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Pandemie, der Digitalisierung. Man durfte sich nicht mehr sehen. Jeder kennt wollte dann irgendwann doch irgendwo dazugehören und wenn es Kleinigkeiten waren. Und warum braucht es da einen Community-Manager im Unternehmenskontext? Passiert das nicht eh von selber, wenn ich ein Team habe und die zusammen in einen Raum setze? Nein, das passiert nicht zwingend von alleine, weil jeder hat natürlich einen unterschiedlichen Charakter und nicht jeder Mensch ist sehr offen oder kommunikativ und traut sich auch auf die Kollegen zuzugehen. Wenn ich zum Beispiel es mit einem Hochhaus vergleiche, in dem ganz viele verschiedene Parteien wohnen,
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dann muss ich nicht zwingend meinen Nachbarn aus dem 17. Stockwerk kennen, wenn ich kein kommunikativer Mensch bin und im 3. Stock wohne. Wenn es dann aber einen lustigen Hausmeister zum Beispiel gibt, der irgendwie diese Einheiten miteinander verbindet, in dem es ein Hoffest gibt oder sowas, dann lernt man immer mehr Menschen kennen und genauso wächst eine Community. Das bedeutet, wenn ich in einem Unternehmen bin, zum Beispiel 500-plus Mitarbeiter hat, dann bin ich schon gut, wenn ich 20 kenne. Wenn ich aber 300 kenne, dann bin ich super und da kommt ein Community-Manager ins Spiel, der das Ganze einfacher ein bisschen zusammenbringt.
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Ihr macht ja auch die Planung der Innenarchitektur von Büros. Wie wichtig ist denn diese Innenarchitektur, auch Community-Gedanken zu fördern, um vielleicht auch im kleinen Rahmen Netzwerke zu stärken innerhalb des Unternehmens? Der ein oder andere mag eventuell unseren Office-Report dieses Jahr schon gelesen haben. Da haben wir ein paar interessante Zahlen drin. Früher wurde mehr Fläche für konzentriertes Arbeiten benötigt. Das hat sich jetzt geändert. Die Kommunikationszone ist einfach viel größer geworden., wenn wir damals vielleicht 30 Prozent für
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Kommunikation bedacht haben, so sind wir jetzt bei circa 60, 70 Prozent Also, diese Kommunikationszone oder Ort der Begegnung ist einfach extrem gewachsen, weil man dort zusammenkommt. Es erhöht auch die Arbeitgeberattraktivität. Ich kann dort verschiedene Veranstaltungen abhalten, Experten, Frühstücke. Also, es ist alles möglich. Deshalb ist es im Design so wichtig, gerade eine Kommunikations- oder Begegnungszone sehr gut zu gestalten. Bist du da dann auch aktiv in den Projekten mit engagiert?
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Ja. Die wenigsten Unternehmen haben ein Community-Management, eigenes Community-Management. Es wird immer wichtiger oder man hat überhaupt gemerkt, dass es wichtig ist, weil die Leute hybrid arbeiten und das wird auch so bleiben. Und daher ist die Herausforderung einfach gegeben, dass man die Menschen, man nicht jeden Tag im Büro sieht, irgendwie versucht auch wieder ins Büro zu bekommen. Und das gelingt durch eine gute Community. Freiwillig ins Büro kommen und sagen, hey, ich freue mich schon auf diesen tollen Ort. Da fühle ich mich wohl. Da passt jemand auf mich auf, weil es gibt einen Caretaker.
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Gibt es da ein Projekt, das du vielleicht besonders hervorheben möchtest, wo du sagst, so würde ich eigentlich gerne jedes Projekt machen? Es gibt ein Projekt, bei dem gemeinsam ein Konzept mit dem Unternehmen erarbeitet wird. Jedes Unternehmen ist unterschiedlich aufgestellt. Manche haben einen Riesenbesprechungsraum mit einer tollen Technik, ich zum Beispiel lustige Karaoke-Abende zum Beispiel veranstalten könnte, je nach technischer Ausstattung und Gegebenheit. Andere Büros sind nicht so groß. Da muss man dann schauen, was ist eigentlich möglich? Also es gibt dann erst einmal eine Bestandsanalyse,
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kann man sagen. Was ist vorhanden? Was ist machbar? Und vor allem, wo sind die Interessen? Was sind die Werte des Unternehmens? wir total, sind wir alle jung und innovativ oder haben wir verschiedene Generationen Das wird einfach gemeinsam erarbeitet und sowas. ist sehr spannend, weil man eben zum Teil doch auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen kann. Du hast es vorher auch angesprochen, Employer Branding. Wie wichtig ist denn so eine Unternehmenskultur, so eine Community, wenn ich heute auf der Jagd bin nach jungen Talenten?
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Ja es ist sehr wichtig, weil gerade die jüngere Generation sehr viel Wert auf Flexibilität legt und daher ist auch die Flexibilität in den Räumlichkeiten. Auch eine Begegnungszone oder Kommunikationszone kann vielleicht teilbar sein, wenn ich eine kleinere Veranstaltung habe oder einfach nur ein Experteninterview führe. Die Flexibilität ist sehr wichtig und was die Arbeitgeberattraktivität angeht, wenn ich weiß, ich komme in die Arbeit und da ist jemand, der sich, ich sage jetzt mal in Anführungszeichen, mich kümmert oder schaut, dass es mir gut geht, dann spiele ich eventuell auch nicht mit dem Gedanken,
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mir in drei Monaten einen neuen Job zu suchen. Das heißt, ich binde die Mitarbeiter auch wieder an das Unternehmen, weil sie einfach gerne kommen und das ist das Ziel. Wenn ich jetzt anfange in meinem Unternehmen so einen, ich nenne es jetzt mal diesen Community-Gedanken zu implementieren, also wenn ich anfange diesen Community-Gedanken zu stärken, wo liegen denn da am Anfang die größten Herausforderungen und wo liegen die Herausforderungen, das auch dann auf lange Sicht beizubehalten? Also am Anfang liegen die Herausforderungen sicher darin, dass man herausfinden muss, was kommt denn gut an?
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Was wollen denn die Mitarbeiter? Die Leute mitnehmen, mitreißen, das ist das Wichtigste. Die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Der eine mag vielleicht einen Kinoabend im Besprechungszimmer machen, da sind die großen Herausforderungen zuerst einmal herauszufinden, was ist das Richtige und auf welche Art und Weise nehme ich die Mitarbeiter mit und in welchen Zeitraum muss etwas stattfinden. Zu viel ist auch nicht gut. Es soll ja kein Freizeitpark sein, sondern es ist immer noch ein Ort der Arbeit, aber der
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so angenehm wie möglich gestaltet werden kann. Wunderbar, danke dir. Gerne. Und euch danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktions Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unsere Newsletter auf Immobilienredaktion.com oder folgt unsere LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion.