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30 Jahre EHL: Ein Gespräch mit Michael Ehlmaier über Erfolg, Familie und Musik

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In der Immobilienbranche sind drei Jahrzehnte eine beachtliche Zeit. Michael Ehlmaier, CEO von EHL, blickt auf 30 erfolgreiche Jahre zurück. In einem exklusiven Interview teilt er seine Erfahrungen, Inspirationen und persönlichen Einblicke. Von den Anfängen als Start-up bis hin zur führenden Position am Markt – Ehlmaiers Weg ist geprägt von Ausdauer, Innovation und einem starken Familiensinn.

Der Weg zum Erfolg: Von klein zu groß

Frage: Wie fühlt es sich an, wenn man 30 Jahre EHL geschafft hat?

Michael Ehlmaier zeigt sich überrascht von der vergangenen Zeit: "Ich kann selbst gar nicht glauben, dass ich schon 30 Jahre in der Branche bin." Er betont, dass er sich deutlich jünger fühlt als er tatsächlich ist – ein Umstand, den er als äußerst positiv bewertet.

Frage: Gibt es Momente, die Sie besonders stolz gemacht haben? Und wie stolz macht Sie das, diese 30 Jahre?

Für Ehlmaier zählt weniger der einzelne Moment als vielmehr die kontinuierliche Entwicklung: "Wir haben wirklich von ganz klein beginnen müssen, mir alles ohne großes Mentor-Coaching selbst zu erarbeiten." Er hebt die Nachhaltigkeit der Geschäftsbeziehungen hervor: "Wir leben von nachhaltigen Geschäftsbeziehungen, möchten diese nicht nur hegen und pflegen, sondern tatsächlich auch erfolgreich sein dabei."

Inspiration und Vorbilder

Frage: Für Ihre Karriere, Ihre Tätigkeit haben Sie da Vorbilder, an denen Sie sich orientieren oder gibt es Personen, die Sie in diesen 30 Jahren besonders inspiriert und geprägt haben?

Interessanterweise nennt Ehlmaier keine direkten Vorbilder aus der Immobilienbranche. Stattdessen betont er den Wert verschiedener Begegnungen und Erfahrungen: "Ich habe versucht als damals noch junger Mensch von dem einen etwas aufzusaugen, von anderen." Inspiration fand er in Biografien von Persönlichkeiten wie Thomas Edison, Kardinal König und Viktor Frankl.

Mehr als nur Immobilien: Die Leidenschaft zur Musik

Frage: Neben den Immobilien eine zweite große Leidenschaft in Ihrem Leben, die Musik und ich glaube die Klassik?

Ehlmaier offenbart seine vielseitige musikalische Ader: "Ich selbst als Geigenspieler spiele eher Wiener Walzer als Blues und ich habe als Sechsjähriger zum Geige spielen begonnen." Er genießt ein breites Spektrum von Klassik über Jazz bis hin zu Rock. Besonders freut es ihn, mit seinen vier Kindern zu musizieren.

Familie als Anker

Frage: Wie wichtig ist denn das Familienleben für Sie in der ganzen Karriere, in der Zeit, jetzt in den 30 Jahren?

"Die Familie hat bei mir sicherlich den größten Stellenwert abseits des beruflichen Erfolges oder aller beruflichen Herausforderungen," betont Ehlmaier. Er schätzt die Unterstützung seiner Frau und sieht in der Familie einen wichtigen Ausgleich zum Berufsleben.

Umgang mit Herausforderungen

Frage: Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?

Mit einer positiven Einstellung begegnet Ehlmaier Herausforderungen: "Man lernt mehr von Rückschlägen als von Erfolgen." Er beschreibt sich als belastbaren Menschen, der nicht leicht aufgibt: "Ich knicke nicht leicht ein und ich stehe immer wieder auf."

Michael Ehlmaiers Weg mit EHL ist eine inspirierende Geschichte von Wachstum, Ausdauer und Balance zwischen beruflichem Erfolg und persönlichen Werten. Seine Erfahrungen zeigen, dass langfristiger Erfolg auf einem soliden Fundament aus Beziehungen, kontinuierlichem Lernen und der Fähigkeit, Herausforderungen als Chancen zu sehen, aufbaut.


Transkript

0:00 Herzlich Willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Ich habe schon einige Interviews bei EHL in den Büros gedreht. Experten gibt es ja genug hier im Haus. Heute habe ich es endlich mal ins Chefbüro geschafft. mir Michael Elmeyer. Michael, hallo und danke, dass du dir die Zeit nimmst für unser Interview. Ja, vielen Dank für dein Label zum Interview. Der Anlass für unser Gespräch ist 30 Jahre EHL. Wie fühlt es an, wenn man das geschafft hat? Ja es fühlt sich sehr gut an. Ich kann selbst gar nicht glauben, dass ich schon 30 Jahre in der Branche bin. Ehrlich gesagt, ich fühle mich noch viel jünger als ich

0:41 tatsächlich bin. Aber ich werte das durchaus als positives Zeichen. Wenn du so zurück schaust auf diese 30 Jahre, gibt es Momente, die dich besonders stolz gemacht haben. Und wie stolz macht dich das, diese 30 Jahre? Es ist ja eine Leistung ein Unternehmen, 30 Jahre zu erhalten und vor allem 30 Jahre erfolgreicher zu machen ständig. Ich glaube, das zählt für mich mehr als der eine Moment. Es gibt ein paar Momente, die mich sehr froh, sehr stolz, sehr glücklich gemacht haben. Aber in Summe dass es eindeutig überwiegt ist, dass wir ganz klein gestartet haben, also wie gesagt, ich war der dritte Mitarbeiter.

Vollständiges Transkript anzeigen

1:20 Wir waren so etwas wie ein Start-up-Unternehmen. Es wurde uns nichts in die Wiede gelegt, es wurde mir nichts geschenkt. Wir haben wirklich von ganz klein beginnen müssen, mir alles ohne großes Mentor-Coaching selbst zu erarbeiten. Nach dem Motto, mühsam nähert sich das Eichhörnchen, weder die damalige CPB, heutige EHL, noch ich als Person wurden von allen Marktteilnehmern ernst genommen. Wobei ich mir sehr wohl gemerkt habe, wer mich schon damals ernst genommen hat und wer weniger. Aber es war ein kontinuierliches Wachstum und ich bin besonders stolz auf die Kontinuität der Beziehungen zu unseren Kunden, zu unseren Partnern,

2:01 auch zu meinen Mitarbeitern, dass sich das langfristig so gut entwickelt hat. Die EHL ist keine Eintagsfliege sage ich auch heute noch meinem Team, sondern wir leben von nachhaltigen Geschäftsbeziehungen, möchten diese nicht nur hegen und pflegen, sondern tatsächlich auch erfolgreich sein dabei. Und das ist uns in den letzten drei Jahrzehnten Stück für Stück und von Jahr zu Jahr immer besser gelungen und das freut mich Sehr. bist vor kurzem ausgezeichnet worden als CEO of the Year. Für deine Karriere, deine Tätigkeit hast du da Vorbilder, an denen du dich orientierst oder gibt es Personen, in diesen 30 Jahren besonders inspiriert und geprägt haben?

2:43 Ich würde sagen, ich hatte kein einziges berufliches Vorbild aus der Immobilienbranche das mich geprägt hat. Mich haben sicherlich zahlreiche Besprechungstermine mit verschiedensten Persönlichkeiten von ganz weichherzigen Menschen, Pistoneurotikern, die mir begegnet sind geprägt. Ich habe versucht als damals noch junger Mensch von dem einen etwas aufzusaugen, von anderen. Ich habe versucht, mir die Rosinen rauszubecken, ein Schwamm aufzusaugen und es war ein Learning by doing and training on the job. Eine Immobilienausbildung hat es damals de facto nicht gegeben. Ich bin direkt vom Studium der WU also ich habe

3:24 Handelswissenschaften studiert, nachher war ich bei der Karriere im Zivildienst, in die Immobilienzene eingedrungen und es hat großen Spaß gemacht, aber es hat sehr wohl Vorbilder gegeben, abseits der Immobilienbranche, die mich inspiriert haben. Ich habe immer wieder Biografien gelesen, gerne gelesen, aber das liegt schon Jahre, Jahrzehnte zurück. als Jugendlicher gedacht, wie kann ich eine Biblione erfinden und habe eine kleine Biografie von Thomas Elva Edison gelesen. Ich selbst habe dann als Student ein Buch über einen Kardinal König gelesen, der mein Firmenspender war, dem ich als Jugendlicher auch das eine oder andere

4:04 spirituelle, ethische Gespräch führen durfte und danach habe ich mich von erfolgreichen Fußballtrainern, großen Viktor Frankl, dem seine halbe Familie ausgerottet wurde und der trotzdem kein nachtragender Mensch war und anderen Menschen auch Feinden verziehen hat und da habe ich mir schon gedacht, ich wäre auch einmal gerne so ein guter Mensch, auch wenn es mir bis heute nicht gelungen ist. Neben den Immobilien eine zweite große Leidenschaft in deinem Leben, die Musik und ich glaube die Klassik. Ja, also nicht nur Klassik. Ich selbst als Gangspieler spiele eher Wiener Walz als

4:45 Blues, aber ich habe als Sechsjähriger zum Gangspielen begonnen, habe 14 Jahre Unterricht genommen, nach 18 Jahren in einem großen Amateur- und TU-Archester gespielt. Das hat mich fasziniert, aber beim Zuhören, ich war im Sommer in Kitzbüll beim Konzert von Gavardier, ich bin dann nach München gefahren, habe mir ein Konzert von Adele angeschaut, ich schaue mir das Phantom der Oper genauso an, wie irgendwelche Jazz-Blues und so weiter. Also ich war auch schon auf Rockkonzerten, habe das letzte Konzert vom Udo Jürgens auch erlebt in der Stadthalle. Also ich bin hier sehr sehr vielseitiger Mensch und das

5:24 freut mich auch sehr. Bei der Musik selbst ist es so, dass wenn ich eine Musik höre, gibt es drei Arten vom Zuhören. Das eine ist wenn die Musik besonders schön ist, dann kann ich dabei einschlafen. zweite Variante ist, ich, wo auch immer ich mich befinde, in der Dusche, im Auto, dass ich gerne mitsinge zu einer Musik. Meistens wenn ich alleine bin, früher auch wenn ich in der Runde war. Und das dritte ist, dass mir bei Musikhören auch oft Ideen kommen und vielleicht war auch schon die eine oder andere gute Idee dabei und die schreibe ich dann auch während des Musikhörens nieder.

6:04 Aber am allerliebsten musiziere ich natürlich selbst und besonders freue ich mich, wenn ich mit meinen vier Kindern gemeinsam musizieren kann. Deine vier Kinder, wie wichtig ist denn das Familienleben für dich in der ganzen Karriere, in der Zeit, jetzt in den 30 Jahren? Ja, also die Familie, es in der Form seit 20 Jahren gibt, seit mein erstes Kind zur Welt gekommen ist, also gestartet habe ich meine Partnerschaft mit meiner Frau vor 27 Jahren. Heuer durfte ich Silberhochzeit feiern. Die Familie hat bei mir sicherlich den größten Stellenwert ab seit allen beruflichen Erfolges oder aller beruflichen

6:38 Herausforderungen. Die Familie erdet mich. Ich habe zum Glück eine sehr verständnisvolle Frau, die aber auch mir manchmal Widerstand leistet, wenn sie sagt, da ist die Familie, Kinder ruft ihren Papa, soll nach Hause kommen und da bin ich sehr froh, dass ich das habe, dass ich nicht zu sehr wegbeame und diesen Spagat glaube ich bis dato ganz gut geschafft zu haben zwischen Familienleben und Berufsleben. Jetzt ist 30 Jahre EHL mit Sicherheit eine Erfolgsstory durch und durch. Es wird aber wohl auch den einen oder anderen Rückschlag gegeben haben in diesen 30 Jahren. Wie gehst du mit solchen Situationen um?

7:14 Also man lernt mehr von Rückschlägen als von Erfolgen. Es hat natürlich den einen oder anderen Stolperstein gegeben, die eine oder andere Herausforderung. Es hat ja auch Immobilienkrisen gegeben. In einer befinden wir uns derzeit und in Summe kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, schon von klein auf ein Mensch zu sein, der belastbar ist. Ich knicke nicht leicht ein und ich stehe immer wieder auf und ich hoffe, dass mir das auch noch lange erhalten bleibt. Michael, wir sind mit den Fragen durch. Ich sage noch einmal Danke vielmals für deine Zeit und vielleicht sehen wir uns dann bei der 40 Jahre Feier

7:53 Wieder. Ja hoffentlich ich würde mich freuen. Bist herzlich eingeladen. Euch danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktions Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unseren Newsletter oder folgt unserer LinkedIn-Seite die Unabhängige Immobilienredaktion.

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