
Rendite oder Wertsteigerung? Assetklassen im Vergleich
Assettklassen im VergleichDie stark gestiegenen Zinsen haben weltweit zu einem Preisrückgang bei faktisch allen Assetklassen geführt. Dieser Schock scheint nun allmählich akzeptiert zu sein und das neue Zinsumfeld ist weitgehend berücksichtigt. Der Markt könnte sich 2024 wieder stärker bewegen, aber auf jeden Fall bietet er interessante Einstiegschancen - insbesondere in den Sektoren Wohnimmobilien und Logistik. Es ist davon auszugehen, dass sich die Wohnimmobilienpreise stabilisieren und danach wieder Aufwärtspotential bieten. Dazu kommt, dass wir weiterhin in Österreich in den kommenden Jahren zu wenig Wohnraum haben werden. Dies lässt sich bereits anhand der Baugenehmigungen ablesen. Was bedeutet das für die Wohnungspreise? Anlagewohnungen waren durch Zinsanstieg und KIM-Verordnung im heurigen Jahr bis dato wenig gefragt. Jetzt scheinen sie ein Comeback zu feiern. Sie haben in den letzten Jahren ihren Sinn verloren, weil niemand langfristig geplant hat. Viele haben gekauft, um die Preissteigerungen mitzumachen und dann wieder verkauft. Das Produkt wurde nicht so gelebt, wie die Idee dahinter war: Nämlich eine langfristige Anlage, die sichere Renditen abwirft. Mittlerweile setzt sich der Grundgedanke hinter dieser Veranlagung wieder durch. Die Nachfrage von privaten Investoren steigt langsam an. Gerade jetzt erkennen eigenkapitalstarke Anleger den Mehrwert in qualitativ hochwertigen Wohnraum zu investieren. Der Wiener Zinhausmarkt kämpft zwar ebenfalls mit den aktuellen wirtschaftlichen Umständen, aber die Situation ist nicht so dramatisch wie in anderen Assetklassen. Diejenigen, die zu teuer eingekauft haben, harren aus und warten auf bessere Zeiten. Diejenigen, die kapitalstark sind, sehen jetzt wieder ihre Chance. Die zweite Gruppe kehrt auf den Markt zurück und nützt die Lage, um zu kaufen. Für eigenkapitalstarke Investoren sieht es also derzeit sehr gut aus. Der Zinshausmarkt erlebt daher im aktuell herausfordernden Marktumfeld eine Gradwanderung zwischen kurzfristigem Nachfragerückgang und langfristig orientiertem Investment. Bei Gewerbeimmobilien steht derzeit der Markt. Wird sich diese Situation über das Jahr 2024 durchziehen, oder wird die Nachfrage wieder anziehen? Wie würde sich eine mögliche Zinssenkung auf die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien auswirken? Wie verhalten sich die internationalen Investoren? Werden die Gelder aus den Immobilienfonds und -gesellschaften abgezogen?

Analog oder Digital? Welche digitalen Lösungen funktionieren?
Analog oder digital? Welche digitalen Lösungen funktionieren? E-Commerce, Telemedizin, FinTechs – die Digitalisierung ist einer der wichtigsten Megatrends des 21. Jahrhunderts und sorgt in vielen Branchen für Transformationsprozesse. Eine Branche, bei der der digitale Wandel jedoch noch nicht in seiner vollen Gänze angekommen zu sein scheint, ist die Immobilienwirtschaft. In vielen Teilbereichen ist noch Luft nach oben. Digitalisierung ist allerdings mittel- und langfristig eine Qualitätsverbesserung in Bezug auf Effizient, Datenqualität und Kommunikation. Eindeutig gibt es einen Trend in der Datenintegration der sich nun noch verstärken wird. Die Akteure müssen sich überlegen, wie sie effizienter arbeiten und so mehr Hoheit über das Geschäft bekommen können. Darüber hinaus wächst eine neue Generation an Führungskräften heran, die als Digital Natives mit der Materie vertraut sind und diese mit in die Praxis nehmen. Digitalisierung hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erfahren und betrifft inzwischen fast alle Bereiche unseres Lebens. Nicht nur im Unternehmen, sondern auch im privaten Umfeld. Es stellt sich aber die Frage, wie viel Digitalisierung ein Mensch eigentlich vertragen kann? Wie viel Digitalisierung vertragen KundInnen?Wie viel Digitalisierung vertragen die MitarbeiterInnen? Ein Beispiel: Wird die digitale Abwicklung von Kaufverträgen über ein Notariat, wie es mittlerweile möglich ist – auch tatschlich angenommen? Werden digitale Beratungen und Abwicklungen bei Miete und Kauf auch angenommen, oder steht man sich lieber persönlich gegenüber? Wie gehen Unternehmen, die so einen großen Bestand haben, dass dieser nur digital erfasst und bearbeitet werden kann, mit dem Thema Digitalisierung um? Die Expo Real im Oktober hat auf jeden Fall eines eindeutig gezeigt: An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei. Dort, wo früher nur vereinzelt ein paar kleine PropTech-Stände gestanden sind, entwickelt sich langsam eine eigene Welt. In dieser muss man allerdings vorbeischauen, denn sie ist die Zukunft.

AREAMA-Forum: Aktuelle Herausforderungen für Asset Manager
Der Leistungskatalog der AREAMA und Herausforderungen im Assetmanagement. Was sich vor drei Jahren schon am Horizont abzeichnete, kam und kommt jetzt mit voller Wucht auf die Immobilienbranche zu, wobei sich das Ausmaß dieser Dynamik noch gar nicht abschätzen lässt. Immobilien zu managen, zu optimieren, ihre Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit zu steigern, sind eine große Herausforderung geworden. Die Asset-Manager haben auf jeden Fall alle Hände voll zu tun, damit die Immobilien ihren Wert behalten. Es ist ein komplexes Spannungsfeld, das über die Aufgaben im Rahmen der ordentlichen Hausverwaltung deutlich hinausgeht und in dem auch die Asset-Manager agieren müssen. Das Real Estate Asset Management ist ergebnis- und organisationsverantwortlich für das strategische und operative Management von Immobilien über den gesamten Investmentzyklus – mit der nachhaltigen Wertsteigerung im Fokus. Ein wesentlicher Bestandteil für die Asset-Manager ist der Leistungskatalog der AREAMA. Dieser ist die Zusammenfassung der AREAMA Arbeitsgruppe Real Estate Asset Management der gängigen Bausteine, mit denen das Real Estate Asset Management beauftragt wird. Es wird der Investmentzyklus von Immobilien vom Ankauf, dem Betrieb, Sanierungen und Umnutzungen im Bestand bis hin zu einer letzt- endlichen Veräußerung betrachtet. Der Leistungskatalog wird grundsätzlich in 20 Bausteine unterteilt, die ein Auftraggeber gesondert auswählen und beauftragen kann. Dies geschieht in der Regel in Kombination mit den nachgelagerten Dienstleitungsdisziplinen. Die Gliederung des vorliegenden Leistungskataloges orientiert sich dabei an der Struktur des von RICS veröffentlichten „Leistungsverzeichnis Asset Management“ in der 2. Auflage von 2015. Die Zukunft lässt auch keinen Spielraum für braune Immobilien. Es ist auch nicht mehr ratsam, die derzeit noch bestehenden Grauzonen auszureizen, da ansonsten das Damoklesschwert eines zukünftigen Stranded Asset über dem Immobilienprojekt schwebt. Die Finanzierungsfähigkeit von Immobilienprojekten wird mit jedem Jahr mehr von deren Nachhaltigkeit im Sinne der EU-Taxonomie-Verordnung abhängen. Die AREAMA ist der Partner für die Weiterbildung im Real Estate Asset Management in Österreich und unterstützt die spezielle Aus- und Weiterbildung für das Real Estate Asset Management durch Mitgestaltung und fachlicher Betreuung von Kursen und Seminaren. Der Kreis der Mitglieder wird sich im ersten Schritt aus erfahrenen Personen aus dem Bereich Real Estate Asset Management zusammensetzen, um in weiterer Folge auch Young Experts einzubinden.

Ideen für eine grüne Stadt
Großstädte bieten ein breites kulturelles Angebot, eine Vielzahl interessanter Arbeitgeber, eine hervorragende Infrastruktur sowie die Möglichkeit, sich mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und beruflichen Hintergründen zu vernetzen. Besonders junge Menschen zieht es in die Großstädte, um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen. Doch wer schon einmal für längere Zeit in einer Großstadt gelebt hat, dem ist längst aufgefallen, dass die Natur an vielen Stellen einfach zu kurz kommt. Natur in der Stadt ist nicht nur schön anzusehen. Grüne Flächen wie Parks und Gärten haben auch andere wichtige Funktionen: Sie verbessern das Klima in der Stadt, helfen beim Klimaschutz, bieten Pflanzen und Tieren Lebensräume und erfüllen als öffentliche Räume auch soziale Funktionen. Was leistet die Stadtnatur, und wie können zusätzliche grüne Flächen geschaffen werden? Was sind grüne Städte und wie kann man Stadt und Natur möglichst sinnvoll miteinander verbinden? Ist es letztendlich in der Stadt nur möglich großflächige Räume in neuen Stadtquartieren zu schaffen, oder sind auch kleine Lösungen möglich? Die Liste an Gründen, warum Grünflächen vor allem in der Stadt sinnvoll sind, ist lang: Klimatische Aspekte oder Rückzugsort ind nur zwei davon, aber ganz wesentliche. Der Mensch braucht die Natur, beziehungsweise die Verbindung zur Natur. Es gibt viele innovative Ideen um Stadt und Natur miteinander zu verbinden. Der Ansatz des Urban Gardenings nutzt beispielsweise Flächen in Wohngebieten oder Fußgängerzonen, um kleine Blumenwiesen in Pflanzenkübeln anzulegen, die als neuer Lebensraum für Insekten dienen kann. Hausdächer können begrünt oder zu kleinen Gärten umfunktioniert werden. Das hat nicht nur klimatische Auswirkungen, die Dachgärten bieten einen naturnahen Rückzugsort mitten in der Stadt. Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so sind in Wien zahlreiche innovative Ideen umgesetzt worden, um noch mehr Grün und Natur in die dicht verbauten Stadtteile zu bringen. Genügt das aber? Gibt es noch mehr Möglichkeiten und vor allem: Woher nimmt man die Flächen dafür? Werden Parkplätze immer weniger notwendig und wären hier Möglichkeiten gegeben? Andererseits gibt es noch sehr viele Möglichkeiten. Das merkt man selbst, wenn man durch die Stadt geht und Flächen sieht, bei denen man sich wundert, dass sie nicht schon längst begrünt sind.

Finanzierung und Kalkulation von Immobilienprojekten
Im aktuellen ImmoLiveDIGITAL befassen wir uns wieder mit einem spannenden Thema rund um die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, und ich freue mich, gemeinsam mit meinen Podiumsgästen, Sie wieder als Zuseherinnen und Zuseher begrüßen zu dürfen.Auf dem Podium:Gregor Pfeifer, ImmoAnalyticsMichael Murg, BrickwiseErnst Kovacs, KE Wohnimmobilien Immobilien: Expert:innen live seit März 2020 Am Anfang war das Wort – wie es so schön heißt –, aber eben nicht das geschriebene, sondern das gesprochene. Anfang März 2020, also zu Beginn der Corona-Pandemie, haben wir unsere Podiumsdiskussionen „ImmoLive“ ins Leben gerufen. Mit diesem Format am Puls der Zeit bieten wir allen Immobilien-Interessierten eine Quelle an Informationen und Unterhaltung direkt von den führenden Köpfen der Branche.Eine bleibende Idee, die von Ihrem Feedback lebtSich von überall an Podiumsdiskussionen zu beteiligen, sei es als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer oder als Zuseherin bzw. Zuseher, ist mittlerweile problemlos möglich. Viele Userinnen und User nutzen regelmäßig unseren Service, um sich zu informieren, ohne weite Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen und ohne mühsame Software-Installationen. Während beim Fernsehen nur eine One-Way Kommunikation möglich ist, können Sie sich bei ImmoLive direkt einbringen und erhalten auch direkt Antworten von unseren Expertinnen und Experten aus der Immobilienbranche.Große Vielfalt an ImmobilienthemenUnsere Themen waren und sind sehr vielfältig und haben bisher alle Bereiche der Immobilienwirtschaft betroffen: Wohnimmobilien, Büromärkte, Büroflächen, neue Branchen-Trends, Einzelhandelsimmobilien, Stadtentwicklung, Bauträger und Projektentwicklung, Informationen für Maklerinnen und Makler, Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit neuer Baustoffe, Nachhaltigkeit und Green Buildings, innovative Immobilien, Building Information Modeling, Bauherrenmodelle, Luxus- und Ferienimmobilien, „Gesetze, Normen, Regeln“, Bestellerprinzip und Mietrecht, ESG, Sicherheit und Gesundheit, Geldanlagen und Investment in Immobilien, Zinshäuser, Digitalisierung, Tokenisierung, Hotel und Tourismus in Österreich und Europa, Rückblicke und Ausblicke in allen Bereichen und Vieles mehr.

Retailflächen - Neue Konzepte, neue Ideen, neue Trends
Pro Einwohner stehen laut RegioPlan derzeit etwa 1,56 Quadratmeter Handelsfläche zur Verfügung. Im Jahr 2014 waren es noch 1,77 Quadratmeter. Jetzt machen 0,21 Quadratmeter pro Person nicht viel aus, aber in der Masse schon. „Nicht nur die aktuellen Insolvenzen und Rückzüge aus der Fläche verändern den österreichischen Einzelhandel, dieser Trend besteht schon seit 10 Jahren“, so Romina Jenei, CEO RegioPlan Consulting. Es ist mit hoher Sicherheit zu erwarten, dass die Verkaufsflächen insgesamt weiterhin schrumpfen werden. Dieser Rückgang wird sich langsam, aber kontinuierlich fortsetzen und sich in etwa auf 1,5 bis 2,0 % pro Jahr belaufen. Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und was macht man mit den freien Flächen? Denn Handel ist nicht gleich Handel. In den Top-Lagen sind neue Konzepte und steigende Passantenfrequenzen zu verzeichnen. Für freiwerdende Flächen gibt es fast immer mehrere Interessenten und die Mieten sind auf Rekordniveau geklettert. Sonst leidet der stationäre Einzelhandel nach wie vor unter den herrschenden Rahmenbedingungen – von gesunkener Kaufkraft über ein verändertes Konsumentenverhalten bis zu Insolvenzen, Verkaufsflächenreduktionen und erhöhten Energiekosten. Allerdings zeigt sich bereits der große Wandel, der die Einkaufsflächen erfasst hat, denn zahlreiche suchende Unternehmen sind keiner klassischen Handelskategorie wie in Shopping Centern oder Einkaufsstraßen üblich, zuzuordnen. Welche neuen Konzepte zeigen sich auf dem Markt? Wie sehr sind diese noch mit dem Thema „Einzelhandel“ verbunden? Oder entwickeln sich in diesem Segment ganz neue Spielarten des Einzelhandels? Aktuell zeigt sich ein Trend nicht unmittelbar im Einzelhandel sondern in einer Branche mit ähnlichen Anforderungen, die unmittelbare Synergien zum Handel bildet: Entertainment. Immer mehr interaktive Entertainment-Konzepte, Großteils auch international, versuchen den österreichischen Markt zu erobern. Im Retailbereich drängen viele, oft internationale, Konzepte auf den Markt, vor allem aus dem Entertainmentbereich, die Synergie für den Einzelhandel bieten. Diskounter und Luxus expandieren – aber warum gerade diese beiden Segmente? Geht hier die Gesellschaft auseinander? Was wird das für die kommende Zeit bedeuten?Die Frage stellt sich nämlich, ob sich diese Zweiteilung des Marktes in absehbarer Zeit wieder legen wird, oder ob die Schere noch weiter auseinandergeht. Im krassen Gegensatz zum Luxus suchen auch verstärkt Sozial-Lebensmittelmärkte nach neuen Flächen, da diese die aktuelle Situation in der Bevölkerung widerspiegeln. Grundsätzlich kann man sagen, dass die hohe Inflation und hohe Kreditzinsen die Perspektiven des österreichischen Einzelhandels belasten, denn die Rückgänge der realen Kaufkraft bzw. frei verfügbarer Einkommen resultieren in einer Konsumzurückhaltung. Außerdem: Der Secondhand-Markt setzt zum Sprung an. Der Handel mit Waren aus zweiter Hand lässt sich auf x-beliebig großen Flächen unterbringen, es muss nur ein spannendes Konzept dahinterstehen.

Alternative Nutzung von Bestandsflächen
40.000 Hektar, eine Fläche so groß wie Wien, sollen österreichweit bebaut sein und werden nicht genutzt. Hält man sich diese Zahl vor Augen, dann müsste man eigentlich verwundert sein, warum überhaupt noch auf der grünen Wiese gebaut wird.Vermutlich sind die Nutzungsarten der Immobilien, die leer stehen nicht gerade diejenigen, die man aktuell braucht. Aber letztendlich kann es so leicht sein: Nachnutzung und Umwidmung kämen hier in Frage. Der Trend zur Umnutzung bestehender Flächen zeigt auch den Wandel in der Gesellschaft. Wir befinden uns hier erst am Beginn eines Prozesses, der den Markt nachhaltig prägen wird. Umnutzung wirkt nicht nur dem Leerstand entgegen, sondern diese Veränderung bringt auch neue Chancen für die Gebäude und für die Umgebung. Das Wiederbeleben von freien Ressourcen in der Stadt wäre die passende Antwort. Am besten könne das über zeitgemäße Formen von Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit geschehen. Auch mancher Immobilienentwickler haben sich der Problemfälle zum Teil angenommen. Umnutzung verspricht Rendite, wo sonst keine mehr ist, und der ökologische Nutzen ist die Draufgabe. Betrachtet man die Umwidmungen der letzten Jahre, so sehen wir unter andere Umwidmungen von Bürogebäuden. Das hat auch seinen Haken, wenn man die Umwidmungen im 1. Wiener Gemeindebezirk betrachtet. Denn aus zahlreichen Bürohäusern wurden entweder Hotels oder Wohnungen. Jetzt in der aktuellen Lage des Büromarktes wären genau diese Flächen wieder gesucht. Gibt es für solche Situationen eigentlich Lösungen? Aber eines ist klar: Die Nutzungszyklen werden immer kürzer. Die Projektentwicklung ist gefordert, Flächen von Beginn an flexibel zu halten und verschiedene Nachnutzungen zu ermöglichen. Um künftig den Problemen aus dem Weg zu gehen, die sich aus gebauten und nicht mehr nutzbaren Strukturen ergeben, wird es immer wichtiger, dass sich die Architekten und die Projektentwicklungsteams über die zukünftige Nutzung Gedanken machen. Sei es, dass modulares Bauen erwogen wird oder flexible Lösungen gefunden werden. Dies gilt umso mehr, wenn Projekte entwickelt werden, die jetzt schon eine absehbares Ablaufdatum haben – etwa Tiefgaragen.

Wohnbau - Individualität vs. Massenware
Viele Gedanken und viele offene Fragen, die wir in diesem ImmoLive versuchen zu beantworten. Und das mit etwas anderen PodiumsteilnehmerInnen als angekündigt. In Zeiten wie diesen sollte man mit Unerwartetem rechnen und flexibel bleiben. So auch wir.Gewohnt wird immer, gearbeitet auch. Doch die Grenzen verschwimmen zunehmend – und damit auch die Anforderungen an die Immobilie. Überdies tritt auch ein Generationenwandel ein – die jungen Menschen ticken anders als jene, die bereits voll im Berufsleben stehen und auch Best-Ager. Das sind die Wunschvorstellungen einer individuellen Gesellschaft. Allerdings stehen wir derzeit vor dem Problem der Leistbarkeit. Das betrifft Miete ebenso wie Eigentum. Daher stellt sich auch die Frage, ob es in Zukunft bald nur noch Individualität und Massenware gibt. Oder gibt es noch viel Platz dazwischen? Auch die Lage ist – insbesondere, wenn es um die Verkehrsanbindung geht – ein wichtiger Faktor. Man möchte gut an die Öffentlichen Verkehrsmittel angebunden sein. Zum einen ist das dem zunehmenden Bewusstsein für Klima und Umwelt geschuldet – zum anderen ist wieder eine mögliche Entlastung im Geldbörsel ein Thema. Der Parkplatz, wenn man ihn nicht unbedingt braucht, wird gerne eingespart. Dann geht man eben ein bisschen weiter oder sucht ein bisschen länger und parkt auf der Straße. Die verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse müssen unter ein Dach gebracht werden. Nicht nur die verschiedenen Lebenskonzepte müssen abgebildet werden, auch die Arbeit selbst verändert sich durch Digitalisierung und Fachkräftemangel – und damit auch die Unternehmenskultur. Ganzheitliche Konzepte sind also gefragt. Laut Zukunftsforschern sind die aktuell boomenden Megatrends Individualisierung, Neo-Ökologie und Gesundheit. Immer stärker kommt auch der Wunsch nach Autarkie. Gemeint ist damit, dass man sich in vielen Bereichen etwas unabhängiger macht – das steigert im konkreten Fall die Nachfrage von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen oder auch die Möglichkeit zum Anbau von eigenem Gemüse. Laut dem Zukunftsinstituts in ihrem „Homereport 2023“ entwickelt sich das Badezimmer vom sterilen Raum zum Spa. Im Spa-throom wird entspannt und der stressige Alltag vergessen. Der Wertewandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und einem anderen Luxusverständnis zeigt sich in der Integration von multifunktionalen Lösungen im Bad. Denn Lebensqualität und die Maxime „Weniger ist mehr“ müssen sich nicht widersprechen. Schöne neue Lebenswelt, aber ist das auch tatsächlich realisierbar? Sprich finanzierbar. Werden wir nicht auf Grund der gestiegenen Preise eher die Suche nach dem Dach über dem Kopf erleben? Obwohl der gegenwärtige Wohnbau in seiner typologischen und thematischen Bandbreite alle erdenklichen Bedürfnisse abzudecken trachtet, scheint der Raum für experimentelle Ansätze oder für die Bereitschaft, in Unerprobtes zu investieren, eher zu schrumpfen. Oder ist die Bereitschaft da, aber es fehlt an den Umsetzungsmöglichkeiten, da die Entwickler durch die Bauordnung zu sehr eingeschränkt werden? Zu guter Letzt: Ist durch Aufstockung, Umwidmung oder Nachverdichtung nicht ohnehin die Individualität gegeben? Schon auf Grund der vorgegebenen Strukturen?

Banken und Immobilien – Gegner oder Partner?
Steigende Kreditzinsen, hohe Inflation und hohe Immobilienpreise gestalten die Realisierung von Immobilienprojekten immer schwieriger. Der Leitzinssatz wurde von der EZB im August erneut angehoben und liegt nun bei 4,25%. Die steigenden Zinsen wirken sich aber nicht nur negativ auf neue Kredite aus, sondern auch auf bestehende Kredite mit variabler Verzinsung. Die Gefahr steigender Kreditzinsen besteht weiterhin, wie die aktuellen Aussagen der Verantwortlichen für die westliche Leitzinspolitik zeigen. Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, hat angedeutet, dass die Zinsen längerfristig höher sein könnten. Helmut Ettl, Vorstand der österreichischen Finanzmarktaufsicht, betonte, dass das derzeitige Zinsniveau, historisch betrachtet, nicht außergewöhnlich hoch sei. Für den deutschen Bundesbankpräsidenten Joachim Nagel bleibt die Frage einer weiteren Leitzinserhöhung offen. Auch in den USA werden die geplanten Zinssenkungen für 2024 voraussichtlich geringer ausfallen als ursprünglich angedacht. Fed-Chef Jerome Powell erwägt zudem eine Zinserhöhung um ein Viertel Prozentpunkt noch in diesem Jahr. Die Immobilie als Investment wird immer attraktiv bleiben und ihre Berechtigung haben. Aber dass es einen Zyklus gibt, haben viele in den vergangenen zehn Jahre vergessen. Die relative Attraktivität sinkt mit der Zyklustiefe. Family Offices kaufen schon wieder, weil sie langfristiger denken – aber kaufen sie noch zu hoch, oder sind es andere Beweggründe, die sie zu den Immobilientreiben? Im Vergleich mit Anleihen bieten Immobilien immerhin durch meist im Zeitverlauf steigende Mieten einen gewissen Inflationsschutz. Trotzdem: Abschläge von 20 Prozent sind nun Realität, es kann bis zu 30 Prozent Wertminderung hochgehen. Die Sorge ist, dass das nicht bei allen Immobilien reichen wird. Es brauche jetzt Zinsstabilität, heißt: ein bis zwei EZB-Sitzungen, wo nichts passiert. Solange die Gefahr besteht, dass es mit den Zinsen weiter nach oben geht, wird auch der Markt nicht mehr anspringen. Solange diese Ralley nach oben nicht beendet ist, solange besteht die Unsicherheit und die macht sich in der gesamten Branche breit. Selbst vermögende Privatkunden in Österreich, die auf einem soliden finanziellen Polster saßen, sehen sich mit einem Rückgang ihrer Liquidität konfrontiert, insbesondere bei variabel verzinsten Krediten. Dies führt für viele zu einer unerwarteten Anpassung ihres gewohnten Lebensstandards. "Der Beratungsbedarf ist in den letzten Wochen dramatisch gestiegen - und das quer durch alle Zielgruppen“, betont Infina, Österreichs größter Kreditvermittler, der mit über 120 Banken kooperiert.

Home Office, New World of Work - der Einfluss auf Büro & Wohnen
Die Pandemie-Jahre haben die Arbeitswelt nachhaltig verändert. Homeoffice hat sich in vielen Berufssparten als hervorragend umsetzbare Alternative zur Anwesenheit im Büro erwiesen. Es haben sich aber auch ganz neue Trends im Bereich der Büroflächen verstärkt. Aus Büroflächen wurden Bürowelten und es geht letztendlich immer stärker darum, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Büroflächen auch wohl fühlen. No-Gos sind Flächen ohne Qualität. Orte, an die Mitarbeitende nicht gern kommen möchten. Büros, die Kreativität hemmen. Was heißt das im Umkehrschluss? Büros müssen mehr können als je zuvor. Dort wird in Zukunft der Wettbewerb entschieden. Büros müssen Orte der Empathie sein, Keimzellen der Innovation. Die Unternehmen brauchen die Menschen im Büro statt vereinzelt im Homeoffice. Die Effizienz mag dort mitunter besser sein. Aber Prognosen sagen: In 5 Jahren haben Unternehmen ohne Büro den Markt verschlafen, weil Mitarbeitende allein zu Hause sitzen, anstatt innovativer Lösungen im Team zu entwickeln. Bei der Gestaltung moderner Büroflächen bleiben isolierte Innenräume ein No-Go. Es sind zwar Ruheinseln notwendig, aber es braucht auch weiterhin Open Space und Flexibilität. In der Post-Covid-Ära sind anpassbare Bürolösungen wichtig, die Zusammenarbeit fördern. Ebenfalls wichtig: Nachhaltigkeit. Ökologische Standards, ESG-Kriterien und zertifizierte Nachhaltigkeitsstandards sind essenziell – allein schon, weil die mietenden Unternehmen mehr Klimaneutralität anstreben. Büros werden durch Grün noch lebendiger werden. Wir müssen noch mehr Verbindung zur Natur und Umgebung schaffen. Die Integration des Büros in die Umgebung, die Parklandschaft und den Standortcharakter können gute Büros noch besser machen. Neue Arbeitswelten entwickeln und umsetzen ist die Devise, nicht nur darüber philosophieren. Wie schon in den letzten Jahren wird eine ökologische Bauweise und damit einhergehend eine gute Energieperformance immer wichtiger – hier hat die große Unsicherheit bei der Entwicklung der Energiepreise nochmals nachdrücklich verdeutlicht, welches Einsparungspotential bei einem Mieter möglich ist. In Wien sind Lagen mit öffentlicher Verkehrsanbindung und Infrastruktur äußerst begehrt. Unternehmen wollen ihren Mitarbeitern ein gut erreichbares Büro bieten, mit der Möglichkeit mittags auf ein preiswertes und vielfältiges Mittagsangebot zugreifen zu können und nach der Arbeit sich im Idealfall zwischen einem After Work-Drink oder dem Besuch im Fitnesscenter entscheiden zu können. Sollte dies nicht möglich sein, besteht die Gefahr, dass potentielle Arbeitskräfte – die ja zurzeit am Markt verzweifelt gesucht werden – sich für einen Mitbewerben entscheiden, der ein besseres „Package“ bietet. Ebenfalls ein absolutes No-Go sind ineffiziente Mietflächen: bei indexbedingt steigenden Mieten und hohen Betriebs- respektive Energiekosten ist jeder Quadratmeter, der zu viel angemietet wird, ein Kostenfaktor.

Schwerpunkt Expo Real – Themen, Trends, Entwicklungen
Die Expo Real in München gilt neben der Mipim in Cannes als die wichtigste europäische Immobilienmesse. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa, den Mittleren Osten bis in die USA. Hier werden Trends festgelegt, hier trifft sich die Immobilienwirtschaft, um zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und auch Geschäfte zu machen. Ob die Geschäfte heuer so laufen werden, wie in den vergangenen Jahren, wird sich spätestens vom 4. –6. Oktober zeigen. Mit gemischten Gefühlen blickt man der Messe entgegen, die heuer zum 25. Mal stattfindet. Eigentlich ein Jubiläum, aber wird es auch Grund zum Feiern geben? Die deutschen Immobilienunternehmen, die die Messe dominieren, haben derzeit viele Sorgen im Wohn- aber auch im Gewerbebereich. Die Zurückhaltung der Marktakteure hat sich auch in Q2 2023 nur wenig geändert. Zins- und Inflationsentwicklungen haben den jahrelangen Aufwärtstrend nachhaltig ausgebremst. Dazu kommen hausgemachte Probleme.Seitdem verharren die Akteure in einem „Abwarte Modus“ auf eine Marktregulation – zwischen Anpassung des Preisniveaus und steigenden Finanzierungskosten. Dennoch werden auch heuer wieder rund 40.000 Besucher aus aller Welt erwartet. Die österreichischen Firmen wie jedes Jahr sehr gut vertreten und präsentieren sich den internationalen Besucherinnen und Besuchern. Rund 1.850 Aussteller werden dieses Jahr auf der Expo Real 2023 vertreten sein. Zwar verfehlt die Messe damit geringfügig den Wert des Vorjahres, aber es sind rund 50% mehr als bei der Expo Real 2021. Wir werfen im ImmoLive bereits im Vorfeld einen Blick auf die Messe:+ Stadtquartiere gewinnen immer mehr an Bedeutung. + ESG – die treibende Kraft. Ohne ESG wird zumindest in Deutschland und Österreich keine Immobilie ihre Käufer oder Nutzer finden. Was machen wir mit dem Bestand?+ Dekarbonisierung und Digitalisierung zählen zu den Schwerpunkten der Messe+ Kreislaufwirtschaft etabliert sich immer mehr

Immobilien Extras! Projekte mit innovativen Features vermarkten
Im aktuellen ImmoLiveDIGITAL befassen wir uns wieder mit einem spannenden Thema rund um die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, und ich freue mich, gemeinsam mit meinen Podiumsgästen, Sie wieder als Zuseherinnen und Zuseher begrüßen zu dürfen.Auf dem Podium:Johann Rath, HousemeisterHolger Gross, MOWEATom Urbanek, Taurus Immobilien: Expert:innen live seit März 2020 Am Anfang war das Wort – wie es so schön heißt –, aber eben nicht das geschriebene, sondern das gesprochene. Anfang März 2020, also zu Beginn der Corona-Pandemie, haben wir unsere Podiumsdiskussionen „ImmoLive“ ins Leben gerufen. Mit diesem Format am Puls der Zeit bieten wir allen Immobilien-Interessierten eine Quelle an Informationen und Unterhaltung direkt von den führenden Köpfen der Branche.Eine bleibende Idee, die von Ihrem Feedback lebtSich von überall an Podiumsdiskussionen zu beteiligen, sei es als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer oder als Zuseherin bzw. Zuseher, ist mittlerweile problemlos möglich. Viele Userinnen und User nutzen regelmäßig unseren Service, um sich zu informieren, ohne weite Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen und ohne mühsame Software-Installationen. Während beim Fernsehen nur eine One-Way Kommunikation möglich ist, können Sie sich bei ImmoLive direkt einbringen und erhalten auch direkt Antworten von unseren Expertinnen und Experten aus der Immobilienbranche.Große Vielfalt an ImmobilienthemenUnsere Themen waren und sind sehr vielfältig und haben bisher alle Bereiche der Immobilienwirtschaft betroffen: Wohnimmobilien, Büromärkte, Büroflächen, neue Branchen-Trends, Einzelhandelsimmobilien, Stadtentwicklung, Bauträger und Projektentwicklung, Informationen für Maklerinnen und Makler, Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit neuer Baustoffe, Nachhaltigkeit und Green Buildings, innovative Immobilien, Building Information Modeling, Bauherrenmodelle, Luxus- und Ferienimmobilien, „Gesetze, Normen, Regeln“, Bestellerprinzip und Mietrecht, ESG, Sicherheit und Gesundheit, Geldanlagen und Investment in Immobilien, Zinshäuser, Digitalisierung, Tokenisierung, Hotel und Tourismus in Österreich und Europa, Rückblicke und Ausblicke in allen Bereichen und Vieles mehr.

Energiefresser in Immobilien - was tun?
Die nächsten Jahre sind nicht nur in der Immobilienwirtschaft wirtschaftlich und kulturell von einem massiven Wandel geprägt: raus aus den fossilen Energien, hin zu erneuerbaren. Die Nachfrage nach Lösungen dafür hat sich massiv erhöht. Der enorme Anstieg der Prozess- und Energiekosten, sowie durch die Besteuerung von CO2-Emissionen zwingt zum raschen Handeln. Was in den Neubauten bereits usus ist, wird bei dem Bestand eine große Herausforderung. Eine lösbare Aufgabe, allerdings wird sie sich über die nächsten Jahrzehnte ziehen. Wir werden vermutlich nicht in Rekordzeit irgendwelche Heizsysteme installieren können und die Verunsicherung bei Eigentümern ist groß. Aktuell zeigt sich das bei der Diskussionen rund um das Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWG). Das EWG regelt, dass ab dem Jahr 2023 in Neubauten keine Heizungen auf Basis fossiler Energieträger mehr eingebaut werden dürfen – bestehende Anlagen sollen bis 2040 ersetzt werden.Das EWG wurde im vergangenen Jahr in Österreich angekündigt und bis dato noch nicht finalisiert – weiterhin gibt es zahlreiche Diskussionen. Auch innerhalb der Koalition. Die enorme Verteuerung von Heizenergie wirkt sich jetzt auf Kaufpreise und Mieten von Wohngebäuden aus: Gebäude, die viel Energie verbrauchen, verlieren an Wert gegenüber solchen mit hoher Energieeffizienz. Die Differenz wird mit den hohen energiekosten immer größer. Es zeichnet sich eine Zweiteilung des Marktes ab. Das gleiche gilt natürlich für Gewerbeimmobilien: Ein Gewerbeobjekt, das nicht den Anforderungen der Taxonomie entspricht, wird in nächster Zeit seine Mieter verlieren. Dabei spielt der reine Mietpreis öfter als bisher eher eine untergeordnete Rolle, aber es wird besonders viel Wert auf die Höhe der Betriebskosten bzw. auf die Heizungsart und immer öfter auch auf Nachhaltigkeitsaspekte (Thema ESG) des Hauses gelegt.Kein Unternehmen kann es sich leisten, einen „roten Punkt“ im ESG-Bericht vorzuweisen, nur weil es in einem nicht Taxonomie-gerechten Gebäude eingemietet ist. Daher ist die Sanierung von Gewerbeimmobilien unumgänglich. Die ungelöste Frage: Wer macht es und wer finanziert es? Das gleiche gilt für den Wohnungsbereich: Wer macht es und wer finanziert es? Dazu stellt sich noch das Thema: Ohne wohnrechtliche Begleitgesetze wird es nicht funktionieren. Ein breites Spektrum an Themen, über die wir uns im ImmoLive unterhalten wollen.

Bauprojekte effizient organisieren
Im aktuellen ImmoLiveDIGITAL befassen wir uns wieder mit einem spannenden Thema rund um dieDigitalisierung der Immobilienwirtschaft, und ich freue mich, gemeinsam mit meinen Podiumsgästen, Sie wieder als Zuseherinnen und Zuseher begrüßen zu dürfen.Auf dem Podium:Thomas Werner, Team 3Philipp Päuser, lcm digitalMilan Zahradnik, Propster Immobilien: Expert:innen live seit März 2020 Am Anfang war das Wort – wie es so schön heißt –, aber eben nicht das geschriebene, sondern das gesprochene. Anfang März 2020, also zu Beginn der Corona-Pandemie, haben wir unsere Podiumsdiskussionen „ImmoLive“ ins Leben gerufen. Mit diesem Format am Puls der Zeit bieten wir allen Immobilien-Interessierten eine Quelle an Informationen und Unterhaltung direkt von den führenden Köpfen der Branche. Eine bleibende Idee, die von Ihrem Feedback lebt Sich von überall an Podiumsdiskussionen zu beteiligen, sei es als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer oder als Zuseherin bzw. Zuseher, ist mittlerweile problemlos möglich. Viele Userinnen und User nutzen regelmäßig unseren Service, um sich zu informieren, ohne weite Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen und ohne mühsame Software-Installationen. Während beim Fernsehen nur eine One-Way Kommunikation möglich ist, können Sie sich bei ImmoLive direkt einbringen und erhalten auch direkt Antworten von unseren Expertinnen und Experten aus der Immobilienbranche. Große Vielfalt an Immobilienthemen Unsere Themen waren und sind sehr vielfältig und haben bisher alle Bereiche der Immobilienwirtschaft betroffen: Wohnimmobilien, Büromärkte, Büroflächen, neue Branchen-Trends, Einzelhandelsimmobilien, Stadtentwicklung, Bauträger und Projektentwicklung, Informationen für Maklerinnen und Makler, Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit neuer Baustoffe, Nachhaltigkeit und Green Buildings, innovative Immobilien, Building Information Modeling, Bauherrenmodelle, Luxus- und Ferienimmobilien, „Gesetze, Normen, Regeln“, Bestellerprinzip und Mietrecht, ESG, Sicherheit und Gesundheit, Geldanlagen und Investment in Immobilien, Zinshäuser, Digitalisierung, Tokenisierung, Hotel und Tourismus in Österreich und Europa, Rückblicke und Ausblicke in allen Bereichen und Vieles mehr.