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Wann MitarbeiterInnen ins Büro gehen: Dienstag bis Donnerstag sind die stärksten Präsenztage

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Frau sitzt im Büro oder im Homeoffice und telefoniert
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Eine Umfrage unter rund 8.500 Beschäftigten zeigt ein klares Muster der Büropräsenz: Die Mitte der Woche bleibt der stärkste Zeitraum für Arbeit vor Ort, während Montag und Freitag deutlich häufiger für Home-Office genutzt werden.

Die Frage, wann MitarbeiterInnen ins Büro gehen, lässt sich offenbar recht eindeutig beantworten: Besonders dienstags, mittwochs und donnerstags ist die Präsenz am Arbeitsplatz hoch. Montag und Freitag hingegen bleiben die beliebtesten Tage für das Arbeiten von zu Hause. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Unternehmens Allgemeine SÜDBODEN auf dem Campus Neue Balan in München.

Dienstag und Donnerstag die Tage mit der höchsten Vor-Ort-Präsenz: 85,3 Prozent der Befragten geben an, dienstags ins Büro zu kommen, 84,6 Prozent donnerstags. Auch der Mittwoch liegt mit 83,1 Prozent nur knapp dahinter. Deutlich geringer fällt die Anwesenheit zu Wochenbeginn und zum Wochenausklang aus. Montags sind 53,7 Prozent der Befragten in ihren Unternehmen anzutreffen. Freitags sinkt der Anteil auf 39,0 Prozent und erreicht damit den niedrigsten Wert der Arbeitswoche. Das Muster zeigt sich über kleinere, mittelgroße und große Unternehmen hinweg.

Büro ist Austausch

Neben der reinen Anwesenheit zeigt die Umfrage auch, wie Beschäftigte die Bedeutung von Präsenzarbeit einschätzen. Mehr als drei Viertel der Befragten, 78,3 Prozent, stimmen der Aussage zu, dass sie im Büro durch Austausch, Beobachtung und Mentoring mehr lernen als im Home-Office. Etwas mehr als die Hälfte, 52,2 Prozent, meint zudem, dass vor allem jüngere KollegInnen ihre berufliche Entwicklung gefährden könnten, wenn sie zu viel von zu Hause arbeiten.

Auch bei der eigenen Arbeitsroutine dominiert ein hybrides Modell mit deutlichem Präsenzanteil. Insgesamt 72,2 Prozent der Befragten arbeiten nach eigenen Angaben in der Regel an drei oder mehr Tagen pro Woche vor Ort. 29,8 Prozent kommen an drei Tagen ins Büro, 19,9 Prozent an vier Tagen. Weitere 22,5 Prozent geben an, üblicherweise an allen fünf Arbeitstagen vor Ort zu sein.

Wunsch nach mehr Präsenz bei manchen KollegInnen

Auffällig ist, dass viele Beschäftigte das Home-Office-Verhalten anderer kritisch sehen. 53,7 Prozent der TeilnehmerInnen sind der Meinung, dass einige KollegInnen zu häufig im Home-Office arbeiten und öfter ins Büro kommen sollten. Zugleich spricht sich mit 43,9 Prozent der größte Anteil der Befragten für zwei Home-Office-Tage pro Woche aus.

Artikel erschien mit Unterstützung der KI

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