Künstliche Intelligenz – wer braucht noch Makler?

Künstliche Intelligenz – wer braucht noch Makler?

KI

von Künstliche Inte...

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Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile zum Inbegriff von Innovation geworden. Dank ihrer einzigartigen Eigenschaften ermöglichen KI-Prozesse nicht nur die Automatisierung alltäglicher Aufgaben in der Immobilienbranche, sondern lernen darüber hinaus im Laufe der Zeit eigenständig dazu. Somit bieten sie Asset- und Portfoliomanagern, Brokern, Verkäufern und Investoren zahlreiche Vorteile.

Allem voran stellen wir die Frage: "Wer braucht noch Makler?" Zielgruppenanalysen, Matchmaking, Finanzierung, rechtliche Rahmenbedingungen - all das wird in nicht allzu ferner Zukunft von der Künstlichen Intelligenz erledigt werden.

Oder doch nicht?

Welche Tools haben Start-Ups in den letzten Jahren für die Immobilienwirtschaft entwickelt? 

Oder doch?

Sind diese Tools eine Bedrohung für die Maklerinnen und Makler oder eine Bereicherung? 

Was werden die nächsten Schritte sein?

Wo fängt Machine Learning an und wo hört es auf?

KI kann in vier funktionelle Kategorien unterteilt werden:

  1. Automatisierende Intelligenz: Automatisierung von manuellen / kognitiven und routinemäßigen / nicht routinemäßigen Aufgaben.
  2. Unterstützende Intelligenz: Menschen helfen, Aufgaben schneller und besser zu erledigen.
  3. Erweiternde Intelligenz: Menschen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.
  4. Autonome Intelligenz: Automatisierung von Entscheidungsprozessen ohne menschliches Eingreifen.

Wie werden sich die Unternehmen weiter entwickeln und welche Tools werden sie noch bringen?

Wie wichtig sind die neuen Tools für die Maklerunternehmen, um am Markt erfolgreich zu sein?

Am wichtigsten ist natürlich die Frage: Wie können diese Tools die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen unterstützen?

Die Ideenvielfalt ist groß und wir werfen einen Blick in die Zukunft von KI und Maklerunternehmen. 

Transkript

0:53 Herzlich willkommen zu EmoLife, dem Diskussionsformat der Immobilienredaktion in Zusammenarbeit mit iValue. Unser Thema heute Künstliche Intelligenz, wer braucht noch Makler bzw. brauchen wir überhaupt noch Makler. Die IT hat sich in den letzten Jahren so enorm entwickelt und es ist ja unglaublich, was heutzutage schon alles technisch machbar ist und darüber wollen wir heute mit unseren Spezialisten uns unterhalten und wir werden sehen, ob von diesen ganzen Entwicklungen die Maklerinnen und Makler davon profitieren können oder ob die KI das ganze System irgendwann übernehmen wird.

1:35 Dazu darf ich bei uns ganz herzlich begrüßen Matthias Brandstetter, Head of Product bei Immobilien-Scout. Hallo Matthias. Hallo. Leon Dülrodler, Head of Sales von CAMBIO. Hallo Leon. Hallo, freut mich dabei zu sein. Und bei uns heute auch noch dabei Niki Stadler, Gründer und Geschäftsführer von Propcorn. Er hat allerdings noch einen Termin und hat gesagt, es kann sein, dass er ein bisschen später kommt, aber wir starten natürlich pünktlich so wie unsere letzten, ich glaube 185 Sendungen um 16 Uhr und machen wir mal einen kleinen Überblick

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2:16 über die aktuellen Entwicklungen und den Stand. Matthias, ImmoScout hat ja etliches in Planung, kannst du ein bisschen was erzählen was ihr so derzeit vorhabt? Ja, danke für die Frage. ImmoScout hat ja eine große Kundenschicht, nämlich Makler und Maklerinnen, die jeden Tag da draußen Phänomenales leisten, die nicht nur mit den aktuellen Marktbedingungen umgehen, auch mit den gesetzlichen Vorgaben, wie jetzt Kim-Verordnung oder mit den Begeller-Prinzip und unsere Aufgabe ist es, den Maklerinnen und Maklern das Leben leichter zu machen und da spielt KI natürlich auch eine große Rolle.

2:57 Wir haben in unseren Produkten, vor allem in unserem CRM-System, in PropStack KI-Assistenten, die den Makler unterstützen, dabei ist seine Arbeit effizienter oder ihre Arbeit effizienter und wahrscheinlich auch eine Spur lustiger zu gestalten und unsere Datenstrategie, also sprich wir haben hier auch die Kaufpasskarte, wir haben den Marktchecker, zum einen wo man Transaktionen ansehen kann, zum anderen wie das Angebot ansehen kann, sind Tools, wir die Makler unterstützen wollen und Maklerinnen unterstützen wollen, dabei schneller bessere Entscheidungen zu treffen und da spielt KI natürlich auch eine ganz große Rolle.

3:32 Matthias, danke, wir kommen auf einige Themen, da noch genauer zu sprechen, danke, dass du mal einen Überblick gegeben hast ich habe interessant gefunden, dass du gesagt hast, man möchte das auch den Alltag ein bisschen lustiger gestalten, es wird auch eine Frage sein, ob Gamification, ob das nicht irgendwie auch so ein Thema ist und zwar für die, die es nutzen können, beziehungsweise eben für die Nutzer. Niki, herzlich willkommen. Servus. Ist es euch noch gut ausgegangen oder stehst du beim Kunden noch auf dem Gang, Herr? Nein, ich bin gerade rausgehustet und bin jetzt im Café, ich hoffe, das geht von hier aus.

4:12 Man sieht, war ein gutes Thema heute, man kann von überall arbeiten. Niki, wir haben dich schon vorgestellt, der Matthias hat gerade einen kurzen Überblick gegeben über Emoscout, was sie, was sie im Petto haben und jetzt wollte ich den Leon fragen, welche Dienstleistung Cambio anbietet. Also mit Cambio haben wir uns spezifisiert auf die Kunden- und Partnerkommunikation für rund um und in der Immobilienbranche. Das bedeutet, wenn wir das Beispiel Makler hernehmen, dass wir eingehende Telefonate annehmen, die Anliegen aufnehmen,

4:53 auch die richtigen Rückfragen stellen, sodass immer alle Informationen vorhanden sind und diese dann im Weiteren an die zuständige Person in der Firma weiterleiten. Das machen wir nicht nur für Makler, sondern auch für Hausverwaltungen oder Dienstleister rund um in der Immobilienbranche. Leon, danke. Wie kommt man gleich auf die Idee, dass man so etwas macht? Also da ist die Grundlage dafür, erst mal davon zu wissen. Das bedeutet, man macht viel Research und bleibt immer auf dem aktuellen Stand. Wir leben heutzutage in einer Zeit, wo sich gerade in diesem Technologiesektor, im AI und KI-Sektor einfach unglaublich viel tut und ständig

5:35 was weiterentwickelt. Zu der Zeit, wo diese Technologie überhaupt für den deutschsprachigen Raum zur Verfügung stand und das war im Februar letzten Jahres, also ziemlich genau seit einem Jahr, gibt es Technologie überhaupt für uns. Da haben wir uns einfach nur damit beschäftigt, was sind die neuesten Entwicklungen, was braucht der Markt wirklich und was braucht er auch nicht, weil es gibt natürlich viele Ideen, nicht alle davon sind gut. Wo wir aber gemerkt und gelernt haben, dass man mit KI sprechen kann, da war uns klar, das ist einfach der Gamechanger, das ist die neue Generation. Und 2023 haben wir gesehen, das Jahr der Chatbots,

6:15 wo man wirklich vor allem mit KI geschrieben hat. ChatGBT war die größtwachsende Plattform jemals in der Menschheitsgeschichte, das nicht ohne Grund. 2024 hatten wir jetzt mit den sogenannten Voice Agents die Möglichkeit, mit KI zu telefonieren und zu sprechen und 2025 kommt auch schon wieder die nächste Generation. Und 2025 glaube ich, hast du gesagt, ist jetzt der künstliche Intelligenz, wo wir so einen richtig, größeren Sprung auf jeden Fall sehen werden, weil wir sind ja im Endeffekt ja noch gar nicht da, also wir stehen ja erst am Anfang. Absolut, also wir stehen ganz am Anfang von einer sehr

6:57 spannenden Geschichte, die wir gerade schreiben. Man sieht einfach, der breiten Masse kommt künstliche Intelligenz jetzt auch immer mehr an. Es ist nicht nur noch den wirklich technologisch fortgeschrittenen Playern in der Branche vorbehalten, sondern wirklich mittlerweile schon fast für jedermann und jede Frau zugänglich und somit wird auch einfach die Userzahlen wachsen, was das angeht. Und deswegen 2025 ist das Jahr der KI, weil wir gehen davon aus, dass hier wirklich ein Standard gesetzt wird, dass man künstliche Intelligenz einsetzen muss, damit man auch einfach konkurrenzfähig bleibt.

7:39 Leon, danke und darauf kommen wir, das ist ja heute auch das große Thema, dass man konkurrenzfähig bleibt, dass man es sich leichter macht und wieviel man es sich leichter machen kann. Und Nicky habt es auch, Propcorn hat auch etwas ganz interessantes entwickelt. Kannst du ein bisschen was erzählen über das Unternehmen? Sehr gerne. Wir haben eine Suchmaschine entwickelt für Quadratmeterpotenziale auf Knopfdruck. Das heißt du kommst zu uns und wir beantworten dir auf Knopfdruck, wie viel kann ich bauen? Laut Wiener Bauordnung, vorerst mal in Wien. Das heißt Nachverdichtungs oder Neubaupotenziale,

8:12 wo du früher mühsamst den Weg gehen musstest zum Architekten oder zum Sachverständigen, Zivilingenieur, kannst du das alles jetzt yourself machen. Du nimmst einfach eine Hausnummer oder seit kurzem, heute sind wir live gegangen, im Testmodus auch mit Grundstücksnummer, EZ und KG, kannst du Grundstücke, Immobilien abfragen und schauen, wie viel geht sich in meinem Bestand noch aus, in meinem Portfolio oder meinem Privathaus und wie viel geht sich aus in einem Entwicklungsgebiet, bei einem großen Stadtentwicklungsgebiet zum Beispiel, wo du mehrere Grundstücke gleichzeitig abfragen möchtest. Das ist alles bei uns jetzt auf Knopfdruck möglich,

8:44 wo du früher viel Zeit und eigentlich Geld verloren hast, machst du das heute bei in Rekordzeit. Es ist jetzt auch nicht so ausgereift, dass du darauf einen Bauplan aufschätzen kannst, aber du kannst im ersten Blick mal erkennen, was prinzipiell möglich ist und kannst dir viel Zeit ersparen, dass du nicht mit Sachen herumläufst, die vielleicht gar nicht umsetzbar oder machbar sind. Genau. Man muss es verstehen, ungefähr als technische Tutorials, Ersteinschätzung, also das Dirty Work das wir erledigen quasi für die Experten. Und jedermann hat plötzlich einen Architekten in seiner Hosentasche und kann plötzlich beurteilen,

9:20 wie viel kann meine Immobilie verzeichnet, ein Quadratmeter. Niki, danke. Matthias, hast ja im Vorgespräch hast du ja gemeint, dass was da Leon da angedeutet hat oder was Kampio macht, dass man sich im englischsprachigen Raum, sind uns ja schon Jahre voraus. Also da reden ja schon die KI's miteinander und machen sich Termine aus. Ja, das stimmt tatsächlich. Google hat herausgebracht vor einem Jahr zwei Jahren mittlerweile, dass die KI dein Pixel-Handy abhebt und dann die Person fragt, servus, wer bist du? Und damit identifiziert, dass es Scam-Calls sind. Mittlerweile kann ich meine KI-Termine für mich ausmachen

9:58 lassen und muss gar nicht mehr ins Telefon gehen. Ich glaube vor allem für die Gen Z, die nicht so gern Telefon nehmen, ist das ein tolles Feature. Wobei, ich glaube für mich wäre es nichts, weil ich bin schon genervt, wenn man einen Link schickt, also zum Eintrag im Kalender und der trägt sich das dann bei mir ein. meine, ist ja aber das ist ja, das ist ja eine Frage, sagt Leon. Hast du das Gefühl, wenn du mit euren Kunden redest, dass die jüngeren Unternehmer oder die jüngeren Kunden eher diese neuen Features nehmen oder geht das quer durch alle Unternehmern durch? Also am Anfang hat man ganz klar die sogenannten

10:35 Phase der First Movers gespürt. Das waren jetzt nicht unbedingt nur junge Menschen, aber innovative Menschen, Leute, die technologieoffen sind und sich hier einfach für Neuheiten interessiert haben. Natürlich überwiegend waren das junge Menschen, waren das vor allem zum Beispiel Kinder von Eigentümern, die jetzt die Firma neu übernommen haben und hier jetzt bisschen frischen Wind in die Reihen bringen wollen. Aber wir haben auch absolute Gegenbeispiele, wo wirklich Leute, die seit 50 Jahren in Branche aktiv sind, auch sagen, hey, wir wissen einfach, ist jetzt die Zeit wo man sich verändern muss,

11:12 damit man weiterhin an der Spitze des Marktes bleibt. Und deswegen würde ich das gar nicht mal sagen, dass das nur jungen vorbehalten ist, sondern den Leuten, die sich wirklich interessieren für neue Technologien und die, offen sind für Veränderung. Leon, danke, Matthias. Leon hat gerade gesagt, neuen Tools, an denen werden die Unternehmer nicht vorbeikommen. wer jetzt bei diesen Sachen dabei ist grundsätzlich, der wird am Markt erfolgreich sein. Ich glaube, dass man jetzt anfangen muss, diese Tools zu nutzen und dann, sie so weit sind, dass sie mir Arbeit abnehmen können, mittendrin zu sein,

11:54 statt erst dann am Anfang. Weil ich glaube, gerade jetzt, der wirtschaftliche Druck steigt, der immer mehr los, die Kunden erwarten sich eine immer bessere Serviceleistung auch von mir als Mensch. ich glaube, hier kann die EI mir wirklich Arbeit abnehmen und mich effizienter ist ein böses Wort, aber effizienter und effektiver vor allem machen, darin meine Kunden glücklich zu machen. Ich glaube, vor allem in vielen Dingen wo ich hoch repetitive Jobs habe, nehme jetzt ein Beispiel heraus, einfache Fragen oder Anfragen beantworten, mir eine KI sehr beiseite stehen kann. Und die natürlich dann,

12:34 man nicht selber immer am Telefon sein muss, permanent abheben muss oder und auch den Workflow nicht unterbrechen muss. in diese Richtung. Genau, richtig,. Matthias, danke. Sagt, Niki hast du das Gefühl, hat das Bestellerprinzip oder Covid, hat das diese Entwicklung, die wir da jetzt gerade erleben, hat das die vorangetrieben oder wäre das sowieso ohnehin gekommen? Also ich glaube, wäre nicht in dieser Geschwindigkeit gekommen. Es hat sicherlich einiges dazu beigetragen, weil die Leute von zu Hause aus agiert haben, Besichtigung teilweise unmöglich, waren dann wieder doch ziemlich konfus. Es hat das ziemlich getriggert, dass es schneller kommt.

13:14 Und ich glaube, die Mobilienbranche ist eine der letzten Passionen die noch erklommen wird von künstlicher Intelligenz oder von technologischer Veränderung. Und viele der Player sind sich noch immer nicht bewusst, wie schnell und rasant dieser Zug auf sie zukommt und dass man mit der Zeit gehen muss und sich nicht verwehren kann. Besonders in der Mobilienbranche gibt es halt riesen Kostenfaktoren. Das heißt, man sollte an jeder Schraube drehen, wo man optimieren kann. Und das ist vor allem die Technologieschraube. Ich glaube, dass Covid sicherlich dazu beigetragen hat. Niki, danke., und jetzt, wenn ich jetzt Cambio nutze,

13:49 was kann ich da jetzt? Welchen Vorteil habe ich jetzt als Makler? Beziehungsweise ist die Chance in Zukunft, dass das System mich mehr oder weniger Outnoggt. Also das hängt ganz davon ab, wie du es einsetzt und vor allem, was du wirklich am Ende des Tages machst. Weil ich glaube, klar und darüber müssen wir glaube ich auch gar nicht groß diskutieren, KI kann unterstützen. Das haben wir jetzt einfach schon gesehen und gelernt in den letzten Monaten, in den letzten zwei Jahren, dass es einfach gute Use Cases gibt, aber natürlich auch nicht alle. Wir sind hier ganz am Anfang von dieser Technologie.

14:28 Und vieles funktioniert auch noch nicht perfekt. Und wenn das jetzt ums Thema Makler geht, wo wird es wirklich am Ende des Tages der Fall sein, dass man den Makler nicht mehr braucht? Und wo wird es der Fall sein, dass der Makler gar nicht mehr wegzudenken ist? Und da geht es vor allem glaube ich, um Qualität statt Quantität. Überall, wo die Quantität eine große Rolle spielt, wo man viele Anfragen auf ein begehrtes Objekt hat und es nicht zu stark darum geht, wirklich zu verkaufen, sondern einfach nur eine passende Miete zu finden, dann wird es glaube ich, immer mehr in Richtung Automatisierung gehen.

15:05 Das heißt nicht, dass es komplett automatisiert wird, aber die größten Teile davon. Wenn wir aber davon reden, dass es wirklich eine individuelle Betreuung braucht von Kunden, die zum Beispiel auch große Objekte kaufen wollen, da wird der Makler, glaube ich, noch sehr lange sehr relevant bleiben. Aber, Leon, du hast ja gesagt, der Vorteil bei euch ist, dass wenn der Makler oder die Maklerinnen einen Termin haben und es wird angerufen, dass Cambio, also die KI, übernimmt dann die Anrufe. Absolut. Und mit der kann ich normal telefonieren. Ganz genau. Also das ist wirklich wie ein Gespräch, so wie wir das gerade führen,

15:42 mit Frage und Antwort und eine Intelligenz, versteht, um was es eigentlich geht jetzt in dieser Thematik. Und das ist mit jedem Telefonat eigentlich ein anderes, weil manchmal will man eine Information über die Immobilie haben, manchmal hat man noch gar keine Immobilie, die einen interessiert, sondern will einfach nur sagen, hey, ich hätte gerne eine Immobilie, die diese und jene Kriterien erfüllt. Und in anderen Fällen ist es auch wieder so, hey ich will genau diese Immobilie eigentlich besichtigen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sie kaufen will. Und da spielen dann ganz viele verschiedene Faktoren überall

16:16 mit ein, von Qualifizierung bis Terminvereinbarung und auch die Informationen zu haben über die Immobilie selbst. Wobei muss man dazu sagen, Cambio.at, da gibt es ja ein Gespräch. Das kann man sich anhören. Habe ich gemacht, finde ich hochinteressant. Die KI braucht noch ein bisschen, bis sie dann wirklich antwortet. Aber das verzögert sich um ein paar Sekunden. Und das wird ja, das ist eigentlich nur eine Frage von Monaten, bis dieses Thema ja auch gelöst sein wird. Absolut. Also wir haben es vorher schon angesprochen. Der englische Markt ist immer weiter vorne. Das liegt einfach ganz simpel daran,

16:54 dass man Daten braucht, um künstliche Intelligenz anlernen zu können. Und da gibt es einfach mehr davon im englischsprachigen Raum wie im deutschsprachigen. Trotzdem können wir davon ableiten, wie es in der Zukunft sein wird bei uns. Und im deutschsprachigen Raum ist es einfach so, dass man heutzutage fast keinen Unterschied oder eigentlich keinen Unterschied mehr zwischen Mensch und KI hören und fühlen kann. Und das Gleiche wird es auch im deutschsprachigen Raum sein. Ja, man hört noch, dass es eine KI ist. Man hört, dass eine Maschine dahinter ist. Ich finde das vor allem für den Anfang gar nicht

17:27 so schlecht, damit die Leute das Bewusstsein auch dafür bekommen. Wir sagen das ja auch ist ja auch mittlerweile Vorschrift, dass man immer kennzeichnen muss, wenn es sich um KI handelt. Auf der anderen Seite ist es auch wirklich so, dass es die Technologie immer besser wird. Also wir sind jetzt seit circa zwölf Monaten am Markt mit unserem Produkt und man spürt einfach wirklich jedes Monat, wie die Technologie besser wird. Die Redepausen werden kürzer und da ist ein ganz klarer Trend abzusehen. Ich muss natürlich dazu sagen, mir wäre es relativ egal, mit wem ich spreche, ob einer Mensch oder KI,

18:07 solange das funktioniert. Und das ist ja auch ideal für Hausverwaltungen, wenn ihr es nicht für Leute anruft, dass man das auch filtern kann und dass man das auch sieben kann. Filtern ist natürlich jetzt ein großes Thema bei der Immobilien-Suche. Matthias, wie kann man das jetzt in eurem Bereich bei Immo Scout wie kann man das jetzt sehen? Wie kann ich das als Maklerin oder Makler nutzen? Ich glaube da gibt es ganz ganz viele Möglichkeiten, wie man das als Makler nutzen kann. Ich habe erst vor ein paar Wochen einen Workshop gehalten, wie man seine Beschreibungstexte verbessert.

18:49 Und was ich da her gezeigt habe, ist wenn man JGPT, eines der führenden Modelle fragt und sagt, hey, stell dir vor, du bist Immobilien-suchende Person in Österreich, liest diesen Text und sag mir, wie du je nach quasi fortgeschrittenem Grad in deiner Suche diesen Text interpretieren würdest. Und dann sagt dieses Modell dir, als jemand, gerade mit seiner Suche begonnen hat lese ich heraus ABC und dann geht es bis hin zum Investor und ich lese dann heraus XYZ. ich finde, die EI muss ein Tool sein, das mir die Arbeit leichter macht und die Arbeit abnimmt. ich kann dann der EI sagen, hey, schau her,

19:25 das habe ich eigentlich gemeint und danke, dass dass du das, danke muss man nicht sagen, man ist ja höflich, danke, dass du mir das gesagt hast, kannst du das so umschreiben, dass das Aspekt ABC vielleicht so rüberkommt, wie ich es gemeint habe. Und ich glaube, da hilft es mir,, die ich immer brauche, Texte zu schreiben, Makler und Maklerinnen sind sicher schneller, die machen das ja täglich zu reduzieren auf vielleicht ein paar Minuten. gibt seine Keywords hinein, man lässt sich den Text zusammenschreiben, man liest den selbst Korrektur, man schaut, dass die Fakten stimmen. Das ist ja ganz wichtig, Fakten überprüfen.

19:59 Die EI hat nicht immer recht, aber wenn man sagt, was sie falsch macht, dann kann sie das verbessern. Und ich glaube, dort geht die Reise hin, weil ich glaube, Serviceleistung und Servicegrad und Servicequalität ist etwas, dass ich mit Unterstützung von EI deutlich erhöhen kann. Und ich glaube, Zeit, ich dann beim Suchenden oder bei der Suchenden verbringe als Makler, kann ich damit erhöhen und meine Zeit da wo ich eigentlich sein möchte, nämlich wahrscheinlich da wo ich dann am Ende auch die Abschlüsse mache, also bei der Besichtigung mit dem Kunden, kann ich erhöhen, indem ich die Tätigkeiten die mich jetzt

20:30 nicht so oder mich binden, loswerde. Und das ist eben vielleicht eine Recherche. Nickes Produkt mit auch herausfinden, wo gibt es noch Quadratmeter, ich bauen könnte, ist da glaube ich auch ein toller Schritt. auch Lilian's Produkt mit dem Abheben und dann quasi die Gespräche, die Vorgespräche führen, ist sicherlich auch etwas, was mir Arbeit abnimmt. Aber ich glaube, den tatsächlichen persönlichen Kontakt mit dem Suchenden, das ist etwas, das wird der Makler oder die Maklerin weiterhin machen müssen. Aber alles rund herum, vielleicht auch die 20 Anfragen durchschauen und ansehen, wer ist der vielversprechendste Kandidat oder

21:06 die Kandidatin. Ich denke, ist etwas, wo die EEI unterstützen kann und wo die EEI Arbeit abnehmen kann. Aber ich glaube, ersetzen wird sie dem Makler früher oder später nicht. Aber jetzt hoffe ich natürlich, dass nicht alle Maklerinnen und Makler, uns zuschauen heute, abdrehen und sagen, wir wissen die Antwort schon. Ganz so ist es nicht. Es kommen noch ein paar interessante Aspekte. Nickes, Matthias hat es gerade angedeutet, ihr arbeitet ja auch teilweise zusammen mit euren Produkten oder zumindest man tauscht sich regelmäßig aus. schaut, was machen die anderen, wie kann man sich gegenseitig unterstützen?

21:46 Weiter, da weißt du schon mehr als ich. Das wünsche ich mir natürlich eine noch engere Zusammenarbeit mit Matthias. Wir werden uns noch öfter austauschen. facto ist es so, ich, dass eher Emo-Scout sich alle Twos anschaut, die vielleicht gut zu ihrem Produkt passen könnten, rundherum, das zu ergänzen, um eigentlich den Makler wahrscheinlich am besten zu unterstützen in seiner täglichen Arbeit auf das läuft es hinaus, den Makler freizuschaufeln und dass er sich auf seine Kerntätigkeit konzentrieren kann. Das heißt, emotionales Verkaufen, so sehe ich das als E-Makler, Makler, das ist, glaube ich,

22:19 essentiell und kann nicht ersetzt werden. Das hat man eher glaube ich, Folgespräch auch besprochen, dass der Kunde gerne über die Ziellinie geführt werden möchte und da braucht es die emotionale Komponente. Das hat nichts mit dem Preis, Quadratmeter oder sonst mehr was zu tun, sondern einfach ihm das Vertrauen ist, ihm zu geben, das die richtige Wahl ist, was er betrifft. Es ist ja oft auch die größte Lebensentscheidung, eine Immobilie zu kaufen, betrifft man ja nicht so oft im Leben. Du hast gesagt, das war ja meine zweite Frage schon gewesen, du hast ein bisschen vorausgegriffen, aber die Kunden wollen ja weiterhin ein Gesicht sehen.

22:51 Egal, ob du mietest oder kaufst, man möchte, wie du gesagt hast, emotional über die Ziellinie getragen werden. Du hast aus deiner Erfahrung als Makler selbst gesehen, es ist eigentlich es geht doch gar nicht anders. Also der Makler ist nicht ersetzbar, wir glaube ich, genug Tools schon gesehen, gemeint haben, der Makler den braucht man nicht mehr, oder wie sie alle heißen heutzutage, gibt ja die wie Schwammer, die rauspoppen. Ich bin der Meinung, der Makler wird nie ersetzbar sein, immer wenn es menschliche Komponente braucht und das ist Emotion. Es kann keine KI aktuell nachher vorkaukeln, man schaut da sehr schnell.

23:30 Auch unsere Marketing-Bilder sind mit KI gemarkt und versuchen, Emotionen zu transportieren, aber es ist noch immer ein Riesenunterschied, das echte, menschliche, also das authentische. Danke, Nicky., hast du, wenn man das jetzt so betrachtet, ich fange mal bei dir an die Frage, vielleicht wolltest du dir dann noch was dazu sagen, diese Entwicklung geht ja enorm schnell im Augenblick. Hast du das Gefühl, kommen da die Gesetze hinten überhaupt noch zurecht, oder muss man das irgendwie anders, vielleicht gesetzlich anders handhaben, weil die Entwicklung ist so schnell, Leon hat ja gesagt, du musst es ja kennzeichnen,

24:08 dass du mit einer AI telefonierst. Siehst du, dass ihr in eurer Entwicklung oft so schnell seid, dass du sagst, die Gesetze, bis die fertig sind, wir schon wieder in der nächsten Stufe. Also das auf jeden Fall, weil die KI, zumindest die Anbieter das herausbringen, die warten ja nicht auf die Gesetzgeber, zumindest nicht auf die europäischen Gesetzgeber. Ich muss allein jetzt ein gutes Beispiel geben, wir haben plötzlich von letzter Woche auf diese Woche zwei Features vorgereiht und die plötzlich in fünf Tagen bei Gemini 2.0 oder mittlerweile 2.0.1 rausgekommen ist, vorreihen können, die wir vor einem Monat noch gestruggelt

24:46 haben und plötzlich sind wir im Testmodus drinnen. Also so schnell kann es dann doch gehen, wo wir es nie gedacht hätten, dass wir es in vier Tagen schaffen. Also da verändert sich schon sehr stark, was auf den Gesetzgeber schaue ich aktuell wenig muss ich sagen. Ich glaube auch nicht, dass es die Aufgabe sein wird, als Gesetzgeber, es kommt natürlich auf die Branche an, aber dort zu regulieren oder einzugreifen. ist natürlich branchenbedingt, muss man schon unterbreiten, aber in Immobilienbranche würde ich meinen, alles, was der Vermarktung und dienlich ist sehe ich keinen Grund für eine Einschränkung,

25:20 aber da bin ich vielleicht auch Amerikaner im Geiste. Liam, hast genickt siehst du das auch so von der Entwicklung her? Ja also ich glaube, es ist sehr sehr relevant, dass wir uns aktiv damit auseinandersetzen, was KI in der Zukunft für uns bedeuten soll und welche Rolle es wirklich einnehmen soll. Und da sehe ich tatsächlich eine Riesenverantwortung in der Politik und finde es auch tatsächlich sehr, schade, dass jetzt sieht man es wieder in Deutschland waren die Wahlen, niemand hat darüber geredet. Und ich finde das natürlich, auch weil ich da einfach sehr tief in dieser Thematik drin bin, einer der wichtigsten Themen aktuell,

26:02 weil ganz klar ist für mich, wir erschaffen gerade eine neue Technologie und die wird, so wie es aussieht, irgendwann mal klüger wie wir Menschen sein. Und die Frage, wie wir mit dieser Intelligenz dann umgehen, die finde ich sehr, zentral. Ich weiß auch nicht was die richtige Lösung ist. Ich bin auf der einen Seite ganz klar für Innovation, weil wenn wir diese zu stark aufhalten, wo wir jetzt schon Thematiken in Europa haben, dann bleiben wir einfach auf der Strecke und werden diesen Vorsprung auch schwer aufholen können. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Risiken, die damit einhergehen.

26:40 Und muss man auch ganz klar sagen und sich bewusst sein, dass man die von Anfang an im Auge betrachten, im Auge behalten sollte und auch dafür Lösungen haben sollte. Und da sehe ich die Verantwortung davon schon bei der Politik. Leon, danke. Und da sind wir auch schon bei diesem Thema. Wir haben es auch in der Vorgespräche gehört, die Schulungsverordnung der EU, der EU AI Act. Matthias, da hast du ein bisschen was dazu gesagt, man kann das nicht einfach so, also man muss das irgendwo gesetzlich in einen irgendwie strukturieren.

27:20 Ich glaube, das große Thema wenn man das einen Schritt zurück macht, wir haben jetzt sehr viele Produkte am Markt, die AI drinnen haben. Aber basierend sind sehr viele von diesen Produkten auf drei oder vier Grundprodukten. Dann gibt es die, gibt es Google Gemini und dann gibt es noch ein paar andere kleine Modelle, die im Hintergrund funktionieren. Und am Ende, das nennt man einen Rapper, den man da herumbaut und wo man seine eigenen Informationen hineingibt oder strukturiert verarbeitet oder immer ein Teil extrahieren lässt. Und ich glaube, die oft nicht erkannte Risiko das ist,

28:00 man füttert hier seine Informationen an im Grunde genommen drei große Firmen oder vier große Firmen. Und die Frage ist dann natürlich, es gibt Privacy Features, braucht es hier eine Regulierung, was mit diesen Daten passieren darf? Da geht es glaube ich ganz klar um Urheberrecht. Jeder Text, ich geschrieben habe, da bin ich der Urheber davon, jetzt gebe ich den in das Modell hinein und sage, schreibe ihn mir um, dann kommt da was ganz anderes raus, wem gehört der Text, wem gehört das gerettete Bild, wem gehört die Informationen, rauskommen. Ich glaube, das muss schon geregelt sein oder da braucht es

28:34 schon eine Idee dazu. Und auf anderen Seite geht es um GDPR. Ich piste da vielleicht, wir sind 100 Prozent compliant als Emoscout oder Scout SE sogar, aber ich kann mir vorstellen, im Sturm und Drang eines Startups kann ich mir vorstellen, dass vielleicht mal Kundendaten ohne den Privacy Mode enabled in einem LLM landen. Und dann ist die Frage, was passiert mit diesen Kundendaten? Und da geht es, ich, um GDPR, also Datenschutz. Der auch zu beachten ist. ich, hier ist eben der EU AI Act, den es eben jetzt gibt, einmal ein erster Schritt in Richtung unsere Rechte wahren und einen Rahmen schaffen.

29:12 Und deshalb glaube ich schon, dass es hier wichtig ist, diesen Rahmen zu haben. Glaube ich, dass dieser Rahmen so wie er jetzt da ist, uns lange begleiten wird. Ich glaube es nicht, weil das weder Nicky und weder Leon vorher schon gesagt haben, die Technologie entwickelt sich so rasant schnell. Ich glaube, dass hier Gesetze nicht wirklich mitkommen können. Und auch wenn man sich die Entstehung des AI Act hier ansieht. Ich denke, da wird es noch einiges geben müssen dazu. Aber du hast gesagt, die Makler müssen, aber man muss als Unternehmer die Mitarbeiter schulen in dieser Richtung. Was war da Leon, der das im Vorgespräch gesagt hat?

29:53 Ja, also ich glaube, muss eine Schule es muss eine Schule stattfinden. Ja, sollte auch nur von Leuten bedient werden oder von Menschen bedient werden, die sich zu dem Stande sind oder befähigt sind. Aber Leon, ich da vielleicht dich bitten, kurz darauf einzugehen? Also Ich stimme dir zu und wir haben es ja auch schon gesagt, die Politik kann nur sehr schwer so einer schnellen Entwicklung nachkommen und genau aus diesem Grund finde ich den Schritt von einer Schulungsverordnung, dass Leute, in einem unternehmerischen Kontext, in einem beruflichen Kontext künstliche Intelligenz verwenden, auch eine Schulung dafür haben sollten.

30:28 Unglaublich wichtig, weil am Ende des Tages ist das der beste Schutz Wissen, wie immer. Wissen ist einfach ganz zentral, damit man versteht, ist KI, wie funktioniert sie und wie verwende ich sie, sodass sie für mich sicher ist. Und dadurch, dass Gesetzgebung einfach dem nicht so schnell nachkommen kann, auch wenn sie es vielleicht versucht, ist ja auch nicht möglich. Wie sollen sie auf etwas reagieren, von dem sie am besten noch gar nicht wissen? Da muss man dann auch wieder irgendwo die Verantwortung auch bei den Individuen sehen, die dann sagen, ok ich weiß, wie ich das richtig verwende, sodass es auch für mich sicher ist.

31:08 Aber am Ende des Tages glaube ich, ist es ein Zusammenspiel von allen Parteien, von den Firmen, die es entwickeln, von der Gesetzgebung und auch wirklich von der Gesellschaft selber, die es richtig einsetzt. Leon, danke für deinen Einwand. Niki, haben, es hat vor zwei Tagen eine Presseaussendung gegeben, habe ich hochinteressant gefunden, und zwar von der Immobilienraum, die da geht. Und die haben, der Geschäftsführer hat eine Chat-GPD beauftragt und hat gesagt, mit welchen Fähigkeiten so etwas die Makler unterstützen kann. Und hat eigentlich im Endeffekt festgestellt, also das wird nichts mit denen,

31:47 weil es offensichtlich auch viel zu schwammig ist sozusagen. Das heißt, die Produkte die man eigentlich anbietet, so wie ihr das macht, die müssen schon sehr konkret sein., wenn ich Chat-GPD frage, das gleiche, was ich Propcorn frage, dann kommt aber ganz sicher was anderes raus. Absolut. Und ich würde sagen, das unterscheidet auch die speziellen Use Cases, es gibt sehr viele von diesen, die einfach nur verschiedene Modelle nehmen, die einem Platt rumbauen, die einen Glück versuchen. Wir verwenden eigentlich jetzt nicht mehr von diesen Tools, im Endeffekt haben wir unser eigenes gebaut,

32:27 hier und da verwenden wir für OCR einige davon, aber der Rest ist wirklich tailor-made für unsere Bedürfnisse. Diese Künstliche Intelligenz-Plattformen die wir alle kennen, von Perplexity bis Chat-GPD etc., die haben schon Limits, die sind auf die Masse ausgerichtet. Ich glaube, am Immobilien-Tag, du das ganz gut herausgearbeitet vor kurzem wo können sie helfen? ist vor allem in Textaufbereitung, im Protokoll, Überarbeitung, in Fehlererkennung, sehr administrative Tools, da sind sie aktuell sehr stark, ich meinen. Da sparen sie wirklich viel Zeit, aber jetzt in einer spezifischen Aufgabe, wo es um technische Details geht, wie bei uns,

33:04 wie Flächenmittlung erkennen, Linienerkennung, Plandokumenterkennung, Texterkennung und Umwandlung in eine Formel und Integration, das ist zu spezifisch, es liegt in Natur der Sache, z.B. Österreich, neuen Bundesländern, neuen Raumordnungen, ergo 9 Flächenmittlungen, dasselbe hast du dann auch weltweit verbreitet, das Phänomen auf alle Bauordnungen. Das ist zu spezifisch aktuell, obwohl es ein Riesenthema ist, vielleicht gibt es einmal ein eigener Chat-GPD, vielleicht mit Propcon, die das Chat-GPD für Quadratmeter werden weltweit, aber es muss sich herauskristallisieren, spezielle Pro-Anwendung,

33:39 die großen Massenmodelle setzen natürlich auf die Masse, die wollen keine Nische fahren, das ist klar. Ihr habt ja sozusagen das wirklich ganz speziell und ihr habt ja auch Informationen drinnen, die ein Chat-GPD so nicht bekommen kann oder logischerweise. Wer weiß, noch, also ist eine Diskussion, ich unserem CTO immer habe aber der sagt, wir sind ersetzbar und er meint, es ist eine Frage von fünf bis zehn Jahren. Ich traue mich dagegen zu wetten, einfach, wenn wir jetzt in unserem Fall das andere Bauordnungenverzeichnis so komplex ist und die Datenlagen, öffentlich verfügbaren Daten, denen ja dann Open-Data-Modelle beruhen oder

34:20 Chat-GPD-Modelle auf zurückgreifen, dermaßen schlechte Schnittstellen haben, schlechte Aufbereitung haben, viele Fehlerquellen haben. Wie soll das bereinigt werden, wenn das nicht jemand manuell am Beginn macht? Und das muss man sich vorstellen, multipliziert auf die Welt. das sehe ich nicht replizierbar in so schneller Zeit. Darum dementsprechend habe ich auch wenig Angst vor sofortiger Konkurrenz, weil die Barrieren, die Eintrittsbräne sehr hoch sind. Ja wobei wir Österreicher hätten ja den Vorteil bei neuen Bauordnungen, können wir alle Länder rund um uns auch schon versorgen mit Informationen.

34:53 Man hält es ja schon drinnen, aber eigentlich muss man schon dass die KI-Unternehmen schneller abgelöst werden als die Makler-Unternehmen, weil ohne die wird es ja weiterhin nicht gehen. Aber wir haben im Augenblick einen sehr schwierigen, sehr komplexen Mietermarkt, Matthias. Wo sind das so im Augenblick auch wenn man jetzt das für Makler-Unternehmen sieht, liegen da im Augenblick die ganz großen Herausforderungen? Ja wir sehen im Grunde die Interessenten pro Wohnung sich vervielfacht haben im Vergleich zu noch vor ein, zwei Jahren. Wir haben jetzt in Wien Wohnungen gesehen, wo wir alleine 200 Anfragen für eine Wohnung

35:34 geliefert haben. Ich stelle es mir sehr schwer vor, dann als Marker oder Markering allen, natürlich rein hypothetisch allen die gleiche Chance in der Bewerbung zu geben, allen auch die Möglichkeit einer Besichtigung zu geben und dann allen auch am Ende die Möglichkeit einer Angebotslebung zu geben, weil ich mir durchaus vorstellen kann dass dann schon bei der Besichtigung das erste Angebot am Tisch liegt und ich glaube, dass es hier vor allem für den Suchenden auch eine Möglichkeit braucht, sich besser präsentieren und auch besser positionieren zu können und am Ende auch für den Markler oder die Marklerin

36:06 eine Möglichkeit braucht, hier vielleicht eine Vorauswahl zu treffen. habe das im Vorgespräch eh auch schon erzählt, passt jetzt nicht ganz zum Thema KI dazu. Wir haben da dieses Plusprodukt gelauncht, wo man als Markler sagen kann, die ersten fünf Tage möchte ich hinter plus sein, da können nur Leute anfragen, bei uns eben die Plusmitgliedschaft gekauft haben, das heißt, die sind identifiziert, verifiziert und oft auch bonitätsgeprüft, das heißt ich bekomme dann bei der Anfrage gleich mit. Die Person hat eine Mitbelastungsquote, also im Idealfall eine Mitbelastungsquote von 30 40 oder 50 Prozent und die Person hat eine extra Bereitschaft gezeigt,

36:41 plus Telefonnummer und Mailadresse oder Mailadresse auf jeden Fall, weil Telefonnummer oft auch sind verifiziert, das heißt wir wissen, die Person gibt es wirklich und das erleichtert aus meiner Sicht die Möglichkeit für den Markler hier eine bessere Serviceleistung zu bringen, weil ich mich auf einen kleineren Interessentenpool fokussieren kann und auf der anderen Seite ermöglicht es den Suchenden, auch zu präsentieren und die sind ratislänger online, das heißt auch Leute, die Vollzeit tätig sind oder die vielleicht im OP stehen, Krankenschwester Ärzte, die nicht sofort auf die Anfrage reagieren können,

37:14 haben eine Chance, nämlich auch eine faire Chance sich zu präsentieren und ich kann mit Fakten überzeugen und muss es nicht mit Geschwindigkeit tun und ich glaube, hier ein großer Vorteil darin liegt und am Ende ist das Ziel ja, mit möglichst wenig Besichtigungen die Wohnung zu vermieten und gleich die richtigen Interessenten dabei zu haben, anstatt hier eine große Besichtigung machen zu müssen und dann viele Mietangebote vorlegen zu haben und auch am Ende viele Suchende enttäuschen zu müssen und da wollen wir unterstützen, eben gleich eine gute Vorswahl übers Portal schon zu treffen. Das heißt es geht schon in beide Richtungen,

37:49 einerseits den Suchenden zu helfen, andererseits auch den Maklerinnen und Maklern zu helfen, 200 Anfragen, da muss da mal durch, also das ist ja gar nicht in dem Sinn ja gar nicht wirklich machbar und wie du hast ja noch, ja du hast gesprochen, so ein es fehlt eigentlich ein Referenzsystem, dass man das vielleicht auch irgendwie ein bisschen einschränken kann oder ist das jetzt? Ja das der Nicky, der das gesagt hat mit dem Referenzsystem aus seiner Erfahrung heraus. Frage ich ihn, Nicky, du Referenzsystem und der Unterschied,

38:29 das ist ja der spannende, nämlich zwischen deutschen und österreichischen Bewerberinnen und Bewerbern. Also die Erfahrung habe ich ganz stark gemacht in letzter Zeit, es variiert natürlich auch sehr kompakt, von woher sie kommen, aber wenn wir in Österreich, im Vergleich zum deutschen Bewerber, für Wendungen aktuell, das ist wie als würde es zur Champions League spielen gegen Kreisliga, die Deutschen kommen, geübt und gespult von imo-scout24.de glaube ich, dass sie haben mittlerweile ein Suchendenfile, eine Bewerbungsmarke und welche Optionen und Funktionen es da noch alles gibt, also unfassbar,

39:05 welche Qualität an Bewerbungen ich da bekommen habe in meiner Tätigkeit als Makler, im zum österreichischen, gerade mal die Telefonnummer eingibt und seine E-Mail-Adresse und das war's und alles andere ist dann Angst vor Datenschutz und dann stellt sich natürlich die Frage, wer gewinnt dieses Spiel im Kampf um eine Mietwohnung wenn wir jetzt gerade um Mietwohnungen reden. Referenzsystem wird sehr sehr helfen, du das angesprochen hast, weil wie willst du aussortieren, fintern aus dieser unfassbaren Länge an Bewerbern, der bei einer Mietwohnung zum imo-scout50 Bewerbungen innerhalb von zwei Wochen, wie will man das Bewerkstellen,

39:43 außer wenn ich Massenbesichtigung mache, dass ich auch keinen Service am Kunden brauche, finde ich ein Filter Referenzsystem wäre super, wo man theoretisch Referenzen von Vorvermietern sieht, ob dieser Mieter wirklich in Ordnung ist, jetzt unabhängig von seiner Moralität, der Moralität ist das eine und Verhalten ist das andere und das wäre schon ganz toll, wenn man ein Zusammenspiel hätte, wo man als Vermieter oder als Makler aussortieren kann und schneller zum richtigen passenden Mieter kommt. Niki, danke. Jetzt haben wir gesprochen Leon über ja, Wohnungen eigentlich, aber wären diese Tools, es so da gibt,

40:23 die sich so entwickeln oder die man entwickelt, wäre das auch für andere Assetklassen interessant, weil ich glaube du hast ja gesagt, grundsätzlich war ja die Idee auch ein dass man aus der Hausverwaltung gekommen ist und da eigentlich gesehen hat, was da auch permanent an Anfragen eingeht. Ja, also im Hausverwaltungssektor gibt es hierfür einfach einen unglaublichen Nied. Das größte Problem vom Hausverwaltungssektor ist der Mitarbeitermangel und da spielt die Telefonzeiten einfach einen unglaublichen Faktor, weil das ist einfach direkte Arbeit, die kann man abnehmen, damit sich Hausverwalter wieder auf ihr Kerngeschäft und die

41:05 individuelle Betreuung von Eigentümern und Immobilien fokussieren können. Und das ist leider tatsächlich aktuell fast gar nicht der Fall, dass Hausverwaltungen das machen können, weil sie nicht die Kapazitäten haben. Sie sind so sehr mit dem Daily Business beschäftigt, dass sie gar nicht den Kopf und die Zeit und Energie dafür haben, sich wertsteigenden zum Beispiel wertsteigenden Aktivitäten für Immobilien Zeit zu nehmen und diese zu machen. Und da ist der Use-Case ganz ganz klar und sichtbar. Aber auch bei Maklern hast du das Thema, dass du einfach wirklich dich auf die wesentlichen Sachen

41:46 fokussieren willst. Du willst dich da fokussieren, besten Mieter zu finden und nicht nur einen Mieter. Du willst dich auf die Sachen fokussieren, die den größten Ertrag und den meisten Mehrwert haben. Und dafür ist es glaube ich, in allen Assets Klassen sinnvoll, die Möglichkeit einer durchgehenden Erreichbarkeit zu bieten. Weil wir leben heutzutage in einer Zeit, man will immer alles sofort haben und immer im Supermarkt gehen können. Man sieht gleiche Entwicklungen mit den 24-Stunden-Supermärkten, wo man sich immer wo man immer reingehen kann und sich seine Cola holt. Und das Gleiche sieht man auch in allen anderen Bereichen.

42:25 Das ist einfach die Verfügbarkeit von Konsumgütern, wurscht was, immer wichtiger und zentraler wird für die breite Masse. Und genau diesen Nied eigentlich fühlen wir dass man immer reichbar sein kann für seine Cola. Dieser Konsum das führt ja eigentlich dann auch dazu, dass man das auch sonst erwartet. Brühl hast du gewusst, schickst ein Fax oder Brief war ja noch, aber zu meiner Zeit hat es schon Faxe gegeben, wie ich als Gripte gemacht habe. Und da hast du gewusst, das geht dann doch schneller, aber es kann auch bisschen dauern. Jetzt erwartet ja jeder, dass das sofort beantwortet wird. Das hat natürlich schon, vor allem,

43:01 hat einen riesen Vorteil, du eine Karriere am Telefon hast, sie bleibt immer freundlich. Also wenn bei der Hausarbeiter und der Fünfte anruft, ist irgendwo was im Haus los, ist eh schon wieder das Gleiche eine Glühbirne ausgefallen, dann ist immer die Frage, ob du dann überhaupt noch so freundlich bleibst. Ja, Leon, danke. Eine andere Sache noch, Matthias, du hast im Vorfeld auch gesagt, ihr macht immer so einen Research mit den Suchenden und schaut ja auch immer, was sich verändert, warum das für die nicht gepasst hat. Kannst ein bisschen was darüber erzählen? Ja ich glaube, wir haben da gesprochen über KI-generierte

43:42 Bilder und dass wir festgestellt haben, Fotos vor allem von Bauträgerprojekten, die KI-generiert sind oder wo die Renderings sind,, also das Bilder, die echt sind, immer bevorzugt werden gegenüber den gerenderten Bildern. Dass wir hier festgestellt haben, dass die Realität scheinbar die KI hier immer noch schlägt. Allerdings, wenn es dann um das Home-Vernishing geht und dann wenn man sich tiefer damit auseinandersetzt, dass dort die KI-Bilder, die Vorstellungskraft natürlich anregen und dann aber zu einer höheren Conversion führen. Ja, und hast doch gesagt,

44:23 die KI kann ja auch den Suchenden klarer oder ich sage jetzt mal neutraler die Wahrheit sagen. Genau wir haben darüber gesprochen, dass es irgendwann wahrscheinlich so sein wird, dass der Suchende seine Listings in die KI hineinschmeißt und man sagt, was ist denn die beste Wohnung für mich und stell mir doch ein paar Fragen, herauszufinden, welche Wohnung davon für mich die geeignetste ist. Und ich glaube, dass du hast die Beratungsleistung, die die KI hier für den Suchenden bringen wird in der Vorauswahl. In welcher Gegend möchte ich wohnen? In welche Schule könnte ich meine Kinder schicken? Wie viel Zimmer brauche ich denn eigentlich?

44:58 Möchte ich im Alperwohnen wieder neu bauen? Was sind denn die Vor- Nachteile? Ich denke dass die KI hier einen großen Schritt tun kann, um den Suchenden vorab aufzuschlauen. Auch das ganze Thema Finanzierung im Kauf, dass ich zu meiner ersten Besichtigung gehe und schon einmal ein Bankgespräch hatte und weiß, so viel kann ich mir eigentlich leisten und dann das Erwachen nicht erst kommt, nachdem er sich in die Wohnung verliebt hat und dann feststellt Hoppala, ich habe jetzt die Zeit des Maklers und die Zeit meiner Bank eigentlich unnötig strapiziert, weil das Objekt um 600.000€ geht sich nicht aus ich kann mir

45:29 nur 400.000€ leisten und ich glaube, diese Vorinformation hier kann KI helfen. Wir machen das heute schon am normalen Weg, also sprich am konventionellen Weg, aber ich denke, braucht es eine, hier kann die KI sehr gut unterstützen, den Suchenden unterstützen. Ja, Matthias, danke und die KI kann ja auch bleibt ja auch weiterhin freundlich, vor allem wir haben ja auch, ihr habt ja auch gesagt, werden alle Maklerinnen und Makler wissen, da gibt es dann Leute, die schauen sich Wohnungen an und auch Patienten kommen jetzt drauf, was sie eigentlich wirklich wollen, das ist natürlich jetzt im Mietermarkt in dem Sinn nicht

46:05 möglich, aber bei Eigentum durchaus ist es relativ sinnvoll, wenn man einfach, vielleicht schon im Vorfeld verifizieren kann. Eine Sache noch, Nicke, was Propcorn macht, ich habe es zuerst schon gestellt, die Frage, es eigentlich, Propcorn ist ja eigentlich auch für alle Assetklassen, das kannst du ja überall, für jeden nutzen, das kannst du ob du jetzt Projektentwickler bist, ob du jetzt für Einzelhandel, Miete, Kauf, was auch immer. Also es ist kein Stakeholder ausgeflossen, Fokus ist bei uns sicher B2B, aber du kannst sowohl Wohnen als auch gewerblich

46:45 kalkulieren, sind verschiedene Parameter hinterlegt, auch von den Stakeholdern ist von der Bankversicherung, Immobilienentwickler, Architekt, Sachverständige, Makler sind alle dabei, sind nicht der Feind vom Architekt, im Gegenteil, wir machen die Drecksarbeit im Beginn Anfeld, das heißt, wieviel kann ich rausquetschen, maximal aus dieser Flächenwicklung, hier erledigen wir und das auf Knopfdruck in Rekordzeit. Das heißt, ist für alle nutzbar. Jetzt wollte ich noch,, wie siehst du das eigentlich, es werden Pläne erstellt, wie siehst du das Thema,

47:25 das haben wir zuerst kurz angeschnitten, ich, der Matthias war es ganz am Anfang, Gamification, dass es vielleicht bisschen lustiger wird, man da vielleicht etwas einblendet, ich meine, der muss sich nicht am Telefon einen Witz erzählen, aber zumindest, dass man vielleicht selber noch ein bisschen daran arbeiten kann oder, ja, gibt es da Ideen dazu? Ist die Frage jetzt an mich gestellt? Also Zuerst… also Gamification kann ich nur beantworten, dann schaut es uns an, Topcorn auf das Logo allein, ich glaube, wir wollen uns ein bisschen unterscheiden vom klassischen Immobilienmarkt, das Geschäft ist meistens grau,

47:58 blau schwarz, Logos, es meistens drei oder vier Immobilien-Skizzing und ein Pfeil nach oben, so schauen die meisten Immobilien-Logos aus, wir wollen das Ganze, auch das Thema in unserem Fall Quadratmeter was sehr trocken ist, sexy und lustig machen, sprich Gamification, darum auch die Popcorns das ist eine Puffer für das nice Stück, kleine Mikrowelle gibt es, poppt, also das selbe steht für Potenziale, also Bestand, also Neubau und so einfach wie Popcorn machen, das kann jeder, ohne dass man kochen muss, und dasselbe soll auch gelten für Quadratmeter, dass jeder Mann fähig ist, Quadratmeter zu rechnen und nicht nur Experten,

48:34 das verstehe ich jetzt unter Gamification in meinem Segment. Liam, werden bei euch ein… danke, Maniki, was werden für euch so ein Thema Gamification? Also wir legen unseren Fokus wirklich darauf, Stress und unangenehme Themen abzunehmen und somit auch hier wirklich die Stimmung von Hausverwaltung und Maklern zu verbessern, weil man einfach die Aufgaben, die sei jetzt immer nicht die beste Laune schaffen, vor allem in der Hausverwaltung, ein unglaublich großes großes Thema, dass man wirklich sagt, man kann den Hausverwaltern die Sachen die anstrengend

49:14 sind, abnehmen, die Anrufe die vielleicht nicht so schön ist, wann ruft man seine Hausverwaltung an, wenn man ein Problem hat? Und somit wollen wir hier wirklich da ein Stimmungsaufheller sein, sage ich jetzt einmal, und Hausverwaltungen und Makler glücklich machen. Natürlich, du hast recht, man ruft ja nicht an und sagt, boah, es rennt alles super, sondern man ruft an, wenn man Probleme hat. Das heißt, das hast du glaube ich auch im Vorgespräch gesagt, es ist vielleicht weniger Gamification, sondern es geht eher um die Gesundheit, weil Hausverwaltungen haben ja eine enorme Burnoutrate. Absolut.

49:50 Hausverwaltungen die haben wirklich eine unschöne Burnoutrate, leider Gottes. Ich glaube, große Hausverwaltung kennt das Problem der Mitarbeiterzufriedenheit. Nicht, weil die Behandlung der Mitarbeiter so schlecht ist, sondern einfach, weil der Job wirklich anspruchsvoll ist und auch auf die Psyche schlagen kann. Und das ist einfach ein Thema, wo wir entgegenwirken wollen. ist uns ein sehr großes persönliches Anliegen, dass wir Hausverwaltungen und auch natürlich Maklern helfen wollen. Vielleicht, ich da was sagen kann, ich kann das nur bestätigen weiter. habe selber in der Hausverwaltung auch bekommen,

50:29 ich habe alles selbst durchgemacht. Dann muss ich das mal vor Augen führen. Man bekommt beim Hausverwaltungen nur negativen Anruf. Da ruft nie jemand an und, danke, du einen super Job. Die rufen Leute nur an, wenn es Probleme gibt. Und dann wundern sie sich eigentlich, ab 15 Uhr vielleicht sogar früher nicht gleichbar ist. Der muss ja auch den Rattingschwachenproblem dann lösen. Er kann ja nicht von 9 bis 18 Uhr nur negativen Anruf entgegennehmen und noch immer happy sein. Das hält ja keiner menschlich klug. Respekt vor allen Haushaltern. Das sind wir genau bei dem Thema, was ich zuerst gesagt habe.

50:59 Es geht darum, dass man die Quantität an solchen Themen, an solchen Anrufen einfach abfängt und dann in die Qualität übergeht und dass dann jemand aus der Hausverwaltung sagt, jetzt wird der Renovierungsauftrag oder Säuberungsauftrag oder was auch immer weitergeben, weil wenn 10 anrufen, das kann die KI auch. Und wie gesagt sie bleibt dann auch freundlich. Das ist ein Riesenvorteil. Nach dem fünften Anruf bist du dann schon ein bisschen genervt. Der Lift funktioniert nicht. Weiß man ja. Matthias, was wäre denn bei euch so ein Thema, Gamification Betrifft?

51:39 Gamification in der Immobilien-Suche gibt es ja schon eigentlich relativ lange und das nennt sich virtuelle Tour, worum geht es Es geht am Ende darum, dass ich Aufmerksamkeit auf mein Listing ziehe, den Suchern dazu bringe, damit zu interagieren, also Engagement nennt man das, und dann am Ende zu konvertieren, also sprich eine Anfrage zu schicken und sich dann das Listing anzuschauen. Die älteste Form von Gamification bei Immobilienplattformen waren tatsächlich 3D-Besichtigungen oder 3D-Touren. Matterport zum Beispiel, wo man wie in einem Videospiel durch die Immobilie durchlaufen kann und sich selbstständig dann ein Bild davon

52:12 machen kann. Das gibt eine gewisse Befriedigung für den Suchenden, für die Suchende, weil man dann schon einen Eindruck davon hat, netter Nebeneffekt, die Suchenden sind oft besser informiert vorher. Es gibt Portale, geben Prämien aus, Sinne von virtuelle Coins für jede Anfrage. Ich glaube, man muss bei Gamification in der Immobilien-Suche schauen, wo der Nutzen liegt. Ich möchte ja nicht dass jeder jede Immobilie anfregt, weil ich möchte ja Suchende liefern, die Qualität bieten für den Makler, sprich echtes Interesse und nicht nur anfragen, weil sie jetzt irgendetwas bekommen.

52:53 Ich glaube, dass hier die Gamification für die Suchenden darin liegen kann, der Journey, Informationen mehr zu bekommen, Informationen zu bekommen. Ich glaube, es hier eine sehr gute Waage braucht zwischen Benefit und Reward. Am Ende ist es eine Plattform, wo es um ein Geschäft geht, das ich vielleicht noch einmal in meinem Leben mache, in den Immobilienkauf, oder um ein Geschäft, wo ich eine Lebensentscheidung für die nächsten Jahre treffe, wenn ich eine Wohnung miete. ich glaube, Gamification muss hier immer mit mehr Information für den Suchenden einhergehen und nicht einhergehen mit voreiligen Entscheidungen.

53:33 Oder auch, man muss das ja auch glaube ich, ein bisschen abfügen, weil da kannst du nicht schießen durch die Wohnung gehen, die du dir gerade anschaust, wäre vielleicht interessant, aber dann wenn du das dann gemietet hast oder gekauft hast, glaubst auch, hinter jeder Ecke steht wer. Also ich glaube, man muss sehr vorsichtig sein. da sind schon, was Gamification betrifft, glaube ich, wird es sicher auch neue Ansätze geben in den kommenden Jahren, was sich auch die Menschen wünschen, wenn sie sich eine Wohnung anschauen wollen. Ich denke, sicherlich auch hier die Personalisierung eine Rolle spielt.

54:09 Das ist ja auch eine Form von Gamification, dass ich auf die Person eingehen kann und sagen kann, hey Walter, du hast jetzt 15 Wohnungen angesehen, Balkon, soll ich dir vielleicht den Filter Balkon setzen. Auch das ist eine Art von Gamification, wo ich auf den Suchenden die Suchende eingehe, dann eine Präferenz die ich feststellen kann, setze. Das gibt mir auch eine gewisse Befriedigung als Suchender, aber das Ding versteht mich, das Ding geht auf mich ein. Und das gehört auch in diese Kategorie von Nudgee, nennt man das. Matthias, danke. Leon, hat ja noch einen anderen Vorteil, wenn ich das jetzt,

54:43 wenn ich jetzt mit einer KI telefoniere, wenn ich ungewöhnliche Fragen habe, was die Wohnung betrifft, und es sind halt 20 unterschiedliche Wohnungen, die kann man das in relativ schnell alle Antworten ganz exakt liefern. Ja, absolut. Also das ist ja prinzipiell der große Vorteil, Computer im Gegensatz analysieren und dadurch auch auswerten. zum Beispiel, man, wir hatten vorher das Beispiel, wo KI hilft, nach gewissen Suchkriterien die Immobilie zu finden, richtige, dann tut sich am Computer und auch Künstliche

55:25 Intelligenz damit einfach viel einfacher, verfügbaren Immobilien zu durchsuchen und dann genau die passende raus zu suchen. Und das ist das ist ein ganz ganz wichtiger Faktor, wenn es um KI geht, dass wir auch sagen, in Zukunft kann es wirklich sein und wird es wahrscheinlich sein, dass einfach zum Beispiel die virtuelle Assistenz einem schneller helfen kann, wie der Mensch, weil einfach, es um viele Daten geht, wenn es um Listen geht oder Pläne, die KI sofort reinschauen kann, sofort das richtige Dokument in der Hand sei jetzt einmal,

56:05 wirklich gesagt, und dann die passenden Informationen wiedergeben kann. Das heißt, wenn sich jemand ich sage mal, Wohnungen bespricht mit der KI, bleibt dann zwei über, die er sich dann tatsächlich anschaut und dann ist natürlich wieder die Maklerin und der Makler gefragt, sie emotional über die Ziellinie bringen. Ganz genau. Vielleicht ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich, dass KI auch helfen kann, dass man nie Daten verliert und die KI vergisst nichts, wenn man mit ihr spricht und das kennen wir einfach, jeder, glaube ich, der mal längere Gespräche geführt hat, da gehen Informationen verloren und das hat man natürlich

56:47 mit der KI dann auch nicht. Ja, Leon, super Einwand, danke. Jetzt noch ein kurzer Blick, was gibt es denn noch, was wären noch so Ideen, könnte man, gibt es Expansionspläne bei EmoScout? Aktuell haben wir keine Expansionspläne. Wir haben, glaube ich, gerade mit unseren eigenen Produkten genug zu tun und auch deutlich genug Angebot. Ich glaube, wir können aktuell die ganze, guten Teil der Bedürfnisse unserer Kundinnen gut abdecken mit Emo-Verkauf für Leads, mit PropStack als CRM-System, Emo-Verkauf als Marketingplattform und den Emo-Datenprodukt

57:30 mit Kaufpreiskarte und Marktschecker und Sprengnetter als starker Partner in der Bewertung. Deshalb, glaube ich, sind wir aktuell sehr gut aufgestellt. Danke., Leon, du warst am Freitag glaube ich, warst du in München, also auch so viel zu den Expansionsplänen, da haben wir dir schon sehr viel gesagt. Ja, also ja ich war jetzt am Verwaltertag in München, das Wochenende, und wir agieren aktuell schon auch in Deutschland, also im dachraum, deutschsprachigen Dachraum, also Schweizerdeutsch das bieten wir noch nicht an, auch aber in naher Zukunft realistisch dass wir selbst

58:10 so etwas anbieten. Und das heißt, unsere erste Expansion ist die Internationalisierung nach Deutschland, aber auch was das Produkt angeht, entwickeln wir laufend weiter. Aktuell ist unser Haupt-Use-Case, den wir anbieten, ja die inbauende Telefonie, eingehende Telefonate, aber auch Leute aktiv anzurufen, zum Beispiel bei den Handwerkern, die Terminvereinbarung für die Ablaufverstopfung, die ist natürlich auch sehr spannend und die hast du auch eigentlich bei Auswahlern, Maklern und Dienstleistern, also bei allen unseren Zielgruppen, das heißt, wird auch in Zukunft einiges noch auf uns zukommen.

58:51 Leon, danke. Nicky, eure Pläne, also es wird ja jetzt in den nächsten Jahren, oder es ist alles schon aktuell, werden ja die Bestandsimmobilien ein ganz großes Thema werden, ist das für euch auch Plan in den nächsten Monaten, Jahren, kommt immer davon, schnell die Entwicklung geht? Inwiefern Plan? uns kannst du jetzt bereits Bestandsimmobilien und Neubauimmobilien auswerten, also beides ist bereits möglich. Fokus ist natürlich, number one ist Nachverdichtung und das im Bestand. ESG, Banken etc. treiben uns alle in diese Richtung, alle Entwickler oder Kunde, die uns jedes sagen,

59:31 sagen zu mir, die grüne Wiese rühren sie nicht mehr an, sie kriegen sie auch nicht mehr finanziert, sie können sie finanziell nicht mehr darstellen, also das ist natürlich Fokus Nummer eins und zur Frage, was für unsere Pläne natürlich wollen wir expandieren, wir schauen nur auf Metropolen aktuell, das heißt, München ist als nächstes auf unserem Tacho, leider ist in Österreich das mit Metropolen eher überschaubar, so gerne ich ganz Österreich beginnen möchte, aber da ist eher in Wien interessant aktuell, wo wir auch andere aus Graz kriegen und aus Linz in Salzburg, aber aktuell bleiben wir mal bei Wien.

1:00:04 Das nächste ist München bei uns auf der Speidekarte und schauen wir weiter. Aber in Wien gibt es noch genug zu tun, wir ja vor zwei Wochen gerade den Launch gestartet. Also es gibt jetzt genug zu tun, langweilig wird uns gerade nicht. Wenn du sagst Metropolen, es geht eigentlich darum, dass die Informationen, die man einholen und eingeben muss, so komplex sind, dass es sich für eine kleinere Stadt gar nicht auszahlt. Das ist eine sehr einfache wirtschaftliche Frage. Wie viel Aufwand haben wir mit der Stadt, wir mit Graz genauso viel Aufwand haben wie mit München, dann beantwortet sich die Wirtschaftlichkeit von selber,

1:00:39 von einem Einzugsgebiet. Wir brauchen zwei Faktoren, die für uns relevant sind, sind Demografie, also wie wächst eine Stadt demografisch, wie verändert sich es also explosiv oder nicht. Und zweiter Faktor ist, wie gut ist die Opel-Government-Dedalage, wie transparent sind die Daten, in welche Qualität sind sie vorhanden und da schreiben sich ja auch schon die Geister. Auch in Wien sind sie nicht so gut, wie sie sich anhören. Aber wir sind KI-mäßig, alles was die Technik betrifft, was IT betrifft, sind wir auf einem wirklich guten Weg. Es wird sich viel tun, aber wir haben die Frage eigentlich dann schon während der

1:01:17 Sendung beantwortet. Ja, Maklerinnen und Makler werden wir weiterhin benötigen, aber sie kriegen eine Riesenunterstützung von all diesen, sei das jetzt Cambio, Emoscout oder Proppkorn, weil es wirklich darum geht, die Themen, die Qualität ein bisschen zu reduzieren, um dafür die Qualität wieder zu schaffen. Ich möchte mich bei euch dreien bedanken, ihr Zeit gehabt habt. Niki, danke, dass du fast rechtzeitig sozusagen hast. Bei Ihnen wollen wir uns bedanken, dass Sie zugesehen haben und wir vier wünschen Ihnen noch

1:01:57 einen schönen Nachmittag. Wiedersehen. Danke. So, wir müssen schon.

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