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Mitte 15: ÖBB entwickelt Westbahnhofareal

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Foto des Westbahnareals, das für die Entwicklung vorgesehen ist
© ÖBB/PID Fürthner

ÖBB und Stadt Wien entwickeln gemeinsam das Westbahnhofareal zu einem neuen Stadtquartier mit großzügigen Grün- und Freiräumen.

Es kommt Bewegung in das Areal am Westbahnhof. Hat ein wenig gedauert, und Ich darf hier noch einen Textteil aus einem Artikel von mir aus dem Jahr 2015 zitieren zum Thema Westbahnhof: Das gilt auch für die Gegend entlang der Felberstraße, wo die ÖBB Immobilien einen Teil der Schienen aufgeben will. Dazu Herbert Logar, Geschäftsführer ÖBB-Immobilienmanagement: „Wir gehen davon aus, dass wir zwischen Westbahnhof und technischem Museum rund 800 bis 900 Wohnungen errichten können. Das könnten sehr interessante Projekte werden, das es zwischen der Felberstraße und dem Gleiskörper einen Geländesprung gibt.“ Was sich vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig anhört, nämlich Wohnraum auf ehemaligen Gleiskörpern, ist für andere europäische Metropolen durchaus schon Realität.Schon seit vielen Jahren wird über die Entwicklung des WestbahnhofAreals diskutiert.

Aber wie sagte Andreas Trisko, Leiter der MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung im Jahr 2015 so treffend: "Stadtentwicklung braucht einen langen Atem." Aber sie schreitet voran, denn es gibt bereits einen Namen für das Areal: "Mitte 15".

Das Potenzial des Westbahnhofareals

Das Projektgebiet Mitte 15 befindet sich im Eigentum der ÖBB und liegt zwischen Felberstraße und den Gleisanlagen des Westbahnhofs. Auf rund sechs Hektar soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mitten in Wien entstehen. Herzstück der Entwicklung sind etwa fünf Hektar Grün- und Freiflächen. Ergänzt werden sie durch leistbaren Wohnraum, Arbeitsplätze sowie Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Attraktive Fuß- und Radverbindungen sollen künftig die Querungsmöglichkeiten im Stadtteil verbessern. Dem 15.Bezirk kann die Entwicklung nur gut tun, denn mit der Entwicklung des Areals wird auch Grünrum geschaffen und der fehlt Rudolfsheim-Fünfhaus. Ein Teil der Nutzungen wird udaher nter den Grün- und Freiräumen angeordnet, damit oberirdisch möglichst viel zusammenhängender Grün- und Freiraum für die Bevölkerung entsteht.

Nächster Schritt: der Wettbewerb

Mit den Ergebnissen der fachlich vertiefenden Untersuchungen ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung von Mitte 15 erfolgt. Vor dem Start des Verfahrens informieren Stadt Wien und ÖBB die Bevölkerung am 15. September bei einer öffentlichen Veranstaltung über den aktuellen Projektstand, die Inhalte der Ausschreibung und den weiteren Ablauf. Anregungen aus der Bevölkerung werden den Planungsteams gemeinsam mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Fachstudie schafft Grundlage für klimaorientierte Planung

Für das Projektgebiet wurde eine lokale stadt- und mikroklimatische Untersuchung durchgeführt. Ziel war es, bereits vor Beginn des bevorstehenden Wettbewerbs konkrete Empfehlungen für eine klimaangepasste Planung zu erarbeiten. Die Analyse ergänzt die Wiener Stadtklimaanalyse durch detaillierte Untersuchungen der Kaltluftsituation, der Durchlüftung und des Windkomforts vor Ort.

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