1:46
Peter Oberlechner, Leiter des Fachbereichs Immobilien und Baurecht der Wirtschaftskanzlei Wolftheis. Schönen guten Nachmittag. Und Charles Steiner, Chefredakteur Immobilien Investment. Hallo Charles. Herzlich willkommen. Wie immer wollen wir einen kurzen einen kurzen Rückblick können wir nicht machen, aber einen kurzen Status 2 wollen wir mal machen. Ja, Peter, bei dir möchte ich beginnen. Was hat dich auf der Expo überrascht? Ja, einige Beobachtungen sozusagen aus der Forschperspektive
2:26
des Anwalts. Für mich war ein bisschen erstaunlich, dass Zukunfts und Innovationsthemen in verbannt wurden. Ich persönlich, also wir waren ja auch Aussteller dort als Wolftheis, aber wäre ich Besucher gewesen, glaube ich, hätte ich es vielleicht spannend gefunden, dass die Vorgabe der Messe an die einzelnen Aussteller, sein sollte, jeweils bei ihrem eigenen Stand Standkonzept eigentlich sichtbar werden zu lassen,
3:08
was sie denn konkret tun in Bezug auf die Themen, um die es geht bei Transform and Beyond, also sprich ESG, Grüne Immobilie, KI. Also ich glaube, ich hätte persönlich diesen Bereich ein bisschen herausgeholt hier aus der, aus dem nahen Castling gewisser Weise. Zweite Beobachtung, ich fand es auch sehr schade, dass die Proptechs ich glaube, vor drei Jahren schon verbannt wurden eigentlich von der Expo Real. Auch bei den Proptechs wäre es glaube ich,
3:48
sehr sehr spannend gewesen, da wieder einen eigenen Bereich zu haben und wie zu lesen und zu hören ist, das machen ja andere Messen. Beispielsweise in Hannover gibt es eine, wo das sehr stark gemacht wird. Das wäre glaube ich, gut gewesen, diese inzwischen schon etwas angestaubte ich will nicht sagen alte Dame Expo, ein bisschen zu entstauben und mehr auf die Höhe der Zeit zu bringen. ich meine, liegt mir auch nicht sozusagen über, da den Messeveranstalter zu kritisieren, aber diese Kritik gab es ja durchaus oder gibt es am Beirat,
4:30
an der Zusammensetzung des Beirats etc., also ich denke mir, da gibt es vielleicht ein paar Hausaufgaben für den Messeveranstalter doch zu lösen. Aber zugleich kann ich mir vorstellen, wie schwierig das alles ist, insofern bleibt die Expo schon jedes Jahr ein sehr starkes Deja-Vu-Erlebnis mit ganz geringen Farbengrossen. Peter, danke für deine Einschätzung, spannend, interessant, die wurden auch ein bisschen versteckt. war auch dieser Beyond-Stunt, das war auch ein bisschen, ich sage jetzt mal nicht spooky, aber doch eigenartig mit diesem violetten Licht, da hätte man es sicher anders lösen können.
5:12
Mit der Digitalisierung da kommen wir dann auch noch ein bisschen drauf, ja sie haben das definitiv ein bisschen versteckt und ohne dem Digitalisierung wird es einfach in weiterer Zukunft nicht geben. Danke mal für deine erste Einschätzung, Gerald, was ist dir persönlich aufgefahren? Ja es war durchaus eine interessante Messe, was glaube ich jedem aufgefallen ist, schon letztes Jahr nur letztes Jahr hat man glaube ich versucht das ein bisschen generöser zu kaschieren, das waren die Lehrflächen, durchaus, viele institutionelle legen jetzt nicht mehr zwangsweise den Wert auf einen riesengroßen Messestand,
5:50
sondern besuchen die Messe, kommen zu gezielten Meetings und Besprechungen, sind dann oft nur einen Tag vor Ort und diese, vielleicht auch ein bisschen die Ärger der riesigen Messestände geht hier ein bisschen zurück. Letztes Jahr glaube ich hat man das noch besser kaschiert, schrägstrich kaschieren können, dieses Jahr wurden einfach Flächen ausgelassen, die wurden jetzt nicht irgendwo mit Teppich versehen, mit Sitzgelegenheiten, hat man einfach so belassen, wie sie halt einfach sind, also ich glaube das war sehr augenscheinlich für alle, die durchgegangen sind, sonst habe ich aus den Gesprächen und das war durchaus sehr
6:22
intensiv, zwei und halb Tage wahrgenommen, sehr viele sind tatsächlich gezielt zu Terminen hingekommen, sind oft nur einen Tag geblieben, maximal eine Nacht, also glaube der Ansturm war am zweiten Tag am stärksten spürbar und es wurden aus meiner Sicht direkt Projekte verhandelt, besprochen, vorgestellt, finanziert und es war jetzt nicht mehr so dieses allgemeine Durchgehen Meet and Greet, also es war glaube ich aus meiner Sicht eher eine sehr effektiv genutzte Messe, mit einem vom Stimmungsbild würde ich sagen gewissen Zweckoptimismus, also ich hätte mir es ein bisschen positiver erwartet, es war jetzt glaube ich immer noch nach wie vor die Stimmung
7:05
vom letzten Jahr, vielleicht um eine Nase besser, aber trotzdem noch eher kritisch und bisschen pessimistisch zum Markt passend würde ich sagen. Du Hast das im Vorgespräch auch gut auf den Punkt gebracht, du hast gemeint in den guten alten Zeiten sind alle nach dem Ante es noch weggegangen und dieses Jahr trinken sie Apfelschorle, das ist so ein Marktundikator, man ist nicht nur auf Bayern ausgerichtet, sondern eher ja war man halt auf der Messe und jetzt geht man ins Hotel Oder? Ja das war aber tatsächlich, das ist mir nicht persönlich, tatsächlich hat mich ein Taxifahrer draufgebracht, der mich nach einem Messetag und einem gemeinsamen
7:39
Abendessen mit Mandanten dann um halb elf freundlicherweise ins Hotel gebracht hat und dann gesagt hat na wollen sie da nicht noch ein bisschen weggehen und ich habe, nee um Gottes Willen, möchte da sonst keiner, hat er gesagt, ja früher wollten alle noch weggehen und jetzt sind alle um zehn daheim, also vielleicht auch das ein gewisser Indikator. Sehr gut, ja auch blöd, wenn man dann allein durch München rennt und die anderen sind alle nicht da, ja Charles, deine erste Eindrücke von der Messe? Also die Stimmung war eigentlich besser als gedacht, ich meine es ist glaube ich jeder irgendwo mit der Erwartung auf die Expo, wie wird es werden,
8:16
also jeder war irgendwie total gespannt, wie wird es diese auf der Expo Real werden, weil außer dass die Zinsen jetzt leicht gesunken sind, sind die Marktindikatoren ja immer noch eher überschaubar ganz besonders was das Thema Finanzierung betrifft. Was ich bemerkt habe ist natürlich, dass gerade die, die auf der Messe waren bzw. bis zu dieser Expo Real geschafft haben, ein viel Zuversicht in sich getragen haben, weil sie wahrscheinlich eben auch den großen Zinsbrocken bereits mehr oder weniger hinter sich haben. Was sie nicht hinter sich haben, natürlich die riesengroßen und vielfältigen strukturellen
8:56
Herausforderungen, die der Immobilienbranche sowohl auf finanztechnischer als auch auf Konjunkturebene und natürlich auch auf geopolitischer Ebene bevorstehen und ich denke, war schon auch irgendwo etwas, was die Stimmung dann doch irgendwo auch gedrückt hat. Charles, danke. Mit euch dreien sind jetzt schon alle sehr, viele Punkte aufgegriffen, die wir jetzt auch noch bisschen genauer besprechen werden, aber Markus, was waren deine ersten Eindrücke oder die Besonderheiten, die dir aufgefallen sind auf der Messe? Glaube, viele Besonderheiten gibt es nicht, viele wurden schon erwähnt,
9:36
was durchaus aufgefallen ist ist dass der eine oder andere Marktteilnehmer, wie soll man das sagen, nicht formuliert vom Markt bereinigt wurde, das heißt er war einfach nicht mehr da, was man zudem gemerkt hat, dass die Stände bzw. die Teilnehmeranzahl der einzelnen Unternehmen durchaus reduziert war, wobei man sagen muss, dass insgesamt auf der Messe mein Gefühl schon war, dass die Messe relativ gut besucht war, war mein persönlicher Eindruck, wenngleich die Besuche teilweise sehr zielgerichtet waren. Wir haben sehr viele Kunden auch erlebt die sehr zielgerichtet zu Terminen kamen,
10:16
um die Plattform der Messe einfach zu nutzen, bestimmte Personen zu treffen, um bestimmte Projekte zu besprechen und quasi einen großen, allgemeinen dreitägigen Austausch hier zu fahren. Ich glaube, das war so bisschen die Besonderheit und natürlich die Stimmung war okay, sie war eigentlich sogar beim einen oder anderen relativ, ich sage hier in deutlichen Anführungszeichen, relativ positiv, so wie Charles Kack gesagt hat, einige Dinge sind schon überstanden, es geht wieder in die hoffentlich angenehmere Richtung oder
10:56
bessere Richtung, das hat man beim einen oder anderen gemerkt, wenngleich viele aus dem gerade Entwicklungsbereich natürlich deutliche Themen haben und man muss schauen, wird sich die Expo nächstes Jahr noch mal bisschen ausdünnen von den Unternehmen, die dann auch nächstes Jahr noch auf der Expo sein werden oder gibt es weitere Ausdünnungen und das ist zu bevölkern. Markus, danke mal. Zu der Letzten, der Charles hat ja auch gesagt, es ist ja mehr oder weniger ein Marathonlauf und wir werden nicht alle im Ziel sehen und das wird sich auch sicher noch in dieses Jahr jetzt hineinziehen. Charles, was aber wieder ein uralt Thema war,
11:38
ist natürlich die Absenz der österreichischen Regionen. Ich meine, ist ein Thema, da gibt es nur wenig Eigeninitiative und über die läuft das. Das ist richtig, in Deutschland, von allen Ländern eigentlich, gibt es eigene Länderpavillons, wo man natürlich ihre Region, ganz besonders was die Anziehung von Betrieben ist auf Expo Real logischerweise gezielt bewirbt. In Österreich hat man diesen Wink zumindest von offizieller Seite nach wie vor nicht verstanden. Wir vom Europamittestand haben zwar zumindest eine Delegation vom österreichischen Städtebund,
12:20
der auch den Städtetag ausrichtet, damit wir bisschen was auf kommunaler Ebene haben, nur dass jetzt gezielt Regionen, Agglomerationen oder überhaupt Regierungen oder Standortmanager im offiziellen Charakter jetzt extra einen Stand aufbauen oder so, also ich glaube, das hat in Österreich noch immer nicht den Stellenwert, den es haben sollte. Man sieht ja auch, wenn die Regionen, teilweise die Städte, die auch einiges kleiner sind als Wien, haben ja auch eigene Delegationen da kommen auch teilweise die Bürgermeister, haben wir in Österreich noch immer nicht geschafft und Peter, das ist ja auch immer ein Thema, was du immer sagst,
13:01
wieso sind wir nicht in der Lage, vernünftig auf einer Messe zu präsentieren, unsere Standorte? Also es ist eigentlich wirklich rätselhaft. war, ich glaube, die Expo gibt es 1997, wenn ich mich nicht irre. Ich selber bin seit vielen Jahren Gast auf der Expo bzw. halt Aussteller, Gast sozusagen. Ich kann mich an zwei Politiker erinnern, dort mit österreichische mit Auftritten auch an dem einen oder anderen stammt. Das war eine war die Frau Stathat Braunisch vor vielen Jahren, dann die Frau Vassi Kalu.
13:42
Erinnere ich mich, ich würde mich wundern, wenn das viel mehr war. Aber es geht ja nicht um die Politikerauftritte. Ich glaube, ich verstehe das schon, dass sie vielleicht lieber und nun ein dabei anderen Events sich sozusagen feiern lassen. Beispiel bei der Weinbaum-Messe. Das da glaube ich sind österreichische Politiker gerne und sozusagen berufsmäßig zu sehen. Und dort ist auch die Gefühlsein, hat man halt das Gefühlsein, Elektorat zu treffen. Es sind ja schon die Regionen angesprochen, glaube ich, die sich ja tatsächlich in Österreich teils mit sehr kompetenten Leuten sehr aktiv bemühen eigentlich um
14:25
Betriebsansiedlungen. Ich will da jetzt gar keine Namen nennen, aber da geschieht ja vieles. Es ist mir ein Rätsel, dass man das nicht sozusagen aktiv in Kauf nimmt, bisschen Geld in die Hand zu nehmen, um sich bei einem Anlass wieder Export zu präsentieren. Und ich denke mir wenn ein Land wie beispielsweise Moldawien das schafft, wo ich mir denke, das ist wahrscheinlich gar nicht sehr hoch im Kurs derzeit bei internationalen Investoren, dass das unsere größeren Bundesländer nicht machen, beispielsweise die viele Flächen haben, die Industrieparks haben, wo sie gerne Ansiedlungen hätten,
15:07
die Logistikflächen vermarkten wollen etc., Dann frage ich mich eigentlich schon, was da der tiefere Sinn dahinter ist. Es gab ja in Österreich auch einmal den Versuch, eigene Plattform, eine Immobilienmesse aufzuziehen Die Vienna Die Real Vienna ich glaube, die gab es einmal. Das war nicht sonderlich geglückt, aber das war mal ein aktiver Anlauf, der hier gemacht wurde. Sinnvoller glaube ich wäre es, diese riesige vorhandene Plattform zu nutzen, um sich zu präsentieren.
15:49
Aber ich denke mir, das wird seit vielen Jahren gesagt und bemäkelt eigentlich und von Profis festgestellt, dass das eigentlich seltsam ist und jede neue Politikergeneration glaube ich, scheint keine Notiz zu nehmen glaube ich, von dieser thematischen, von dieser absolut interessanten Möglichkeit, sich dort zu präsentieren. Danke. Charles, du wolltest doch was dazu sagen. wollte dazu, Peter, was sagen. Ich meine, ich würde mal sagen, die offizielle Präsenz Österreichs und der ganzen Standortmanager etc. Ist da irgendwo auch ein Spiegelbild über den Stellenwert von Immobilien in der österreichischen Politik im
16:31
Allgemeinen? Ja das ist richtig. glaube, man ist wenn man hier mit Immobilien zu tun hat, ein bisschen sowieso einmal vielleicht schon wird man schräg angesehen und gilt als Flächenversiegler und was weiß ich was alles ausbeut von irgendwelchen armen Mieterinteressen. Ich glaube, das Land tut sich als Ganzes nichts Gutes mit dieser Stigmatisierung vielleicht dieser ganzen Branche, die natürlich durch unglückliche Entwicklungen sozusagen marktbezogen noch verstärkt wurde.
17:15
ich denke mir, Immobilien sind weltweit die wichtigste Vermögensklasse. Das ist einfach zur Kenntnis zu nehmen. Und ich glaube, ein Land ist gut daran getan, auch im Interesse sozusagen seiner Bürger einfach Bildung von Eigentum zu fördern und letztlich dann auch hier etwas zu tun, die Immobilie nicht nur und die Immobilienwirtschaft nicht dastehen zu lassen als sozusagen die schlimmen Kapitalisten vielleicht, da irgendwas planen, wie da was gegen Natur ist, gegen die Leute etc. Ich mir, dass da die Medien vielleicht auch ihres dazu tun können.
17:55
Aber ich glaube, sind so forme Wünsche ins Stamm Bücher, wo diese Wünsche schon sehr oft stehen und im Laufe der Zeit glaube ich, wird man ein wenig pessimistischer diesbezüglich, was die Resonanz dieser immer wieder vorgetragenen Wünsche betrifft. Ja, mag sein, aber ich finde, ist genau diese Themen, die wir gerade besprochen haben auch wenn es ein bisschen weiter weg ist, aber sind genau diese Themen, eigentlich auf einer Export an einer besonders auffallen und die dann bei so einem Rückblick, bei einem Resümee einfach dann aus einem rauskommen und man sagt, naja, da gehört ja eigentlich ein bisschen mehr gemacht.
18:31
Aber Markus, es ist ja nicht so, dass sich keiner dafür interessiert, auch nicht in Österreich. Es ist noch weiter sehr viel Nachfrage. Wie hast du das von der Investmentseite wahrgenommen? Die Nachfrage ist durchaus da und es ist ja auch viel Liquidität da am Markt. Frage ist bloß, wie kriegt man es auch investiert? Und es ist einfach so, dass natürlich durch die geänderten Rahmenbedingungen, die geänderten Renditeanforderungen einfach jetzt zwei Welten aufeinanderprallen, möchte ich einmal sagen. Das ist die Verkäuferwelt, die gerne noch in der Vergangenheit schweigt und auf dem
19:14
vergangenen Preisniveau. Und dann ist es sozusagen die Welt derjenigen, Liquidität haben, die gerne investieren möchten, die aber in den aktuellen Rahmenbedingungen investieren möchten und müssen andere Renditeanforderungen, das heißt, höhere Renditeanforderungen haben und da ist oftmals einfach die Diskrepanz zu sehen. Nichtsdestotrotz, funktionieren ja einige Deals. Man kann es finden allein, die Deals, die man fortlaufend der Presse entnehmen kann. Seien es Deals, die aus irgendwelchen Verwertungen oder Insolvenzen teilweise rauskommen, wie künstlich auf der Maria-Hilfer-Straße beispielsweise,
19:56
aber es gibt durchaus auch noch entsprechende Markttransaktionen, die man ebenfalls der Presse entnehmen kann, wo man einen willigen Käufer, einen willigen Verkäufer hat und wo man sich auf ein neues Marktpreisgleichgewicht geeinigt hat und dann die Transaktion zustande kommt. Also Summa summarum, die Investoren sind da, die Liquidität ist da, die Liquidität möchte investiert werden. Es kommt immer auf die Assetklasse an, was wir festgestellt haben, vielleicht noch als kleiner Input natürlich, es wird sehr viel von privater Seite im Moment investiert
20:36
und das in entsprechende Core-Objekte, unterschiedlichster Assetklasse, weil das Objekte sind, jetzt im aktuellen Marktkampffeld teilweise verfügbar werden, die in der Vergangenheit aber nie verfügbar waren. Das sind Objekte, die natürlich der eine oder andere private Family Office Stiftung nutzt, um sie jetzt zu erwerben, weil früher waren diese Objekte einfach gar nicht verfügbar. Und das sind Objekte im Core-Bereich, die auch noch nicht zu den alten Preisen aber zu sehr guten Preisen gehandelt werden. haben sozusagen auch den niedrigsten Preisverfall und sind entsprechend nachgefragt. Das sieht man.
21:15
Kann man bloß ein City Tower beispielsweise also Handelsberichte, Min rausgreifen. Solche Themen gibt es andere Beispiele auch. Solche Dinge funktionieren, solche Dinge werden gehandelt und da gibt es eine nicht zu knappe Nachfrage. Okay, also Core-Projekte, ich komme da nochmal kurz zu dir zurück, eine, Gerald, du wolltest doch was dazu sagen? Du bist auf Stumm Du bist auf Stumm geschaltet, Gerald. Ich war überfordert, damit die Hand zu senken und mich zu anmücken. Das männliche Gehirn ist darauf nicht ausgelegt. Nein, also ich wollte dem Markus eigentlich nur ganz kurz beipflichten und sagen,
21:55
ist die Liquidität ist da und es bewegt sich auch was und das haben wir jetzt eh schon bei mehreren Diskussionen durch als Öffentlichkeitswechsel gesagt, gefühlt kommt der Instamarkt ganz langsam, zaghaft, aber langsam dann doch wieder zurück. Also meine letzte große volumige Transaktion war eigentlich nur noch im Herbst 2022. 2023 war das Transaktionsumfeld jetzt im großvolumigen Bereich zwischen professionellen Finanzmarkteilnehmern eher im Intercompany-Bereich geprägt, also Konzernast A verkauft Konzernast B, wo eine fernes Opinion oder andere entsprechende Dokumentationen einfach eine grundsätzliche Notwendigkeit sind und seit nicht allzu
22:38
langer Zeit, ich würde sagen seit drei, vier Monaten kommen wieder die ersten LOIs im großvolumigen Bereich rein von Institutionellen, die bisher die letzten zwei Jahre nicht gekauft haben, sich wieder umschauen, interessieren. Vielleicht ist die Preisfindung noch nicht in allen Bereichen abgeschlossen, aber es ist ähnlich so etwas, was du gesagt hast,, nämlich es werden jetzt Objekte am Markt freigesetzt, teilweise aus Liquiditätsnotwendigkeiten, teilweise aus Um- und Restrukturierungsnotwendigkeiten, die es vorher einfach so nicht gab und da gibt es durchaus glaube ich, schwierige Käufer. Das war vielleicht nur dazu aus meiner Sicht.
23:11
Danke.. Markus, sind wir bei den Co-Objekten schon am Boden angekommen? Na ja, ich glaube, bei den Co-Objekten werden wir keine weiteren Preisverfälle sozusagen sehen. da spricht das Umfeld nicht dafür, dass das der Fall ist, weil beim Co-Objekt spreche ich von einer Top-Lage, einer Top-Vermietbarkeit beziehungsweise vielleicht auch schon einer aktuellen Top-Vermietung. Das heißt, da stimmt alles und das aktuelle Kapitalmarktumfeld sagt uns ja nicht voraus, dass die Zinsen steigen, sondern ganz im Gegenteil, dass die Zinsen sich langsam aber stetig
23:51
nach unten bewegen werden. Von daher gibt es keinen Anlassfall, dass da die Preise weiter sinken, sondern die werden stabil bleiben beziehungsweise sich dann auch irgendwann wieder in die andere Richtung bewegen. Das glauben wir schon und das sehen wir auch tatsächlich an den Transaktionen, wenn wir die Rentiten von den Objekten die wir verkaufen, vergleichen, dann bestätigt sich dieses Bild. Markus, danke. Klaus, wir haben jetzt gehört, die Family Offices sind im Augenblick diejenigen, weil sie das Geld haben, die die Situation nutzen können. Können die deiner Wahrnehmung nach die institutionellen
24:29
Investoren ersetzen oder ist das nur, ist nicht ein Tropfen auf einem heißen Stein, aber reicht es aus? Sagen wir mal so, die Family Offices können momentan aus einer guten Anzahl an Produkten, guten Produkten wählen, die sie vor zweieinhalb Jahren nicht haben bekommen können und die schlagen dann natürlich auch zu auch in S-Klassen, die sie vorher noch nicht hatten. Nur dass sie jetzt vom Volumen her jetzt globale Fonds oder sowas ersetzen können, das kann ich mir nicht vorstellen. Also dazu sind sie dazu sind sie nicht
25:09
ist nicht ausreichend sozusagen. Jetzt sind sie vor allem auch zu selektiv, weil die Family Offices haben ja natürlich einen ganz anderen Anlagehorizont, die nicht diesen Druck mit der Rondit, sondern die halten sich das über Jahre, Jahrzehnte, auch Generationen. Das ist natürlich bei Fondprodukten, institutionellen Investoren wieder anders. Die haben ganz andere Rondite-Anforderungen und die Rondite-Anforderungen, die für die institutionellen gibt, da gibt es mittlerweile nach wie vor Alternativen, ja sogar Staatsanleihen rentieren. Das heißt natürlich selbstverständlich wartet man die Situation noch ein wenig ab und die Zeit,
25:51
wo institutionelle Abwarten, manche verkaufen übrigens nach wie vor noch ab wegen Mittel ablösen. Die Situation nützen dann natürlich einfach, das private Kapital nützt diese Situation natürlich folgerichtig aus. Charles, danke. Gerhard, du wolltest doch was dazu sagen. So jetzt habe ich gelernt, beides gleichzeitig zu machen., total beim Charles. Ich wollte auch noch ganz kurz einen kurzen Punkt oder einen Gedanken einwerfen. Ich meine, was ich bei institutionellen, ist natürlich eine Anführungszeichen sehr sichere Asset-Klasse, das heißt Residential, ja Residential im Großvolumenbereich ist nach wie vor,
26:31
also zu einer vernünftigen Vertretbarung Rondite, ist nach wie vor sehr gefragt. Was man aber schon sieht, ja das habe ich jetzt 2022 natürlich auf Basis EU-Taxonomie noch ein bisschen anders wahrgenommen, dass es jetzt natürlich notwendig ist, zwingend eine EU-Konformität herzustellen ist, also EU-Taxonomie-Konformität. Die entsprechenden die entsprechenden Zertifizierungen gibt es ja, kann ja die machen. Das glaube ich seit eineinhalb Jahren oder einem Jahr am Markt, aber nichtsdestotrotz, wenn ich mir jetzt die Bautätigkeit anschaue, dann stellt sich für mich die Frage, wann es dann letztlich der Rohstoff ausgeht,
27:04
weil Brownfield Immobilien sind dann hier nicht mehr wirklich en vogue und können wir auch nicht im institutionellen Bereich vertreiben. Gerhard, danke. Bitte, Bitte. Gerhard, hast einen interessanten Punkt angesprochen. Ich wollte da nur ganz kurz vielleicht nachstoßen, weil du das erwähnt hast, dass das Produkt sozusagen ausgeht. Eindruck, wir auf der Beraterseite haben, Rechtsberaterseite ist, dass derzeit die Entwickler oder der Entwickler der nicht kämpft, eigentlich nicht zu finden ist in Wirklichkeit. Und die Sorge ist sicher hier die, dass wir da einige
27:49
sozusagen, ich will nicht sagen Exits vom Markt, aber einige Problemlagen in Wirklichkeit noch sehen werden. mein subjektiver Eindruck ist der, ja, es ist sozusagen um ein bestimmtes schmales Spektrum von Dingen herrscht, Chris, jetzt einmal, auf den österreichischen Markt zu reden, von einer in Wahrheit auch relativ schmalen Schicht von Käufern, Liquiditätsstark, Family Offices, etc., etc. Aber jeder, der auf Fremdkapital angewiesen ist,
28:31
tut sich da schon schwerer nicht? ich denke mir, wir reden von einem Kuchen, der als Ganze erheblich kleiner geworden ist als er war vor ein paar Jahren, nicht? Ich glaube, sollten wir, wir fehlen dazu sicher alle Daten. Ich glaube, ihr habt,, Markus, andere sozusagen, die das wirklich im kleinen Finger haben und sich da auch mit den Daten auseinandersetzen wirklich bei der Hand. Bei uns ist es eher eine Art wahrscheinlich das Bauchgefühl, dass man dass man als Berater hat, wenn man da sozusagen mit Marktteilnehmern redet und persönliche Research den man anstellt,
29:12
aber Kuchen ist kleiner geworden, sehr stark. Die Leute kämpfen viel mehr und auf der Finanzierungsseite, um jetzt vielleicht das auch anzusprechen, ja, mag schon sein, dass die Zinsen um ein Viertelprozent oder vielleicht sogar ein halbes, wenn sozusagen Weihnachten und Geburtstag zusammenfallen, sinken werden. Aber die Frage stellt sich sind das denn die Schweiben die schon den Sommer machen tatsächlich für die Branche? Sind das die zarten Frühlingsboten, die durch irgendeinen Frost tatsächlich wieder um bei so bildhaften Vergleichen zu bleiben,
29:54
wieder rasch abgetötet werden können? Da bin ich mir noch nicht so sicher. Und ich sage, deshalb habe ich auch gezeigt, nein, weil kommen ja noch weitere Regulatorien hinzu, Baaf-Regulatorien, heißt, die Finanzierungen werden teurer und der Entwickler muss auch noch mehr selbst ins eigene Risiko gehen, weil damit die Eigenkapitalanforderungen höher sind. Und das ist natürlich in der Marktlage ein bisschen schwierig, weil wer verwerten auch muss. Gerald? So jetzt habe ich schon richtig gut drauf nach dem dritten Mal. meine, Finanzierung ist natürlich ein ganz anderes Thema, ja klar. Also der Kuchen ist definitiv kleiner.
30:33
haben jetzt, der Insty-Markt ist sicherlich auch, um Gottes Willen, nicht so zur Rückkehr schon mal war. Und jeder, der quasi Immobilienentwicklung betreibt, der Struggle extrem. Da brauchen wir natürlich jetzt nicht sprechen. Die Neuprojekte, so sie auch immer natürlich medial dann jetzt vertreten werden, kommen jetzt wieder ein paar, ist aber bei weitem nicht die breite Masse. Also insofern bin ich auch wieder bei Markus, sagt natürlich, was ist en vogue Bestandsimmobilien, Immobilien den laufenden Cash-Return abwerfen, Immobilien, man gut finanzieren kann, weil also Development ist wirklich sehr, schwierig.
31:04
Und da jetzt vielleicht auch ein bisschen übergeleitet zu Banken die haben natürlich auch keine sehr einfache Lage, momentan Development zu finanzieren, weil was ist quasi aus meiner Sicht jetzt zumindestens die Realität. Und ich bin ja auch bei dem einen oder anderen Restrukturierungs- und Umfinanzierungsprojekt beratend und begleitend dabei. Eine Bank muss natürlich jetzt hier schauen, gut, welche Immobilien haben gar keine Fantasie mehr. Es gab viele Marktenehmungen die gehandelt haben. Die Immobilien die kommen jetzt auf den Markt. ich glaube, Banken haben auch gesehen, dass die Immobilien,
31:32
jetzt auf den Markt kommen und abgestoßen werden, letztlich wirklich sehr schlechte Zwangsversteigerungspreise, Liquidationspreise erzielen. Und da ist jetzt natürlich auch die Entscheidung innerhalb der Bank relativ schwierig zu sagen, gut, welche Immobilien haben jetzt die Fantasie, welche Entwicklungsprojekte hier nach einem gewissen Durchtauch und wir wissen alle nicht, wie lange man hier tauchen muss, ohne Luftflasche, nachher wieder einen gewissen Return zu wirtschaften und tatsächlich als Development erfolgreich zu sein. Insofern ist jetzt immer die Frage, ist es 25, 26, 27 oder doch erst 28,
32:06
bis die Branche wieder ein bisschen aufatmen kann. Aber vielleicht der letzte Punkt, dem Peter vollkommen richtig angesprochen hat, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wenn es die Immobilienbranche besser geht, geht es uns gesamtwirtschaftlich vielleicht noch nicht so viel besser. Das heißt, stecken in der Rezession, wir wissen das und wir brauchen glaube ich durchaus andere Reformen und viel politischen Willen, um generell hier wieder rauszukommen. Nur die Immowirtschaft wird es nicht machen. Danke.. Der Peter hat ja auch gesagt im Vorgespräch, wir werden nicht das Revival der Immobilien allein erleben,
32:37
wenn daneben nicht ein gesamtwirtschaftlicher Aufschwung zu verzeichnen ist Ja, zeigt sich der bzw. hast du von der Expo irgendwie mitgenommen, dass ein Unterschied ist zwischen Deutschland und Österreich? Peter du musst laut Schalten. Hattest du mich angesprochen? Ja. Also ich glaube derzeit sind, wenn man das so pointiert sagen kann, Deutschland und Österreich im selben Yammertal, wenn man das so. Also lassen wir mal auf der Seite vielleicht den sicher wertvollen Optimismus, den es da und dort gibt natürlich und dass wir alle uns
33:18
herbei wünschen, positiven Wandel. Faktum ist glaube ich, Deutschland ist halt Österreichs wichtigster Außenhandelspartner und Investitionspartner. Die Situation in Deutschland ist keine rosige. Die Medien liefern sich, also das sozusagen ist auch ganz lustig, abwechselnd wird Deutschland und oder Österreich als der kranke Mann Europas derzeit headgeleint da und dort. Wir haben nicht zuletzt glaube ich
33:59
auch auf politischer Ebene halt auch eine Situation, die nur beschränkt Hoffnung macht, würde ich mal so sagen, dass wir jetzt da einen super Wandel haben der Wirtschaftsfreundlichkeit und dessen dass wir da jetzt eine Regierung kriegen werden, die uns wie Münchhausen am Schopf aus dem Sumpf ziehen wird. Deutschland genau das gleiche Thema. Also lange Rede kurzer Sinn, ich glaube, dass Deutschland und Österreich Immobilienwirtschaftlich sehr ähnliche Probleme haben.
34:39
Wir sehen, wir sind ja mit unseren Büros auch in Zentral und Osteuropa tätig, sehen, möchte ich Polen erwähnen als Beispiel, das ist dass Deutschland der Vergangenheit werden, in vielerlei Hinsicht denke ich mir. Und der Motor in Wahrheit, das muss man sich nur ansehen, auch was Konzerne ihre Zentralen verlegen derzeit nach Polen etc., wie umstrukturiert wird. Die Deindustrialisierung wirkt sich negativ aus auf Österreich.
35:20
Der Fachkräftemangel wirkt sich negativ aus auf Österreich derzeit. Also vieles glaube ich, was uns in der Vergangenheit als einen interessanten Standort, abgesehen davon, dass es schön ist in Österreich und wir halt gerne auf die von dir besagten Kellerfeste gehen, die Lebensqualität insgesamt hoch ist, aber die objektiven Wirtschaftsdaten, die uns interessant machen als Investitionsstandort, die lassen derzeit glaube ich zu wünschen übrig und das ist glaube ich, wäre das Öl im Getriebe eines künftigen
36:01
stärken Aufschwungs auch auf der Immobilienseite. Hast du das auch auf der Exposur empfunden, bei Gesprächen mit deinen Kunden, Klienten? Durchaus so. Also wenn wir sprechen, Beispiele zu nennen, Berufskollegen aus England, Anwälte sind immer ein bisschen, natürlich wir sind am Ende der Fresskette dieser Industrie, wenn wir Arbeit haben im Hinblick auf Transaktionen und Investments wissen wir allen anderen geht es gut. Anders ist es, wenn man mit den Insolvenzen zu tun hat.
36:41
Kollegen aus England, die, Kollegen aus den besagten osteuropäischen Ländern, Kollegen aber auch aus Frankreich, Kollegen, also ich will jetzt gar nicht reden vom Jenseits des großen Teichs wo wir sowieso ganz andere Entwicklungen haben, die wir nur beneiden können, glaube ich, in Europa gesamtwirtschaftlicher Art. Also wir sind hier in ein bisschen einem vicious circling zurzeit, in der Mitte Europas,
37:24
wir sind sozusagen im Auge des Hurricanes, in gewisser Weise aus vielen Gründen und wir würden glaube ich, einiges an Kreativität brauchen, rings um die Immobilie, die uns dazu hilft, aus diesem kleinen Tal da drinnen ich nenne es so, wieder herauszukommen. Wir sind Weltmeister der Bürokratisierung. Wir haben unsere Mickey-Maus-Kultur an Bauordnungen, an Raumordnungsgesetzen etc. Ich bin ein Befürworter des Föderalismus,
38:06
dort wo er Sinn macht, aber ich glaube nicht dass er dort viel Sinn macht. Wir haben zunehmende Dauer von Genehmigungsverfahren. Wer immer bei uns ein UVB-Verfahren durchlebt beispielsweise weiß, wie lange das und wie schwierig das ist, Großprojekte abzuhandeln etc. etc. Unser Mietrecht, also ich glaube, ich könnte jetzt da wahrscheinlich roh gehalten über Dinge, wo ich der Meinung bin, die Politik könnte absolut sinnvolle Beiträge dazu liefern, dass unser Wirtschaftsmotor ohne Qualitätsverlust für
38:47
alle und ohne Einbußen, Umwelt, auch immer Soziales, besser anspringen kann, als das bei derzeitigen Rahmenvoraussetzung in der Fall ist. Peter, danke. Es ist ja wirklich so wenn man bei so einer Messe ist, dann fällt einem das ja viel stärker auf. So bewegen wir uns ja immer in sagen wir mal, in einer gewissen österreichischen Bubble, auch wenn ihr natürlich sehr viele internationale Kontakte habt. Aber bei der Expo bei einer Messe fällt einem das besonders stark auf. ja, Charles, du wolltest doch was dazu sagen. Ganz besonders, was internationale Kontakte betrifft, die man meistens auf der Expo Real oder auf der Mipin
39:27
trifft. Ich wollte nur ein bisschen Eigenwerbung machen, nämlich für den 7. November unseren zweiten internationalen Jubilieninvestment-Kongress. Ja, wir machen Eigeninitiative. Da haben wir sehr viele europäische Diskutanten, die von Investorenseite, von Asset-Management-Seite, von rechtlicher Seite etc., die nach Österreich kommen und vor allem vorher auch noch nie in Österreich waren. Ich glaube, ist eine Gelegenheit, die sich in Wien selten bietet, weil diese Kontakte die trifft man halt eben nur auf der Expo Real und oder auf der Mipin, auch nur dann, wenn man Termin hat.
40:07
Und dieses Netzwerk erweitern also ich glaube, das wollen wir ja natürlich auch mit unserem Kongress erreichen. Charles, wie immer natürlich eine Eigeninitiative. Der Kongress ist am 7.11. Richtig. Kannst du noch mal kurz die Webseite Durchsagen? www.kongress.immobilien-investment.at Super, danke Charles. Sehen wir uns ja auch, sind wir ja auch beide moderierend tätig. Es ist so, man mehr Eigeninitiative oder man muss in der Immobilienwirtschaft sehr viel in die Hand nehmen.
40:50
Aber ich wollte doch mal zurückkommen auf das Thema mit den Finanzierungen. Die sind ja im Augenblick weiterhin, der Peter hat es auch schon angesprochen, das ist ja weiterhin immer noch ein großes Thema. Ja, Gerald, magst du was dazu sagen? Finanzierung? Ja die Frage ist was ich hier sinnvoll beitragen kann. Ich verstehe natürlich sehr die Rolle beider Parteien, also die der Banken, die eigentlich aller dreier Parteien, die der nachrangigen Mezaninkapitalgeber die es am Immobilienmarkt zuhauf gibt und insbesondere natürlich auch die der Eigenmittelgeber bzw. der Entwickler, die auch ihr eigenes Kapital drinnen
41:27
investiert haben. Also von daher kann ich jetzt aus den den bisherigen Umstrukturierungen und Restrukturierungen immer nur berichten, proaktives Zugehen kommt immer sehr gut an. Transparenz logischerweise kommt sehr gut an, dazu kann halt auch gehören ein freiwilliger Konzernabschluss, obwohl ich keinen machen müsste, zum Beispiel um der Bank vielleicht auch ein bisschen eine Gesamtsicht zu geben. ja, es zeigt sich dann letztlich immer in den Gesprächen, wie kreativ der Entwickler bisher gewesen ist und was für eine Fantasie die Immobilien zulassen. Das hängt jetzt aber auch Segment zu Segment ab.
42:06
Markus lacht schon. Das was ich jetzt nach wie vor wahrnehme ist dass das Luxussegment eigentlich die Krise ganz gut durchtaucht hat, eigentlich sehr wenig Einbußen hatte und nach wie vor eigentlich viel Fantasie hat, wenn die Immobilie sehr gut gelegen ist. Also es bewahrheitet sicher einmal mehr Fantasie des Entwicklers und Lage, Lage, Lage und dann ist glaube ich schon vieles richtig gemacht. Wobei ich mir denke, im Luxussegment, ist schon ein sehr spezielles Das ist ein spezielles ja, wenn man es quer durch den Markt zieht, sehr schwierig Refinanzierung. Geht es um so viel Geld, wenn du da nicht glaube ich,
42:42
entsprechend geplant hast, kannst schnell untergehen. Interessant, hat es viele Projekte gegeben, Luxusprojekte auf der Expo, hast du irgendwie was gesehen? Ich habe nur gesehen das Investing in Saudi Arabia. Das war ja, das stimmt ja. Also das war Luxuspur, ich sagen. durchaus, also wenn du durchgegangen bist, ich glaube das Luxusegment war aus meiner Sicht ganz gut vertreten. Ja, Gerald, danke. Markus, ja, vor zwei Jahren hat man ja noch Forward Fundings gekauft oder verkauft. Das ist im Anblick überhaupt sehr, eingeschränkt im Anblick.
43:25
Das ist sehr, eingeschränkt. Ich möchte fast sagen, ist nahezu ausgestorben, das Thema Forward Funding. Wir haben natürlich auch selbst extrem viele Transaktionen in diesem Segment gemacht. Forward Funding war die klassische Struktur beim institutionellen Wohnprojekt wurde vom Plan weg verkauft. Investor hat teilweise noch ohne alter Baugenehmigung das war dann eine Voraussetzung für den Kauf erworben, hat die Finanzierung nach baubegleitenden Zahlungen übernommen. Das heißt, es gab keine Finanzierungsnotwendigkeit auch
44:06
beim Entwickler. Und das ist natürlich mit der Änderung des Kapitalmarktes und der Zinspolitik gänzlich zum Erliegen gekommen. Das ist klar. Und natürlich haben auch die Renditen komplett geändert. Wir hatten Forward Funding-Transaktionen mit 3 Prozent. Bruttoanfangsrendite die wir veräußert haben, da sind wir heute weit weit weit davon weg. Und dieses Thema, wir hatten es vorher ja schon, dieses Thema Projektentwicklungen, den Exit davon zu suchen, das ist natürlich wahnsinnig schwer in einer Zeit, wo sehr viel Bestand am Markt ist.
44:47
Weil der klassische Investor hat die Möglichkeit, zwei Objekte auf dem Tisch, das eine ist eine 5 Jahre alte Bestandsimmobilie, die alle Voraussetzungen erfüllt, vollen Cashflow hat, die er für 4,5 Prozent kaufen kann. Und die Alternative dazu ist vielleicht ein Projekt, das dann zwar neu ist in zwei Jahren vielleicht, das aber vermietet gehört, wo Risiko Werbenbau besteht und wo das Pricing in einer ganz anderen Sphäre liegen muss, weil sonst der Entwickler gar nicht realistisch das herstellen kann. Und das ist einfach die Schwierigkeit auf Entwicklerseite im Moment, die es praktisch unmöglich macht,
45:27
solche Projekte im Moment zu veräußern. Wenn du sagst, was machen die Marken mit denen, siehst du eigentlich, weil es bleiben wir dann irgendwo, irgendwie muss man das erlösen. werden auch viele Projekte ins Portfolio genommen. Siehst du eigentlich das Banken oder das Projekt, das Investoren schon bei Banken suchen, ob die irgendwas Aktuelles haben? Das sehe ich nicht nur, sondern das tun wir ebenfalls. Das ist ja ganz klar, wenn einmal der Stecker gezogen wird, dann am Ende des Tages liegt die Immobile dann bei der Bank, das mal passiert.
46:07
Und die Bank ist es keine Immobilienentwickler. Die Bank wird sich jemanden suchen müssen, einen Exit suchen müssen, einen Entwickler suchen müssen, der das dann vielleicht auch im Namen der Bank entwickelt hat. Es muss eine Lösung her. Und da sind wir natürlich mit dem einen oder anderen Marktteilnehmer von Bankenseite auch unterwegs, schauen sich bestimmte Themen an. Wie kann man hier helfen? Was gibt es da für Lösungsmöglichkeiten? Aber faktisch ist es so, irgendjemand wird leiden müssen. Dass der Entwickler leidet, ist klar. Dass der Metzanin Kapitalgeber in den meisten Fällen leiden wird ist klar.
46:49
Und dann geht es um die Frage, wie viel muss vielleicht die Bank leiden? Und wie kann man das Thema nochmal gerade lösen Manchmal man sehr kreative Ansätze. Manchmal lassen sich Themen lösen. Manchmal bleibt es aber auch schwierig. Also das Thema natürlich und das wird auch noch deutlich stärker der Fall sein, da ist der Gerald natürlich viel unterwegs mit der Bilanzierung. Es geht aufs Jahresende zu. Da werden viele Themen noch einmal hochpoppen, die dann gelöst hören, wo vielleicht einmal dieses Standstill-Abkommen das es in vielen Fällen gibt, ans Ende gelangen und spätestens dann wird eine Lösung
47:30
gefordert werden. Markus, danke. Ja, Charles, du hast ja gesagt, ich komme gleich zu dir, Gerald. Du wolltest noch was sagen, aber weil es gerade so dazu passt. Charles hat ja gesagt, im Vorfeld Basel 3 damit die Entwickler ja noch mehr ins Risiko gehen, und das wird es vermutlich nicht spielen. Das wird jetzt Österreich betreffen, Deutschland betreffen, wird auch Europa stärker betreffen. Naja, das auf jeden Fall, weil erstens einmal er muss zwar mehr ins Risiko gehen und die Finanzierung wird teuer, allerdings muss er immer noch auf einen Exit achten. Wenn jetzt zum
48:10
Beispiel, Objekte mit solidem Kettblock, Marketing, muss jetzt der Entwickler damit auch noch konkurrieren und mit eigenem Risiko vor allem mit den Baukosten und mit den anderen Themen, muss er ja natürlich um einen Exit zu erreichen ja auch entsprechendes Pricing betreiben und ich denke, das gibt der Markt momentan auch nicht eher. Das heißt also für die Developer wird eigentlich die Sache schwieriger und einfacher. Charles, danke. Gerald, bitte. Ja, also vielleicht eine kleine Ergänzung.
48:52
Also ich glaube, es ist nicht immer ganz so schlimm. Ich nehme schon noch von der einen oder anderen Bank wieder auch einen Appetit wahr, der sich dann auch wieder mit dem Developer trifft und sagt, naja, ich würde gerne wieder etwas machen, lass uns doch mal schauen, wie wir es hier am besten angehen oder aufstellen können. Also ich, ich bleibe dabei, Lage, Lage, Lage und eine gute und schnelle Verwertbarkeit sind ja einfach key player momentan. Was ich auf der anderen Seite vorher zu den Banken gemarkt, also wenn du, Markus gesagt hat, er fragt natürlich auch bei den Banken nach. Also das stimmt auch tatsächlich,
49:23
Banken sind jetzt in diesem Bereich einfach häufig die Asset Holder und die sagen, na, was mache ich jetzt damit? Einen Herrkart quasi kann man nicht mehr geben, aber es wird natürlich versucht, diesen weitestgehend zu vermeiden und insofern sehe ich das auch aus der Praxis, dass hier sehr sehr häufig oder auch sehr gerne am Banken herangetreten wird, eben mit der Frage, ob hier Immobilien vielleicht bestehen, ob die zu erwerben oder zu developen sind und manchmal im Nutz halt einfach in den Joint Venture gemeinsam mit der Bank. Also auch das ist glaube ich, neuer Normalität am Development-Markt,
49:56
also vielleicht Development 2.0. So negativ wollte ich das ja auch gar nicht sagen, sondern es bleiben halt dann doch die übrigen, die einen entsprechenden Track-Rekord haben, die Lageparameter und das Ganze durchgerechnet haben. Klar, Glücksräder werden verschwinden. Ist ein eindeutiges Zeichen auf der Expo, Peter bitte. Ich habe vielleicht, Gerhard, du hast Restrukturierungen erwähnt, vielleicht kurz wieder auf die Schattenseite sozusagen, der ganzen Optimismus zu werfen.
50:36
Ein spezifisches Thema, das mich eigentlich persönlich wundert, ist hier das Folgende. haben ja seit dem Jahr 2022, wenn ich denke, dachte ich mir eigentlich immer, dass das für Developer in Not eigentlich ein besonders interessantes Tool sein könnte, Verfahren nach der Restrukturierungsordnung die wir jetzt ja auch haben, basierend auf gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben und ich glaube, hat aber in Österreich bisher, ich glaube, mein Informationsstand ist, dass wir bisher noch kein einziges Verfahren nach der Restrukturierungsordnung hatten.
51:16
Also kurz gesagt für alle, die da verständlicherweise keine Lust an Details haben, interessante Möglichkeit, die diese Verfahren geben, ist sozusagen eine Art zwangsweiser Air-Cut für die Gläubiger, verfahrenstechnischer Art und wenn es nur Geldforderungen gibt, unter Anführungszeichen, dann schien mir das eigentlich ein relativ probates Mittel zu sein oder ein probater Versuch zu sein, einen Entwickler in Not diesen Weg zu gehen. Ist denn deine
51:57
Erfahrung warum glaubst du, finden diese Verfahren nicht statt? Das ist eine sehr gute Frage. Ich habe dann immer noch das alte URG im Kopf und meines Wissens gab es ja auch im Rahmen des URG, also dieses Reorganisationsverfahren, also mit dem entsprechenden Verwalter und dem Abschlussbericht, ich glaube, da gab es ein einziges und in der Fachliteratur glaube ich war dazu immer zu lesen oder auch nicht nur in der Fachliteratur, in den Gesprächen, naja, man das macht, kann man eigentlich gleich dem Konkurs anmelden, wenn ohnehin jedem klar ist, welcher Richtung es geht. Jetzt irgendwie so diese Erfahrung vom alten URG zu haben,
52:37
vielleicht kann man das jetzt hier antizipieren bei der neuen Regierungsordnung, ich weiß es nicht. Bin ganz bei dir, das wäre natürlich rechtlich ein probates Mittel, einmal zu versuchen. Die Verfahren die ich derzeit am Markt ziehe, halt einfach tatsächlich die Designierungsverfahren mit Eigenverwaltung, die dann halt häufig auch in ein Konkurs verfahren. Gut aber das war nur ein Side-Step sozusagen auf Grundeinsteuern. Aber es ist natürlich, Peter, finde ich super, wenn man halt exporial immobilien ist, es halt immer großes Thema und im Endeffekt sind das ja auch die Themen. Und das sind ja auch die Themen,
53:14
die wir heute behandelt haben, die bei der Expo aufgetaucht sind, die in den Gesprächen aufgetaucht sind, die man mit Klienten geführt hat, die man mit Kollegen und Kolleginnen geführt hat. Aber auf eins möchte ich noch zurückkommen, Charles, eine zentrale Rolle spielen auf der Expo, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Hat das noch irgendwo, müsste man das anders strukturieren vielleicht auf der Expo um das ein bisschen besser in die Öffentlichkeit zu tragen? Das denke ich schon, weil Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind zwar Buzzwords, nun mittlerweile sind sie zu einer absoluten Notwendigkeit gekommen.
53:52
Nachhaltigkeit und Digitalisierung bedingen einander. Schlicht und einfach, wenn es darum geht, um effizient zu sein. Da denke ich, könnte die Expo das Thema noch ein bisschen provenenter positionieren. Robin Enther, Charles, danke, der Peter, du hast das ja gesagt, das war irgendwie für dich so versteckt, das gehört eigentlich irgendwie anders ein bisschen aufbereitet. Ja, also ich hatte das anfangs gesagt, ich denke mir als mutiger Messeveranstalter könnte man vielleicht die Aussteller dazu, ich will nicht sagen vergattern, aber sehr stark motivieren,
54:33
dass sie in ihrer Präsentation sozusagen, dass man diese Themen alle nicht in ein Eck drängt auf der Expo, sondern die Aussteller dazu aktiv anhält zu sagen, zu präsentieren, was sie auf diesen Gebieten eigentlich tun. Weil ich glaube es würde auch den Ausstellern helfen, zu zeigen, dass sie da etwas machen. glaube, einige, die gar nicht in dieser Ecke waren, haben da interessante Dinge zu zeigen. Und es würde, glaube ich, dass sozusagen die Messepräsentation lebendiger machen,
55:13
auch für die Teilnehmer auch interessanter machen, beurteilen zu können, was tut denn der oder diejenige mit dem ich gerade rede, auf dem Gebiet ganz konkret. Wenn man zum Beispiel nur als Beispiel ein Unternehmer präsentiert, in welcher Form die Digitalisierung hier schon umgesetzt wird und mit wem man das macht. Beispielsweise, genau. sozusagen diese Themen als Hausaufgabe für jeden Messeaussteller in seiner Präsentation, also nicht super ordnen, aber stark zu motivieren, dass das gezeigt werden sollte.
55:54
Das finde ich interessant, weil sobald du einen Unternehmer hast, das er schon zeigen kann und du hast den daneben der das auch tatsächlich macht, dann hast du einen anderen Zugang und du hast gleich einen Ansprechpartner dort. Das heißt, wir werden uns bei der Messe melden und sagen, wir haben ein neues Konzept für nächstes Jahr. Wir werden das gemeinsam verkaufen. Wir werden das gemeinsam an die Messe München verkaufen. Vielleicht kriegen wir dann auch ein günstigeres Ticket. Wir kommen beim nächsten Mal auf jeden Fall abends Wollen wir doch einen kurzen Blick in die Zukunft werfen. Expo nächstes Jahr.
56:32
Markus, wie siehst du der Expo nächstes Jahr entgegen? Wir haben den berühmten Aussprung geprägt. Survive 25 hat es letztes Jahr geheißen hat es geheißen es geht nichts till 26. Musst du was bis 2030 einfallen lassen. Kein neuer Spruch. Ich hoffe, dass nicht noch allzu viele mehr Unternehmen verschwunden sind, so wie es Jahr schon bemerkbar war. befürchte aber, dass ein oder andere doch noch erwischen wird. Was ich schon glaube, ist, dass das Transaktionsgeschehen und wir haben es immer widerspiziert, dass das wieder zunehmen wird.
57:14
Dass es natürlich Marktteilnehmer gibt, die profitieren werden. Marktteilnehmer gibt die, wo das Geschäft wieder anläuft, dass es klar ist, wird aber auch genau die Kehrseite der Medaille geben. Marktteilnehmer, die sich in der Vergangenheit auch auf das falsche konzentriert haben, auf das falsche Wert gesetzt haben. Die werden zusätzliche Probleme bekommen. Das kann finanzierungstechnisch sein. Das kann andere Themen mit sich bringen und werden wir sehen. Grundsätzlich glaube ich, dass der Transaktionsmarkt im Allgemeinen vom Volumen her und die Anzahl der Transaktionen wieder zunehmen wird. glaube ich fix dran. wird so sein.
57:54
Allerdings ist das kein allgemeines Stimmungsbild. Das wird sehr ausgewählt passieren und es wird genau auch die geben, die sehr darunter leiden. Es wird Transaktionen geben, die die tollen Transaktionen, die shiny Transaktionen sind. Es wird Transaktionen geben, wo einer richtig leidet und vielleicht auch dahingehend leidet, dass er von der Bildfläche verschwindet. Das ist einfach, das ist Fakt, das ist der Markt. Das werden wir sehen. Aber grundsätzlich glaube ich schon, dass man hier wieder einen Ticken positiver sein wird und die Marktbereinigung die geht einfach weiter. Ein Tick positiver.
58:32
Ich finde ja auch dass der Kauf vom Lamar eine sehr interessante Sache ist. Du musst eine Vision davon haben und für ein Butterbrot kriegst du das ja auch nicht. Ich meine, es wird natürlich abstrichig gemacht und das ist klar, es ist schon ein Zeichen, dass man eine Idee hat, man irgendwelche der Georg Stumferlein wird das ja nicht sich überlegt haben, aber dass man eine Idee hat, was man damit machen kann oder wie man das irgendwie ändern könnte. Das heißt, Gerald wird ja nächstes Jahr auch uns bei der Expo sehen Auf alle Fälle. Ich denke, wir haben den Stand schon wieder gebucht. Ich glaube, das muss er auch ein Jahr im Vorhinein buchen.
59:12
Also ich denke, wir werden bis dahin noch relativ viel sehen. Der Zinstermin vom 30.06. war ja jetzt oder den werden wir jetzt im Oktober spüren, den vom 30.09. irgendwann mal dann in der Februar. Das heißt die werden schon leider noch ein paar Insolvenzen auf uns zurollen. Verhaltener Zweckoptimismus glaube ich ist durchaus angebracht, eben vor dem Hintergrund, das vollkommen zurecht ausgeführt hat. geht ja eigentlich jetzt nicht nur um die Immobilienbranche, es geht um die gesamtwirtschaftliche Gemengelage in Europa und Österreich ist einfach an Deutschland gekoppelt. Ich nicht, ob noch erinnern kann, der Schilling war einmal
59:44
an die Mark gekoppelt. Also wir sind ein Wirtschaftsraum und wenn der Motor stottert, dann sieht es bei uns auch nicht ganz so rosig aus. Aber wir hoffen das Beste, was anderes bleibt uns ja nicht übrig. Hast du natürlich recht, Gerald, Motor wird auch nicht stottern, Expo wird nächstes Jahr auch gegen Charles Bis dahin müssen wir uns mit, also freuen wir uns über den 7.11. Wir freuen uns auch um 7.11., auch coole Netzwerke und natürlich auch die Expo Real 2025, wer es zur Expo 2025 schafft, ist erst wieder noch zuversichtlicher, wenn er es bis dahin geschafft hat. Bis dahin würde ich die Chance nutzen, Netzwerke zu knüpfen,
1:00:21
die gibt es in Wien. So nur ein einziges Wahl, internationale Leute, also ich würde mich freuen, viele Teilnehmer wie möglich beim 2. Internationalen Immobilieninvestment-Kongress im Palais Berg zu begrüßen. Charles, danke und ja Peter, dein Schlusswort sozusagen, Expo Real, Nachbericht, Nachschau, Blick auf er, kein Nachschau, den haben wir schon gemacht, Blick in die Zukunft. Ja, also wir haben den Luxus als Anwält in einem Metier tätig zu sein, in dem wir von guten Zeiten leben und in schlechten Zeiten auch nicht verhungern, um das mal
1:01:03
so zu sagen. Mein ehrlicher Wunsch wäre, dass wir wieder mehr sehen von den positiven guten Seiten, nicht nur von den Insolvenzen, Restrukturierungen etc. Prognose für die nächste Expo, ich glaube, wir werden vielleicht erleben einen weiteren, ich glaube, es waren vier Prozent weniger Besucher heuer. Ich glaube, ehrlich gesagt, es würde mich wundern, wenn die Besucherzahl steigen sollte nächstes Jahr. Es würde mich auch wundern, wenn die Zahl, ich glaube, es waren 100 sozusagen Aussteller weniger
1:01:43
als letztes Jahr. Ich würde mich auch wundern, wenn das sich nicht weiter ausdünnen würde, das Ausstellerumfeld. Hat aber nicht unbedingt was zu sagen, nicht? Ich muss sagen, das ist jetzt nicht sozusagen der absolute Spiegel dessen, wie es uns geht. Meine Hoffnung ist sehr stark, was uns betrifft, unser Land betrifft, dass wir eine Regierung bekommen werden, die ein starkes wirtschaftspolitisches Programm sich einfällen lässt und darüber hinaus auch vielleicht die Lösung einiger der gordischen Knoten mit denen wir in
1:02:25
der Immobilienwirtschaft uns schon sehr lange herumschlagen und die auch in jedem Wirtschaftsprogramm jeder Bundesregierung zu finden sind, nicht die ominöse Reform des Mietrechts beispielsweise. Former Wunsch vielleicht ans kollektive Christkindl dieser Branche, dass einige dieser Themen durch eine neue Bundesregierung vielleicht nochmal aktiv angegangen werden. Peter, danke. Wenn die das dann erledigt haben, die Dinge, dann können sie sich auf die Expo 2026 konzentrieren und vielleicht schaffen wir dann einmal einen großen gemeinsamen Stand mit vielen Regionen oder dass man das ein bisschen
1:03:06
intensiver betreibt. Das war unser heutiger Rückblick auf die Expo Real. Ein eine persönliche Einschätzung hat sehr sehr viele Themen aufgebracht. Ich möchte mich bei euch bedanken, dass ihr Zeit gefunden habt, heute dabei zu sein. Und bei Ihnen möchten wir uns bedanken, dass Sie zugesehen haben. Und wir wünschen Ihnen alle fünf noch einen schönen Nachmittag. Wiedersehen. Danke sehr. Dank. Wiedersehen. Schönen Nachmittag.