Digital Findet Stadt Geschäftsführer Steffen Robbi am diesjährigen Innovationskongress

Digital Findet Stadt Geschäftsführer Steffen Robbi am diesjährigen Innovationskongress

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Der Innovationskongress von Digital Findet Stadt lieferte viele spannende Impulse und zeigte die Bedeutung der Digitalisierung für zukunftsweisende Themen wie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft auf. Steffen Robbi zog ein positives Zwischenfazit und blickt optimistisch auf die weitere Entwicklung der Branche, auch wenn die Einführung neuer Technologien immer auch Herausforderungen mit sich bringt. Der intensive Austausch und die Vernetzung auf dem Kongress bieten wertvolle Gelegenheiten, gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Steffen Robbi zeigte sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Kongresses: "Sehr gut. Tolle Vorträge in einer sehr coolen Location, einer Genossenschaft, die in einer starken Mischnutzung gezeigt hat, wie Wohnen, Arbeiten, Eventräumlichkeiten und viele weitere Initiativen unter einem Dach vereinigt werden können. Richtig gut und eine sehr spannende Konferenz."

Besonders die Keynote von Karin Huber-Heim zum Thema Kreislaufwirtschaft und die spannenden PropTech-Unternehmen beeindruckten ihn. Das Kernthema Digitalisierung und wie sie Nachhaltigkeitsprojekte und die Kreislaufwirtschaft unterstützen kann, stand im Fokus und lieferte viele neue Impulse.

Besonders die Keynote von Kari Huberheim zum Thema Kreislaufwirtschaft und die spannenden PropTech-Unternehmen beeindruckten ihn. Das Kernthema Digitalisierung und wie sie Nachhaltigkeitsprojekte und die Kreislaufwirtschaft unterstützen kann, stand im Fokus und lieferte viele neue Impulse.

Digitalisierung - Wo stehen wir und wo geht die Reise hin?
 
Auf die Frage, ab wann man von einer Überoptimierung oder Überdigitalisierung sprechen kann, sieht Steffen noch Entwicklungspotenzial: "Ich glaube, da haben wir noch ein Stück zu gehen. Im Moment haben wir eher das Thema, dass wir eine mitten in einer rasanten kulturellen Entwicklung stecken - auf der einen Seite gibt es Technologien, die mittlerweile schon doch viele anwenden – auf der anderen Seite steckt der Mindset noch in den gewohnten Arbeitsweisen, die Prozesse sind veraltet. Das führt noch zu Konflikten." Er betont, dass es nicht nur darum geht, Daten zu sammeln und auszuwerten, sondern auch darum, digitale Strukturen und Prozesse zu etablieren und das Thema Zusammenarbeit neu zu definieren. 

Er betont, dass es nicht nur darum geht, Daten zu sammeln und auszuwerten, sondern auch darum, digitale Strukturen und Prozesse zu etablieren. 

KI-Regulierung durch den AI-Act Fluch oder Segen?
 
Ein wichtiges Thema wird im nächsten Jahr der AI-Act sein, der KI regulieren soll. Steffen sieht darin sowohl Chancen als auch Herausforderungen: "Wenn man Europa im Wettbewerb mit Asien und Amerika betrachtet, bringt uns der AI-Act zusätzliche Regulierungen, der Unternehmen potenziell ausbremsen könnte - weil sie sich erklären müssen oder weil sie manche Daten nicht nutzen können."


Dennoch sieht er die Notwendigkeit, Menschenrechte zu schützen und gefährliche Software zu regulieren. Auch wenn es für Unternehmen eine gewisse Einschränkung bedeutet, hält er es für vertretbar. Den Zeitpunkt der Regulierung, während die Digitalisierung gerade erst Fahrt aufnimmt, sieht er nicht als problematisch an: "So wie wir einen besonderen Wert auf Nachhaltigkeitsthemen legen, so sehe ich die EU auch in der Verantwortung Persönlichkeitsrechte und Menschenrechte zu schützen." 

Ausblick auf den weiteren Kongressverlauf

Für den Nachmittag standen noch spannende Vorträge und Kamingespräche auf dem Programm, in denen in kleineren Runden intensiv diskutiert wurde. Abgerundet wurde der Kongress durch ein Abendprogramm mit Networking, Cocktails und DJ Mauri Q.

Fazit

Der Innovationskongress von Digital Findet Stadt lieferte bereits zur Halbzeit viele spannende Impulse und zeigte die Bedeutung der Digitalisierung für zukunftsweisende Themen wie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Steffen Robbi zog ein positives Zwischenfazit und blickt optimistisch auf die weitere Entwicklung der Branche, auch wenn Regulierungen wie der AI-Act Herausforderungen mit sich bringen. Der intensive Austausch und die Vernetzung auf dem Kongress bieten wertvolle Gelegenheiten, gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Transkript

0:20 Immobilien-Redaktion Office Talk Event Edition. Wir sind am Innovations-Kongress von Digital Finded Stadt. Bei mir ist jetzt Steffen Robby, Geschäftsführer von Digital Finded Stadt. Steffen, Halbzeit, Mittagspause, wie ist dein erstes Fazit? Sehr gut. Tolle Vorträge, sehr coole Location, eine Baugruppe hier, die in einer sehr starken Mischnutzung gezeigt hat, wie Wohnen und viele viele Initiativen unter einem Dach vereinigt werden können. Richtig gut und eine sehr spannende Konferenz. Und ich habe auch schon ein paar Bilder drüben gemacht. Ihr seid auch ziemlich voll. Ja, genau. Was mich aufgrund unserer

0:52 Parallelveranstaltungen mit der ÖGNI selber sehr positiv überrascht. Aber wir haben mit der Kari Huberheim zum Thema Kreislaufwirtschaft eine ganz tolle Kickoff oder Keynote gehabt. Sehr sehr spannende Proptechs. Unser Kernthema ist ja die Digitalisierung und wie kann sie Nachhaltigkeitsprojekte, Kreislaufwirtschaft und mehr unterstützen. Und da waren auch für mich denen das Thema ja sehr intensiv beschäftigt, aber doch viele neue Impulse auch dabei heute. Ja also ich freue mich schon auf den zweiten halben Tag. Ich schaue mir, ihr habt mir auch einige Vorträge selber angeschaut und es gibt ja wirklich,

Vollständiges Transkript anzeigen

1:30 optimieren kannst du überall, digitalisieren kannst du überall, aber stellt man sich dann nicht auch manchmal die Frage, ab wann ist denn optimiert, überoptimiert und ab wann ist denn digitalisiert, überdigitalisiert? Also die Frage stellt sich mir, wenn wir mal irgendwie ein Artikottes Level erreicht haben. Ich glaube, da haben wir noch ein Stück zu gehen. Im Moment haben wir eher das Thema, dass wir irgendwie einen riesigen Kulturgleich haben auf der einen Seite. Technologien, die mittlerweile schon doch viel können, von dem Mindset her, von den gewohnten Arbeitsweisen, das einfach noch zu Konflikten führt,

2:08 die Prozesse sind veraltet. Und da rede ich jetzt nicht nur von bin, generell das Thema Daten zu sammeln, auswerten, zur Verfügung zu stellen, digitale Strukturen und Prozesse zu etablieren. Also bis wir dann überoptimieren, ich, sind wir noch weit Weg. Brauchen wir noch vielleicht zwei oder drei Generationen? Genau, da sind wir eher mit Überregulierung im Moment beschäftigt. Das ist vielleicht schon eher ein Thema, aber ja. Überregulierung ist ein gutes Stichwort. Nächstes Jahr kommt da ja iAct. Was glaubst du, wie sehr wird das der ganzen KI- Proptech-Szene noch einmal ein Dämpfer geben? Boah, das ist eine gute Frage.

2:47 Wie hat sich die DSV-WO auf uns ausgewirkt? Ein Dämpfer naja, für wirklich große Entwicklungen international, wenn man sagt, möchte jetzt, also man sieht jetzt Europa im Wettbewerb zu Asien und Amerika, ist das natürlich wieder eine zusätzliche Regulierung, die jetzt potenziell Unternehmen ausbremst, weil sie sich erklären müssen, weil sie viele Daten nicht nutzen können, weil sie natürlich Start-ups oder neue Entwicklungen blockieren. Aber ich meine, letztendlich geht es darum, unsere Menschenrechte zu schützen. es geht ja darum, beim iAct Software zu kategorisieren,

3:27 in unschädlich, eventuell gefährlich und bis hin zu wirklich sehr schädlich und gefährlich. Ich finde das schon hilfreich, dass wirklich gefährliche Software, wo militärische Entwicklungen unterstützt werden, die auch besonderer Sorgfaltspflicht unterliegen. Auch, dass ich jetzt Kamerasysteme, persönliche Daten nicht auswerten dürfen, dass Emotionen am Arbeitsplatz nicht ausgewertet werden dürfen. Also wenn du mich jetzt sozusagen als Endnutzer fragst, finde ich das durchaus sinnstiftend der Regulierungen für die Unternehmen, für die Wirtschaft.

4:07 Ja, es ist eine gewisse Einschränkung, aber ich glaube durchaus in einem vertretbaren Maße. Glaubst du, dass nicht vielleicht der Zeitpunkt auch ein bisschen schwierig ist? ganze Thema Digitalisierung nimmt in den letzten ein zwei Jahren erst so richtig Fahrt auf und jetzt kommt das? Glaub ich nicht. Eigentlich nicht. finde es gut, dass wir das gemacht haben. Also sozusagen aus meiner Europäersicht finde ich es so wie wir die Nachhaltigkeit besonders pushen, da sehen wir uns auch sehr stark in der Verantwortung mit Persönlichkeitsrechten, mit Menschenrechten. Darum geht es ja dort sehr stark und das finde ich

4:40 grundsätzlich gut. Wirtschaftlich wie gesagt, muss man das ein bisschen bewerten, aber zumindest hätte ich jetzt die großen Nachteile noch nicht erkannt. Sicherlich gibt es die aber ... Kommen wir nochmal zurück zum Kongress. Was steht am Nachmittag noch auf dem Programm? Was kommt noch, bevor wir dann alle in die Hofburg zur Ökne gehen? Wir haben noch ein paar sehr spannende Vorträge wieder, aber wir haben auch Kamin-Gespräche, die haben sich nämlich sehr bewährt die letzten Jahre. Da haben wir hier von unseren Ausstellern größtenteils kleinere Runden. Also wir teilen uns dann auf in so Workshop-Charakter,

5:21 wo wir da doch sehr diskussionsstark in die Tiefe gehen können. Da freue ich mich besonders drauf. Das war's für zum nächsten. Tschüss Tschüss Tschüss Tschüss

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