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Der Wandel der Immobilienbranche und die Bedeutung des Versicherungswesens

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Die Immobilienbranche ist in den letzten Jahren einem enormen Wandel unterworfen gewesen. Besonders die Digitalisierung hat einen starken Einfluss auf den Markt gehabt und neue Möglichkeiten eröffnet. In diesem Interview mit Bernhard Suler, einem Versicherungsmakler aus Wien, wird deutlich, wie sich diese Veränderungen auf das Versicherungsgeschäft ausgewirkt haben.

Herr Suler ist sowohl als Versicherungsmakler tätig als auch bei einem Startup-Unternehmen, das eine Softwarelösung für kontaktlose und digitale Immobilienbesichtigungen entwickelt hat. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Versicherungswesen und im Marketing ist er ein Experte auf seinem Gebiet.

Als Versicherungsmakler ist es seine Aufgabe, Kunden das komplette Versicherungsangebot anzubieten. Dennoch ist er sich bewusst, dass es aufgrund der enormen Vielfalt an Versicherungsmöglichkeiten wichtig ist, sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren. In seinem Fall konzentriert sich Herr Suler auf den klassischen Versicherungsbereich, wie beispielsweise Immobilien-, Kfz- und Rechtsschutzversicherungen.

Besonders im Immobilienbereich hat sich in den letzten Jahren viel getan. Themen wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind immer präsenter geworden. Im Zuge von Sanierungsprojekten und dem Ausbau erneuerbarer Energien muss jedoch auch eine Anpassung der Versicherung erfolgen. Da der Wert einer Immobilie durch solche Maßnahmen steigt, ändert sich auch die Versicherungssumme entsprechend. Zusätzliche Versicherungen wie beispielsweise für Photovoltaikanlagen oder hochwertige Heizungssysteme werden benötigt, um den umfangreichen Schutz zu gewährleisten.

Eine wesentliche Rolle für eine gute Beratung spielt der persönliche Kontakt. Obwohl digitale Kanäle zunehmend genutzt werden, ist es für Herrn Suler wichtig, seine Kunden persönlich zu treffen und ihnen individuelle Lösungen anzubieten. Durch seine langjährige Erfahrung und fortlaufende Ausbildung kann er die Risiken und Bedürfnisse seiner Kunden genau analysieren und maßgeschneiderte Versicherungskonzepte entwickeln.

Netzwerkveranstaltungen wie die Wiener Immobilienmesse sind für Herrn Suler von großer Bedeutung, da sie die Möglichkeit bieten, Kontakte zu pflegen und Informationen auszutauschen. Persönliche Kontakte und Gespräche ermöglichen es, auf einem professionellen Niveau zu kommunizieren und Erfahrungen zu teilen. Dieser persönliche Austausch ist für ihn essentiell, da so Vertrauen aufgebaut und spezifische Fragen geklärt werden können.

Die digitale Transformation hat zweifellos auch Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft gehabt. Kunden informieren sich vermehrt im Voraus über verschiedene Kanäle und Plattformen, bevor sie eine Beratung in Anspruch nehmen. Dennoch ist und bleibt die persönliche Beratung durch einen Versicherungsmakler unersetzlich. Dies liegt daran, dass Versicherungsmakler unabhängig agieren und kundenorientierte Lösungen entwickeln können, die nicht nur auf das billigste Produkt abzielen, sondern individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.

Die letzten Jahre waren durch verschiedene Krisen, steigende Zinsen und nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie geprägt. Diese Herausforderungen haben auch Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft von Herrn Suler gehabt. Die Finanz- und Immobilienkrise haben jedoch gezeigt, dass Versicherungen ein unverzichtbarer Schutz sind, der in unsicheren Zeiten noch wichtiger wird.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Immobilien- und Versicherungsbranche einem stetigen Wandel unterliegen. Die Digitalisierung bietet neue Chancen und Herausforderungen, denen Versicherungsmakler wie Herr Suler begegnen müssen. Durch ihre Expertise und Beratungskompetenz sind sie in der Lage, den Kunden optimalen Schutz zu bieten und individuelle Lösungen anzubieten. Trotz aller technischen Entwicklungen bleibt der persönliche Kontakt und das Vertrauen zwischen Versicherungsmakler und Kunde von zentraler Bedeutung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Text um eine Zusammenfassung des Interviews handelt und einige Details möglicherweise nicht vollständig wiedergegeben werden.



Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

Transkript

0:00 Herzlich Willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Wir werden heute über ein Thema reden, über das wir bis jetzt noch nie gesprochen haben, das aber eigentlich sehr nahe liegen ist. Wenn es um Immobilien geht, braucht man eigentlich immer auch eine Versicherung. Bei mir heute Bernhard Sulder. Bernhard, hallo. Hallo, sehr guten Tag. Was der Bernhard macht und warum wir mit dem Bernhard über das Thema reden, das erfahrt ihr gleich nach dem Intro. Bernhard, du betreibst selber eine

0:41 Versicherungsagentur. Vielleicht magst du dich kurz unseren Zusehern vorstellen, wer du bist und was du da tust. Sehr gern. Ja, mein Name ist Bernhard Sulder, bin 42 Jahre jung, bin als Versicherungsmakler in Wien tätig. Einerseits, andererseits auch im Bereich bei einem Startup-Unternehmen, das eine Softwarelösung für Immobilien entwickelt hat, für kontaktlose und digitale Immobilienbesichtigung. Ich bin eigentlich schon seit 2002 im Versicherungswesen tätig, war das eine sehr lange Zeit und habe im Anschluss daran mich auch beruflich ein bisschen weiterentwickelt, habe zusätzliche Ausbildungswege gesucht und war dann auch

Vollständiges Transkript anzeigen

1:19 im Marketing tätig und hatte dort auch einige Jahre meine Erfahrungen gesammelt und bin eigentlich seit 2022 wieder aktiv zurückgegangen ins Versicherungswesen und dort bin ich jetzt sesshaft. Jetzt, die Immobilienredaktion ist ein Medium speziell für die Immobilienbranche, du deckst mit deinen Dienstleistungen aber das ganze Spektrum an Versicherungen An. Grundlegend ja, also ich bin natürlich aufgrund meiner Ausbildung und meiner Gewerbebefehlungsprüfung und auch auf Berechtigung dazu geneigt oder berechtigt, den Kunden natürlich das komplette Versicherungsangebot anzubieten.

1:59 Mein inneres Gewissen sagt mir aber natürlich, dass ich mich auf gewisse Bereiche zu spezialisieren sollte, natürlich das Versicherungsangebot bzw. das Lexikon für Versicherungen ist extrem groß und das kann so fast niemand quasi auswendig können. Wir haben einerseits glaube ich ein paar hundert Bausteine die zu versichern sind, wir haben in Österreich jenseits der hundert offizielle Versicherungsanbieter, der hat glaube ich 62 oder 63 sind es derzeit die hauptsächlich aktivsten, die natürlich alle ihre eigenen Produkte und natürlich in weiterer Folge auch ihre eigenen Bedingungen haben und das ist ein riesengroßes

2:39 Lexikon, wo ich sage, das kannst du nicht auswendig kennen, dementsprechend spezialisiert man sich auf gewisse Sachen und führt für andere Versicherungen, sofern die Anfragen reinkommen, natürlich mit gewissen Kolleginnen und Kollegen, Kooperationen, wo man eben weiß, da zieht man dann jemanden mit seiner Expertise zu dem Fachgespräch Dazu. Wo liegt dein Hauptthema, dein Spezialgebiet? Also ich konzentriere mich auf den klassischen Versicherungsbereich, d.h. ich versichere also hauptsächlich Einheimen, Wohnheimen, Gebäudeversicherungen, natürlich auch im Kfz-Bereich, aber konzentriere mich ganz stark auf den Bereich

3:13 Einkommenssicherung für Krankheitenunfall und Kinderpension und in weiterer Folge auf die Rechtsschutzversicherung, das ist ein ganz wesentlicher Baustein, das in den letzten Jahren ganz stark herausgetan hat und natürlich auch im Bereich des Immobilienbusinesses immer mehr gewünscht wird. D.h. du machst nicht nur den Privatkunden, sondern auch Bauträger, Projektentwickler? Genau, also ich habe natürlich meine gewissen Kooperationspartner draußen, die immer wieder mal eine Anfrage tätigen und sagen, wir hätten da jetzt eine Immobilie für einen unserer Kunden oder Käuferinnen, seitens der Maklerinnen oder Makler kommen hier und da mal

3:48 eine Anfrage, aber natürlich auch ein Haufen Bauträger, die natürlich dann nochmal sagen, wir sollen das Bauprojekt in erster Instanz in der Rohbauphase versichern und in weiterer Instanz natürlich auch im Zuge der Verwaltung des Gebäudes, das gibt die sogenannte Gebäudeversicherung. Nehmen wir an, ich bin Projektentwickler und ich habe jetzt dort ein Grundstück gesehen und schon die erste Idee, was man dort machen könnte, fang dann vielleicht planen an, ab welchem Moment im Projektverlauf sollte ich zu dir kommen und sagen, so, jetzt brauche ich dann langsam eine Versicherung? Empfehlenswert ist es, wenn man schon bei der

4:21 Projektplanung mit dabei Ist, Damit man sich dementsprechend auch schon einmal das erste Bild darüber verschaffen kann, welches Objekt wird im Grundlegend einmal gebaut, wo wird es gebaut, das ist einmal ganz wichtig, man braucht ja die KG-Zahl, man braucht die Lagezahl, etc. und dementsprechend natürlich auch, in welcher Höhe oder in welchem Wert wird sich die Immobilie dann befinden, d.h. wenn man von Anfang an mit dabei ist, bei der Projektplanung schon einmal auch das Versicherer ist nicht unbedingt ein Muss, aber es ist empfehlenswert, wenn man von Anfang an schon mit dabei ist, weil dementsprechend kann man auch schon von Anfang an sich

4:56 dahin gehend ausrichten, als Maklerinnen und als Makler die richtige Versicherung oder die richtige Versicherungsleistung, die richtige Lösung für den Entwickler quasi zu finden. Und warum sollte ich zu dir kommen als Versicherungsmakler und nicht vielleicht gleich direkt zu einer Versicherung gehen, gerade im Projekt, da wird es wahrscheinlich sehr große Unterschiede geben, eine Beratungsleistung. Ja genau, der Unterschied ist der, die Versicherung selber kann ja nur ihr hauseigernes Produkt anbieten, der Versicherungsmakler ist ja der einzige in dem Versicherungswesen, der unabhängig ist oder die Versicherungsmaklerin sind ja

5:33 unabhängig, d.h. wir sind ja keinem einzigen Unternehmen zugeordnet verpflichtet, sondern wir sind wirklich dazu verpflichtet, da schreibt auch ein Maklergesetz vor, ein sogenanntes Best-Advice-Prinzip zu finden, d.h. Best-Advice-Prinzip heißt, wir müssen für den Kunden wirklich das beste Beratungskonzept vorlegen, das für den Kunden geschneidert ist. Und dazu gehört jetzt aber nicht nur das billigste Produkt rauszufinden oder die höchste Versicherungssumme, sondern dementsprechend Beratungskonzept heißt, man macht quasi eine sogenannte Risikoanalyse, die muss aufgegliedert werden und aufgestellt werden und im

6:08 Zuge dieser Analyse und diesem Verfahren wird dann ein Konzept entwickelt und dieses Konzept ist dann die sogenannte Versicherungslösung und da zählen auch zu Sachen z.B. dazu, wie auch die Genetik oder die Dissolvenz eines Versicherungsunternehmers zu prüfen, dass er unter anderem im Schadensfall, wenn es die Liquidität jetzt nicht mehr so stark ist, wie es einmal war, für den Versicherungsnehmer zu Problemen führen kann. Das ist ganz sicher in gerade Zeiten wie diesen ein Punkt. Genau, ist ein sehr wichtiger Punkt, wie gesagt, früher, wir haben 63 oder 64 Versicherungsunternehmen am Markt, die anklare Anzahl weiß ich jetzt nicht,

6:42 es gibt aber weit über 100, die gemeldet sind und da ist es natürlich schwer, für den Kunden selber sich dem richtigen Versicherungskonzept zu orientieren. Dementsprechend gibt es eben die Maklerinnen und Makler, die auf diese Basis der Versicherungsberatung aufgebaut sind, dementsprechend auch ausgebildet sind und dahingehend auch das Konzept für den Kunden bieten können. Sprich, weil ihr auch das Kleingedruckteg lesen habt, wo ich mich als Leier vielleicht gar Nicht mehr ausgib. Genau, also wir müssen das natürlich lesen, denn wie gesagt, wir unterliegen dem sogenannten Maklergesetz und da gibt es

7:18 einen Paragrafen, nämlich den dritten, der besagt, wir haben das Bessertries-Prinzip, wir müssen den Kunden die Risikoanalyse erstellen und dementsprechend dann auch dieses Versicherungskonzept vorlegen und weitere Punkte in den Paragrafen besagen auch, dass wir die Dissolvenz und die Genetik des Unternehmers prüfen müssen und natürlich auch die laufende Beratung für die Adaptierungen von möglichen Versicherungsbestandteilen. Jetzt haben wir ein anderes Thema, das in der Immobilienbranche in den letzten zwei, drei Jahren stark ist und jetzt immer stärker kommt, ist das Thema ESG, ist das Thema thermische Sanierung,

7:51 ist das Thema Änderung der Heizungsart weg von fossilen Brennstoffen. Wenn so eine Sanierung in einer Immobilie passiert, muss sich dann auch an der Versicherung was ändern? Ja, also das Thema ist ganz einfach, je mehr man in eine Immobilie investiert, umso hochwertiger ist diese und dementsprechend spiegelt sich das natürlich auch in der Versicherungssumme wieder. Jetzt ist natürlich gerade in den letzten Jahren das Thema Nachhaltigkeit, umweltfreundlichere Energiegewinnung immer in den Medien und natürlich überall verbreitet und dementsprechend ist es ganz zum Alltag geworden, dass Eigentumsbesitzer,

8:30 also Eigenheimbesitzer oder Wohngebäudebesitzer ihre Werte oder ihre Immobilien natürlich aufstocken bzw. mit nachhaltiger Energieversorgung adaptieren, sei es durch Photovoltaik oder Solaranlagen mit Wärmepumpen und so weiter. All diese Sachen machen natürlich den Wert einer Immobilie wesentlich höher einerseits, das heißt, man spiegelt, wie gesagt, das spiegelt sich in der Versierungssumme wieder. Andererseits natürlich auch sind diese sogenannten Sonder- oder Extraausstattung natürlich nicht in der klassischen Eigenheimversicherung jetzt unter Anführungszeichen mitversichert, sondern bedarf es natürlich an zusätzlichen

9:02 Versicherungen wie zum Beispiel einer Photovoltaikanlage für Photovoltaikanlagen, einer erweiterten Elektrogeräteversicherung für diverse hochwertige Heizungsanlagen etc. Aber das ist natürlich für einen Versicherungsmarkt oder für eine Versicherungsmarklerin ist das natürlich ein ganz normales Alltagsein, denn wir sind natürlich dazu verpflichtet, jährlich bzw. in regelmäßigen Abständen die bestehenden Versicherungsprodukte der Kunden zu überprüfen und dementsprechend auch bei Bedarf zu adaptieren. Wir haben uns kennengelernt auf der Wiener Immobilienmesse, du warst dort mit deinem Geschäftspartner von Flamengo,

9:40 das ist der Start-up, das du vorher angesprochen hast, wenn wir jetzt Versicherungsbereich, Immobilienbereich anschauen, sind diese Netzwerkveranstaltungen für dich dann auch wichtig, um diese Kontakte zu pflegen oder geht das über Direktvertrieb ähnliches? Wo trifft man dich, wenn man ein Projekt absichern will? Natürlich, wie gesagt, einerseits hat man die Möglichkeit sich einmal in den Social Media Foren zu informieren, wer könnte sein Ansprechpartner sein, da werden natürlich verschiedene aufleuchten und da kommt natürlich auch ich hier und da auch mal vor, aber ja, auf der Immobilienmesse in Wien,

10:20 das war eine sehr wichtige Veranstaltung, denn einerseits ist es eine sehr große Veranstaltung, es sind sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, viele Firmen vor Ort und das natürlich ganz, ganz wichtig, also persönlicher Kontakt im Bereich Netzwerken ist meiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt, persönlicher Kontakt heißt einfach, man lernt sich kennen, man hat eine ruhige Eingangsgesprächsphase, so genanntem Smalltalk und man kann dort Erfahrungen und Informationen austauschen auf einem Niveau und auf einer ruhigen Art, die wir sonst eigentlich so im Vertrieb ja gar nicht haben, man hat dort mehr Zeit,

10:53 als wenn man jemanden quasi am Telefon anruft und dementsprechend mal in zwei Minuten versucht zu erklären, was man für eine Dienstleistung anbietet. Netzwerkveranstaltungen, Events, Messen etc., wie gesagt, sind sehr wichtig für den Austausch oder den Ausbau von Netzwerken und Austausch von Informationen und Erfahrungen, gerade jetzt, weil in den letzten 20 Jahren haben ja eine Vielzahl an Direktvertrieben durch sogenannte Massenanrufe bei den Unternehmerinnen und Unternehmern natürlich für unwohl gesorgt, durch das, dass sie einfach eine sogenannte Kalterquise betrieben haben und dementsprechend natürlich nur ein Ziel hatten,

11:29 ein Produkt zu verkaufen, ohne den sinnvollen Hintergrund für die Unternehmerin oder den Unternehmer. Das führte auch dazu, dass vor einigen Jahren ein neues Telekommunikationsgesetz, das sogenannte DKG 2022-21 ins Leben gerufen wurde und dementsprechend solche sogenannten Kalterquisen verbietet, weil eben im Vorfeld die Zustimmung des Empfängers gegeben sein muss für die sogenannten Werbeanrufe bzw. Zusinnungen und Verwerbungen. Also keine Cold Calls mehr. Keine Cold Calls Mehr. Du befasst dich mit dem Thema jetzt schon seit fast 20 Jahren oder mehr als 20 Jahren eigentlich schon. In den letzten 5, 4, 5 Jahren hat sich in der Finanzbranche,

12:11 in der Immobilienbranche und wahrscheinlich auch in der Versicherungsbranche sehr viel geändert, getan, Krisen, Zinsen, Corona. Wie hat sich das bei dir ausgewirkt aufs Versicherungsgeschäft in den letzten Jahren, auch wenn man in die Richtung denkt, Digitalisierung kommt jetzt immer stärker, wird immer mehr? Ja, also im Versicherungswesen per se haben wir die Finanzkrise oder im Bereich der Versicherungsberatung die Finanzkrise jetzt so extrem natürlich nicht gespürt wie natürlich andere Bereiche, wo es um Finanzierungen geht. Das Thema ist ganz einfach, Versicherungen sind ein unabdingbares Wesen im

12:47 Finanzbusiness. Die Menschen müssen versichert sein und müssen auch versichert bleiben, unabhängig davon, ob sie jetzt sich in anderen Bereichen finanziell etwas leichter tun oder schwieriger tun. Die Versicherung ist ein wesentlicher Baustein, um zumindest in dem Bereich finanziell abgesichert zu sein infolge eines Schadens. Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren natürlich nicht nur in der Versicherungsbranche, natürlich auch in der Versicherung in der Immobilienbranche. So ist es natürlich, dass viele Immobilien natürlich in den letzten Jahren immer digitaler gestaltet werden. Es werden Wohnhäuser digital ausgerüstet,

13:28 sei es mit zum Beispiel SmartLogs, wo diese natürlich mit App gesteuert werden können, sei es, dass Elektrogeräte teilweise schon mit WLAN gesteuert werden, was wiederum natürlich dazu führt, dass die ganze App-Steuerung funktioniert, dass man also remote von allen Seiten quasi die Steuerung zu Hause durchführen kann. Und dieses hat natürlich auch in der Versicherungswirtschaft einiges dazu beigetragen, natürlich immer weiter die Produkte zu verbessern, um natürlich den Kunden weiterhin diesen Versicherungsschutz zu gewähren, der natürlich im Vorfeld auch vorhanden war. Natürlich besteht ein gewisses Risiko,

14:03 denn digitaler wir wären, desto offener wären wir, großteils natürlich auch in dem Bereich für unerwünschte Eintritte, natürlich unerwünschte Gäste, aber dahingehend versorgen natürlich die Versicherungen auch vor, dass die Kunden dahingehend auch abgesichert sind durch eigene Produkte, die man natürlich in dem Bereich abschließen Kann. Digitalisierung, das Ganze verändert aber auch, wie wir kommunizieren. Jetzt ist dein Business ein beratungsintensives Business, ein Face-to-Face-Business im Prinzip, verändert sich da auch was, siehst du deine Kunden inzwischen weniger oft, informieren die sich vielleicht auch mehr noch vorab über

14:44 andere Wege, wie händelst du das im Umgang mit deinen Kunden? Also Ich für meinen Teil habe Gott sei Dank das Glück, dass meine Kunden so weit mir vertrauen, dass sie aufgrund meiner Beratung auch das Gefühl haben, dass sie richtig gut versichert sind. Natürlich gibt es mittlerweile schon, unterschiedlich an einigen Jahren am Markt, immer mehr Anbieter, die natürlich ausschließlich in den Bereich Digitalisierung oder digitale Beratung gehen. Dementsprechend ist auch in dem Bereich das System immer mehr beim Ausbauen, das ist ganz klar, es gibt viele elektronische Wege oder auf vielen elektronischen Wegen die Möglichkeit sich Informationen

15:22 einzuholen, sei es über Webseiten, sei es über digitale Nachrichtendienste wie SMS, WhatsApp, E-Mail und so weiter. Da kann man sich natürlich überall Informationen reinholen, aber eine Maschine ist meiner Meinung nach keine richtige Beratung. Eine Beratung kann nur ein Mensch quasi vom Mensch zum Mensch geben, der dementsprechend auch die Ausbildung hat, die wir natürlich auch machen müssen jährlich und dementsprechend auch den Kunden optimal beraten können. Natürlich bekomme ich immer wieder in letzter Zeit mehr Anfragen, das hat sich in den letzten zwei Jahren auch so entwickelt, einfach über digitale Wege.

15:56 Es kommen Anfragen über die Webseite herein, es kommen Anfragen über diverse Social-Media-Programme herein, wo die Kunden natürlich vorab grundlegend einmal wissen wollen, welches Produkt wir ihnen anbieten oder welches Produkt ihnen angeboten werden kann, zu welchen Konditionen. Mein Weg ist es aber nach wie vor immer direkt vor Ort beim Kunden mir ein Bild zu schaffen, welches Versicherungsprodukt oder welche Versicherungslösung in dem Fall, weil wir als Makler verkaufen ja keine Produkte, sondern sind lösungsorientierte Berater, ist für den Kunden das Optimale und dementsprechend leiste ich auch die Beratung.

16:29 Bin auf diesem Weg ganz gut unterwegs, möchte das auch nicht ändern, aber natürlich der Weg zur Digitalisierung oder über die digitale Schiene lässt sich einfach nicht vermeiden und das wird auch in Zukunft natürlich noch stärker werden und ist dementsprechend für Versicherungen als auch natürlich für die Berater eine große Herausforderung, die es zu meistern gilt. In diesem Bereich B2B, wenn du mit Bauträgern und Maklern zusammenarbeitest, wie stark spürst du da, die Krisen aus den letzten Monaten, weniger Wohnungen werden fertig, steigende Zinsenfinanzierungen werden schwieriger, du beschäftigst dich ja auch mit dem Bereich Finanzierung,

17:06 wie stark schlägt das zu dir auf dein Business durch? Also man merkt, in den letzten Monaten hat sich natürlich das Immobilien-Business extrem verändert. Einerseits gibt es das neue Bestellernprinzip, das natürlich dazu führt, dass der Auftraggeber die Provision anzahlen muss für die Vermittlung der Immobilie. Führt natürlich dazu, dass einerseits viele, die eine Immobilie besitzen, natürlich nicht so stark ausgesetzt die Maklerinnen und Makler beauftragen, die aber die Expertise dazu hätten und auch das Portfolio um die Wohnung natürlich oder die Immobilie in dem Fall leichter zu vermieten. Andererseits ist es natürlich auch die Situation mit den

17:45 Finanzierungen nicht leichter geworden. Ganz klar, wir kennen alle in Europa die Zinslage und die wird jetzt natürlich auch nicht besser werden. Die Zinsraten sind für Immobilien extrem gestiegen aufgrund des Anstiegs der Leitzinsätze der Europäischen Zentralbank und dementsprechend spürt man das natürlich auch, wenn man heute mit Immobilienmaklerinnen oder mit Bauträgern spricht. Es werden weniger Neubauprojekte gestartet. Es gibt, wenn Neubauprojekte zustande kommen, dann gibt es Verzögerungen in der Umsetzung. Und natürlich die Maklerinnen und Makler haben einerseits natürlich jetzt mehr Immobilien zu verkaufen, aber

18:24 so wie ich die Rückmeldungen in den vergangenen Monaten durch das Start-up-Unternehmen wahrnehmen konnte, ist die Nachfrage zum Kauf eher momentan gesunken, eher gestiegen im Bereich der Vermietung bzw. des Mietens. Und dahingehend ist das momentan ein ziemlich ziemlicher Spießrundenlauf, der sich meiner Meinung nach auch in den nächsten Monaten sicherlich auch wieder verbessern wird und dementsprechend natürlich auch das ganze Anwesen, wie er etwas stabilisieren wird. Bernhard, danke für das Gespräch. Bisher Danke, es hat mich sehr Gefreut. Und euch danke fürs Zuschauen. Und wenn ihr keine Folge der Immobilienredaktion Office

19:01 Talks mehr verpassen wollt, dann abonniert den Immobilienredaktion Newsletter oder folgt der LinkedIn-Seite die unabhängige Immobilienredaktion.

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