenn ich in die Ohren reingehe. Auch Unsicherheiten die vielleicht im Raum stehen, abzuschwächen oder zu erklären. Es gibt wohl einige Möglichkeiten, wo Kunden sich alleine in Immobilien aufhalten können,
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sich die ansehen können, mit digitalen Türschlosssystemen und Co. Habe ich aber auch schon zum Beispiel ein Feedback bekommen, dass diese Interessenten oftmals damit beschäftigt sind, sich damit aufzuhalten, wo sind Mängel in der Wohnung und zu sagen, ich habe diese nicht hergestellt oder ich habe sie nicht produziert, die waren schon da, ich habe nichts beschädigt. Also es sind so spannende Ansätze und deswegen so gerade die persönliche emotionale Komponente spielt eine wesentliche Rolle. Man weiß ja nie, welcher Mensch ist jetzt wirklich dann mein Kunde besichtigt, das ist ja jetzt besonders technikaffin oder weniger
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technikaffin, muss man glaube ich einen gesunden Mittelweg da Abfinden. Ich sehe es oftmals als Ergänzung, also genauso wie der 360 Grad Rundgang weniger, dass wir davon ausgegangen sind, dass wir mit solchen Besichtigungstools eine persönliche Besichtigung dadurch ersetzen können. Es war viel mehr als Ergänzung, vor allem um nach einer persönlichen Besichtigung das dann eben Freundenbekannten zu zeigen und jetzt wirklich nicht der Ersatz. Ja, es kommt hin und wieder vor, wenn Kunden im Ausland wohnen, per se persönlich nicht vorbeikommen können, dass dann solche Tools helfen können, ist dann aber oftmals
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so, dass wir dann auch fragen, gibt es Freunde, Bekannte, die hier in der Umgebung wohnen, dass wir zumindest mit denen einmal besichtigen gehen können oder eben auch dann eine Videobesichtigung, wo wir vor Ort sind und dann noch einmal durch begleiten können, weil dann kann ich auf Fragestellungen einfach ganz anders reagieren und das ist uns einfach wichtig und einfach dieser persönlichen Kontakt und Austausch zu den Kunden.