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Immobilienmarkt-Trends: Einblicke von Matthias Brandstetter, Immoscout Austria

Immobilienmarkt-Trends: Einblicke von Matthias Brandstetter, Immoscout Austria

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In der letzten Immolive Folge teilte Matthias Brandstetter von Immoscout Austria Erkenntnisse über die aktuellen Trends und Entwicklungen auf dem österreichischen Immobilienmarkt. Basierend auf den umfangreichen Daten von Immoscout bietet er einen Einblick in die Dynamik von Angebot und Nachfrage sowie die Preisentwicklungen.

Steigende Nachfrage nach Miet- und Kaufobjekten

Signifikante Zunahme der Nachfrage sowohl im Miet- als auch im Kaufsegment:

  • Die Nachfrage nach Mietobjekten hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
  • Die Nachfrage nach Kaufimmobilien ist österreichweit um durchschnittlich 17% gestiegen.
    • Spitzenreiter ist Salzburg mit einem Anstieg von über 33%.
    • Wien verzeichnet einen Anstieg von 20%.

Preisbewusstsein der Käufer

Trotz der gestiegenen Nachfrage beobachtet Brandstetter eine interessante Entwicklung bei den nachgefragten Kaufpreisen:

  • Der Durchschnittspreis der nachgefragten Wohnungen ist um 10.000 Euro gesunken.
  • Der neue Durchschnittspreis liegt bei etwa 290.000 Euro (vorher 300.000 Euro).
  • Dies deutet auf ein gestiegenes Preisbewusstsein der Käufer hin, möglicherweise bedingt durch die wirtschaftliche Situation.

Verschiebung in den Preissegmenten

Veränderungen in verschiedenen Preissegmenten:

  • Das Angebot ist über die letzten Jahre etwas teurer geworden.
  • Die Nachfrage ist gleichgeblieben oder hat sich leicht in niedrigere Preissegmente verschoben.
  • In jüngster Zeit ist jedoch die Nachfrage im höherpreisigen Segment deutlich gestiegen.
    • Als höherpreisiges Segment definiert Brandstetter Immobilien über 12.500 Euro pro Quadratmeter.

Marktdynamik im Zeitverlauf

Die Entwicklung des Marktes über die letzten Quartale:

  • Vor etwa zwei Jahren verließen viele Immobilien den Markt, was auf zahlreiche Abschlüsse hindeutet.
  • Aktuell ist die Nachfrage wieder stärker geworden, insbesondere im höherpreisigen Segment.
  • Das mittlere Preissegment bleibt weiterhin sehr gefragt.

Fazit

Matthias Brandstetters Analyse zeigt einen dynamischen Immobilienmarkt in Österreich. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach Immobilien hoch, wobei sich interessante Verschiebungen in den Preissegmenten abzeichnen. Das gestiegene Preisbewusstsein der Käufer bei gleichzeitig wachsendem Interesse an hochpreisigen Immobilien deutet auf eine Polarisierung des Marktes hin. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Orientierung für Käufer, Verkäufer und Investoren im österreichischen Immobilienmarkt.

Transkript

0:06 Und Matthias, wenn man so, ihr habt aus der Datenbank von Emos gehört, man kann ja wirklich viel erfahren und kannst uns mal ein bisschen so aufzeigen, wieso das die Aufteilung ist, Angebot, Nachfrage, Quadratmeterpreis, du hast ja glaube ich im Vorgespräch gesagt, dass du dich sehr dafür interessiert, was sich so im Hintergrund immer tut. Genau, also aus der Praxis berichte ich auch allerdings, wenn man jetzt das Ganze als Trichter betrachtet, bin ich halt weiter oben. Wo die Carina Bernhard und der Peter quasi erst bei unserem Produkt anfangen, also nämlich bei den Interessenten die wir weiter

0:43 vermitteln, haben wir natürlich den Gesamtblick darauf. Was wir dort sehen, aktuell eine deutlich deutlich deutlich gesteigerte Nachfrage nach Miete, passt doppelt so wie im Vorjahr. Aber was wir auch sehen, ist eine im Schnitt um 17 Prozent höhere Nachfrage nach Kaufimmobilien auf ganz Österreich verteilt. Spitzenreiter dort ist Salzburg mit über 33 Prozent mehr Nachfrage und auch Wien mit plus 20 Prozent ist hier sehr stark vertreten. Das ist die Nachfrage nach Kaufimmobilien, hauptsächlich Wohnungen. Interessant dabei ist allerdings, dass die Durchschnittswohnung die nachgefragt wird, um 10.000 Euro günstiger geworden ist.

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1:22 Das, sind wir jetzt nicht mehr bei um die 300.000 Euro, sondern bei um die 290.000 Euro auf ganz Österreich wieder quasi drüber gestrichen. Was zeigt, dass der Österreicher preisbewusster geworden ist. preisbewusster vielleicht, sondern vielleicht auch bewusster darüber, was sein eigenes Geldbörsel hergibt. Wenn man sich jetzt die Quadratmeterpreise ansieht, und das finde ich immer sehr spannend, wenn man sich ansieht, wie viele Wohnungen habe ich im Segment 3.500 Euro, 4.000 4.500 etc. und mir dann anschaue, wie viele Anfragen produziere ich für die unterschiedlichen Segmente, dann sieht man,

1:55 dass das Angebot ein Stückchen teurer geworden ist über die letzten Jahre und dass die Nachfrage aber gleich geblieben ist, bis ein bisschen nach links gewandert ist. Wenn man sich das jetzt über die letzten Quartale miteinander vergleicht, dann sieht man, dass noch vor zwei Jahren sehr, viele Immobilien den Markt verlassen haben. Da dürfte zu sehr vielen Abschlüssen gekommen sein. Die Nachfrage ist jetzt allerdings erst stärker geworden und lustigerweise oder spannenderweise ist die Nachfrage im höherpreisigen Segment deutlich gestiegen und im Segment das immer gut gegangen ist, ist sie nach wie vor sehr stark.

2:31 Hörpreisiges Segment ist von bis? Hörpreisiges Segment ist alles über 12.500 Euro am Quadratmeter.

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