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dann spart man zwar gegenüber fossilen Brennstoffen ziemlich viele Emissionen ein, aber eigentlich ist es ein CO2-Tauschen. Wir versuchen ein System, wo wir möglichst CO2 oder Emissionen im Allgemeinen vermeiden. Das Zweite ist wir kommen und liefern Wärme und Kälte. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, ich habe ein Problem, mach es mir warm. Ich sage ich in drei Jahren wieder, wenn du das Problem Kühlung auch hast, dann sind wir die richtigen, dann können wir dein Problem lösen. Warum das so ist und warum wir das so sehen, dazu komme ich später. Und das letzte ist der Neubau- der Bestandsimmobilienbereich.
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Bei Neubauimmobilien ist dieses Thema, ich bin fast versucht zu sagen, state of the art. Also wer sich beim Neubau mit solchen Themen nicht beschäftigt, hat eh schon verloren. Die wirklich große Aufgabe ist aber unser Bestand. Wir haben in Österreich 2,5 Millionen Immobilien, saniert gehören und haben eine Sanierungsquote, die liegt irgendwo zwischen 0,8 und 1,5 Prozent. Also wir werden uns mit der Sanierung dieser Immobilien, wenn es so weitergeht, die nächsten 50 Jahre beschäftigen. Ihr habt es schon wieder vergessen, wir haben zigtausend Gasanschlüsse, da substituieren wir jedes Jahr einige.
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Gar nicht zu wenig, 20.000 25.000. Aber wir haben so viele, wenn wir in dem Tempo weitermachen, brauchen wir 67 Jahre. Und bei den Ölheizungen oder bei den Ölverbrennungsanlagen, die wir haben, brauchen wir glaube ich auch knapp an die 50, glaube 48 Jahre. Wenn es uns nicht gelingt, Tempo diesbezüglich zu erhöhen. Ich glaube es kann sich jeder vorstellen, wenn wir die nächsten 50 Jahre jetzt so weitermachen, wie es dann da draußen ausschaut. Also mein Wunsch, dass da noch Blätter auf den Bäumen sind, der geht dann ins Leere. Deswegen ist mir jedes Wort in diesem Grundauftrag so wichtig, weil es wirklich kennzeichnet,
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was ist der Unterschied bei uns im Vergleich zu manchen anderen. Das soll aber nicht heißen, dass es schlecht ist, wenn jemand eine Hackschnitzelheizung macht. Also wenn er dagegen eine Ölheizung getauscht hat, war das schon ein Gewinn. Aber da gibt es viele, die das machen und die das können. Das, was wir machen, machen nicht viele. Und der Grund, warum ich heute da bin, ist, wir wollen alle einladen, darüber nachzudenken, ob sie nicht ernsthaft die Konkurrenten werden wollen von uns. Ich verspreche euch, wir lassen jeden abschreiben. Also wir haben keine Geheimnisse. Wenn es mehr von uns gäbe,
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würde ich mich deutlich wohler fühlen. So, was machen wir? Wir machen für diese Art von Anlagen, salopp gesagt alles. Also wir machen die Konzeption, wir machen die Planung, das Engineering, wir beschaffen diese Anlagen, wir bauen sie ein, wir setzen das auch um. Wir betreiben diese Anlagen und wir sind Energieversorger. Also wir verkaufen diese Anlagen nicht, wir verkaufen auch nicht unsere Know-How, das sind keine Konsulenten, sondern wir errichten diese Anlagen, behalten diese Anlagen, betreiben diese Anlagen, optimieren diese Anlagen laufend.
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Und wir verkaufen Wärme und Kälte. Also unser Erlös kommt aus dem Verkauf von Wärme und Kälte. Wir sind Energieversorger. Das ist unsere Perspektive. Also wenn man sich die Fernwärme Wien anschaut, die Fernwärme Wien ist ein Energieversorger. Die liefern halt nur Wärme, der Unterschied bei uns ist wir liefern Wärme und Kälte. Die Fernwärme Wien liefert Hochtemperatur, wir liefern nur Niedertemperatur. Gibt es halt auch so paar Hypothesen von mir. Eine davon ist, eine Immobilie, in der Menschen drinnen sind, braucht in der Regel keine Hochtemperatur. Wir auch Bestandsobjekte nicht.
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Wer das Gegenteil behauptet, lügt. Wir können gerne jeden Beweis unter anderem an unserem eigenen Bürohaus zeigen. Wir sitzen im Viertel 2 an der Trabrennbahn im Tribünengebäude aus Anfang der Jahrhundertwende. Das sind die ersten Eisenbetonbauten Österreichs Also da gab es den Begriff Stahlbeton noch gar nicht. Die sind dementsprechend denkmalgeschützt. Also als wir gesagt haben, wir wollen dort unser Büro hineinbauen, gab es im Bundesdenkmalamt einige zittrige Hände. Wir hatten sehr viele Abstimmungsgespräche.
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Faktum ist dass wir dort jetzt unser Büro drinnen haben. Dass wir dort auf Niedertemperaturbasis heizen und kühlen. Und dieses Gebäude hat keine Dämmung. ist nicht ein Pisl oder ein Hochel. Keine Dämmung. ist Beton bis Beton. Und das ist mit Niedertemperatur kein Problem. Sonst werden wir die zwei jungen Herren im Winter schon erfroren und im Sommer schon verbrannt. Also ich lade alle ein, wenn ihr bei der nächsten Exkursion zu uns dabei sein wollt. Wir gehen durch die Tribüne durch. Also da kann man feststellen, die Komfortwerte,
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die wir dort anbieten können, sind absolut in Ordnung und zeitgemäß. Obwohl das nur auf Niedertemperaturbasis funktioniert. Also so viel zu unserem Grundauftrag. Wenn es irgendwelche Fragen gibt, bitte gleich. Also muss sich keiner zurückhalten. Also warum machen wir das? Wärme und Kälteversorgung von Immobilien macht einen wesentlichen Beitrag. Innerstädtisch an den Emissionen die wir produzieren. Im Immobilienbereich macht das Thema von den gesamten Emissionen in der Stadt 35 bis 40 Prozent aus. Das ist doppelt so viel, wie durch den Verkehr entsteht.
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Also es ist nicht schlecht, auch beim Verkehr Emissionen einzusparen. Aber wenn wir da was tun, schaffen wir mehr. Also das ist der große große Hebel. Zweitens, Immobilienbesitzer und Betreiber müssen mehr und mehr den Regularien in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit folgen. Wir haben im April letzten Jahres die EU-Gebäude-Richtlinie unterschrieben. Die sollte eigentlich kommendes Jahr in allen Ländern zum Gesetz werden. Steht im Wesentlichen drinnen. Ab 2040 gibt es keine fossile Heizung mehr. Ab 2050 null Emissionsgebäude. Was auch immer das heißt. Also das jetzt auch die nächsten 15 Jahre im Lichte dessen
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was ich vorhin gesagt habe. Um wie viele Immobilien wir uns da noch annehmen müssen, dass wir das auch nur annähernd erreichen können. Und das Thema das mir sehr am Herzen liegt,, weil das wird oft so außer Acht gelassen am Anfang, der Charakter der Energieversorgungsanlage determiniert mehr und mehr den Immobilienwert. Also es gibt in der Zwischenzeit alle möglichen Beurteilungsverfahren. Es gibt den CRETE-FAT. Es gibt alles Mögliche, wie man irgendwie darauf schaut, ob so eine Immobilie in die Zukunft passt oder nicht passt. Aber Faktum ist, wenn ich zwei gleiche Häuser nebeneinander habe,
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das eine ist gasbeheizt und das andere nicht, dann besteht hier ein Unterschied im Immobilienwert. Und der ist zum Teil wirklich substanziell. Also für das eine kriegt man sagen wir mal, 20% Aufschlag, für das andere 20% Abschlag. Wenn wir reden um schlanke 40%, also das macht zurzeit einigen institutionellen Immobilienbesitzern echtes Kopfe. Das also sind aus dem abgeleitet unsere Ziele. Das wollen wir erreichen. Also in erster Linie zielen wir eigentlich auf die Wertsteigerung der Immobile. Das ist für den Immobilienbesitzer der größte Hebel.
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die größte Motivation, sich überhaupt einer nachhaltigen Wärme Kälteversorgung zu nähern. Das Zweite ist, durch unsere Art der Energieversorgung können die Energiepreise von den Entwicklungen an den Energiemärkten abgekoppelt werden. Also wir haben gesehen durch diesen unwürdigen Krieg in der Ukraine, was da alles passiert mit den Gaspreisen, vor 10-fachen der Gaspreise gehabt, obwohl kein einziger Krieg mehr der Gas gefällt hat. Weil keiner hat bei niemandem dieses Gas ausgeraumt. Aber einmal war der Gaspreis an 10-fachen, 10-fachen.
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Und was wir bei der Immobilie gelernt haben, ist, dass der Strompreis auf dem Gaspreis zusammenhängt. Also ich weiß nicht, wer vorher die Mehrheit oder gekannt hat. Ich gestehe, ich habe es nicht gekannt, also nicht in der Tiefe wie jetzt. Also die Dinge sind ziemlich ein miteinander verschränkt. Die Planbarkeit dieser Energiekosten in der Zukunft, die ist eigentlich verschränkt, weil die hängt von irgendwelchen Randeinflüssen ab oder von der Angst, die da an einer Börse entsteht. Also das ist überraschend. Dann fehler ich nicht. Sonst ist der Ton Weg. Der Ton weggelegt.
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Also zweiter Aspekt, wichtig, die Energiepreise von den Entwicklungen an den Märkten abkoppeln. Und das dritte ist, wir machen unsere Anlagen unterm Haus, am Grundstück vor Ort. Wir nutzen die Standortressurs vor Ort. Das heißt, wir gehen auf das Grundstück hin, wir machen dort irgendwann einen saisonalen Energiespeicher, wie das geht. Das erklärt dann der Andy alles. Aber wir sind vor Ort. Das heißt, das schafft einen sehr hohen Autarkiegrad. Wir haben vor dem Krieg das Vokabel kritische Infrastruktur auch nicht gekannt.
11:31
Dankeschön, sehr nett, wahnsinnig. Wir haben vorher auch nicht gewusst, eine kritische Infrastruktur. Jetzt haben wir gelernt, kritische Infrastruktur ist ziemlich schwierig. Alles, leitungsgebunden ist und alles, was aus einer Zentrale kommt, hat ein Problem da, weil wenn die Leitung oder die Zentrale hin ist ist die Versorgung weg. Wer denn das, wenn das Grundstück für Grundstück ist, eben für viele den Autarkiegrad maßgeblich erhöht?, du bist es. Wie funktioniert also wie wir die Energieversorgung bei jedem Projekt umsetzen, ist immer mit einer Wärmepumpe. Und dazu kann man eben unterschiedliche Standortressurs
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nutzen, wie zum Beispiel die Erdsanden, die auch als Speicher dienen können. Die Erdmasse ist ein Speicher, der uns über die Saison Winter, Sommer, die Wärme im Winter entzieht und im Sommer die Wärme wieder in den Erdspeicher zurückgibt, damit wir diese dann im Winter wieder nutzen können. Oder über das Grundwasser. In Wien gibt es ausreichend Grundwasservorkommen, das man auch thermisch nutzen kann, wobei es dann wieder Einschränkungen gibt und diese Speicherfähigkeit im Grundwasser ist nicht gegeben. Man kühlt das Grundwasser ab und das zieht weiter und hat keine Speicherwirkung dadurch für sich selbst.
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Und natürlich kann man auch die Luft mit Lufteuerpumpen nutzen, bzw. die Luft dazu nutzen, im Sommer das Erdreich wieder aufzuwärmen für den nächsten Winter. Sinnvolle Synergien zu schaffen macht in einem urbanen Raum sehr viel Sinn. mit dem Energienetz, die Quellenergie oder die überschüssige Energie von einem Bürohaus in Richtung Wohngebäude zu schicken oder Industrie einzubinden. dazu muss auch irgendwo die Raumplanung zusammenpassen, dass nur reine Wohnkomplexe nebeneinander entstehen, weil die können sich nicht gegenseitig unterstützen.
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Das, wir natürlich nicht am Standort zu 100 Prozent erzeugen können, ist der Strom. Wir bauen immer Fotovoltaik, so groß es irgendwie geht am Gebäude, aber das wird nur zu 30 Prozent maximal für den Strombedarf der Wärmpumpen reichen. Den Rest müssen wir natürlich über das Stromnetz beziehen. Am Gesamtwärmbedarf im Gebäude ist es aber nur müssen wir maximal 30 Prozent von dem Wärmbedarf als Strom zukaufen. 70 Prozent kommen immer von den Standortressourcen, Erdoinversanten, Grundwasser oder mit Luftheimpumpen.
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Das Ganze hat natürlich auch einen Preis. die Energiequellen, das sind aufgeteile Energiequellen, also Heizung und Kühlung und die Wärmpumpen und die Elektro- und Regeltechnik. Und die Energiequellen, die wir quasi unter dem Gebäude errichten, sind 30 bis 35 Prozent, der Großteil 50 bis 60 Prozent sind die Wärmpumpen und der kleine Teil 10 bis 15 Prozent die Regeltechnik. Also man kann schon bei den Energieressourcen und den Wärmpumpen sehr viel Geld einsparen, wenn man es richtig plant.
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Sagen wir dir, der Standard der Planung ist sicher in Norm gebunden. Der Name ist veraltet, sind Sicherheitsbeihärte, Gürtel, Hosenträger, alles dabei. Und das führt dann zu unnötig hohen Kosten. Wir haben jetzt zwei, drei Projekte verglichen, die wir bei uns betreuen oder die wir errichtet haben. Und bei der Planung nach Norm ist so der Standard, man hat die Heizlast, man hat dann noch irgendwie eine Leistung für die Warmwasserbereitung und dann kommt man eben bei dem ersten Projekt ungefähr auf 600 kW. Jetzt wurde da eine Simulation gemacht, womit ja nur die Heizlast betrachtet wird
15:43
und dort ist man wieder genau auf das gleiche Ergebnis gekommen wie in der Normberechnung. Der Fehler, der dabei passiert ist, ist dass der Bauträger zum Planungsbüro gegangen ist und gesagt hat, bitte Simulation, Randbedingungen, also Außentemperatur, interne Lasten, Sonneneinstrahlung nicht berücksichtigen. Nahe kommt genau das gleiche aus wie der Heizlastberechnung. Der Bauträger, der Planer alle fühlen sich bestätigt. Und wir sagen dann, schön, wir werden es nicht bauen, aber wir können es ruhig unterschreiben. Die Wahrheit zeigt, wir brauchen 50 Prozent von der ursprünglichen Leistung, quasi mit Planung nach Norm, Heizlast, Warmwasserleistung.
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Ein anderes Projekt ist das Viertel 2, darunter gleich, das war eben 2008 gestartet. Die Zentrale ist 2015 in Betrieb gegangen für den Bereich und errichtet wurden da Heizleistung fast 4 Megawatt, gelte Leistung 2,6 Megawatt, jetzt noch 7 Jahren, 10 Jahren fast in Betrieb. Maximale Spitze waren eigentlich bei beiden ungefähr 1,2 Megawatt, also 30 Prozent der ursprünglich angedachten Leistung, was natürlich ihre Investitionen sind, die niemals notwendig gewesen wären, weil man braucht es einfach nicht.
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Das ja nur ein anderes Gebäude, das Planungsgebiet 2 das gerade entsteht im Viertel, das ist genau gegenüber vom Stadion. Und dort hat man auch ungefähr 1,7 Megawatt angedacht. Die Simulation der Randbedingungen waren dort sinnvoller gewählt mit ordentlichen Klimadaten und mit internen Lasten alles berücksichtigt und keine Hosenträger mit angezogen. Trotzdem zeigt sich jetzt bei dem neuen Gebäude, das schon steht, dass auch von der Simulation 15 Prozent weniger Leistung benötigt wird. Das Gleiche zeigt sich bei der Kälteleistung, dass die Simulationen natürlich auch nicht den Realbetrieb
17:55
abbilden können, aber sehr wohl nah dran sind an der Realität und vielleicht zeigt sich in den nächsten Jahren, dass Gebäude mehr genutzt wird, mehr Mieter schon drinnen sind, dass man da irgendwo in die Nähe der Simulation kommt. So viel zur Leistung. Für unseren Business Cases Energieversorger ist natürlich auch der Energiebedarf des Gebäudes entscheidend. Und auch hier zeigt sich, dass Simulationen nicht das Wager abbilden können oder auch in der Planung energieausweis niemals die Realität widerspiegeln. Bei dem ersten Projekt sind wir auch ähnlich wie bei der Leistung beim Energiebedarf,
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bei 50 Prozent 60 Prozent des Energiebedarfs. Das ist natürlich der Business Case für einen Energieversorger. Man hat viel investiert, verkauft viel weniger, sehr schwierig gestaltet. Und auch beim Büro Wohnen, ist wieder das Viertel 2, zeigt sich, dass beim Heizen ist man zwar näher dran, aber beim Kühlen ist man auch wieder bei 60 Prozent nur Energieverkauf, quasi die Umsätze, die wir erzielen können. Was sich hier schön zeigt, ist, dass man bei den Simulationen durchaus einen falschen Klimadatensatz wählen kann.
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Das ist dort passiert oder ein Klimadatensatz nur für die Zukunft betrachtet. Also quasi Klima in Wien in 2050 wie derzeit in Rom ungefähr der Vergleich. Und dort ist man bei der Simulation auf 40 Prozent zu den Planwerten gekommen. Und jetzt sieht man, dass wir 50 Prozent haben und bei der Kühlung Ähnliches. Also man dachte, bei Simulation braucht man natürlich bei 2050 viel mehr Kälte. Und der reale Bedarf ist eigentlich dann erst bei 70 Prozent. Das ist natürlich dann ein Problem für uns, auch für die Energiequellen. Wenn wir die Bilanz zwischen Sommer Winter und Wärmeentzug
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und Wärmeeintrag bilanzieren wollen, damit das auch jahrelang funktioniert, dann müssen wir uns auf irgendwas verlassen können. Und auch Simulationen kann man sehr falsch machen oder falsche Rahmenbedingungen wählen. Das heißt, da darf man ruhig Wert drauflegen und muss man fast Geld in die Hand nehmen, damit man das lang auch überlebt. Diese Simulationen oder der Mut zur Dimensionierung, wenn man als Baudräger errichtet, hat man natürlich sofort direkt die Einsparungen in der Errichtungsphase.
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Und als Energielieferant braucht man das, weil man hat eigentlich immer zwei Preiskomponenten. ist der Grundpreis Arbeitspreis und der Grundpreis ist in Westkosten getrieben und risikogetrieben. Jetzt wenn man noch in Westkosten, quasi oben ist Planung gegenüber der Realität. Wenn jetzt 40 Prozent mehr in Westkosten hat und 40 Prozent weniger Umsatz, dann wird der Grundpreis am Ende 90 Prozent von Umsatz ausmachen, weil nichts mehr am Arbeitspreis übrig bleibt. Und bei den Erlösen genau ähnliches. Und wenn man aus der Simulation kann man das abfedern,
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das ist Risiko, aber nie gänzlich. Man wird nie ganz genau hinkommen. Eine Simulation ist trotzdem die Inputparameter die man gibt, legen fest, was rauskommt. Und ich was man aufpassen muss bei Simulationen ist, dass man nicht so lange simuliert, bis man das Ergebnis hat, das man haben will. Das ist das Projekt, mit dem wir begonnen haben. sieht man jetzt nicht wahnsinnig viel, das tut mir sehr leid, aber wir haben hier begonnen 2008 mit der Entwicklung von etwa 80.000 Quadratmeter Nutzfläche im Viertel 2. Die 80.000 Quadratmeter Nutzfläche, das ist ungefähr die Hälfte Residential und die andere
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Hälfte Gewerbe, Büro und so weiter. Und wie wir das begonnen haben 2008, da konnten wir das Vokabel Klimawandel schon fehlerfrei schreiben. Also haben wir gewusst, wir wollen eigentlich für diesen Bereich irgendeine Art der Wärme- und Kälteversorgung machen, damit nachher, das Ding irgendwann fertig ist, wir keine Antiquität in den Händen halten. Also damit das, was dann fertig ist, auch irgendwie in die Zeit passt. Üblicherweise dauern solche Entwicklungen ja vom kooperativen Verfahren weg bis zur Fertigstellung, bis zur Verwertung in der Dimension von 10 bis 12 Jahren.
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Also da muss man schon versuchen, ziemlich fest in diese Kristallkugel hineinzuschauen, damit man irgendwie erahnt, was werden die Leute in 12 Jahren eigentlich daran Qualitäten haben wollen. Und wir haben, das hat Andy vorhin erzählt, haben unter dieser Garage, die das ganze Grundstück hier bedeckt, unter dieser Garage haben wir einen saisonalen Energiespeicher errichtet. Und dieses saisonale Energiespeicher ist nichts anderes, denn es alle 7 Meter eine Erdsonde, die ca. 140 Meter tief ist. Da gehen zwei schwarze Schleuche hinunter in jeder Erdsonde.
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Und mit diesem Erdkörper, der davon jetzt berührt ist, den verwenden wir wie eine Batterie, man beliebig oft be und entladen kann, ohne Wirkungsgradverlust. Wenn wir im Sommer kühlen, entsteht irgendwo immer Abwärme. Bei einer normalen Kältemaschine wird diese Abwärme an die Umgebungsluft abgegeben. Das machen wir nicht. Wir nehmen im Sommer diese Abwärme und schieben sie hinunter in diesen saisonalen Energiespeicher. Und wir erwärmen über den Sommer jeden Tag mit jeder Kilowattstunde Kühlung, erwärmen wir diesen riesigen Erdkörper.
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Der wird warm. Wir fahren dort rein mit maximal 28, 29, 20 30 Grad. Es gibt einen Wasserrechtsbescheid, der das in irgendeiner Form limitiert. Und erwärmen diesen Erdkörper im Sommer. Und im Winter drehen wir das System um. Und dann entziehen wir dieser Erde die Wärme und damit heizen wir. Und das ist das ganze Zauberkunststück. Also es ist schon ein bisschen schwieriger. Das hat man schon gemerkt bei den Erklärungen vom Andi. Aber an und für sich, das ist das physikalische Prinzip. Und insofern gilt die Schwerkraft hier für alle. Also das kann ich überall dort machen, wo ich einen saisonalen Energiespeicher machen kann.
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Und das mit oberflächennahe Geothermie oder mit diesen Erdsonden zu machen, ist nur eine von einer ganzen Reihe von technischen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Also wir können mit der Bandbreite zwischen Eisspeicher an Wassertank vergraben, Ringgrabenkollektoren, Flächenkollektoren. Wir können erdbüroerte Bauteile aktivieren und,, und. Also wir haben einen ganzen Warnkorb an technischen Möglichkeiten, über einen derartigen saisonalen Energiespeicher nachzudenken. Aber der saisonale Energiespeicher, der ist für uns Key-Element. Mit dem versuchen wir immer in irgendeiner Form
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durchzukommen. Wir bemühen uns möglichst keine Luftwärmepumpen einzusetzen. ich habe jetzt keinen Bildungsauftrag. Aber wenn eine Luftwärmepumpe am Waldrand steht, ist das wahrscheinlich wurscht. Das Problem, das wir aber innerstädtisch haben, ist, wir erleben, wie es innerstädtisch immer wärmer, wärmer, wärmer wird. Und wenn jetzt die Leute mit irgendwelchen Systemen kühlen, die noch zusätzlich heiße Luft ausblasen, werden wir das Problem nicht kleiner machen. Weil wenn es draußen nochmal 40 Grad hat, wo soll eine Luftwärmepumpen ausblasen 60. Und wo blasen wir die hin? Zum Nachbar. Was macht der?
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Der kauft sich noch eine größere Luftkanone und schießt mit 70 Grad wieder zurück. Also es ist unvorstellbar, welche Probleme da entstehen, wenn wir anfangen, dieser Stadt eine Komfortkühlung vorzusehen für alle. Das Problem, das wir aber in Wien haben, Wien zum Beispiel, ist eine der schlechtesten Städte der Welt. Es gibt eine Studie von der ETH Zürich, dass wir 2045, 2048 damit rechnen dürfen, dass die Durchschnittstemperatur in Wien um 7,5 Grad steigt. Also wenn das nicht von der ETH Zürich wäre, ich die Studie weggeschmissen.
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So hoffe ich nur, dass sie doch falsch ist. Wenn wir eine Durchschnittstemperatursteigerung um 7,5 Grad haben, ist die Stadt innerhalb des Gürtels unbewohnbar. Jede Wohnung, die da keine Kühlung hat, da reden wir über einen Wohnungswert von Wohnungen mit klarem Gang. Das ist eine substanzielle Immobilienwertvernichtung die wir da erleben. Das heißt, wir müssen die Stadt kühlen, damit die Menschen drinnen bleiben können, aber das wird aller Voraussicht nach nicht mit heißer Luft gehen. Deswegen sind wir solche Verfechter davon, dass wir derartige Systeme, die... Ah, das ist auch... Du sagst,
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du bleibst hier und du bleibst... Ja. Das wird super, das ist. Sonst geht es nicht. Das wird ein Teil. Das wird ein Teil,. Aber ich nix gemacht,? Nein, nein das ist dann nur der Unwendeinfluenz. Das sollte auch sein, das was heißer ist, daraus zu bleiben ist. Ihr habt Freitag Nachmittag. Ja. Jetzt ja nicht. Hab ich aber. glaub, da war eine Pfade. Alles gut ja.
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Die Nerzen sind nicht bei Gerhaut. haben sich aber auch mit einer Wärmepumpe Ja, am oberen Ende steht eine oder mehr eine Wärmepumpe. Nein, Wasser Wasser. Wir haben keine Luftwärmepumpe, sondern Wasser, Wasser. Eine Wasserwärmepumpe kommt auf einer Seite immer kaltes Wasser und auf der anderen Seite immer warmes Wasser aus. Wenn ich heizen will, fahre ich damit in die Heizung hinein und nehme die kalte Seite und fahre damit in den Speicher. Das ist die Wintersituation, heiz ich. Und in der Sommersituation nehme ich die kalte Seite, fahre ins Haus und nehme die warme Seite und in den Speicher. Du hast sowas, Pumpe und die Pumpe überleben.
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Nein, da ist nix. Weniger als der Kühlschrank zu Hause. Da haben wir schon mal gemessen, ob unsere Pumpe eine Wärme abgibt. Das wird sicher immer Lizenz geben, aber das ist ... Nein, ich liebe ja dieses Thema messen. Messen ist eines meiner Lieblingsthemen. Wer misst, misst, misst. Das ist unvorstellbar. Wir versorgen auf Niedertemperaturbasis. Niedertemperaturbasis heißt, ist alles im Wesentlichen unter 55 Grad, wenn es warm ist. Am besten funktioniert so eine Wasserwärmepumpe bei 45, 40, 48 Grad. Passt super für Fußbodenheizung. Großartig.
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Als Energieversorger hat man immer einen Streit mit den Nutzern, dass irgendwas bei der Rechnung nicht stimmt. haben wir drei sehr nette Herren, die wohnen da nebeneinander. Und der eine hat eine wesentlich höhere Stromrechnung als die anderen beiden. Und die tauchen bei uns auf und sind wahnsinnig freundlich und sagen, ja, wieso, wie geht das? Also wir schauen uns das an und untersuchen das und die kann man nicht drauf finden. Auch keinem Bau fehlt, also keinen Konstruktionsschaden. dort draußen minus 10 Grad und dann fahren wir zu der Zeit mit 230 Grad in die Fußbodenheizung rein und ich stehe da
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vorne sage, jetzt bauts mir noch ein Thermometer beim Wärmemengenzähler beim Rücklauf ein. Und ich bleib da stehen und warte bis das fertig ist. Bis der Wärmemengenzähler einbaut, kommt der Rücklauf mit 36 Grad heraus. Habe ich gesagt, kann einer von euch anleiten, dem der soll aufhören mit dem Feuerzeug den Rücklauf zu erwärmen. Das hat er natürlich nicht gemacht, aber das ist der Messfehler von Wärmemengenzählern, wenn sie im Niedertemperaturbereich fahren. Wir haben keine Messgeräte, die tatsächlich sinnvoll bei Niedertemperatur die
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Wärmemenge messen können. Wir können die Temperatur halbwegs messen, die hat schon einen Fehler, wir können die Menge halbwegs messen, die hat schon einen Fehler. Wenn man das überlagern wird, Messfehler so groß, da kommt ein Unsinn heraus. Wir haben keine Ahnung, wie man das löst, das ganze Heizkostenabrechnungsgesetz könnte man mit diesen Themen auf diese Art und Weise in Frage stellen. Aber das war jetzt ein Ausflug, dort wollte ich gar nicht hängen. Diese Gebäude sind untereinander das ist Wohnen, das ist Büro, da ist das Wohnen, da ist das Studentenheim. Die sind untereinander mit einer Art Energienetz verbunden,
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das Energienetz muss man sich vorstellen, wie ein Nahwärme- und Kältennetz, das aber auch auf Niedertemperaturbasis funktioniert. Der große Vorteil von unserem Niedertemperaturnetz ist, ich habe keine Verteilverluste. Das klingt jetzt bisschen komisch, wenn ich mit Hochtemperatur verteile, also wenn man bei der Wiener eine gefragt und fragt, die Fernwärme, wie viel Verluste habt ihr auf der Leitung, dann wird man feststellen, die Bandbreite liegt zwischen 15 und 25 Prozent. Das muss ja mal hochgekocht werden in dem Ausmaß, damit man es auf der Strecke überhaupt verlieren kann. Bei der Niedertemperaturverteilung habe ich das
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Problem nicht. Ganz im Gegenteil, wenn man ein Energienetz zur richtigen Zeit auf dem richtigen Temperaturniveau bespielt, hat man sogar einen Energieeintrag. Also nicht, dass der jetzt weltbewegend ist, aber es ist zumindest die Bestätigung dafür, dass ihr dort keine Verteilverluste generiert. Und das halte ich, wenn man über Energieeffizienz nachdenkt, schon für den wesentlichen Aspekt. Wir waren da fertig, da stehen diese Tribünen, von denen ich vorhin gesprochen habe. Also da schauen wir beim Fenster aus, auf der Seite. Das sind die Gebäude, die wir mit Niedertemperatur versorgen,
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die gar nicht gedämmt sind. Damit man ein bisschen am Begriff hat, natürlich verbrauchen die mehr Energie. Also Energieverbrauch, also die Menge der Energie, die da notwendig ist zum Heizen und Kühlen, können wir nicht beeinflussen. Also wenn das Haus schlecht gedämmt ist, braucht es viel Wärme, dann liefern wir auch viel Wärme im Winter oder umgekehrt. Also wenn einem im Sommer das Fenster offen lässt und kühlt, dann wird es viel Kühlung brauchen. Das können wir schlecht beeinflussen. Aber die Energiekosten, die wir dort haben, sind übers Jahr gesehen 5 Euro am Quadratmeter und Monat. Das ist nicht so wahnsinnig viel.
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Also ich hätte mit wesentlich mehr gerechnet. wir sehen in modernen Büros, die Bauten haben wir um die 3,80. Also der Unterschied pro Quadratmeter und Monat ist jetzt nicht so entsetzlich. Das Haus ist nicht gedämmt und wir haben eine viergeschossige Nordglasfassade. In der Zwischenzeit ist hier hinten ein Hochhaus entstanden, eine Schule ist gekommen, die hängt auch schon bei uns dran. Wohnhochhaus mit 380 Wohnungen hängt dran. Und es ist gerade im Bau noch ein Hochhaus, der Weitblick, ein Gewerbehochhaus mit Hotel und oben
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drüber Büro. Das wird in 18 Monaten fertig sein. Und da sieht man das Ganze halt aus der Luft oder am Loggeplan. Das war unser erster Bereich, mit dem wir begonnen haben. Da stehen die Tribünen, da oben stehen die Hochhäuser, da ist die Schule dazugekommen, noch einmal wohnen. Wir werden diese Stallungsgebäude die da stehen, die sind auch denkmal geschützt die werden wir auch sanieren, sind auch einer Nachnutzung, entsprechenden Zufallung. Und ich denke, alles an unserer Wärme und Kälteversorgung. Also wir haben an vielen Stellen hier Erdzonen entrungen, als Energiequelle uns vorgesehen.
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Und haben gewerse größere oder kleinere Zentralen in den verschiedenen Gebäuden, die über das Energie-Netz miteinander verbunden sind. Wenn wir im Viertel 2, also wir haben eine Vielzahl an Projekten, aber wir reden immer so gern vom Viertel 2, weil das war unser erstes, da haben wir angefangen. Wenn wir da fertig sind mit dem ganzen Quartier, versorgen wir dort 25.000 Menschen, die dort wohnen und oder arbeiten. Und das macht mir selbst jedes Mal ein bisschen nervös, weil wir sind eine relativ kleine Mannschaft, wir sind jetzt 32 35 Mitarbeiter.
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Also wir schaffen das offensichtlich, dass wir hier zu Marktpreisen Wärme und Kälte emissionsfrei zur Verfügung stellen können, für so viele Menschen, also Baden hat nicht so viel. Das ist fast um die Hälfte größer als Tulen, wenn das fertig ist. Also nur, man die Dimension sieht, ja das geht, ja so was kann man machen, das ist nicht unmöglich, weil es ist da. Wir schreiben jeden Monat Energie-Rechnungen an unsere Kuh, die meisten davon zahlen auch. Also das soll eigentlich nur für alle jene motivierend
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sein, die sich mit sowas beschäftigen wollen. Das ist bisschen theoretisch, das ist in unserem ersten Teil des Viertels Weiß, da haben wir eben, wo wir 2003 begonnen haben, dort gibt es noch Fernwärme, da haben wir Analysen gemacht, wie Energieverbrauch und oder Energiekosten zusammenhängen können und wie auch nicht. Also man sieht da relativ gut, im linken Bild sieht man den jeweiligen Energieverbrauch. Aber man sieht auch, dass trotz steigendem Energieverbrauch es denkbar ist,
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dass die Kosten ziemlich weit unten bleiben. Also diese, die Amplituden, die sich ergeben zwischen Verbrauch auf der einen Seite und Energiekosten auf der anderen Seite sind unpredictable. Also das ist mein wichtiger großer Satz, dass eben die Energiekosten von den Märkten abgekoppelt sein sollen. Wir haben bei uns ca. 80-90% unserer Energiekosten indexiert am Verbraucherpreisindex. Also üblicherweise hängen Mieten auch am
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Verbraucherpreisindex, außer die Arbeiterkammer glockt wieder irgendwann. Aber wir versuchen, dass die Planbarkeit dieser Energiekosten halbwegs gewährleistet ist und möglichst unbeeinflusst bleibt von den Entwicklungen, die halt an den Energiebörsen passieren, die selbst von jenen schwer eingeschätzt werden können, die sich jeden Tag damit beschäftigen. Also wir haben alle erlebt, wie der Herr Strebel von der Wien Energie dann vor der Kamera gestanden ist und versucht hat zu erklären, warum er jetzt 1,4 Milliarden Garantie braucht, weil er sonst kein Gas mehr hat für das Erfären.
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Der kann nichts dafür, ich hänge keine Schuld an, der kann nichts dafür, das hat keiner kommen sehen, dass das daherkommt. Aber da merkt man, dass selbst diejenigen, sich professionell täglich mit diesen Themen beschäftigen, offensichtlich von diesen Entwicklungen auch ein bisschen überfahren werden können. Gut, ich glaube die meisten anderen Sachen habe ich schon zu genügend gequält. Das lasst mich weg, das ist nicht so tragisch. Es gibt eine Vielzahl an Studien, die sich mit dem Thema des Immobilienwertes beschäftigen. Also ich bin am Anfang immer nur herumgegangen,
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habe mit einem Fähnchen gewinkt und habe gesagt, das ist so, aber ich habe keinen Beweis gehabt. Aber in der Zwischenzeit gibt es eine Vielzahl an Studien,, je nachdem ob man dem Verfasser glaubt oder nicht glaubt, auch versuchen zu quantifizieren, in welcher Qualität welche Immobilie einen Aufschlag oder einen Abschlag bringt beim Immobilienwert. Jetzt kann man sagen,, lesen 50 Jahre, haben uns damit beschäftigt, Immobilienwerte nach der Lage zu beurteilen. Lage, Lage Lage, der Zustand war wurscht, dann haben wir begonnen den Zustand ein
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bisschen mit anzuschauen. Aber das wird offensichtlich ein immer stärkeres Thema werden, das das den Wert bestimmt. Ich habe vorhin vom Greenpart erzählt, das ist jetzt ein eigenes Verfahren, um den Beweis zu führen, dass dieses Objekt oder dieses Haus nachhaltig in die Zukunft hineinpasst. Also ein neues Betätigungsfeld für Gutachter kann man auch wieder honorare generieren, wenn man sich mit diesem Thema entsprechend beschäftigt. Aber es ist auch eine Methode, nachzuschauen, wird dieses Objekt den nächsten 20, 40 oder 80 Jahre noch in die Welt passen.
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Immer wieder Green Building-Themen, die halt den Immobilienwert in den Fokus stellen. Also das zieht sich wie ein roter Faden durch. Wir haben nicht nur das Viertel 2 gemacht, wenn man so schaut, haben in der Mutgasse eine Quartiersentwicklung weiter getrieben. sind in Deutschland unterwegs, wir dürfen ein sehr großes Projekt in München betreuen, 22 Gebäude, die Hälfte davon neu, die Hälfte davon im Bestand. Also Quartiersentwicklungen sind natürlich prädestiniert für alles was mit Energienetzen geht,
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aber wir haben auch kleine Projekte gemacht. Es gilt dasselbe Technologie, sowohl für kleine als auch für große Projekte. Ganz links, die Geblergasse, 2017 haben wir im 17. Bezirk die ersten Gründerzeithäuser aus dem Gas rausgefahren. Selbe Technologie, wir sind in den Hof reingefahren, haben ein paar Erzungen gemacht, haben im Keller Wärmepumpe hingezangelt. Die Herrschaften darüber haben das Haus saniert, fertig und haben kein Gas mehr. auch nicht so schwer, wir sind vielleicht als Apparat oder als Organisation zu teuer für so kleine Projekte,
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aber grundsätzlich spricht nichts dagegen. Wir haben die Gösserhalle, Neues Landgut das ist beim Unternehmen vom Hauptbahnhof entkernt geworden, das war früher eine Bierlager. Das war eine lange Bierlager, dann hat es dann ein Eigentümer entkernt, hat Gastronomie und Bürohaus hineingemacht, ist jetzt der Hauptsitz von Waterdrop interessanterweise. Wir versorgen dort mit Erzonden, die habe ich immer gemerkt, letzten Wochen, Erzonden, 1200 Quadratmeter Ringrahmkollektoren und eine
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Wärmepumpe, schade. Die haben dort warm und kalt das ganze Jahr, sind sehr glücklich. Ganz rechts noch ein Bild von den Tribünen. Wir machen es schon lange, wir haben über eine Million Quadratmeter bereits unter Vertrag und im Betrieb und wir haben eine ganze Reihe von Projekten, die wir schon in Planung und Umsetzung haben. Wir haben eine Vielzahl an Partnern da kommen viele bekannte Unternehmen vor, eine Reihe von Preisen und sonstigen lustigen Dingen geerbt für unsere Maßnahme. Auch der Herr Bundespräsident hat uns besucht,
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das hat uns sehr gefreut er kam mit der Frau Präsidentin Sommaruga aus der Schweiz und ich weiß nicht warum, aber ich wollte unbedingt unsere Hausdehnung sehen. Danke schön.