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16. Green & Blue Building Conference: Nachhaltigkeit bleibt Topthema trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

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Wien, 6. November 2025 – Die 16. Green & Blue Building Conference versammelte rund 250 Entscheidungsträger der österreichischen Bau- und Immobilienbranche im Anantara Palais Hansen Vienna. Als größte Nachhaltigkeitskonferenz der Branche stand sie unter dem Leitmotiv „Klimaneutralität 2050" und beleuchtete die extremen Veränderungen im globalen und lokalen Wirtschaftsgefüge sowie tragfähige Ideen für die Zukunft der Bau- und Immobilienwelt.

Nachhaltigkeit zahlt sich aus – wirtschaftlich und ökologisch

„Ich freue mich auch, dass das Thema Nachhaltigkeit immer noch zieht, dass es immer noch wichtig ist", betonte Alexander Ghezzo, Veranstalter der Konferenz. Das Engagement des Veranstalters geht dabei über die reine Wissensvermittlung hinaus: „Wir belohnen das öffentliche Kommen, wir machen die Veranstaltungen vegetarisch, schauen immer sehr genau, welche Location wir nehmen", so Ghezzo über die nachhaltige Ausrichtung der Veranstaltung selbst.

Die hohe Resonanz gibt ihm recht. Gerald Ebner, CFO der ÖVW, erklärte seine Motivation zur Teilnahme: „Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiges Thema. Es tut sich sehr viel in der Branche zu dem Thema und es ist immer wieder wichtig für mich, auch neue Eindrücke mitzunehmen, um noch Neues bei uns umsetzen zu können."

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit – kein Widerspruch

Ein zentrales Ergebnis der Konferenz: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Wolfgang Scheibenpflug vom Flughafen Wien fasste diese Kernaussage zusammen: „Die Branche ist in extremer Bewegung, diese nachhaltig umzusetzen. Es gibt noch manche Stolpersteine. Aber wichtig ist: Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sind keine Widersprüche, sondern können sich sehr gut ergänzen."

Franz Pöltl von EHL Investment Consulting machte deutlich, dass der Trend unumkehrbar ist: „Jeder will in einer nachhaltigen Immobilie wohnen, arbeiten etc. Die Frage ist: Geht sich das kostenmäßig aus? Und da wäre auch Rückenwind von der öffentlichen Hand, sprich von der Politik, gefordert." Besonders deutlich wurde er bei der Finanzierungsseite: „Die internationalen Kapitalquellen als auch die Banken haben das auf ihrer Agenda ganz oben. Ohne Nachhaltigkeit ist kein Kredit mehr zu bekommen zu vernünftigen Konditionen."

Investment-Trends und Rahmenbedingungen im Fokus

In der hochkarätig besetzten Podiumsrunde zu Investment- und Entwicklungstrends 2026 diskutierten Barbara Freiler (Handler Gruppe), Andreas Holler (BUWOG), Nadja Holzer (STC Development), Peter Karl (Erste Asset Management) und Franz Pöltl (EHL) die Herausforderungen der Branche.

Andreas Holler von der BUWOG betonte die Bedeutung der Rahmenbedingungen: „Was ja auch unser Kerngeschäft ist, ist das praktisch der zukünftige oder wo die größte Nachfrage ist im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und im Zusammenhang mit der Gesamtwirtschaft. Mir geht es da an den Rahmenbedingungen um sehr viel. Wir als Branche müssen zusammen Empfehlungen aussprechen, um diese Rahmenbedingungen zu schaffen."

Barbara Freiler zeigte sich optimistisch: „Tolle Gäste, super Einladung, tolle Podien. Es gibt so viele gute Leute, die gute Ideen haben. Wir müssen uns vernetzen, um auch zum Beispiel auf die Politik einzuwirken – für schnellere Bauverfahren, leichtere Baustandards und Entwicklungsstandards. Das Thema Nachhaltigkeit darf nicht aus dem Fokus rücken, weil das wird uns in Summe wirtschaftlich erfolgreich machen."

Qualität als Erfolgsfaktor der Zukunft

Nadja Holzer von STC Development hob die Bedeutung von Qualität hervor: „Einigkeit besteht darüber, dass Qualität zukünftig das Scheitern oder Funktionieren ausmachen wird und immer wichtiger sein wird. Wir sind uns auch alle einig, dass man die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen hier und da nachschärfen muss."

Peter Karl von der Erste Asset Management ergänzte: „Man sieht große Einigkeit in der Industrie. Es gibt ein sehr, sehr klares Problem, aber auch Lösungsbewusstsein, aber immer noch herausfordernde Rahmenbedingungen."

Energiewende und ESG-Omnibus

Die Konferenz widmete sich intensiv den Themen Energiewende, Förderungen und den aktuellen ESG-Entwicklungen. Gottfried Heneis von Energy Climate und Andrea Pramböck von KPMG beleuchteten die Förderlandschaft, während Hannes Schlager von AKELA Rechtsanwälte den rechtlichen Rahmen der Energiewende erläuterte.

In der Podiumsdiskussion zu ESG, Omnibus und deren Auswirkungen auf die Immobilienbranche tauschten sich Walter Hammertinger (nxt real estate), Jürgen Obmauer (Belimo), Martin Sautner (ABB), Rainer Scheidle (Renowate) und Gerald Stangl (Roots·Energy) über innovative Entwicklungen und praktische Herausforderungen aus.

Leistbarer und nachhaltiger Wohnbau

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Wohnbau unter den aktuellen Rahmenbedingungen sowohl leistbar als auch nachhaltig gestaltet werden kann. Karl-Heinz Daurer (Realtreuhand), Gerald Ebner (ÖVW), Veronika Hackl-Pedrini (Cocoon Wohnbau), Kerstin Robausch-Löffelmann (BWSG) und Antonia Roither-Voigt (ARWAG Bauträger) diskutierten Lösungsansätze für diesen Spagat.

Martina Denich-Kobula von Denich Real gab zu bedenken: „Wir reden leider immer noch über zu teure Mieten, obwohl ganz viele Leute gar nicht wissen, was das ist. Anstatt dass wir endlich über Umwelt nachdenken würden. Es ist gar nicht zur Sprache gekommen, dass viele unserer Mieter oder Käufer sich wünschen würden, dass wir mehr nachhaltig sind."

Zukunftsfitte Gebäudetechnik

Innovative Lüftungslösungen im mehrgeschossigen Wohnbau wurden von Christian Husch (KL Lufttechnik) und Markus Stockinger (teamgmi) präsentiert. Mathias Gleitsmann von TROX stellte heraus, dass Klimaziele und Lebensqualität Hand in Hand gehen: „Ohne gesunde Luft kein grünes Gebäude."

In der Podiumsrunde zu Architektur und Planung diskutierten Erich Benischek (Fertighauszentrum Blaue Lagune), Thomas Glanzer (ALUKÖNIGSTAHL), Mathias Gleitsmann (TROX), Regina Lettner (baukult) und Helmut Poppe (POPPE-PREHAL ARCHITEKTEN) über Nachhaltigkeit aus Sicht von Neubau und Bestand.

Nutzer im Mittelpunkt

Die Konferenz widmete sich auch intensiv der Nutzerzentrierung. Daniela Ammer (ÖBB Immobilien), Gerhild Bensch-König (Raiffeisen Wohnbau), Katrin Gögele-Celeda (CPI Europe), Dieter Johs (WEGRAZ) und Hans Peter Kranz diskutierten über Beteiligung und Inklusion in der Bau- und Immobilienbranche.

Kooperation und Innovation am Bau

Die Frage, wie Zusammenarbeit im Sinne von Effizienz und Nachhaltigkeit funktioniert, beleuchteten Karina Breitwieser (TU Wien), Wolfgang Kradischnig (DELTA Gruppe), Christian Pillwein (Beckhoff), Klaus Sonnenschein (OPTIMUSE) und Thomas Sommerauer (Hochschule Campus Wien).

Klaus Sonnenschein zeigte sich beeindruckt: „Schön ausgerichtete Veranstaltung mit interessanten Themen. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, zu zeigen, was wir machen."

Globale Dynamiken und ihre Auswirkungen

Die abschließende Podiumsrunde mit Clemens Biffl (Sedlak Immobilien), Peter Engert (ÖGNI), Gabriela Maria Straka (RespACT) und Mario Stöckel (Colliers) beleuchtete, welchen Einfluss die aktuellen (wirtschafts-)politischen Themen in Europa und der Welt auf die Bau- und Immobilienbranche haben.

Ausblick: Zuversicht trotz Herausforderungen

Rainer Altmann von der Donau Universität Krems fasste die Stimmung zusammen: „Die Zuversicht, dass der Aufschwung kommt, ist da. Es hat vielleicht länger gedauert und dauert vielleicht länger, als wir am Anfang gedacht haben. Neue Immobilienarten kommen auch. Die Renditen werden nie wieder so werden, wie wir es vor den Krisen hatten. Aber langfristig sind Wohnimmobilien unschlagbar."

Gudrun Ghezzo, Geschäftsführerin und Moderatorin der Konferenz, zog ein positives Resümee: „Mein Resümee des Tages ist, dass wir heute den ganzen Tag über Spaß hatten bei den ganzen kritischen Entwicklungen, vor denen wir stehen. Trotzdem haben wir hier mit Mut, mit Kreativität und auch mit viel Freude Herausforderungen diskutiert und Lösungen auf unsere Bühne gebracht."

14. GBB Award: Auszeichnung für Innovation

Im Rahmen der Konferenz wurde zum 14. Mal der GBB Award vergeben, der nachhaltige Produkte, Lösungen und Immobilien auszeichnet. Die Verleihung bildete den feierlichen Abschluss eines intensiven Konferenztages.

Die Teilnehmer lobten nicht nur die Inhalte, sondern auch die Organisation. Hannes Schlager und Alexander Schultmeyer von AKELA Rechtsanwälte: „Diese Doppelkonferenz-Regie, die Alex und Gudrun da haben – Alex kümmert sich um die Interviews, vernetzt die Leute, und Gudrun schupft drinnen im Vortragssaal das Publikum und die Panelisten, hält eigentlich immer auch den Zeitplan ein. Großes Kompliment."

Partner und Unterstützung

Die 16. GBB wurde von zahlreichen Partnern unterstützt, darunter ABB, Belimo, TROX, TÜV SÜD, ÖGNI, ALUKÖNIGSTAHL, Beckhoff, KPMG, Energy Climate, PAYUCA, Moderan, OPTIMUSE und viele weitere Branchenführer.


Über die GBB Conference

Die Green & Blue Building Conference ist die größte Nachhaltigkeitskonferenz der österreichischen Bau- und Immobilienbranche. Veranstaltet von Ghezzo: Wissen rockt!, bietet sie eine Plattform für alle, die die Bau- und Immobilienwirtschaft weiterentwickeln wollen – effizienter, smarter, ökologischer und wirtschaftlich erfolgreich.

Kontakt:
Mag. Alexander Ghezzo
Geschäftsführer Ghezzo GmbH
E-Mail: [email protected]
Tel: +43-699-15557725
Web: www.ghezzo.at

Transkript

0:00 Meine sehr geehrten Damen und Herren, wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zur 16. Green and Blue Building Conference, zur 16. GBB. Am 6. November 2025 versammelten sich 250 Entscheidungsträger der österreichischen Bau- und Immobilienbranche zur 16. Green and Blue Building Conference im Anantara-Palais Hansen, Vienna. Als größte Nachhaltigkeitskonferenz der Branche stand

0:41 Klimaneutralität 2050 im Fokus. Michaela Mischeck thematisierte in ihrer Keynote den gesellschaftlichen Wandel. Diskutiert wurden Investmenttrends 2026, Energiewende, ESG-Omnibus, leistbarer Wohnbau und zukunftsfitte Gebäudetechniken. Der 16. GBB Award würdigte innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen. Alex, ich bin total begeistert, wirklich viele Leute heute da und super spannende Podien, also Meisterleistung.

Vollständiges Transkript anzeigen

1:21 Vielen Dank. Ich freue mich auch, dass das Thema Nachhaltigkeit immer noch zieht, dass es immer noch wichtig ist. Bei uns liegt es extrem am Herzen und wir versuchen ja auch mit unseren Veranstaltungen alles zu tun, damit sie nachhaltig sind. Wir belohnen das öffentliche Kommen, wir machen die Veranstaltungen vegetarisch, wir schauen immer sehr genau, welche Location wir nehmen. Und das ist schön, dass das noch belohnt wird, weil die Politik mit ihrer Wankelmütigkeit macht es uns da nicht so leicht. Ja das sehe ich auch und man muss schon sagen, ganz offensichtlich, ist wirklich viel Interesse vorhanden.

1:54 Ja, es dürfte bei der Immobilienbranche das Thema Nachhaltigkeit eben auch sehr viel Nutzen mitbringen. Das ist eben Kosten ersparen, das ist auch ein technischer Fortschritt und das ist eigentlich schön. Wir predigen das doch seit Jahren, dass Nachhaltigkeit eben auch ein Entwicklungsschritt ist, eine Weiterentwicklung der Immobilie. Und es schön, es scheint wirklich in der Praxis auch so zu sein. Gerald warum bist du da heute bei der GBP-Konferenz? Ja,? Weil Nachhaltigkeit für uns ein wichtiges Thema ist. Es tut sich sehr viel in der Branche zu dem Thema. Und es ist immer wieder wichtig für mich auch neue Eindrücke

2:36 mitzunehmen, um noch Neues bei uns umsetzen zu können. Einerseits natürlich kommst du eher für die Information oder eher fürs Netzwerken? Beides, das ist beides sehr interessant. Das Netzwerken ist genauso wichtig. Sind auch spannende Gäste da Ja, total. Auf jeden Fall, wie jedes Jahr. Bei heutiges Resümee haben wir uns sehr bemüht, wirklich etwas Gescheites auf die Beine zu stellen. Geht es uns wirklich sehr engagiert, etwas Gutes zu machen. Aber man merkt schon ein bisschen viele Veranstaltungen und ein bisschen die Stimmung in der Immobilienbranche.

3:16 Es war schon lustig und ich hoffe, 2026 wird es wieder lustig. Also es gibt viel zu tun vor allem bei den Rahmenbedingungen. Wir haben ja über Nachhaltigkeit, was die zukünftige oder sagen wir Zukunfts-Asset-Klasse ist. Wir haben alle wohnen, was ja unser Kerngeschäft ist. Darüber gesprochen ist das praktisch der zukünftige oder Asset-Klasse, wo die größte Nachfrage ist. In Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und in Zusammenhang mit der Gesamtwirtschaft und mit dem Standort Österreich. Mir geht auf den Kopf, dass da an den Rahmenbedingungen sehr viel gemacht werden muss, denn da eigentlich wir als Branche zusammen

3:55 Empfehlungen aussprechen müssen, um diese Rahmenbedingungen zu schaffen, wir Wachstum und gegen die Konjunktur arbeiten. Super Event, tolle Gäste, super Einladung, tolle Podien. Ich freue mich schon auf den weiteren Tag. Ich habe mir das Programm angeschaut. Da gibt es noch spannende Inputs die man mitnehmen kann. In Summe glaube ich, gehen wir in eine gute gemeinsame Zukunft. Es gibt so viele gute Leute, die gute Ideen haben. Und ich glaube wir müssen uns vernetzen, auch zum Beispiel auf die Politik einzuwirken, dass wir schnellere Bauverfahren bekommen, dass wir leichtere Baustandards und Entwicklungsstandards

4:31 uns erlauben können und auch das Thema Nachhaltigkeit nicht aus dem Fokus rückt, weil ich glaube, das wird uns in Summe wirtschaftlich erfolgreich machen und da freue ich mich drauf. Die guten Geschichten, die guten Menschen und guten Gespräche werden mich noch beschäftigen heute Abend. Es ist eine gute Veranstaltung und ich finde es super, wenn das aufgearbeitet wird, weil eines ist klar, dieser Trend, ist unumkehrbar. Im Zweifel will jeder in einer nachhaltigen Immobilie wohnen, arbeiten etc. Die Frage ist, geht sich das kostenmäßig aus? Da wäre schon ein bisschen ein Rückenwind von der öffentlichen Hand, sprich von der Politik, gefordert.

5:15 Sowohl die internationalen Kapitalquellen als auch die Banken haben das auf ihrer Agenda ganz oben. jetzt mag es sein, dass eine kleine Regionalbank hier nachsichtig ist und sagt, das interessiert mich nicht. Aber wenn man zu einer großen international tätigen Bank geht, da gibt es überall Formulare und ein Regulatorium, da ist ohne Nachhaltigkeit kein Kredit mehr zu bekommen, zu vernünftigen Konditionen und die Kredite werden ja dann gebündelt und in den Kapitalmarkt gebracht. Also dieser Trend, der wird bleiben und der wird noch stärker werden. Wir Arbeiten schon viele Jahre gemeinsam zusammen.

5:55 Wir machen immer mit Freude hier mit, weil uns das Anliegen der Nachhaltigkeit ein großes ist. Flughafen Wien hat ja auch in seiner Strategie Nachhaltigkeit ganz oben sowas die Priorität, auch verankert. Und wir reden nicht darüber, sondern verankern es auch und investieren viele Millionen Euro in Nachhaltigkeit. Und das gilt es auch in einem fachlichen Austausch, wie heute auch wirklich auch unter die Leute zu bringen und auch in Diskussion zu gehen. Was für mich hängen bleibt,, die Branche ist extremer Bewegung, diese nachhaltig umzusetzen. Es gibt auch manche Stolpersteine, aber wichtig ist die Kernaussage,

6:32 dass sich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit keine Widersprüche sind, sondern sich sehr gut ergänzen kann. Es geht unter anderem auch um das Thema Bau in der Zukunft. Wie kann man künftig auch flexibel und dergleichen sein? Und hier sind natürlich wahnsinnig viele Umdenkprozesse erforderlich. Wie gesagt, ich werde es an einem Podium auch erwähnen, das sind so gewisse Stichworte. Zum Beispiel Schraube ersetzt Nagel, Steckverbindung ersetzt Leim. Wir müssen einfach auch in Gebäude errichten, Gebäude zerlegt mal gestalten. Wir müssen uns den Kopf zerbrechen, wie können wir das tun? Dass wir Gebäude in anderer Konfiguration

7:03 zusammensetzen können. Das heißt, weiß ich, wenn ich Beton oder Ziegelelemente habe, muss ich überlegen, wie mache ich Eckverbindung, das ich später lösen kann. Oder zum Beispiel im Holzhahmenkonstruktionsbereich. Früher war man stolz dass man kleine Elemente gemacht hat. Dann war die Branche stolz dass sie Großtafelbauweise machte. Hier glaube ich, muss man mit einem positiven Rückschritt machen. Man muss wieder kleine Elemente produzieren, die man im Werk zur Großtafelbauweise zusammensetzt und dann auf die Baustelle bringt. Oder im Endeffekt kann ich ein Gebäude demontieren in anderer Konfiguration, zusammensetzen und dergleich mehr.

7:34 Also das will ich die Richtung gehen. Wir dürfen nicht darüber nachdenken. Und das soll jetzt nicht so negativ klingen über das Wort Recycling. Weil Recycling ist doch mehr oder minder ein Verwerten einer existierenden Substanz, die ich schreddere und für etwas anderes hernehme. Wir müssen uns künftig Gedanken machen, wie wir wirklich auch mit Gebäudeteilen später umgehen können. Vielen Dank Gudrun für deine wie immer gute Moderation. Man fühlt sich hier nicht nur als Teil des Publikums wohl, sondern auch wenn man sozusagen dann einmal vorne steht. Diese Doppelkonferenz die Alex und Gudrun da haben,

8:13 Alex kümmert sich heraus und die Interviews vernetzt die Leute, die sich hier vielleicht noch nicht kennen. Und Gudrun schupft drinnen im Vortragssaal das Publikum und die Panelisten. Hält eigentlich immer auch den Zeitplan top ein, das kenne ich eigentlich sonst nicht. Ja, großes, großes Kompliment an die beiden. Wissen rockt, GBB rockt und Hannes rockt nächstes Jahr mit einer Gitarre auf der Bühne. In erster Fähre an der Alex Will. Ich habe ihn ja heute gechallengt. Er hat das schon dreimal nach dem feierabendlichen Bier gesagt, das sollte man machen das müsste man machen.

8:56 Und jetzt habe ich es auf der Bühne gesagt und jetzt gilt es tatsächlich. Also, liebe Gudrun, liebe Alexander, es war wieder einmal ein ganz ganz tolles Event. ganz tolle Konferenz heute mit super Gästen, mit super Unternehmen. Ja, durch die eigene Beteiligung weiß ich auch, wie super die Einreichungen waren für den Award. Und bin auch wirklich happy, dass wir so tolle Gewinner jetzt identifizieren konnten, die aus meiner Sicht wirklich herausragende Leistungen jetzt gebracht haben und wünsche mir mehr davon. Ja, ich war schon öfter hier und wieder einmal schön ausgerichtete Veranstaltungen mit interessanten Themen und

9:39 ich freue mich auch auf meinen Vortrag und dass ich die Möglichkeit habe, hier auch zu zeigen, was wir machen und nur Kompliment von Mir. Ja, langer Tag, viel Inhalt, das stimmt. Was wird mir durch den Kopf gehen, dass wir leider immer noch über zu teure Mieten reden, obwohl ganz viele Leute gar nicht wissen, was das ist. Dass wir immer noch darüber nachdenken, wie das in Zahlen zu messen ist, anstatt dass wir endlich über Umwelt nachdenken würden und dass es gar nicht zur Sprache gekommen ist, dass viele unserer Mieter oder Käufer sich wünschen würden, dass wir mehr nachhaltig Sind. Diese erste Resümee, die Vorträge,

10:16 also meinen eigenen ausgenommenen weil Eigenlob stinkt ja bekanntlichermaßen aber die anderen Vorträge, die wir bis jetzt gehört haben, habe ich besonders toll gefunden, auch gefunden, auch spannende Impulse und man trifft spannende Leute und ich finde das eine sehr sehr gelungene Veranstaltung. Vor dem Podium wird mir sicher in Erinnerung bleiben, dass doch Einigkeit darüber besteht, dass Qualität zukünftig das Scheitern oder Funktionieren ausmachen wird und immer wichtiger sein wird. Und dass wir uns auch alle einig sind, dass man die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen hier und da nachschärfen muss,

10:54 um ISG-Themen auch in die Zukunft mitzunehmen und aktiv in die Umsetzung zu Bringen. Man sieht große Einigkeit in der Industrie. Ich glaube, es gibt ein sehr sehr klares Problem, aber auch Lösungsbewusstsein, aber immer noch herausfordernde Rahmenbedingungen. Also was hängen geblieben ist, ist sicher die Zuversicht, dass der Aufschwung kommt., hat vielleicht länger gedauert und dauert vielleicht länger, als wir am Anfang gedacht haben, Gott sei Dank. Jetzt werden wir alle verzweifelt, wenn wir am Anfang weiß ich nicht, zu Corona gedacht hätten, dass es so lange dauert. also die Hoffnung ist da.

11:36 Neue Immobilienarten kommen auch. Die Renditen werden nie wieder so werden, wie wir es vor den Krisen hatten. Aber langfristig sind Wohnimmobilien unschlagbar. ist quasi kurz zusammengefasst. Ich freue mich dass ich dabei sein durfte. Ich habe sehr viele interessante Leute kennengelernt und bin gespannt, was sich in Zukunft tut. Alexandra Gudrun ich finde es unglaublich sympathisch, wie ihr diese Veranstaltungen mocht und moderiert. Und ich freue mich, dass ich heute da sein darf. Dankeschön. Mein Resümee des Tages ist, dass wir heute den ganzen Tag über höre und staune Spaß

12:18 hatten. Bei den ganzen kritischen Entwicklungen, vor denen wir stehen, bei den gesellschaftspolitischen Herausforderungen vor denen wir stehen, das Thema Nachhaltigkeit in der Bau- Immobilienbranche heute leider kein Spaßthema mehr. Und trotzdem haben wir hier mit Mut, mit Kreativität und auch mit viel, Freude Herausforderungen diskutiert und Lösungen auf unserer Bühne gebracht, die am Ende des Tages auch Awards gewonnen haben.

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