WKW-Pisecky: Regierungseinigung zum Bestellerprinzip bringt überwiegend Nachteile für Mieter und Immobilienmakler
Fachgruppen-Obmann fordert verpflichtende Evaluierung nach einem Jahr durch eine parlamentarische Arbeitsgruppe. Er finde es bedauerlich, dass sich die Politik in Österreich in Hinblick auf das Bestellerprinzip nicht einsichtig gezeigt habe, angesichts der Nachteile, die für Mieter:innen bereits in Deutschland, seit der dortigen Einführung im Jahr 2015, entstanden sind. Mit diesen Worten reagierte heute der Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien, Michael Pisecky, auf die Einigung der Regierungsparteien zur Abschaffung der Provision für Immobilienmakler:innen bei Mietwohnungen, was Wien mit seinem hohen Anteil an Mietwohnungen besonders betrifft. Es sei unverständlich, so Pisecky, wie hier – trotz des Negativbeispiels Deutschland – unbeirrt aufs falsche Pferd gesetzt wird.
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