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Die unsichtbare Villa: Wie Off-Market-Vermittlung im Wiener Luxussegment funktioniert

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Eine Villa, deren Adresse geheim bleibt, zwei Jahre Vorbereitung für die internationale Platzierung – und ein Maklerduo, das nach eigenen Angaben bislang jeden Auftrag über Empfehlungen bekommen hat: Für den zweiten Teil des OfficeTalks trafen Mag. Richard Buxbaum und Benedikt Buxbaum, BA (BUXBAUM Immobilien), Walter Senk an einem Ort, den sie nicht verraten dürfen. Ein Gespräch über das Geschäft mit der Diskretion – und darüber, warum die attraktivsten Villen Wiens nie auf den Portalen auftauchen.

Was bedeutet Off-Market-Vermittlung?

Off-Market-Vermittlung bezeichnet den Verkauf einer Immobilie ohne öffentliche Vermarktung: kein Inserat, kein Portal, keine Adresse im Netz. Stattdessen wird das Objekt einem kleinen, vorqualifizierten Kreis potenzieller KäuferInnen direkt präsentiert – über das Netzwerk des Maklers und dessen Kooperationspartner. Im Luxussegment ist das nicht die Ausnahme, sondern vielfach das bevorzugte Modell.

Wie groß dieser unsichtbare Markt ist, lässt sich naturgemäß nur schätzen: Die Off-Market-Studie des Beratungsunternehmens HPBA mit dem Forschungsinstitut bulwiengesa bezifferte das Off-Market-Transaktionsvolumen im DACH-Raum auf 50 bis 80 Milliarden Euro pro Jahr – eine von den Studienautoren selbst als grobe Schätzung bezeichnete Größenordnung, deren Methodik in der Branche auch kritisch diskutiert wurde. Bemerkenswert ist ein zweiter Wert aus derselben Studie: Off-Market-Deals kommen demnach in 67 Prozent der Fälle zum Abschluss, klassische Bieterverfahren nur in rund 40 Prozent.

Warum kommen die attraktivsten Villen nicht auf die Portale?

Die Antwort von Richard Buxbaum ist eindeutig: Bei besonders attraktiven Villen sei es „sowohl für die Eigentümer als auch für die zukünftigen Eigentümer wichtig", dass diese „nicht einfach über die diversen Portale gewälzt wurden". Wer ein außergewöhnliches Objekt besitzt – oder erwerben will –, wünscht sich eine exklusive Präsentation statt öffentlicher Sichtbarkeit. Es geht um den Schutz der Privatsphäre, um die Wahrung des Objektwerts und nicht zuletzt darum, dass nur ernsthafte, geprüfte InteressentInnen überhaupt eine Besichtigung bekommen.

Der Ort des Gesprächs ist dafür selbst das beste Beispiel: eine Villa, die das Duo Buxbaum aktuell als Eigentümervertreter betreut und über einen Zeitraum von zwei Jahren für die internationale Platzierung vorbereitet. „Wir erzählen nur, dass die Qualität zu uns passt, aber nicht, wo diese Villa genau steht", sagt Richard Buxbaum. Es ist übrigens nicht das einzige Objekt, das die beiden off market anbieten.

Wie findet man KäuferInnen, die man nicht suchen darf?

Über Netzwerke – und über Menschen, die ihre KundInnen wirklich kennen. Bei der Vermarktung derartiger Villen arbeiten die Buxbaums regelmäßig mit Kooperationspartnern im In- und Ausland. Die zentrale Frage laut Richard Buxbaum: „Wer kennt seine Kunden sehr gut" – und kann aufgrund langjähriger Beziehungen und früherer Transaktionen einschätzen, für wen das Objekt geeignet ist? „Hier geht es sehr viel um Vertrauen und darum, dass nur die richtigen potenziellen Käufer hierher gebracht werden."

Das Neugeschäft selbst funktioniert nach demselben Prinzip: In der knapp zweijährigen Firmengeschichte kamen nach eigenen Angaben sämtliche Aufträge über Empfehlungen zustande – gestützt auf Richards mehr als 35 Jahre Branchenerfahrung und zunehmend auf das Netzwerk des Juniors. Bei jeder Anfrage stellt sich das Duo die Mehrwert-Frage. Fällt die Antwort negativ aus, wird das Mandat weitergegeben: „Dann gibt es andere, die sich besser für die Vermarktung eignen."

Der Markt gibt dem Timing recht

Das Umfeld für hochwertige Wiener Wohnimmobilien hat sich 2025 deutlich aufgehellt. Laut dem Wohnmarktbericht von OTTO Immobilien (Herbst 2025) stieg das Transaktionsvolumen bei Häusern und Villen im ersten Halbjahr 2025 um 42 Prozent auf 207 Millionen Euro, die Zahl der Verkäufe legte um 54 Prozent auf 225 zu; der Median-Kaufpreis kletterte um knapp sieben Prozent auf 680.000 Euro. Zur Einordnung des Bestands: In den vier klassischen Nobelbezirken Hietzing, Döbling, Hernals und Währing zählte OTTO zuletzt (Datenbasis 2020) rund 9.000 Villen – 84 Prozent der KäuferInnen waren ÖsterreicherInnen.

International bleibt Wien dabei der ruhige Pol: Im Prime International Residential Index des Knight Frank Wealth Report 2026 legten die Luxuswohnpreise weltweit 2025 im Schnitt um 3,2 Prozent zu, Wien kam auf moderate 1,3 Prozent – weit entfernt von Ausreißern wie Dubai (+25,1 Prozent). Was nach Schwäche klingt, ist im Luxussegment ein Verkaufsargument: Wertstabilität. Und die zahlungskräftige Klientel wächst – laut Capgemini World Wealth Report 2026 stieg die Zahl der MillionärInnen weltweit 2025 um 7,9 Prozent auf 25,3 Millionen, das Segment der UltravermögendInnen sogar um 9,4 Prozent.

Drei Standbeine, zwei Personen

Auf die Feststellung, das Unternehmen stehe auf zwei Beinen, korrigiert Richard Buxbaum schmunzelnd: „Sagen wir: Wir haben drei Beine. Im Endeffekt zwei Personen, drei Beine – wir stehen da recht gut." Neben der Villen-Beratung in der Eigentümervertreter-Rolle ist das zweite Standbein ein Exklusivmandat: Seit Anfang 2025 beraten die Buxbaums eine österreichische Privatstiftung beim strategischen Aufbau eines Immobilienportfolios – die ersten zwei Häuser wurden im Vorjahr angekauft, weitere sollen heuer folgen. Das dritte Bein ist die klassische Wohnmakler-Tätigkeit, inklusive der Vermietung jener Häuser, die für die Stiftung erworben wurden.

Bemerkenswert offen spricht der Senior darüber, dass die Auswahl in beide Richtungen funktioniert: Er habe in den zwei Jahren durchaus auch abgelehnt, mit der einen oder anderen Stiftung zu arbeiten – wenn die wertschätzende Augenhöhe fehlte. Die Zusammenarbeit müsse so gestaltet sein, dass die Auftraggeber es wissen, „Bitte und Danke zu sagen".

„Ladenhüter passen nicht zu uns" – die Acht-Wochen-Regel

Neben den Markenkernwerten – dem „Triple A" aus aufmerksam, authentisch und ambitioniert – nennt Richard Buxbaum einen vierten Faktor, der über die Auftragsannahme entscheidet: Effizienz. „Wir übernehmen etwas mit Rahmenbedingungen, unter denen wir binnen acht Wochen die Immobilie verkauft haben. Alles andere – Ladenhüter und sonstige Themen – passt zu uns als Zweier-Duo nicht dazu." Die Bilanz nach eigenen Angaben: Bei allen übernommenen Vermittlungsaufträgen wurde binnen acht Wochen ein Käufer präsentiert, häufig über dem Angebotspreis.

Und der Junior? Benedikt Buxbaum kann allen drei Standbeinen etwas abgewinnen, sieht sich aktuell aber am liebsten im direkten Kundenkontakt – im Hineinhören „in die Emotionen und in die Dringlichkeit der verschiedenen Eigenschaften, die eine Immobilie mitbringen soll". Vom frisch verheirateten Pärchen auf Wohnungssuche bis zur Villa ohne Adresse ist es bei BUXBAUM Immobilien offenbar ein kürzerer Weg, als man denkt.

Das gesamte Gespräch sehen Sie im Video.

Häufige Fragen

Was bedeutet Off-Market-Vermittlung bei Immobilien?
Off-Market-Vermittlung ist der Verkauf einer Immobilie ohne öffentliche Vermarktung. Das Objekt erscheint auf keinem Portal und in keinem Inserat, sondern wird einem kleinen, vorqualifizierten KäuferInnenkreis diskret über das Netzwerk des Maklers angeboten.

Warum verkaufen EigentümerInnen eine Villa off market?
Die wichtigsten Motive sind Diskretion und Schutz der Privatsphäre, die Vermeidung von Besichtigungstourismus sowie die Wahrung des Objektwerts – ein Objekt, das lange öffentlich inseriert war, gilt schnell als „verbrannt".

Wie findet man Off-Market-Villen in Wien?
Praktisch ausschließlich über spezialisierte MaklerInnen und deren Netzwerke. Der Zugang läuft über Empfehlungen und Kooperationspartner, die vorqualifizierte KaufinteressentInnen aus langjährigen Beziehungen kennen.

Sind Off-Market-Verkäufe teurer oder günstiger?
Belastbare Belege für einen generellen Preisvorteil gibt es nicht. Die HPBA/bulwiengesa-Studie weist aber auf eine deutlich höhere Abschlusssicherheit hin: 67 Prozent Erfolgsquote bei Off-Market-Deals gegenüber rund 40 Prozent bei klassischen Bieterverfahren.

Wie groß ist der Off-Market-Markt im DACH-Raum?
Die HPBA-Studie mit bulwiengesa schätzt das jährliche Off-Market-Transaktionsvolumen im DACH-Raum auf 50 bis 80 Milliarden Euro – eine Größenordnung, keine exakte Messung, da diese Transaktionen naturgemäß nicht öffentlich erfasst werden.

Transkript

0:10 Herzlich willkommen zu unserem Office Talk hier in einer Villa. Wir dürfen allerdings nicht sagen, wo sie ist. Wir dürfen auch nicht allzu viel über die Villa preisgeben. Ich darf aber sagen, mit wem ich hier sitze, nämlich mit Richard Buchsbaum und seinem Sohn Benedikt Buchsbaum. Und wir werden uns ein bisschen über diesen wirklich sehr speziellen Marktteil unterhalten. Richard, warum kann man nicht sagen, wo die Villa ist? Herzlichen Dank, dass du heute bei uns bist. Wobei wir das insofern auch als Office sehen, weil im Endeffekt ist unsere Arbeit dort, wo es die Immobilien gibt.

0:53 Und eine unserer Spezialisierungen sind die Beratung von Villeneigentümern, wenn es darum geht, diese so marktfähig zu machen, dass man sie international platzieren kann. Und die Herausforderung bei besonders attraktiven Villen ist, und das nicht nur in Wien, in Österreich, sondern international, dass es sowohl für die Eigentümer als auch für die zukünftigen Eigentümer wichtig ist, dass diese nicht einfach über die diversen Portale schon gewälzt wurden, sondern dass man sie recht exklusiv präsentiert bekommt. Und aus diesem Grund haben wir uns hier auch in unserer Beratung dazu entschieden, diese so jetzt in

Vollständiges Transkript anzeigen

1:33 zwei Jahren vorzubereiten, um sie international bestmöglich platzieren zu können. Aber dazu ist es wichtig, diskret zu sein mit der nötigen Qualität. Und aus diesem Grund erzählen wir nur, dass die Qualität zu uns dazu passt, aber nicht, wo diese Villa jetzt genau steht. Und wie kommt ihr dann zu euren Kunden? Bis dato in unserer jetzt knapp zweijährigen Familienunternehmergeschichte ist es uns gelungen, zum Glück nur aufgrund von Empfehlungen an unsere Aufträge zu kommen. Hier macht sich bezahlt, dass ich doch nunmehr 35 Jahre in der Branche bin,

2:13 aber auch, und dazu gab es auch einige Transaktionen, der Benni bereits über ein Netzwerk verfügt, wo wir sowohl von Kollegen, Kolleginnen als auch in der Branche empfohlen werden und dann sagen: „Okay" – und das ist uns immer sehr wichtig – „können wir für die Vermarktung irgendeinen Mehrwert bieten oder gibt es jemanden anderen, wo wir sagen, der eignet sich jetzt besser für die Vermarktung?" Und dann geben wir das lieber weiter und konzentrieren uns und fokussieren uns auf die Dinge, wo wir vor allem Spaß daran haben und alle Beteiligten sehen: Okay, das Duo Buchsbaum ist hier der geeignete Berater.

2:54 Kann man eigentlich schon irgendwie, wenn man mit Menschen dann zu tun hat, die sich die Villa anschauen, einschätzen, ob denen das interessiert oder ob das für jemanden interessant ist? Oder fangt ihr da schon im Vorfeld an, irgendwelche Personen herauszunehmen, wo ihr sagt: „Ja, auf die könnte das gut passen"? Also wir arbeiten jetzt bei der Vermarktung von derartigen Villen – das ist nicht die einzige, die wir off market anbieten – regelmäßig mit Kooperationspartnern im In- und Ausland. Das heißt, wir suchen und überlegen hier durchaus auch: Wer kennt seine Kunden sehr gut

3:36 und wer kann dementsprechend sagen, aufgrund von vielleicht schon stattgefundenen Transaktionen, von längerjährigen Beziehungen heraus, der ist jetzt dafür geeignet und den kann ich dementsprechend auch präsentieren, weil hier geht es sehr viel um Vertrauen und sehr viel darum, dass nur natürlich die richtigen potenziellen Käufer hierher gebracht werden. Ihr habt aber ja nicht nur Villen. Das heißt, ihr habt auch andere Sachen. Ihr habt auch seit einiger Zeit oder relativ vom Anfang an ein Exklusivmandat gehabt für eine österreichische Privatstiftung.

4:16 Das heißt, ihr habt eigentlich zwei Beine, wenn man das so sagen kann. Sagen wir, wir haben drei Beine. Im Endeffekt zwei Personen, drei Beine. Wir stehen da recht gut. Aber zumindest die drei Themengebiete als jetzt quasi Villenberatung, wo wir hier Eigentümervertreterrolle innehaben. Das zweite ist dieses Exklusivmandat, über das wir uns sehr freuen und das dritte ist eine klassische Wohnmaklertätigkeit, wo wir insbesondere eben auch andere Villen, Häuser verkaufen, Wohnungen verkaufen und nur dort Wohnungen vermieten, wo wir für die Stiftung bereits Häuser eingekauft haben und in weiterer Folge einkaufen werden.

4:57 Auch das ist aus einer Empfehlung heraus gewachsen, wo wir in unserer Vorbereitungsphase gefragt wurden, ob wir uns vorstellen können, diese Stiftung, die gerade in Veränderung war, sich neu aufgestellt hat, ob wir hier uns vorstellen können, strategische Beratung und den Aufbau eines entsprechenden Immobilienportfolios. Und glücklicherweise haben wir dann mit Anfang 2025 dieses Exklusivmandat bekommen, konnten letztes Jahr die ersten zwei Häuser einkaufen und sind hier in der laufenden Beratung und freuen uns, wenn wir auch dieses Jahr noch die ein oder andere weitere Liegenschaft jetzt einkaufen werden.

5:39 Das hat natürlich mit Vertrauen zu tun, aber es hat ganz viel auch damit zu tun, dass die Chemie, Sympathie der handelnden Personen existiert. Wertschätzung. In dem Fall muss ich auch wirklich sagen, ich habe schon viele Stiftungen kennengelernt, habe auch durchaus schon in unseren zwei Jahren abgelehnt, mit der einen oder anderen zu arbeiten, weil es uns darum geht, dass wir Quasi auch wenn wir Stiftungsvermögen und mit vermögenden Leuten zu tun haben, das auf einer wertschätzenden Augenhöhe passiert, wo es auch diese

6:19 Auftraggeber wissen, Bitte und Danke zu sagen und tatsächlich so das zurückzuspielen. Man freut sich, mit uns zusammenzuarbeiten und es bringt denen was, der zuvor angesprochene Mehrwert. Wir schaffen für die eine Information zum Markt und eine Beratung, wo sie sagen können, dass sie dieses Stiftungsvermögen entsprechend erhalten und weiterentwickeln und aufbauen können. Wobei ich schon glaube, dass in diesen Segmenten ein persönliches Miteinander ein ganz wesentlicher Faktor ist, weil gerade wenn man, ich sage jetzt mal, eine Stiftung berät über einen längeren Zeitraum oder auch wenn ich mir jetzt die Villa

7:01 anschaue, das hat schon sehr mit Persönlichkeit und einem persönlichen Miteinander auch zu tun. Also so wie du gesagt hast, weil das ist, glaube ich, anders gar nicht möglich. Weil du willst doch niemandem dein Vermögen anvertrauen, mit dem du es eigentlich nicht kannst. Ja, ich glaube tatsächlich, dass da, weil es teilweise schon auch Vermögende sind, die etwas jünger sind als ich und dass hier diese Kombination, da gibt es einen, der durchaus eine andere Sprache auch versteht, die jüngere Sprache, weil auch da durchaus viele jetzt sage ich mal, mit im Boot sind, mitentscheiden, auch die Überlegungen, welche Richtung geht man,

7:44 was bringt man ein, welche technischen Möglichkeiten gibt es. KI ist quasi auch überall vorhanden. Was ist gut, was ist weniger gut? Worauf muss ich aufpassen? Es ist ein Miteinander, wir zu zweit im Unternehmen, aber auch miteinander mit unseren Auftraggebern. Und wie gesagt, da freuen wir uns, wenn wir einerseits empfohlen und dann an Leute empfohlen werden, wo wir auch merken und das ist meistens tatsächlich in diesem kurzen Aufzugsmoment, den man so sprichwörtlich immer hat. Du hast ein paar Sekunden, dann vielleicht ein paar Minuten in unserer Branche, wo es darum geht: Vertraut dir jemand,

8:25 versteht er, was du ihm empfiehlst und was ist sein Hintergrund? Und geht es dem jetzt darum, dass er irgendwie schnelles Geld macht und jede Immobilie unbedingt akquirieren will? Oder ist er tatsächlich so relaxed, wie wir meistens versuchen hinüberzukommen, weil wir so sind, wo es darum geht, unsere Möglichkeiten, unsere Erfahrungen einzubringen und zu sagen, die und die Dinge erachten wir als wichtig. Und das ist unsere Perspektive, unserer beider Perspektiven, die wir da einbringen können und offensichtlich funktioniert es nach dem bisherigen, durchaus für uns sehr zufriedenstellenden Erfolg,

9:07 funktioniert offensichtlich die Strategie recht gut. Wenn du dir eure drei Assetklassen anschaust, welche von den dreien ist deine Lieblingsassetklasse? Sind das die normalen Wohnungen? Sind das die Villen oder ist das für ein Family Office, ein Portfolio aufzubauen? Ja, also ich kann von definitiv allen drei Standbeinen etwas abgewinnen. Ich glaube, ich sehe mich aktuell noch am meisten natürlich im direkten Kundenkontakt, im täglichen Geschäft, in der Vermittlung, weil mir das natürlich sehr viel Spaß macht, am Kunden zu sein, mit dem im Austausch zu sein,

9:48 herauszuhören beim Kunden: Was sind die Wünsche, was sind die Ansprüche an die Immobilie selbst. Wenn jetzt ein junges Pärchen, beispielsweise frisch verheiratet, auf der Suche nach der ersten Familienwohnung ist und man herausfinden kann, okay, denen ist wichtig, dass das Kinderzimmer möglichst in der Nähe vom Erwachsenenschlafzimmer ist und dergleichen, dann ist das, glaube ich, spannend, immer reinzuhören in die Emotionen und in die Dringlichkeit von den verschiedenen Eigenschaften, die eine Immobilie mitbringen soll. Ein Punkt noch: Du hast

10:30 für dein Unternehmen, wie soll man sagen, eine Unternehmensidee dahinter. Und du hast immer gesagt, es ist ein Triple A. Was verstehst du darunter? Also das eine habe ich schon angesprochen in der Überlegung, was sind unsere Markenkernwerte, was passt da gut? Bin ich einfach und dann in unserer Überlegung auf eben drei Wörter gestoßen, die uns, glaube ich, auch in diesen zwei Jahren sehr gut begleitet hat und wo diese Eigenschaften auch gut transportiert werden konnten. Und dieses Triple A sind eben die

11:13 Aufmerksamkeit, dass wir eben entsprechend authentisch rüberkommen und bei den Aufträgen, die wir übernehmen, halt auch entsprechend ambitioniert an die Sache herangehen. Also diese drei As, die dann das Triple A wurden, geht darum, dass wenn jemand mit uns zusammenarbeitet, er sich darauf verlassen kann und sehr rasch eigentlich spürt, da gibt es jemanden, der kümmert sich aktiv darum. Und dieses Kümmern und das ist meines Erachtens auch eine ganz wesentliche Eigenschaft. Wir müssen immer sehr intensiv im Dialog mit unseren Auftraggebern bleiben.

11:54 Die müssen regelmäßig über das, was wir tun, was es für Feedback gibt, wie es aussieht, was für Marktentwicklung et cetera, was an Einfluss da ist, müssen die ständig bekommen in einer Häufigkeit, wie es auch abgeklären werden muss. Manche freuen sich, wenn sie tatsächlich quasi alle zwei Tage eine Info bekommen, manche eine Woche, manche zwei Wochen. Viel länger darf es nicht dauern, weil es ist auch die Vermarktungsphase und da haben wir auch unsere Strategie, die sich entwickelt hat. Neben diesen drei Markenkernwerten ist Effizienz das, was wir als besonders

12:35 wichtig ansehen, wenn du im Market Business erfolgreich sein möchtest. Das heißt, wenn wir einen Auftrag übernehmen und jetzt nicht eine längere Beratung wie hier oder bei der Stiftung betreiben, dann geht es darum, wir übernehmen etwas mit Rahmenbedingungen, wo wir binnen acht Wochen die Immobilie verkauft haben. Alles andere, Ladenhüter und sonstige Themen passt zu uns in einem Zweierduo, passt nicht dazu. Und das ist uns glücklicherweise gelungen, dass wir bei allen Aufträgen, die wir im Wohnbereich übernommen haben, binnen acht Wochen einen Käufer präsentiert haben und häufig über dem Preis, wie wir auf den

13:16 Markt gegangen sind. Danke fürs Gespräch. Danke auch. Danke.

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